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Dieses Thema hat 364 Antworten
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 Pausierende und abgebrochene Fortsetzungen!
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kussmausale Offline

Alter Ha(a)se:


Beiträge: 3.958

20.03.2010 22:17
#176 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
ich seh schon, ihr habt Marc ja schrecklich lieb gewonnen in letzter Zeit Aber keine Sorke, Medhi kümmert sich jetzt gehörig um ihn, aber lest selbst! Vielen Dank für die Kommis und ich bitte um weiter
GGLG Edina


ME:Sag mal Marc, hast du dir eigentlich schon mal selbst zugehört!!! Ich glaube nicht, denn dann würdest du schreiend vor dir selbst davonlaufen! Gretchen ist eine Frau, wie jede andere?! Jetzt will ich dir mal etwas sagen:Gretchen ist viel mehr, denn ohne sie würdest du heute nicht mehr hier stehen!!! Sie hat ihr Leben für dich riskiert, nur um dich erbärmlichen Drecksack zu retten! Tagelang ist sie herumgelaufen, wie ein Schatten ihrer selbst, wie ein Gespenst und hat nach diesem verdammten Serum gesucht um dir zu helfen! Und warum?! Weil sie dich liebt, weil sie ohne dich, anscheinend nicht leben kann, auch wenn mir schleierhaft ist, wieso!!! Gretchen hat Frau Doktor Hassmann dazu gebracht, ihr das Serum zu verabreichen, hat sich eine Spritze in den Arm rammen lassen und du müsstest normalerweise wissen, welche Angst sie vor Spritzen hat!!!! Ich will nicht wissen, welche Schmerzen sie durchleben hat müssen, welche Qualen! Und nach alle dem was sie für dich getan hat, machst du sie fertig und behauptest, sie wäre eine Frau, wie jede andere auch und kein Engel! Gretchen war dein Schutzengel, der einzige Grund, wieso du noch lebst, Marc!!!
Marc hatte Medhi aufmerksam zugehört und mit jedem Wort, dass er zu hören bekam, überschlugen, sich seine Gedanken ein kleines bisschen mehr. Er wusste nicht, wann er sich das letzte Mal so überfahren gefühlt hatte, wahrscheinlich noch nie in seinem Leben. Die verschiedensten Gefühle gruben sich ein Loch durch die Mauer und versuchten an die Oberfläche von Marcs Geist zu dringen. Eine unendliche große Liebe, Dankbarkeit und Wärme, durchfluteten seinen Körper, beim reinsten Gedanken an Gretchen. Sie hatte ihm das Leben gerettet, sich für ihn aufgeopfert und war da gewesen, als er sie am dringendsten gebraucht hatte. Bruchstücke des Traumes, flogen ihm zu. Er sah den Nebel, den Schmerz und er sah Gretchen, die ihm wie ein strahlendes Licht erschienen war, die ihn angefleht hatte nicht aufzugeben, die ihn voller Liebe und Leidenschaft geküsst hatte, die alles war, was er in dieser Welt noch gehabt hatte. Gretchens Gesicht, als er erwachte, erhellt vom Mondschein und ihre Augen glitzernd wie Diamanten. Ihr Lächeln. Ja Gretchen ist mein Engel... Die nächsten Bilder die er sah erfüllten ihn mit Schmerz, dem Schmerz den er nicht hatte zulassen wollen. Ihr Gesicht, als er ihr gesagt hatte, was er wirklich empfand und sich so viel dabei erhofft hatte. Und er sah sie das Zimmer verlassen...Die letzten Bilder waren frisch. Gretchen als sie in ihn hinein rannte und eine Entschuldigung stammelte, ihr entschuldigende Blick. Der Ärger über seine Worte, ihre Konzentration, bei der OP. Und zu guter Letzt, ihre vor Tränen schimmernden Augen, als er ihr entgegen geschleudert hatte, nie etwas für sie empfunden zu haben. Ihr Worte und ihr Verschwinden aus dem OP. Hass loderte in Marc auf, unglaublicher Hass auf sich selbst, tiefe Verachtung.
Sie ist mein Engel und ich habe ihr die Flügel gestutzt! Was habe ich nur getan!! ICH IDIOT!!!
Medhi hatte seinen Freund beobachtete, sein Minenspiel genau analysiert und dabei eine Art Genugtuung gespürt, denn seinen Freund hatte er, seit er ihn kannte, noch nie ehrlich geschockt gesehen. Bei Marc hatte man immer den Eindruck, dass ihm nichts etwas anhaben konnte und ihm alles am Arsch vorbeiging. Doch bei dieser Neuigkeit schien es anders zu sein.
„Ich hätte es ihm vielleicht etwas schonender beibringen sollen, aber seine Art war einfach zu mies, als das ich es gekonnt hätte. Ich hoffe nur er fängt sich jetzt langsam wieder,“dachte der Gynäkologe.
Als auch die nächst Minute, noch immer keine Reaktion von Marc kam, sprach Medhi ihn vorsichtig an.
ME:Ähm Marc, ist alles okay bei dir?
Diese schüttelte den Kopf und meinte völlig perplex.
M:Was habe ich nur getan Medhi?
ME:Jetzt setz dich mal hin Marc, nicht das du mir hier noch umkippst, oder so.
Stehen kann ich schon noch, wobei so sicher bin ich mir da gar nicht...
Marc leistete dem Vorschlag Folge und ließ sich gehorsam auf dem Schreibtischstuhl fallen. Medhi lehnte sich gegen die Tischkante und beobachtete seinen Freund, der nach einiger Zeit wieder zu sprechen anfing.
M:Ich..wusste das nicht, ich dachte, sie liebt mich...nicht mehr, oder hat mich nie geliebt, weil als ich ihr...das gesagt hab, im Zimmer...
ME:Du hast ihr WAS gesagt?!
Unterbrach ihn Medhi mit großen Augen und einem Erstaunen in der Stimme, das er sich angesichts dieser Neuigkeit, nicht verkneifen konnte.
M:Naja, das ich sie...du weißt schon.
ME:Das du sie liebst?
M:Ja, da ist sie gegangen und ich dachte, wenn sie mich nicht liebt, ist es besser...
ME...du baust eine Mauer auf, zeigst keine Gefühle und machst sie fertig?
Ergänzte Medhi Marcs Satz.
M:Ja...
Murmelte Marc klein laut.


Sigi by me

kussmausale Offline

Alter Ha(a)se:


Beiträge: 3.958

21.03.2010 20:50
#177 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey meine Lieben,
ja die Standpauke hat gesessen, aber ob er jetzt auch wirklich seinen Arsch hochbekommt und kämpft? Hmm mal schauen, aber lest am Besten selbst. Danke für eure Kommis und viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


ME:Das war aber von Grund auf falsch Marc, du...
M:Ach echt Medhi?! Hätt ich mir jetzt aber gar nicht gedacht, aber danke das du mich noch einmal daran erinnert hast!
Erwiderte Marc, mit vor Ironie triefender Stimme, doch seine Augen sprachen eine traurige Sprache.
ME:Und warum sitzt du noch hier, wenn du das ja eh weißt?
M:Äh, was soll ich deiner Meinung nach bitte machen? Ihr Rosen kaufen und mich auf Knien dafür entschuldigen?
ME:Super Idee Marc, ich wusste ja gar nicht, das du so schnell begreifst, was zu tun ist.
Aber sonst geht’s ihm noch gut oder wie?!? Er kann ja nicht im Ernst glauben, dass ich so etwas mache, da kann ich mir auch gleich die Eier abschneiden!
Marc tippte sich mit dem Finger gegen die Stirn und fragte.
M:Ja siiiiicher Medhi und ein Essen soll ich ihr auch gleich kochen?
ME:Du kannst kochen? Also ich bin erstaunt. An deiner Stelle würde ich ja etwas in die italienische Richtung machen, darauf stehen die Frauen. Und vergiss die Kerzen nicht. Und außerdem...
Marc wurde das Geschwafel seines besten Freundes, eindeutig zu viel und er unterbrach ihn, bevor er Gefahr lief, sich vor lauter Romantik, übergeben zu müssen.
M:Ich dachte ja, du hättest den Sturz grade eben, gut überstanden, aber da habe ich mich wohl geirrt. Komm wir gehen mal schnell zu Frau Doktor Hassmann und lassen deinen Kopf untersuchen, denn das was du dir hier zusammen spinnst, ist ja echt nicht mehr gesund.
Erst jetzt schreckte Medhi aus seinen Gedanken hoch und hörte auf, Marc mit Unmengen von Datetipps zu überschwemmen. Schockiert schaute er seinen Freund an.
ME:Du hast das gerade gar nicht ernst gemeint?
Na haleluja, er hats geschnallt! Und ich dachte schon, er kommt da nie mehr drauf!
M:Äh, NEIN!
ME:Und warum nicht?
M:Öhm... Erstens krieche ich keiner Frau hinterher, nicht mal Gretchen, zweitens ist sie verheiratet und drittens ist sie gegangen, obwohl ich ihr gesagt habe, was ich empfinde. Sie ist direkt in die Arme ihres Aktienfuzzies zurück gelaufen. Wenn sie will, soll sie doch, aber ich zwinge sie doch nicht zu ihrem Glück, hab ja eh schon mehr als genug getan.
Nun war es Medhi, der sich an die Stirn tippte.
ME:Nur weil du einmal deinen Mund aufgemacht und deine Gefühle preisgegeben hast, denkst du, du hättest alles getan?! Wach auf Marc, die Zeiten in denen du bei ihr freies Spiel hattest, sind ein für alle Mal vorbei!
Obwohl es Marc einen Stich versetzte, dass Medhi, die Tatsache so offen aussprach versuchte er sich davon nichts anmerken zu lassen und meinte locker.
M:Kannst du mir mal etwas erzählen, das ich noch nicht weiß? Schön langsam wird’s nämlich wirklich langweilig!
Medhi hatte sich eigentlich vorgenommen, am heutigen Tag, nicht mehr mit Marc zu schreien, aber anscheinend kapierte dieser die Dinge erst, wenn man sie ihm ins Gesicht brüllte. Außerdem brachte Medhi, die *Na und, ist mir doch egal* Masche, ziemlich in Rage.
ME:Nein Marc, weißt du was langwellig wird?! Dein elender Selbstbeschiss!!! Du liebst sie, daran besteht kein Zweifel, aber anstatt zu kämpfen und alles zu versuchen, um Gretchens Herz zurück zu erobern, ziehst du dich zurück und redest dir ein, du hättest alles getan! Aber das hast du nicht und wenn du sie zurück haben willst musst über deinen Schatten springen und dein Ego hinten anstellen! Gretchen hat dir oft genug bewiesen, dass sie dich liebt und du hast es nie verstanden! Jetzt bist du an der Reihe zu kämpfen und dich zu beweisen. Zu beweisen, dass deine Worte nicht nur ein leeres Lippenbekenntnis waren!(Medhi kramte in seiner Kitteltasche und holte einen Flyer heraus, den er Marc auf den Tisch knallte.) Hier, ich glaube das würde Gretchen gefallen und du musst ihr nicht einmal etwas kochen!
Ohne Marcs Antwort abzuwarten ging Medhi zur Tür und verschwand. Er hatte alles in seiner Macht stehende getan. Nun lag es ganz alleine in Marcs Hand, der Liebe zwischen ihm und Gretchen noch eine Chance zu geben. Und auch wenn es Medhi schmerzte Gretchen nie mehr an seiner Seite haben zu können, so wünschte er sich doch, Gretchen glücklich zu sehen und das würde sie wohl nur mit Einem werden, nämlich mit Marc Meier und das war ihm bei dem Gespräch, mit ihr bewusst geworden. Nun war es an der Zeit, sein eigenes Leben wieder zu ordnen. Und auch wenn er sich sicher war, niemals wieder eine Frau zu finden, die sein Herz berühren konnte, musste er wenigstens versuchen, die Scherben zu kleben und Schritt für Schritt in eine neue Zukunft zu gehen.


Sigi by me

kussmausale Offline

Alter Ha(a)se:


Beiträge: 3.958

22.03.2010 22:11
#178 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hallo Mädels,
danke für eure lieben Kommis! Freue mich immer sehr darüber! Jetzt kommt mal wieder unser Lieblingsmillionär zurück, der lebt ja auch noch, ne? Ob Marc endlich begreift, dasd er kämpfen muss weil sonst der Zug Gretchen im *Unerreichbar Bahnhof* eingefahren ist? Lest am Besten selbst und ich Freue mich auf Kommis! Viel Spaß!
GGLG Edina


Gretchen war noch einige Minuten sitzen geblieben und hatte sich Zeit genommen, ihre Gedanken und Gefühle wieder zu ordnen. Danach war sie zum Süßigkeitenautomaten spaziert, um sich auch noch die nötige Nervennahrung zu holen. Sie wollte gerade genüsslich in ihren Schokoriegel beißen, als sie von hinten an der Taille umfasst und angesprochen wurde.
A:Hallo Sternchen.
Gretchen fuhr erschreckt auf und wirbelte herum.
G:Hallo Alexsis, du jagst mir vielleicht einen Schrecken ein!
Meinte sie vorwurfsvoll.
A:Entschuldigung Schatz, das war nicht meine Absicht.
Er nahm ihr Gesicht in die Hände und küsste sie zärtlich.
G:Was machst du überhaupt hier?
Nuschelte Gretchen.
A:Naja ich dachte, du hättest vielleicht Hunger und damit hatte ich wohl nicht ganz unrecht.(Er schaute lächelnd auf den Schokoriegel, in der Hand seiner Frau) Auf jeden Fall wollte ich dich fragen, ob wir nicht zusammen etwas Essen gehen.
Wenn ich ehrlich bin, hätte ich jetzt am Liebsten meine Ruhe, aber andererseits würde mir es sicher gut tun, Zeit mit dem Mann zu verbringen, der mich liebt...Vielleicht kann ich dann ja die Sache mit Marc endlich vergessen...
G:Das ist total lieb von dir, aber ich habe erst(Sie schaute auf die Uhr) in fünfzehn Minuten Feierabend.
A:Solange kann ich gerade noch warten.
Meinte Alexsis lächelnd.
G:Okay, dann bis gleich.
Verabschiedete sie sich von Alexsis, ging noch einmal Visite und schlüpfte dann von ihrem Arztkittel, in die Alltagskleidung.
G:So ich wäre dann soweit.
A:Freut mich und du siehst, wie immer, bezaubernd aus.
G:Danke. Murmelte Gretchen peinlich berührt.
A:Und wo solls jetzt hingehen?
Solange es kein Numbisch ist, bin ich für alles offen...Hauptsache etwas Essbares...
G:Ich lass mich überraschen.
A:Wie die Dame wünscht.
Antwortete Alexsis und die Eheleute verließen Hand in Hand, das Krankenhaus.

Marc saß noch immer verdattert in seinem Schreibtischstuhl und starrte ins Leere. Er hatte soviel erfahren, in den letzten Minuten und hatte Probleme sich seiner Gedanke und Gefühle klar zu werden. Schließlich nahm er den Flyer vom Tisch, den ihm Medhi als Anstoß für ein gemeinsames Date mit Gretchen, hinterlassen hatte und las ihn bedächtig durch. Als er fertig war drehte er diesen in den Händen und grübelte darüber nach, was er machen sollte.
Soll ich wirklich...ich meine sie ist verheiratet...(„Seit wann hindert dich diese Tatsache daran, eine Frau anzubaggern, außerdem ist es Hasenzahn, da lohnt es sich schon, sämtliche Regeln zu brechen“, meldete sich Marcs altbekannte Stimme wieder zu Wort.) Aber das is so gar nicht mein Fall, außerdem musste ich noch nie so um eine Frau...ähm werben...ich weiß nicht ob mir das gefällt.(„Gretchen fand diese Serumsspritze und die Schmerzen, die sie für dich auf sich genommen hatte, sicher auch nicht so prickelnd.“) OKAY, ich habs ja kapiert, sie hat viel für mich getan und jetzt bin ich an der Reihe! Medhi hatte Recht, sie hat schon genug für mich getan und jetzt sollte ich langsam mal die Initiative ergreifen wenn ich sie nicht verlieren will und das will ich nicht...ich kann es ja kaum ertragen, sie in den Armen von diesem...ARRRG ich find kein Wort, was diesem Vollhorst gebührend wäre...Aber wie soll ich das denn anstellen, dass Gretchen mit mir, dort hingeht, ich mein, was ist wenn sie gar nicht will und ablehnt?!(„Ey, dann setzt deinen Meier-Charme ein, der hat doch bis jetzt auch immer gezogen. Hasenzahn konnte dem doch nie widerstehen. Okay es wird vielleicht etwas schwieriger, weil sie jetzt verheiratet ist, aber es ist nicht unschaffbar!“)
Von seiner inneren Stimme bestärkt, sprang Marc auf und schlug mit der Faust leicht auf den Tisch.
M:Ich bin Marc Meier und ich werde Gretchen nicht einfach aufgeben! Zieh dich schon mal warm an du Teeaktienfuzzie, denn jetzt komme ich und ich werde so lange kämpfen, bis Gretchen wieder in meinen Armen liegt!
Dann sprang er auf und ging entschlossenen Schrittes aus dem Büro, um seine Ich hole Hasenzahn zurück Mission zu starten.


Sigi by me

kussmausale Offline

Alter Ha(a)se:


Beiträge: 3.958

24.03.2010 22:05
#179 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hallo Mädels,
ich bin wieder mit einem neuen Teil im Gebäck zurück, den ich auf meinem neuen Lepi getippt habe, wo das Schreiben, gleich 5-mal so viel Spaß macht! Ich freue mich über jedes Kommi, dass ihr mir schreibt und besonders über das Kompliment, dass meine Story immer besser wirdVielen Dank!!! Ich würde mich jedoch sehr freuen, wenn alle meine Leserinnen mal ein Kommi hinterlassen könnten, dass ich überhaupt weiß, von wem die Story gelesen wird. Vielen Dank und viel Spaß beim lesen wünsch ich euch!
GGLG Edina


Marc ging durch die Gänge und suchte nach Gretchen, aber was sollte er ihr sagen, wenn er sie gefunden hatte? „Du Hasenzahn, ich habe beschlossen mit dir auszugehen?“ oder „Hasenzahn ich habe da etwas gefunden und da ich dort nicht ohne Begleitung hin will, gehen wir Beide dort hin.“ Darauf würde sie niemals eingehen, dafür hatte er sie im OP zu sehr verletzt, da war er sich sicher. Ihm würde wohl nichts anderes übrig bleiben, als das mit viel Meier Charme anzugehen. Und wenn dieser auch nicht reichen würde?
Ich hab sie ja doch ziemlich verärgert und verletzt...vielleicht sollte ich sie ein Wenig besänftigen, damit ich mir dann auch sicher sein kann, dass sie mir zuhört...Er brauchte nicht lange zu überlegen, sondern steuerte zielbewusst auf den Schokoautomaten zu, um eine Portion Zucker in feinster Zartbitterschokolade zu holen. Das musste einfach der Schlüssel zum Erfolg sein. Gretchen liebte Schokolade und verschlang sie in Stresssituationen regelrecht, also war es doch sicher nicht verkehrt, Eine mitzubringen. Mit dem kleinen Hilfsmittel in der Kitteltasche machte er sich schließlich weiter auf die Suche. Als er Gretchen jedoch nirgends finden konnte, ging er schließlich ins Schwesternzimmer, um dort nachzusehen und gegebenen Falles nachzufragen. Als er das Zimmer betrat, saß Schwester Sabine vor dem Computer. Jedoch war sie nicht in eine Akte, sondern in den neuesten Doktor Rogelt Roman vertieft. Marc blieb in der Tür stehen und las den Titel, der auf dem Cover stand:“Band 72:Der Todeskampf der Liebenden.“
Ich glaubs ja nicht, sie hat doch nicht... Aber sicher hat sie und dabei dachte ich, Vampire können nicht sterben...
M:Schwester Sabine, ich kann mich nicht daran erinnern Ihnen den Arbeitsauftrag gegeben zu haben, diesen(Er zeigte auf das Buch) sentimentalen Schnulzenmist zu lesen!
Schwester Sabine schreckte aus ihrem Buch hoch und ließ es vor Schreck fallen.
S:W...was k...kann i...ich den f...für sie tun, H...Herr Doktor M...Meier?
Stammelte Sabine total verschreckt und überfahren. In ihren Augen war noch ein verträumtes Leuchten zu sehen, das jedoch von der momentanen Angst und dem Schuldbewusstsein, relativ gut überdeckt wurde. Diese Mischung ergab einen typisch doofen Sabine Blick und Marc musste sich zusammenreißen, um nicht laut loszulachen.
M:Ähm, die Akten bearbeiten, aber dieser Arbeitsauftrag war Ihnen wohl nicht genehm, wie ich gerade eben festgestellt habe.
Sabine lief rot an und hätte sich am Liebsten unter dem Tisch verkrochen. Doch weil das ja unmöglich war, versuchte sie sich zu rechtfertigen.
S:N...nein das stimmt n...nicht, i...ich habe m..mir nur in d...der Pause, den n...neuen Band gekauft u...und der i...ist so packend geschrieben u...und ich bin e...einfach n...nicht davon losgekommen. W...weil Monicque sucht g...gerade n...nach einem Mittel, das Doktor Rogelt vor dem sicheren Tod bewahrt und...
Marc blendete das Geschwafel der Schwester aus und war innerlich auf 180, weil seine Mutter alles eingebaut hatte, was sie über sein Schicksal und seinen Kampf gewusst hatte.
MUTTER!!! Wie kann sie es nur wagen!!! Nein nicht nur das sie an meinem Leid verdient, sie kopiert, die Geschichte auch noch Eins zu Eins, damit lauter schrullige Tanten und Frauen wie Sabine sie lesen können! Boahr, ich könnte ihr den Hals umdrehen!!!
M:SABINE!!! Es reicht jetzt!
Sabine nickte nur mehr stumm, denn sie hatte den Mut verloren, auch nur ein Wort mehr zu sagen, weil Marc hatte einen regelrecht mordlustigen Gesichtsausdruck aufgesetzt und da sie ja nicht wusste, dass dieser ihrer Heldin Elke Fischer gebührte, fühlte sie sich betroffen und dachte, sie hätte den gesamten Hass des Oberartztes,auf ihre Schultern geladen. Leise schluchzte sie vor sich hin.
Ey, was hat sie denn jetzt wieder für ein Problem? Ich habe jetzt echt keinen Bock, dass sie mir hier die Ohren vollheult.... ist ja nicht so, dass ich keine anderen Sorgen hätte, wie zum Beispiel, wo zum Geier Hasenzahn steckt!


Sigi by me

kussmausale Offline

Alter Ha(a)se:


Beiträge: 3.958

26.03.2010 21:42
#180 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels, da ich jetzt Ferien habe gibts nen langen Teil! Danke für eure Kommis und viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


M:Schwester Sabine, könnten sie mir bitte verraten, wieso Sie jetzt heulen, wie ein Schlosshund?
S:W...weil s...sie mich s...so böse a...anschauen u...und j...jetzt s...sicher f...feuern, w...weil i...ich meine A...Arbeit n...nicht g...gemacht habe.
Schluchzte Sabine in einem herzzerreißenden Tonfall und Marc hatte wirklich schon fast Mitleid, mit der Schwester.
M:Ich hatte nie vor, Sie zu feuern, doch wenn Sie jetzt noch lange so weiter heulen, muss ich mir das noch einmal überlegen.
Sabine schluckte einige Male schwer und versuchte sich zu beruhigen.
S:Danke, Herr Doktor Meier, das ist wirklich lieb von Ihnen!
Marc grinste eines seiner schiefen Grinsen und meinte cool.
M:Das bin ich doch immer,nicht Sabine?(Die Schwester nickte eifrig.) Okay wenn wir das jetzt geklärt haben, kann ich sie ja endlich fragen, wo Frau Doktor Haase abgeblieben ist.
S:Oh, die ist schon seit einer halben Stunde weg...
M:Ohne sich bei mir abzumelden?
S:Naja...der Herr von Buren hat sie abgeholt, weil er mit ihr Essen gehen wollte, da hat sie das wahrscheinlich vergessen.
Bei der Erwähnung von Alexsis von Buren zog sich Marcs Magen zu einem schmerzhaften Knoten zusammen. Alleine der Gedanke , das Gretchen jetzt mit diesem Schleimscheißer ein gemeinsames Essen und vielleicht noch eine gemeinsame Nacht verbringen konnte, ließ das Gefühl von Wut, Eifersucht und akutem Brechreiz in ihm aufsteigen. Sabine musste schmunzeln als sie das Gesicht des Oberarztes sah. Diese Eifersucht, die in seinen Augen loderte konnte er nicht verbergen und sie dachte verträumt:“Genau, wie bei Doktor Rogelt. Er liebt sie und trotzdem können sie nicht zusammen sein, weil immer etwas zwischen ihnen steht, das ist traurig, aber auch total romantisch.“
Ich muss kotzen, ich glaube ich muss echt kotzen, dieser scheiß Millionär muss mir auch immer dazwischenfunken, aber so schnell gebe ich sicher nicht auf! Jetzt erst recht, also Marc denk nach. Wie kommt Hasenzahn zu ihrer Schokolade?
Nach kurzem Überlegen, kam ihm eine Idee, bei dessen Umsetzung er jedoch noch seine Zweifel hatte, aber probieren ging ja bekanntlich über studieren und dar er ja im Studium immer sehr erfolgreich gewesen war, hatte er hier, wenn man nach dem Sprichwort ging, ja die besten Chancen.
M:Danke Sabine, für die Information. Machen Sie von mir aus jetzt auch Feierabend, die halbe Stunde können sie sich auch sparen, ich mach die zwei Akten, die am Tisch liegen, selbst fertig. Ich muss heute sowieso noch länger hier bleiben.
Sabine konnte ihr Glück gar nicht fassen und lächelte freudestrahlend. Erst hatte sie gedacht, dass Doktor Meier sie feuern würde und sie ihre Taschen packen musste, doch das Gegenteil war passiert. Sie durfte früher Feierabend machen und dieses Glück wurde ihr vor über einem Jahr, das letzte Mal zu Teil.
S:Danke Herr Doktor Meier.
Sagte sie freudestrahlend schlüpfte aus dem Kittel,den sie in Windeseile in den Spind hing, um dann in Windeseile verschwinden, zu können.
M:Wiedersehen Schwester Sabine!
Rief Marc ihr hinterher und lächelte zufrieden. Der erste Teil des Plans hatte problemlos funktioniert.
Diese Frau bin ich jetzt Gott sei Dank los. Unglaublich wie schnell man sie glücklich machen kann...
Im Glauben, endlich alleine zu sein, nahm er Zettel und Stift und setzte sich an den Tisch. Fieberhaft überlegte er, was er auf den Zettel schreiben sollte.
Hmm, Hey Gretchen oder Hey Hasenzahn. Und was danach? Es tut mir leid, oder ich habs nicht so gemeint, oder... (Ihm viel einfach nichts passendes ein) Man scheiße was schreibt man den in so nen Brief? Ich habe ja keine Ahnung. Eigentlich habe ich solche Dinger immer selbst bekommen. Mit Herzchen oder Blümchen,einer anzüglichen Bemerkung, einem Liebesgeständnis oder einfach nur der Telefonnummer und dem Inhalt Bitte ruf mich an. Und diese Briefchen habe ich meistens nicht richtig beachtet, sondern in den nächsten Mülleimer gepfeffert...außer das Mädel war echt hot...(In Marcs Gedanken schlichen sich einige Bilder seiner besten Schäferstündchen, aber nichts ließ sich auch nur im Geringsten mit der Vorstellung vergleichen, dass Gretchen diese Frau sein würde. Alles würde anders sein und er würde sie auf Händen tragen, sie behüten und sich mit ganzem Herzen, auf sie einlassen...Gretchen würde niemals eine von Vielen sein, sondern die Eine...) Aber was soll ich jetzt schreiben? Ich meine ich kann doch nicht...scheiße!
Frustriert klopfte er mit dem Stift auf den Tisch und dachte verzweifelt nach.


Sigi by me

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27.03.2010 23:56
#181 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hallo Mädels,
ihr glaut an Marc, dass er einen anständigen Brief zu Stande bringt? Schaun ma malEr hat ja jetzt noch ein anderes Problemchen... Und Sabine wollte er eigentlich nurloswerden, aber ob ihm das gelungen ist? Lest selbst. Viiel Spaß und ich würde mich über Kommis freuen.
GGLG Edina

Währenddessen stand Sabine noch immer in der Tür und beobachtete den Oberarzt vorsichtig. Sobald Marc den Kopf hob drückte sie sich an die Wand, so das er sie nicht sehen konnte. Verschmitzt lächelte sie und dachte sich:“Dachte ich doch, dass der Herr Doktor sich nicht an die Akten setzt, aber was schreibt er denn da auf den Zettel? Vielleicht eine geheime Botschaft?“
Obwohl sie fast vor Neugierde platzte, hielt sie sich weiterhin, im Hintergrund.
Marc hatte in der Zwischenzeit, doch eine kleine Nachricht zu Stande gebracht. Auch wenn es nichts besonderes war, hoffte er doch, dass es Gretchen, gemeinsam mit der Schokolade wieder milder stimmen würde. Er wickelte das Blatt Papier um die Schokoladentafel und ging in die Umkleide. Jetzt folgte der schwierigste Teil des Plans, denn Gretchen musste die Nachricht ja noch bekommen und das besser Heute als Morgen. Je früher er Gretchen aus den Fängen des Millionärstrottels befreien konnte, desto besser. Entschlossen ging er zu Gretchens Spind und betete innerlich, dass sie vergessen hatte, die Türe zu zu sperren. Er rüttelte an der Tür, doch das Glück, dass sie einfach so aufsprang, blieb ihm verwehrt.
Shit und was mache ich jetzt?! Warum hat Hasenzahn nicht einfach vergessen können, ihren Spind abzusperren! Dann hätte ich jetzt kein Problem....
Soll ich den Professor um den Generalschlüssel fragen? Aber dann fragt er mich ja, wieso ich den brauche und dann hab ich ein Problem... Naja mit vernünftigen Mitteln komme ich da wohl nicht mehr weiter, also hilft nur noch Eins, nämlich Gewalt!
Fest entschlossen rüttelte er an der Tür, doch diese war so fest in den Angeln, dass er sie nicht heraus bekam.
M:Das gibt’s doch nicht!
Fluchte er frustriert und trat mit dem Fuß leicht gegen die Tür. Doch außer einem stechendem Schmerz brachte ihm diese Aktion absolut nicht weiter. Jetzt viel ihm nur noch eine einzige Möglichkeit ein um diese Gott verdammte Tür auf zu bekommen, nämlich sich ganz Actionfilm like, dagegen zu werfen. Deswegen ging er einige Schritte zurück und nahm Anlauf.
Ich bin stark und habe einen gestellten Körper, wäre ja ein Witz, wenn ich die nicht aus den Angeln reißen könnte...
Entschlossen lief er los und warf sich mit aller Kraft, die er nur aufbringen konnte, dagegen. Ein unheimliches Geräusch war zu hören und Sabine die das Spektakel skeptisch beobachtet hatte, hielt sich verschreckt die Ohren zu und starrte mit großen Augen auf Marc, der den schmerzenden Arm begutachtete.
M:Verdammt, ich glaube der ist gebrochen! Aaaa scheiße...
Jammerte er und warf der Tür einen vernichtenden Blick zu, der sie aber auch nicht dazu bewegte, aus den Angeln zu springen. Nachdem sich Sabine von dem Schock, des eben Gesehen erholt hatte, ging sie schnellen Schrittes in die Umkleide und stellte sich neben den Oberarzt.
S:Also,ähm Herr Doktor Meier, kann ich Ihnen vielleicht helfen?
Marc hob erschrocken den Kopf und musterte die Schwester, als würde ein Gespenst vor ihm stehen.
Scheiße, was macht Sabine denn hier! Ich habe sie doch nach Hause geschickt! Und hat sie das jetzt alles gesehen? Scheiße ist das peinlich, wenn sie das weitererzählt, bin ich geliefert...FUCK!!!
M:Sabine, was machen Sie denn noch hier? Habe ich nicht gesagt, dass sie nach Hause gehen sollen?!
Sabine kratzte sich verlegen am Kopf und überlegte, was sie nun sagen sollte. Natürlich könnte sie sofort die Flucht ergreifen, um der Antwort zu entfliehen, andererseits war das gerade Gesehen so außergewöhnlich und sie platzte fast vor Neugierde, warum sich der Oberarzt gegen den Spind seiner Assistenzärztin warf. Das war spannender als jeder Doktor Rogelt Roman und deswegen musste eine anständige Ausrede her.


Sigi by me

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28.03.2010 23:41
#182 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
habe wieder nen Teil für euch. Ob Marc sich helfen lässt, werdet ihr jetzt sehen. Viel Spaß beim Lesen und ich bedanke mich für jedes Kommi!
GGLG Edina


S:Naja, ich habe den neuen Doktor Rogelt Band vergessen und den bin ich holen gekommen.
Flunkerte sie und hoffte das es glaubwürdig war. Marc beäugte sie misstrauisch, ließ es aber darauf beruhen.
M:Schön, wenn sie den jetzt geholt haben, können sie ja wieder gehen.
Er schaute auffordernd zur Tür. Sabine jedoch zögerte und meinte sachlich.
S:Sie wollen doch in den Spind von der Frau Doktor und haben es bis jetzt nicht geschafft. Ich könnte ihnen helfen, natürlich nur, wenn Sie mir sagen wieso sie unbedingt die Türe auf bekommen wollen.
Dieses Biest!!! Außerdem, wie will ausgerechnet Sabine die Türe öffnen, wenn ich es schon nicht schaffe! Andererseits könnte sie meine einzige Chance sein...
M:Wie wollen ausgerechnet Sie(Er warf Sabine einen abwertenden und skeptischen Blick zu) da reinkommen?
Sabine lächelte, weil sie wusste, dass sie auf dem besten Weg war, Informationen zu bekommen und überhörte den unfreundlichen Tonfall.
S:Haben Sie mal ne Haarnadel?
Sie streckte die offene Hand entgegen.
M:Ähm, schaue ich so aus, als würde ich Haarnadeln tragen?!
Fragte Marc ungläubig und schüttelte den Kopf.
Verrückte Frau, wie soll den das bitte funktionieren?
S:Ich brauch aber Eine.
M:Dann schauen Sie, dass sie Eine bekommen. Hab ja schließlich nicht den ganzen Tag Zeit.
Meinte er unfreundlich und Sabine überlegte fieberhaft, wo sie eine hernehmen konnte. Dann kam ihr eine Idee und sie rannte zum Schreibtisch um dort nach einer zu suchen. Nach etwa zwei Minuten, kam sie mit der Haarnadel in der Hand wieder zurück und meinte.
S:Hier, ich hab Eine, die hat die Frau Doktor heute hier vergessen.
M:Na endlich, wurde ja auch Zeit. Also auf was warten sie noch, machen Sie den Schrank auf und zwar
zackig.
Doch Sabine zögerte wieder und sagte lächelnd.
S:Zuerst müssen Sie mir sagen, was Sie überhaupt im Spind von der Frau Doktor wollen.
Ey, ich werde ihr ganz sicher nicht sagen, warum sie mir die Tür aufmachen soll...anderseits wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben...Gott das kotzt mich an...
M:Sagen wir mal so. Ich muss Frau Doktor Haase etwas geben und dar sie ja nicht mehr im Krankenhaus ist, bleibt mir nichts anderes übrig,als es ihr in den Spind zu geben.
S:Dieses Etwas muss aber verdammt wichtig sein.
Antwortete Sabine und lächelte verträumt. Doch Marc hatte keine Lust, sich ihren Traumblick weiterhin anzusehen und meinte nur schroff.
M:Ähm, ja können sie die Tür jetzt öffnen, oder brauchen Sie eine Extraeinladung, Sabine?
Sabine schreckte hoch, nickte und machte sich dann fachmännisch an die Arbeit. Marc beobachtete gespannt, wie sie die Haarnadel im Schloss hin und her drehte und hoffte, das Sabine damit Erfolg haben würde. Als er den Glauben schon fast ganz verloren hatte, sprang die Türe mit einem lautem Knacksen auf. Marc starrte ungläubig auf die Tür und dann zu Sabine und konnte sein Erstaunen kaum verbergen.
M:Wo haben Sie denn das bitte gelernt?
Fragte er völlig perplex und wusste nicht so recht, was er davon halten sollte. Sabine lächelte stolz, weil sie genau wusste, dass sie ihren Oberarzt gerade beeindruckt hatte und erwiderte lächelnd.
S:Vielleicht sind die Doktor Rogelt Romane,doch nicht so ein Mist, wie Sie immer behaupten.
Ne oder?! Sie will mir jetzt nicht erzählen, dass sie das aus...okay Mutter wird mir immer unheimlicher, ich erfahre Dinge die ich gar nicht wissen will und Sabine wird auch immer furchterregender...


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kussmausale Offline

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29.03.2010 23:13
#183 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Halli Hallo Mädels,
danke für eure Kommis! Freut mich wenn es euch gefällt! Ja ich denke auch nicht, dass Sabine so doof ist, wie sie sich gibt besonders in Sachen Liebe nicht! Aber genug gequaselt. Freu mich über Kommis und wünsch euch vielSpaß beim Lesen!
GGLG Edina


M:Ähm...ja Danke ne...Jetzt gehen sie bitte nach Hause und lesen ihr Büchlein weiter.
S:Ja Herr Doktor, aber...
M:Kein aber Sabine, sondern raus mit Ihnen, oder muss ich wieder unfreundlich werden?
Fragte Marc in einem drohenden Tonfall und zeigte mit dem Finger zur Tür. Sabine entschloss der Aufforderung Folge zu leisten, denn so freundlich hatte sie ihren Oberarzt noch nie erlebt, außerdem würde sie es spätestens Morgen, von der Frau Doktor erfahren. Als sie schon fast verschwunden war, rief Marc sie noch einmal zurück und meinte.
M:Und ich würde Ihnen nicht raten, auch nur ein Sterbenswörtchen, über das gerade eben Geschehene, zu verlieren, haben sie mich verstanden?
Sabine konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen und dachte verzückt:“Er ist doch irgendwie auf seine Art süß, aber das sag ich ihm jetzt besser nicht, sonst bekomm ich wieder aufs Dach.“ Notfalls würde sie auch nachhelfen, denn für die Liebe, war sie bereit, alles zu tun und die beiden Ärzte waren einfach füreinander bestimmt, dessen war sie sich ganz sicher.
S:Ich kann schweigen, wie ein Grab, Herr Doktor.
Antwortete sie in ihrem typisch mystischem Tonfall und verschwand dann, um sich dem Todeskampf der Liebenden hin zu geben.
Das möchte ich auch hoffen...
Dachte Marc und vergewisserte sich, dass die Schwester auch wirklich verschwunden war. Als er sich sicher war, öffnete er die Spindtür und machte sich daran, die Besitztümer seiner Prinzessin näher zu betrachten. Und als er einen Blick in den Spind warf, huschte auch sogleich ein Lächeln über sein Gesicht. An der Innenseite der Tür, hatte sie lauter Bilder von Menschen, die ihr wichtig waren befestigt und von einigen Fotos lächelte sie strahlend. Da war ein Bild, von dem Professor, seiner Frau und ihr selbst, aus jüngeren Jahren. Gretchen hielt ein Zeugnis in der Hand, das Marc darauf schließen ließ, dass es ihre Abifeier gewesen sein musste. Sie trug ein wunderschönes Kleid und strahlte mit ihren Eltern um die Wette. Ein Gefühl, dass Marc schon lange nicht mehr gespürt hatte, regte sich in ihm. Nämlich Neid und Bedauern. Er beneidete Gretchen um ihre intakte Familie. So etwas hatte er selbst nie besessen. Sein Blick wanderte weiter zu einem Bild, bei dem er schmunzeln musste. Gretchen mit Sabine und Gretchen mit Maria Hassmann, der die Fotographiererei tierisch auf den Senkel zu gehen schien. Aber Gretchens Lächeln war strahlend wie immer und die Locken wehten ihr leicht ins Gesicht. Marc blieb an diesem Bild hängen und saugte es förmlich in sich auf. Sie war so natürlich und trotzdem so wunderschön...Was würde er darum geben, wenn sie Ihm und nur ihm wieder dieses Lächeln schenken würde...Doch als sein Blick zu dem nächsten Bild schweifte, wurde ihm bewusst, wie weit er im Moment davon entfernt war. Gretchen: Arm in Arm mit Alexsis und das Schlimmste an diesem Anblick war, dass Gretchen voll und ganz glücklich wirkte. Aber das darf doch nicht sein, das konnte einfach nicht sein...oder doch? Schreckliche Zweifel stiegen in Marc auf und er war kurz davor, die Türe wieder zuzuknallen, doch dann rief er sich Medhis Worte in Erinnerung. Wenn er Gretchen zurückerobern wollte musste er kämpfen. Und er wollte sie zurück, deswegen schluckte er seine Wut hinunter und betrachtete das nächste Bild. Doch dieses gab ihm fast den Rest. Keine andere als Gina Amsel stand neben Gretchen und die beiden Frauen umarmten sich freundschaftlich. Der Hass,der nun in ihm aufloderte, stellte alle anderen, eben empfundenen Gefühle in den Schatten! Alles hatte er ertragen können, irgendwie, aber das war eindeutig zu viel. Wie ein wild gewordener Stier in der Arena rannte er in der Umkleide umher und trat hin und wieder gegen die Wand.
Alles hast du mir genommen du Schlampe! Alles!!! Ich hoffe du verreckst und das ganz langsam und qualvoll!
Wutentbrannt griff er nach dem Foto um es mit voller Wucht abzureißen, doch im letzten Moment besann er sich eines Besseren. Wie sollte er Gretchen erklären, dass das Foto auf einmal fehlte, was würde sie von ihm denken? Nein,dass konnte seinen ganzen Plan zerstören und das wollte er nicht. Nicht noch einmal sollte Gigi der Grund des Scheiterns sein. Er nahm die Hände von dem Bild und fuhr sich durch die Haare. Dabei atmete er ein paar mal tief durch. Dann ließ er den Kopf enttäuscht und traurig hängen. Doch da viel sein Blick auf Etwas, das sein Gemüt sofort erhellte.


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31.03.2010 11:34
#184 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
ich husche schnell vorbei um euch einen Teil zu geben. Ihr wollt wissen, was Marcs Gemüt erfreut? Bitte sehr, hier habt ihr die Antwort.
Viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina
Ps:Wenn ihr mir fleißig Kommis dalasst, haue ich heute Anend noch mal in die Tasten


Es war ein Bild, klein und ganz hinten in die Ecke geklebt, sodass es Marc beinahe übersehen hätte, aber als er es sah machte sein Herz einen kleinen Sprung und ihm ging es augenblicklich besser. Vorsichtig nahm es heraus und betrachtete es genau. Auf dem Bild waren er und Gretchen zu sehen und beide lächelnden glücklich. Das Foto war auf dem „Kostümfest“ der Haase Eltern entstanden und Marc musste schmunzeln, als er daran zurück dachte. Gretchen in ihren eleganten rotem Kleid in dem sie übrigens zum Anbeißen gut ausgesehen hatte und er daneben, in seiner leicht albernen Verkleidung. Der Abend, besser gesagt das, was er davon mitbekommen hatte,war einfach schön gewesen. Kein Wunder, er hatte ja seine Tanzmaus bei sich...
Aber wieso hat sie ein Foto von ihr und mir, in ihrem Spind hängen? Sie ist verheiratet und trotzdem... Das heißt ja, dass sie die Zeit, die wir gemeinsam verbracht haben, doch nicht ganz vergessen hat oder vergessen will!
Ein kleiner Funke Glück, breitete sich in ihm aus und er flüsterte leise.
M:Du wirst mich nie vergessen, dafür werde ich schon sorgen, Hasenzahn. Verlass dich drauf...
Dann nahm er die Schokolade zur Hand, wickelte den Zettel noch einmal sorgfältig herum, gab einen kleinen Kuss darauf und steckte sie, zusammen mit dem Foto, in die linke Kitteltasche, von Gretchens Kittel. Danach drückte er die Tür leise zu und atmete noch einmal tief durch.
Jetzt heißt es wohl abwarten, mehr konnte ich nicht mehr tun...
Beruhigte er sein Gewissen und ging zurück in sein Büro, um sich ein wenig hin zu legen. Doch die Nervosität, ließ sich nicht unterdrücken. Das würde eine unruhige Nacht werden, in der er kaum ein Auge Zutun würde, damit fand er sich ab und setze sich widerwillig wieder an seinen Aktenberg, in der Hoffnung, dadurch Ablenkung zu finden.

Während Marc über seinen Akten brütete, herrschte auch einige Stockwerke unter ihm, reges Treiben. Bärbel Haase hatte sich unter dem Vorwand, den Patienten Tee bringen zu wollen, von der Station losgeeist und war auf den Weg in den Keller um ihren Blümchen, wieder die nötige Pflege und Zuwendung zu geben. Auch wenn es ihr widerstrebte hinter Franz Rücken, so eine Nummer abzuziehen, war die Hanfgeschichte, die einzige Möglichkeit, dass gestohlene Geld wieder zu erwirtschaften und dadurch den Fortbestand ihrer Ehe zu sichern. Außerdem war das Gärtnern willkommene Abwechslung zum sonst so tristen und traurigen Alltag auf der Onkologie. Diese Station, war nichts für schwache Nerven und man durfte sich die Schicksale nicht zu Herzen nehmen. Doch gerade heute war es Bärbel besonders schwer gefallen. Denn ein lebenslustige Mädchen hatte nach langem ringen mit der Krankheit, den Kampf gegen den Krebs verloren. Auch wen dies zum Krankenhassalltag gehörte, traf dieses Schicksal, die zweifache Mutter besonders hart. Konzentriert untersuchte sie die Blätter, ob nicht vielleicht einige Pflanzen, an Blattlausbefall litten. Einige Zeit war sie ungestört, als schließlich Doktor Knechtelsdorfer und der Sanitäter Gordon eintraten. Sie waren gerade in ein Gespräch vertieft, doch als sie Bärbel Haase sahen beendeten sie das Gespräch sofort und Maurice ergriff das Wort.
K:Ah, Sie san a wieda amol do, Frau Haase!
B:Ja Herr Knechtelsdorfer, wie sie sehen, kümmere ich mich gerade um die Pflanzen.
Gordon mischte sich ein.
GO:Ja wurde auch wieder Zeit.
B:Was soll denn das heißen, meine Herren?!(verteidigte sich Bärbel sofort) Die Pflanzen sind allesamt, in bestem Zustand!


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01.04.2010 12:51
#185 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
also, ähm, ich weiß ich wollte euchnoch nen Teil geben gestern, bin beim Schreiben aber eingeschlafen Deswegen kommt er jetzt! Oh ja der Zettel..da müsst ihr noch ein wenig warten, auch auf Gretchens Realtion. Jetzt kommt erstmal die Hanftruppe(Hab wieder mal Dialekt in meiner Story geschrieben. Komisches Geefühl) Hoffe es ist mir gelungen und bevor ichs vergessen, noch jemand huscht wieder über die Bildfläche. Hoffe es gefällt euch und ich wünsch euch viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina
PS:Ich habe mir überlegt, eine Schreibpause einzulegen um euch mal etwas Ruhe von mir zu gönnen.


K:Och bitschen,des glaben sie jo sölber net! Wir hobn zwölf neue Zöglinge wegschmeißen mirsn, wal sie verdorrt san!
B:Aber das ist doch nicht meine Schuld.
GO:Und ob das Ihre Schuld ist. Sie schauen alle heiligen drei Zeiten einmal vorbei und kassieren ihr Geld.
B:Ich schaue so oft, wie nur irgendwie möglich hier vorbei, aber ich muss vorsichtig sein, weil Schwester Stefanie sonst...
K:Es intressiert uns net, wieso se net so oft kummen. Des anzige wos uns intressiert is,das sie ihr Orbeit mochen und weil se des tuarn, hobm wiar beschlossn...(Er warf Gordon einen Seitenblick zu, damit er seinen Satz beendete)
GO:...das wir Ihnen höchstens noch fünfundzwanzig Prozent, des Gewinns auszahlen.
Bärbel stockte der Atem. Fünfundzwanzig Prozent, das konnten die beiden Männer nicht ernst meinen. Sie hatten ja keine Ahnung, welches Risiko, sie tagtäglich einging.Nicht nur das sie ihren Job aufs Spiel setzte, nein sie gefährdete mit dem Versuch ihre Ehe zu schützen, diese auch genauso. Franz würde seinem Butterbönchen nie verzeihen, dass sie dabei half eine Hanfplantage zu führen und das hinter seinem Rücken. Aber das mussten die beiden Herren ja nicht wissen und wenn sie schon so ein hohes Risiko eingehen musste, würde sie auch den höchst möglichen Gewinn herausschlagen. Denn desto schneller sie das Geld zusammen hatte, desto schneller könnte sie aussteigen und die ganze Geschichte hinter sich lassen.
B:Ach, Sie sind mit meiner Arbeit nicht zufrieden?(Maurice und Gordon nickten) Das ist aber schade,denn dann werde ich wohl aussteigen müssen.(Die Farbe wich aus ihren Gesichtern) Aber das wäre ziemlich ungünstig für Sie, denn wenn ich sie erinnern darf, sind die meisten Pflanzen kurz vor dem Verdorren gewesen und von Läusen zerfressen, bevor ich hier angefangen habe. Außerdem, was glauben Sie, wem wird der Professor Glauben schenken, seiner Frau oder zwei seiner Angestellten?
Ein beklemmendes Schweigen trat ein, indem sich Gordon und Maurice, immer wieder unsichere Blicke zuwarfen. Was sollten sie denn jetzt tun? Nie hätten sie damit gerechnet, dass Bärbel Haase so schlagfertig war und notfalls zu solchen Mitteln greifen würde. Nach einiger Zeit, kamen sie zu einem stillen Einverständnis. Bärbel Haase saß am längeren Hebel ob es ihnen nun passte oder nicht, deswegen mussten sie ihr auch das geben, was sie verlangte. Deswegen rang sich Maurice schließlich zu einer Antwort durch.
K:Okay, sie kriagn weitahin ihre fuchzig Prozent.
Bärbel Haase lächelte zufrieden, legte ihre Schürze ab und meinte.
B:Freut mich, dass wir uns verstehen.
Dann ging sie schnellen Schrittes wieder nach oben, bevor Schwester Stefanie noch anfing, Verdacht zu schöpfen. Zurück blieben die beiden ziemlich angepissten Männer, die sich über Bärbel Haase und ihr eigenes Unvermögen ärgerten.
GO:Freut mich, dass wir uns verstehen!
Äffte Gordon sie nach und Maurice grinste belustigt.

Gretchen erwachte am nächsten Morgen, weil eine große Last auf ihrem Körper ruhte. Blinzelnd sah sich um und bemerkte, dass sie im Schlafzimmer der Burenvilla lag und das es Alexsis war, der den Arm, wie Zement um sie geschlungen hatte. Gerade in ihrem Traum, war es noch jemand anders gewesen, aber daran wollte sie nicht denken. Sie drehte ihren Kopf zur Seite und betrachtete Alexsis, der neben ihr noch friedlich schlummerte.
Wieso träume ich nicht von ihm, sondern von Marc? Der gestrige Abend war doch so schön...Ein romantisches Dinner und dann. Alexsis hat mich auf Händen getragen und er tut alles für mich. Er gibt mir das, was ich mir immer gewünscht habe und noch viel mehr und trotzdem geht mir Marc nicht aus dem Kopf...ach scheiße! Hier, ich denke ja schon wieder an ihn! Das muss aufhören, Marc verletzt mich nur, er liebt mich nicht, ich bin ihm Nichts wert...
Gretchen brauchte frische Luft, sie musste durchatmen und nachdenken, Alexsis Arm nahm ihr den Platz, den sie jetzt gerade so dringend für sich brauchte und außerdem erschien es ihr nicht richtig, neben ihm zu liegen, wenn ihre Gedanken in so eine falsche Richtung gingen.

April, April, das wird wohl nix mit der Schreibpause, dazu bin ich schon viel zu Schreibsüchtig Soll aber net heißen, dass ich mich nicht über mehr Kommis freuen würde! Wünsch euch nen schönen April.


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kussmausale Offline

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01.04.2010 19:46
#186 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
jetzt habe ich einmal ein wenig Vorrat, was bei mir so gut wie nie vorkommt und dann schreibt ihr mir so liebe Kommis. Da ich mich sehr darüber freue, dachte ich, ihr habt es verdient noch einen zu bekommen. Hoffe er gefällt euch, auch wenn Alexsis drinnen vorkommt und ich mach euch trotzdem eine Freude damit! Würd mich über Kommis freuen und wünsche euch viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


Sie hob Alexsis Arm hoch und schlüpfte unten hindurch. Dann sprang sie auf und schlich auf Zehenspitzen ins Badezimmer, um sich für die nächste Schicht fertig zu machen. Als sie fertig war,viel ihr ein, dass sie ihre Tasche noch im Schlafzimmer hatte und da sie diese unbedingt brauchte, blieb ihr nicht anderes übrig, als noch einmal ins Schlafzimmer zu schleichen und die Tasche zu holen. Doch als sie die Tasche in die Hand nahm viel ihr Schlüssel auf den Boden und Alexsis erwachte, von diesem Geräusch.
Mist Gretchen, du verdammter Tollpatsch!!!
A:Sternchen?
Murmelte dieser verschlafen. Gretchen blieb stehen und sagte.
G:Ja? Tut mir leid, ich wollte dich nicht wecken. Mir ist nur der Schlüssel auf den Boden gefallen.
A:Aber wo willst du denn hin?
Fragte Alexsis immer noch verschlafen, hatte die Augen aber bereits geöffnet.
G:In die Klinik. Meine Schicht fängt in einer halben Stunde an.
Alexsis wollte aufspringen, aber Gretchen drückte ihn zurück ins Kissen.
A:Aber wieso hast du denn nichts gesagt? Ich hätte dich doch geführt!
Meinte er fast ein wenig gekränkt.
G:Ich weiß und das ist auch lieb von dir, aber ich wollte dich nicht wecken. Du hast gerade so gut geschlafen und hast heute Nachmittag sowieso einen langen Flug vor dir.
A:Ach scheiße Peking(Alexsis schlug sich mit der Hand gegen den Kopf) Das habe ich ja total vergessen. Warte, ich bin in zwei Minuten angezogen.
G:Nein!
Sagte Gretchen bestimmt und hoffte, dass ihr Tonfall nicht all zu schroff gewesen war. Sie brauchte einfach ihre Ruhe und könnte es nicht ertragen, jetzt neben Alexsis im Auto zu sitzen. Sie wusste selbst nicht genau wieso, ihr war nur klar, dass sie mit dem Rad fahren musste, um ihre Gedanken wieder zu ordnen.Weil Alexsis ziemlich gekränkt drein blickte fügte sie schnell und etwas sanfter hinzu.
G:Wir haben nach den zwei Wochen noch genug Zeit. Bleib liegen und schlafe noch ein Weilchen. Ich fahre selbst, weil es ohnehin schon spät ist.
Diese Worte besänftigten Alexsis und er zog seine Frau an sich heran, um ihr einen Abschiedskuss zu geben.
A:Ich liebe dich Sternchen. Pass gut auf dich auf.
G:Versprochen(Sagte sie milde lächelnd) Jetzt muss ich aber auch, sonst komme ich zu spät.
Sie winkte ihm und ging aus dem Zimmer.
A:Wir telefonieren!
Rief Alexsis ihr nach.
G:Ja!
Antwortete sie noch und ging dann mit schnellen Schritten in den Garten,wo sie ihr Fahrrad schnappte und mit voller Kraft in die Pedalen trat. Der Fahrtwind,der ihr um die Ohren wehte, tat ihr gut, denn erstens, war es an diesem Augustmorgen, schon ziemlich warm und zweitens, half es Gretchen, wie erhofft, einen freieren Kopf zu bekommen. Im Hummer, neben Alexsis hätte sie es jetzt einfach nicht ausgehalten, zu viel schwirrte ihr immer wieder durch den Kopf. Die Gedanken an Marc, hatten sich nicht ganz verdrängen lassen, aber was sie noch als viel schlimmer empfand, war die Tatsache, dass sie den zwei Wochen, ohne Alexsis nicht mit Wehmut entgegenblickte. Nein ganz im Gegenteil sie war eher froh, etwas Zeit ohne ihn verbringen zu können.
Sollte ich nicht eigentlich traurig sein und ihn jetzt schon schrecklich vermissen? Tut man das denn nicht, wenn man frisch verheiratet ist? Das ist doch nicht normal, irgendwas stimmt da doch nicht... Gretchen von Buren, du vermisst Alexsis und hörst endlich auf, so eine schreckliche Ehefrau zu sein!!!
Nahm sie sich ganz fest vor, doch eine kleine Stimme in ihrem Kopf beharrte trotzdem noch auf einem anderem Standpunkt und tat die ehrliche Meinung kund.
„Aber es fühlt sich nicht richtig an! Du fühlst dich in Alexsis Nähe nicht so geborgen wie in Marcs!“
Gretchen versuchte sie mit aller Kraft zu ignorieren und schrie schon fast ein wenig trotzig.
G:Es ist aber richtig! Alexsis zu lieben ist richtig und ich liebe ihn, verdammt noch mal!!
Der Fußgänger an dem Gretchen gerade vorbeigefahren war, schaute verwundert auf und meinte verwirrt: „ Was ist heut zu Tage schon richtig...“
Endlich war Gretchen am Elisabethkrankenhaus angekommen und stieg von ihrem Rad. Sie stellte es an den Ständer und dachte sich, während sie entschlossenen Schrittes zum Eingang der Notaufnahme ging.
Zeit zum Grübeln, hast du später noch genug, jetzt wird erst einmal gearbeitet!
Was Gretchen jedoch in diesem Moment noch nicht ahnte war, dass diese Schicht, ihr nur noch mehr Stoff zum Nachdenken liefern würde.


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02.04.2010 22:42
#187 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hallo meine Lieben,
hier nun der nächste Teil. In der Hauptrolle Marc und Sabine. Wollte euch wieder etwas zu Lachen geben hoffe es ist mir gelungen und ihr habt Spaß beim Lesen. Freu mich wie immer über Kommis und sag Danke. Viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


Marc wurde von einem Klopfen, aus seinem so und so schon unruhigen Schlaf gerissen. Völlig verdattert hob er seinen Kopf von der Tischplatte und schaute sich verwirrt um. Er fühlte sich wie Überfahren, erstens war er nach gerade mal drei Stunden Schlaf, die ihm trotz Dauernervosität gegönnt waren, hundemüde und zweitens hatte er tierische Kopfschmerzen, denn Aktenordner waren nicht wirklich, ein bequemes Polster. Ein erneutes Klopfen weckte ihn endgültig auf und er strich sich noch schnell durch die Haare, um wenigstens einigermaßen akzeptabel auszusehen.
M:Herein!
Rief er ziemlich genervt und sah zur Tür. Diese ging langsam auf und Sabine trat, mit einem Honigkuchepferd- Grinsen im Gesicht und einer Tasse Kaffee in der Hand ein.
„So muss Doktor Rogelt aussehen und Frau Doktor Haase ist seine Monicque, genau so stelle ich mir die Beiden vor!“, dachte sie verträumt. Marc riss sie aus den Gedanken und fragte etwas lauter.
M:Was wollen Sie, Sabine?
S:Ähm morgen Herr Doktor Meier. Ich dachte mir Sie könnten vielleicht eine Tasse Kaffee brauchen, so früh am Morgen.
Hmm Kaffee könnte ich echt brauchen, sonst penn ich heute im OP noch ein! Boahr war das ne scheiß Nacht.
M:Ja danke, stellen Sie die Tasse da ab, ich trink den dann später.
Meinte er und schenkte Sabine keine weitere Beachtung. Die Schwester tat wie ihr geheißen, machte jedoch keine Anstalten, das Büro wieder zu verlassen.
M:Brauchen Sie noch etwas, oder wieso stehen sie noch hier? Husch,husch an die Arbeit, Sie werden ja schließlich nicht fürs Herumstehen bezahlt.
S:Ähm, ja aber...
M:Was denn noch?
Fragte er schon ziemlich ungehalten. Er hatte schon genug mit sich Selbst zu tun, da konnte er die Schwester überhaupt nicht gebrauchen. Sabine nahm all ihren Mut zusammen und stellte die Frage, die ihr schon seit gestern, auf der Zunge brannte.
S:Was steht denn auf dem Zettel, den Sie der Frau Doktor in den Spind gelegt haben?
Ey, hat die mich die ganze Zeit beobachtet!!! Was erlaubt die sich, Frechheit sowas, mich das auch noch zu fragen!!! Ich wüsste nicht, was Sie das angeht....ruhig Blut, wenn ich mich aufrege, merkt Sie nur, dass mir der Zettel wichtig ist. Ich werde vor ihr sicher nicht das Gesicht verlieren.
Deswegen atmete er tief durch und sagte mit aller Coolness, die er aufbringen konnte.
M:Hey Hasenzahn, wehe du zickst heute noch einmal so rum, dann gibt es Konsequenzen! Ich wüsste da aber, wie du das wieder gut machen kannst! Heute um acht in meinem Büro. Das war kein Vorschlag sondern ein Befehl! Marc.
Dann lächelte er Sabine ins Gesicht und beobachtete amüsiert, wie ihr Gesicht von Sekunde zu Sekunde blasser und ihr Augen größer wurden. Schockiert schüttelte sie den Kopf und fand stotternd ihre Sprache wieder.
S:A...a..aber s...sie können d...doch n...nicht..
M:Nicht?(Fragte Marc gespielt lässig und lehnte sich im Stuhl zurück) Also ich finde den Text ja super.
Sabine schüttelte immer wieder den Kopf und sagte mehr zu sich selbst als zu Marc und im Flüsterton.
S:Wenn sie das liest, dann ist Alles vorbei, das ist eine absolute Katastrophe und ich muss unbedingt verhindern, dass die Frau Doktor den Zettel in die Hand bekommt.
M:Moment, was haben sie vor?
Fragte Marc leicht panisch, doch Sabine gab ihm keine Antwort mehr und war bereits aus dem Büro gestürmt.
Fuck!!! Das war ein Witz, verdammt noch mal!!!
Schnell sprang er auf und machte sich daran Sabine zu verfolgen. Wenn diese nämlich auf Gretchen treffen würde, wäre alles verloren.
M:SABINE stehenbleiben!!!
Schrie er laut, aber Sabine dachte gar nicht daran. Schließlich musste die Liebe der beiden Ärzte gerettet werden.
Scheiße, die Frau ist zu blöd um nen Scherz zu verstehen und jetzt hab ich die Scherereien! Was hab ich nur verbrochen!!! Nein nix, dass ist nur der eindeutige Beweis, dass Männer intelligenter sind und Frauen nur Probleme machen!
Marc erhöhte nun die Geschwindigkeit und sprintete wie ein Irrer der Schwester hinterher, um das drohende Unglück zu verhindern.


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04.04.2010 19:48
#188 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
es tut mir sehr leid, dass ich euch erst jetzt den nächsten Teil gebe, aber ich komme jetzt während den Feiertagen, kaum zum Schreiben. Es freut mich sehr, dass ihr diese Szene gerne live gesehen hättet und ihr was zum lachen hattet. Ich sage jetzt mal, ab in die nächste Runde Zum Schluss will ich euch noch sagen, dass die nächste Woche für mich schulisch sehr stressig wird und ich euch nicht versichern kann, das jeden Tag ein Teil kommt. Ich werde es versuchen, kann aber nichts versprechen. Ich hoffe ihr seit mir nicht böse und ihr lasst mir Kommis da. So und jetzt viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


Gretchen ging langsam in die Umkleide und kramte in ihrer Tasche, auf der Suche nach ihrem Schlüssel. Als sie ihn endlich gefunden hatte, sperrte sie die Tür auf, zog sich die Jacke aus und schlüpfte in ihren Kittel. Dann betrachtete sie sich im Spiegel und steckte die Hände in die Kitteltaschen. Sie versuchte sich ein Lächeln abzuringen und sprach sich in Gedanken immer wieder gute Ratschläge zu.
Ich ignoriere ihn und behandle ihn so wie eine Assistenz ihren Oberarzt behandelt. Ich verbanne alles, was gestern war aus meinem Kopf und...(verwundert fühlte sie den Gegenstand der in ihrer linken Hand lag und zog ihn heraus. Es war eine kleine Schokoladentafel, aus dem Automaten)Komisch ich hab mir doch gestern gar keine gekauft. Woher kommt die den jetzt auf einmal?
Sie zuckte mit den Achseln und wollte die Schokolade wieder einstecken, als ein kleiner Zettel zu Boden flatterte. Sie bückte sich, um ihn aufzuheben und wollte ihn gerade auseinander falten, al eine völlig aufgelöste und nach Luft schnappende Sabine, bei der Tür herein gerannt kam und jappsend einige Wörter hervor presste.
S:NEIN! Lesen Sie...das nicht!
G:Hallo Sabine. Gibt es einen Notfall, oder wieso bist du so außer Atem?
S:Den Zettel, Sie sollen den nicht lesen!
Irgendwie weiß ich gerade wirklich nicht,was ich von der Sache hier halten soll. Zuerst die Schokolade und der Zettel in meiner Kitteltasche und jetzt soll ich den nicht lesen?! Und warum ist Sabine überhaupt so aufgelöst und...
Als Sabine den verständnislosen Ausdruck in Gretchens Gesicht sah deutete sie verzweifelt auf den Zettel und sagte noch einmal laut.
S:Hören Sie...den Zettel, Sie dürfen den NICHT lesen, auf gar keinen Fall!
Gretchen verstand zwar noch immer nicht, was hier vor sich ging, aber schön langsam wurde sie wirklich neugierig, was darin stand. Musste ja ziemlich wichtig sein, wenn Sabine so einen Aufstand darum machte.
G:Ähm wieso denn? Ist ja nur ein Zettel, davon abgesehen meiner.
Sabine war mittlerweile schon fast den Tränen nahe, weil ihre Warnungen auf taube Ohren zu treffen schienen.
S:Weil da, Blödsinn drinnen steht!
Warum weiß Sabine, was in MEINEM Zettel steht und wie kann sie beurteilen, dass das Blödsinn ist? Okay,Moment mal, von wem ist der überhaupt?
Ohne die Worte der Schwester zu beachten, machte sie sich daran,den Zettel auseinander zu falten und wollte gerade zu lesen beginnen, als ihr der Zettel gewaltsam aus der Hand gerissen wurde.

Marc rannte wie von der Tarantel gestochen, hinter Sabine her und sah sie gerade in die Umkleide einbiegen. Wenn er Glück hatte, würde er sie noch rechtzeitig abfangen können. Doch da machte ihm jemand einen gehörigen Strich durch die Rechnung.
Och ne, nicht die auch noch!
Fluchte er in Gedanken, was ihm jedoch wenig brachte, denn Gabi stellte sich ihm breitbeinig in den Weg.
M:Geh aus dem Weg und lass mich vorbei!
Knurrte er böse, doch Gabi dachte gar nicht daran und flötete nur unschuldig.
GA:Wieso denn, ich will mich doch nur mit einem alten Freund unterhalten und dich fragen, wies dir geht.
M:Gabi, wir sind keine Freunde, aber ich warne dich mal vor, dass es dir ziemlich schlecht gehen wird, wenn du mir nicht auf der Stelle, aus dem Weg gehst!
Er wollte sich an ihr vorbeiträngen doch Gabi war schneller und stellte sich ihm wiederum in den Weg, vorbei sie ihm die ausgestreckte Hand auf die Brust legte, um ihn auf Abstand zu halten.
GA:Oh, sieht fast so aus,als ob du im Stress wärst.(Gabi lächelte anzüglich) Aber ich wüsste da etwas, was hervorragen hilft(Sie fuhr sich mit dem Finger, der freien Hand, über ihr Dekolleté) Früher hätte Marc diese Geste vielleicht angetörnt, aber jetzt nach diesen Monaten hatte er große Mühe, den Brechreiz zu unterdrücken. Außerdem stieg seine Wut gerade ins Unermessliche! Er musste unbedingt in die Umkleide, um Sabine davon abzuhalten, seinen ganzen Plan zu zerstören und diese kleine Schlampe hielt ihn auf.


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06.04.2010 19:09
#189 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
ob Gretchen den Zettel wieder zurück bekommt? Schauen wir mal...Hier auf jeden Fall der nächste Teil. Viel Spaß beim Lesen und würde mich über Kommis freuen! Danke an alle die mir immer welche da lassen, das motiviert.
GGLG Edina


Deswegen lächelte er Gabi auch strahlend an und täuschte so Interesse vor. Gabis Herz schlug schneller und sie sagte siegessicher.
GA:Wusste ich es doch...
Marc ließ sie gar nicht erst ausreden und zischte mit einer Eisesskälte in der Stimme.
M:Weißt du was ich weiß Gabi? Ich werde weder heute, morgen oder irgendwann sonst in diesem Leben auch nur einen einzigen Moment, freiwillig in einem Raum, zusammen mit dir verbringen, geschweige denn dich noch ein einziges Mal anrühren. Diesen Fehler habe ich viel zu oft gemacht, aber damit ist Schluss und wenn ich mir dich so anschaue, weiß ich gar nicht, was ich an dir sexy gefunden habe, denn du bist einfach ein kleines Flittchen, ohne jegliches Niveau.
Gabis Gesichtsausdruck wurde augenblicklich zu einer steinernen Maske und sie ließ von ihm ab.
M:Geht doch.
Er wollte bereits weiter rennen als Gabi noch schrie.
GA:Ich hoffe du wirst genau so leiden, wie ich und das jeden verdammten Tag, du Arschloch!
M:Danke für die netten Wünsche!
Meinte er noch und rannte das letzte Stück zur Umkleide.
Hoffentlich bin ich nicht zu spät...
G:Was, soll das Sabine!
S:Tut mir leid, aber...
FUCK, ich bin zu spät!!! Ich muss schnell eingreifen, bevor Sabine irgend einen Mist verzapft oder den Zettel vernichtet!
Schnellen Schrittes ging Marc in die Umkleide und riss Sabine den Zettel aus der Hand,den Sie so weit wie möglich von Gretchen weggehalten hatte.
M:Danke für den Zettel Sabine!
S:Aber...
Gretchen starrte Marc an und konnte sich beim besten Willen nicht erklären, was Marc jetzt auf Einmal mit dem Zettel zu tun haben sollte, geschweige denn, was die ganze Nummer hier sollte.
Ist das irgendeine kranke, versteckte Kamera Nummer, oder was um alles in der Welt geht hier vor.
G:Moment mal, das ist MEIN Zettel und der war in meiner Kitteltasche und ich will den jetzt auf der Stelle haben!
Erst jetzt hatte Marc Gretchen richtig realisiert und ihr Anblick versetzte ihm augenblicklich einen kleinen Stich und als ihm bewusst wurde, was er da gerade in den Händen hielt, konnte er seine Nervosität, kaum noch unterdrücken.
Wenn ich ihr den jetzt in die Hand drücke, dann liest sie ihn und Sabine ist hier und...scheiße muss ja nicht gleich das ganze Krankenhaus wissen, außerdem was mache ich wenn sie das irgendwie in den falschen Hals bekommt...
M:Ich bin hier dein Oberarzt und du hast mir als meine Assistenz absolut nichts zu befehlen Hasenzahn. Wenn du den haben willst, sagst du schön bitte.
Meinte er mit einem lockeren Grinsen, weil er damit seine Nervosität hinunter spielen konnte. Was Gretchens Stimmung anbelangte, hätte er jedoch besser den Mund halten sollen. Die war nämlich innerhalb einer Sekunde auf hundertachzig.
SPINNT DER!!! Ich sage sicher nicht bitte! Das ist MEIN Zettel!!! Ganz ruhig Gretchen, nicht ausflippen...bleib ruhig...
G:Marc, du hast kein Recht mein Eigentum an dich zu nehmen, also gib den Zettel her und zwar schnell.
Sagte sie mit Mühe beherrschter Stimme und hielt fordernd die Hand hin. Marc wusste, dass er besser den Mund halten sollte, aber Gretchen, wie sie da stand, mit vor Zorn funkelten Augen und trotzig wie ein kleines Kind, war einfach zu süß und deswegen konnte er einfach nicht anders, als es weiter auf die Spitze zu treiben.
M:Hast du noch nie etwas von:“Wers findet, dem gehörts.“ gehört?
Fragte er mit einem provozierenden Grinsen im Gesicht. Amüsiert beobachtete er,wie Gretchens Gesicht immer roter wurde und sie sich kaum noch beherrschen konnte. Und obwohl Gretchen versuchte ruhig zu bleiben, brach ihre Selbstbeherrschung und sie schrie Marc und Sabine an.


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08.04.2010 21:54
#190 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
vielen Dank für die ganzen lieben Kommis, hab mich gefreut. Hier der nächste Teil der Zetteljagd,bin gespannt wie sie euch gefällt! Viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


G:Willst du mich verarschen Marc?! Du hast den Zettel nicht gefunden!! Du hast ihn Sabine gestohlen nach dem sie mir den aus der Hand gerissen hat!!! Also gib ihn jetzt auf der Stelle her!
Jetzt schaltete sich Sabine,die den Wortwechsel der Ärzte mit Argwohn verfolgt hatte, wieder ein und versuchte die Wogen zu glätten.
S:Also an ihrer Stelle würde ich den Zettel nicht lesen wollen, Frau Doktor!
Dieser Beschwichtigungsversuch ging aber mächtig nach hinten los und gab Gretchen den Rest. Als Marc jetzt ihren Gesichtsausdruck sah, wäre er am liebsten zurückgewichen.
O,o das war zu viel des Guten...
Und wie Recht er mit dieser Vermutung hatte, zeigte sich auch als Gretchen wutentbrannt los brüllte.
G:ICH WILL DAS JETZT AUF DER STELLE LESEN,VERDAMMT NOCH MAL!!!
Die Schwester schaute Gretchen absolut geschockt an und sagte kein Wort mehr, auch Marc hatte sich zuerst erschrocken, obwohl er so etwas in der Art schon erwartet hatte. Doch er hatte sich schnell gefangen und meinte, mit einem schelmischen Grinsen auf den Lippen.
M:Dann hol in dir doch Hasenzahn.
Okay, er hats ja nicht anders gewollt!!!
Dachte die aufgebrachte Blonde und stürzte auf ihren Oberarzt zu. Dieser hatte bereits damit gerechnet und riss die Hand mit dem Zettel in die Höhe, sodass er für Gretchen nicht zu erreichen war.
Scheiße...wieso muss ich auch so klein sein!
Fluchte sie in Gedanken, sprang jedoch in die Luft und bekam Marcs Arm um ein Haar zu fassen. Doch Marc zog ihn schnell weg und meinte.
M:War das alles, mein Hoppelhäschen?
Fragte er provozierend und Gretchen zischte zwischen den Zähnen hindurch.
G:Ich bin nicht dein Hoppelhäschen!
Um das zu unterstreichen, setzte sie zu einem Tritt an, um Marcs Heiligtümer zu treffen. Dieser sah jedoch den ihren Fuß hochschnellen und sprang in letzter Sekunde nach hinten und Gretchens Fuß verfehlte das Ziel.
Dieses Biest, kämpft mit unfairen Mitteln,aber das kann ich auch!
Dachte Marc und brachte mit drei schnellen Schritten, den nötigen Sicherheitsabstand zwischen ihn und die wild gewordene Frau. Mit einem einladenden Lächeln, bei dem es Gretchen zwei Sekunden lang, ganz anders wurde und mit samtweicher Stimme sagte er.
M:Hier bitte, nimm in dir.
Gretchen war so überrascht, von Marcs Sinneswandel, dass sie kurz Zeit einfach nur dastand und ihn anstarrte. Und genau das, hatte Marc gewollt. Er bohrte seinen Blick in ihren und lies ihr keine Chance, den Blickkontakt zu unterbrechen. Auch wenn Gretchen sich mit aller Kraft dagegen wehrte und im Hinterkopf genau wusste, dass es nur ein Hinterhalt von Marc war, wurden ihre Knie weich und ihr Herz begann augenblicklich schneller zu schlagen.
Nein, ich will nicht...seine Augen...sein Lächeln...
M:Hasenzahn, wie lange soll ich dir den noch entgegen halten?
Durchbrach er die Stille und zerstörte so, den Moment, bevor er auch ihm zu nahe ging. Gretchen schüttelte den Kopf und stotterte.
G:Ähm...ja...
Sie ging auf Marc zu und wollte ihm den Zettel aus der Hand nehmen. Doch bevor sie ihn zu fassen bekam, machte Marc einen eleganten Seitschritt und sprang mit Leichtigkeit, über die Bank, der Garderobe. Auf der anderen Seite, lehnte er sich gegen die Wand und schüttelte gespielt enttäuscht, den Kopf.
M:Schwach, schwach Hasenzahn, ich hätte dir mehr Durchblick zugetraut.
Gretchen starrte Marc einen kurzen Moment entgeistert an und als sie realisierte, dass das alles nur ein Trick von ihm gewesen war, wurde sie augenblicklich wütend. Doch diese Wut war um Einiges schlimmer, als die, die sie zuvor empfunden hatte, denn diesmal war sie nicht nur auf Marc sauer, sondern auch auf sich selbst.
Dieser...Arsch!!! GRRR wie konnte ich nur so blöd sein und auf ihn rein fallen?! Ich hätte doch wissen müssen, dass....Na warte, ich mach dich fertig Freundchen!
Gretchen startete los und wollte um die Bank herum rennen, um Marc am Ärmel zu packen. Doch in diesem Moment, betrat jemand den Raum und trat Gretchen unbewusst in den Weg. Da Gretchens Tempo zu hoch war um zu bremsen, krachte sie mit der Person zusammen.


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kussmausale Offline

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10.04.2010 19:57
#191 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
die Arbeiten sind vorbei, zuminderstens hab ich jetzt mal ein entspanntes Wochenende, bevor ich woeder lernen muss! So das heißt, ich hab wieder einen Teil getippt und hoffe ihr habt etwas zum Lachen! Welcher Zettel, ich weiß gar nicht wovon du sprichst Kate So viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


K:Hülfe, wos issn do los?
Fragte Maurice Knechtelsdorfler geschockt, der gerade nicht wusste, wie ihm geschah, als seine, zugeben etwas verhasste Kollegin, in ihn hinein prallte.
G:Tschuldigung.
Murmelte Gretchen peinlich berührt und ging sofort auf Abstand. Als Marc in die doofen Gesichter von Doktor Knechtelsdorfer und Sabine schaute, konnte er sich das Lachen kaum noch verkneifen. Als er dann auch noch Gretchen sah, die rot wie eine Tomate und mit funkelten Augen dastand, war es um ihn geschehen und er konnte sich weder das Lachen, noch den blöden Spruch verkneifen.
M:Du kannst die Finger auch von keinem deiner Kollegen lassen, was Hasenzahn?
Gretchen wünschte sich ein Loch im Boden herbei, in das sie möglichst schnell verschwinden konnte, aber nicht, ohne ihrem „lieben“ Oberarzt zuerst die Brust mit einem Wurfmesser zu durchbohren. Doch leider, oder auch aus Marcs Sicht gesehen, Gott sei Dank, hatte sie weder das Eine noch das Andere, bei der Hand und ihr blieb nichts anders über, als Marc an den Arsch der Welt zu wünschen. Maurice raffte jedoch überhaupt nichts und fragte an Gretchen gewandt.
K:Wullten, sie mi grod aunmochn, Frau Kollegin?
NEIN, ganz sicher nicht!!! Bevor ich den anmache, werde ich Nonne!
Dachte Gretchen angewidert und war außer Stande, auf die Frage ihres österreichischen Kollegen, zu antworten. Das übernahm Sabine dann auch für sie.
S:Wollte die Frau Doktor nicht.
M:Okay, wenn wir das geklärt haben, können wir dann ja weitermachen. Hab schließlich nicht den ganzen Tag Zeit, ne.
Schaltete sich Marc, unverändert lässig, wieder ins Gespräch ein. Obwohl Gretchen eigentlich stehen bleiben und den Zettel, Zettel sein lassen wollte, setzten sich ihre Füße ganz von alleine in Bewegung und bewegten sich wieder in Marcs Richtung.
K:Weiter mochn, mit wos?
Fragte der Assistenzarzt, weiterhin total verwirrt.
M:Wir trainieren für den nächsten Berlin Marathon.
Erwiederte Marc mit voller Ernsthaftigkeit, während er Gretchen immer auswich und die Beiden, einen Art Tanz um die Bank vollführten.
Irgendwann bringe ich ihn um, da kann er Gift drauf nehmen...(Dachte Gretchen total verhärmt und fühlte sich in die früheren Turnstunden, der längst vergangenen Schulzeit zurück versetzt.)Gleich bescheuert, wie diese unzähligen Fangspiele, „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?“ oder“Fuchs und Hase“...Haha, passt doch super....GRRR...
K:A sehr intressante Trainingsmetothe, Herr Doktor.
Ich glaubs nicht, der hat den Scheiß geschluckt! Der ist ja blöder als ein Stück Brot und sowas ist Mediziner! Unglaublich, hat der die Zulassung im Lotto gewonnen, oder wie?!
K:Oba, die Frau Doktor von Buren muars no a bissale trainieren, damit se in Form kummt.
Gab Maurice Knechtelsdorfer, weiterhin, seinen Senf hinzu.
Hat der gerade angedeutet, dass ich fett bin?! FRECHHEIT!!!
Auch Marc fasste diese Bemerkung als Beleidigung an Gretchens Person auf und es wurde ihm langsam zu bunt.
Keiner beleidigt meine Hasenzahn, sie ist perfekt, so wie sie ist! Und schon gar nicht, dieser dahergelaufene Almheini!!
Ohne noch lange zu fackeln, legte er Autorität in seine Stimme und meinte in einem Ton, der keinen Widerspruch duldete.
M:Knechtelsdorfer und Sabine, raus!
Sabine und der Assistenzarzt suchten schnellstmöglich, das Weite, den die Sache und der Ton ihres Vorgesetzten, wurden ihnen wirklich unheimlich. Marc sah ihnen nach und vergaß für einen Moment weiterhin, im Kreis zu gehen.


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kussmausale Offline

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11.04.2010 18:45
#192 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
habe hier den nächsten Teil für euch, von dem ich sehr hoffe, dass er euch gefällt Ich möchte mich auch für die lieben Kommis bedanken, die motivieren echt, bitte seit weiterhin so fleißig! Wünsche euch viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina
PS:@Kate: Ich hoffe dir gefällt das Ende, bist ja Expertin in solchen Dingen


Das ist meine Chance! Obwohl wenn ich renne, merkt Marc das und weicht mir wieder aus...Da hilft nur Eins, nämlich Springen! Genau, ich springe, wenn Marc das kann, kann ich das schon lange!
Gedacht, getan, doch Gretchen, war noch nie besonders hoch gesprungen und blieb mit einem Fuß unter der Bank hängen. Sie verlor das Gleichgewicht und strauchelte regelrecht über die Bank. Marc, der die Bewegung im Augenwinkel wahrgenommen hatte, drehte den Kopf und reagierte geistesgegenwärtig. Schnell streckte er die Arme aus und bewahrte Gretchen so, vor einem schmerzhaften Sturz. Statt auf dem Boden landete Gretchen weich, in den starken Armen von Marc.
M:Hoppla Hasenzahn, nicht so stürmisch! Der Doktor Meier will ja nicht, dass sich seine Assistenz sämtliche Knochen bricht.
Meinte er mit einem verschmitzten Lächeln auf den Lippen und betrachtete die, noch etwas geschockte Frau in seinen Armen, liebevoll. Gretchen starrte zu Marc hinauf und brauchte einige Sekunden, um zu realisieren, was so eben geschehen war, doch der durch dringliche und warme Blick von Marcs grünen Augen, erschwerte es ihr ungemein, einen klaren Gedanken zu fassen.
Wie ist denn das...Marc scheiße seine starken Arme...das ist falsch Gretchen...und die Augen...ich kann nicht einfach...wegsehen...
Gretchen gab den innerlichen Kampf für einen kurzen Moment auf, weil sie erkannte,dass sie in diesem Moment, Marc und den Gefühlen, die sie für ihn empfand, wehrlos ausgeliefert war. Nur einen kurzen Moment ließ sie die Mauer der taffen Ehefrau fallen und auch Marc versuchte ihr zu zeigen, dass es ihm leid tat, doch er fand seine Stimme nicht, um ihr das auch zu sagen. Und so versanken die beiden einfach nur, in einem tiefen Blick und vergaßen einen Moment, alles andere um sich herum.
Ach Hasenzahn, wieso musste das alles so laufen, wie es gelaufen ist?
Dachte Marc wehmütig und Gretchen schien die Frage in seinen Augen zu lesen, denn sie schloss die Augen und drehte dann schuldbewusst und auch etwas verzweifelt den Kopf von Marc weg. Dieser merkte das und fragte, um die drückende Stille aufzulockern.
M:Hast...hast du dir etwas getan?
G:Hmm?
M:Ob du dir wehgetan hast? Beim Sturz,meine ich.
Nein, ich wurde ja schließlich auch von zwei starken Armen gefangen...GRR Schluss verdammt nochmal, ich höre jetzt sofort auf, so zu denken!
Schellte sie sich in Gedanke und stammelte verlegen.
G:Ne...also...Danke...geht schon...glaub ich...
Sie versuchte das Gewicht wieder auf ihre eigenen Füße zu verlagern und so aufzustehen. Marc bemerkte das und half ihr dabei, auch wenn es ihm zu tiefst widerstrebte, Gretchen wieder frei zu geben.
Es war gerade so schön, ich hätte sie noch stundenlang so halten können... Aber sie wird wieder in meinen Armen liegen und das dann für immer!
M:Bitte, schöne Damen fängt man doch immer gerne auf.
Antwortete er und schenkte Gretchen ein umwerfendes Lächeln. Das Gesicht der blonden Ärztin, nahm innerhalb von einigen Sekunden, einen Rotton an, mit welchem sie jeder Tomate, Konkurrenz hätte machen können. Sie war außer Stande, irgendetwas zu erwidern, weil sowohl Herz und Verstand, nach Marcs Kompliment, völlig verrückt spielten. Peinlich berührt starrte sie zu Boden und wusste nicht wie sie sich verhalten sollte. Marc musste schmunzeln und durchbrach nach einiger Zeit die Stille, die wie eine hundert Kilo Last auf Gretchens Schultern drückte.
M:Ich denke, das ist Deiner, oder?
Er hielt ihr den Zettel entgegen. Doch Gretchen starrte weiterhin auf den Boden und dachte nicht daran, den Kopf zu heben.
Der will mich doch nur wieder reinlegen, damit er mich wieder ärgern kann. Obwohl er hat mir doch grade ein Kompliment gemacht... wieso hat Marc Meier himself mir ein Kompliment gemacht?!
Sie ist ja so süß, wenn ihr etwas peinlich ist.
M:Willst du ihn jetzt doch nicht haben, dabei dachte ich du willst den Zettel, um jeden Preis. Naja dann eben nicht.
Er wollte sich zum Gehen wenden, als Gretchen leise murmelte.
G:Bitte gib den her, Marc.
Marc ging auf sie zu, nahm ihre Hand und legte den Zettel hinein, dann strich er ihr sanft über die Hand und ging zur Tür. Dort drehte er sich noch einmal um und sagte.
M:Aber in fünf Minuten ist OP Hasenzahn, nicht vergessen, ne.
Ohne auf die Antwort zu warten ging er aus dem Raum und ging Richtung OP-Saal. Sein Herz schlug wie wild und er war froh, fünf Minuten für sich zu haben. Gretchen stand alleine in der Kabine und starrte auf ihre Hand, in der der hart umkämpfte Zettel lag.
Jetzt bin ich ja gespannt, was da drinnen steht und von wem der ist...
Mit zitternden Händen und noch immer leicht benommen,von Marcs Verhalten, faltete sie dem Zettel auseinander und begann zu lesen.


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kussmausale Offline

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12.04.2010 19:51
#193 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
jetzt habe ich den Ruf der fiesersten Österreicherin? Find ich nicht ganz fair, wollte euch doch nur ein Wenig auf die Folter spannen. Hier kommt mein Friedensangebot, vielleicht habt ihr mich ja dann wieder lieb! Danke für eure Kommis und viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


Hey Hasenzahn,
Oh mein Gott, der Zettel ist von Marc, von Marc ein Zettel für mich...Okay, Erde an Gretchen:Erstens hat Marc Hasenzahn geschrieben,das klingt ja jetzt nicht sehr vielversprechend(also nicht das ich mir das jetzt wünschen würde) und Zweitens hat er ja gestern klar und deutlich gesagt, was er für mich empfindet, nämlich gar nichts. Also wird es wahrscheinlich nur irgendetwas wegen der heutigen OP sein...
Oh Mann! Bin eigentlich total schlecht in so was... aber das haste ja sicherlich auch schon gemerkt.
In was ist Marc schlecht? Ich dachte er ist Gott und kann alles perfekt?! Okay weiter lesen...
Naja... wie auch immer...wollte dir nur sagen, dass mir das im OP vorhin...naja...also das...also schön! Es tut mir leid okay?!
Leide ich jetzt gerade unter nem enormen Einbildungswahn, oder hat Marc sich wirklich entschuldigt!?
Nimm die Schokolade einfach als so ne Art...naja... Versöhnungsangebot!?
Aber nicht alles auf einmal essen... du weißt ja, OP- Kleidung gibts hier nur Einheitsgröße.

GRRRR...ich hasse diesen...diesen....beruhige dich Gretchen!
Ähm...wenn du dich dann wieder abreagiert hast (Ich weiß ganz genau, dass du dich gerade wieder ärgerst...wegen dem Kommentar)
Moment mal,woher hat er das denn jetzt gewusst?!
wollte ich dich fragen ob du am Mittwoch schon was vor hast, wenn nicht, dann könnten wir das ja noch mal genauer bequatschen...also die ganze Sache mit dem Gefühlsdingskram da.
Marc


Gretchen starrte entgeistert auf den Zettel und wusste beim besten Willen nicht, was sie jetzt davon halten sollte. Besonders der letzte Satz machte ihr zu schaffen. Marc wollte eine Art Treffen mit ihr, um über seine Gefühle zu sprechen, über Gefühle von denen sie gedacht hatte, sie wären nach dem Vorfall gestern non existent. Sie hatte es nicht glauben wollen, nicht glauben können, weil es ihr im Innersten widerstrebt hatte und sie auf irgendeine Weiße immer noch an Marc hing. Ja sie hing an Marc und hatte sich eigentlich vorgenommen, das dünne Band, das zwischen ihnen bestand endgültig zu durchtrennen. Und jetzt hielt sie diesen Zettel in den Händen, einen Zettel, von dem sie sich nie erträumt hätte, einen solchen von Marc jemals zu bekommen. Er hatte sich entschuldigt und doch davor wieder aufs Blut gereizt. Gretchen wusste nicht, was sie von diesem Verhalten halten sollte. Marc war für sie so verschlossen, wie ihr Spind es hätte sein sollen. Und dann war da noch etwas, was sich nicht aus ihrem Leben wischen ließ. Ein Fakt, der schwarz auf weiß auf dem Papier ihres Trauscheins stand. Sie war Gretchen von Buren und hatte Alexsis vor Gott das Jawort gegeben. Sie konnte dieses Versprechen nicht einfach brechen, nur weil Marc sich dazu entschied, den Kurs zu wechseln. Früher hätte das vielleicht funktioniert, aber jetzt würde es weitaus mehr brauchen, als eine kleine Entschuldigung. Mehr als Freundschaft konnte und wollte sie Marc nicht zugestehen, das stand für Gretchen fest. Nachdem sie sich ein kleines Stückchen von Marcs Wiedergutmachung gegönnt hatte, steckte sie Zettel und Schokolade ein und machte sich auf den Weg zur OP mit Marc, der sie mit gemischten Gefühlen entgegenblickte.


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13.04.2010 22:54
#194 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
hier fer nächste Teil,hoffe er gefällt! Ich weiß, dass ihr euch wünschen würdet, dass Gretchen Marc sofort um den Hals hüpft, aber schauen wir mal, was die Zeit so bringt. Würde mich über Kommis freuen! ich glaube nicht, dass ich es morgen schaffe, einen Teil zu schreiben, oder die Storys zu kommentieren, aber ich werde dasspätestens Freitag nachholen Viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


Maria Hassmann hatte soeben eine höchst komplizierte Gehirn-OP abgeschlossen und war einfach nur froh, das OP-Werkzeug endlich niederlegen zu können. Mit einer Tasse Holunderblütentee und zwei kleinen Keksen bewaffnet, ließ sie sich in den Schreibtischstuhl fallen und blätterte in der neuesten Ausgabe einer medizinischen Fachzeitschrift. Doch irgendwie brachte ihr das nicht den gewünschten Entspannungseffekt und ihre Gedanken schweiften immer wieder ab.
Soll ich wirklich...Frau Doktor von Buren hat ja gesagt, dass ihm seine Tochter alles bedeutet, obwohl das hat nichts zu bedeuten. Diese Frau sagt viel, wenn der Tag lang ist... Aber einen Versuch wäre es doch alle mal wert..
Frei nach dem Motto „Schauen kostet nichts“ stand sie auf und machte sich auf den Weg in den Keller, um im Archiv, nach einer gewissen Akte Ausschau zu halten. Als sie gerade die Tür zum Archiv öffnen wollte, kamen ihr Gordon und Maurice Knechtelsdorfler entgegen. Sie blieb stehen und wartete auf die Männer, die dann zögernd vor ihr stehen blieben.
H:Dürfte ich fragen, was sie hier unten zu suchen haben?
Fragte sie die Beiden und musterte sie prüfend. Die Angesprochenen warfen sich einen unsicheren Blick zu und suchten fieberhaft nach einer passenden Ausrede.
K.Oiso, wir woarn...
GO:..im Leichenkeller, die Leiche von Frau...
K:...ähm Schmidt entsorgn.
Und das soll ich ihnen jetzt glauben, oder wie?! Aber einerseits kann es mir ja herzlich egal sein. Bin ja wegen etwas anderem hier.
H:Aso, der Leichenkeller ist meines Erachtens in(sie zeigte in die entgegengesetzte Richtung) im dieser Richtung.
K:Jo wir hobm no an klanen Kellerspaziergang gmocht.
Versuchte der Österreicher, die Situation zu retten.
H:Dann spazieren sie jetzt mal schnell zurück an ihre Arbeit, verstanden?
Die Beiden Männer nickten eifrig und konnten gar nicht schnell genug das Weite suchen. Maria hörte sie noch flüstern.
GO:Sag mal spinnst du?! Nen Kellerspaziergang, was blöderes ist dir wohl nicht eingefallen Maurice.
K:Is mir doch scheiß egal. Hauptsoch wiar san außa aus der Gschicht.
Den Rest konnte sie nicht mehr verstehen, und war nicht sonderlich traurig darüber. Kopfschüttelnd schloss sie die Tür auf und durchforstete die Regale, in der die Akten des Buchstaben K standen. Nach kurzer Zeit, hatte sie das Objekt der Begierde gefunden und schlug sie auf.
Mal sehen, was sich über die Dame herausfinden lässt....

Als Gretchen den OP betrat, stand Marc schon lässig an das Waschbecken gelehnt und blickte Gretchen entgegen, die schüchtern eintrat und es möglichst vermied, Marc besonders zu beachten.
Da hatte sie die Rechnung jedoch ohne Marc gemacht, dieser schenkte ihr nämlich besonders viel Beachtung und sprach sie auch direkt auf Zettel und Schokolade an.
M:Biste jetzt richtig gestärkt für die OP, Hasenzahn?
Sie ging an Marc vorbei und nahm sich frische Handschuhe. Dabei erwiderte sie möglichst ahnungslos.
G:Ich weiß nicht wovon du sprichst, hab nämlich gar nichts gegessen.
Ja...ne ist klar! Dieses kleine Bist ist die schlechteste Lügnerin der Welt, aber auch die Süßeste.
M:Aso, dann hast du dir die braunen Mundwinkel also geschminkt? Und ich dachte das wäre Schokolade.
PEINLICH!!! Regel Nummer Eins beim Schokoladeessen: Mund ordentlich abwischen! Das hat mir Mama immer gepredigt und was mache ich?! Ich renne vor meinem Chef mit Schoko verschmierten Mund durch die Gegend!! Kompliment Gretchen, ein neuer Eintrag in deiner Peinlichkeitsskala!
Sie wischte sich mit dem Handrücken schnell über den Mund, um die letzten Spuren zu beseitigen. Dann öffnete sie die Tür zum OP und stellte sich an den Tisch.
G:Können wir jetzt vielleicht anfangen?
Fragte sie an Marc gewandt der noch immer schmunzelnd am Wachbecken stand. Bei Gretchens Aufforderung stieß es sich ab und kam mit einem strahlenden Lächeln, dass Gretchens Herz, einen Moment unregelmäßig schlagen ließ, auf sie zu.
M:Aber sicher Frau Doktor.


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15.04.2010 21:49
#195 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
ihe wollt wissen, wie die OP zwischen Marc und Gretchen weitergeht und welche Akte Maria Hassmann sucht? Bitte hier habt ihr die Antworten. Würde mich über Kommis freuen und wünsche euch viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


Dann nahm er das Skalpell in die Hand und die Beiden begannen konzentriert mit der OP. Oder zumindest hatte es den Anschein. In Wirklichkeit waren die Gedanken jedoch, beim jeweils anderen.
Wieso erwähnt sie mit keinem Wort, weder Zettel, noch Schokolade?! Das gibts doch nicht, sonst zerlegt sie ja jede Kleinigkeit in Bruchstücke und fragt mir Löcher in den Bauch. Aber ausgerechnet jetzt nicht...
Wieso ist er denn so freundlich? Das ist doch total untypisch für Marc, obwohl, das war der Zettel auch ntypisch... ob ich ihn fragen soll, also was er rein theoretisch, am Mittwoch vorhätte? Er scheint gut gelaunt und naja...
G:Marc?
M:Ja?
G:Also...ähm...was hättest du den am Mittwoch vor?
Na endlich...dachte schon, sie fragt nie mehr!
M:Habe ich doch geschrieben, oder nicht?
G:Ähm...ja schon, aber geht das vielleicht auch ein bisschen genauer?
Bohrte sie vorsichtig nach. Marc wurde die ganze Situation jedoch schlagartig unangenehm und er versuchte mit einem lässigen Spruch die Stimmung aufzulockern.
M:Also wenn du schon so genau fragst. Ich hätte da eigentlich an ein unverbindlichen One Night Stand mit einer verheirateten Frau gedacht.
Er lächelte Gretchen schelmisch an und zwinkerte ihr zu, im Glauben einen guten Scherz gelandet zu haben. Dies war aber keineswegs der Fall, denn Gretchen kochte vor Wut.
Ich habe echt geglaubt, der Typ würde sich ändern und wäre einmal normal, aber er verarscht mich! Ich GLAUBS JA NICHT!!!GRRR...Ohne Vorwarnung rannte sie um den OP-Tisch herum und schlug ihm mit der flachen Hand und mit voller Wucht gegen die Wange. Das Schnalzen war beunruhigend laut und Marc fuhr vor Schmerzen zusammen.
AAAAA...spinnt die, ich wollte doch...also das war ja nicht so gemeint!!!
Unter Schmerzen richtete er sich wieder gerade auf und hielt sich die Wange, die roter glühte als die hellste Verkehrsampel.
M:Kannst du mir mal sagen, für was Die jetzt war, Hasenzahn?!
Fragte er etwas lauter und in einem leicht bedrohlichen Tonfall. Gretchen stemmte die Hände in die Hüften und schrie ihn an.
G:Das fragst du jetzt aber nicht im Ernst, Marc!
M:Ähm, eigentlich schon!
G:Ach leck mich doch am Arsch!
Schrie sie motzig und rannte aus dem OP.
M:Gerne doch!
Schrie Marc ihr eben so laut hinter her und erntete dafür noch den berühmten bösen Finger, bevor seine Assistenz den OP verlassen hatte und er alleine mit dem Patienten und einer schmerzenden Wange da stand und frustriert den Kopf schüttelte.

H:Das gibt’s doch nicht!
Fluchte Maria Hassmann, einige Stockwerke tiefer und war nicht weniger frustriert als ihr Kollege. Sie hatte so sehr gehofft, bei genauem Durchlesen der Akte, nützliche Infos über Anna Kaan herausfinden zu können, aber da gab es nur, die Adresse von Medhi, eine sicher schon längst hinfällige Handynummer und unzählige Berichte, über den Gesundheitszustand der Frau und diese hatte Maria auch noch selbst verfasst.
Missmutig stopfte sie die Akte zurück ins Regal und machte sich wieder auf den Weg in ihr Büro.
Wieso tue ich mir das überhaupt an!? Ich meine heißen Sex bekomme ich überall...
Ja aber der Sex war irgendwie nicht das Einzige, was sie an Medhi Kaan interessierte. Zweifellos, war er nicht unsauber, aber er hatte auch noch etwas anderes an sich. Eine liebevolle Art, die es bei Männern nur selten gab. Oft genug hatte sie beobachtet, wie liebevoll er sich um seine Tochter gekümmert hatte und wie aufopfernd um seine Frau. Die Worte die er ihr damals entgegen geschleudert hatte, taten immer noch etwas weh, denn er war immer ein netter Kollege gewesen, mit dem man sich über manch interessante Themen unterhalten konnte und dieses Verhältnis wollte sie wieder aufbauen. Maria hatte gemerkt, dass es ihm in letzter Zeit schlecht ging und irgendwie sah sie es als ihre Pflicht an, ihm ein wenig Glück zurückzugeben. Und das konnte sie nun einmal am Besten, indem sie ihm Lilly zurück brachte. Auch wenn sie im Moment keine Ahnung hatte, wie sie das anstellen sollte, hoffte sie doch eine Lösung zu finden.


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16.04.2010 21:15
#196 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
ich habe mir schon gedacht, dass ihr euch über die Bemerkung des lieben Herrn ärgert, war ja nun wirklich nicht so taktvoll. Ob er das wieder ausmärzen kann, naja das steht in den Sternen. Jetzt geht es ersteinmal mit Gretchen und jemanden anders weiter. Fteut mich übrigens, dass euch die Idee mit Hassi gefällt. Danke für euren lieben Kommis und wenn wieder so liebe kommen, gibts heute noch nen Miniteil Viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


Gretchen rannte wutentbrannt durch die Gänge und wusste nicht, wie sie sich beruhigen sollte. Der Gefühlsstress des Tages, war eindeutig zu viel für sie gewesen. Eine Träne rann ihr über die Wange, aber sie wischte sie schnell von der Wange. Ihre Gedanken überschlugen sich und am Liebsten hätte sie laut geschrien, so sauer war sie.
Wieso habe ich überhaupt geglaubt, dass Marc ein normales Gespräch führen will.Der ganze Zettel, war nur ein fauler Versuch mich ins Bett zu bekommen, ich meine Marc hat es ja sogar zugegeben!!! Dieses, dieses verdammte... ach was weiß ich...
Sie blieb frustriert stehen und überlegte, was sie jetzt machen sollte. In den OP zu Marc ging sie garantiert nicht mehr zurück, da konnte er warten, bis er schwarz wurde. Was blieb ihr dann noch übrig. Nach Hause, konnte sie noch nicht, weil ihre Schicht noch nicht zu Ende war, also musste sie die Zeit noch hinunter biegen.
Vielleicht sollte ich etwas Essen gehen, beruhigt ja meistens die Nerven...
Deswegen machte sie sich auch auf den Weg in die Cafeteria, nahm ein Tablett, klatschte sich missmutig Essen auf ihren Teller und suchte sich einen Tisch möglichst weit hinten, denn auf gezwungene Konversation mit ihren Kollegen, hatte sie schlichtweg keine Lust. Doch das wusste Franz Haase nicht, denn er steuerte zielstrebig auf den Tisch zu, an dem seine Tochter saß und sprach sie sogleich an.
FR:Ist hier noch ein Platz für deinen alten Herrn frei?
G:Was?(Gretchen drehte sich um und als sie ihren Vater sah, fügte sie schnell hinzu.) Hey Papa, ja sicher setzt dich nur.
Franz folgte der Aufforderung und ließ sich Gretchen gegenüber, auf den Stuhl sinken, doch als er bemerkte, dass seine Tochter nicht wirklich an einem Gespräch interessiert war, versuchte er eines in Gang zu bringen.
FR:Und wie geht es dir, jetzt wo Alexsis auf Geschäftsreise ist?
Ähm...das stört mich eigentlich jetzt nicht mal...Moment, falscher Gedanke Gretchen, ganz falscher Gedanke!!!
G:Ja, ähm ungewohnt, aber das wird schon.
FR:Also wenn du willst kannst du die zwei Wochen auch gerne wieder zu uns kommen. Ich meeine, so ganz alleine in der großen Villa und wir haben dich schon länger nicht mehr gesehen, Bärbel würde sich auch sehr freuen.
G:Das ist total lieb Papa, aber ich komme schon klar alleine. Gibt ja auch viel Arbeit hier und ich muss meine Stunden zusammenbekommen. Also bin ich sowieso nicht so oft zuhause.
Sie stocherte weiterhin, lustlos in ihrem Essen herum und hoffte, dass das Thema damit beendet war aber ihr Vater gab noch nicht auf.
FR:Kälbchen, irgendetwas bedrückt dich doch. Also wenn dir der Stress zu viel wird, kann ich dir jederzeit eine Woche Urlaub geben. Vielleicht nimmst du auch deine Mutter mit, die arbeitet in letzter Zeit auch viel zu viel und ich will ja nicht, dass sich meine zwei Damen, kaputt arbeiten.
Ein Urlaub zusammen mit Mama...bitte nicht, das halte ich einfach nicht aus. Und außerdem ist es nicht die Arbeit die mich stresst,doch in gewisser Weise schon...nein es ist Marc und der ist ja mein Oberarzt und GRRR...
G:Ähm, Papa das ist wirklich total lieb von dir, aber im Moment komme ich mit der Arbeit gut klar. Bin nur grade etwas müde, aber sonst geht’s mir gut.
FR:Bist du dir sicher Kälbchen? Ich meine mein Angebot steht, nur das dir das klar ist.
Ja mir ist das klar, ich will doch nur meine Ruhe haben. Ist das denn zu viel verlangt?!
G:Ja Papa, ich weiß und ich komme bei Bedarf auch gerne auf das Angebot zurück. Und ich schaue die Woche auch bei euch vorbei, versprochen.
Sie versuchte sich ein Lächeln abzuringen. Dieses beruhigte ihren Vater, der auf die Uhr schaute und dann entschuldigend meinte.
FR:Ich muss jetzt auch wieder.
Er stand auf, gab seiner Tochter noch einen Kuss auf ihr Haar und ging dann zurück an seine Arbeit.
Endlich alleine, dann mach ich mich wieder auf den Weg nach Hause...
Sie stellte ihr Tablett zurück und wollte die Cafeteria gerade verlassen, als sie am Ärmel zurückgehalten wurde.


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17.04.2010 21:17
#197 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
danke für eure lieben Kommis. Habe jetzt aber leider nur einen kleinen Teil für euch. Hoffe er gefällt euch trotz allem und ihr seit so lieb mir ein Kommi dazulassen. Morgen gibts wieder nen extralangen, versprochen. Viel Spaß beim Lesen!
GGLG


Als sie sich umdrehte, sah sie ihre Freundin Gigi.
GI:Hey Gretchen, wollen wir nicht zusammen Essen?
Och ne...nicht das auch noch! Zumindest nicht jetzt...
Dachte Gretchen und rang sich zu einem gequälten Lächeln durch.
G:Hey Gigi, ich hab schon gegessen und muss jetzt auch echt weiter. Tut mir wirklich leid.
Gigi meinte ehrlich enttäuscht.
GI:Schade,dabei hätte ich so gerne mit dir geredet. Bin extra da geblieben, um mehr Zeit mit dir verbringen zu können und jetzt sehe ich dich kaum.
Scheiße...jetzt bekomme ich auch noch ein schlechtes Gewissen. Bin ja wirklich eine miese Freundin. Obwohl sie war ja auch nicht wirklich besser...
G:Ein andermal gerne, aber jetzt kann ich wirklich nicht...
GI:Wie wärs Donnerstags? Da hätte ich frei. Wir könnten doch zusammen frühstücken gehen. Ich lade dich auch ein.
Gretchen sah keine Möglichkeit mehr, dieser Einladung auszuweichen und willigte widerwillig ein. Vielleicht war sie wirklich zu streng mit Gigi. Jeder Mensch hatte ja bekanntlich eine zweite Chance verdient.
G:Ja ich denke das geht klar, habe so viel ich weiß, Spätschicht an dem Tag.
Gigi lächelte strahlend und umarmte ihre Freundin.
GI Super, da freue ich mich total darauf.
G:Ich mich auch. Dann bis spätestens Donnerstag.
Erwiderte Gretchen und winkte Gigi zum Abschied zu. Dann zog sie sich um und schwang sich auf ihr Rad, um zurück zur Villa von Buren zu fahren. Dort angekommen ging sie ins Haus, rief Mechthild eine freundliche Begrüßung zu und verschwand dann hinauf ins Schlafzimmer. Als sie die Türe öffnete, lag auf dem Bett ein Strauss Rosen und ein Zettel mit der Aufschrift: Für mein Sternchen, das ich über alles liebe. Gretchen nahm die Rosen roch daran und legte sie dann vorsichtig zur Seite. Dann kramte sie ihr Tagebuch aus der Tasche und machte es sich auf dem Bett bequem. Es war höchste Zeit, die Geschehnisse,einmal auf das Papier zu bringen. Das würde auch ihre Gedanken und Gefühle wieder ordnen,da war sich Gretchen sicher. Sie schlug das Buch auf und begann zu schreiben.


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kussmausale Offline

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18.04.2010 22:28
#198 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
glaubt mir ich hatte schon meine Gründe das es nicht Marc war, außerdem kann ich Gigi ja nicht ganz streichen, gehört ja zu DD...leider. Danke für eureKommis, hier kommt jetzt ein langer Tagebucheintrag, denn Gretchen hatte wieder einmal das Bedürfnis sich dem Tagebuch anzuvertrauen! Hoffe euch gefällts und ihr lasst Kommis da. Viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


Liebes Tagebuch,
jetzt habe ich endlich wieder die Zeit gefunden, um die Ereignisse, der letzten Tage auch auf das Papier zu bringen. Ich muss wirklich sagen, dass ich in letzter Zeit nachlässig geworden bin, aber ich hatte entweder nie die Ruhe, oder die Zeit gehabt um zu schreiben. Aber das hole ich jetzt auch nach. Okay, wo fangen wir an? Gigi ist geblieben und arbeitet jetzt als Kinderärztin im Elisabeth- Krankenhaus. Ich weiß, dass ich mich eigentlich freuen sollte, aber so ganz habe ich ihr die Sache mit Marc noch nicht verziehen, denn sie wusste genau, wie vieler mir bedeutete und in irgend einer Weiße noch immer bedeutet. Außerdem habe ich kein gutes Gefühl, das Gigi wirklich als Kinderärztin arbeitet, ich meine sie ist ja in Wirklichkeit Chirurgin und das ist ja doch etwas anderes. Aber wie dem auch sei, ich habe mich dazu entschlossen, ihr eine zweite Chance zu geben und treffe mich am Donnerstag mit ihr und wir gehen zusammen frühstücken. Wie in alten Zeiten... und irgendwie komme ich auch immer wieder auf Marc zurück, obwohl ich das gar nicht will! Aber es war schon vor 20 Jahren so und ich befürchte, dass das auch so bleiben wird! Ich weiß, ich habe mir vorgenommen,das Kapitel Marc ein für alle Mal abzuschließen und ich schwöre ich habe es versucht, ich habe es wirklich versucht... Ich bin die ganzen zwei Wochen, in denen er noch krank war, nicht mehr zu ihm gegangen und das fiel mir an manchen Tagen unheimlich schwer. Aber ich konnte ihm nicht ewig ausweichen und so sind wir uns im OP wieder begegnet...ihn zu sehen war wieder...es war schön und irgendwie war sein Blick kurze Zeit so intensiv. Aber die OP hat sich zum reinsten Alptraum entwickelt. Ein Wort ergab das andere und Marc hat mir wieder einmal unmissverständlich klar gemacht, dass seine Worte nichts zu bedeuten hatten. Eigentlich hätte es mich ja freuen sollen, denn ohne jegliches Gefühl von seiner Seite, wäre es mir nur noch leichter gefallen, mich voll und ganz auf Alexsis einzulassen. Aber es hat mich nicht gefreut, viel eher hat es mich zutiefst verletzt. Es war wieder wie eines der vielen Male, in denen ich den Beweis vor Augen hatte und ich es aber nicht glauben konnte. Die Kälte in Marcs Augen und Stimme, waren einfach wie ein Messer, das er mir wieder einmal ins Herz gestoßen hat...Ich konnte es aber trotzdem nicht ganz glauben, ich meine Marc sagt so etwas nicht, wenn er es nicht meint, nicht einmal wenn er im Sterben liegt! Aber was würde es ändern, wenn die Gefühle vorhanden wären...nichts es dürfte nicht einmal etwas ändern, weil ich verheiratet bin und den Menschen gefunden habe, mit dem ich den Rest meines Lebens verbringen werde. Irgendwie klingt das nicht schön, wenn ich es so schreibe, aber sollte es nicht eigentlich schön sein? Alexsis ist doch der Traummann, nach dem ich mich immer gesehnt habe. Er liebt mich, ist immer für mich da, trägt mich auf Händen, behandelt mich wie einen Schatz und verwöhnt mich... Es war schön mit ihm zusammen zu sein und die Zeit mit ihm zu verbringen, aber als ich heute Morgen aufgewacht bin, da hat es sich falsch angefühlt,neben ihm auf zu wachen...es hat sich falsch angefühlt neben meinem Ehemann aufzuwachen, ich meine, das ist doch nicht normal oder?! Und ich habe nicht von ihm geträumt sondern von Marc! Und als Alexsis sich von mir verabschiedet hat, habe ich mich in seiner Gegenwart irgendwie gefangen gefühlt und wollte nur noch weg! Das Schlimmste ist, dass ich ihn jetzt ja nicht einmal vermisse und stattdessen über Marc nachdenke! Wann hört denn dieser Marcfluch endlich auf?! Ich will doch einfach nur eine glückliche Ehe führen, ohne irgendwelche Verletzungen und Probleme. Und heute Morgen habe ich mir wirklich fest vorgenommen,von Marc los zukommen(ein für alle Mal) und was ist? Ich finde einen Zettel in meiner Kitteltasche und der war auch noch von ihm. Aber das habe ich erst nach einem heißen Kampf darum herausgefunden, denn Sabine hat sich den Zettel geschnappt und meinte sie könne ihn mir nicht geben, weil ich das was drinsteht, nicht lesen dürfe. Ich frage mich ja jetzt noch, warum nicht, denn eigentlich war der Brief ja wirklich süß! Und kaum hatte ich Sabine fast soweit, mir den Zettel zu geben, kam Marc und hat ihn ihr aus der Hand gerissen. Und dann war ich wirklich richtig sauer, denn ich meine, dass war MEIN Zettel und den wollte ich auch haben. Marc hat genau gewusst wie er mich ärgern kann und hat mich innerhalb von wenigen Minuten auf hundertachtzig gebracht! Ich wollte mich nicht ärgern, überhaupt nicht, aber sein Grinsen und seine Sprüche, da konnte ich einfach nicht anders...GRR!!! Naja, bin dann auf ihn zugerannt und wollte mir den Zettel schnappen, aber ich war leider zu klein... Marc hat ihn weggezogen und wir haben dann ne Runde fang den „Marc“ um die Bank gespielt! Dabei bin ich dann auch noch in den Knechtelsdorfer hinein gerannt. Und das alles nur wegen Marc!!! Der fand die Situation natürlich super lustig und hat dem Knechtelsdorfer erklärt, wir würden für den Berlinmarathon trainieren und dieser Trottel meinte, ich müsste aber noch trainieren!!! Hallo!? Ich bin doch nicht fett...oder? Gott sei Dank hat Marc ihn und Sabíne raus geschmissen. Eigentlich der richtige Moment um Marc an die Gurgel zu gehen. Das hatte ich auch vor, aber irgendwie bin ich mit dem Fuß an der Bank hängen geblieben und habe das Gleichgewicht verloren. Ich dachte schon, ich würde mir bei diesem Sturz sämtliche Knochen brechen, aber Marc hat mich aufgefangen, bevor ich auf den Boden gekracht bin. Ich wollte mich sofort aus seinen Armen befreien, aber da hat er mich so intensiv angesehen und ich konnte irgendwie nicht anders, als ihn anzustarren. Und es war wieder so....keine Ahnung...so magisch! Und dann hat Marc mir sogar ein Kompliment gemacht weil er meinte ich wäre eine schöne Dame. Ist das nicht total...egal so darf ich nicht denken. Auch der Zettel war total süß und jetzt kommts. Marc will sich mit mir am Mittwoch treffen um über Zitat den Gefühlsdingskram sprechen... ich denke einmal er meinte Gefühle, aber als ich ihn im OP darauf angesprochen habe meinte er nur er hätte an ein unverbindlichen One Night Stand im Sinn!!! Ich hatte gedacht er meint das alles Ernst und dabei hat er mich doch nur wieder verarscht und ich war wieder so blöd, auf ihn reinzufallen. Aber selbst wenn er das Alles wirklich ernst gemeint hätte, würde das auch nichts an unserer Situation ändern. Ich bin verheiratet und basta! Marc hatte genügend Chancen und er hat sie allesamt nicht benützt. Ich würde mir nur wünschen, dass er einmal nicht gemein wäre und wir Freunde sein können. Ich will mich nicht mit ihm streiten müssen, aber wenn er glaubt er hätte eine Chance bei mir, dann hat er sich geschnitten. Ich hoffe die nächsten Wochen können wir einfach normal miteinander reden, denn mehr kann ich ihm selbst wenn ich wollte, nicht geben.So und jetzt werde ich meine Eltern besuchen, bevor meine Mutter noch glaubt, sie hätte nie eine Tochter gehabt.


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kussmausale Offline

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20.04.2010 20:35
#199 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
es tut mir leid, dass gestern kein Teil kam, aber ich habs zeitlich nicht geschafft! Ich hoffe, dass euch der nächte Teil gefällt! Danke an diejenigen die mir immer so liebe Kommis dalassen. Wünsche euch viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


Marc trat völlig frustriert und erschöpft aus dem OP- Saal. Seit Gretchen verschwunden war hatte er ernsthafte Probleme gehabt,den Patienten am Leben zu erhalten und die OP erfolgreich zu Ende zu bringen. Das lag aber weniger am kritischem Gesundheitszustand des Patienten, als an der unkonzentrierten Arbeit des Oberarztes. Marc hatte nämlich keine Sekunde einen klaren Kopf bekommen. Er war zwischen Wut, gekränktem Stolz und Selbsthass hin und her gerissen. Auf der einen Seite war er sauer auf Gretchen, dass sie einen kleinen Spaß nicht verstand aber vor allem war er sauer auf sich Selbst, überhaupt in so einer ernsten Situation, gescherzt zu haben.
Wie habe ich nur so blöd sein können und....boahr ey echt!!!
Frustriert trat er gegen die Mauer und spürte einen stechenden Schmerz im Bein.
M:Fuck!
Fluchte er und übersah seinen Chef völlig der verwundert neben seinem Oberarzt stehen geblieben war und leicht den Kopf schüttelte.
FR:Können sie mir verraten, was sie hier treiben Meier?
Marc wirbelte erschrocken herum und als er den Professor sah, hätte er sich am Liebsten in Luft aufgelöst. Nicht nur das sein Chef gerade beobachtet hatte, wie er seine Wut an der nächst besten Mauer ausließ. Nein er war auch noch der Vater seines Hasenzahns und wenn die etwas erzählt hätte, von seiner Ansage, hatte jetzt seine letzte Stunde geschlagen.
M:Ähm...Herr Professor. Das war jetzt, also wie soll ich das formulieren?(Marc suchte krampfhaft nach den richtigen Worten) Unkontrollierter Stressabbau?
FR:Wieso, läuft etwas nicht so gut?
Fragte der Professor irritiert und wusste nicht Recht, was er vom dieser Ansage halten sollte.
JAAAA, das könnte man wohl so ausdrücken, obwohl richtig beschissen triffts eher!
M:Also, das ist wirklich nicht der Rede wert Herr Professor.
FR:Ich wäre ihnen sehr verbunden, wenn sie so etwas unterlassen würden. Das Geld reicht nämlich im Moment nicht für eine Grundrenovierung der Krankenhausmauern.
M:Ja... das ist mir durch aus klar Herr Professor und es wird auch garantiert nicht mehr vorkommen.
Meint Marc schnell und will gehen, als Franz ihn nochmals anspricht.
FR:Wissen Sie, was mit meiner Tochter los ist?
Scheiße, jetzt bin ich im Arsch!
M:Nein, wieso?
Fragt Marc möglichst ahnungslos.
FR:Naja, seit einigen Tagen wirkt sie gestresst und heute wollte sie nicht einmal wirklich mit mir reden und hat in ihrem Essen herumgestochert. Es scheint so als würde sie irgendetwas bedrücken oder stressen.
M:Sie hat mit Ihnen gesprochen?
Fragte Marc geschockt und konnte die Panik in seiner Stimme nicht ganz unterdrücken.Franz antwortet verwundert.
FR:Ja hat sie. Darf meine Tochter nicht mit ihrem Vater reden oder was?
M:N..nein, ich war nur etwas verwundert.(Stottert Marc verzweifelt) Aber, das ist nicht so wichtig. Wieso fragen sie?
Franz musterte seinen Oberarzt verwundert, entschied sich aber dann,es dabei beruhen zu lassen.
FR:Ja da sie ihr Oberarzt sind verbringen sie doch viel Zeit mit ihr und müssten doch sehen, was ihr fehlt, oder nicht? Außerdem wollte ich sie bitte, ein wenig auf mein Kälbchen aufzupassen und ihr nicht zu viel zuzumuten.
Ach Gott, was habe ich da nur angerichtet! Ich bin wirklich ein Arschloch! Was habe ich denn da nur angerichtet...
M:Ja,da haben sie Recht, ich verbringe viel Zeit mit ihr und ich werde auf ihre Tochter aufpassen, dass verspreche ich Ihnen.
Franz Haase nickte zufrieden und meinte.
FR:Ja dann gehen sie bitte wieder an die Arbeit, Herr Doktor Meier.
M:Selbstverständlich, Herr Professor.
Antwortete Marc schnell und macht sich auf den Weg Richtung Büro. Dort angekommen warf er sich in den Schreibtischstuhl und überlegte.
Das war ja knapp, das war verdammt knapp... Und was mache ich jetzt?! Ich habe dem Professor versprochen, auf seine Tochter aufzupassen und das werde ich auch halten. Aber dazu müsste ich wohl mit Gretchen reden...Scheiße, wie erklär ich ihr denn den Spruch, ich meine, die glaubt mir doch nicht, wenn ich sage dass ich es nicht so gemeint habe oder?! Und was soll ich jetzt machen?
Verzweifelt ließ er den Blick durch das Büro schweifen und dieser blieb schließlich an seinem Handy hängen. Er nahm es in die Hand überlegte kurz und tippte dann entschlossen eine SMS.


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kussmausale Offline

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21.04.2010 21:30
#200 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
ich bin gemein, weil ich genau an dieser Stelle aufhöre? Oh, das tut mir jetzt leid und deswegen gibts jetzt nicht nur eine SMs sondern sogar mehrere. Habe mir viel Mühe gegeben und hoffe es ist mir gelungen. Würde mich über Kommis freuen und wünsche euch viel Spaß beim Lesen!
GGLG
PS:Die Marc SMS sind Grün, Gretchen Orange makiert.


Gretchen hatte gerade ihr Handy zur Seite gelegt, als ein schriller Ton erklang und sie vor Schreck zusammen fuhr
Was zum Teufel, war das denn bitte?!
Dachte sie besorgt und wusste nicht wo sie das Geräusch einordnen sollte. Erst als es erneut ertönte wurde Gretchen klar, dass es ihr Handy sein musste und sie stand auf und kramte es widerwillig aus der Tasche. Als sie sah, von wem die SMS war, blieb ihr kurze Zeit das Herz stehen und sie ließ sich sofort zurück aufs Bett fallen. Mit zittrigen Fingern öffnete sie die SMS und las.

Hasenzahn, wo bist du? Ich muss mit dir reden. Marc.
Wieso will der mit mir reden? Mir ist die Lust auf ein Gespräch aber gehörig vergangen. Das kann er knicken.
Dort wo du mich garantiert nicht finden kannst um mich ab zu schleppen.
Marc öffnete die SMS nicht weniger gespannt und las die ernüchternde Antwort.
Boahr ich hab das ja nicht so gemeint!
Ich will doch nur reden, Gretchen!
Ja und ich will nur meine Ruhe...
Nein Danke! Mein Bedarf an Gesprächen ist seit heute Morgen, mehr als gedeckt!
Seit wann ist sie denn bitte so stur! War sie doch sonst nie!
Dann schreiben wir eben.
Aber GANZ sicher nicht mein Freundchen.
Trotzig schmetterte Gretchen ihr Handy aufs Kissen und schmollte vor sich hin.
Nach drei Minuten wurde es Marc zu bunt!
Hasenzahn?
Nach weiteren drei Minuten...
Boahr Hasenzahn, lebst du noch?
Weiter fünf Minuten später platze Marc der Kragen.
BOAHR JETZT ANTWORTE MIR VERDAMMT NOCH MAL!!!
Gretchen wurde das andauernde Gepiepse zu bunt und sie antwortete.
Jetzt hör endlich auf mit deinem SMS-Terror!
Ja dann antworte mir!
ICH HABE ABER KEINE LUST MIT DIR ZU REDEN ODER ZU SCHREIBEM, COMPRENDE?!?

WOW Gott also ne Eselherde is ein Dreck gegen diese Frau! Das gibt’s doch nicht!
Das ist mir jetzt aber scheiß egal ob du Lust hast oder nicht! Ich bin dein Oberarzt also antworte mir gefälligst!
Gretchen las die SMS und schloss die Händen zu Fäusten! Am liebsten hätte sie Marc den Hals umgedreht! Erst als ein beunruhigendes Knacken von ihrem Handy ausging, ließ sie locker, dachte aber nicht im Traum daran zu antworten. Von Marc ließ sie sich ganz sicher nichts befehlen!
Hasenzahn?
Keine Antwort.
HASENZAHN?!
Noch immer nichts.
H-A-S-E-N-Z-A-H-N!!!
Gretchen hielt es nicht mehr aus und schrieb stink wütend zurück.
Marc, selbst wenn du mir hundert SMS mit Hasenzahn-Inhalt schreibst, werde ich dir nicht antworten, also lass es einfach!
Marc musste grinsen. Gretchen war so stur, das es fast schon wieder niedlich war.
Du hast mir aber gerade geantwortet!:-P
Hab ich gar nicht!!!
Hier schon wieder!:-)
NEIN!
Marc lachte laut und schrieb zurück.
Doch Hasenzahn!
Ich...dieser....dieser...dieser...Vollidiot!!!Sie schmiss das Handy wieder unsanft aufs Bett) Ich werde ihm jetzt nicht mehr antworten, selbst wenn das Ding explodiert!
Und Einige Minuten schien sie auch wirklich Ruhe zu haben, denn Marc hatte beschlossen, ihr einige Minuten Ruhe zu gönnen, um die Nerven zu beruhigen. Dann tippte er eine weitere Nachricht.
So wenn du dich jetzt mal beruhigt hast, könnten wir ja endlich reden!
Gretchen platzte der Kragen nun endgültig.
Er will reden?! Okay das soll er haben!!!
Flink wählte sie Marcs Nummer und ließ es Klingeln. Marc stellte zufrieden fest, dass sein Handy in der Hand vibrierte und nahm siegessicher ab.
Na geht doch,mein kleiner Sturkopf hat sich endlich beruhigt.
M:Has...
Wollte er sie begrüßen, doch das Wort blieb ihm im Halse stecken, weil ein Orkan der Stärke 12 über ihn hinwegfegte und sein Trommelfell, wegen der viel zu hohen Dezipellzahl zu platzen drohte.
G:MARC MEIER! SAG MAL HAST DU NOCH ALLE TASSEN IM SCHRANK?! ICH HAB GESAGT, DASS DU MICH VERDAMMT NOCH EINMAL IN RUHE LASSEN SOLLST!!!


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