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Dieses Thema hat 364 Antworten
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 Pausierende und abgebrochene Fortsetzungen!
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kussmausale Offline

Alter Ha(a)se:


Beiträge: 3.958

09.02.2010 21:34
#151 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hallo meine Lieben,
ich bin wieder da und habe nun endlich den nächsten Teil für euch. Habs am Sonntag leider nicht geschafft, noch einen zu schreiben, trotz euer lieben Kommis, für die ich mich ach ganz herzlich bedanken will! Bin gespannt, was ihr zu diesem Teil sagt! Es geht auf jeden Fall richtig zur Sache, in welcher Form, lest selbst
GGLG Edina


Super Marc Meier, aus der Nummer kommst du jetzt nicht mehr raus. Aber was soll ich ihr sagen? Weil ich sie liebe? Okay alleine, diese Worte zu denken nimmt mir sämtliche Männlichkeit. Ich kann das nicht aussprechen, es geht einfach nicht.
M:Hasenzahn, denk doch mal nach wieso ich dich geküsst habe und was diese drei verdammten Worte sonst noch hätten bedeuten können. Bitte...
Murmelte Marc und Gretchen glaubte einen beinahe verzweifelten Unterton in seiner Stimme wahrzunehmen und das Alles trug nicht gerade dazu bei, Klarheit in diese Situation zu bringen. Sie war verwirrt, denn so hatte sie Marc, in den vielen Jahren, in denen sie ihn nun kannte, noch nie erlebt.
Was will er mir, damit sagen? Ich soll nachdenken, was diese drei Worte noch bedeuten könnten und warum er mich geküsst hat! Sehr witzig, dieses Rätselspielchen, ala Marc Meier, aber über was, habe ich immer und immer wieder nachgedacht?! Genau, über den Kuss und diese drei Worter, obwohl ich das eigentlich gar nicht dürfte!!! Ich bin mit Alexsis verheiratet, also könnte, das doch alles belanglos sein...aber es ist nicht belanglos... ach Scheiße, kann mir Marc nicht einmal sagen, was er denkt, hat doch sonst auch immer so ne große Klappe nur jetzt nicht...
G:Marc, glaubst du, ich habe mir darüber keine Gedanken gemacht?! Wenn du es genau wissen willst, ich lag die ganze Nacht wach, nachdem du mich geküsst hast und habe gehofft, dass von dir irgendetwas kommt, eine SMS ein Anruf, oder was weiß ich, aber es kam nichts. Blöd wie ich war, habe ich mir eingebildet, dass dieser Kuss mehr zu bedeuten hatte, dass du mir damit etwas sagen wolltest, aber da habe ich mich wie so oft getäuscht, denn das Einzige was kam war ein:“Wir haben gebumst!“
M:Wir haben nicht...
G:Boar Marc, jetzt hör endlich auf, es abzustreiten! Ich bin doch nicht blöd! Gib es doch wenigstens zu und steh dazu, was du getan hast, dann könnte ich...
ICH HABE NICHT MIT GIGI GESCHLAFEN!!!! Was mach ich den falsch?! Ich sage doch die ganze Zeit die Wahrheit! So ehrlich war ich noch nie zu irgendeiner Frau!
M:Aber es ist die Wahrheit Hasenzahn! Was willst du denn von mir hören, ne Lüge oder was?
Gretchen war mit dieser Situation einfach überfordert und sie wusste keinen anderen Weg, als nun endgültig die Flucht zu ergreifen. Deswegen stand sie auf und ging zur Zimmertür.
G:Weißt du was Marc, das wird mir jetzt echt zu blöd mit dir! Ich dachte, ich könnte mit dir ein vernünftiges Gespräch führen, aber dazu bist du nicht fähig! Ich geh jetzt wieder zu Alexsis, der steht wenigstens zu seinen Fehlern und lügt mich nicht an!
Marc war nun schon auf hundertachtzig. Es konnte doch nicht sein, wenn er einmal voll und ganz ehrlich zu Gretchen war, sie ihm partout nicht glauben wollte. Wenn er gekonnt hätte wäre er aufgesprungen und hätte sie am Arm gesackt, doch dar das nicht möglich war, lag er hilflos in seinem Bett. Doch er würde seinen Hasenzahn nicht so in die Arme des Schleimscheißers laufen lassen, denn wenn er schon das Glück besaß, sie hier in seiner Nähe zu haben, sollte sie auch dort bleiben!!!
M:Mit dem bist du doch eh nicht glücklich!
Rief er ihr mit seinem typisch provokanten Tonfall hinterher. Dieser brachte auch die erwünschte Wirkung, denn Gretchen blieb in der Tür stehen, um zurückzukeifen.
G:Bin ich schon!
M:Bist du nicht Hasenzahn!
G:Woher willst du das denn bitte wissen?!
Zuerst mache ich alles um ihm das Leben zu retten und kaum ist er aufgewacht, würde ich ihm am Liebsten den Hals umdrehen! GRRR
M:Ich weiß es einfach, bin ja Gott, wie du weißt.
G:SICHER!(Gretchens Stimme triefte vor Ironie, während Marc sein typisches Macho-Grinsen ausgesetzt hatte), Entschuldigung Mister „Allwissend“ hätte ich ja fast vergessen.
M:Heißt das ich habe recht und du bist nicht glücklich?
Marc hatte ein zufriedenes Lächeln aufgesetzt, weil er sah, wie sehr Gretchen in Bedrängnis geriet.
G:Und selbst wenn, kann es dir doch scheiß egal sein!!!
M:Ist es mir aber nicht.
G:WARUM NICHT?!
M:Weil ich dich verdammt nochmal liebe, Hasenzahn!


Meine Geschichte:Das ganz normale Chaos
Gründerin des anonymen Gimpoholiker Clubs
Mitglied im: We love Flo David Fitz-Club![/gruen]
Dr.Marc Meier , die zarteste Versuchung seit es Ärzte gibt-Club!!!
We love Marc Club !

kussmausale Offline

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Beiträge: 3.958

10.02.2010 19:45
#152 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Dachte ich mir doch, dass euch der letzte Satz gefällt und ich bedanke mich, ganz herzlich für eure Kommis!!! Die Antwort wie Gretchen reagiert, bekommt ihr in diesem Teil jedoch nicht. Es gibt ja auch noch andere Karaktere in DD. Hoffe euch gefällt der Teil trotzdem und ihr lasst ein Kommi da.
GGLG Edina


MvB:Lissy meine Liebe, wo bist du denn?!
Schallte die Stimme von Mechthild von Buren, schon zum dritten Mal an diesem Abend, durch die ganze Burenvilla. Doch die Angesprochen, versuchte alles in ihrer Macht stehende zu tun, um diese zu ignorieren. Sie lag auf ihrem Bett, einem Kaugummi kauend und hatte die Kopfhörer ihres neuen I-Pods, im Ohr. Doch so laut sie die Musik auch machte, die ätzende Stimme ihre „Mutter“ konnte sie trotzdem nicht übertönen. Als die alte Frau nach geschlagenen fünf Minuten, noch immer nicht den Mund hielt, gab Lissy den Ignoranzversuch auf und schrie völlig entnervt.
L:WAS!?!
Mechthild lächelte zufrieden. Wenn ihr Sohn es ihr im Moment nicht besorgen konnte, wollte sie wenigstens ein wenig Spaß mit ihrer Tochter haben. Nach dem langwelligen Leben im Seniorenheim, hatte sie nämlich Einiges nachzuholen.
MvB:Wo bist du denn?
L:Möglichst weit weg von dir!!!
Kam prompt die patzige Antwort. Das schreckte die alte Frau, aber keinegswegs ab und sie klopfte an Lissys Zimmertür. Lissy war währenddessen schon auf hundertachtzig, denn diese Frau war, ihrer Meinung nach, unter keinen Umständen zu ertragen. Sie griff sich das neueste Buch über Eisbären von ihrem Nachttisch und versuchte konzentriert zu lesen, doch auch das klappte nicht, weil das Klopfen inzwischen nicht mehr aufhörte.
MvB:Bist du hier drinnen?
L:Rat doch mal du blinde Schreckschraube!
MvB:Aber, aber mein Kind, jetzt werd doch nicht gleich so unfreundlich. Ich bin doch nur eine alte Frau, die ein bisschen Gesellschaft braucht.
L:Dann kauf dir doch nen Hund!
MvB:Ich mag keine Hunde, außerdem kann der sich nicht mit mir unterhalten.
L:Das ist jetzt aber nicht mein Problem, also verschwinde!
Lissy war inzwischen so sauer, dass sie das Buch regelrecht umklammerte und Mechthild genoss das kleine*Ich treibe Lissy in den Wahnsinn* Spielchen sichtlich und dachte nicht im Geringsten daran, zu verschwinden. Stattessen öffnete sie die Tür und trat ein. Das brachte das Fass bei Lissy endgültig zum Überlaufen. Ohne wirklich darüber nachzudenken, schleuderte sie das Buch kurzerhand in die Richtung der alten Frau und verfehlte Mechthild nur um einige Millimeter.
L:Verschwinde endlich, verdammt nochmal!!
MvB:Was war denn das mein Kind?
Fragte Mechthild unschuldig und wandte den Kopf in alle Richtungen.
L:Das geht dich nen Scheißdreck an und jetzt verpiss dich!
Mechthild hatte es nun auch satt, immer die nette arme Frau zu Spielen und trat an Lissys Bett heran. Dort meinte sie dann leise.
MvB:Wenn du mich schon attackieren willst, dann ziele wenigstens richtig, aber das hier war ein Amateurwurf. (Sie hob das Buch auf und meinte tadelnd) Außerdem behandelt man Bücher mit Respekt, hat dir das denn niemand beigebracht?
Lissy starrte Mechthild erst einmal erstaunt an und sprang dann, leicht panisch aus dem Bett.
L:Du kannst doch...
Mechthild lächelte hinterhältig und meinte in einem Tonfall, dass einem das Blut in den Adern gefrieren lies.
MvB:Du hast nicht die geringste Ahnung, was ich alles kann, meine Liebe.
Lissy wich drei Schritte zurück und schnappte sich den Autoschlüssel, von ihrer Kommode. D..das wird mir jetzt..zu krank ich fahre jetzt zu Alexsis.
Mit diesen Worten flüchtete sie so schnell wie möglich aus ihrem eigenen Zimmer.
MvB:Dann richte ihm aus, dass er seinen süßen Knackarsch gefälligst hier her bewegen soll, wenn ihm sein Geheimnis lieb ist!
Lissy veranlassten die letzten Worte nur dazu, noch schneller zu ihrem Auto zu rennen. Als sie endlich eingestiegen war, startete sie den Wagen und fuhr mit einem Affentempo, Richtung Klinik.


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kussmausale Offline

Alter Ha(a)se:


Beiträge: 3.958

11.02.2010 23:03
#153 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

So bevor ich mich wieder bis Samstag verabschiede, gebe ich euch noch einen Teil! Hoffe er gefällt euch und ihr lasst mir ein Kommi da! Werde euch vermissen!
GGLG Edina


Alexsis wachte auf, weil er beinahe von seinem Stuhl gefallen wäre, müde rieb er sich die Augen und meinte verschlafen.
A:Wie geht’s dir, mein Sternchen? Hast du gut geschlafen?
Doch er bekam keine Antwort und auch das leise Atmen von Gretchen konnte er nicht mehr hören. Voller Panik riss er die Augen auf und stotterte.
A:Nicht sterben mein Sternchen, du hast es doch schon geschafft.
Doch als er sie umarmen wollte, viel ihm auf, dass Gretchen gar nicht mehr in ihrem Bett lag. Panisch sah sich im Zimmer um.
A:Sternchen? Bist du vielleicht im Bad?!
Vorsichtig öffnete er die Badezimmertür, aber auch dort, war weit und breit, keine Spur von Gretchen. Sie musste aus dem Zimmer geschlichen sein, dass wurde ihm jetzt klar, doch wohin?
„Sie ist doch nicht etwa zu diesem Meier gegangen?! Ich bringe den eigenhändig um, dass schwör ich,“ dachte er und eilte aus dem Zimmer um seine Prinzessin wieder aus den Fängen des Bösen zu befreien. Die letzten Tage war er oft im Zimmer seines „Lieblingsarztes“ oder besser gesagt dem Lieblingsarzt seiner Frau gestanden und hatte sich ausgemalt, um wie viel einfacher sein Leben sein würde, wenn er sich diese Plage vom Hals schaffte. Einmal hatte er sogar schon eine Spritze in die Hand genommen, doch er konnte es nicht tun, weil er tief im Inneren wusste, wie groß Gretchens Schmerz sein würde, wenn er das wirklich getan hätte. Aber als er auf den Gang hinaustrat, kam ihm eine völlig hektische und beinahe schon panische Lissy entgegen.
L:Da bist du ja. Ich habe dich schon überall gesucht, dabei hätte ich mir ja denken können, dass du bei deinem dicken Blondchen bist.
A:Was mach du da?! Und Lissy, wenn du es noch einmal wagst, Gretchen zu beleidigen, dann setzt es was.
Zischte er leise aber unmissverständlich. Lissy warf ihm einen belustigten Blick zu und meinte.
L:Ja sorry, aber dünn ist sie ja jetzt echt nicht!
A:Lissy, sie ist perfekt, so wie sie ist.
L:Schon gut Bruderherz, du hörst dich ja schlimmer an, als ein verliebter Teenager.
A:Lissy, was willst du? Ich hab schließlich nicht den ganzen Tag Zeit.
L:Das sollte wir vielleicht nicht hier auf dem Gang besprechen.
Flüsterte sie. Alexsis zog sie ins Zimmer und fragte mit einem besorgten Tonfall in der Stimme.
A:Was ist denn passiert? Jetzt sag schon.
L:Was passiert ist Frank?! Während du hier mit deinem Mobbelchen Händchen hältst und herumknutscht, muss ich in der Villa sitzen, zusammen mit deiner(Sie deutete Gänsefüßchen in der Luft an) Mutter und hier den Babysitter für die total bekloppte und irre Frau spielen, die nicht mal blind ist!
A:Woher weißt du den das jetzt?
Lissy stemmte die Hände in die Hüften.
L:Woher ich das weiß? Soll das heißen du wusstes das und hast es mir nicht gesagt?!
A:Ähm, ja könnte sein, aber ich wollte es dir nicht sagen, um sicher zu gehen, dass du keine Angst vor ihr hast.
L:Wie mitfühlend von dir Frank! Jetzt du doch nicht so als würdest du dir um mich Sorgen machen. Du lässt mich tagelang mit dieser Hexe alleine und ich habe keine Ahnung, wie ich mit ihr fertig werden soll. Nicht einmal, dass ich ein Buch nach ihr geschleudert habe, hat sie mir vom Hals gehalten! Also spiel hier mal nicht den besorgten Bruder!
Alexsis hatte den Wutausbruch seiner Schwester, bis jetzt ohne eine Gefühlsregung beobachtet, doch jetzt stockte ihm fast der Atem.
Du hast WAS? Und wie hat sie reagiert?
Fragte er beinahe panisch.
L:Ein Buch nach ihr geschmissen. Ist mir eben ausgekommen Aber danach hat die mir echt Angst gemacht. Sie hat irgendwas gelabert von „wenn dir dein Geheimnis wichtig ist sollst du deinen Knackarsch in die Villa bewegen.“ Was meint sie denn damit? Doch nicht das was ich denke, oder?IIIIIgit!!!!(Sie schüttelte sich bei dem Gedanken angewiedert).
Alexsis fuhr sich verzweifelt durch die Haare, fluchte laut“Scheiße“, dann verschwand er aus dem Zimmer. Lissy rannte ihm empört hinterher.
L:Hey was soll das?! Ich brauch Geld, will mal schoppen gehen.
A:Dann nimm doch die Karte!
Rief er noch, bevor er endgültig verschwand.


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kussmausale Offline

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15.02.2010 20:56
#154 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey meine lieben Leserinnen,
als erstes möchte ich mich entschuldigen, dass erst jetzt wieder ein Teil kommt, aber ich war die letzten Tage nicht zuhause! Dafür habe ich einen langen Teil für euch, in dem ihr endlich erfahren werdet, wie es zwischen Marc und Gretchen weitergeht. Ich hoffe ihr lest ihn, obwohl es zugegebener Weiße echt hart ist, gerne und lasst mir Kommis da.
GGLG Edina*mir vorsichtshalber ein Verseck suche*


Dieser Satz war Marc schneller über die Lippen gerutscht, als er sie überhaupt gedacht hatte. Er war in dem Moment einfach so sauer gewesen. Auf sich selbst, weil er ihr nicht früher gesagt hatte, was er fühlte und die bescheuerte Idee gehabt hatte, mit Gigi zu schlafen. Aber auch sauer auf Gretchen, weil er ihr die Wahrheit gesagt hatte und sie ihm partout nicht glauben wollte und ihn nur als gefühlskaltes Arschloch hinstellte. Ja er hatte Fehler gemacht und das wusste er selbst nur zu gut, aber ihm zu unterstellen, dass er nichts fühlte war unfair und stur von ihr. Nun lag er in seinem Bett und schaute Gretchen an, die wie vom Donner gerührt, zwischen Tür und Angel stand und beim besten Willen nicht wusste, wie sie auf das plötzliche Liebesgeständnis von Marc reagieren sollte. Endlich hatte er die Worte ausgesprochen, von denen sie jahrelang geträumt hatte, sie aus Marcs Mund zu hören. Gut es war nicht so romantisch wie sie es sich in ihren Träumen ausgemalt hatte, aber es war ohne Zweifel ein Liebesgeständnis. Ein Teil von ihr begann auf der Stelle zu jubeln und das Herz drohte ihr aus der Brust zu springen, doch der andere Teil, der nicht von ihrem Herzen sondern ihrem Verstand befehligt wurde, wurde augenblicklich von einer großen Traurigkeit beherrscht. Wie sollte es denn jetzt weitergehen? Was durfte sie überhaupt fühlen, oder besser gesagt, was fühlte sie überhaupt und die größte Frage: Was war nun mit Alexsis? Das alles schwirrte in ihrem Kopf herum und sie war nicht in der Lage, einen klaren Gedanken zu fassen oder auch nur ansatzweise Ordnung in ihre wirre Gefühlswelt zu bringen. Marc hatte Gretchen die ganze Zeit beobachtet, wie sie dort stand, mit leicht geschocktem Gesichtsausdruck und in ihrem Krankenhaushemd, die Haare offen und mit bloßen Füßen wirkte sie wie ein kleines Mädchen, dass gerade nicht wusste, was sie tun sollte und hilflos und verletzlich war, als hätte sie ihren Halt verloren. Aber auf jeden Fall war sie das süßeste kleine Mädchen, dass Marc je gesehen hatte.
http://www.youtube.com/watch?v=BIvvyQxeC2A
Ach Gretchen, was denkst du nur... Aber irgendwie macht es mir fast ein wenig Angst, dass sie nichts sagt, ich meine, sie blabbert ja sonst auch immer ununterbrochen. Warum sagt sie denn jetzt nichts?
Eine erdrückende Stille herrschte im Raum, denn keiner der Beiden, wusste, was er sagen sollte und hatte Angst vor der Reaktion des Anderen. Erst als Gretchen eine kleine Träne über die Wange rann fand Marc seine Stimme wieder.
M:Gretchen warum weinst du denn jetzt?
Was mache ich denn jetzt? Ich meine Marc hat dies drei Worte gesagt, von denen ich so lange geträumt habe, aber es darf nicht sein, dass er mich liebt oder ich noch etwas für ihn empfinde. Ich bin doch verheiratet und Alexsis liebt mich und ich kann doch nicht...
G:Ich...keine Ahnung... ich hätte mir nicht gedacht...dass du mich liebst....
M:Ja ähm(meinte er peinlich berührt, weil die Worte ausgesprochen, ziemlich softiemäßig und so gar nicht cool klangen) und wieso weinst du deswegen?
G:Weil...scheiße Marc, hättest du mir das nicht früher sagen können...
M:Das habe ich doch versucht...,aber dafür ist es doch nie zu spät, oder Hasenzahn?
Gretchen war in dem Moment verzweifelt und sagte unter Tränen.
G:Doch Marc...es ist zu spät...ich bin verheiratet...mit Alexsis...
M:Naja also ich sehe darin jetzt nicht wirklich ein Problem. Also ich nehme dich auch wenn du verheiratet bist.
Was soll denn das jetzt schon wieder heißen, der meint doch nicht, dass ich Alexsis betrügen soll. Ne oder, das kann doch nicht sein Ernst sein!
G:Marc ich habe vor Gott geschworen...Alexsis immer treu zu sein...Ich kann das nicht, das bin ich nicht...
Sie ging zur Tür und trat hinaus. Marc rief ihr hinterher.
M:Du kannst doch jetzt nicht so gehen, Hasenzahn!
G:Ich muss Marc...leider...
Meinte sie noch, bevor sie Marc endgültig alleine lies und weinend durch die Krankenhausflure stolperte. Marc fühlte sich in diesem Moment so verletzt, wie noch nie in seinem Leben. Er hatte Gretchen gesagt, wie er wirklich für sie empfand, seine Mauer fallen gelassen und ihr, auch wenn es unbeabsichtigt war, einen Einblick in sein Innerstes gewährt. Doch Gretchen war aus dem Raum gegangen, hatte sein Liebesgeständnis nicht erwidert und nun lag er da, alleine in dem dunklen Zimmer und hatte das Gefühl, dass Gretchen mit ihrem Verschwinden nicht nur das letzte Fünkchen Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft, sondern auch ein Stück seines Herzens mit sich genommen hatte.
Du hast verloren Meier, du hast sie verloren, du verdammter Idiot!!! Du hast sie solange warten lassen, bis der verdammte Millionär ihr Herz erobert hat. Warum habe ich sie nicht zurückgehalten?
Eine seltsame Leere erfüllte ihn, als nicht nur sein Verstand, sondern auch sein Herz begriff, das es zu spät war, um zu kämpfen.
M:Ich hoffe nur, dass du glücklich bist, Hasenzahn.
Murmelte er leise und mit bitterer Enttäuschung in seiner Stimme.


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kussmausale Offline

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16.02.2010 23:57
#155 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
ich bin euch sehr dankbar, dass ihr mich weiterhin leben gelassen habt und Kommis schreibt. Habe nun eine kleinen Zwischenepi für euch, hoffe er gefällt euch
GGLG Edina


http://www.youtube.com/watch?v=M3oMAVzpgkU&feature=related
Es sind nur drei Worte, mit denen man gestehen kann, dass man einen Menschen liebt, nur drei Worte, ins große Glück zu Zweit oder auch in die größte Enttäuschung seines Lebens.

Wir haben jahrelang nur einen Wunsch, nämlich diese drei Worte aus dem Mund des Menschen zu hören, den wir schon immer geliebt haben, oder zumindest immer in unserem Herzen tragen werden, egal wie sehr wir uns auch wünschen würden, denjenigen vergessen zu können.
Gretchen schließt die Augen und sieht Marc vor sich im Bett liegen. Seine Lippen formen die drei Worte und seine Augen strahlen liebevoll.

Wir haben nicht im Traum daran gedacht, diese Worte jemals wieder in den Mund zu nehmen, denn immer wenn wir es getan haben wurden wir verletzt. Und immer gerade dann, wenn wir es endlich schaffen, unsere eigene Mauer zu durchbrechen und zu gestehen, wie wir wirklich fühlen, gibt und das Leben, den nächsten Schlag ins Gesicht. Doch anstatt zu kämpfen um denjenigen, der uns wichtig ist, schließen wir die Tür zu unserem Herzen wieder und versuchen den Schmerz, tief in unserem Inneren zu begraben.
Marc starrt aus dem Fenster ruft sich das Bild von Gretchen, noch einmal vor Augen, fest entschlossen, sie und seine Gefühle für Gretchen, für immer zu vergessen.

Auch wenn wir genau wissen, dass wir dem Menschen, dem wir die drei Worte jeden Tag aus tiefsten Herzen sagen, mit unserm Handeln zu tiefst verletzen, beugen wir uns und tun Das was von uns verlangt wird, in der Hoffnung, unser Glück, so weiterhin halten zu können.
Alexsis betritt leise die Villa und versucht unbemerkt in sein Büro zu kommen, doch dort wartet bereits Mechthild, die ihn sogleich ins nächste Zimmer zieht.

Ja diese drei Worte, haben uns immer so viel bedeutet und wir haben sie nie leichtfertig gebraucht und nun geht unser größter Traum in Erfüllung und alles könnte so schön sein. Doch weil an diesen drei Worten auch ein Versprechen hängt, versuchen wir ihnen keine Beachtung zu schenken und wenden uns ab, auch wenn unser Herz daran zu zerspringen droht. Wir nehmen uns vor unser Leben weiterzuleben und so zu tun, als hätte es die Worte nie gegeben.
Gretchen wischt sich die Tränen vom Gesicht und entschließt sich in die Cafeteria zu fahren, um sich ein Stück Schokoladenkuchen zu gönnen, denn Schoko hatte ihr bis jetzt bekanntlich immer geholfen.


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kussmausale Offline

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17.02.2010 23:14
#156 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
es freut mich, dass euch der Epi gestern gefallen hat und ich bedanke mich für eure Kommis! Jetzt wird es Zeit wieder in das reale Geschehen zurückzukehren. Ich Wünsche euch viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


Als die Aufzugtüren auf glitten ging Gretchen langsam Richtung Theke, um sich ein Stück Kuchen zu holen. Auch wenn sie im Moment, gar keinen Hunger hatte, brauchte sie dringend etwas Zucker, um ihre Nerven zu beruhigen. Mit dem Teller in der Hand sah sie sich nach einem geeigneten Platz um und sah in der hintersten Ecke jemanden sitzen. Um zu erkennen, wer es war, ging sie etwas näher an den Tisch heran und wunderte sich im ersten Moment ziemlich, als sie die Person erkannte.
Was macht sie denn um diese Zeit in der Cafeteria? Obwohl das könnte man genau so gut mich fragen...Soll ich mich zu ihr setzen, ich meine vielleicht braucht sie ja Gesellschaft, was zugegebener weiße untypisch wäre, aber fragen kostet ja nichts...
Deswegen steuerte sie auch auf den Tisch zu und fragte vorsichtig.
G:Darf ich mich zu Ihnen setzen?
Wo kommt sie denn auf einmal her? Müsste sie nicht im Bett liegen, obwohl, seit wann tut Sie das, was sie müsste, ist ja immer für Überraschungen gut die Frau, obwohl ich jetzt wirklich auf ihre Gegenwart verzichten könnte.
Als Antwort bekam Gretchen nur ein mürrisches „Hmm“ zu hören, dass sie aber einfach als Ja interpretierte und sich Frau Doktor Hassmann gegen übersetzte. Doch Maria schien nicht wirklich Wert auf eine gepflegte Konversation zu legen und rührte nur geistesabwesend in ihrem Hollunderblütentee herum.
Was ist denn mit ihr passiert, ich meine so habe ich sie ja noch nie erlebt. Außerdem wirkt sie ziemlich erschöpft. Soll ich sie fragen, ob es ihr gut geht? Vielleicht läuft ja bei ihr gerade alles, genauso beschissen wie bei mir...
Gretchen wollte gerade zu einer Frage ansetzten, entschied sich aber dann doch dazu, ihr nur das Stück Schokoladenkuchen vor die Nase zu schieben, denn der Appetit war ihr schon längst vergangen und jedes Mal, wenn sie an Marc dachte, spürte sie einen schmerzhaften Stich im Herzen. Außerdem war es vielleicht höflicher, ihr den Kuchen zu überlassen, als gleich eine Frage über ihr Privatleben oder zumindest Befinden zu stellen.Doch Maria reagierte zuerst gar nicht auf Gretchens „Angebot“ bis Diese sich leise räusperte.
Bietet sie mir gerade ihren Kuchen an? Unglaublich die Frau, aber Essen löst meine Probleme ganz sicher nicht, da werde ich nur fett, obwohl das könnte gar nicht so verkehrt sein, ich meine er scheint ja etwas für dicke Frauen über zu haben...
Weil Gretchen bereits unruhig auf dem Stuhl hin und her rutschte fragte sie dann doch mürrisch.
H:Und was soll ich jetzt damit?
Boahr die ist ja freundlich. Scheint mich ja echt zu hassen...
G:Naja ich weiß nicht...Essen würde sich vielleicht anbieten.
Antwortete sie etwas schnippisch, weil sie es nicht fair fand, von Hassi immer nur fies behandelt zu werden. Ihr Gegenüber sah sie spöttisch an und meinte trocken.
H:Sehr witzig Frau Kollegin, ich lache mich tot.
G:Ähm...ja ich...
Maria hatte den Hals bereits gestrichen voll und meinte nur noch genervt.
H:Geben Sie her und halten Sie bitte ihre nervtötende Klappe.
Dann nahm sie die Gabel und begann den Kuchen regelrecht in sich hinein zu schaufeln. Gretchen saß da und beobachtete ihre Kollegin. Kurze Zeit spielte sie mit dem Gedanken, sich eine Flasche Wasser zu holen und Maria eine ungewollte Dusche zu verpassen. Doch da sie nicht wirklich Lust darauf hatte, dass Frau Doktor Hassmann ihr die Hölle heiß machte und auch die Ops mit ihr, zur Tutur wurden, verwarf sie den Gedanken schnell wieder und meinte nur.
G:Bei Ihnen läuft aber auch nicht alles nach Plan.
Da könnte sie jetzt sogar recht haben. Und wer ist Schuld? SIE!!! Seit sie hier ihr Unwesen treibt und mit ihrer zuckersüßen Art jeden um den Finger wickelt, läuft bei mir nichts mehr nach Plan! Gott ich könnt kotzen...


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18.02.2010 21:41
#157 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
vielen Dank für die lieben Kommis. Es geht weiter mit den zwei Powerfrauen, mal schauen ob Hassi mal sagt, was sie fühltViel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


H:Doch, doch alles Bestens.
G:Siiicher. So wie Sie den Kuchen hinunter schlingen, könnte man glauben, die Welt geht Morgen unter.
Maria wurde schön langsam richtig sauer. Sie hatte im Moment nämlich wahrlich größere Probleme, als sich mit einer vorlauten und frechen Assistenzärztin herumzuschlagen. Deswegen ging sie nun auch auf Angriff.
H:Wieso denn? Sie schlingen ja auch tagtäglich, Essen für Fünf hinunter und wir leben trotzdem noch.
Damit hatte Maria, den gewünschten Effekt erzielt. Gretchen hielt den Mund, um genau zu sein biss sie sich gerade schmerzhaft auf die Lippen, denn sie wollte mit aller Kraft verhindern, loszuheulen.
Soll das heißen dass ich dick bin?! Ja sicher, ihrer Meinung nach bin ich nicht dick, sondern fett!! Scheiße nur nicht los heulen, diesen Triumph, gönnst du ihr nicht Gretchen...
Maria beobachtete ihre Kollegin genau und zählte in Gedanken die Sekunden.
8...9...10, okay sie weint noch immer nicht. So viel Durchhaltevermögen, hätte ich ihr jetzt gar nicht zugetraut... So macht die ganze Sache hier gar keinen Spaß, hat sie sowieso nie... ich geh jetzt einfach.
Deswegen stand sie auch auf und sagte süffisant.
H:Danke für dieses tolle Gespräch, Frau Kollegin.
Dann drehte sie sich um und ging langsam Richtung Lift. Gretchen sah ihr hinterher und konnte sich eine kleine Frage nicht verkneifen.
G:Wieso hassen sie mich eigentlich so sehr, Frau Doktor Hassmann?!
Die Angesprochene blieb erstaunt stehen und meinte.
H:Naja, Nomen est Omen, nicht?
G:Was?
Maria drehte sich um und entgegnete.
H:Und ich dachte, sie hätten Medizin studiert, aber da haben sie anscheinend Latein ausgelassen, kann das sein?
Nomen est Omen... och scheiße Latein. Ich konnte die Römer ja noch nie leiden...
G:Aso, Sie meinten....
H:Na endlich hats geklingelt.
Gretchen konnte es einfach nicht mehr ertragen und sagte etwas lauter.
G:Irgendwie scheinen hier alle Oberärzte etwas gegen mich zu haben! Es tut mir leid, dass ich nicht so(sie deutete Gänsefüßchen, in der Luft an) „perfekt“ bin, wie Sie und alle Medizin und Lateinbücher auswendig gelernt habe, aber ich habe Ihnen keinen einzigen Grund geliefert, der es Ihnen erlaubt, mich zu hassen!
Man, warum kann mich das Lockenköpfchen nicht einfach in Frieden lassen. Dann wäre ich jetzt schon längst, in meinem Büro und hätte meine Ruhe. Aber sie wollte es ja nicht Anders...
Maria drehte sich um kam wieder zu Gretchen an den Tisch. Sie beugte sich zu ihr hinunter und fing in einem ruhigen, aber voller Abscheu gespickten Tonfall zu sprechen an.
H:Punkt Eins: Ich brauche keine Erlaubnis, um sie zu hassen, denn ob ich sie mag, oder nicht, ist ganz alleine meine Entscheidung, verstanden?
Gretchen nickte nur verschreckt.
H:Punkt Zwei:Auch wenn sie es vielleicht nicht glauben wollen, aber sie haben mir genug Gründe geliefert, um Sie zu hassen. Um genau zu sein geht bei mir, seit sie da sind alles schief und wieso? Weil Sie sich mit ihrer widerlich süßen Art und dem unschuldigem Blick, bei jedem einschleimen und sich in windeseile in jedes Herz einschleichen, selbst in meines.Zuerst Doktor Meier, dann Doktor Kaan und jetzt auch noch Alexsis von Buren. Vielen Dank, dass sie mir auch mal jemanden überlassen. Und kaum habe ich es geschafft, mit Medhi Kaan ein freundschaftliches Verhältnis auf zu bauen, kommen Sie mit dem scheiß Serum. Und was bekomme ich dafür, dass ich Ihnen geholfen habe? Nur Hass und Missachtung! Frage beantwortet?


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Beiträge: 3.958

20.02.2010 19:02
#158 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
vielen Dank für eure Kommis. Ich weiß, Hassi kann manchmal hart sein, aber schauen wir doch mal, wie es weitergeht, bei den beiden Kolleginnen Hoffentlich gefällts euch und ich würd mich wieder über Kommis freuen
GGLG Edina


Nachdem Maria ihren Vortrag beendet hatte, lies sie sich erschöpft auf den Stuhl fallen und vergrub das Gesicht in den Händen.
Ich habe ihr tatsächlich Einblick in mein Innerstes gewährt. Bin ich irre oder was!? Maria, was ist nur in dich gefahren...
Gretchen saß geschockt auf ihrem Sessel und wusste beim besten Willen nicht, wie sie sich verhalten sollte. In ihrem Kopf überschlugen sich jedoch die Gedanken.
Was...in Gottes Namen... war das denn, ich meine das ist total untypisch für Hassi. Kann das sein, dass sie eifersüchtig auf mich ist...wegen Medhi? Nein, oder doch, aber zwischen uns ist doch nichts, wir sind nur Freunde und was Marc angeht hatte ich eher das Gefühl, dass sie ihn hasst...Scheiße, was sage ich denn jetzt? Soll ich überhaupt etwas sagen, oder gehen? Hilfe ich glaube die Welt spielt verrückt...
Vorsichtig schielte sie immer wieder zu Maria hinüber und fand nach einer gefühlten Ewigkeit, auch ihre Sprache wieder.
G:Frau Doktor Hassmann, alles okay oder weinen Sie?
Ob ich weine. Jaaaaa siiiicher, Gott manchmal ist diese Frau so doof und naiv, dass es schon fast wieder lieb ist...
H:Ähm....nein!
G:Wie nein?
H:Ich weine nicht, verdammt nochmal!
G:War ja nur ne Frage...
Okay Gretchen, die Frage war jetzt doof! Am besten sag ich gar nichts mehr, dann verzapf ich wenigstens keinen Blödsinn mehr. Obwohl, mich würde jetzt schon interessieren, ob es ihr wirklich um Medhi geht...
Und Gretchen wäre nicht Gretchen, wenn sie das Thema nach einiger Zeit nicht wieder ansprechen würde. Diesmal versuchte sie es auf dem direkten Wege und fiel gleich mit der Tür ins Haus.
G:Es geht um Medhi, oder?
Ich glaubs nicht, sie hat es gerafft. Applaus bitte... aber ich will mich jetzt nicht wirklich mit ihr, darüber unterhalten, ob ich etwas für Medhi Kaan empfinde, oder nicht...
H:Nein, da haben Sie etwas falsch verstanden, von ihm war nie die Rede.
G:Dann geht es um Marc Meier? Obwohl, da hatte ich jetzt eher den Eindruck...
H:Boar(unterbrach Maria, Gretchens laute Überlegungen) fragen Sie dem Meier auch immer solche Löcher in den Bauch, dann kann ich nämlich verstehen, dass er sie nicht gerne als Assistenz hat. Is ja kaum zu ertragen...
Gretchen schluckte wieder schwer und gab sich alle Mühe der Welt um nicht zu weinen, doch eine kleine Träne, stahl sich trotzdem in ihr Gesicht und sie fragte mit zitternder Stimme.
G:Er hat mich nicht gerne als Assistenz? Hat Marc das....gesagt.
Frau Doktor Hassmann blickte von ihrem Armen auf und sah ein leise schluchzendes Gretchen vor sich. Frustriert lies sie den Kopf wieder fallen.
Die fängt mir hier jetzt nicht zu Heulen an...ne sie heult ja schon. Irgendwie tut sie mir jetzt fast wieder leid... Was hat diese Frau nur an sich, dass es nicht mal Spaß macht, fies zu ihr zu sein.
H:Nein hat er nicht und jetzt hätten Sie bitte die Güte und hören auf zu Heulen, wie ein dreijähriges Mädchen, dass kann ich im Moment, nämlich nur sehr schwer ertragen.
Nun platzte Gretchen der Kragen, denn die Gefühlsachterbahn der letzten Stunden und die Sticheleien von Maria hatten sehr schwer an ihren, sowieso schon strapazierten Nerven gezerrt.
G:Und wissen Sie, was ich nur schwer ertragen kann!? Ihre Beleidigungen und fiesen Bemerkungen, die sie mir andauernd an den Kopf schmeißen! So wie Sie mich fertig machen, würden sie prima mit Marc zusammenpassen! Der war nämlich in seiner schlimmsten Zeit genau so fies, wie Sie jetzt!
H:Nie im Leben!
G:Was?
H:Würde ich mit Marc Meier zusammenpassen, da wohl schon eher mit Medhi Kaan! Aber sie geben sowieso keinen von Beiden frei!
G:Also geht’s jetzt doch um Medhi?!
Frau Doktor Hassmann antwortete schon deutlich ruhiger und fast ein wenig schüchtern.
H:Und was wäre wenn?


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kussmausale Offline

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21.02.2010 20:17
#159 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
danke für eure Kommis. Hier der nächste Teil Hassi VS Gretchen Würde mich über Kommis freuen und wünsche viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


Für Gretchen kam das plötzliche Einlenken Marias, ziemlich überraschend und sie musste sich das alles erst einmal durch den Kopf gehen lassen.
Okay jetzt ist es offiziell, Maria hat sich in Medhi verliebt, oder wenigstens hat sie ein Auge auf ihn geworfen...Also wenn die Beiden zusammen kommen würden, würde ich mich freuen, ich meine Medhi braucht nach der Sache mit Anna und Lilly, wirklich wieder jemanden, der ihn liebt und sich um ihn kümmert, ich meine ich kann ja nicht immer für ihn da sein und Hassi würde eine richtige Beziehung sicher auch nicht schaden...
Maria hatte ihre Kollegin die ganze Zeit beobachtet und weil nach einer gefühlten Ewigkeit noch immer keine Antwort kam, meinte sie.
H:Hallo, noch wer zuhause?
G:Äh...ja.
H:Ich hab Sie was gefragt. Oder wissen sie was, ich kenn die Antwort sowieso schon...sie können mich mal, aber echt!
Mit den Worten stand sie auf, doch Gretchen begann schneller zu sprechen, als Maria verschwinden konnte.
G:Achso okay, dann wissen sie also das Medhi und ich, seit Ewigkeiten gute Freunde sind, besser gesagt seit Anna wieder aufgewacht is. Interessant...und das ich ihm, dass immer und immer wieder klar machen will.
Will die mich jetzt verarschen, oder ist das ihr Ernst?
H:Dann machen sie ihm das aber schlecht klar. Nur so viel zu dem Thema...
G:Und wieso, wenn ich fragen darf?
H:Naja weil er mich hasst...
G:Medhi hasst doch niemanden.
Unterbrach Gretchen Maria sofort, weil sie sich das einfach nicht vorstellen konnte. Medhis Wesen war viel zu sanft und er war viel zu gutmütig, als das er jemanden hassen könnte.
H:Ach, dann hab ich mir den eiskalten Blick und das „Ich hasse Sie“ also nur eingebildet. Sollte mich vielleicht mal untersuchen lassen.
Gretchen starrte Frau Doktor Hassmann ungläubig an und fragte.
G:Wann hat er denn das gesagt und was in aller Welt haben sie ausgefressen, das er so etwas sagt? Ich meine das ist total untypisch für ihn.
Frau Doktor Hassmann lächelte und ihr Blick wirkte müde und frustriert.
H:Ich habe gar nichts ausgefressen und wenn sie mal in sich gehen, würden Sie auch wissen, wann er das gesagt hat, oder waren Sie zu dem Zeitpunkt schon so benebelt?
Zu dem Zeitpunkt?! Meint sie im Labor, ich weiß nur noch, dass ich Schmerzen hatte und Medhi rein gekommen ist...
Sie schloss die Augen um sich an alles erinnern zu können und hörte ein ganz leises „Ich hasse Sie“. Danach konnte sie sich nur mehr an Schwärze, Schmerzen und zu guter Letzt an das Erwachen erinnern.
G:Oh mein Gott, er das wegen mir gesagt...weil Sie mir geholfen haben und...scheiße, es tut mir leid...ich muss mit ihm reden...
Stammelte Gretchen gedankenverloren vor sich hin. Maria hörte aufmerksam zu und dachte sich ihren Teil.
Sie kommt mir jetzt gerade ehrlich schockiert vor, dabei dachte ich, dass ihr das Vergnügen bereitet, wenn sich alle Männer um sie reißen. Aber wenigstens ging ihr jetzt ein Licht auf, das ist ja schon mal positiv.
H:Wenn Ihnen das wirklich leid tut und sie nicht scharf darauf sind, dass Doktor Kaan, jederzeit mit ihnen eine Beziehung eingehen würde und sie vergöttert..
G:Och bitte(unterbrach sie Gretchen) sie müssen jetzt nicht von sich auf Andre schließen. Ich war nie scharf darauf, dass mir alle Männer in Scharren hinterherrennen.
H:Am Ärzteball, haben sie aber alles getan, damit er nur Augen für Sie und ja nicht für mich hat.


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kussmausale Offline

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22.02.2010 21:47
#160 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
habe nun einen langen und letzten Teil, des Gretchen/Hassmanns Gespräch und hoffe das er euch gefällt. Würde mich, wie immer über Kommis freuen und sage Danke. Viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


G:Das war aber etwas Anderes...da hab ich...noch was für ihn empfunden und nicht...
H:ja, ja, habs schon verstanden(unterbrach Maria Gretchens Gestotter erneut), sie empfinden nichts mehr außer Freundschaft für ihn, dann könnten sie(Es kostete Maria, einiges an Überwindung, die nächsten Worte auszusprechen)...mir ja sagen, was ihm wichtig ist und wie ich ihn erobern kann.
Abwartend, sah sie Gretchen an, die wegen der Bitte von Marias Seite, ziemlich überrascht war. Nie im Leben hätte sie sich träumen lassen, dass Frau Doktor Hassmann, jemals sie um Rat fragen oder bitten würde. Trotzdem antwortete sie ohne Umschweife.
G:Lilly ist im wichtig.
H:Lilly? Ist das nicht seine Tochter, oder täusche ich mich da? Aber wie soll die mir helfen?
Gretchen überlegte kurz ob sie Maria, wirklich die ganze Geschichte erzählen sollte, entschied sich aber dann doch dazu, denn Medhi brauchte Lilly und Maria brauchte anscheinend wirklich Hilfe um eine Beziehung zu Medhi aufzubauen. Außerdem konnte sie so ihre Schuld begleichen und alles in geregelte Bahnen lenken. Deswegen begann sie auch zu erzählen, was in Medhis Leben die letzten Monate vorgefallen war. Nachdem sie geendet hatte, starrte Maria Hassmann, Gretchen mit offenem Mund und riesen Kulleraugen an. Sie hatte viel erwartet, aber beim besten Willen nicht das, was sie soeben gehört hatte. Gretchen konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, zugegebenermaßen, es war ein ziemlicher Hammer, dass Alles auf einen Schlag zu erfahren und sie hätte garantiert ähnlich drein geblickt, aber der Anblick, Hassis, sonst so emotionslose und coole Gesichtszüge, dermaßen entgleiten zu sehen, verschaffte ihr in dem Moment Genugtuung und den Beweis, dass Marias Maske nicht undurchdringbar war. Maria verschwendete im Moment jedoch keinen Gedanken an ihren dämlichen Gesichtsausdruck, denn ihr Gehirn hatte im Moment genug andere Informationen zu verarbeiten.
Seine Frau, meine ehemalige Patientin ist eine Nutte, ich könnt kotzen, ist das widerlich und diese falsche Schlange nimmt ihm auch noch Lilly weg!!! Ich würde ihr am Liebsten....Disziplin Maria! Aber das würde auch erklären, wieso er in den letzten Monaten so neben sich stand und diese komischen Pillen genommen hat. Psychopharmaka...da sollte er ganz schnell die Finger davon lassen, aber andererseits er hasst mich und es ist nicht mein Problem...
Erst jetzt fiel Maria, das Grinsen von Gretchen auf und sie fragte etwas angepisst.
H:Was Grinsen sie denn jetzt so blöd?
Gretchen entgegnete, mit einem leicht süffisanten Klang in der Stimme.
G:Naja ihren Gesichtsausdruck, grade eben, kann auch das doofste Grinsen der Welt nicht toppen.
H:Wollen sie mich beleidigen?
G:Nein, das würde ich niemals wagen, ich habe mir lediglich erlaubt, eine nüchterne Festellung zu äußern.
Hey Gretchen, dass war ja richtig gut und schlagfertig, schade dass du das bei Marc(Kaum hatte sie wieder an ihn gedacht, spürte sie wieder den Kummer und den Schmerz, den sie vorher geschluckt hatte)nie so schaffst...
Frau Doktor Hassmann, riss sie aus den Gedanken und meinte.
H:Und sie glauben, dass Lilly die Lösung meiner Probleme ist? Und sie reden, nochmal mit ihm und sagen, dass ich unschuldig bin?
G:Mhm...
Meinte Gretchen und nickte gedankenverloren. Ehe Maria noch etwas fragen konnte, funkte wieder einmal das schrille Piepen, dazwischen, dass einen Notfall ankündigte. Maria guckte darauf und meinte.
H:Ich muss jetzt mal wieder, irgendein Idiot hat sich wohl wieder verletzt.
G:Soll ich mitkommen und helfen?
Maria drehte sich nochmal um und sagte.
H:Danke aber ich nehme mir wieder einmal den Österreichfuzzy, zur Brust, sonst lernt der nie etwas, obwohl das ja sowieso unwahrscheinlich ist. Außerdem schauen sie so aus, als ob sie Ruhe gebrauchen könnten, also gehen sie wieder brav ins Bett und ruhen sich aus.
Gretchen war sehr überrascht über Marias milde Worte und antwortete.
G:Ja dann mache ich das wohl besser, Frau Kollegin.
H:Auf einmal so folgsam? Wissen Sie was, wenn sie so weitermachen könnten wir in ferner Zukunft vielleicht Freundinnen werden.
Bei einem erneuten Piepen knurrte Maria nur noch „Ich komm ja schon“ und war dann verschwunden. Zurück blieb ein überraschtes und müdes Gretchen, die im Moment weder wusste, was sie denken fühlen oder als nächstes machen sollte.


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24.02.2010 20:21
#161 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
zuerst möchte ich mich entschuldigen, dass gestern kein Teil und auch keine Kommis von mir kamen, aber ich habe es zeitlich leider nicht geschafft. Habe jetzt einen Teil für euch, der die Länge von 2 oder 3 Teilen hat, aber ich wollte den Teil nicht trennen, weil Gretchen wieder mal einen kleinen Roman in ihr Tagebuch geschrieben hat Würde mich freuen, wenn es für den langen Teil, auch das ein oder Andere Kommi mehr geben würde. Ich bedanke mich bei Allen, die Eines schreiben und wünsche viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina
Ps: Ich werde morgen leider nicht im Forum sein, weil ich morgen mein Klassenkonzert habe. Hoffe das ich es überleben werde *angst hab* und am Freitag wieder frisch und munter da bin


Nachdem sie eine Weile einfach nur in der Cafeteria gesessen war und vor sich hin gestarrt hatte, entschied sie sich doch wieder zurück in ihr Zimmer zu gehen. Denn Erstens wurde ihr in dem dünnen Krankenhaushemd kalt und zweitens wurde es Zeit, wieder zu Alexsis zu gehen, denn da gehörte sie ja schließlich hin. Das versuchte sie auch ihrem Herz klar zumachen, dass mit lauter Stimme danach schrie, wieder zu Marc zu gehen. Doch die Vernunft und die Angst, erneut verletzt zu werden, hatten die Überhand und kurze Zeit später stand sie auch wieder in ihrem Zimmer. Überrascht blickte sie sich um, doch von Alexsis war weit und breit nichts zu sehen.
Komisch, wo ist er denn hin verschwunden, vorher war er ja noch da... Wahrscheinlich ist er gegangen, weil ich weg war und er zuhause bequemer schlafen kann. Hoffentlich ist er jetzt nicht sauer auf mich...
Aber irgendwie war sie auch froh, jetzt alleine zu sein, denn sie wusste nicht ob sie Alexsis nach der Sache mit Marc in die Augen sehen konnte und so tun als wäre nichts gewesen. So hatte sie wenigstens etwas Zeit um ihre Gedanken zu ordnen und sich wieder zu fassen. Und weil Tagebuch und Schokolade in solchen Situationen immer am Besten geholfen hatten, nahm Gretchen Beides aus ihrer Tasche, kuschelte sich in die warme Decke und begann zu schreiben.

Liebes Tagebuch,
du fragst dich sicher, wieso ich so lange nichts mehr geschrieben habe. Naja es ist eben viel passiert und ich war auch nicht wirklich in der Lage etwas zu schreiben. Aber alles von vorne....wenn ich überhaupt noch alles weiß. Als ich vor ein paar Tagen, geschrieben habe, ich würde Marc verlieren, da habe ich wirklich gedacht, dass es vorbei ist und ich keine Lösung finden werde. Aber wie heißt es so schön? Immer wenn man denkt es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her. Ein Lichtlein in Form von Jochen, nein ich habe mich nicht verschrieben, es war wirklich JOCHEN, mein Bruderherz und somit sicher der letzte Mensch von dem ich Hilfe erwartet hätte. Wie dem auch sei, er hat in der Uni anscheinend aufgepasst und sogar mitgeschrieben. Hätte nie gedacht, dass er das auch macht, aber da habe ich mich wohl getäuscht. Er hat mir einen Zettel gezeigt, auf dem die zugegeben einfache Lösung stand. Ein Rekonvaleszentenserum, ich könnte mich heute noch ohrfeigen, dass ich darauf nicht selbst gekommen bin. Auf jeden Fall war ich, noch nie so froh einen Bruder zu haben, wie in diesem Moment. Ich bin dann wie ne Irre zum Krankenhaus gerasst. Michael Schumacher in seinem Ferrari, hätte gegen mich verloren...okay vielleicht doch nicht. Als ich dann nach meiner sportlichen Glanzleistung, im Krankenhaus ankam, bin ich sofort Hassi suchen gegangen. Als ich sie dann endlich gefunden hatte, musste ich relativ lange auf sie einreden, bis sie endlich, eingewilligt hat, mir zu helfen. Wir sind dann zusammen ins Labor gegangen um das Serum vorzubereiten. Und meine Angst ist mit jeder Sekunde gewachsen. Mir war klar, dass ich mich für Marc infizieren lassen würde und eventuell ebenfalls sterben könnte. Oder er nicht überleben. Doch was hätte ich für eine Wahl gehabt? Keine, denn ohne Marc würde mein Leben nie mehr das Selbe sein und ein Stück in mir würde zerbrechen. Deswegen habe ich versucht, die Angst zu verdrängen, auch wenn ich mir wie ein eingesperrtes Tier verkam, dass nur Eines will, nämlich flüchten. Doch ich durfte nicht flüchten, ich musste es durchstehen, für Marc. Als Hassi, die Spritze jedoch in die Luft gehalten hat und dann zu meinem Arm, hat sich vor meinem Augen alles gedreht. Meine Hände, die von meinen Nägeln bereits Striemen hatten waren schwitzig und ich wartete, mit zusammengekniffenen Augen, auf den Pieks. Bis jetzt dachte ich immer, die Bundesjugendspiele, das Abi oder die Diplomprüfung auf der Uni, wären eine Herausforderung gewesen, doch als ich dort saß, wusste ich, dass das alles ein Spaziergang war, gegen Das, was mich jetzt erwarten würde und ich sollte Recht behalten. Der Pieks war relativ harmlos, aber nur Sekunden später, durchflutete ein brennender Schmerz, als würde ich innerlich in Flammen aufgehen, meinen ganzen Körper. Mir wurde schwindelig, mein Kopf dröhnte und ich hatte das Gefühl mich, auf der Stelle übergeben zu müssen, doch alles was ich spukte war Speichel, vermischt mit dem ersten Blut. Von weit entfernt hörte ich Stimmen, die sich anscheinend stritten und an schrien. Ich wollte sagen, dass sie aufhören sollten, doch ich konnte meine Lippen nicht bewegen. Und dann merkte ich nur mehr, wie ich viel, aber anstatt, auf den Boden zu donnern, wurde ich von starken Händen aufgefangen. Ich glaube es war Medhi, der mich auffing und immer wieder auf mich einredete, doch ich bin mir nicht sicher. Ein leises „Ich hasse Sie“ war das Letzte, was ich gehört hatte, bevor ich immer tiefer in in pechschwarzes Loch gezogen wurde. Ich weiß nicht mehr, was danach geschah, ich war gefangen in der Dunkelheit, in den Schmerzen und im tiefen Schlaf, mit wirren Träumen. Als ich wieder zu mir kam, hatte ich ein taubes Gefühl und konnte meine Augen nicht öffnen, doch ich hatte es geschafft, ich lebte, dass war das Einzige, was ich denken konnte. Nachdem ich einige Zeit, daliegen und die Gespräche meiner Familie belauschen musste, hatte ich endlich genug Kraft gesammelt um die Augen zu öffnen und in das grelle Licht, der herein strahlenden Sonne zu blinzeln. Ich gebe es zu, ich hätte mir in diesem Moment nichts mehr gewünscht, als Marc an meinem Bett sitzen zu sehen, mit einem schiefen Grinsen im Gesicht. Aber ich wahr auch froh, Mama, Papa und Jochen bei mir zu haben, denn wir sind ja schließlich eine Familie. Nach vielen Umarmungen, einer Standpauke von Papa und den Fragerein meiner Mutter, kam schließlich Alexsis und sie ließen mich alleine. Ich freute mich, Alexsis zu sehen, von ihm in den Arm genommen zu werden und gesagt zu bekommen, dass er mich liebt. Ich hätte wunschlos glücklich sein können, doch ich war es nicht, denn in meinen Gedanke schwirrte nur eine Frage herum. Welche kannst du dir ja denken... Alexsis, blieb bei mir, wollte mich beschützen, an meinem Bett schlafen...total süß, aber ich ertrug die Ungewissheit nicht. Deswegen schlich ich mich, in finsterer Nacht, auch zu Marcs Zimmer. Als ich dort vor der Tür stand, ich weiß nicht, was ich in diesem Moment fühlte, irgendwie war alles dabei. Unbändige Angst, was wäre wenn, Vorfreude ihm wieder nahe zu sein und Aufregung, wie er auf mich reagieren würde, wenn er wach wäre. Langsam ging ich hinein und zu seinem Bett. Er sah schwach, aber zufriedener aus, als vor einigen Tagen und was die Hauptsache war, Marc lebte. Ich habe mich dann über ihn gebeugt, ihm das erzählt, was mir gerade durch den Kopf ging und ihn angefleht, dass er aufwachen sollte. Und genau, als ich die Hoffnung gerade aufgegeben und mich weg gedreht hatte, hörte ich ein heißeres „Hasenzahn“. Seine Stimme klang für mich zu schön um wahr zu sein und ich hätte die ganze Welt umarmen können, dass er mich Hasenzahn nannte. In dem Moment, war es das Schönste was er hätte sagen können. Was danach geschah, kann ich nicht in Worte fassen, so gern ich es auch würde, aber es gibt keine passenden Worte dafür. Ich sah ihm in die Augen und er streichelte meine Wange, für mich gab es nur noch Ihn und ich war in diesem Moment so glücklich, wie noch nie, verboten glücklich, doch es war mir egal. Ich weiß nicht, wie lange wir so dagessen sind, bis er mich gefragt hat, ob ich glücklich bin. In diesem Moment war ich glücklich, ich war glücklich mit ihm, nur das konnte, wollte und durfte ich nicht sagen und deswegen wich ich der Frage aus. Danach folgte ein Wortgefecht, ich schrie Marc an, er blieb ruhig, doch wusste was er tat. Irgendwann, war aber auch er sauer und ein Wort ergab das andere. Und da waren auf einmal die drei Worte aus seinem Mund, die ich jahrelang hören wollte, für die ich so lange Alles gegeben hätte. Obwohl mein Herz jubelte, sagte mir mein Verstand, dass es falsch war, Marc zu glauben, falsch war, zu ihm zu gehen. Und ich habe mich dazu entschlossen, dem Verstand zu gehorchen, auch wenn es meinem Herz schmerzt. Denn wenn immer ich bisher auf mein Herz gehört hatte, wurde ich enttäuscht, Peter und unendlich viele Male, war Marc der Grund meiner Enttäuschung. Jedes Mal, wenn ich Marc mein Vertrauen und mein Herz geschenkt habe, hat er es wieder fallen lassen, er hatte es immer wieder zerbrochen und jede Chance, die ich ihm gab, zunichte gemacht... Alexsis ist immer ehrlich zu mir gewesen, er liebt mich ohne Kompromiss und beschützt mich und mein Herz. Ob ich glücklich bin? Ich weiß es nicht, doch ich bin beschützt und arbeite mit jedem Tag daran, dieses Glück wachsen zu lassen und irgendwann wunschlos glücklich zu sein, mit dem Mann, dem ich vor Gott ewige Treue geschworen habe. Ich bin gegangen und ich werde Marc fernbleiben, er wird ein Freund sein, doch mehr wird es zwischen uns nie mehr geben, denn Das werde ich nicht zulassen. In der Cafeteria bin ich Hassi begegnet und habe mit ihr ein sehr interessantes Gespräch geführt. Sie empfindet etwas für Medhi und will ihn erobern und ich wünsche ihr alles Glück der Welt dafür. Ich hoffe, dass sie Lilly findet und sie und Medhi zusammen glücklich werden können. Denn es wird Zeit, das alte Kapitel abzuschließen und endlich in ein neues glückliches Leben zu starten, als hätte es diese Zeit, nie gegeben.


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27.02.2010 19:38
#162 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
ich habe jetzt wieder einen kurzen Teil für euch. Ich hoffe er gefällt euch und ich würde mich wirklich über viele Kommis freuen, damit ich auch weiß, ob es euch gefällt! Wenn ihr fleißig in die Tasten haut und Kommis schreibt, werde ich dasselbe tun und euch noch einen Teil schreiben. Danke schon mal
GGLG Edina


Die nächsten Tage setzte Gretchen alles daran, ihren Vorsatz umzusetzen und schaffte dies auch erstaunlich gut. Am nächsten Morgen, hatte sie erst einmal Alexsis angerufen und ihn gebeten, sie am Abend abzuholen. Alexsis war natürlich überglücklich, seine Frau endlich wieder bei sich haben zu können und stand am Abend pünktlich in Gretchens Zimmer, um sie abzuholen. Zu Hause erwartete sie eine mit Rosen und Kerzenschein, geschmückte Burenvilla. Gretchen war überwältigt, denn sie hätte nicht gedacht, dass Alexsis sich solche Mühe geben würde. Als sie auch das liebevoll hergerichtete Dinner sah, war sie überwältigt. Gemeinsam genossen die frisch gebackenen Eheleute, die Lasagne und dann den Schokopudding und kamen sich dabei immer näher. Gestärkt und mehr oder weniger glücklich erlebten sie eine wunderschöne Nachhochzeitsnacht. Alles lief harmonisch und man könnte sagen Gretchen hatte mit Alexsis endlich das Leben, dass sie sich schon so lange gewünscht hatte. Auch in der Klinik lief es gut, die Virussache war überstanden und der normale Krankenhausalltag kehrte wieder ein. Nur einer fehlte noch, nämlich Marc, es ging ihm von Tag zu Tag besser, zumindest körperlich und er versuchte niemanden merken zu lassen wie es in ihm drinnen aussah. Er riss seine Sprüche und Witze und brachte jede Schwester, die bei ihm die Werte kontrollieren musste, zur Weißglut. Kurz gesagt: Marc Meier war back! Nur in stillen Momenten, meistens nachts, lag er wach und dachte an Gretchen. Auch wenn er fest entschlossen war, sie zu vergessen und seine Mauer wieder aufzubauen, wollte ihm das nicht gelingen und er wünschte sich nichts sehnlicher, als das Gretchen an seinem Bett sitzen und ihm eines ihrer bezaubernden Lächeln schenken würde. Aber egal wie sehr er sich das auch wünschte Gretchen kam kein einziges Mal, um ihm zu besuchen. Doch wenn man glaubte, Gretchen würde es leicht fallen, Marc fernzubleiben, lag man falsch. Auch wenn sie alles daran setzte, das Zimmer nicht betreten zu müssen und sich manch bizarre Ausrede einfallen ließ änderte es nichts daran, dass sie sich nicht nach Marc sehnte. Und manchmal wurde diesen Verlangen so stark, dass sie mitten in der Nacht zu Marcs Zimmer schlich und ihn von außen beobachtete. Mehrmals ertappte sie sich dabei, wie sich ihre Hand, wie von selbst auf die Türklinke legte, doch immer wenn sie eintreten wollte, schrie die Stimme der Vernunft, laut auf und übertönte das Herz. Doch Gretchen wusste, dass sie Marc nicht ewig aus dem Weg gehen konnte und hatte keine Ahnung, wie sie Marc entgegen treten und mit ihm zusammen im OP stehen sollte. Auch Marc hatte Angst vor der ersten Begegnung und vor den gemeinsamem Arbeitsstunden, denn auch wenn er nach außenhin cool und souverän wirkte, hatte er sich innerlich noch nie so hilflos und verletzlich gefühlt. Und weil weder Marc noch Gretchen, den Mut hatten, die Sache zu klären vergingen zwei Wochen, ohne den anderen, jemals zu sehen.


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28.02.2010 20:53
#163 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
danke für die Kommis. Habe jetzt wieder einen längeren Teil für euch und hoffe, dass er gefällt!
GGLG Edina


Während ein nervöser Doktor Marc Meier, im OP auf und ab tiegerte und immer wieder angespannt auf die Uhr sah, stand eine nicht minder nervöse Doktor Gretchen von Buren vor dem Aufzug und wartete darauf, dass sich die Türen endlich öffneten.
Ich sehe Marc wieder...(Der Herz Teil, tanzte bei dem Gedanken, einen kleinen Freudentanz, Vernunft und Angst rieten Gretchen jedoch, möglichst schnell, das Weite zu suchen.)...Scheiße, ich glaub ich steh Das nicht durch...ich muss hier weg, aber schnell!!!
Doch mit ihrem Fluchtversuch, kam Gretchen genau zwei Schritte weit, weil ihr dann auch schon Gigi entgegen gerannt kam und rief.
GI:Hey Gretchen, schön dich zu sehen!
G:Hallo Gigi...ähm ich wollte sowieso gerade gehen...
Gigi schaute Gretchen erstaunt an und meinte.
GI:Hast du jetzt nicht Dienst?
Och Menno...sicher hab ich Dienst, aber ich will einfach nur weg!!!
G:Ähm...also ich..fühl mich nicht so besonders gut und deswegen dachte ich, dass ich mir heute frei nehme.
In der Zwischenzeit hatten sich die Aufzugtüren geöffnet und Gigi stieg ein und winkte Gretchen mit der Hand herbei.
GI:Komm Gretchen du kannst dann gleich gehen, aber ich wollte dir unbedingt noch etwas sagen und ich glaub es wird dir gefallen.
Widerwillig trottete Gretchen zurück zum Fahrstuhl und stieg ein. Ob sie jetzt fünf Minuten früher oder später ging, war im Prinzip auch schon egal. Gigi wollte gerade den Mund aufmachen und zu erzählen beginnen, als sich durch den Türspalt noch eine gewisse Krankenschwester quetschte.
Das gibt’s doch jetzt nicht, mir bleibt auch einfach nichts erspart!
Gabi warf ihre Haare nach hinten und ignorierte Gretchen total. Gigi gegenüber setzte sie jedoch Eines ihrer typischen Schleimer Grinsen auf und begann auch sogleich zu heucheln, denn Gigi stellte in ihren Augen keine Konkurrenz dar.
GA:Morgen, Frau Doktor Amsel. Schön sie hier zu treffen(Gretchen schaute Gigi mit einem fragenden Ausdruck an und Gina drehte sich zu Gabi)Ich finde es übrigens ganz toll, dass eine Frau mehr im Team ist(fuhr Gabi ungerührt, von Gretchens Blicken fort), denn mit denen arbeitet man als einfache Schwester, einfach lieber zusammen, Sie wissen schon, sexuelle Belästigung und so weiter...
Gretchen hatte zwar keine Ahnung, wovon Gabi, um alles in der Welt sprach, aber ihre *Unschulds-Schleimer, ich bin ne unschuldige kleine Krankenschwester Masche*, machte Gretchen echt aggressiv und sie hatte große Mühe, den aufsteigenden Brechreiz zu unterdrücken. Um zu verhindern, dass Gabi weitersprach, fuhr sie spitz dazwischen.
G:Ach bitte Gabi, das ist ja lächerlich, die Einzige, die jeden belästigt, bist hier wohl du! Und spar dir die Schleimermasche, Gigi weiß, wie du wirklich bist.
GA:Wie ich wirklich bin? Sexy, intelligent und gut aussehend, drei Eigenschaften, die auf „dich“ wohl eindeutig, nicht zutreffen.
G:Mein Mann ist da aber ganz anderer Meinung Gabi, also lass deine unqualifizierten Aussagen!
GA:Wenn du es mir nicht glauben willst, kannst du ja Marc fragen, der wusste meine Qualitäten immer zu schätzen.
G:Jaaaaa siiiiiicher Gabi, das haben wir ja gesehen. Erpressung und ne untergejubelte Schwangerschaft. Wusste er echt zu schätzen!
Gigi wollte das Gespräch der beiden Streithähne nach jedem Satz unterbrechen, aber sie kam nicht dazu, weil Gabi schon wieder lospfauchte.
GA:Ja darauf bist du stolz, dass du mir alles genommen hast, was ich hatte. Marc und mein Kind, es muss ja eine Genugtuung für dich sein, jetzt sogar nen Millionär geheiratete zu haben, aber freu dich nicht zu früh Hoppelhase, denn jeder bekommt das, was er verdient! Wirst du schon noch sehen...
GI:Frau Kragenow, ich glaube es reicht jetzt. Ich wollte mich mit Frau Doktor von Buren unterhalten, also halten sie gefälligst ihren Mund.
Unterbrach Gigi nun endlich, dass Gespräch und wandte sich wieder an Gretchen.


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02.03.2010 19:58
#164 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
sorry das gestern kein Teil kam aber ich habs einfach nicht geschafft! Jetzt noch ein Teil der drei Gs, hoffe, dass er euch gefällt und würde mich rießig über Kommis freuen! Danke und viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina

Danke Gigi...ich kann nichts dafür, dass ihr Kind gestorben ist, verdammt nochmal, Marc, Medhi und ich haben alles getan! Ich hasse Gabi, aber das habe ich ihr bei Gott nicht gewünscht und wenn sie nicht bald damit aufhört, uns die Schuld in die Schuhe zu schieben, dann flipp ich aus, Ich mein, dass kann doch nicht ihr Ernst sein, als ob ich nicht selber schon genug Probleme hätte....zum Beispiel, wie komme ich hier weg und was will Gigi mir sagen...
Da ihre Freundin gedankenverlorenen neben ihr stand, meinte Gigi.
GI:Alles okay mit dir? Ich meine, wir können auch später reden, wenn du willst.
G:Ähm...ne passt schon, hab nur gerade nachgedacht..
GA:Ja das dauert bei dir Blondchen, ja meistens lang.
G:Boahr Gabi, halt deine Klappe, ja?!
Gigi legte Gretchen eine Hand auf die Schulter und meinte beruhigend.
GI:Gretchen, ignoriere sie, sie ist es nicht wert, deine Nerven an sie zu verschwenden.
G:Ja da hast du recht, also was wolltest du mir sagen?
GI:Ich hab gestern den Arbeitsvertrag unterschrieben, als Kinderärztin, ich bleib erst einmal hier und wir werden Kolleginnen, ist das nicht toll?!
Fragte diese freudestrahlend. Gretchen jedoch, wusste nicht so recht, ob sie sich über diese Neuigkeit freuen sollte, natürlich war es toll, ihre Freundin, bei sich zu haben, aber nach der Sache mit Marc, war viel von dem alten Vertrauen abgeblättert. Außerdem hatte sie hier nicht schon genug Probleme und Beziehungskisten zu klären? Aber wer weiß, vielleicht konnte Gigi genau der Rückhalt sein, den sie brauchte.
GI:Freust du dich denn gar nicht?
Hackte Gigi mit enttäuschter Stimme nach, weil von Gretchen noch immer keine Reaktion kam. Dafür kam eine Reaktion von Gabi, die Gigi leise nach äffte, doch weder Gigi noch Gretchen reagierten darauf.
G:Sicher freue ich mich...bin nur etwas überrascht, ich mein, damit hätt ich nicht gerechnet und dann auch noch als Kinderärztin. Bist du sicher, dass das eine gute Idee ist?
GI:Ja ich denke schon, hab mich auch ausführlich in das Thema eingelesen und müsste das eigentlich problemlos schaffen, immerhin gehöre ich zu den renommiertesten Chirurginnen Londons. Außerdem können wir endlich wieder mehr Zeit miteinander verbringen und Sachen unternehmen, die wir schon seit Jahren machen wollten. Und die Erinnerungen an Gerome, kann ich in der Heimat auch besser loswerden, ich meine, wenn du von Marc losgekommen bist, dann...
GA:Haha guter Witz! Bevor die von Marc loskommt, geht in Böhmen ein Viertel unter!
Gut, ich gebs zwar ungern zu, aber da könnte Gabi eventuell Recht haben....ähm habe ich gerade Gabi recht gegeben, oder was?! Jetzt hab ich wohl echt Fieber, aber das könnte auch an der Flut von Neuigkeiten und an der Aufregung liegen...Gigi als Kinderärztin, weiß nicht, da hab ich kein gutes Gefühl mit, aber das kann ich ihr ja schlecht sagen...Außerdem hab ich im Moment, wirklich größere Probleme, zum Beispiel, wie komm ich hier weg, ohne dass mich Marc, Sabine oder sonst wer sieht?!
Gigi wandte sich nochmals zu Gabi und sagte in einem schneidend scharfen Ton.
GI:Halten Sie endlich die Klappe, Schwester!(und Gretchen flüsterte sie ins Ohr) Ist die Frau immer so schrecklich?
G:Nö, noch viel schlimmer(erwiderte Gretchen lächelnd) aber ignorier sie, ich freue mich einfach, dass du da bist.
Nach diesen Worten umarmte sie Gigi. Von Gabi kam noch ein ironisches „Ach wie süß“, doch dann öffneten sich die Aufzugtüren und sie verschwand.
GI:Ich muss jetzt auch. Bis dann Gretchen.
Meinte Gigi, gab Gretchen ein Freundschaftsbussi und hetzte dann ebenfalls, durch den Gang davon. Gretchen schüttelte kurz den Kopf und drückte dann den Kopf, der sie zurück ins Erdgeschoss bringen sollte. Doch auch dieser Fluchtversuch scheiterte wieder kläglich, weil sie erneut aufgehalten wurde und auch diese Person, machte nicht gerade den Eindruck, als wollte sie Gretchen gehen lassen.

Wer das wohl ist? Bin gespannt, was ihr denkt


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kussmausale Offline

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03.03.2010 22:56
#165 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
vielen Dank für die Kommis! Nein es ist nicht Marc, Medhi oder Hassi. Wer es ist könn ih jetzt ja lesen. Viel Spaß dabei und bitte lasst mir ein Kommi da.
GGLG Edina


SA:Frau Doktor, da sind sie ja endlich!
Rief Sabine aufgeregt, doch Gretchen reagierte nicht darauf und tat so, als hätte sie die Schwester nicht gesehen.
SA:Frau Doktor hier bin ich! Hallo!
Sie winkte aufgeregt und Gretchen gab sich gezwungenermaßen geschlagen. Sie trat aus dem Aufzug und meinte milde lächelnd, aber vor allem frustriert.
G:Hallo Sabine, was gibt es denn so Dringendes?
Kaum war die Frage ausgesprochen, sprudelte Sabine auch schon los und überhäufte Gretchen mit wichtigen und eher unwichtigen Dingen.
SA:Also, haben sie schon gehört, dass.....(Gretchen schaltete in dieser Zeit auf Durchzug und nahm nicht wirklich wahr, was Sabine ihr erzählte, erst als Marcs Name fiel, erwachte sie wieder aus ihrer Trance)...aber was ich eigentlich sagen wollte ist, dass Doktor Meier wieder da ist und sicher schon vor zehn Minuten, Richtung OP verschwunden ist, also sollten sie sich besser beeilen.
Gretchen warf ihr einen*Ich habe ja gesagt, dass wir per Du sind* Blick zu und Sabine besserte sich aus.
SA:Also, du solltest dich beeilen und ich auch, weil der Herr Doktor hat heute sowieso nicht besonders gute Laune. Heute hat er mich schon zusammen geschrien und...
Gretchen unterbrach Sabine schnell und erwiderte.
G:Dann geh du schon mal vor und sag ihm, dass ich gleich komme, muss mich nur noch schnell...abhauen, nachdenken, mir ne Schoko holen...umziehen.
SA:Okay, dann mach ich mich auf den Weg(Sabiene musterte Gretchen mit ihrem doofen Blick hinter dem sich aber eine erstaunliche Portion Intelligenz, oder zumindest eine guten Menschenkenntnis verbarg, denn als hätte sie Gretchens Gedanken gelesen, fügte sie noch hinzu) Aber nicht abhauen, wir brauchen dich im OP.
Dann rannte die Schwester auch schon eilig den Flur hinunter und ließ ein verdutztes und zunehmend nervöses Gretchen stehen.
Ich...Marc hat schlechte Laune und hat heute bereits Sabine zur Schnecke gemacht! Was mach ich denn jetzt, abhauen geht nicht und...Marc, scheiße ich glaub ich pack das nicht.
Langsam ging sie in die Umkleide und öffnetet ihren Spind. Dabei zitterten ihre Hände und sie hatte Probleme sich den Kittel abzustreifen. Nachdem sie es endlich geschafft hatte drückte sie die Türe mit beiden Händen zu und lehnte ihren Kopf gegen das kalte Metall. Die Kälte beruhigte sie ein wenig und sie nahm den Schokoriegel aus ihrer Hosentasche, den sie sich heute morgen schon vorsorglich eingesteckt hatte. Sie riss das Papier auf und nahm einen großen Bissen von ihrer Notfallsmedizin.
Das tut gut, Schokolade hilft doch immer noch am Besten und jetzt muss ich wohl in den OP, zu Marc...(Bei diesem Gedanken flatterte ihr Herz während sich ihr Magen vor Angst, schmerzhaft zusammen zog) Ich schaffe das nicht, ich hab doch gar keine Ahnung wie ich ihm gegenübertreten soll, nach seinen Worten und was ist wenn er mich total fertig macht...das halt ich nicht aus und was soll ich ihm sagen wenn....Hilfe eindeutig zu viele Fragen, auf die ich keine Antwort habe...
Doch je länger sie auch über mögliche Antworten nachdachte, die Situation machte es nicht besser und nach geschlagenen fünf Minuten wurde das sogar Gretchen klar. Deswegen machte sie sich auch endlich auf den Weg Richtung OP.


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kussmausale Offline

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04.03.2010 23:29
#166 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
wieder danke an diejenigen die mir ein Kommi dagelassen haben! Ihr seit gespannt auf das Wiedersehen von den Beiden, wisst ihr was, das glaub ich euch. Viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


Aber auch einige Türen weiter, war ein gewisser Oberarzt höchst angespannt und das lag keineswegs am Patienten der betäubt vor ihm lag und gezwungenermaßen darauf wartete, dass ihm endlich der Blinddarm entfernt wurde, sondern an seiner blonden Assistenzärztin, die immer noch auf sich warten ließ.
M:Wo ist Frau Doktor Haase?!
SA:Die kommt sicher gleich, ist sich nur schnell umziehen gegangen.
Auch wenn Marc das alles ganz und gar nicht recht war, tauchte bei dem Wort „umziehen“ ein Bild von Gretchen vor seinem inneren Auge auf, wie sie nur im Krankenhaushemd begleitet und mit bloßen Füßen vor seinem Bett steht und sich liebevoll zu ihm hinunter beugt. Mal abgesehen von ihrem strahlenden Lächeln, den ozeanblauen Augen und den blonden Engelslocken hatte er auch ihre wunderbaren Rundungen bewundern dürfen. Bei dem Gedanken, dass ihn nur der kleine Fetzen Stoff von ihrer weichen Haut getrennt hatte, wurde ihm augenblicklich heiß und kalt zugleich. Leise stöhnte er auf und klammerte sich am OP Tisch fest um nicht den Halt zu verlieren, denn sein Blut war gerade ziemlich in Wallungen und die männlichen Hormone, drohten ihm den Verstand zu vernebeln.
SA:Herr Doktor Meier, ist alles okay mit Ihnen!!?
Holte ihn Sabine wieder zurück in die Wirklichkeit. Marc schreckte auf, stellte sich gerade hin und erwiderte in seinem typischen Machoton.
M:Sicher, ich habe nur gerade darüber nachgedacht, wie unerträglich lange Frauen brauchen, um sich um zuziehen.
SA:Das hat aber gerade anders ausgesehen, wie Sie da....
MA:Hat Sie irgendjemand nach ihrer unqualifizierten Meinung gefragt?(Sabine schüttelte nur stumm den Kopf) Na eben, dann halten Sie gefälligst die Kappe.
Nach diesen Worten rauschte er hinaus in den Vorbereitungsraum, drehte das Wasser eiskalt auf und klatschte sich eine Ladung Wasser ins Gesicht, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen.
Scheiße Meier, was ist nur mit dir los?! Vielleicht werd ich krank, ja das muss es sein.(Aber eine kleine Stimme in seinem Kopf schrie: „Du bist liebeskrank, du Trottel, nicht mehr und nicht weniger!“) Ach Hasenzahn, was hast du nur aus mir gemacht...
Er atmete tief durch, in der Hoffnung endlich seine Fassung wieder zu finden, denn diese Unsicherheit und die Gewissheit Gretchen verloren zu haben, stachen ihm tief ins Herz, ein Schmerz von dem er dachte ihn nie wieder fühlen zu müssen, denn seine Mauer hatte ihn bis jetzt immer gut geschützt, aber eben nur bis jetzt...
Gretchen stand nun ebenfalls vor der Tür, des Vorbereitungsraumes und das Zittern hatte wieder eingesetzt, wenn auch nur schwach. Wahrscheinlich war sie selbst dazu, viel zu angespannt. Endlich konnte sie ihn wieder sehen, vollkommen fit und gesund und wieder ganz der Alte....Und genau das war es, was die Angst in ihr auslöste. Auf der einen Seite wünschte sie sich nichts sehnlicher als das er wieder ganz der Alte wäre doch auf der anderen Seite wünschte sie sich so sehr, das die Worte doch eine Bedeutung gehabt hatten und er um sie kämpfen würde. Doch befürchtete sie das Gegenteil, nämlich das er wieder auf ihren Gefühlen herumtrampeln würde und sie fertig machen. Alleine der Gedanke, versetzte ihr einen kleinen Stich ins Herz....
Aber habe ich nach meinem Abgang etwas anderes verdient, nicht wirklich... Ich geh jetzt einfach da rein und trete ihm gegenüber. Ich habe ihm das Leben gerettet und mir diese scheiß Spritze geben lassen und die Schmerzen ausgehalten, also schaff ich es jetzt auch, mit ihm zu operieren...hoffe ich zumindest...
Sie atmete tief durch, straffte ihre Schultern und öffnetet die Tür, darauf bedacht das Zittern zu verbergen. Dann trat sie mit schnellem Schritt und so selbstbewusst, wie nur irgendwie möglich, ein und stieß auch prompt mit Marc zusammen.


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kussmausale Offline

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06.03.2010 23:18
#167 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hallo meine Lieben,
ich bedanke mich für die Kommis, würde mich jedoch sehr freuen, wenn ihr hin und wieder mal mehr dalassen würdet. Hier der nächste Teil und somit auch das Wiedersehen der Beiden. Viel Spaß beim Lesen
GGLG Edina


Gretchen brauchte einige Sekunden um zu realisieren, an welcher Brust sie sich gerade fast die Nase gebrochen hatte und Marc ging es genauso, auch er registrierte nicht sofort, dass es Gretchen war die ihn fast über den Haufen gerannt hatte. Während sie vorsichtig seinen Geruch einzog, wohl wissend, dass sie es nicht tun sollte, stand Marc da, unschlüssig was er mit seinen Armen anfangen sollte. Auch wenn er sie am liebsten um sie geschlungen hätte, oder ihr Gesicht, sanft angehoben, tat er nichts dergleichen, denn die elektrische Spannung und das Kribbeln, dass seine Haut überall dort durchflutet, wo Gretchen ihn streifte, drohte ihm schon jetzt den Verstand zu rauben. Auch Gretchen ging es nicht anders, Marc wieder vor sich stehen zu sehen, war an sich schon wunderschön, doch sie genoss seine Wärme, seine Nähe, seinen Geruch...
Erde an Gretchen Haase, ähm von Buren, was zum Teufel mache ich hier!!! Bin ich verrückt, oder wie?! Aber irgendwie ist es so schön...es darf aber nicht schön sein...
Nachdem Gretchen noch einmal seinen Geruch eingezogen hatte, stieß sie sich mit den Händen sanft von ihm ab und trat einige Schritte zurück. Marc lies die Hände enttäuscht sinken und suchte ihren Blick, dies war aber gar nicht so leicht, weil Gretchen den Kopf, schuldbewusst gesenkt hielt. Sie spürte seinen Blick, auf sich ruhen, doch sie hatte Angst vor dem, was sie darin erwarten könnte.
Wieso ist sie zurückgewichen und wieso schaut sie mich nicht an. Ich würde so gerne in ihre Augen sehen...Marc Meier, bleib hart!
M:Morgen Hasenzahn, auch den Weg in den OP gefunden?
Fragte er Gretchen, bemüht darum, sich nichts anmerken zu lassen, wie es in ihm drinnen aussah.
Scheiße, er ist sauer...Aber was war das gerade eben. Irgendwie war da mehr, als dort sein sollte...
G:E...es tut mir l..leid, Marc.
Brachte Gretchen eine Entschuldigung über die Lippen und sah Marc vorsichtig ins Gesicht. Und der Blick, der sie traf, überraschte sie zutiefst. In Marcs schönen grünen Augen, spiegelte sich sein innere Kampf wieder. Auf der einen Seite Liebe, Hoffnung und Verzeihen und auf der anderen Seite Schmerz, Angst und eine Traurigkeit, die sie bei ihm noch nie gesehen hatte.
M:Was tut dir leid?
Bohrte Marc nach in der Hoffnung, dass zu hören, was er sich wünschte.
„Marc es tut mir leid, dass ich einfach gegangen bin und nicht mehr bei dir war. Das ich nichts auf deine Worte erwidert habe.“, aber Gretchen sagte nichts dergleichen.
G:Ähm, dass ich zu spät gekommen bin.
Mehr hat sie nicht zu sagen, mehr nicht? Okay Gretchen, wie du willst ich hätte dir verziehen...(Wer sagt dir überhaupt, dass sie das will? Meldete sich die altbekannte Stimme wieder zu Wort.) Ja wer sagt mir das? Es wird Zeit, sie zu vergessen und weiter zu leben...Es gibt auch andere schöne Frauen, ich brauche Hasenzahn nicht...
Plötzlich war da eine Leere in seinem Blick und es kam ihr vor, als hätte er um sich eine meterhohe Mauer gezogen, um ihr nicht noch einmal die Chance zu lassen auch nur einen klitzekleinen Einblick in sein innersten zu erhaschen. Er war wieder ganz der Alte.
M:Das sollte es auch, also kauf deine Schokolade nächstes Mal nach der OP und nicht davor. Außerdem, wenn ich mir dich so anschaue, wäre es so oder so klüger, du würdest es lassen, sonst passt du irgendwann nicht mehr durch die Tür und das wollen wir ja nicht riskieren.


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kussmausale Offline

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07.03.2010 20:06
#168 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hallo Mädels,
ich bedanke mich für eure Kommis und bin jetzt gespannt, was ihr zum nächsten Teil sagt, ich hoffe es gefällt euch, obwohl ich...naja lest selbst
GGLG Edina


Marc hatte dieser Satz einiges an Überwindung gekostet, doch er fühlte sich wohler weil er spürte, dass seine Mauer wieder beständiger wurde. Gretchen hingegen tat dieser Satz irrsinnig weh. Gerade noch, war Marc ihr so nahe gewesen und das nicht nur körperlicher Weise, sondern sie hatte gesehen, wie es ihm ging und hatte ihn nur all zu gut verstehen können. Doch dieses Verständnis war verschwunden, Marc hatte es überrollt und mit Füßen getreten. Stattdessen hatten Wut und Enttäuschung die Oberhand gewonnen und Gretchen musste schwer schlucken und hatte große Mühe, nicht zu zeigen, wie sehr sie der Satz verletzt hatte.
G:Ja lass das mal meine Sorge sein, hmm...
M:Solange du rechtzeitig kommst, von mir aus. Und jetzt wird gearbeitet und das gefälligst ordentlich, verstanden?
Er ging schon in den OP und winkte Gretchen herbei.
G:Jaaa Marc!
Marc steht bereits am OP Tisch und dreht das Skalpell in den Händen. Als er merkt, dass Sabine noch immer in der Ecke steht, schnauzt er sie an.
M:Und sie Sabine, warten dort in der Ecke auf bessere Zeiten, oder wie?
Sabine schüttelte den Kopf und schaute ihren Oberarzt an. „Das ist eine Drehung von 180 Grad, gerade eben war er noch so freundlich“, dachte sie.
M:Kommen sie dann gefälligst hier her, oder muss ich Ihnen ne extra Einladung schicken?!
Boahr, was ist ihm denn bitte über die Leber gelaufen? Sabine kann jetzt an der ganzen Sache echt nichts für!
S:J..ja, Herr Doktor. Tut mir l..leid.
Sabine rannte regelrecht zum OP Tisch und wartete gehorsam auf Anweisungen. Auch Gretchen hatte sich auf ihm gegenüber hingestellt und linste auf den Patienten.
G:Musst du Sabine anpfauchen, die hat dir nichts getan, Marc.
Okay, da hat sie jetzt sogar recht. Aber Sabine geht mir gerade fürchterlich auf den Wecker, eigentlich würde ich lieber meine Ruhe haben und niemanden sehen, noch hören.
M:Hasenzahn, wen ich hier anpfauche, oder nicht ist ganz alleine meine Sache, weil ich hier der Oberarzt bin und ich lasse mir weder von dir, Sabine, oder sonst wem auf der Nase herum tanzen, ist das angekommen?
G:Ja natürlich Marc, sonst noch Wünsche?
M:Ey, jetzt werd hier nicht frech, sonst kannst du was erleben.
Jetzt droht er mir schon...Was habe ich eigentlich verbrochen? Ich hab mich entschuldigt und auf einmal war er total sauer. Und Sabine macht er auch fertig...
G:Schon klar. Was haben wir denn hier?
Sie deutet auf den Patienten, in der Hoffnung, dass Marcs Laune bei der Arbeit endlich wieder besser werden würde, außerdem konnte sie im Moment wirklich Ablenkung gebrauchen.
M:Akuter Blinddarmdurbruch, das heißt der Blinddarm muss raus. Kreislauf und Vitalfunktionen, weitgehend stabil. Sabine, Blut tupfen, Hasenzahn Haken und Klappe halten.
Kamen die kurzen Anweisungen von Marc und das Team machte sich stillschweigend an die Arbeit. Marc arbeitete konzentriert, auch wenn er seiner Assistenz, immer wieder sehnsüchtige Blicke zuwarf. Auch Gretchen schielte, immer wenn sie dachte, er würde es nicht bemerken, zu Marc hinüber. Sabine folgte den Blicken der Beiden und lächelte verträumt. Als Marc, das Grinsen der Schwester bemerkte, wurde er wieder unfreundlich.
M:Anstatt doof zu grinsen, könnten sie sich verdammt nochmal, auf ihre Arbeit konzentrieren. Das ist keiner ihrer Doktor Rogelt Romane, sondern eine ernstzunehmende OP und wenn sie sich nicht auf der Stelle konzentrieren, fliegen sie in hohen Bogen raus!
S:Ja...jawohl H..Herr Doktor M...Meier.
Stotterte Sabine vor sich hin und die Angst stand ihr ins Gesicht geschrieben. Gretchen warf einen Blick auf die zitternde Schwester und ihr platzte der Kragen. Auch wenn sich Marc, ihr gegenüber, mit den Beleidigungen, weitgehend zurückgehalten hatte, ging ihr sein Verhalten gegenüber Sabine, gehörig auf den Wecker.
G:Sag mal bei dir hackt es aber auch gewaltig, nicht Marc! Lass doch Sabine in Frieden, die hat nur gelächelt mehr nicht. Sei lieber froh, wenn es, in deiner Gegenwart überhaupt noch jemand schafft, zu lächelt, bei der lieben Laune, die du im Moment hast!
Wowow, was habe ich den jetzt verbrochen!? Aber wenigstens wechselt sie mehr als fünf Worte mit mir. Jetzt bist du dran Hasenzahn...Du kannst nicht einfach so tun, als wäre nichts gewesen!!!


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08.03.2010 23:00
#169 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hallo meine Lieben!
Wow, ich habe einmal fünf Kommis*freu* war schon lange nicht mehr der Fall, aber vielen Dank Es gibt ein Gespräch, doch in welche Richtung, seht ir jetzt. Hoffe es gefällt und freue mich auf Kommis. Viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


M:Sabine, Raus!
S:A..aber ich hab doch n..nichts...
Versuchte Sabine sich, mit weinerlicher Stimme, rechtzufertigen. Doch Marc lies das scheinbar völlig kalt, er zeigte lediglich mit dem Finger auf die Tür und schrie, so laut, dass es wahrscheinlich im gesamten Krankenhausflur zu hören war.
M:RAUS!!!
Sabine rannte weinend aus dem OP und konnte das Schluchzten kaum unterdrücken. Gretchen legte die Haken beiseite und wollte ihr hinterher, doch Marc hielt sie am Arm zurück.
M:Hier geblieben, Hasenzahn.
Ich denk ja gar nicht dran! Das kann er vergessen!
G:Lass mich sofort los, Marc!
M:Nein Gretchen.
G:Man Marc, was willst du von mir?
Was ich von ihr will? Vielleicht eine Erklärung, für das was vor zwei Wochen passiert ist, Klarheit...
M:Boahr Hasenzahn, du checkst es einfach nicht!
G:Was Marc?! Dass dein männlichen Ego mal einen Dämpfer bekommen hat und ich dir diesmal nicht freudestrahlend um den Hals gefallen bin?! Sag´s mir!
Jetzt will ich mit ihr darüber sprechen, was vorgefallen ist und dann kommt so was... Aber dann zeig ich ihr wieder mein Ego, sie hats ja nicht anders gewollt und für mich ist es wahrscheinlich auch besser...das ganze Gefühlsgedöhns ist sowieso alles fürn Arsch!
M:Du...hast doch nicht ernsthaft geglaubt ich intressier mich für dich, oder?!
Gretchens Wut, war auf der Stelle verebbt, stattdessen drohte der Schmerz, den Marcs Worte in ihr ausgelöst hatten, ihr Herz in Stücke zu reißen und sie merkte, wie ihr einige Tränen in die Augen stiegen.
G:A...aber du hast doch gesagt...
Stotterte sie mit leiser und zitternder Stimme, wurde aber sogleich von Marc unterbrochen.
M:Meine Fresse! Mir gings scheiße, okay? Und da sagt man schon mal Dinge, die man nicht wirklich ernst meint Hasenzahn!
Nun hatte er das Fass zum Überlaufen gebracht, denn die Tränen die Gretchen vorher noch mühsam zurückhalten konnte, bahnten sich jetzt unaufhaltsam den Weg nach draußen. Sie sah ihn an und schreckte vor der unglaublichen Kälte und Härte in seinem Blick zurück. Es war lange her, dass Marc sie so angesehen hatte, doch so gefühlskalt, hatte sie ihn noch nie gesehen. Hätte Marc sie nicht noch immer am Arm festgehalten, wäre sie auf der Stelle davon gerannt. Marc sah in Gretchens Augen und erkannte, den unglaublichen Schmerz, der sich darin spiegelte. Am liebsten hätte er sie in den Arm genommen, doch das ging nicht mehr und dafür hasste er sich selbst. Das er derjenige war, der sie wiederum so verletzt hatte. Er lies Gretchens Arm los, er wollte sie nicht festhalten, er hatte es nicht verdient, nach seinen Worten. Gretchen fand ihre Sprache wieder und brachte mit tränen erstickter Stimme, einige Worte über die Lippen.
G:D...das kann i...ich einfach n...nicht g...glauben.
Dann drehte sie sich um und rannte bitterlich weinend, aus dem OP.
M:Ja, da sind wir schon Zwei...
Flüsterte Marc leise.


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10.03.2010 21:17
#170 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hallo Mädels,
danke für eure Kommis. Ja Marc hat sie ziemlich verletzt aber das musste sein. Hier der nächste Teil und seit langem wieder ein Epi. Hoffe er gefällt euch und ihr habt Spaß beim Lesen. Würde mih wueder über Kommis freuen.
GGLG Edina
Ps:Es tut mir leid, wenn die nächsten Tage, einmal kein Teil kommt, aber ich bin ziemlich im Stress. Versuche aber immer zu schreiben, wenn ich kann


http://www.youtube.com/watch?v=1qX97WlXef8
Jeder Mensch glaubt an Dinge, die ihm Halt geben, sei es die Liebe der Eltern, des Freundes, der Glaube das Freundschaften ewig halten, oder auch nur der Glaube an Gott, der uns hilft manche Dinge zu verstehen, die sonst unbegreiflich für uns wären.

Doch wenn genau der Glaube, welcher uns am meisten Halt und Hoffnung gegeben hat, in Stücke fällt ist es eines der schlimmsten Erlebnisse im Leben, über das man nicht so schnell hinweg kommen wird, egal wie man es auch versucht, denn wir haben zu viel Hoffnung hineingelegt, um einfach vergessen zu können.
Gretchen läuft aus dem OP und wischt sich immer wieder die Tränen aus dem Gesicht. Nach kurzer Zeit, sind ihre Hände und die Ärmel ihres Kittels voller Tränen und ihre Füße geben nach. Sie kann nicht mehr weitergehen und lässt sich einfach zu Boden sinken.
G:Ich glaube dir nicht Marc....ich kann dir einfach nicht glauben...
Flüstert sie leise vor sich hin.

Wir erliegen dem Irrglauben und reden uns ein, dass es das einzig Richtige war, dass wir getan haben, dass es keinen anderen Weg aus der Dunkelheit gibt...
Marc steht wie versteinert da, einen kurzen Moment spielt er mit dem Gedanken Gretchen nach zu laufen, doch dann wendet er sich wieder dem Patienten zu und arbeitet, so konzentriert er nur kann, weiter.
Ist eh alles fürn Arsch...

Wir glauben daran, dass es trotzt der Lügen und Problemen, einen Ausweg gibt und sich alles zum Guten wenden wird, auch wenn wir nicht wissen wie.

Alexsis sitzt in seinem Büro und schaut sich glücklich lächelnd ein Foto von ihm und seinem Sternchen an, als es an seiner Tür klopft und von draußen die Stimme seiner „Mutter“ zu ihm herein dringt.Verzweifelt rauft er sich die Haare, steht dann aber auf um sie herein zu lassen.

Der Glaube daran, dass alles wieder so werden wird, wie wir es uns wünschen, wenn wir nur lange genug Warten und hoffen...
Medhi schiebt Maria wieder einmal aus der Tür seines Büros und knallt sie danach zu.
ME:Wie oft noch! Ich werde Ihnen das mit Gretchen nicht verzeihen und ich brauche ihre Hilfe nicht!!
Danach lässt er sich auf den Stuhl sinken und schlägt mit der Hand auf den Tisch, in der Hoffnung so die Wut und die Verzweiflung loszuwerden.

Oder der Glaube, die alten Sachen auf sich beruhen lassen zu können, weil sie nach dem, was wir geschafft haben, unwichtig sind...
Bärbel streichelt Franz durch die Haare, der neben ihr im Bett liegt und friedlich schlummert. Jetzt nimmt er sich jeden Tag Zeit, für sein Butterböhnchen und das Eheleben, der Eltern Haase, ist wieder glücklich und erfüllt.

Ja der Glaube, kann uns aufbauen, doch auch so tief erschüttern und wenn wir uns nur Zeit nehmen in uns hinein zuhören, merken wir, dass wir uns teilweise nicht einmal selbst Glauben schenken und uns etwas vorlügen.
Ich kann sie nicht vergessen, so sehr ich es auch versuche, weil...weil ich sie liebe!
Traf Marc die Erkenntnis und ihm wurde klar, dass er Gretchen niemals vergessen könnte, weil sie zu einem Teil seines Herzens geworden war.
Was habe ich nur getan...
Stellte er erschüttert fest.

Und zu guter Letzt ist es der manchmal doch unerschütterliche Glaube, der uns immer wieder aufstehen lässt. Der uns zeigt, dass doch irgendwo in jedem Menschen etwas Gutes steckt, auch wenn wir manchmal jemanden brauchen, der uns davon überzeugt.
Gretchen steht wieder auf und geht die Flure entlang. Ohne es zu merken, kommt sie schließlich vor Medhis Bürotür zu stehen. Nach kurzem überlegen, klopft sie an und tritt langsam ein.


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13.03.2010 20:35
#171 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
nun melde ich mich endlich mit einem neuem Teil im Gebäck zurück und möchte mich zu aller erst entschuldigen, dass trotz euer tollen Kommis, kein neuer Teil kam. Ich habe euch nicht vergessen, war nur leider im totalem Schulstress. Ich gelobe Besserung und hoffe ihr seit mir nicht böse! Ich hoffe ihr habt Spaß beim Lesen und lasst mir wieder ein Kommi da. Vielen, vielen Dank übrigens an meine tollen Leserinnen und Kommischreiberinnen.
GGLG Edina

Gretchen steckte zaghaft den Kopf bei der Tür herein und sah einen ziemlich aufgelösten Medhi beim Schreibtisch sitzen. Er schien das Klopfen gar nicht gehört zu haben.
Soll ich wieder gehen? Obwohl, ihm scheint es schlecht zu gehen...Vielleicht kann ich ihm ja helfen, obwohl das in meinem Zustand, zugegebener Maßen, ein wenig unwahrscheinlich ist...
G:Darf ich reinkommen?
Fragte sie zaghaft und Medhi schreckte aus seinen Gedanken hoch. Als er Gretchen in der Tür stehen sah, huschte ein Lächeln über sein Gesicht. Er sprang vom Stuhl auf, kam mit großen Schritten auf sie zu und umarmte sie stürmisch.
ME:Ich bin ja so froh, dass es dir gut geht Gretchen. Ich habe mir solche Sorgen um dich gemacht!
Medhi war so erleichtert, Gretchen endlich wieder in die Arme schließen zu können, dass er gar nicht bemerkte, dass er die sichtlich überraschte Blonde in seinen Armen fast erdrückte. Erst als Gretchen leicht panisch nach Luft schnappte und ihn ansprach, wurde er wieder in die Realität zurückgeholt.
G:Ähm...Medhi ich freu mich auch, dich zu...sehen, aber ich...bekomme keine Luft mehr.
ME:Oh, dass tut mir leid, ich wollte dir nicht den Atem rauben, zumindest nicht so...
Er ließ Gretchen los und trat einige Schritte zurück, damit sich Gretchen wieder frei bewegen konnte.
G:Ähm...was Medhi?
Fragte sie verunsichert, doch ihr Gegenüber grinste nur frech und meinte.
ME:Naja, es gibt ja auch andere Möglichkeiten, jemandem den Atem zu rauben.
Meint er jetzt etwa küssen!!! Ne oder, das kann ja nicht sein Ernst sein. Wir sind nur Freunde, das muss ich Medhi jetzt ein für alle Mal klar machen! Aber ich will ihn nicht verletzten...
Deswegen versuchte sie das Thema, auch möglichst schnell zu wechseln.
G:Und gibt es bei dir etwas Neues von Lilly und Anna?
Medhis Miene versteinerte sich und er meinte traurig und in monotonem Tonfall.
ME:Nein nichts...absolut nichts. Ich habe versucht Annas neue Nummer herauszufinden, habe ihr an die tausend Mails geschrieben und sie gebeten, mir zu sagen, wo sie und Lilly sind, aber alles ohne Erfolg. Ich will mein Mädchen wieder zurück...
Der Schmerz in Medhis Augen traf Gretchen tief ins Herz, denn auch wenn sie keine Liebe mehr, für ihn empfand, wünschte sie ihm so sehr, dass er wieder glücklich sein konnte. Schließlich zählte Medhi zu den wichtigsten Menschen in Gretchens Leben. Um ihn zu trösten, legte sie eine Hand auf seine Wange und streichelte sanft darüber, in der Hoffnung, die Traurigkeit etwas vertreiben zu können.
G:Ich würde dir so gerne helfen, Medhi. Aber ich...
ME:Du hilfst mir schon genug Gretchen...
Er legte seine Hand auf Gretchens Lockenpracht und zog ihr Gesicht näher an seines heran. Gretchen war geschockt, denn so einen Angriff hatte sie von Medhi nicht erwartet.
Medhi...NEIN er darf mich nicht küssen, dass ist nicht richtig!
ME:Wenn du in meiner Nähe bist, hilfst du mir mehr, als jeder anderer Mensch auf dieser Welt...
Nun war Medhis Gesicht schon gefährlich nahe an Gretchens und seine Lippen waren nur noch Millimeter von ihren entfernt.

Marc hatte die OP nun endlich beendet und er war wirklich froh darüber, denn in seinem momentanen Zustand, war er eine Zumutung und Gesundheitsgefährdung für den Patient gewesen. Er ging in den Vorbereitungsraum und pfefferte Mundschutz und Handschuhe missmutig in den Mülleimer und wusch sich das Gesicht. Am liebsten hätte er den Kopf gar nicht mehr aus dem Wasser gezogen, denn das Wasser vertrieb wenigstens ein wenig Wut und Verzweiflung die er fühlte. Denn er hatte keine Ahnung, wie es jetzt weitergehen sollte, trotzdem zog er sich nach einer Weile den weißen Kittel über und trat hinaus auf den Gang. Dort wartete jedoch schon eine böse Überraschung auf ihn und er hätte sich am Liebsten wieder in den OP verzogen, doch dazu war es nun leider zu spät.


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kussmausale Offline

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14.03.2010 22:56
#172 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey meine Lieben,
ich husche mal schnell vorbei um euch den neuen Teil zu geben. Ob Gretchen nachgibt und Medhi küsst und ob das Elke war. Lest selbst, wünsche euch viel Spaß und freeue mich über Kommis!
GGLG Edina


EL:Marc Oliver, wo warst du nur ich habe dich überall gesucht!
Kam Elke Fischer auf seinen Sohn zu gerannt.
Die hat mir ja gerade noch gefehlt!!! Ich wollte einfach nur meine Ruhe haben und dann kommt sie daher. Frauen sind wirklich eine Plage...
M:Hallo Mutter ich war im OP, denn wie du weißt arbeite ich wieder.
EL:Du arbeitest wieder? Wieso hast du mir das nicht gesagt. Dann hätte ich nicht so lange warten müssen!
Meinte Elke Fischer, in einem vorwurfsvollem Ton.
M:Mit Verlaub Mutter, aber ich habe dir das die letzten Tage sicher zehn Mal gesagt, aber du hast mir anscheinend nicht zugehört. Wie so oft...
Verteidigte sich Marc sofort, kam aber damit nicht wirklich weit, denn seine Mutter ließ den Vorwurf natürlich nicht auf sich sitzen.
EL:Ja Oliver du musst das verstehen, ich habe in letzter Zeit wirklich viel um die Ohren, musste ja die geniale Virusgeschichte mit Doktor Rogelt und seiner Heldin Monipue niederschreiben, die sich für ihn aufopfert, damit er keinen schrecklichen Tod stirbt...
M:Ich habe keine Ahnung wovon du sprichst aber es gab keine Heldin, keinen romantischen Todeskampf und auch sonst nichts, von der romantischen...Scheiße...ähm Sorte. Außerdem wäre ich dir sehr verbunden, wenn du deinen Schreibstoff, woanders her holen würdest, ich bin doch kein...
EL:Aber Oliver, woher denn sonst, die Geschichte war einfach perfekt und jetzt wo es dir wieder gut, habe ich keine Ideen mehr...Oh mein Gott, ich bekomme eine Schreibblockade!
Diese Aussage brachte Marc wirklich nahe an eine Explosion. Als ob der Tag nicht eh schon schlimm genug gewesen wäre, nein jetzt kam auch noch seine Mutter, die ihm quasi dafür verantwortlich machte, dass sie keine „ach so genialen“ Einfälle mehr hatte, weil er gesund geworden war.
M:Du sollst mich nicht Oliver nennen! Außerdem tut es mir leid, dass ich es gewagt habe gesund zu werden und du deine Geschichten nicht weiter schreiben kannst!
Er wandte sich zum Gehen.
EL:Aber Oliver, wie sprichst du denn mit deiner Mutter! Ich brauche deine Hilfe...
M:Ich habe im Moment wirklich andere Probleme Mutter. Versuche es doch nochmal mit den Vampiren. Und jetzt Tschüss.
Marc ging mit schnellen Schritten Richtung Büro und ließ eine ziemlich verdutzte Elke Fischer einfach stehen. Dort angekommen, knallte er die Türe hinter sich zu und setzte sich an die liegen gebliebenen Akten.

ME:Weil ich...
Endlich schaltete sich Gretchens Verstand wieder vollständig ein und sie drückte Medhi im letzten Moment, sanft von sich weg.
G:Medhi es tut mir leid, aber ich kann das nicht.
Medhi meinte hoffnungsvoll und immer noch im Liebestaumel.
ME:Ich wollte dich nicht...ähm überfallen, also wenn du Zeit brauchst kann ich warten.
Ich muss es ihm sagen, so kann das nicht weitergehen. Das bin ich ihm und auch der Hassi irgendwie schuldig....
Aber als sie den Blick von Medhi sah, so voller Liebe und Hoffnung, zog sich Gretchens Magen schmerzhaft zusammen. Sie wollte ihn nicht verletzten, ihn enttäuschen, aber sie musste. Obwohl es ihr fast das Herz brach, Medhi so verletzten zu müssen, wie Marc es, vor nicht einmal einer Stunde mit ihr gemacht hatte brachte sie die Worte schließlich gepresst, über die Lippen.
G:Ich kann dich weder heute, noch morgen oder irgendwann küssen, weil...weil ich..(Gretchens Kehle fühlte sich schmerzhaft trocken an und sie hätte alles dafür getan, nicht weiter sprechen zu müssen.)...ich dich n...nicht mehr liebe...


Meine Geschichte:Das ganz normale Chaos
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kussmausale Offline

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16.03.2010 21:58
#173 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hallo Mädels,
da ich es gestern leider nicht geschafft habe, etwas zu schreiben, habe ich heute einen längeren Teil für euch und hoffe das er gefällt. Ich weiß das Gretchen hart zu Medhi war, aber ich denke, dass war nötig. Mal sehen wie es mit den Beiden weitergeht, aber lest selbst! Dür die lieben Kommis bedanke ich mich und würde mich über neue freuen.
GGLG Edina


Diese Worte waren klar und deutlich, fast zu deutlich befürchtete Gretchen, denn Medhi stand da, als hätte sie ihm gerade ins Gesicht geschlagen. Genau so fühlte er sich auch. Er taumelte fast ein wenig, denn ihm kam es so vor, als hätte Gretchen ihm auch das letzte Stückchen Boden, unter den Füßen weggezogen. Und nichts anderes hatte sie getan, denn die Hoffnung, Gretchen wieder für sich gewinnen zu können, wieder der wichtigste Mann in ihrem Leben zu sein war der einzige Halt und der kleine Strohhalm gewesen, an den Medhi sich die letzten Monate, seit Lillys Verschwinden geklammert hatte. Der einzige Ansporn, sein Leben einigermaßen normal weiterzuführen.
Gretchen konnte es kaum ertragen, Medhi so geschockt und verletzt da stehen zu sehen, deswegen sprach sie schnell weiter, in der Hoffnung, das Ausmaß der Wunde, wenigstens etwas geringer halten zu können.
G:D..du bist mir wahnsinnig wichtig Medhi, mein allerbester Freund, aber ich...kann deine Gefühle nicht....erwidern...
ME:Was habe ich denn falsch gemacht Gretchen? Sags mir?
G:Du hast überhaupt nichts falsch gemacht Medhi. Ganz im Gegenteil, du bist der tollste und einfühlsahmste Mann, den ich je kennen gelernt habe und deswegen hast du eine Frau verdient...die dich genau so lieben kann, wie du sie liebst, nämlich von ganzem Herzen... und ich kann das nicht, auch wenn ich es mir wünschen würde...aber Maria, die...
Doch Gretchen konnte nicht mehr weiter sprechen, weil Medhi sie mit einem eiskaltem Ton in der Stimme unterbrach.
ME:Frau Doktor Hassmann hat dich bei deinem waghalsigem Vorhaben auch noch unterstützt, sie hätte dich abhalten müssen...
Diesmal war Gretchen diejenige, die dazwischen fuhr.
G:Und du glaubst wirklich, Frau Doktor Hassmann hätte mich, davon abhalten können, das Serum zu spritzen. Wenn du das denkst, kennst du mich aber verdammt schlecht. Das war alleine meine Entscheidung und das weißt du auch.
Medhi schwieg eine Weile hielt ihrem, fast schon trotzigem Blick stand. Nach einer Weile fragte er leise.
ME:Und was ist, wenn ich gar keine andere Frau, außer dir will?
Nun war es Gretchen, die wie erstarrt dastand und mit den Tränen kämpfen musste, denn mit dieser Frage hatte Medhi sie, nahe an den Rand der Verzweiflung getrieben.
Scheiße...warum liebt er mich und kann das nicht verstehen, wenn ich das nicht kann? Was soll ich denn jetzt sagen? Ich brauche Schokolade...AAAA
Weil Medhis Blick immer noch ruhig aber auch fordernd auf ihr ruhte, rang sie sich zu einer Antwort durch, von der sie selber wusste, dass sie dämlich war.
G:Du kannst nicht...du musst...einfach eine andere Frau wollen...
ME:Und wie stellst du dir das vor, Gretchen? Gefühle kann man nicht abstellen und ich dachte, das müsstest du doch am Besten wissen!
G:W...w...wieso ich h..habe Alexsis ge...heiratet.
Medhi grinste fast schon hämisch.
ME:Und wenn du mir jetzt aus voller Überzeugung sagen kannst, dass du Marc nicht mehr liebst, vergesse ich dich für immer, versprochen.
Gretchen öffnete den Mund um Medhi zu sagen, dass sie Marc nicht mehr liebte, doch sie bekam keinen Ton heraus. Beschämt starrte sie auf ihre Füße, in der Hoffnung, ihr knallrotes Gesicht verbergen zu können. Medhi nickte wissend und sagte mit einer Bitterkeit in der Stimme, die einem fast in den Ohren schmerzte.
ME:Siehst du, ich habs ja gewusst. Du liebst Marc und wirst ihn wahrscheinlich immer lieben.
Gretchen hatte die Worte eigentlich nur denken wollen, aber sie flüsterte sie leise, ohne es zu merken. Einige Tränen tropften auf den Boden des Büros.
G:Aber er liebt mich nicht.
ME:Was hast du gesagt Gretchen?
Oh mein Gott, ich habe das gerade doch nicht laut gesagt, oder?!
G:Ähm nichts Wichtiges...
Versuchte sie sich raus zu reden, doch Medhi ließ nicht locker und so erzähle sie ihm, was im OP vorgefallen war, ließ aber das Gespräch vor zwei Wochen, bewusst aus. Während sie erzählte, wurde Medhis Gesichtsausdruck immer härter und als sie geendet hatte, ballte er die Hände zu Fäusten.
ME:Wie kann er es nur wagen, dich so zu verletzten!!!
Schrie er wutentbrannt. Gretchen wollte ihn beruhigen, doch Medhi stürzte bereits aus dem Büro.
Auf dem Gang hörte sie ihn noch schreien.
ME:Meier, ich bring dich um!!!
G:Bitte nicht.
Flüsterte Gretchen, die sich mit zitternden Knien, auf den nächstgelegenen Stuhl fallen ließ.


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kussmausale Offline

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18.03.2010 20:04
#174 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
danke für die lieben Kommis. Freue mich auf neue und sage jetzt mal Ring frei für Marc vs. Medhi Viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


http://www.youtube.com/watch?v=jpkGvk1rQBI
Medhi rannte, wie ein wild gewordener Löwe durch die Gänge des Elisabeth- Krankenhauses, fest entschlossen seinem Freund Marc Meier, den Hals um zudrehen, wenn er ihn nur in die Finger bekommen würde. Nachdem er fast seine hochschwangere Patientin Frau Breuer, über den Haufen gerannt und zwei kleine Kinder mit seinem Schimpfkonzert verschreckt hatte, war er nun endlich vor der Bürotür des Chirurgen angekommen.
ME:Jetzt bist du drann, Meier!
Zischte er, bevor er ohne Anzuklopfen einfach die Türe auf riss und mit wenigen Schritten im Büro stand. Hinter ihm viel die Tür krachend ins Schloss und Marc ließ vor Schreck den Kulli fallen, mit dem er gerade Entlassungspapiere unterzeichnen wollte.
M:Sagen Sie Mal, haben sie den....
Setzte Marc an, als er jedoch sah, dass es Medhi war, der da im Zimmer stand, verstummte er, denn der Gesichtsausdruck, den das Gesicht des Gynäkologen zierte, war alles andere als vertrauenerweckend. Marc hatte jedoch kaum Zeit diesen zu bewundern, denn ehe er sich versah stand Medhi hinter ihm, zog im den Kopf zurück und lies ihn dann mit voller Wucht gegen die Tischplatte knallen. Von einem unheimlichen knacken begleitet, küsste Marc seinen Schreibtisch und sah erst einmal nur Sterne und realisierte gar nicht richtig, was ihm soeben widerfahren war. Alles drehte sich und er schmeckte den salzigen Geschmack, von Blut in seinem Mund.
ME:Das könnte ich wohl eher dich fragen!
Was ist hier verdammt noch mal los....Wenn der Irre so weitermacht, hab ich nen Schädelbasisbruch... Moment mal, das ist doch Medhi!!!
Obwohl ihm der Kopf noch immer höllisch dröhnte, versuchte er sich wieder aus dem eisernen Griff von Medhi zu befreien und schimpfte lautstark.
M:Medhi, ich hab zwar keine Ahnung, was du heute in der Früh, statt deinen Psychopillen geschluckt hast, aber ich würde dir raten, mich sofort los zulassen, oder du wirst es bereuen!
Doch die Einzige Reaktion, die er auf seine Drohung bekam, war das schallende Gelächter seines Peinigers und eine spitze Bemerkung.
ME:Och weiste Marc, ich zittere ja schon! An deiner Stelle würde ich Drohungen und Beleidigungen lassen, würde dir sicher besser bekommen.
Bei dem ist wohl auch ne Schraube locker!!! Arschloch!
Marc dachte aber gar nicht daran, sondern schmiss weiterhin mit Beleidigungen um sich, während er mit den Händen verzweifelt versuchte, Medhi abzuschütteln. Schließlich bekam er einen Arm zu fassen, krallte sich in diesem fest und befreite sich so aus der Umklammerung. Schnell sprang er auf, nahm den Arm des Gynäkologen und drehte ihn mit aller Kraft, bis Medhi aufschrie.
ME:AAAAA Marc, du brichst mir den Arm!
M:Ich hab dir ja schon gesagt, du solltest dich nicht mit mir anlegen, gegen mich kommt nämlich niemand an.
Sagte er mit einem dreckigen und boshaften Grinsen im Gesicht, dass Medhi nur noch aggressiver machte, als er ohne hin schon war.
ME:Ich bring dich um, du überheblicher Wixer!!!
Medhi holte zu einem Tritt aus, mit dem Ziel, Marcs Heiligtümer zu treffen und verfehlte diese nur knapp. Marc wurde Medhi eindeutig zu gefährlich und er stieß ihn mit aller Kraft von sich, sodass er taumelte und schließlich das Gleichgewicht verlor. Er konnte sich nicht mehr abfangen und kippte nach hinten weg. Dabei schrammte er mit dem Kopf, an der Mauer entlang und blieb erstmal reglos liegen.
M:Toller Tritt Medhi, ich bin stolz auf dich.
Höhnte Marc, der im Moment stinksauer, auf seinen Freund war und ihm am Liebsten, noch Eine, mitgegeben hätte. Doch als er bemerkte, dass der Angesprochene nicht reagierte, wurde er leicht panisch.
Scheiße...war das vielleicht doch etwas zu fest?! Wollte ihn ja nicht ernsthaft verletzten, obwohl ich da, was ihn angeht, einen anderen Eindruck hatte...was habe ich eigentlich verbrochen, dass er wie ein Irrer, auf mich einschlägt?

kussmausale Offline

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19.03.2010 21:45
#175 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hallo meine Lieben,
danke für eure Kommis. Ich weiß dass der Kampf nicht ganz harmlos war aber das musste einfach sein. Ob Medhi noch lebt? Lest am besten selbst und ich wünsche euch viel Spaß dabei!
GGLG Edina

Er warf einen Blick auf Medhi und erschrak, als er die kleine Blutlache sah, die sich um seinen Kopf gebildet hatte.
M:Fuck! Der blutet mir hier nicht auch noch das Büro voll! Das darf es ja wohl nicht geben!
Fluchte Marc vor sich hin und suchte nach dem Notfallkoffer, in seinem Büro. Doch dieser war wie vom Erdboden verschluckt. Er überlegte kurz, ob er einen holen sollte, doch Medhi hier alleine zu lassen, schien ihm in seiner Verfassung, doch zu gefährlich. Man konnte sich ja nicht sicher sein, ob Medhi, während Marcs Abwesenheit, auf die Idee kommen würde, sein Büro, zu Kleinholz zu verarbeiten. Vorausgesetzt er würde aufwachen... Deswegen schnappte Marc auch seinen Reservekittel, von der Tür und nahm noch ein Handtuch zur Hilfe. Damit kniete er sich neben Medhi nieder und bastelte einen notdürftigen Verband. Als er fast fertig war, kam auch Medhi stöhnend zu sich.
M:Auch schon wach, der feine Herr.
ME:Nimm deine dreckigen Griffel von meinem Kopf, Marc.
M:Das werde ich nicht tun, weil ich dich gezwungener Maßen verarzten muss.
ME:Och Marc, jetzt tu mal nicht so, als würde es dich interessieren, wie es anderen Menschen geht. Das nehme ich dir so oder so nicht ab.
M:Ich weiß echt nicht, was in dich gefahren ist, dass du mich so fertig machen willst, aber statt um dich zu schlagen, könntest du auch mit mir reden. So von Mensch zu Mensch. Du weißt schon was ich meine, ne?
Medhi brach in raues Gelächter aus und meinte.
ME:Jetzt wo ich am Boden liege, wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben, obwohl ich mir gegenüber keinen Menschen sondern ein gefühlskaltes Arschloch sehe. Und Reden war auch noch nie deine Stärke Marc, sonst hättest du vor ein paar Wochen deine verdammte Klappe auf bekommen und Gretchen gesagt, wie du wirklich fühlst!
Ey, wie oft will er mir das eigentlich noch vorwerfen... als ob ich mich nicht selbst dafür verfluchen würde, damals nichts gesagt zu haben und sie vor meinen Augen, in die Arme des Millionärs laufen habe lassen...
Doch Marc sagte nichts dergleichen, sondern blieb weiterhin in Angriffshaltung.
M:Ich wüsste nicht, was dich das anginge, also halte deinen Mund, steh auf und verschwinde aus meinem Büro, Medhi, bevor ich mich vergesse und dir noch einmal eine scheuere.
Der Gynäkologe dachte jedoch gar nicht daran, dem Befehl Folge zu leisten. Er setzte sich lediglich auf und lehnte sich an die Wand, danach sprach er unbeirrt weiter.
ME:Stimmt Marc, es geht mich nichts an, dass du deinen Mund nicht aufgemacht hast. Das war deine Entscheidung, aber weißt du was mich etwas angeht? (Marc lag eine schnippische Antwort auf der Zunge, doch Medhi ließ ihn gar nicht zu Wort kommen und beantwortete seine Frage selbst.) Wenn du aus lauter Frust und Wut auf dich selbst, Gretchen fertig machst! Sie ist eine wunderbare Frau und hat immer nur dein Bestes gewollt und ich werde nicht zulassen, dass du sie noch einmal so verletzt, denn das hat sie nicht verdient! Sie...
Medhi wollte weiter sprechen, wurde aber von Marc unterbrochen, der zunehmend wütender wurde, sich aber auch in die Ecke gedrängt fühlte, weil er wusste, dass Medhi, mit jedem Wort, das er sagte, Recht hatte und Gretchen es nicht verdient hatte, so behandelt zu werden, nicht von ihm noch von sonst irgendwem, auf dieser Welt.
M:Jetzt hör auf, dich wie ein verliebter Dorftrottel aufzuspielen! Das ist lächerlich, du kannst ja sowieso nicht dagegen machen! Und weißt du auch warum? Ich bin ihr Oberarzt und darf sie im OP behandeln, wie ich es für richtig halte! Außerdem hör endlich auf, so zu tun, als wäre Gretchen der Unschuldsengel in Person! Sie ist nur eine Frau, eine Frau wie jede andre auch!
Nach diesen Worten, brannten bei Medhi endgültig die Sicherungen durch! Wie konnte Marc nur so undankbar und egoistisch sein! Er rappelte sich auf und ignorierte die stechenden Kopfschmerzen, die es ihm fast unmöglich machten, aufrecht zu stehen und schrie seinen Freund an, wie er bis jetzt noch nie irgendjemand angeschrien hatte.


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