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Dieses Thema hat 364 Antworten
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 Pausierende und abgebrochene Fortsetzungen!
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kussmausale Offline

Alter Ha(a)se:


Beiträge: 3.958

22.04.2010 21:50
#201 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
ja Gretchen hat Marcilein jetzt angerufen, aber in welche Richtung das Gespräch laufen wird? Ich denke mal ihr werdet überrascht sein! Wow mir ist gerade aufgefallen dass das der 200 Teil ist!Danke für jedes Kommi und auch an die Leute die meine Geschichte so verfolgen! Viel Spaß beim Lesen!
GGLG


Marc hielt sich das Handy so weit wie möglich vom Ohr weg und war schockiert über den Wutausbruch von Gretchen. Keiner der beiden traute sich auch nur ein Wort zu sagen und so war nur das wütende Schnaufen von Gretchen zu hören. Nach zwei Minuten wurde dieses leiser und Marc wagte eine vorsichtigen Annäherungsversuch.
M:Jetzt mal im Ernst Hasenzahn, ich wollte wirklich nur reden.
G:Schön für dich.
Kam die mehr als trotzige Antwort.
M:Was ist denn jetzt noch immer?
Manchmal können Männer echt begriffsstutzig sein!
G:Das fragst du noch?
Ja, eigentlich schon! Was soll ich denn bitte machen?! Frauen machen echt nur Probleme!
M:Ey Gretchen, was willst du denn bitte noch von mir hören?
Fragte er vorsichtig und hielt das Handy wieder auf Sicherheitsabstand. Doch der erwartete Wutausbruch blieb aus und Gretchen meinte nur kalt.
G:Och bitte Marc, streng doch mal dein nicht vorhandenes Hirn an!
M:Ey Hasenzahn, das ist jetzt aber fies!
G:Und deine Ansage im OP nicht, oder was?!
Endlich fiel bei Marc der Groschen.
M:Okay, die war jetzt vielleicht ein wenig fehl am Platz...
G:Und?
Und was und? Ist doch schon alles gesagt oder?
M:Ähm...ja und und eben...
G:Boahr Marc, das wird mir echt zu blöd!
Sie wollte auflegen, doch Marc schien die Gefahr zu spüren und er schrie in den Hörer.
M:Und es tut mir leid! Okay, bist du jetzt zufrieden?!
Gretchen musste schmunzeln.
Dem Idioten muss man auch alles aus der Nase ziehen! Aber er hat sich bei mir entschuldigt, Marc Meier himself!
G:Schon eher ja.
Schon EHER!!! Ich reiß mir da den Arsch auf und Madame antwortet so was?!
Regte sich Marc in Gedanken auf. Doch diese Aufregung wurde sofort gemildert als Gretchens Frage kam.
G:Und was hättest du jetzt rein theoretisch vor, am Mittwoch?
M:Also...(ich darf jetzt bloß nicht Falsches sagen, ja kein blöder Spruch...) reden eben.
G:Mit mir?
M:Ne mit der Queen! Natürlich mit dir Hasenzahn!
G:Und wo?
M:Heißt das, du lässt dich auf ein Gespräch mit mir ein?
Fragte Marc mit einem dicken Grinsen im Gesicht.
Naja...also irgendwie würde ich schon gerne...obwohl das geht nicht, ich bin verheiratet! Aber wenn ich mich absichere, kann ja nicht schief laufen, eigentlich...
G:Eventuell, unter gewissen Umständen vielleicht...
Bedingungen?! Ja da bin ich ja mal gespannt!
Druckste Gretchen um eine Zusage herum.
M:Und die wären?
Fragte Marc weiterhin geduldig und darauf bedacht, jedes Wort richtig zu wählen.
G:Also, ähm das ganze läuft auf rein kollegialer Ebene ab. Du wirst mich nicht anrühren, nicht einmal wenn ich irgendwo im Straßengraben liege, verstanden? Und das ist deine aller letzte Chance...
M:Soll ich dich verbluten lassen, oder was?
Mischte sich Marc leicht belustigt ein.
G:Das ist nicht lustig Marc, ich bin verheiratet!
M:Ja,ja...
Murmelte Marc abwertend.


Sigi by me

kussmausale Offline

Alter Ha(a)se:


Beiträge: 3.958

23.04.2010 23:14
#202 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
ich hab mir ja gedacht, dass euch die neuen Ereignisse gefallen! Vielen Dank für eure Kommis und ich habe mich rießig gefreut, dass ihr mir wieder einmal so zahlreich Feedback gebt! Das motiviert voll und deswegen gibts jetzt auch nen langen neuen Teil. Viel Spaß beim Lesen!
GGLG


G:Schwörst du es?
Fragte Gretchen ernst und wartete auf Marcs Antwort. Dieser steckte aber gewaltig in der Zwickmüle.
Scheiße...was sage ich denn jetzt?! Wenn ich es nicht schwöre geht sie mit mir nie weg und wenn ich es schwöre habe ich gelogen. Obwohl das fällt einfach unter die Kategorie Notlüge und wenn ich sie dazu bringe, den Schwur von ihrer Seite aus, zu brechen, dann...
M:Ich schwöre!
Sagte Marc feierlich, hatte dabei jedoch die Finger überkreuzt und dachte dabei.
Auf das Leben des Geldsackes!
G:Okay...dann...
M:Hole ich dich morgen Abend ab.
G:Wann?
M:Um Acht.
Oh mein Gott, ich habe wirklich ein Date mir Marc...Moment das ist kein Date sondern ein freundschaftliches Gespräch!!! Scheiße...was ziehe ich denn jetzt an?!
Als ob Marc ihre Gedanken gelesen hätte, meinte er noch.
M:Was die Klamotten angeht, mach dir mal keine Sorgen. Aber nasch nicht so viel Schokolade, sonst passt du vielleicht nicht mehr hinein.
Bevor Gretchen noch etwas erwidern konnte, hatte Marc auch schon aufgelegt.

M:STRIKE!
Rief Marc glücklich und warf sein Handy auf den Tisch! Dann wirbelte er förmlich aus dem Büro und machte sich zurück an die Arbeit. Am Gang begegnete er Sabine, und grüßte sie freundlich. Sabine war völlig perplex und starrte ihrem Oberarzt hinter her. Eigentlich hatte sie nach der Zettelaktion, die Standpauke ihres Lebens erwartet. Stadtessen grüßte sie ihr Chef und wirkte beinahe glücklich.
„Ob das mit etwas mit der Frau Doktor zu tun hat?“
Grübelte die Schwester und hatte wieder genügend Stoff, für einen ihrer Tagträume.

Gretchen starrte immer noch auf das Handy in ihrer Hand und konnte nicht fassen, was in der letzten halben Stunde passiert war.
Habe ich wirklich ein Date mit Marc Meier?! Nein...das kann nicht...sein!!! Das habe ich geträumt!(Sie kniff sich ungläubig in den Arm in der Erwartung aufzuwachen, doch nichts geschah.) Das gibt’s nicht... ich habe ein Date mit MARC!!!...Okay tief durchatmen...fällt das jetzt unter Betrug?!...Nein oder, es ist doch nur auf rein freundschaftlicher Ebene ...so ganz normal unter Kollegen… genau...einfach nur ein Gespräch...kein Date!
Gretchen atmete einige Male tief durch und versuchte ihr Gewissen zu beruhigen. Dann nahm sie Tasche und Helm und machte sich auf den Weg zur Villa-Haase.
Kaum hatte sie den Schlüssel ins Schlüsseloch gesteckt, ging die Tür auch schon auf und Jochen stand vor ihr. Erstaunt musterte er seine Schwester und fragte.
J:Du auch wieder einmal hier?
G:Hey Jochen. Ja stell dir vor, ich bin eine viel beschäftigte Frau und führe ein eigenständiges Leben. Da hat man eben nicht mehr so viel Zeit.
J:Ich habe ja auch keine Dienstboten die mir meine Wäsche waschen und eine Freundin mit Millionen auf dem Konto.
Will Jochen mir gerade sagen, ich wäre faul und lasse mich von Alexsis aushalten!? Das stimmt doch gar nicht!
G:Ich arbeite sehr hart und habe ein Fulltimejob, mein kleines Brüderchen und wenn ich du wäre würde ich mal keine großen Töne spucken. Ich habe schon mehr Stunden im OP verbracht als du sie jemals zusammen bekommen wirst. Bei deinem Lerntempo...


Sigi by me

kussmausale Offline

Alter Ha(a)se:


Beiträge: 3.958

24.04.2010 21:29
#203 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
ja Gretchen und Marc sind verabredet, aber bis zum Date... freundschaftliches Essen meinte ich, gibts jetzt erst einmal noch was anderes zu Lesen. Hier der neue Teil und ich freue mich wie immer über Kommis!Viel Spaß beim Lesen wünsch ich euch!
GGLG Edina


Jochen fuhr dazwischen.
J:Erstens, mein liebes Schwesterherz studiere ich noch und zweitens ist das ja ne super Gelegenheit, für dich, einen gewissen Mann anzuhimmeln.
Gretchen wurde augenblicklich rot im Gesicht und versuchte verzweifelt, das zu verbergen.
G:Ey, das geht dich schon mal gar nicht an!
Schrie sie trotzig und erntete von ihrem Bruder nur ein wissendes Grinsen.
J:Findest du?
JAAA!!! Jochen ist mein kleiner Bruder und ob ich Marc anhimmle(was ich natürlich nicht tue), oder doch, geht ihn ja mal überhaupt nichts an!
G:Ja finde ich!
J:Wenn ich daran erinnern darf, bin ich der einzige Grund, dass dein Chef noch lebt. Denn ohne meinen Tipp stünde er jetzt nicht mehr mit dir im OP, sondern du könntest ihn auf dem nächsten Friedhof besuchen.
Diese Erinnerung stoppte Gretchens Wut und sie starrte betreten zu Boden. Bilder des letzen Monats zuckten ihr durch den Kopf und sie bekam eine Gänsehaut.
F:Das hätte ich auch ohne dich geschafft.
Flüsterte sie leise und glaubte diese Worte nicht einmal selbst.
J:Ne, is klar!
G:Okay...danke Jochen, ich hätte es NICHT geschafft... zufrieden...
J:Okay, wenn wir das jetzt geklärt hätten, könntest du mir doch einen kleinen Gefallen tun oder nicht?
Dieser kleine Sack!!! Muss er eigentlich alles so schamlos ausnutzen?! Das habe ich immer schon gehasst!!!
G:Okay und was bitteschön?
Fragte Gretchen widerstrebend und wäre ihrem Bruder am Liebsten an die Gurgel gesprungen.
J:Also...da gibt’s so nen Aufsatz über Neurochirurgie und ich bekomme den irgendwie nicht... so ganz hin...
Gretchen schüttelte energisch den Kopf und meinte.
G:Ne, also ich schreib dir ganz sicher nicht diesen Aufsatz! Das ist Betrug und außerdem bin ich keine Neurochirurgin!
J:Du hast doch gesagt ich hab was bei dir gut!
G:Ja aber doch nicht so was!
J:Bitte ich brauche den unbedingt!
Meinte Jochen schon fast verzweifelt und schaute seine Schwester treuherzig an.
G:Ich weiß das doch nicht mal alles...
J:Aber du bist doch mit der eine scharfen Schnitte, da befreundet. Die ist ja Neurochirurgin.
Versuchte Jochen seine Schwester weiterhin zu überzeugen.
NEIN,also ich frage Hassi sicher nicht...nein das kann er vergessen! Außerdem, hat der ne Schraube locker? Scharfe Schnitte?! Die ist ja doppelt so alt wie er und außerdem, so attraktiv ist Hassi jetzt auch nicht...obwohl sie ist dünn und weiß was sie will...okay was mache ich falsch?!
G:Erstens Jochen, ist Frau Doktor Hassmann, nicht mit mir befreundet, zweitens liegen ihre Männeransprüche eindeutig höher als bei einem obdachlosen Medizinstudenten und drittens kann ich das nicht machen. Das ist Betrug, Jochen!
Jochen schaute niedergeschlagen zu Boden und murmelte traurig.
J:Dann falle ich durch die Prüfung und bin der Schandfleck der ganzen Familie. Vielen Dank aber auch...


Sigi by me

kussmausale Offline

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26.04.2010 18:58
#204 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
sorry das gestern kein Teil kam, aber jetzt habe ich wieder eine für euch und hoffe er gefällt euch! Ich sage nur Männer beim schoppen! Danke für die Kommis und ich würde mich über neue freuen!
GGLG Edina


Das ist er ja sowieso! Hey warum bin ich denn eigentlich so gemein. Jochen hat mir doch auch geholfen, sonst wäre Marc jetzt...nicht mehr da.
G:Okay...
J:Heißt das du schreibst mir den Aufsatz?!
Fragte Jochen mit hoffnungsvoller Stimme.
G:Ja...aber dann sind wir quitt, verstanden?
J:Aber sicher Schwesterchen.
Meinte Jochen klopfte ihr auf die Schulter und ging dann bevor seine Schwester es sich nochmal anders überlegen konnte. Gretchen betrat nun ihr Elternhaus und wurde auch sofort von Bärbel in Empfang genommen und auch nicht mehr so schnell losgelassen. Denn drei Stunden später saß Gretchen noch immer auf der Couch und redete mit ihren Eltern.

Am nächsten Morgen war Marc schon relativ früh unterwegs, um nach dem geeigneten Kleid für Gretchen Ausschau zu halten. Eigentlich hasste er schoppen abgrundtief und es war ihm bis jetzt eigentlich scheiß egal gewesen, was seine Begleitungen für einen Abend trugen, denn er hatte immer frei nach der Devise:“Umso weniger Stoff desto besser“ gelebt und selbst diese sperrliche Fetzen Stoff, war nicht lange an den Körpern der Damen geblieben. Niemals hätte er sich träumen lassen, einmal für eine Frau einkaufen zu gehen und sich wegen ihr besonders viel Mühe zu geben. Doch bei Gretchen war das alles irgendwie ganz anders. Wenn er an das Date mit Gretchen dachte, spürte Marc ein Kribbeln im Bauch und sein Herz schlug auf der Stelle schneller. Auch das Gefühl eventuell zu versagen zu können war neu für ihn, denn eigentlich hatte er sich darüber noch nie Gedanken machen müssen. Die Frauen lagen ihm wegen seinem Charme und dem guten Aussehen sowieso zu Füßen. Doch Gretchen war anders, er musste sie erst erobern und um sie kämpfen und Marc hatte erkannt, dass er das tun musste, denn ohne Gretchen, fehlte ihm ein Stück seines Herzens. Gretchen war eben jemand besonderes und deswegen wollte sich Marc auch besonders viel Mühe geben, alles perfekt zu gestalten.
Hmm, wo findet man schöne Kleider? Vielleicht sollte ich mal hier schauen.
Gedacht,getan. Marc betrat eine edle Boutique und betrachtete einige Kleider. Es dauerte nicht lange, da wurde er auch schon von einer jungen Verkäuferin angesprochen.
V:Kann ich Ihnen helfen?
Fragte sie und betrachtete den vor ihr stehenden Mann fasziniert.
M:Ähm ja, ich suche ein Kleid.
V:Haben sie da an etwas Bestimmtes gedacht?
Boahr, ich habe eigentlich an nichts bestimmtes gedacht! Ich kenne mich ja da nicht aus! Kaufe mir ja nicht jeden Tag ein Kleid!
M:Nein, das ist ja ihr Job mir etwas zu zeigen.
V:Naja aber wir haben hier nicht wirklich wenige Kleider also welchen Schnitt, Stoff oder Farbe hätten sie denn gerne?
M:Rot wäre gut und edel aber auch nicht zu knapp.
V:Na dann kommen sie mal mit.
Die Verkäuferin führte Marc durch den Laden und zeigte ihm Kleider, die vielleicht Marcs Vorstellungen entsprechen könnten. Doch was sie ihm auch zeigte, keines der Kleider, war das nach dem er gesucht hatte und er nörgelte an jedem herum. Nach fünfzehn Minuten war die Verkäuferin nahe der Verzweiflung und Marc kurz vorm Durchdrehen.


Sigi by me

kussmausale Offline

Alter Ha(a)se:


Beiträge: 3.958

27.04.2010 20:24
#205 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
ja also Marc und schoppen verträgt sich ja generell nicht so gut...ob er noch ein Kleid findet, oder die Verkäuferin zur Schnecke macht? Bitte das könnt ihr jetzt lesen! Danke für jedes Kommi und viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


Das gibt’s doch jetzt wirklich nicht! Ist die Frau zu blöd ein schönes Kleid zu präsentieren?! Für was wird die denn überhaupt bezahlt?!

V:Und wie wärs mit dem?
M:Nein!
V:Ich habe doch nur gefragt.
Versuchte sich die Verkäuferin zu rechtfertigen. Nicht nur dass sie unter der Last von mindestens zehn Kleidern fast zusammen brach, auch die Gegenwart dieses Mannes machte sie verrückt.
M:Sie sollen nicht fragen, sondern mir endlich etwas schönes Zeigen!
V.Mache ich ja.
M:Wenn sie das tun würden, wären wir hier schon fertig.
V:Ich kann Ihnen doch auch keines speziell nach ihren Vorstellungen schneidern.
Versuchte sie sich zu verteidigen, doch Marc verdrehte nur genervt die Augen und meinte.
M:Sollten sie aber. Ich zahle ja auch genügend also ist das doch nicht zu viel verlangt!
V:Und wie wäre es mit dem?
Startete sie einen letzten verzweifelten Versuch.
M:Für was werden sie überhaupt bezahlt? Ihre Inkompetenz tut ja echt schon weh!
Meinte Marc und ging mit schnellen Schritten Richtung Ausgang. Gerade wollte er den Laden verlassen als er im Blickwinkel ein Kleid hinter der Theke hängen sah. Erprubt blieb er stehen und sah es an.
Das ist es. Das ist einfach...perfekt!
Zielstrebig steuerte er darauf zu und wollte es vom Haken nehmen als ihn die Verkäuferin lautstark zurecht wies.
V:Moment, sie können das nicht nehmen!
M:Und wieso wenn ich fragen darf?
V:Weil das bereits reserviert ist.
Na halleluja, nicht das auch noch! Ich brauche dies Kleid unbedingt. Das ist wie für Gretchen geschaffen!
M:Hören Sie mal, ich will diese Kleid und kein anderes.
V:Es ist ja toll wenn es Ihnen gefällt, aber ich kann es Ihnen nicht geben. Tut mir sehr leid.
M:Das ist mir scheißegal ob es reserviert ist! Ich brauche dieses Kleid und werde den Laden nicht ohne verlassen.
Machte Marc seinen Standpunkt klar und die Verkäuferin war nun wirklich verzweifelt, denn sie wusste nicht mehr wie sie den jungen Mann loswerden sollte.
V:Ich kann es Ihnen nicht geben. Das ist Vorschrift und die muss ich befolgen.
Das wollen wir ja sehen, ob sie mir das nicht geben kann. Da muss ich wohl mit etwas Charme nachhelfen!
Auch wenn es Marc ankotze dieses Geschütz auffahren zu müssen lehnte er sich lässig gegen die Theke und lächelte verführerisch. Der Verkäuferin wurde es auf der Stelle heiß und kalt und sie heftete ihren Blick auf den Boden.
M:Und wenn ich Sie ganz freundlich darum bitte?
V:Äh... es...geht...nicht.
Stotterte die Verkäuferin deren Widerstand langsam zu bröckeln begann.
Als Marc bemerkte das er auf dem richtigen Weg war, schaltete er einen Gang höher und kam der Frau gefährlich nahe.
M:Ich hätte da einen Vorschlag.
Raunte er verführerisch und die Frau in seinem Visier wusste sich nicht mehr zu helfen.
V:Welchen denn?


Sigi by me

kussmausale Offline

Alter Ha(a)se:


Beiträge: 3.958

28.04.2010 19:08
#206 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
also wenn ihr das Kleid umbedinkt sehen wollt, muss ich mir überllegen, euch das bei Zeiten vielleicht zu zeigen! Aber jetzt muss es Marc ja erst einmal bekommen! Hier auf jeden Fall der nächste Teil, freue mich über Kommis und wünsche euch viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


M:Sie geben mir das Kleid und ich lade Sie auf einen Kaffee ein.
Obwohl sie wusste, dass es nicht richtig war konnte die junge Frau einfach nicht widerstehen und willigte ein. Sie nahm Marc das Kleid aus der Hand und packte es in eine Schachtel. Dieser zahlte zufrieden und nahm die Schachtel entgegen. Aber als ihm einfiel, was er ihr dafür versprochen, zog es ihn zusammen und er dachte angewidert.
So ein Scheiß aber auch! Was soll ich denn mit der die ganze Zeit quatschen?! Ich meine die interessiert mich ja nicht einmal im Geringsten,nicht einmal fürs Bett! Aber da muss ich jetzt wohl durch, ist ja auch für Gretchen...ich hoffe es lohnt sich wenigstens...
Mit der Schachtel in der Hand und der Frau neben sich ging er in das nächste Kaffee. Die nächste halbe Stunde war der reinste Horror für ihn, denn er musste andauernde Flirt Versuche abwehren. Er rauchte in der kurzen Zeit drei Zigaretten um sich wenigstens irgendwie zu beschäftigen. So bald wie möglich entschuldigte er sich unter dem Vorwand zurück ins Krankenhaus zu müssen und war heil froh endlich die nervtötende Begleitung losgeworden zu sein. Er besorgte noch schnell eine Kleinigkeit und fuhr dann nach Hause, um die letzten Stunden, bis zum Date noch mit einem Film mit möglichst viel Blut, oder einem gutem Buch totzuschlagen.

Gretchen hatte die ganze Schicht nur eines im Kopf gehabt, nämlich das Treffen mit Marc, heute Abend. Den ganzen Tag war sie wie benebelt gewesen. Das glückliche und verhaltene Strahlen war jedem in ihrer Umgebung aufgefallen. Auch wenn sie es zu unterdrücken versucht hatte und sich mit ganzer Kraft auf ihre Arbeit konzentrieren hatte wollen, waren ihre Gedanken, immer wieder abgeschweift. Zwischen Zweifeln, Schuldgefühlen, unbändiger Neugierde und riesengroßer Vorfreude war kaum noch Platz für die Konzentration geblieben, die sie als Ärztin eigentlich an den Tag legen hätte sollen. Das war nicht nur Sabine aufgefallen, die Gretchen hinter jeder Ecke auflauerte und sie jede freie Minute mit Fragen bombardierte, sondern auch Doktor Rössel, der keine Ahnung hatte, was er mit einer dermaßen unkonzentrierten Assistenz anfangen sollte. Nachdem er Gretchen in einer OP fünfmal zurechtweisen musste, doch bitte genauer und konzentrierter zu arbeiten, und diese Konzentration gerade mal zwei Minuten andauerte, hatte er es schließlich aufgegeben und sie gebeten, doch früher Feierabend zu machen. Gretchen beteuerte zwar, dass sie sie sich mehr konzentrieren wolle, gab aber dann doch auf und fuhr zurück in die Burenvilla. Doch kaum war sie zuhause angekommen, bereute sie es auch schon wieder, überhaupt gefahren zu sein, denn nun hatte sie gar nichts mehr, mit dem sie sich ablenken oder es wenigstens versuchen konnte. Verzweifelt tiegerte Gretchen durch das Haus und war krampfhaft auf der Suche nach Ablenkung. Als es ihr zu blöd wurde wie ein aufgescheuchtes Huhn durch die Räume zu rennen, ging sie schließlich zum Süßigkeitenschrank, holte zwei Tafeln Schokolade heraus und schmiss sich dann auf die Couch um sich die Zeit mit fernsehen zu vertreiben. Als sie jedoch nichts geeignetes fand, suchte sie im riesigen DVD Schrank ihres Mannes nach einem geeigneten Film und hatte diesen auch schnell gefunden. Sie lachte und heulte sich bei der Liebesgeschichte des Films „Pretty Woman“ die Augen aus dem Kopf und konnte die Packung Taschentücher, die sie sicherheitshalber bereitgestellt hatte nur all zu gut gebrauchen. Als der Film zu Ende war und somit auch der Schokoladenvorrat, stand Gretchen auf und schaute auf die Uhr. Als sie die Zeit sah, traf sie fast der Schlag. Es war fast halb Acht und sie lag auf der Couch.


Sigi by me

kussmausale Offline

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29.04.2010 20:55
#207 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
danke für eure Kommis! Ich glaube ihr könntet recht haben das Gretchen etwas in Panik ausbricht! Hier der neue Teil. Hoffe er gefällt euch und ihr habt Spaß beim Lesen.
GGLG Edina


Scheiße...schon so spät!? Marc kommt doch gleich! Oh mein Gott ich habe kein Kleid...darum wollte sich ja Marc kümmern... scheiße hat er nicht gesagt, ich soll keine Schoko essen...jetzt passe ich da garantiert nicht mehr rein...neeeeiiin und was mache ich jetzt?! Marc nimmt mich doch nicht so fett irgendwo hin mit! Und ohne Kleid....AAAAA....ganz ruhig Gretchen...durchatmen!! Moment mal, wie schaue ich denn überhaupt aus?!
Sie hetzte die Stiegen hoch ins Badezimmer und stellte sich vor den Spiegel. Und als sie ihr Spiegelbild sah, bekam sie augenblicklich einen kleinen Nervenzusammenbruch. Ihre Haare standen ab, die Augen waren rot und die Wimperntusche verschmiert. Mit zitternden Händen machte sie sich daran, die Naturkatastrophe zu beseitigen, als es zu allem Überdruss auch noch an der Tür läutete.

Während Gretchen im Badezimmer zu einer Salzsäule erstarrte, legte Marc die Schachtel mit dem Kleid vorsichtig vor die Tür und zog sich dann wieder zurück in sein Auto, dass er etwas abseits des Villa Grundstücks geparkt hatte. Auch wenn er Gretchen am Liebsten jetzt schon gesehen hätte und sich fragte, wie er eine ganze halbe Stunde, mit der nagenden Nervosität im Rücken, im Auto verharren sollte, wollte er doch alles richtig machen und setzte sich zurück in seinen Wagen.
Hoffentlich gefällt ihr mein Kleid...aber sicher gefällt ihr das, habe ja schließlich ich ausgesucht! Und den Preis, mal abgesehen vom Kaffee, den ich dafür zahlen musste, war ja auch nicht von schlechten Eltern... Obwohl bei Hasenzahn weiß man das ja nie so genau...
Grübelte Marc und spielte mit einem kleinen Gegenstand, den er in Händen hielt, um sich so, die quälend langsam verrinnende Zeit zu vertreiben.

Im Haus verlief die Zeit, ganz im Gegenteil, eher quälend schnell. Nachdem Gretchen die Spuren ihres Film und Schokokonsums einigermaßen beseitigt hatte, schlich sie zur Tür und öffnete sie vorsichtig.
Doch ihre Erwartungen, Marc davor stehen zu sehen wurden nicht erfüllt, denn das Einzige was an der Tür stand war eine Schachtel, an der ein kleiner Zettel klebte.
Das ist jetzt garantiert die Absage von Marc und dazu noch ne Schokoladentorte... hätte mir doch denken müssen, dass er kein Date mit mir will...
Niedergeschlagen hob Gretchen die Schachtel hoch und faltete den Zettel auseinander.
Für Hasenzahn,
ich hoffe du hast dich an die Abmachung gehalten und nicht all zu viel Schokolade gegessen. Mach dich schnell fertig und vergiss nicht, ich habe nicht den ganzen Abend Zeit. Bis in einer halben Stunde.
Marc.

Also das mit der Schokolade könnte jetzt etwas schwer werden...aber wieso...vielleicht ist das jadoch keine Torte...okay, was ist da drinnen?!
Vorsichtig nahm Gretchen den Deckel ab und musste eine Freudenschrei unterdrücken, als sie den Stoff des Kleides sah.


Gretchen schmiss die Schachtel auf den Boden, hob das Kleid heraus und rannte in einem Affentempo zurück zum Spiegel. Sie hielt sich das Kleid an den Körper und ohne es wirklich zu wollen, verwandelte sich das Zimmer rund um sie in einen edlen Ballsaal. An den Wänden waren Spiegel und der Saal war dezent mit Rosen geschmückt. Sie drehte sich um die eigene Achse und fühlte sich, wie die schönste Prinzessin, die es je gegeben hatte. Ihre Haare wirbelten umher und eine Hand berührte sie sanft an der Schulter und Gretchen, drehte sich zu der Person um.
G:Ma...
Wollte sie verträumt flüstern, war aber augenblicklich zurück aus der Welt der Tagträume,als sie sah, wer sie da an der Schulter berührt hatte.


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30.04.2010 19:14
#208 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
also wirklich, was denkt ihr denn von mir? Ich bin doch nicht einmal so ein böser Mensch...zumindest vorerst nicht! Also lasst eure Knüppel mal im Schrank und macht mich nicht schon im Vorhinein fertig, sonst muss ich hier noch abtauchen und ihr wisst nie, wie es weitergeht... Auf jeden Fall kommt hier der neue Teil und ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


MvB:Gretchen, was machst du denn hier?
G:Aaaa...
Schrie Gretchen total erschrocken als sie ihre Schwiegermutter im Zimmer stehen sah und brachte mit einigen Schritten den nötigen Sicherheitsabstand, zwischen sich und die alte Frau.
„Hübsches Mädel, so jemanden hat dieser Frank ja gar nicht verdient,“ dachte Mechthild von Buren bei sich und sagte zu Gretchen.
MvB:Entschuldigung,ich wollte dich nicht erschrecken, Gretchen. Wenn ich störe gehe ich wieder.
Jaaaa sie stört gerade ganz gewaltig. Ich hab weder Zeit, noch Lust und ich bin fast nackt...und das vor der Mutter meines Mannes! Peinlich...
G:Nein, geht schon! Ich habe mich nur erschrocken, weil...ähm ich mich gerade umziehe...
Meinte Gretchen, weil sie nicht unfreundlich wirken wollte und hatte große Mühe, das Kleid so zu halten, dass auch alles bedeckt war. Mechthild lächelte und nahm Gretchen diese Sorge.
MvB:Aber Kindchen, selbst wenn du nackt wärest, könnte ich es ja sowieso nicht sehen. Ich bin ja blind wie du weißt.
Ja stimmt, sie ist blind. Manchmal hat es ja doch etwas Gutes, zumindest für die Menschen in ihrer Umgebung. Aber was die Blindheit angeht, bin ich mir gar nicht mal so sicher! Okay, Schluss jetzt, ich habe gerade größere Probleme...
G:Genau, das hatte ich jetzt total vergessen.
Gretchen huschte wieder zum Spiegel und zog sich das Kleid über. Und zu ihrer Überraschung passte es ihr wie angegossen. Nichts kniff oder schlotterte und alles saß an den richtigen Stellen. Sie drehte sich nochmals und überlegte überrascht, aber auch etwas gerührt.
Das Kleid ist einfach wunderschön und es passt genau! Irgendwie total beeindrucken, dass er sich überhaupt Gedanken gemacht hat, was ich anziehen soll...
Mechthild holte sie erneut aus den Gedanken.
MvB:Für wen machst du dich eigentlich so hübsch? Hast du irgendetwas vor?
Ähm scheiße was sage ich den jetzt?! Ich brauche ne gute Ausrede, aber schnell!
G:Ärtze...ähm Kongress und Ma... Doktor Meier meine ich...holt mich ab.
MvB:Ach so dann wünsche ich dir viel Spaß!
G:Danke, ich muss jetzt aber wirklich los. Kann aber spät werden also wünsche ich dir ne gute Nacht!
Meinte Gretchen, schlüpfte in die erstbesten Stöckelschuhe und packte ihre kleine Tasche, die sie immer für Notfälle gepackt hatte und die auch noch wunderbar dazu passte. Dann rannte sie die Stiegen hinunter.
MvB:Dir auch eine gute („und hoffentlich heiße“, fügte sie in Gedanken hinzu) Nacht.
Dann drehte sich die alte Dame um und ging zurück in ihr Zimmer.

Marc fixierte den Zeiger seiner Armbanduhr und stellte mit Erleichterung fest, dass es endlich eine Minute vor halb Acht war. Er atmete nochmals tief durch und schloss kurz die Augen.
Es wird alles gut gehen und ich werde nichts tun, was Gretchen nicht auch will. Ich schaffe das und ich werde es diesmal nicht versauen!
Redete er sich in Gedanken gut zu, drehte den Schüssel im Zündschloss und fuhr mit knirschenden Reifen, pünktlich um halb Acht bei der Villa Buren vor.


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01.05.2010 21:30
#209 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
danke für eure Kommis und ich sag jetzt mal so:Ab in die erste Runde. Und zu euren Bedenken, dass Marc das Date versemmeln könnte. Er tut sein Bestes es nicht zu tun,aber ob das reicht? Ich würde mich über Kommis freuen und wünsche euch viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


Als Gretchen das Auto vorfahren hörte, stieg die Nervosität unbändig in ihr auf und mit ihr auch das schlechte Gewissen.
Oh mein Gott, er ist gerade vorgefahren, was mach ich denn jetzt, ich meine ist das richtig wegen Alexsis!? Ja es ist nur ein freundschaftliches Essen, mehr nicht und jetzt gibt es sowieso kein Zurück mehr...aber will ich das den überhaupt? Wie Marc wohl aussieht...vielleicht...
Aber sie kam nicht mehr dazu, den Gedanken zu Ende zu denken, denn da schellte es auch schon an der Tür und sie hörte, wie sich Marc vor der Türe leise räusperte. Mit rasendem Herzen standen beide auf einer Seite der Tür und konnten die Nervosität kaum noch unterdrücken. Eigentlich hätte diese Spannung die Türe längst beschädigen müssen. Das war jedoch nicht der Fall und so öffnete sie Gretchen langsam und trat mit klopfenden Herzen aus dem Haus. Als Marc sie da stehen sah, schüchtern und verunsichert, wie ein kleines Mädchen am ersten Schultag, aber auch so wunderschön, raubte es ihm schlichtweg den Atem. Er hatte zwar damit gerechnet, dass Gretchen in diesem Kleid umwerfend aussehen würde aber ihr Erscheinungsbild übertraf die Erwartungen noch bei Weitem. Als Gretchen bemerkte, dass Marc sie wortlos anstarrte, nahm ihr Gesicht einen sanften Rotton an und sie heftete den Blick, peinlich berührt zu Boden.
G:Hy...Marc. Stimmt..was mit...mir nicht?
Fragte sie vorsichtig. Marc löste sich von dem Anblick seiner Begleitung.
M:N...nein ganz im Gegenteil, also d...das Kleid steht dir... wollte ich eigentlich sagen.
Stammelte Marc und Gretchen wurde nur noch ein Nuance roter im Gesicht.
Wie, er stottert finde ich jetzt irgendwie süß...
G:Hast ja auch du ausgesucht, oder?
M:J...ja daran liegt es wahrscheinlich...
Meinte Marc milde lächelnd und bot ihr den Arm an.
M:Wollen wir?
Ja...ähm eine Frage stellt sich jetzt, nämlich WOHIN???
Gretchen schaute ihn fragend an und Marc ergänze seinen Satz.
M:Zum Auto gehen?
Auch wenn sie gerne Marcs Arm genommen hätte schüttelte sie ab abwehrend den Kopf und meinte schüchtern.
G:Danke,aber das schaffe ich schon noch alleine.
M:Wie du meinst.
Antwortete Marc und ging neben ihr her, ohne sie zu berühren. Beim Auto angekommen, öffnete er ihr ganz Gentlemanlike die Autotür, ließ sie einsteigen und setzte sich dann ans Steuer.
G:Und wo fahren wir jetzt hin?
Das war ja so klar, dass die Frage als erstes kommt...ach Hasenzahn...
M:Wirst du schon noch früh genug sehen.
G:Marc, so etwas kann man gar nicht früh genug sehen.
Marc schmunzelte und fragte mit einem Grinsen im Gesicht.
M:Ist da etwa jemand neugierig?
Mist...bin ich wirklich so durchschaubar? Aber das kann ich doch jetzt nicht zugeben...
G:Ne Marc, eigentlich wollte ich nur wissen ob wir heute auch noch was Vernünftiges machen, oder ob ich mich auf einen langweiligen Abend einstellen muss.
M:Ja ist klar Hasenzahn. Aber deine Sorge ist unbegründet, nur so viel zu dem Thema.
Antwortete Marc, wohl wissend, das er seine Begleitung nur noch neugieriger gemacht hatte.


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kussmausale Offline

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02.05.2010 20:23
#210 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
ich husche schnell vorbei,um euch einen Teil zu geben. Hoffe er gefällt euch trot Gewitterpotenzial und ihr lasst wieder so tolle Kommis da. Viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


Gretchen saß hibbelig auf dem Beifahrersitz, und schaute immer wieder zu Marc hinüber. Hin und wieder machte sie Anstalten, etwas zu sagen, traute sich aber im letzten Moment dann doch nicht. Marc saß lässig am Steuer und wirkte völlig cool. Dieser Eindruck täuschte jedoch gewaltig, denn jedes Mal wenn sein Blick zu Gretchen hinüber schweifte, wurde ihm heiß und er wäre ihr am liebsten durch die offenen Haare gefahren oder sie einfach geküsst. Verträumt schloss er die Augen und vergaß für einen Moment, dass er ja eigentlich mit dem Auto fuhr. Das rächte sich auch sofort und er wurde von einem Aufschrei aus den Gedanken gerissen.
G:MAAAARC, es ist ROOOOOOT!!!!
Quietschte Gretchen neben ihm auf und krallte sich mit den Fingern in den Sitz. Marc bremste in letzter Sekunde ab und blieb mit quietschenden Reifen an der Ampel stehen.
Okay...ich habe ja schon immer gewusst, das Hasenzahn uns irgendwann mal beide ins Grab bringt.
M:Huch, das war knapp.
Stellte Marc etwas geschockt fest und atmete tief durch. Gretchen hatte sich vom ersten Schock erholt und war nun bereit, Marc die Meinung zu sagen. Und diese Meinung brach wie ein Donnerwetter über ihn hinein.
G:SAG MAL SPINNST DU MARC!!! WENN DU MICH LOSWERDEN WILLST, KANNST DU MICH AUCH KÜNDIGEN, ABER DU KANNST MICH WENIGSTENS AM LEBEN LASSEN!!!
Schrie ihn Gretchen an und tötete ihn mit Blicken.
M:Sorry Hasenzahn, war wirklich keine Absicht, obwohl wenn ich es mir recht überlege, hätte ich dich im Straßengraben, vielleicht sogar anfassen dürfen.
Meinte er und zwinkerte ihr zu weil er an das Telefongespräch dachte.
Dieser...boahr, glaubt der, das ist witzig?!
G:Haha Marc, ich lache mich tot.
M:Sei mal eher vorsichtig, sonst bist du dein Leben los, ohne das ich was dazu beigetragen hätte.
G:Och Marc, lass das mal schön meine Sorge sein.
Antwortete Gretchen bissig, schnallte sich ab und wollte aus dem Auto steigen,aber Marc war schneller und griff nach ihren Arm.
Die kleine Zicke steigt mir jetzt sicher nicht aus!
M:Kannst du mir mal verraten was das wird, wenns fertig ist, Hasenzahn?
G:Ich steige aus!
M:Mit Verlaub Hasenzahn, aber das wirst du nicht tun.
Antwortete Marc ruhig, lockerte den Griff um Gretchens Arm jedoch kein Bisschen. Gretchens Blick wanderte zu der Stelle, wo Marc ihren Arm umklammerte und sie hatte Mühe sich zu konzentrieren, denn sie spürte, wie sich dort wo sie sich berührten bereits eine wohlige Wärme ausbreitete.
Nein Gretchen, jetzt darfst du bloß nicht schwach werden...Du bist eine emanzipierte Frau und setzt dich gegen Marc durch!
G:Doch das werde ich und jetzt lass meinen Arm los! Ich habe ja gesagt, dass du mich nicht anfassen sollst!
M:Warum sollte ich das tun?
G:Weil wir das abgemacht haben und jetzt nimm deine Hand da weg!
Warum muss denn diese Frau so kompliziert sein?!
M:Ich kann die Abmachung aber leider(oder eher Gott sei Dank...) nicht einhalten, im Moment!
G:Und warum nicht?
Fragte Gretchen mit einem giftigen Unterton in der Stimme.
M:Weil du sonst aus dem Wagen steigst und mir quer durch Berlin davonläufst.
Das hatte ich doch gar nicht vor...okay vielleicht doch...seit wann kennt der mich den so gut?!
G:Aber du wolltest mich doch loswerden, oder?
Fragte Gretchen verunsichert und wusste nicht, wie sie sich verhalten sollte.


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kussmausale Offline

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05.05.2010 18:44
#211 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
es tut mir sehr leid, dass jetzt zwei Tage in Folge kein Teil von mir kam, aber ich hatte schlichtweg keine Zeit und ich habe das Gefül, dass die Schule mich jetzt im Moment auffrisst...Wie auch immer, Danke für die Kommis und viel Spaß beim Lesen.
GGLG Edina
PS:Danke an Vanny, die sich für mich am Berlinerisch versucht hat. Hdl Mausi


Marc bemerkte das und packte ohne zu fackeln Gretchens zweiten Arm und drückte sie dann sanft aber bestimmt zurück in ihren Sitz. Bevor sie sich erneut wehren konnte fixierte er sie mit einem liebevollen Blick aus seinen grünen Augen, der es ihr unmöglich machte, einen klaren Gedanken zu fassen. Und kurz darauf begann er mit samtweicher Stimme zu sprechen.
M:Gretchen, sage mir nur einen Grund, warum du glaubst, dass ich dich nicht bei mir haben will. Wenn ich das wirklich wollte, hätte ich dir wohl kaum ein Kleid gekauft und mir das Alles heute ausgedacht. Dann hätte ich dich auch einfach als meine Assistenz ablehnen und dir aus dem Weg gehen können, aber habe ich das getan Gretchen?
Gretchen starrte Marc an und wollte etwas erwidern, doch sie war außer Stande, einen vernünftigen Satz zu formulieren. Deswegen schüttelte sie nur stumm mit dem Kopf und war weiterhin von Marcs Händen und seinem Anblick gefesselt.
M:Na also.
Antwortete Marc weiterhin in einem sanften Ton und kam Gretchens Gesicht, ohne es wirklich zu merken, immer näher. Gretchens Anblick, wie sie da saß und ihm mit ihren wundervollen blauen Augen schuldbewusst und verunsichert entgegenblickte. Ihr kleines Lächeln und ihr zartes Gesicht, umrandet von ihrer goldenen Lockenmähne. Das alles machte ihn schier verrückt und sein Herz schlug schneller, als er ihr Zentimeter für Zentimeter näher kam. Auch Gretchen war wie benebelt von Marcs Nähe. Seine wunderschönen grünen Augen, die in diesem Moment so ehrlich wirkten, seine braunen Haare, die ihm leicht ins Gesicht fielen, sein Lächeln, das alles führte dazu, dass Gretchens Herz aus der Brust zu springen drohte und ihr Verstand verrückt spielte. Auch ihr Gesicht näherte sich ganz automatisch Marcs.
Medey, medey es wird akuter Verlust, des vernünftigen Denkvermögens gemeldet,sofortiger Abbruch des Blickkontaktes ist erforderlich, sonst besteht die Gefahr,dass die Gegenwehr, vollkommen zusammenbricht...Bitte, bitte nicht küssen...ich darf ihn nicht küssen, obwohl es so schön wäre...Hilfe ich brauche ein Wunder!
Dachte Gretchen verzweifelt und bekam ihr Wunder auch sogleich, in der Form eines wüteten Autofahrers, der wie verrückt gegen die Fensterscheibe klopfte. Marc und Gretchen schreckten aus ihrer Trance hoch und wussten im ersten Moment nicht, was gerade passiert war. Ein erneutes Klopfen weckte Marc endgültig auf und er drehte sich zum Fenster um es hinunter zu kurbeln.
Demjenigen, der jetzt gestört hat, drehe ich eigenhändig den Hals um!!! Ich war so knapp dran Hasenzahn zu küssen und dann kommt dieses Arschloch!
M:Wir kaufen nix und ich nehme auch niemanden mit, also verpissen sie sich.
Meinte Marc unfreundlich und wollte das Fenster schnell wieder hochkurbeln, als der andere Autofahrer die Hand durch Fenster streckte.
AU:Dann knutschen Se gefälligs woanders weiter und net mitten auf de Straße. Ick hab hier net den ganzen Tach Zick!
M:Dann fahren sie doch mit der Bahn. Ich habe genug Zeit, also ist das hier wohl ihr Problem.
AU:Jetz hören se mal zu se arrogantes Arschloch, nter Ihnen warten zwanzisch Autos, un de müssen alle we. Aber sie haben nicks Bessers zu tun, als her die Straße zu verstopfen. Es is scheiß el wie se von der Straße kommen. Von mir aus können se de Schrottkarr uch ungerm Arm packe! Alles el. Hupsache se machen furran!
Marc lehnte sich provozierend zurück und meinte.
M:Dann lernen sie mal ordentlich Deutsch und dann können wir eventuell darüber reden, dass ich hier die Kreuzung räume.
Gretchen hatte das Schauspiel der beiden Männer bis jetzt ruhig beobachtet und war froh darüber gewesen, dass der Zwischenfall, sie aus der brenzligen Situation befreit hatte, aber als sie das vor Zorn rot anlaufende Gesicht des älteren Berliners sah, bekam sie ein ungutes Gefühl.
O.o ich sollte da jetzt wohl besser mal eingreifen, bevor das Ganze hier noch eskaliert und ich zwei Männer mit gebrochener Nase und Platzwunde, mitten auf der Straße versorgen muss.


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06.05.2010 20:37
#212 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
ihr hättet gerne einen Kuss gehabt? Das tut mir jetzt aber leid...jetzt schauen wir mal, ob sich die beiden Herren den Kopf einschlagen, oder ob Gretchen das noch verhindern kann. Danke für jedes Kommi und ich wünsch euch vel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


Und das tat sie dann auch, indem sie Marc leicht am Ärmel zog und in ruhigem Ton sagte.
G:Marc, komm fahr weiter.(Dann wandte sie sich an den Berliner)Er meint das nicht so, er ist eben ein kleiner Heißläufer.
Marc drehte sich von dem Mann zu Gretchen und zischte leise.
M:Ich meine das sehr wohl so, Hasenzahn und ich bin auch ganz sicher kein Heißläufer.
Gretchen verdrehte die Augen und fragte sich, wieso Marc nur immer den starken Mann markieren musste. Sie hielt ihren Oberarzt jedoch am Arm fest und starrte genau so stur zurück, wie er sie an. Der Berliner mischte sich erneut ein.
AU:Es is ja doll, dat der feine Herr dat nedde so meent, aba da Reih witt davun och net kleener!
Marc wollte sich wieder zu dem Mann drehen und etwas erwidern, aber Gretchen flüsterte eindringlich.
G:Bitte lass das Marc und fahr weiter.
M:Sicher nicht Hasenzahn. Ich lasse mir von dem doch nichts befehlen!
Er wollte sich erneut abwenden, aber Gretchen griff zu einer anderen Waffe. Sie setzte einen herzzerreißend süßen Hundeblick auf und flüsterte flehend.
G:Bitte Marc, fahr weiter. Mach es für mich. Sonst ist der Abend jetzt schon vorbei und das wollen wir doch beide nicht.
Marc versuchte sich Gretchens Hundeblick zu entziehen, schaffte es aber einfach nicht.
Dieser Blick ist ja gemeingefährlich. Da kann doch kein Mensch widerstehen, außerdem hat sie irgendwie recht. Ich will doch wirklich nicht, dass dieser Abend, wegen einer blöden Auseinandersetzung zerstört wird. Dafür ist mir das hier alles zu wichtig...Scheiße Meier, diese Frau hat dich so was von an den Eiern, das ist ja der Hammer...
Ohne noch etwas zu sagen, wandte Marc sich von Gretchen ab. Dann startete er den Wagen und fuhr weiter.
Puh, das war ja nochmal knapp, aber es leben ja Gott sei Dank noch alle...und wo geht’s jetzt eigentlich hin?
Trotz der nagenden Neugierde, unterließ es Gretchen, Marc zu fragen oder anzusehen. Denn sie wollte ihn keinesfalls beim Autofahren ablenken, denn ein Beinahecrash hatte ihr mehr als gereicht. Deswegen zog sie es vor, still aus dem Fenster zu schauen und die langsam untergehende Sonne zu beobachten. Marc schielte hin und wieder zu Gretchen hinüber und versuchte Gretchens Verhalten zu deuten. Drehte sie sich weg, weil sie sauer war, oder wollte sie ihn einfach nur in Ruhe Autofahren lassen? Er hätte sie gerne gefragt, aber er ließ es lieber sein und konzentrierte sich stattdessen auf den Berliner Abendverkehr. Nach einer viertel Stunde parkte er seinen Wagen etwas abseits in einer Seitenstraße und sagte dann leise.
M:So, da wären wir.
Gretchen drehte sich zu Marc und fragte skeptisch.
G:Aber da ist doch gar nichts besonders, außer Wohnhäuser. Was wollen wir denn hier?
Marc stieg schmunzelnd aus dem Wagen und ging zur Beifahrertür. Er öffnete sie und streckte Gretchen die Hand entgegen.
M:Hab doch einfach ein wenig Geduld, Hasenzahn. Ich kann mich schließlich nicht direkt dorthin parken.
Gretchen nahm Marcs Hand, der sie auch sofort vorsichtig aus dem Wagen zog und fragte neugierig.
G:Warum denn nicht, wenn ich fragen darf?
M:Fragen darfst du gerne Hasenzahn, aber Antwort wirst du keine bekommen. Komm, um so schneller wir gehen, desto eher, weißt du was wir vorhaben.
Okay, das klingt irgendwie einleuchtend, auch wenn ich keinen blassen Schimmer habe, was Marc im Schilde führt.


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08.05.2010 15:53
#213 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey meine Lieben,
jetzt kommt endlich der nächste Teil. Habs leider nicht früher geschafft. Vielen Dank an alle die mir Kommis schreiben und wenn ihr fleißig seit gibts heute Abend noch einen Teil. Viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


Gretchen setzte sich in Bewegung und schritt entschlossen die Straße entlang. Marc hielt sie am Arm zurück.
M:Ähm...Hasenzahn, du rennst gerade in die falsche Richtung. Ich habe zwar nichts gegen einen kleinen Spaziergang, nur besteht dann die Gefahr, dass wir nie dort ankommen, wo wir ankommen sollten.
Meinte Marc und lächelte Gretchen an, der die Situation sichtlich unangenehm war.
Das war wieder so typisch ich! Jede andere Frau wartet wo sie ihre Begleitung hinführt,aber Neeeiiiin ich muss natürlich gleich alleine losmarschieren und dann auch noch in die falsche Richtung... peeeinlich...
Dachte sie und drehte sich peinlich berührt in die andere Richtung und ging ohne etwas zu sagen und den Blick auf den Boden geheftet, neben Marc her. Dieser warf seiner Begleitung immer wieder liebevolle Blicke zu und dachte fast schon etwas stolz.
Das ist mein Hasenzahn, Chaotisch, liebenswert, impulsiv und schüchtern wie ein kleines Mädchen... Wenn ich sie so sehe würde ich sie am liebsten, ganz nahe an mich heranziehen und zärtlich küssen... Aber das darf ich ja nicht, aber vielleicht...also wenn das Date gut verlaufen ist...hoffentlich...
Grübelte Marc vor sich hin und entschied sich dann doch, einen kleinen Annäherungsversuch zu starten. Vorsichtig bewegte er seine Hand zu Gretchens und strich ihr mit dem Finger, sanft über ihren Handrücken. Gretchen zuckte aus Reflex zurück und Marc nahm seine Hand wieder weg. Aber als sie die Ihrige wieder locker hängen ließ, berührte er sie wieder. Nur ganz kurz, aber dieser kleine Moment reichte aus, um in Gretchen einen wohligen Schauer auszulösen und sie war fast enttäuscht, dass Marc sich so schnell wieder zurückgezogen hatte. Verstohlen musterte sie ihn, konnte aber nicht erkennen, wie es in ihm aussah und fing ebenfalls an zu grübeln.
Also...ob...ob er das jetzt...also die Berührung, ob er das auch so schön gefunden hat?! Ich meine er ist so viel...einfühlsamer als sonst und lässt auch seine blöden Sprüche sein....Kann es vielleicht sein, dass Marc das Alles hier wirklich ernst meint? Obwohl...was ist dann wenn...es darf doch nicht mal etwas zwischen uns sein, selbst wenn wir es beide wollen würden...was ich natürlich nicht will...w...weil ich Alexsis liebe, genau, also kein Grund zur Panik...
So gingen die beiden schweigend und jeder in den eigenen Gedanken versunken, aber doch voll und ganz beim Jeweils anderen, durch die Straßen Berlins. Nach einiger Zeit brach Marc das Schweigen und meinte.
M:Ja, also wir wären jetzt gleich da, Hasenzahn.
Oh mein Gott, wir sind da...irgendwie bin ich total aufgeregt.
Gretchen schaut sich um, kann aber nichts besonderes entdecken und fragt etwas enttäuscht.
G:Was machen wir denn hier? Da ist doch irgendwie nichts Besonderes.
Das ist so typisch Hasenzahn... nicht richtig zuhören und dann auch gleich enttäuscht sein. Aber ich hoffe mal, dass sich diese Enttäuschung in Begeisterung verwandelt...
Marc lächelt sie verschmitzt an und erwidert.
M:Hasenzahn, ich habe nicht gesagt, dass wir schon da sind, sondern, dass wir(er betont das Wort) GLEICH da sind. Das ist ein kleiner aber entscheidender Unterschied.
Eigentlich hatte er gedacht, Gretchens Enttäuschung somit aus dem Weg geräumt zu haben, doch dies war nicht der Fall, denn sie schaute ihn nur fragend und ein wenig verständnislos an. Deswegen packte er Gretchen auch ohne lange zu überlegen, an der Hand und zog sie hinter sich her. Doch als er mit ihr um die Ecke bog, blieb Gretchen wie versteinert stehen und starrte mit großen Augen, auf das Bild , dass sich ihr bot.


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08.05.2010 19:57
#214 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey meine Lieben,
wow, ich glaube so viele Kommis auf einmal hatte ich das letzte mal vor zwei oder drei Wochen. Danke euch sehr dafür, das motiviert total und deswegen bin ich mit diesem Teil, sogar früher als gedacht fertig geworden. Zu der Dateidee muss ich jetzt noch eine Kleinigkeit sagen. Ich habe gegoogelt und es gibt im Sommer wirklich ein Freiluftkino am Potsdamer Platz und deswegen dachte ich, das wäre ine schöne und vorallem noch nie dagewesene Idee. Ich hoffe sie gefällt euch auch und ihr lasst mir wieder so tolle Kommis da. Jetzt höre ich endlich auf zu "reden" und wünsche euch viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina



Der berliner Potsdamerplatz, in der Nacht


Vor ihnen lag der Potsdamer Platz, aber er sah ganz anders aus als sonst. Es tummelten sich keine gestressten Menschen, die zur nächsten U-Bahn, Straßenbahn oder zum nächsten Bus mussten auf den Platz. Nein, stattdessen standen um die hundert Liegestühle, in Reih und Glied, auf dem Platz und eine große Leinwand war aufgestellt worden. Die beleuchteten Häuser der Stadt, boten eine wunderschöne Hintergrundkulisse und irgendwie hatte dieses durchaus seltsame Flair, etwas magisches an sich. Marc stand neben Gretchen und beobachtete mit Spannung, wie sich Gretchens Gesichtszüge von Moment zu Moment änderten. Zuerst war da das absolute Erstaunen gewesen, dann ungläubiges Kopfschütteln und Blinzeln und schließlich hatte Gretchen die Augen geschlossen.
Ist das jetzt gut oder schlecht?! Ich meine...vielleicht ist es so unmöglich, dass sie sich das einfach nicht ansehen will, oder sie ist einfach erstaunt... ach manchmal würde ich mir wirklich wünschen, ihre Gedanken lesen zu können. Das würde die ganze Sache ungemein erleichtern.
Eine Weile ließ er sie einfach nur ruhig da stehen und über, was auch immer nachdenken. Doch nach gefühlten zehn Minuten, in denen er immer wieder von dem einen auf den anderen Fuß getreten war, wurde ihm die Warterei auf eine Reaktion eindeutig zu bunt und er fragte unsicher.
M:Hasenzahn, wie...findest du Das denn, also ich mein...gefällts dir?
Ob es mir gefällt?! Das ist einfach absolut süß, schön, romantisch...und das alles nur für mich? Oh mein Gott, davon habe ich immer geträumt, also am Liebsten würde ich ihn jetzt küssen...STOP, gaaaanz falscher Gedanke, aber ich glaube, eine Umarmung ist okay,auf rein freundschaftlicher Ebene versteht sich.
Und diesen Gedanken setzte sie auch sofort in die Tat um, indem sie sich mit einem strahlenden Lächeln zu Marc umdrehte und ihn um den Hals fiel. Marc wurde von Gretchens stürmischer Umarmung vollkommen überrumpelt und stolperte zwei Schritte zurück, ehe er das Gleichgewicht wieder fand und Gretchen vorsichtig in seine Arme schloss. Für eine Weile verharrten die Beiden einfach nur in der Umarmung und versuchten die Gefühle zu ordnen, die unweigerlich an die Oberfläche kamen. Ganz zart fuhr Marc mit dem Finger über Gretchens Rücken und ihm wurde augenblicklich heiß. Auch Gretchen ließen die Nähe und Marcs Berührungen keineswegs kalt und sie bekam augenblicklich eine Gänsehaut. Schüchtern schmiegte sie ihr Gesicht an Marcs Brust und atmete seinen Geruch ein. Dieser wirkte fast wie eine Droge auf sie und sie schloss verträumt die Augen. Nach einer Weile löste sie sich jedoch wieder von ihm und sah zu Boden. Marc lächelte und meinte glücklich.
Scheiße, das war gerade irgendwie alles so nahe, viel zu nahe und viel zu schön. Das darf nicht mehr vorkommen, nicht das sich Marc falsche Hoffnungen macht die ich nicht erfüllen kann...leider...
M:Ich glaube das war ein Ja, oder Hasenzahn?
G:Mhm.
Wieso starrt sie denn jetzt auf einmal den Boden an? Ich meine, das gerade eben war doch schön... Von mir aus könnte sie mich öfter einmal umarmen.
M:Alles in Ordnung, Hasenzahn?
G:Also...ähm ich wollte dir nicht zu Nahe treten, wegen der Umarmung...mein ich.
Marc lachte und sagte leicht anzüglich.


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09.05.2010 20:46
#215 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
es freut mich sehr, dass euch die Dateidee gefallen hat. Sie sollten sich küssen? Ja das schlägt Marc auch vor aber obswirklich dazu kommt...lest selbst. Ich wünsche euch viel Spaß und sag Danke für die Kommis.
GGLG Edina


M:Also wenns nach mir ginge, dann dürftest du sowieso viel mehr als mich umarmen...zum Beispiel(Er kam ihr ganz nahe und zwang sie, indem er einen Finger unter ihr Kinn legte, ihm in die Augen zu schauen)könntest du mich...(Marc näherte sich Gretchens Gesicht)küssen.
Und kaum sahen sich die Beiden in die Augen, war da wieder diese Spannung, die Gretchen schier verrückt machte. Auch sie näherte sich ohne Widerstand zu leisten Marcs Gesicht und blickte erwartungsvoll in seine Augen. Doch als ihre Münder nur noch Millimeter voneinander entfernt waren, stieg in Gretchen wieder das schlechte Gewissen hoch. Auf der einen Seite hätte sie sich nichts mehr gewünscht, als Marc einfach zu küssen, doch es wäre nicht richtig gewesen. Davon war sie im Moment noch überzeugt. Deswegen schüttelte sie ganz leicht mit dem Kopf und Marc hielt in der Bewegung inne. Fragend sah er Gretchen an und sah die innere Zerrissenheit in in ihren blauen Augen.
Schweren Herzens löste Marc sich von ihr und trat einen Schritt zurück. Gretchen stand da und hielt den Kopf gesenkt. Leise murmelte sie.
G.Danke Marc...dass du mich nicht geküsst hast.
Ich wünschte sie hätte etwas anders gesagt. Wieso wollte Hasenzahn nicht, das ich sie küsse? Es wäre doch richtig gewesen...also ich meine es sind ja...dings...Gefühle da. Das kann sie doch nicht leugnen und trotzdem sträubt sie sich mit aller Macht dagegen...
M:Naja, bevor du es danach bereust und ich mir eine saftige Ohrfeige einfange, lasse ich es lieber gleich...
Sagte er und versuchte die Enttäuschung zu überspielen, die in diesem Moment doch ziemlich groß war. Auch Gretchen blieb das nicht verborgen und sie versuchte sich irgendwie zu rechtfertigen.
G:Ich...also die Idee...ist toll...aber ich kann...dich deswegen...nicht einfach...küssen. Außerdem habe ich mich nur auf das Treffen eingelassen,weil du versprochen hast, dass das alle auf freundschaftlicher Ebene passiert...
M:Ich weiß Hasenzahn, deswegen sollten wir uns jetzt einmal einen Platz suchen, bevor die Besten weg sind.
Lenkte Marc das Gespräch schnell in eine andere Richtung, weil ihm das einfach alles schrecklich unangenehm war und er Gretchen nicht erklären wollte, dass sie ihn ja dazu gezwungen hatte, diesen absolut schwachsinnigen Fluch zu leisten. Sie nickte und die beiden suchten sich zwei Liegestühle, die in einem guten Sichtwinkel zur Leinwand standen.

Alexsis saß in seinem Hotelzimmer in Peking und trank einen Kaffee. Diese Atmosphäre bot eine gute Gelegenheit, wieder einmal über sein Leben nachzudenken. Die letzten Tage ohne Gretchen waren ihm unendlich lang vorgekommen und ihm wurde wieder bewusst, wie einsam er ohne sie eigentlich war. Er hatte niemanden außer seiner kleinen Schwester und das war auch der Grund, wieso er viel zu oft, als es gesund für ihn war, zur Flasche gegriffen hatte. Aber seit Gretchen in sein Leben getreten war, brauchte er weder Alkohol, noch das viele Geld, denn mit ihr hatte er endlich das gefunden, was man sich auch mit etlichen Millionen auf dem Konto nicht kaufen konnte, nämlich seine große Liebe. Ja Gretchen war seine große Liebe und sein Sonnenschein und zum ersten Mal war etwas in seinem Leben nicht erstunken und erlogen. Seine Gefühle zu Gretchen waren echt und desto mehr schmerzte es ihn, die ganze Beziehung mit Gretchen, auf einer Lüge aufgebaut zu haben. Er wünschte sich so sehr, ihr einfach nur als Frank Wolf entgegentreten zu können, als der Mann der er in Wirklichkeit war. Frank verfluchte die vielen gefälschten Identitäten, er hasste die Lügen, auf denen sein ganzes Glück aufgebaut war und doch tat er alles um diese Scheinwelt aufrecht zu erhalten. Er schlief mit seiner „Mutter“ und war ständig auf der Hut vor der Polizei. Daran musste er etwas ändern, denn Gretchen war ein zu guter Mensch, als das sie es verdient hätte, belogen zu werden und außerdem wollte er nicht mehr,dass Lügen zwischen ihm und Gretchen standen. Nein er wollte,dass sein Leben genau so wahr für Gretchen sichtbar war, wie die Liebe zu ihr.Doch da gab es auch etwas oder besser gesagt jemanden, der Frank ein gewaltiger Dorn im Auge war, nämlich Marc Meier. Er hätte die Welt schon längst von dieser Plage befreit, wenn er nicht wüsste, wie wichtig Gretchen dieser Mann war. Aus ihm unerklärlichen Gründen, hing sie an ihm, wie Kaugummi an der Schuhsohle,super nervig und unzertrennlich. Frank war nicht verborgen geblieben, dass Gretchen ihm manchmal versteckte Blicke zuwarf oder immer wollte, das er Marc kein Haar krümmte. Und auch die Sorge die sie in der Zeit des Viruses mit sich herumgeschleppt hatte, hatte nicht alleine ihm und ihrem Vater gegolten, da war er sich sicher. Aber trotz dieser Kleinigkeiten, hatte Gretchen sich für ihn entschieden und deswegen musste er die Wahrheit auf den Tisch legen und wenn sie ihm glauben würde, ja dann könnten sie zusammen abhauen, weit weg von diesem Arsch von einem Oberarzt, weit weg von den Lügen...Das wünschte sich Frank mehr als alles andere und deswegen würde er Gretchen die Wahrheit sagen. Das nahm er sich ganz fest vor. Aber jetzt wollte er sein Sternchen endlich wieder hören, denn er vermisste sie und deswegen griff er kurzerhand zu seinem Handy und wählte Gretchens Nummer.


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11.05.2010 20:42
#216 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey meine Lieben,
tut mir sehr leid, dass ich trotz eurer lieben Kommis keinen Teil reingestellt habe, aber ich habs gestern einfach nicht geschafft. Hier gehts jetzt weiter und ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


M:Ähm...willst du Popcorn?
Fragte Marc als sie sich gesetzt hatten und sah zu ihr rüber.
Hmmm Popcorn...lecker, obwohl dann sagt Marc wieder, ich wäre zu dick oder würde immer essen und dann kann ich wirklich nicht gebrauchen...andererseits hat er mich ja gefragt und ein wenig Nervennahrung wäre im Moment wirklich nicht verkehrt...
G:Ja, also wenn du schon fragst...gerne.
M:Hab ich mir fast gedacht.
Erwiderte er und zwinkerte Gretchen zu, während er sich erhob. Aber sie sprang schneller auf und hielt ihn am Arm zurück.
G:Lass mich das Popcorn holen, dann verbrenne ich wenigstens ein paar Kalorien.
Meinte sie schnippisch, riss ihm das Geld aus der Hand und stapfte zum Popcornstand.
M:Hasenzahn, das war ein Scherz, jetzt komm zurück!
Rief er ihr nach, entschied sich aber dann dazu, sie einfach gehen zu lassen und ließ sich zurück in seinen Liegestuhl fallen. Kaum hatte er sich gesetzt, klingelte auch schon Gretchens Handy.
Also, ich würde jetzt schon gerne wissen, wer sie da anruft, aber es geht mich ja nichts an... obwohl(Er drehte sich um und sah, dass Gretchen gerade dabei war, Popcorn zu bestellen.) was sie nicht weiß,macht sie nicht heiß und es ist ja nur ein kurzer Blick...
Deswegen griff er schnell in Gretchens Tasche und zog das Handy heraus. Als er jedoch sah, welcher Name am Display aufleuchtete, spürte er augenblicklich einen festen Knoten der Wut im Bauch und hätte das Handy am Liebsten zerquetscht.
M:Du hast mir ja gerade noch gefehlt, aber diesen Abend zerstörst du mir garantiert nicht. Vergiss es.
Zischte Marc wütend und drückte Alexsis kurzerhand weg. Eine Genugtuung breitete sich in ihm aus, als er das Handy ausschaltete und in die Tasche zurückgleiten ließ. Diese verflog aber schnell wieder, als ihn Gretchen von hinten ansprach.
G.Marc,darf ich fragen was du mit meiner Tasche machst?
Hat...der etwa geschnüffelt? Nein, so etwas machen ja nur Frauen, hab ich mal gelesen...aber falls doch Gnade ihm Gott...
Mit strengem Blick musterte sie Marc, dem die Situation zusehends unangenehm wurde und der fieberhaft nach einer Ausrede suchte.
M.Also...die ist hinuntergefallen und ich habe sie dir ganz gentlemanlike wieder aufgehoben.
Versuchte er ihr so überzeugend, wie nur irgendwie möglich zu erklären. Gretchen musterte ihn weiterhin prüfend und überlegte kurze Zeit, ob sie Marc glauben oder ihm das Popcorn über den Kopf schütten sollte. Schließlich entschied sie sich dann doch für Ersteres und ließ sich wieder neben Marc auf den Liegestuhl fallen. Fragend hielt sie ihm die Popcorntüte entgegen und Marc nahm eine Hand voll, die er sich auch sogleich in den Mund schob, froh darüber das er so eine Zeit lang nicht reden konnte und auch Gretchen aß zufrieden ihre Popcorn. Schließlich wurde es auf der Leinwand hell und ein Vorspann gezeigt wurde. Gretchen tippte Marc an der Schulter an und fragte leise.
G:Was schauen wir uns eigentlich an?
M:Wirst du gleich sehen Hasenzahn.
Hmm, vielleicht Titanic, Dirty Dancing, Pearl Habor...
Grübelte Gretchen vor sich hin, doch als sie den Titel des Films las, traf sie fast der Schlag.
KILLERS!? Entgeistert starrte sie auf die Leinwand und dann zu Marc. Dieser beobachtete Gretchen und bemerkte zu seinem Schrecken, den entsetzten Ausdruck auf ihrem Gesicht. Ganz zurecht ahnte er Böses, denn im nächsten Moment zischte sie.
G:Marc, sag mir, dass das ein Scherz ist!


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13.05.2010 18:27
#217 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
es tut mir wirklich leid euch gestern keinen Teil gegeben zu haben. Doch jetzt geht es weiter mit dem Date und ich bin gespannt wies euch gefällt! Viel Spaß beim Lesen und Katha ich glaube du hast dich nicht im Film geirrt.
GGLG Edina


http://www.youtube.com/watch?v=9jUPUJ9vw20
Okay, also ich weiß ja nicht viel, was in Gretchens Kopf vorgeht, aber Begeisterung sieht jetzt irgendwie anders aus...
M:Ne, also eigentlich ist das mein voller Ernst. Weiß jetzt ja auch eigentlich nicht wo dein Problem liegt.
WO MEIN PEOBLEM LIEGT?! Hallo, das fragt er mich jetzt gerade nicht wirklich, oder?! Ich glaubs ja nicht!!!
G:Das kannst du dir jetzt wohl denken Marc! Oder muss ich es dir auch noch erklären?!
Giftete sie den etwas hilflosen Mann an. Denn Marc hatte zwar damit gerechnet, dass die Filmwahl nicht sofort überschwängliche Begeisterung bei Gretchen auslösen würde, aber so eine vernichtende Reaktion schockte ihn doch ein wenig und er wusste nicht, wie er damit umgehen sollte.
M:Um ehrlich zu sein, wäre ich dir sehr verbunden, wenn du mir erklären würdest, was dich gerade so dermaßen auf die Palme bringt, ja.
Sagte Marc etwas enttäuscht und mit unterdrückter Wut in der Stimme. Gretchen bemerkte davon jedoch nicht, denn sie war einfach nur sauer auf Marc und fragte sich, wie er nur so doof sein konnte, so einen Film auszusuchen. Das zerstörte doch die ganze Stimmung und deswegen sagte sie ihm auch ganz unverblümt, warum sie seine Filmwahl, alles andere, als gut fand.
G:Ich kann dir ganz genau sagen, was mich gerade so wütend macht. Ich hasse Gewalt verherrlichende Filme und das müsstest du eigentlich wissen!
Das sollte ich wissen?! Außerdem kennt sie den Film ja nicht einmal! Da kann sie doch nicht beurteilen ob er gut oder schlecht ist!
M:Und was hättest du erwarte, Hasenzahn? Titanic oder was?
G:Ja, eigentlich schon. Zumindest so etwas in die Richtung! Wenigstens keinen Film, wo ich dabei zusehen muss, wie ein hirnloser Typ den anderen erschießt und der nächste dann erstochen wird und das Blut in Strömen auf die Straße fließt. Das ist einfach nur so was von brutal, gemein und widerlich!
Marc hatte während Gretchens Vortrag schon alle Mühe gehabt, den sich anbahnenden Lachkrampf zu unterdrücken, doch jetzt konnte er sich nicht mehr zurück halten und prustete los.
M:Hahaha...Hasenzahn! Das ist nicht „Inglourious Basterds“, sondern „Killers“! Hast du die Filmkritiken verwechselt oder wieso glaubst du, dass da alle nur wild um sich schießen. Ich meine, wäre ja um einiges spannender als diese Komödie( Das es eine Actionkomödie war, verschwieg Marc besser, um weiteren Problemen mit Gretchen aus dem Weg zu gehen.) hier, aber ich weiß ja, dass du nicht so auf gute Filme stehst.
Er zwinkerte ihr zu und beobachtete mit einem breiten Grinsen, wie es in Gretchens Kopf ratterte.
„Inglourious Basterds“,was zur Hölle, soll den das für ein Film sein?! Den kennt doch kein Schwein, oder? Obwohl, ist vielleicht auch besser so...und „Killers“ soll ne Komödie sein?! Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen... alleine der Titel ist schon so blutrünstig und sagt eigentlich ja schon Alles.
Prüfend sah die Marc an und meinte motzig.
G:Also wenn du mich jetzt auf den Arm nimmst, verzeihe ich dir das nie, ich schwörs.
Schön langsam frage ich mich wirklich, was ich verbrochen habe. Sie glaubt mir doch nicht mal die Wahrheit, außerdem, wieso denkt Hasenzahn, dass ich sie verarschen will? Also wenn ich wollte könnte ich das auch machen, ohne diesen riesigen Aufwand hier zu betreiben....außerdem so schlimm bin ich doch gar nicht, also eigentlich hat sie keinen Grund, mir bei Allem, was ich mache zu misstrauen, als ob ich sie immer nur verarscht hätte...obwohl vielleicht habe ich das hin und wieder mal getan, aber doch jetzt nicht mehr...Ich wünschte, es würde ihr klar werden...
M:Nein Gretchen, ich nehme dich nicht auf den Arm. Wie wärs denn mit ein wenig Vertrauen?
G:Ja, DAS sagt jetzt der Richtige.
Antwortete Gretchen verunsichert und in einem vorwurfsvollen Ton. Marc verdrehte genervt die Augen und war bereits nahe der Verzweiflung. Trotzdem versuchte er die Ruhe zu bewahren und Gretchen einen annehmbaren Vorschlag zu unterbreiten.
M:Wie wärs damit Hasenzahn? Du schaust jetzt einfach brav auf die Leinwand und lässt dich überraschen und falls du den Film wirklich so schrecklich finden würdest, was ich ja eigentlich für ausgeschlossen halte, können wir auch gehen.


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15.05.2010 22:30
#218 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey meine Lieben,
es tut mir leid euch gestern keinen Teil gegeben zu haben, aber es war Freitag und ich war mit meiner Freundin unterwegs und im Kino und irgendwie ist da die Zeit davongehuscht...Hier kommt jetzt auf jeden Fall der nächste Teil. Ob Gretchen sitzen bleibt und sich den Film ansieht? Ich sags mal so Marc hatte es wirklich nicht leicht mit ihr. Danke für eure Kommis und ich würde mich wirklich über Neue freuen. Viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


Okay, irgendwie scheint Marc ja felsenfest davon überzeugt zu sein, dass mir dieser komische Film da gefällt...bin ich ja jetzt eher weniger, aber der Vorschlag ist vernünftig und ob ich gleich gehe oder Marc zu Liebe noch fünf Minuten durchhalte, ist auch schon fast egal...
Gretchen warf Marc einen letzten skeptischen Blick zu, ehe sie diesen auf die Leinwand wandte und sich auf den Film zu konzentrieren versuchte. Mit Zufriedenheit stellte Marc fest, dass sich auf ihrem Gesicht, innerhalb weniger Minuten ein kleines Lächeln ausbreitete und er lehnte sich entspannt in seinem Liegestuhl zurück und versuchte auch seinerseits, dem Film, etwas positives abzugewinnen. Doch das fiel ihm im Moment ziemlich schwer, da so gut wie keine Action darin vorkam. Gretchens Begeisterung wurde jedoch durch diese Tatsache gesteigert und als sie Ashton Kutscher, mit nacktem Oberkörper bewundern durfte, lief ihr beinahe das Wasser im Mund zusammen. Marc bemerkte Gretchens *Wow ist der heiß Blick* und schüttelte angewidert den Kopf.
Ey, was hat den dieser kleine Waschlappen an sich, das Gretchen ihn an schmachten als wollte sie ihn auf der Stelle heiraten! Und mich würdigt sie keines Blickes...find ich jetzt scheiße...EY Meier, bis du etwa gerade eifersüchtig auf einen Schauspieler?! Okay, wie tief kann ein Mensch sinken!!!
M:Hasenzahn, auch wenn du diesen Typ noch so anstarrst, springt er dir auch nicht entgegen.
Sie wurde augenblicklich rot und versuchte überzeugend zu wirken.
G:Also nicht...ähm...das ich das wollte...steh da nicht so...drauf. Außerdem...is der Typ...ja nicht echt, also schon...aber die Muskeln sind...geschminkt...Hollywood und so....
Super Gretchen, das hat er dir jetzt garantiert geglaubt. Die Muskeln sind geschminkt....klaaaar.
Marc beäugte sie skeptisch und meinte dann provozierend.
M:Du stehst da nicht drauf. Hmm....das erklärt natürlich auch warum du mit offenem Mund auf die Leinwand starrst und fast in das Popcorn sabberst. Obwohl wenn ich es mir recht überlege hast du so etwas wahrscheinlich noch nicht oft in natura gesehen. Da musst du dein Wissen ja mit Filmen aufbessern.
Sein Gegenüber war bereits rot angelaufen.
G:Soll das heißen, dass du glaubst, das ich...
M:Sexuell unerfahren und nicht wirklich die Aufreisserin der Sunnyboys bist, ja.
G:Also...
Wollte Gretchen sich einmischen, kam aber gar nicht zu Wort.
M:Nimms nicht so schwer Hasenzahn. Du hättest jetzt sogar die einzigartige Möglichkeit eine gestellten Oberkörper zu sehen, der den hier (Er deutete auf die Leinwand, wo Ashton die Damen immer noch mit seinem Erscheinungsbild blendete.) locker in den Schatten stellt.
Der Oberarzt zwinkerte Gretchen zu und schenkte ihr ein Grinsen, dass ihr für einige Sekunden der Atem stockte.
Also...hat der jetzt gerade...also meint Marc, dass ich...seinen Oberkörper...hmm also den würd ich jetzt schon gerne sehen...MOMENT, das war ein eindeutiger Flirtversuch von Marcs Seite und...ICH steige da garantiert nicht darauf ein!!!
G:Hmm, danke Marc aber kein Bedarf....und gegen Ashton kommst du nicht an...nicht im g..geringsten. A...außerdem bin ich keinesfalls unerfahren, nur weil ich nicht mit halb Berlin im Bett war...
Trotzig versuchte sie Marcs Blick Stand zu halten hatte aber die größten Schwierigkeiten damit, weil Marcs Grinsen einfach nur unwiderstehlich war. Und seine grünen Augen leuchteten ebenfalls so schelmisch, dass sie sich wünschte ihm einfach nur ganz nahe zu kommen. Marc war das durchaus klar, er ließ sich aber nicht anmerken und dachte.
Soll sie ruhig kommen. Ich hätte nichts dagegen, aber von wegen, sie würde nicht auf mich stehen. Das glaubt sie sich doch nicht einmal selbst,aber ich werde sie schon noch dazu bekommen.
M:Gibs zu Hasenzahn. Du würdest doch selbst gerne zu der glücklichen Hälfte dieser Frauen gehören.
Okay, da könnte er jetzt eventuell recht haben...aber DAS sage ich ihm garantiert nicht. Außerdem bin ich doch kein billiges Flittchen, das er einfach so ins Bett bekommt und dann einfach wegschmeißt!
G:Ich wollte NIE dazugehören und ich werde auch NIE eine dieser Frauen sein, die du einfach benutzt und wegschmeißt. NIEMALS Marc.
Ohne ihn noch eines weiteren Blickes zu würdigen wandte Gretchen ihren Blick wieder stur auf die Leinwand und war recht froh darüber, sich auf den Film konzentrieren zu können.


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kussmausale Offline

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16.05.2010 20:35
#219 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
es ist nur eine Frage der Zeit, bis Marc Gretchen rumkriegt? Naja da wäre ich mir nicht so sicher,aber die Beiden kommen sich auf alle Fälle wieder näher. Und wenns euch gefällt, dann seit doch bitte so lieb und sagt es auch. Danke für die Kommis und viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


Marc lehnte sich in seinem Liegestuhl zurück, wandte den Blick jedoch nicht von Gretchen ab und nuschelte kaum hörbar in seinem nicht vorhandenen Bart.
M:Nein Hasenzahn, zu diesen Frauen würdest du wirklich nie gehören.
Die nächste halbe Stunde passierte nichts Außergewöhnliches und jeder der Beiden konzentrierte sich scheinbar voll und ganz auf den Film. Die verstohlenen Blicke prallten am jeweils anderen ab und sie versuchten auch die Gedanken nicht abschweifen zu lassen. Doch als auf einmal ziemlich Action geladen bekannt wurde, dass Spencer bei der CIA arbeitete und Jeniffers Traumwelt immer mehr zu wackeln begann wurde Gretchen immer unruhiger und rutschte in ihrem Stuhl hin und her. Marc gefiel der Film jetzt zwar schon um einiges besser, aber er bemerkte auch mit Unbehagen die Unruhe seiner Begleitung. Vorsichtig fragte er.
M:Alles okay Hasenzahn?
G:N...nein das ist nicht schön...NICHT schießen bitte n...nicht.
Stammelte Gretchen und verbarg ihr Gesicht in den Händen um nicht mehr auf die Leinwand schauen zu müssen. Marc wusste nicht ob er über Gretchens Angst lachen sollte oder sie ignorieren. Schließlich entschied er sich aber dann dazu, sie zu beruhigen.
M:Das ist nur ein Film, Hasenzahn. Den Menschen passiert hier nicht wirklich etwas. Das ist alles nur...ähm Drehbuch.
G:I...ich weiß Marc, a..aber ich mag das nicht wenn Menschen Gewalt angetan wird und es ihnen schlecht geht. Nicht mal im Film...
Mit einem Schlag wurde Marc wieder bewusst, wie wahnsinnig sensibel und nächstenliebend diese Frau war. Sie verabscheute Gewalt und würde ihr eigens Wohl hinten anstellen um anderen Menschen zu helfen. Selbst wenn sie es, wie im Fall dieses Verbrechers hier, gar nicht verdient hatten. Er konnte in dieser Hinsicht noch so viel von ihr lernen. Denn Gretchen war ein Engel und eine Bereicherung für ihr Umfeld. Sie war sein Engel gewesen und der einzige Grund, wieso er überhaupt noch hier sitzen konnte. Ohne wirklich darüber nachzudenken zog er Gretchen in seine Arme und streichelte ihr mit der Hand sanft über den Rücken. Gretchen schaute ihn verdutzt an aber er flüsterte nur.
M:Ich passe auf dich auf Hasenzahn.
Und zu seinem Erstaunen befreite sich Gretchen nicht sofort wieder aus seiner Umarmung, sondern legte ihren Kopf an seine Brust und schaute dann ganz ruhig und ohne bei irgendeiner Gewalttat zusammen zu zucken auf die Leinwand. Marc gab ihr Ruhe und sie fühlte sich in seiner Gegenwart geborgen. Bei ihm jedoch löste Gretchens Nähe keinerlei Ruhe und Gelassenheit aus. Nein, die Nähe dieser blonden Frau machte ihn schier verrückt. Sein Herz schlug schneller und auch seinem kleinem Meier gefiel die ganze Situation viel besser, als sie sollte. Deswegen vermied es Marc tunlichst den Kopf zu senken, denn dann bekam er einen Einblick in Gretchens Dekolletee und dieser hätte seiner Selbstbeherrschung den Rest gegeben. Konzentriert starrte er auf die Leinwand und spielte mit einer von Gretchens blonden Locken. Als der Film zu Ende war, rührte sich jedoch keiner der beiden vom Fleck.
Irgendwie ist es hier gerade so schön. So könnte ich glatt länger dasitzen. Marc strahlt so eine Geborgenheit und Wärme aus und er war gerade zu lieb. Viel zu lieb für seine Verhältnisse...ist total untypisch für ihn, aber daran könnte ich mich sogar gewöhnen...aber ich darf ja leider nicht.
Schweren Herzens löste sie sich von Marc und meinte peinlich berührt.
G:Also...ähm Danke fürs...Beschützen.
Sie starrte den Boden an und hoffte, dass es in der Dunkelheit nicht auffiel, wie rot ihr Gesicht wieder war. Aber der Oberarzt kannte seine Assistenz und wusste genau, wieso sie ihr Gesicht gerade vor ihm verbergen wollte. Freundlich sagte er.
M:Nichts zu Danken, Hasenzahn. Mache ich immer wieder gerne. Will ja nicht das du vor irgendetwas Angst haben musst.


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kussmausale Offline

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17.05.2010 19:57
#220 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hello Ladies,
ihr seit gespannt wie der Abend wéiterverläuft und ob Marc sich benehmen kann? Währe ich an eurer Stelle auch, aber jetzt gehts ja weiter und ich denke mal, dass es euch gefallen wird. Danke für dir lieben Kommis und viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


G:Lieb von dir.
Ich nehme mal an, dass das ein Kompliment von ihr war. Habe ich auf alle Fälle lange nicht mehr aus ihrem Mund gehört,dass ich lieb bin...okay ich habe ihr jetzt auch nicht wirklich einen Grund dazu geliefert, dass sie es sagen konnte...
M:Ich weiß Gretchen. Aber behalte das mal für dich. Muss ja nicht gleich jeder wissen, dass Marc Meier auch eine liebe Seite hat.
Er lächelte sie an und Gretchen lächelte zurück.
G:Schon klar. Würde ja deinem Ruf als unantastbaren Obermacho schädigen und dann könntest du dich vor lauter Frauen gar nicht mehr retten. Habe ich recht?
Marc räusperte sich grinsend und meinte.
M:Gut kombiniert Hasenzahn. Du bist ja viel schlauer als ich dachte.
Also wenn das jetzt ein Kompliment war....Moment war es überhaupt Eines?....naja also wenn es Eines war, find ich das irgendwie total süß...
G:Mir gefällt der liebe Marc aber sehr gut. Könnte sich ruhig öfters einmal zeigen.
Meine liebe Seite gefällt ihr gut? Vielleicht sollte ich wirklich hin und wieder einmal Komplimente machen und...das alles. Moment ich bin ja nicht Medhi, aber ich scheine mich immer mehr in einen solchen Waschlappen zu verwandeln...Hilfe...
M:Freut mich zu hören.
G:Mhmm...
Kurze Zeit herrschte Schweigen und Beide hingen ihren eigenen Gedanken nach, bis Marc dieses dann brach.
M:Also, würdest du vielleicht mit mir etwas Essen gehen? Ich kenne da ein kleines Restaurant in der Nähe und da gibt’s wirklich hervorragendes Essen.
Fragte Marc schüchtern und watete auf Gretchens Antwort.
Hmmm...lecker, etwas zu Essen könnte ich wirklich gebrauchen. Ich habe wirklich Hunger, obwohl, dass ist auch kein Wunder...habe heute schließlich noch fast nichts gegessen...außer einem Schokocroissant, zwei Tafeln Schokolade und einer Packung Popcorn...okay, vielleicht doch, aber nichts Vernünftiges...
G:Ja sehr gerne Marc.
Sagte Gretchen lächelnd und sprang auf. Marc erhob sich ebenfalls und schlängelte sich hinter ihr an den Liegestühlen vorbei. Als Gretchen einen Moment lang nicht auf den Boden schaute, stolperte sie auch sofort über einen Fuß des nächstgelegenen Liegestuhls und kam ins Straucheln. Doch bevor sie überhaupt die Möglichkeit hatte hinzufallen, packten sie zwei starke Arme von hinten, hoben sie kurzerhand hoch und trugen sie die letzten Meter aus dem „Liegestuhl Dschungel“. Als sie wieder auf sicheren Boden waren, stellte Marc Gretchen vorsichtig wieder auf die Beine und die Beiden gingen schweigend nebeneinander her. Gretchen schaute in den Himmel, der Vollmond erstrahlte in voller Pracht und die Lichter der Stadt erzeugten eine schöne und irgendwie auch romantische Atmosphäre. Immer wenn ihr Blick zu Marc fiel wurde ihr warm ums Herz. Er war so fürsorglich und irgendwie auch einfühlsam, dass Gretchen zu zweifeln begann, ob sie diesen Mann wirklich kannte. Vielleicht hatte er sich wirklich verändert, vielleicht war er wirklich in der Lage zu lieben...oder zumindest hatte er hinter seiner Machofassade wirklich eine liebe Seite. Das hatte er ja gerade bewiesen. Schüchtern lugte sie zu seiner Hand und berührte ganz vorsichtig seine Fingerspitzen. Marc war mehr als überrascht von Gretchens Verhalten, erwiderte die Berührung aber sofort und langsam verhackten die Zwei ihre Finger miteinander. Schüchtern sahen sie sich für einen Moment in die Augen und lächelten sich an. Dann gingen sie schweigend aber Hand in Hand durch die Straßen Berlins, bis sie an einem kleinem Restaurant ankamen. Marc ließ Gretchens Hand los und eilte zur Tür um sie Gretchen aufzuhalten. Grinsend ging sie an ihm vorbei und fragte.
G:Heute so gentlemanlike Marc?
Peinlich berührt räusperte er sich,erwiderte aber dann.
M:Also wenn ich mich heute schon zum Affen mache, dann wenigstens richtig.
Och er macht sich zum Affen? Für mich? Also er ist ja sowieso schon immer ein Gorilla gewesen, aber heute verwandelt er sich in ein richtig süßes Zwergäffchen....


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18.05.2010 22:51
#221 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
es freut mich total, dass euch der Teil so gut gefallen hat und ihr mir so liebe Kommis dagelassen habt. Eigentlich wollte ich ja heute gar nicht ins Forum kommen und nur lernen, für die morgige Englischarbeit, was ich dringend nötig hätte, aber jetzt musste ich euch einfach einen Teil geben. Sooo ich werde meine Nase jetzt noch mal in die Bücher stecken und dann ins Bett verschwinden. Vielen Dank für eure Kommis und besonders an Romanzikjunkie(Nadiene), die sich jetzt auch als Leserin meiner Story entpuppt hat. Viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


Als sie sich im Restaurant umschaute, fühlte sie sich sofort wohl. Kleine Tische, jede mit einer Kerze und schönen Servietten versehen, standen im Gastraum und eine kleine Bühne war in der Mitte aufgebaut, wo gerade ein sympathischer Mann für gemütliche Livemusik sorgte. Trotz der späten Uhrzeit war das Restaurant gut besucht und die Gäste wirkten alle höchst zufrieden. Marc hatte sich während Gretchen die Umgebung begutachtete, ebenfalls umgesehen und rief nun quer durch das Restaurant.
M:Hey Luigi, hast du noch einen Platz für uns?
Der angesprochene Kellner schaute in Marcs Richtung und als er ihn sah, kam er auch sofort auf ihn zu und klopfte ihm auf die Schulter.
LU:Hey Amigo, lange nicht mehr gesehen, aber für dich habe ich doch immer einen Platz frei, besonders wenn du mit so einer charmanten Begleitung kommst. Wie heißt denn die schöne Dame?
Fragte Luigi und Gretchen, die das Geschehen zuerst überrascht beobachtet hatte, merkte wie ihr das Blut wieder in den Kopf schoss.
M:Hasenzahn.
Der Italiener schaute zwischen Marc und Gretchen hin und her und meinte dann entsetzt.
LU:Aber das ist doch kein Name, für so ein bezauberndes Wesen!
Wenn das Blut zuerst nur in den Kopf geschossen war, war es nun zweifelsohne angekommen und Gretchens Wangen glühten. Um die Röte zu verbergen starrte sie auf ihre Schuhe und sie wünschte sich, wie so oft in ihrem Leben, ein Make Up, hinter dem sie unerwünschte Hautfarbe verbergen konnte. Marc schaute zu Gretchen und dann wieder zu seinem Freund, auf den er ganz langsam aber sicher, verdammt wütend wurde. Luigi flirtete mit seinem italienischem Charme mit Gretchen und das schien auch noch zu fruchten. Er packte ihn unsanft an der Schulter, zog ihn einige Schritte von Gretchen weg und flüsterte seinem Freund, dann in einem unmissverständlichem Tonfall, etwas ins Ohr.
M:Sie heißt Gretchen und ja sie ist bezaubernd und wenn du ihr zu nahe kommst, sind wir die längste Zeit Freunde gewesen. Comprende?
Der Italiener schaute Marc erstaunt an, denn bis jetzt hatte es nie ein Problem gegeben, wenn er mit den Begleitungen seines Freundes geflirtet hatte. Aber dann verstand er wieso Marc auf einmal so aggressiv war und ein wissendes Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus.
LU:Mama Mia, wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen du hast dich so richtig ordentlich in das Mädchen verliebt!
Rief er so laut, dass Gretchen es gar nicht überhören konnte. Marc stieg ihm auf den Fuß und fauchte.
M:Gehts vielleicht noch lauter?! Muss ja nicht gleich jeder wissen, du verdammter Idiot!
Luigi sagte leiser, aber mit dem selben Grinsen im Gesicht.
LU:Okay ich habs verstanden Amigo. Ich schaue mal was sich da später noch machen lässt.
Ähmm...was hat der Trottel vor?!
M:Nicht nötig Luigi.
Versuchte Marc noch das drohende Unheil abzuwenden aber Luigi hatte sich bereits umgedreht und ging zur Theke zurück. Wehrendessen sang er laut „De Amor“ und einige Gäste klatschten begeistert.
Marc....verliebt in mich?!? Nein das kann einfach nicht sein, das wäre einfach zu schön um wahr zu sein, oder in meinem Fall auch absolut unpassend. Außerdem ist Marc doch gar nicht in der Lage, solche Gefühle zu empfinden. Das hat er mir in der Zwischenzeit doch immer ausführlich gezeigt...obwohl heute ist er auch wieder so....keine Ahnung...einfühlsam? Vielleicht sollte ich der Sache doch auf den Grund gehen, interessiert mich jetzt nämlich.
Marc kam auf Gretchen zu und zeigte auf einen Tisch.
M:Komm Hasenzahn, der ist für uns.
Er ging vor, zog den Stuhl heraus und wartete bis Gretchen sich gesetzt hatte, bevor er es ebenfalls tat. Marc wendete den Blick sofort auf die Speisekarte, in der Hoffnung, dass Gretchen das Gespräch zwischen ihm und Luigi nicht mitbekommen hatte.


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19.05.2010 23:37
#222 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
ich hab die Arbeit überlebt und wie es mir befohlen wurde, in die Tasten gehauen. Ist allerdings nur ein kurzer Teil, aber ich hoffe er gefällt euch trotzdem. Nächstes Mal gibts dann wieder nen Längeren. Danke für eure Kommis und viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


Doch sein stilles Gebet wurde nicht erhört. Denn obwohl er Gretchen nicht sehen konnte spürte er ihren stechenden Blick durch die Karte hindurch. Schließlich hielt sie es nicht mehr aus und fragte vorsichtig.
G:Maaaarc?
Ach Scheiße, sie hat es also gehört...bleibt mir denn gar nichts erspart?!
M:Jaaa?
Fragte Marc eben so vorsichtig zurück.
G:Woher kennst du denn diesen Luigi?
M:Alter Freund. Willst du nichts trinken?(Versuchte er Gretchen vom Thema abzulenken) Luigi hat wirklich immer hervorragenden Wein.
G:Wasser reicht vollkommen, danke Marc.
Mama hat ja immer gesagt, dass man nie Alkohol trinken soll, wenn man mit fremden Männern unterwegs ist...okay Marc ist jetzt nicht wirklich fremd, aber man hat ja gesehen, wozu der führen kann. So wie Mama am Ärzteball oder Alexsis im See will ich auf keinen Fall enden, muss ja schließlich noch einen klaren Kopf bewahren um wichtige Informationen heraus zu finden...
Okay scheiße, die Alkoholabfüllmasche um unerwünschte Fragen zu vermeiden,hat schon mal nicht funktioniert! Und was mache ich jetzt verdammt nochmal...hmm was zieht bei Hasenzahn immer und stellt sie ruhig? ESSEN, genau das ist es...
M:Okay, wie du meinst Hasenzahn, aber da entgeht dir was.
Gretchen stieg gar nicht darauf ein und setzte zu einer Frage an.
G:Also, was ich dich eigentlich fragen wollte...
M:Ja genau ich wollte dich auch etwas fragen...
G:Echt jetzt?
Fragte Gretchen überrascht, aber sofort stieg Aufregung in ihr hoch.
M:Ähmm...ja, ich wollte fragen ob du...
Oh mein Gott, Marc stammelt....Das also das kann nur Eines bedeuten...Er will mir ein Liebesgeständnis machen und fragen ob ich ihn auch so liebe wie er mich...was sage ich denn da? Wir könnten für immer zusammen sein...STOP Gehirn an die Traumzentale, ich bin verheiratet und außerdem hätte Marc bei mir sowieso nie eine Chance...ist doch nur ein dahergelaufenes...Zwergäffchen...okay ein süßes dahergelaufenes, charmantes Zwergäffchen...
Marc hatte seine Frage zu Ende geführt und verwundert festgestellt, dass Gretchen total abwesend an die nächstgelegene Wand starrte und ein, so weit er es beurteilen konnte, verträumter Blick in ihren Augen lag.
Okay, das wäre definitiv wieder einer dieser Momente, in denen ich gerne wissen würde, was in ihrem Kopf vorgeht. Ich meine, ich frage sie, was sie essen will und sie schaut so verträumt als würde man...ach was weiß ich, normal ist DAS auf alle Fälle nicht! Und da verstehe einer die Frauen, insbesondere diese...
Er fuchtelte mit der Hand vor Gretchens Gesicht und meinte leise aber eindringlich.
M:Erde an Hasenzahn! Was willst du denn essen? Ich muss gleich bestellen.
G:Zwergäffchen.
Murmelte Gretchen verträumt.


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21.05.2010 22:36
#223 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey meine Lieben,
ich habe mich sehr über eure Kommis gefreut und bin froh das ich euch mit dem Zwergäffchen zum Lachen bringen konnte. Und ich sagsmal so, nicht nur fandet eslustig sondern auch Marc. Wie das jetzt weitergeht könnt ihr nun endlich in dem Teil lesen und ich freue mich wieder über eure Kommis. Viel Spaß beim Lesen und eine gute Nacht wünsch ich euch.
GGLG Edina


Marc dachte zuerst er hätte sich verhört, aber als er Gretchens Gesichtsausdruck sah zusammen mit der Antwort zu seiner Frage, konnte er sich nicht mehr zurückhalten und lachte lautstark auf.
M:Du...haha...willst...haha Zwergäffchen essen?!
Er lachte weiterhin laut und riss Gretchen somit aus den Gedanken. Sie schüttelte den Kopf um die träumerischen Gedanken los zu werden und fragte völlig verwirrt.
G:Ähm...wieso lachst du denn gerade so?
Marc wollte sich wirklich beruhigen, doch Gretchens total belämmerte Gesichtsausdruck, machte seinen Lachflash nur noch schlimmer. Unter Gelächter und akutem Atemangel presste er eine Antwort hervor.
M:Wegen...haha...deiner...haha...Essenswahl. Und dabei dachte ich immer du...haha...würdest Tiere lieben...
Gretchen hatte inzwischen den Blick eines Autos und wusste nicht im Geringsten, warum Marc sich gerade so köstlich amüsierte.
G:Ähm...ja das tue ich auch, aber was hat denn das bitte mit Spagetti zu tun?!
Okay, sie wollte Spagetti haben? Und was um Himmels Willen hat das mit Zwergäffchen zu tun?! Ich weiß ja das Gretchen nicht immer ganz logisch denkt, aber das ist...keine Ahnung...irre?
Marc atmete tief durch und meinte so ruhig wie möglich, weil er nicht wollte, dass ihm Gretchen noch davon lief.
M:Okay Hasenzahn, könntest du mir dann bitte erklären was Zwergäffchen(Bei diesem Wort huschte ihm wieder ein breites Grinsen über das Gesicht.) mit Spagetti zu tun haben? Ich mein vielleicht hast du in letzter Zeit zu oft „Das Dschungelcamp“, auf RTL geguckt, aber normalerweise essen wir Spagetti in Deutschland, mit irgendeiner leckeren Soße.
Breit grinsend beobachtete er Gretchen und erkannte, dass sich ihr Blick innerhalb von Sekunden, von absoluter Verständnislosigkeit in großes Entsetzten verwandelte. Entgeistert starrte sie Marc an und ihre Gedanken überschlugen sich förmlich.
Also...irgendwie finde ich die ganze Sache hier überhaupt nicht lustig, sondern bescheuert! Aber was ich nicht verstehe ist, wie Marc auf...Zwergäffchen kommt? Moment einmal,ich habe doch nicht etwa...nein ganz sicher nicht...wobei, wie sollte Marc sonst...OH NEIN, ich habe laut gedacht!!! Scheiße, was mache ich denn jetzt? Und wie Marc grinst...ich kann ihm doch nie und nimmer erklären warum...Bitte lieber Gott, ich bete nicht oft, aber sei so lieb und lasse mich in einem großen Loch verschwinden....gaaaannz weit weg von Marc!
Sie kniff kurz die Augen zu, doch als sie sie wieder öffnetet, saß sie immer noch in diesem kleinen Restaurant und Marc saß ihr gegenüber. Gretchen spürte, wie ihr Gesicht brannte und sprang schnell auf. Bevor Marc irgendetwas sagen konnte, verschwand sie mit einen gemurmelten“Ich muss mal.“ auf der nächsten Damentoilette. Dort verriegelte sie die Tür und ließ sich erschöpft auf den Klodeckel fallen. Das Gesicht in die Hände gestützt saß sie da und flüsterte entsetzt.
G:Was habe ich mir nur dabei gedacht,mit Marc auszugehen...Ich muss hier weg, bevor ich noch irgendeine Dummheit begehe...
Gretchen warf einen kurzen Blick auf das kleine Klofenster und kletterte mit den Stöckelschuhen auf die Toilette. So konnte sie besser begutachten, ob sie nicht kurzerhand, durch das Fenster hieven konnte und so die Flucht zu ergreifen. Doch leider musste sie feststellen, dass es für sie, viel zu schmal geschnitten war. Frustriert setzte sich wieder auf die Toilette und schickte stille Flüche in die Nacht.


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22.05.2010 22:31
#224 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
danke für eure tollen Kommis und ich freue mich natürlich wieder über jedes Einzelne. Ob sie einen Schritt aufeinander zu machen? Naja lest besser selbst! Viel Spaß beim Lesen.
GGLG Edina


Marc hatte Gretchen verdutzt hinterher gesehen und schüttelte verwirrt den Kopf. Der Abend war, noch gar nicht so lang, aber er glich einer einzigen Achterbahnfahrt der Gefühle und auch wenn Marc es nur ungern zugab, setzte ihm das andauernde hin und her von Gretchens Gemütszustand ziemlich zu und das er nicht wusste, wo er bei Gretchen stand, machte die ganze Sache nicht unbedingt besser. Denn immer wenn er das Gefühl hatte, ein kleines Stück ihres Widerstands gebrochen zu haben, passierte etwas Unerwartetes, oder sie blockte ihn im letzten Moment doch wieder ab. Bis jetzt hatte er sich, bei keinem seiner Dates, auch nur annähernd soviel Mühe gegeben und trotzdem war alles immer so gelaufen,wie „God himself“ sich das vorgestellt hatte. Marc wusste, dass Gretchen nur das Beste verdient hatte und er hatte sich auch wirklich den Kopf darüber zerbrochen, wie er Gretchens Herz noch für ihn gewinnen konnte. Aber langsam aber sicher fehlten ihm sowohl die Ideen, als auch die Zeit und er gab die Hoffnung schon beinahe auf, dass er „seinem Hasenzahn“ heute noch in irgendeiner Form näherkommen würde.
Gretchen hatte sich nach ihrem gescheiteren Fluchtversuch, eigentlich dazu entschlossen, die Toilettenkabine erst dann zu verlassen, wenn sie sich auch hundertprozentig sicher sein konnte, dass Marc bereits gegangen war. Denn sie hatte Angst, ihm unter die Augen zu treten. Einerseits wegen der peinlichen Zwergäffchenaktion und andererseits war sie sich nicht sicher, wie lange sie Marc am heutigen Tage noch widerstehen konnte, wenn er weiterhin dieses Programm fahren würde. Gretchen wollte nichts Unüberlegtes tun, doch nach einigen Minuten hatte sich ihr Bauch mit einem lauten Knurren bemerkbar gemacht und auch das Wissen, dass Marc im Gästeraum saß und nur auf sie wartete zog sie irgendwie magisch zu ihm zurück auch wenn ihr klar war, dass sie ihm so fern wie nur irgendwie möglich bleiben sollte. Nach etwa zwanzig Minuten hatten Hunger und Herz über den Verstand gesiegt und Gretchen öffnetet die Kabinentür um langsam wieder zu Marc zurückzugehen. Mit einem mulmigem Gefühl im Bauch, kam sie schließlich zurück an den Tisch und setzte sich schüchtern,den Blick währenddessen starr auf die Tischplatte gerichtet. Marc schaute von seinem Handy auf, mit dem er versucht hatte, die Zeit totzuschlagen und meinte.
M:Da bist du ja wieder und ich dachte schon du wolltest durchs Klofenster abhauen.
HILFE, kann Marc seit Neuestem hellsehen?! Das finde ich wirklich beängstigend!
G:Ähm...nein, wieso sollte ich denn das bitte tun. Passt doch so gar nicht zu mir, vor den schweren Situationen wegzurennen.
Versuchte sie Marc zu überzeugen,vermied es aber tunlichst, ihm in die Augen zu sehen.
Neeein sie ist überhaupt nicht geflüchtet, gerade eben. Sie flüchtet schon den ganzen Tag vor...ähm ihren...dings...Gefühlen...also wenn da welchesind, was ich wohl stark hoffe.
M:Obwohl, wenn ich es mir recht überlege, passt es sehr wohl zu dir, abzuhauen, aber du passt nicht durchs Fenster. Hab ich recht?
Fragte Marc provozierend und schenkte Gretchen ein strahlendes Lächeln. Er hatte keine Ahnung, wie nah er mit seinem Scherz an der Wahrheit lag und war sich deswegen auch der Gefahr, die in diesem Moment von Gretchen ausging, nicht bewusst. Aber keine zwei Sekunden später, bekam er auch schon die Quittung für seine freche Bemerkung. Ohne lange zu überlegen und mehr aus Reflex, als aus einer überlegten Handlung holte sie mit ihrem Fuß aus und ließ ihren Stöckel, mit voller Wucht, auf Marcs Fuß herab sausen. Marc fuhr vor Schmerzen zusammen und schrie laut auf, denn es fühlte sich so an, als hätte ein zehn Tonnen schwerer Betonblock sämtliche Zehen gebrochen und die Nerven durchtrennt. Mit schmerzverzerrtem Gesicht sah er zu Gretchen, die sich ein Grinsen nicht verkneifen konnte und fauchte.
M:Sag mal spinnst du Hasenzahn?! Stell deine Elefantenfüße gefälligst wo anders hin, aber lass meine zufrieden!


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24.05.2010 21:08
#225 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
hier kommt der nächste Teil und Luigi mischt sich wieder ins Geschehen ein. Wünsche euch auf jeden Fall viels Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


Marc hielt Luigi am Arm und zischte leise aber eindringlich.
M:Ich brauche keine Hilfe, comprende?! Und wenn du dich da in irgendeiner Weise einmischt, bist du tot, das schwöre ich dir.
Luigi lächelte nur und wirkte von Marcs Drohung nur wenig beeindruckt.
LU:Wenn mein Amigo Hilfe braucht bekommt er die auch und für die Liebe muss man eben hin und wieder Risiken eingehen.
Mit diesen Worten drehte sich der Italiener um und machte sich an die Umsetzung seines Plans.
M:Fuck.
Murmelte Marc frustriert und nahm Gabel und Messer um der Pizza an den Kragen zu gehen. Gretchen hatte von dem Gespräch der beiden Männer, nicht wirklich viel mitbekommen, weil sie sich sofort ihren Spagetti gewidmet hatte. Jetzt schaute sie auf und fragte verwundert.
G.Was ist denn los?
M:Nicht so wichtig.
G:Sicher?
M:Ja Hasenzahn. Guten Appetit.
Als Gretchen merkte, das es keinen Sinn hatte, weiter nachzufragen nahm sie eine weitere Gabel ihrer Spagetti und schob sie sich in den Mund. Während sie so kaute schweiften ihre Gedanken wieder einmal ab.
Ich würde ja zu gerne wissen, was die beiden da geflüstert haben. Was Gutes war es ja wohl kaum,sonst hätte Marc nicht geflucht. Obwohl er wirkt jetzt auch nicht wirklich beunruhigt.(Sie schaute zu Marc hinüber, der scheinbar völlig entspannt seine Pizza aß.) Manchmal frage ich mich wirklich was in seinem Kopf vorgeht. Ich meine gerade eben war er so gemein und abweisend zu mir und trotzdem...das ganze mit dem Kino und jetzt hier mit dem Essen...würde er das machen wenn ich ihm nichts bedeuten würde? Ich glaube eher nicht auch wenn ich manchmal wirklich daran zweifle, das Marc überhaupt irgendjemand etwas bedeutet und am Allerwenigsten ich...Und ich meine,selbst wenn es so wäre würde es nichts mehr ändern, weil ich verheiratet bin und Alexsis mich liebt und ich könnte ihn nie verletzten...ach scheiße, ich brauche wirklich dringend Schokolade, bevor ich mich hier noch ganz verrückt mache...
Still saßen sie sich gegenüber und konzentrierten sich auf das Essen. Marc war recht froh, ein paar Minuten nicht mit Gretchen reden zu müssen, denn wenn er nichts sagte, konnte er sie auch nicht verärgern. Lächelnd schaute er kurz zu ihr rüber und beobachtete, wie leidenschaftlich sie ihre Spagetti aß. Und in Gegensatz zu den meisten anderen Menschen, wirkte es bei ihr elegant. Auch Marc versuchte nicht zu kleckern und sich nicht von den wahrscheinlichen Plänen Luigis beunruhigen zu lassen.Doch das fiel ihm gar nicht so leicht, denn bis jetzt hatte es immer in einem Desaster geendet, wenn er sich von dem Italiener hatte helfen lassen.
Das kann nur peinlich werden...
Und kaum hatte Marc das zu Ende gedacht wurde seine Befürchtung auch schon erfüllt, denn Luigi hatte sich auf die Bühne gestellt und sprach mit lauter Stimme ins Mikrophon.
LU:Meine lieben Gäste, ich habe mir gedacht, dass es wieder einmal an der Zeit wäre einen Karaokeabend zu veranstalten.
Tosender Applaus der Gäste erklang und Gretchen meinte lächelnd.
G:Wie toll, ich liebe Singen.
Marcs Begeisterung hielt sich hingegen in Grenzen und er hätte seinen Kopf am Liebsten auf den Pizzateller fallen lassen. Was er jedoch nicht ahnte war, dass die ganze Situation nur noch schlimmer wurde, denn Luigi hatte seine Rede noch nicht beendet.
LU:Und da heute einer meiner besten Kumpels in Begleitung seiner Herzdame, hier zu Gast ist, hat er mich gebeten, Diesen mit ihr gemeinsam eröffnen zu dürfen.


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