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Dieses Thema hat 364 Antworten
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 Pausierende und abgebrochene Fortsetzungen!
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kussmausale Offline

Alter Ha(a)se:


Beiträge: 3.958

20.09.2010 22:27
#276 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey meine Lieben,
hier ist nun der nächste Teil und ich kann euch beruhigen. Marc lässt Gretchen nicht abhauen, jetzt ist nämlich endlich mal Stunde der Wahrheit angesagt. Ich freue mich über Kommis und wünsche viel Spaß beim Lesen.
GGLG Edina


Ihr wird das zu blöd?! Zu blöd ist mir die ganze Sache schon seit Wochen und sie will einfach abhauen?! Na warte Hasenzahn...
Gretchen hatte die Hand gerade auf die Türklinke gelegt um diese zu öffnen, als sich Marc wieder zu Wort meldete.
M:Hasenzahn?!
Fragte er mit bedrohlich ruhiger Stimme.
G:Ja was denn noch?!
Keifte diese und blieb widerwillig zwischen Tür und Angel stehen.
M:Wir...waren noch nicht...fertig?!
Sagte Marc und bemühte sich um einen möglichst ruhigen Tonfall, auch wenn es ihm sichtlich schwer fiel, sich zu beherrschen. Aber nicht nur ihm fiel das schwer, sondern auch Gretchen, doch im Gegensatz zu Marc hatte sie deutlich größere Probleme, was das Ruhig bleiben anbelangte.
Dieser,dieser, dieser...Vollpfosten! Grrr womit habe ich das nur verdient!?
G:Was willst du denn noch?! Ich hab...
M:Eine...Erklärung...vielleicht?!
Boahr ey, wie blöd kann man denn eigentlich sein?! Typisch Frau...
Spätestens jetzt wurde auch Gretchen endlich bewusst, dass sie aus der Nummer ohne eine Erklärung nicht mehr raus kam und diese Erkenntnis ging ihr gehörig gegen den Strich. Schließlich war sie Marc keine Rechenschaft schuldig!
G:Gut!(Fauchte sie und pfefferte die Tür mit einem lauten Knall zu, der Marc kurz zusammenfahren ließ.) Du willst also eine Erklärung!
Bingo...der Kandidat hat 100 Punkte!? Endlich hat sie´s gerafft, wurde ja auch langsam Zeit...
M:Hmm...(Er lehnte sich lässig an die Wand und verschränke die Arme vor der Brust) Jep!
Gut...dann erklär ich ihm das jetzt einfach mal...also nur blöd das ich nicht so ganz weiß wie und, dass der hier auch noch so „Mister Obercool like“ dasteht, macht mich ganz kirre!
G:Schön also...wir haben...wir sind...ich bin...
Suchte sie verzweifelt nach den richtigen Worten, die ihr einfach nicht einfallen wollten. Marc ging das ganze Gestammel in der Zwischenzeit schon ziemlich auf den Geist und er unterbrach Gretchen genervt.
G:Komm endlich zum Punkt Hasenzahn!
Gretchen sprach unter Marcs fordernden Blick gequält weiter.
G:Verheiratet eben! Und ich weiß wirklich nicht was da gestern mit mir los war, aber es war...(Sie stockte kurz und atmete tief durch ehe sie die nächsten Worte aussprach.) ein Fehler denke ich und...
Als Marc die Worte aus Gretchens Mund hörte, bereute er es zum ersten Mal, dass er sie zu einer Antwort gedrängt hatte. Sie sah das alles, was zwischen ihnen passiert war, diese zugegebenermaßen wunderbaren gemeinsamen Stunden, als einen FEHLER?! Auch wenn Marc es sich nicht eingestehen wollte, tat diese Tatsache verdammt weh...Genauso gut hätte Gretchen ihm auch einfach ein Messer in den Bauch rammen können....Jedoch bemühte er sich sehr, nicht zu zeigen wie tief ihn ihre Worte gerade getroffen hatten und deswegen fragte er nur kalt.
M:Ein Fehler...ah ja?!
Doch der Tonfall in dem Marc das sagte und sein veränderter Blick irritierten Gretchen....Er wirkte irgendwie verändert, so hatte sie ihn selten gesehen. Verwirrt fragte sie.
G:Ja was denn? Etwa nicht oder wie?!
Was issn jetzt kaputt?! Ich meine Hasenzahn ist zwar manchmal doof, aber sie kann doch nicht allen Ernstes erwarten, dass ich ihr jetzt auf diese Frage eine ehrliche Antwort gebe, nachdem sie mir quasi sagt, dass sie es bereut mit mir...ey so ne Frechheit hat sich noch keine Frau erlaubt?!


Schwesterchen

kussmausale Offline

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Beiträge: 3.958

25.09.2010 00:49
#277 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
Es tut mir wirklich sehr leid,dass ich erst jetzt wieder weiterschreibe, aber ich finde im Moment so wenig Zeit dafür, mich vor den Lapi zu setzen und zu schreiben. Ich hoffe ihr seit mir nicht böse wenn ich hin und wieder etwas unregelmäßiger schreibe und bleibt mir treu.Ich gebe mein Bestes so oft wie möglich zu Schreiben. Okay Schluss jetzt mit der Rede, weiter im Text.Viel Spaß beim Lesen und danke für jedes Kommi!
GGLG Edina


Wegen Gretchens Äußerungen entschied Marc sich einfach mal dazu, gar nichts zu sagen und wenn er ehrlich war, hätte er auch nicht gewusst, was er hätte antworten sollen, denn eigentlich empfand er das, was zwischen ihm und Gretchen passiert war, nicht als Fehler,doch weil sie es als einen betrachtete, bereute er es sich auf sie eingelassen zu haben...
Als Gretchen ihn aber weiterhin mit ihrem Röntgenblick durchbohrte und ihm das langsam aber sicher unangenehm wurde ließ er sich dann doch zu einem mürrischem „Hmm“ hinreißen.
Und mehr sagt er jetzt nicht dazu oder was?! Das ist wieder so typisch Marc, immer wenns Ernst wird kneift er, aber vorher veranstaltet er so einen Zirkus?! Ich meine, dass hat doch keine Zukunft...
Regte sie sich in Gedanken auf und machte ihrem Ärger dann auch lautstark Luft.
G:Siehst du! Genau das meine ich...ich bin kein Mensch, der einfach so in den Tag hinein lebt, für den alles ganz einfach ist! Ich will(Sie fuchtelte mit den Armen in der Luft herum, so wie sie es immer tat wenn sie nervös nach Worten suchte.) ...Sicherheit und...Geborgenheit,...eben einen Mann der zu mir steht und das für immer!
Marc, der von Gretchens klaren Worten und Ansprüchen, deutlich überfordert schien, legte die Hand nervös auf seine Halsschlagader, so wie er es immer tat, wenn er gerade nicht weiter wusste. Auf einer Seite war diese Frau durchschaubar wie Glas aber auf der anderen würde sie ihm wohl immer ein Rätsel bleiben.
M:Äh...und was jetzt genau...?!
Fragte er ehrlich verwirrt was Gretchen jedoch nur noch wütender machte, als sie es ohnehin schon war.
G:Herrgott Marc! (Schrie sie ihn an.) Wir wissen doch beide, dass du...naja eher der Typ für lockere Geschichten eben bist und...
Mit diesen Worten hatte sie bei Marc ein für alle Mal eine Grenze überschritten und das bekam sie ach Sekunden später zu spüren. Sie wollte Geborgenheit, sie wollte einen Mann an ihrer Seite und das für immer?! Ja ne war klar, da hatte sie ja wirklich eine spitzen Wahl getroffen!
M:Ach ja?! Und du glaubst also dass der Schleimscheißer und so n Wisch dir das geben kann, oder wie?!
Fragte er mit einer vor Wut bebenden Stimme und hoffte sie damit endlich wachrütteln zu können, aber seine Worte kamen nicht an. Alles was Gretchen tat war ihn entsetzt anzusehen und deswegen sprach er auch gleich weiter. Endlich konnte er das loswerden, was ihm schon die ganze Zeit gehörig gegen den Strich ging.
M:Meine Fresse Hasenzahn! Es gibt für nix ne Garantie! Und das Leben ist auch kein verdammtes Märchen! Das musst DU endlich mal kapieren!
Nachdem Marc geendet hatte atmete er einmal tief durch und seine Hand wanderte ganz automatisch wieder zu seiner Halsschlagader. Er warf einen vorsichtigen Blick auf Gretchen und fragte sich im nächsten Moment, was da gerade in ihn gefahren war. Gut er war sauer auf sie, verdammt sauer, aber war es wirklich nötig gewesen, sie so schroff anzubrüllen?! Schließlich wollte er seinen Hasenzahn ja nicht in die Flucht schlagen. Doch Gretchen fühlte sich im Moment auch nicht im Stande,einfach das Weite zu suchen. Ganz im Gegenteil, sie stand da wie ein begossener Pudel und bewegte sich keinen Millimeter vom Fleck. Auch aus ihrem Gesicht war jegliche Farbe gewichen, denn die knallharte Wortwahl und die Art und weiße wie Marc ihr die Wahrheit gesagt hatte,warfen sie völlig aus der Bahn.
W...was ist denn in Marc gefahren?! So habe ich ihn noch nie erlebt so kalt und sauer...außerdem was soll ich jetzt davon halten ich meine, Alexsis gibt mir doch Sicherheit oder?! Ich meine er hat Geld...Gretchen Haase du bist schrecklich! Wie kannst du nur zuerst ans Geld denken!? Nein Alexsis liebt mich und ja...er würde mich nie enttäuschen und Marc hat das schon so oft getan...
G:Das mag ja sein...(Gab sie fast flüsternd zu weil sie sich zu mehr einfach nicht in der Lage fühlte)...aber...
Auch wenn Gretchen einen wirklich bemitleidenswerten Eindruck machte und so wirkte als würde sie jeden Moment in Tränen ausbrechen konnte Marc einfach nicht anders. Seine gerade einigermaßen gebändigte Wut stieg sofort wieder in den äußerst kritischen Pegel...
Aber, aber, aber....ey glaubt sie wirklich sie kann mich bis in alle Ewigkeit hinhalten und mit billigen Ausreden abspeisen. Ne, ne Madame, jetzt wird Tacheles geredet hier,ein für alle Mal!!! Lass mich doch nicht zum Narren halten, von nichts und niemanden. Schon gar nicht von Hasenzahn! Das Spielchen ging jetzt lange genug, jetzt geht das Häschen in die Falle...


Schwesterchen

kussmausale Offline

Alter Ha(a)se:


Beiträge: 3.958

27.09.2010 23:33
#278 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey meine Lieben,
hier bin ich jetzt auch wieder mit einem Teil und möchte euch sagen, dass ich mich übereure Kommis immer sehr freue. Danke dafür! Jetzt geht es weiter im Dialog und ich hoffe sehr, dass ihr Spaß beim Lesen habt.
GGLG Edina


Entschlossen machte Marc zwei Schritte auf die blonde Frau zu und durchbohrte sie förmlich mit seinem Blick. Mit mühsam beherrschter Stimme fragte er.
M:Was soll dann die ganze Scheiße hier?! Sag´s mir verdammt!
Gretchen taumelte einige Schritte rückwärts bis sie die kalte Türe im Rücken spürte.Am liebsten hätte sie sich umgedreht und wäre los gerannt. Doch ein Blick in Marcs wütend und enttäuscht funkelte Augen verriet ihr, dass sie nicht den Hauch einer Chance hatte.
G:Das...das verstehst du nicht...das ist...
Stotterte sie und fühlte sich in Marcs Gegenwart, wie eine kleine Maus, die hilflos in der Falle saß und jetzt nichts anderes tun konnte, als darauf zu warten, dass ihr die böse Katze endlich den Todesstoß versetzte. Aber die wütende Katze, oder besser gesagt der wütende Kater, hatte noch nicht vor, das Spiel zu beenden. Viel eher wollte er,dass sich die kleine Maus endlich zu Wehr setzte und um ihr Leben kämpfte. Denn eigentlich wollte der Kater doch nur eine klare Antwort und die würde er seinem „Opfer“ auch entlocken, egal wie.
M:Oh doch Hasenzahn! Ich hab für alles Verständnis...echt?!
Sagte Marc innerlich immer noch auf hundertachzig und versuchte nicht im geringsten zu verbergen, wie lächerlich, er die ganze Sache hier fand. In Wirklichkeit verstand er nämlich rein gar nichts, wie auch bei dem lächerlichem Theater, dass Gretchen hier veranstaltete...
Diese schaute ihn verwirrt an und wusste nicht wirklich, was ihr Gegenüber jetzt damit meinte.
Äh, was soll das jetzt wieder heißen?! Er hat für alles Verständnis, sicher doch...als ob Marc in all den Jahren auch nur ein einziges Mal einen Funken Verständnis für mich hätte aufbringen können. Ich war ihm doch schon immer herzlich egal,also warum lässt er mich nicht einfach in Ruhe?! Das mit uns kann doch niemals funktionieren, wir sind wie Feuer und Wasser, wie Tag und Nacht, wie Venus und Mars...ich will Liebe er will...was auch immer. Außerdem soll er mir verdammt nochmal sagen was das hier soll?! Schließlich hat er mich ja so charmant um ein Gespräch „gebeten“.
G:Wie meinst du das denn jetzt schon wieder?!
Fragte sie vorsichtig aber mit einer gewissen Schärfe in der Stimme. Marc musste den Impuls unterdrücken sich mit der flachen Hand gegen die Stirn zu schlagen.
Boah ey...kann man oder besser gesagt Frau wirklich so schwer von Begriff sein?! Wenn Blödheit wehtun würde, würde Hasenzahn wahrscheinlich den ganzen Tag schreiend vor Schmerzen durch die Gegend rennen, so viel ist schon mal sicher...
M:Ja mein Gott! Heute so, morgen so! Du musst dich verdammt nochmal, endlich entscheiden!
Fuhr er Gretchen an und hoffte inständig, dass sie nun endlich verstanden hatte, was er eigentlich die ganze Zeit von ihr wollte. Aber Marc vergaß dabei auch, dass er seine Herzensdame, vor eine, in ihren Augen fast unlösbare Aufgabe stellte. Sie hatte doch nicht einmal die Möglichkeit gehabt, darüber nachzudenken, wie sie für ihn empfand, ob sie überhaupt eine Zukunft mit Marc wollte. Und selbst wenn, durfte und konnte sie eine entscheidende Tatsache nicht vergessen, nämlich das es bereits einen Mann an ihrer Seite gab und dieser war nun mal Alexsis und nicht Marc... Wie konnte er nach all dem was in der Vergangenheit zwischen ihnen vorgefallen war, nach all den Vertrauensbrüchen und Enttäuschungen, aber auch den wunderschönen Momenten wirklich von ihr verlangen, sich zu entscheiden?!
G:Ich...das ist alles nicht so einfach! (Versuchte sie sich irgendwie zu erklären und zu verteidigen) Ich meine...ich kann doch nicht einfach so....(Doch sie konnte, in Marcs Augen musste sie sogar. Immerhin hatte er es ja auch geschafft sich zu entscheiden, also würde sie das wohl auch zu Stande bringen!)...nur weil...
M:Rennst du mir jetzt schon seit zwanzig Jahren hinterher oder nicht?!
Unterbrach er Gretchen schroff weil er ihr Gestotter einfach nicht mehr ertrug. Das war doch alles so einfach und glasklar! Sie verpassten dem Aktienfuzzie einfach einen gehörigen Arschtritt und die Sache war gegessen. Doch Gretchen sah das ganze etwas um nicht zu sagen völlig anders. Um ehrlich zu sein, brachte sie Marcs arrogantes Verhalten und die Tatsache, dass er es ausgerechnet jetzt nötig hatte, sein verdammtes Ego aufzupolieren, gehörig auf die Palme.
G:Also...das ist ja jetzt wohl...
Setze sie zu einer gehörigen Standpauke an, wurde aber wieder von Marc unterbrochen, der sich lässig gegen die Wand lehnte und sie schief angrinste.
M:Äh...ne nackte Tatsache!?
Auch wenn Gretchen es mit aller Macht zu unterdrücken versuchte, lief ihr Gesicht knallrot an. Marc hatte sie eindeutig auf dem falschen Fuß erwischt. Sie rannte ihm seit Jahren nach, oder war ihm zumindest nachgerannt. Diese Tatsache konnte sie unmöglich leugnen und deswegen entschied sie sich besser einfach mal nichts zu sagen. Doch wie nicht anders zu erwarten, beließ es Marc nicht dabei.
M:Also?!
Bohrte er nach und sein Grinsen wurde immer breiter.
Was also?! Nix also, außerdem soll er sich sein blödes Grinsen gefälligst verkneifen, wenn er nicht will, dass ich ihm auf der Stelle an die Gurgel gehe...Grrr...
G:Bitte was?!
Fragte sie böse und funkelte ihn wütend an, aber Marc blieb völlig entspannt und fragte mit ruhiger Stimme.
M:Ja oder Nein?


Schwesterchen

kussmausale Offline

Alter Ha(a)se:


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01.10.2010 23:51
#279 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
ich habe es heute endlich wieder geschafft zu schreiben und glaubt mir, ich gebe mein Bestes,aber die Schule hat nun mal Vorang, also bitte seit nicht böse wenn nicht jeden Tag ein neuer Teil kommt und es hin und wieder ein wenig dauert. Es geht weiter zwischen den Beiden und falls ihr euch fragt, ob diese Diskussion auch mal ein Ende hat, ja hat sie. Aber Gretchen und Marc streiten sich ja gerne vom 100nztel ins 1000nstel Viel Spaß beim Lesen und dankean alle Kommentatoren.
GGLG Edina


Die Intensität mit der Marc diese Frage stellte, setze Gretchen schrecklich unter Druck und sie ließ frustriert Kopf und Schultern hängen, Wieso konnte und wollte Marc einfach nicht verstehen, dass sie ihm unmöglich eine klare Antwort geben konnte, selbst wenn sie es wollte. Die Gefühls.und Sachlage ließen das schlichtweg nicht zu und sie startete einen vorsichtigen Versuch, das zu erklären. Langsam und darauf bedacht nichts Falsches zu sagen setze sie zu einer Erklärung an.
G:Also Marc...das kann ich nicht...Alexsis...
M:Also...gestern da...konntest du ganz gut!
Warf Marc nüchtern ein, der bei Alexsis Namen einfach nicht mehr weiter zuhören konnte. Außerdem verstand er die Welt oder besser gesagt Gretchen einfach nicht mehr.
Lang dauerts nicht mehr und ich kann mich zu den Psychos in die Geschlossene einweisen lassen, die Frau macht mich nämlich schlichtweg wahnsinnig!? Ja, nein, ja nein....und dann sagt noch einmal Einer, Männer wären kompliziert...pfff das ich nicht lache!
Gretchen ging es jedoch nicht viel anders, denn auch Marc machte sie in allen Belangen wahnsinnig und die Verzweiflung über die ganze Situation, war ihr deutlich anzuhören.
G:Ich hab doch gesagt...das war...
M:Ein Fehler...ich weiß!
Ergänzte Marc bitter und merkte wieder einmal wie sehr ihm die Zurückweisungen von Gretchen eigentlich trafen, versuchte aber, sich nichts anmerken zu lassen. Doch auch der blonden Frau blieb das nicht völlig verborgen und sie verspürte auf einmal das dringende Bedürfnis, die Sache richtig zu stellen und zu klären,denn so konnte es zwischen ihnen nun wirklich nicht weitergehen.
G:Nein! Kein...Fehler! („Na halleluja! Auf einmal scheint Madame * Ich weiß nicht was ich will * ja doch noch zur Vernunft gekommen zu sein. Hatte die Hoffnung ja ehrlich gesagt schon aufgegeben“, dachte Marc musste aber im nächsten Moment feststellen, dass er sich wohl etwas zu früh gefreut hatte.) Ich würde eher sagen...so eine Art...Kurzschlusshandlung...eben!
M:Kurzschlusshandlung...
Wiederholte Marc perplex und hatte zum ersten Mal an diesem Tag, keinen blassen Schimmer, was er darauf erwidern sollte. Diese Frau machte ihn schlichtweg sprachlos, wenn auch im negativen Sinne.
G:Ja! (Sagte Gretchen laut, als sie Marcs etwas ratlosen Gesichtsausdruck sah.) Also ich meine....(Sie hob wieder die Hände und fuchtelte in der Luft herum.) Von dem Moment an, als wir uns hier im Aufzug wieder gesehen haben....hast du alles nur erdenkliche dafür getan, um mir noch mal ausdrücklich klar zu machen, wie egal ich dir doch bin! Und plötzlich (Gretchen schloss für einen kurzen Moment die Augen und atmete tief durch.)....ja! Sagst du mir, dass du mich liebst! also bei allem Respekt Marc....aber da ist es doch wohl klar, dass ich etwas....naja durcheinander bin!
So, das musste jetzt mal gesagt werden und jetzt brauch ich...erst einmal...Schokolade....gaaaaanz viel Schokolade!
Marc hingegen hatte aber gerade ganz andere Probleme,als das dringende Bedürfnis seinen Zuckerhaushalt wieder auf Vordermann zu bringen. Viel eher wünschte er sich in diesem Moment, die Zeit zurück drehen zu können. Ihm wurde nämlich erst jetzt richtig bewusst, dass er bei seinem Bestreben, wohl ja keine Gefühle und den Hauch von Menschlichkeit zuzulassen, ganze Arbeit geleistet hatte, vielleicht sogar zu gute.Wäre die Situation eine andere, hätte er sich jetzt selbst für seine guten Leistungen beglückwünscht, aber ihm wurde klar, dass Gretchen wohl das Gedächtnis(Nein ausnahmsweise nicht die Figur...) eines Elefanten besaß...Sie hatte sich jeden blöden Spruch, jede gemeine Aktion und jede Zurückweisung genau gemerkt und wenn er Pech hatte, würde ihm genau das, jetzt zum Verhängnis werden. Er spürte wie Panik in ihm aufstieg, doch wie es eben Marcs Art war, versuchte er die, für ihn unangenehme Situation mit einem Spruch aufzulockern...
M:Äh...du bist...immer durcheinander, Hasenzahn!
Gretchen warf ihm einen leicht giftigen Blick zu und stellte frustriert etwas frustriert aber auch wütend fest.
G:Es geht schon wieder los!


Schwesterchen

kussmausale Offline

Alter Ha(a)se:


Beiträge: 3.958

05.10.2010 16:58
#280 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey meine Lieben,
*vorsichtig um die Ecke guck*, hier bin ich wieder. Zu aller erst vielen, vielen Dank für eure lieben Kommis, ich habe mich riesig darüber gefreut und ihr motiviert jmmich echt wahnsinnig troz Schulstresss und Dauerverkühlung weiterzuschreiben. Ich werde mich auf jeden Fall bemühen jetzt ordentlich in die Tasten zu hauen und die Diskussion nun endlich zu Ende zu schreiben. Viel Spaß beim Lesen wünsch ich euch.
GGLG Edina


Gretchen ärgerte sich gerade maßlos über Marc. Kaum war sie bereit, einen Schritt auf ihn zuzugehen und ihm zu erklären, wie es nun mal in ihr aussah, machte Marc mit einem seiner blöden Scherze wieder alles zunichte.
Er ist so ein verdammter Idiot! Kann er nicht wenigstens einmal ernst bleiben und seine * Ich bin ja so ein cooler Macho und alle lieben mich * Art außen vor lassen? Ich meine, die ganze Sache...das ist doch kein Spaß hier! Und eigentlich dachte ich er meint das alles ernst, aber anscheinend habe ich mich da wohl wieder getäuscht...
Marc schaute die wütende Frau vor sich verwirrt an und fragte sich, was er denn jetzt schon wieder falsches gesagt hatte. Hasenzahn war nun mal verwirrt, das entsprach doch der Wahrheit und war jetzt auch eigentlich nicht böse gemeint gewesen...
M:Was genau geht...
Setzte er zu einer Frage an und bekam prompt eine Antwort, wenn auch keine aufschlussreiche.
G:Du bist einfach( Gretchen zeichnete wieder undefinierbare Figuren in die Luft während sie verzweifelt nach dem richtigen Schimpfwort suchte, dass ihr aber einfach nicht einfallen wollte)...du bist einfach du!
M:Ah ja...(Was für ein schreckliches Verbrechen!)
Kommentierte Marc in ironischem Ton und wusste nicht so ganz ob er Gretchens Aussage jetzt als Kompliment oder Beleidigung auffassen sollte. Viel Zeit sich darüber Gedanken zu machen hatte er aber nicht, weil die blonde Frau gnadenlos weiter zeterte. Der ging nämlich Marcs scheinbare Teilnahmslosigkeit an ihren Gefühlen und sein schelmischer * ich bin sowieso der Beste * Blick gehörig auf den Zeiger.
G:Meine Güte Marc! Ich meine....du musst das doch selbst auch mal merken, dass du....naja eben nicht ganz...äh normal bist!
Doch diesen Satz hätte sie besser nicht gesagt, denn hatte es Marc bis jetzt geschafft noch ziemlich ruhig und beherrscht zu bleiben, so platze ihm jetzt der Kragen.
Hmm, stellt sich die Frage wer hier nicht normal ist! Nach all dem was Hasenzahn da veranstaltet hat, nach dem ganzem Zirkus, bin ich nicht normal oder wie?! Ich lasse mir ja einiges gefallen aber DAS ging definitiv zu weit!
M:Du....also nur weil ich vielleicht nicht zehn Tafeln Schokolade in der Woche in mich rein futtere und meine...dings....hier Gefühls....welt in nem kleinen rosa Buch mit mir spazieren trage, bin ich noch lange kein Fall für den Seelenklempner, ja?!
Er fuhr sich mit der Hand durch die Haare und versuchte seine aufgewühlte Gefühlswelt wieder einigermaßen unter Kontrolle zu bekommen. Wieso musste es nur immer so weit kommen? Wieso musste Gretchen es nur immer so auf die Spitze treiben und ihm so eigentlich gar keine andere Möglichkeit lassen, als Sachen zu sagen, von denen er genau wusste, dass sie fehl am Platz waren und dass er sie im nächsten Moment wieder bereuen würde. So auch jetzt, denn als er in Gretchens Gesicht sah und feststellen musste, dass ihre wunderschön blauen Augen verdächtig schimmerten und ihre Unterlippe leicht zitterte, da fühlte er sich auf der Stelle wieder, wie das letzte Arschloch auf Gottes Erden...
Während Marc sich Vorwürfe machte, kämpfte Gretchen ihrerseits mit den Tränen.
Warum...muss er mich nur immer wieder so beleidigen, oder besser gesagt, warum tut es immer wieder aufs Neue weh? Wieso kann Marc nicht einfach mal seine Klappe halten und seine Gemeinheiten für sich behalten?! Ich habe ihn doch auch nicht beschimpft oder verletzt, dass war nie meine Absicht!
G:So...war das doch jetzt auch gar nicht...gemeint!
Sagte sie mit weinerlicher Stimme und versuchte mit aller Macht ihre Tränen und ihren Ärger hinunterzuschlucken. Sie würde Marc auf keinen Fall die Genugtuung gönnen, ihm zu zeigen, dass sein „charmanter“ Spruch bei ihr wieder einmal mitten ins Schwarze getroffen hatte.
M:Wie denn dann, hä?!
Fragte der Oberarzt gereizt, weil er sich beim besten Willen nicht vorstellen konnte, wie Gretchen die Aussage von gerade eben anders gemeint haben könnte. Für ihn war das schon eine ziemlich deutliche Beleidigung gewesen.


Schwesterchen

kussmausale Offline

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06.10.2010 23:48
#281 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
kaum zu glauben, aber ich bin heute zum Schreiben gekommen und kann euch nen neuen Teil geben. Ich hoffe ihr habt Spaß beim Lesen und lasst mir wieder das ein oder andere Kommi da.
GGLG Edina


G:Ach! Du weißt ganz genau wie das gemeint war!
Fuhr ihn Gretchen schon wieder in einem weitaus unfreundlicherem Ton, als zuvor an. Sie schaffte es nämlich wie so oft an diesem Tag, Marcs Aussagen falsch zu deuten und deswegen dachte sie auch, dass Marc sich wieder einen Spaß daraus machte, eines seiner gemeinen Spielchen mit ihr zu spielen.
M:Äh nein?! Weiß ich nicht!
Wie auch, wenn Hasenzahn die ganze Zeit so einen Driss von sich gibt! Ich meine ich bin zwar zweifelsohne der Beste, aber ihre nicht vorhandene Logik, habe ich beim besten Willen noch nicht durchschaut, auch wenn ich mir wünschen würde sie endlich mal zu verstehen...komme mir nämlich langsam vor wie der Idiot vom Dienst!
Dachte Marc aufgewühlt und fuhr dann etwas leiser fort.
M:Um ehrlich zu sein...im Moment....
G:Klaaaaar!(Fauchte Gretchen Marc an und stemmte die Hände in die Hüften.) Jetzt geh ich dir wieder auf die Nerven! Das wolltest du doch sagen ne?!
Fragte sie in einem äußerst giftigem Tonfall und schaute ihn abwartend an. Marc wusste nicht so ganz wie er jetzt darauf reagieren sollte. Ja, Hasenzahn ging ihm im Moment ziemlich auf die Nerven aber nein, dass hatte er eigentlich nicht sagen wollen und hätte Gretchen ihn ausreden lassen, würde sie das auch wissen.
M:Äh...also genau genommen...
Setze er zu einer Antwort an hatte aber erneut keine Chance, auszureden.
G:Ja! und ich rede zu viel und....ach was weiß denn ich?!
M:Also was das letzte angeht Hasenzahn....da stimm ich dir voll und ganz zu!
Warf Marc schnell ein, ehe Gretchen wieder auf die Idee kam ihm ins Wort zu fallen. Die blonde Frau hingegen schloss für einen kurzen Moment die Augen und versuchte ihre Gefühle in irgendeiner Art und Weise zu ordnen.
Ganz ruhig Gretchen ganz ruhig... Das ist alles Teil seines ach so tollen Spiels, aber du bleibst ganz ruhig und lässt dich nicht von ihm nicht aus der Patrouille locken...ha Marc Meier ich habe dich durchschaut, damit hättest du wohl nicht gerechnet, was?!
G:Na schöööön! Dann rede ich halt ein bisschen viel, (Gab Gretchen widerwillig zu, rechtfertigte sich aber auch sofort wieder.) aber doch nur....weil....also du sagst ja nichts dazu hier!
Ja ne is klar...ICH sag ja nix dazu...Könnte eventuell daran liegen, dass sie mir absolut immer, wenn ich etwas sagen will, ins Wort fällt! Mir wird es ja absolut unmöglich gemacht, auch nur einen Satz zu Ende zu bringen, ohne dass sie wieder eines ihrer absolut unwichtigen und uninteressanten Kommentare dazu abgibt! Und als ob es nicht schon reichen würde, dass ich mir den Quatsch anhören muss, NEIN, ich bin auch noch ganz eindeutig an allem Schuld! Frechheit echt!
Marc zog die Augenbrauen hoch und zischte gereizt.
M:Ähm ja....das....würde ich ja gerne, wenn du....
G:Ach so!(Brach es aus Gretchen heraus und ihre Stimme überschlug sich beinahe.) Jetzt bin ich also wieder Schuld! Das ist ja mal wieder so was von typisch! (Ihre Augen funkelten böse) Immer bin ich es! Das ist soo ungerecht weißt du das?!
Zur Untermauerung dieser Tatsache stampfte sie noch einmal mit dem Fuß auf. Marc hatte sich den ganzen Gefühlsausbruch mehr oder weniger ruhig angeschaut und hatte große Mühe sich das Lachen zu verkneifen. Das Bild, Gretchen mit verschrenkten Armen, einem hochrotem Schädel, einem Blick der jedem das Fürchten lehren sollte und herum trampelnd wie ein kleines trotziges Kind, dass sein Lieblingsspielzeug nicht bekam, das alles war einfach zu...süß. Deswegen lehnte er sich auch, mit einem schelmischem Grinsen im Gesicht und verschränkten Armen, zurück und fragte lässig.
M:Äh...kleine Zwischenfrage Hasenzahn?! Wo genau liegt eigentlich dein Problem?!


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kussmausale Offline

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07.10.2010 22:02
#282 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey ihr Lieben,
danke für eure tollen Kommis, hab mich wie immer sehr gefreut. Ja Marc und Gretchen, sie reden aneinander vorbei und verfangen sich in Vorwürfen, anstatt endlich mal Klartext zu reden, aber ich glaube ihr werdet überascht sein, wie das Gespräch endet. Viel Spaß beim Lesen.
GGLG Edina
PS:Weil Kate gefraagt hat was Driss heißt. Es ist ein anderer Ausdruck für Scheiß und ich stelle grade mit Schrecken fest, dass ich immer mehr verplatte. War nämlich ein Ausdruck den ich in den zwei Wochen bei Vanny gelernt hab und der jetzt irgendwie in der Story gelandet ist.


Das fragt er mich doch jetzt nicht allen Ernstes oder?! Okaaaay....gaaaanz tief durchatmen Gretchen Haase, Mord ist keine Lösung...
G:Wo mein Problem liegt?! (Wiederholte sie Marcs Frage und ihre Stimme klang um mindestens eine Oktave höher, als sie es eigentlich sein sollte.)Das....kann ich dir sagen mein lieber Marc! DU bist mein Problem! Und das schon seit über 20 Jahren! Ich meine...weißt du eigentlich wie viele Tränen ich wegen dir schon vergossen hab?!
M:Äh...
Warf Marc ein der sich gerade ziemlich überfahren von Gretchens Gefühlsausbruch fühlte, aber er hatte keine Chance, denn Gretchen hatte sich gerade so richtig in Rage geredet und fuhr ohne Punkt und Komma fort.
G:Wie oft ich mich gefragt hab, was mach ich falsch, dass du mich so behandelst?! Ich hab da einfach keine Lust mehr drauf! Ich bin keine zwölf mehr und meine....biologische Uhr tickt nun mal! Da muss ich eben....Prioritäten setzen!
Erschöpft beendete Gretchen ihren Vortrag und ließ sich auf ein nahestehendes Patientenbett sinken. Sie hatte nicht so ausflippen wollen, das war nicht ihre Absicht gewesen, aber ihr wurde bewusst, dass sie wirklich Prioritäten setzten musste. So konnte das doch nicht weitergehen...Sie stand zwischen zwei Stühlen, oder besser gesagt Männern, hatte etwas getan, was sie eigentlich nie hatte tun wollen, sie hatte Alexsis betrogen. Und ihr Herz schlug immer noch für ihren Oberarzt, obwohl das doch gar nicht sein durfte, obwohl sie es doch gar nicht wollte...Alexsis, Marc, Marc, Alexsis aber für wen sollte sie sich entscheiden...Ihr Kopf dröhnte, was sollte sie nur tun? War Marc es wirklich wert, alles was sie hatte aufzugeben? Wollte sie überhaupt alles aufgeben? Sie wusste es nicht, aber in einem war sie sich sicher. Wer auch der Richtige sein mochte, anlügen wollte sie keinen der Beiden...
M:Prioritäten?!
Wiederholte Marc verwirrt und noch immer ziemlich überfordert mit der ganzen Situation. Erst schrie Gretchen ihn an, dann war sie wieder kurz davor zu weinen, nur um ihn dann umso lauter anzubrüllen und jetzt saß sie da, wirkte völlig durch den Wind und hatte ihr Gesicht in den Händen vergraben. Bei aller Liebe, aus dieser Frau wurde er einfach nicht schlau.
G:Ja Prioritäten! (Sagte sie entschlossen und stand langsam auf.) Und deshalb...werde ich jetzt...(Sie atmete tief durch und zwang sich die nächsten Worte auszusprechen.) Alexsis anrufen und ihm die Wahrheit sagen!
Wowowow, welcher Blitz hat sie denn jetzt gestreift?! Hasenzahn will doch jetzt nicht allen Ernstes Alexsis anrufen. Doch nicht in dieser Verfassung, das kann doch nur schief gehen...
Schnell stieß er sich von der Mauer ab und hielt Gretchen am Arm zurück, die gerade ins angrenzende Bad verschwinden wollte.
M:Äh...Hasenzahn du...
Versuchte er sie davon zu überzeugen,dass es jetzt vielleicht nicht die beste Idee wäre, mit Alexsis zu reden, wurde aber, wie so oft an diesem Tag unterbrochen.
G:Nein Marc! (Für einen kurzen Moment traf der besorgte Blick Marcs den ihren, doch sie wandte das Gesicht sofort wieder ab und sprach weiter.) Ich muss das jetzt...endgültig hinter mich bringen, bevor ich noch durchdrehe! Also lass mich!
Um ihre Worte noch zu unterstreichen befreite sie sich aus Marcs Griff und riss die Tür zum Bad auf.
M:Okaaaay...
Murmelte Marc und hob zum Zeichen, dass er sich geschlagen gab, die Hände. Die blonde Frau warf noch einen kurzen Blick auf ihren Oberarzt ehe sie sich umdrehte und die Tür mit einem lauten Krachen, hinter sich ins Schloss fallen ließ.


Schwesterchen

kussmausale Offline

Alter Ha(a)se:


Beiträge: 3.958

10.10.2010 22:32
#283 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
mich gibts auch noch...tut mir leid, dass ich so lahm weiterschreibe, aber ich musste mich das Wochenende erstmal um die Schule kümmern...Jetzt gehts aber weiter Viel Spaß bei Phone Call die Eerste.
GGLG Edina


Kaum war Gretchen alleine, ließ sie sich an der Tür entlang zu Boden gleiten und vergrub das Gesicht in den Händen. Gerade eben hatte sie sich so sicher gefühlt und war felsenfest davon überzeugt gewesen, dass es das einzig Richtige war, Alexsis anzurufen, doch die Sicherheit war mit einem Schlag verschwunden und an ihre Stelle war die Panik getreten. Ja Gretchen hatte Angst, große Angst davor, ihren Mann zu verletzen, und noch größere Angst vor Alexsis Reaktion. Sie wusste, das sie einen Fehler begangen hatte und das es falsch gewesen war, mit Marc zu schlafen, doch was sie ebenso wusste war, dass dies die schönsten Stunden seit Langem waren und dass sie es genossen hatte mit ihm zusammen zu sein. Es war der falsche Zeitpunkt gewesen, aber das änderte nichts an der Tatsache, dass es wunderschön gewesen war und dass sie sich in Marcs Armen so geborgen gefühlt hatte, wie schon lange nicht mehr...
Langsam zog sie ihr Handy aus ihrer Hosentasche und klappte es auf. Ein Bild das kurz vor Alexsis Abreise entstanden war, leuchtete ihr entgegen. Alexsis mit einem Strauß Rosen in der Hand und einem unglaublich süßem Lächeln im Gesicht. Sofort verspürte Gretchen wieder einen Stich im Herzen. Wie hatte sie ihn nur betrügen können. Ihn wo er doch alles für sie tat, sie liebte und ihr die Welt zu Füßen legte? Wie hatte sie dieses Glück nur so leichtfertig aufs Spiel setzen können?
Haha Glück, welches Glück? Gestern da warst du glücklich ja, da warst du wunschlos glücklich, aber doch nicht mit dem Millionär! (Warf eine spöttische Stimme in ihrem Kopf ein, die sich verdächtig nach Marc anhörte.) Nein ich war glücklich mit Alexsis, ich bin glücklich!
Widersprach Gretchen mit aller Überzeugungskraft, die sie nur aufbringen konnte und wählte mit zittrigen Fingern, die Nummer ihres Mannes. Im stillen hoffte sie, dass Alexsis nicht abheben würde, doch diese Hoffnung wurde schnell zerstört, denn kaum hatte es einmal geläutet, meldete sich auch schon ein äußerst besorgt klingender Alexsis zu Wort.
A:Gretchen, bist du das?
G:Ja Hallo Alexsis...
A.Oh Sternchen, ich bin ja so froh, dass du endlich anrufst! Ist alles okay bei dir?
Gretchen schüttelte den Kopf. Nichts war okay, seit gestern war rein gar nichts mehr okay.
G:Ja...nein...also...ich...
Stotterte sie nach Worten suchend.
A:Gehts dir auch wirklich gut Sternchen?!
Fragte Alexsis etwas eindringlicher, weil er sofort merkte, dass seiner Frau etwas auf dem Herzen lag.
G:Ja Alexsis es geht mir...gut.
Sagte sie mit mehr oder weniger fester Stimme und spürte wie sie das schlechte Gewissen innerlich fast auffraß. Alexsis war so lieb, er machte sich ehrlich Sorgen um sie und sie hatte nichts besseres zu tun, als mal eben, mit ihrem Oberarzt in die Kiste zu steigen?!
A:Gott sei Dank. (Antwortete er und merkte, wie ihm ein riesiger Stein vom Herzen fiel. Gretchen ging es gut, sie hatte sich nicht verletzt und sie war gesund. Das war die Hauptsache!) Als du mich gestern einfach weggedrückt hast und dann dein Handy ausgeschaltet hast.Da hab ich mir solche Sorgen gemacht und ich dachte, es ist dir etwas passiert, weil du nicht geantwortet hast und ich bin einfach froh, das alles in Ordnung ist!
G:Naja, also so ganz stimmt das jetzt nicht...
Murmelte Gretchen leise.
A:Wie meinst denn das jetzt?
Hackte Alexsis nach und machte sich innerlich schon auf etwas Unangenehmes gefasst. Er ahnte nämlich, dass hier etwas im Argen lag und wenn es ihr gut ging, konnte das eigentlich nur mit diesem Arschloch von einem Oberarzt zusammenhängen.
G:Es ist....also es ist was passiert, aber ich...
Gretchen verließ der Mut und sie verfiel wieder in tiefes Schweigen. Sie konnte Alexsis doch nicht so verletzen, sie wollte ihm doch nicht weh tun und doch wusste sie, dass es unausweichlich auf sie zu kam und sie die Wahrheit sagen musste.
A:Sternchen, was ist denn los? Jetzt sag schon, so schlimm wird es wohl nicht sein...
G:Doch...es ist schlimm...(Flüsterte Gretchen und merkte, wie ihre Stimme brach und ihr die Tränen über das Gesicht liefen. Wie von selbst kamen ihr die nächsten Worte über die Lippen, auch wenn sie vor lauter Schluchzen kaum zu verstehen waren.) Ich...ich habe mit...Marc ge...geschlafen u...und ich w...weiß n...nicht w...wie das passieren k...konnte. E..er wollte m...mit mir r...reden u...und wir sind.e...essen ge...gangen u..und d...dann h...haben w...wir u...uns ge...geküsst und i...ich w...wollte d...das n...nicht u...und Marc h...hat das a...akzeptiert u...und i...ist mir nicht z...zu nahe ge...gekommen. A...aber er h...hat mir ge....sagt dass er mich liebt und...
A:Und dann konntest du nicht anders, als mit ihm zu schlafen, schon klar.
Beendete Alexsis Gretchens Satz und ihm war, als ob sein Herz in tausende Stücke zersplittern würde.


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kussmausale Offline

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12.10.2010 22:18
#284 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey meine Lieben,
Gretchen soll Alexsis den Laufpass geben? Schau ma mal, lest am besten selbt. Vielen Dank für eure tollen Kommis,freue mich immer sehr darüber! Viel Spaß beim Lesen des extra langen Teils.
GGLG Edina


Er hatte es die ganze Zeit befürchtet, aber die Wahrheit zu hören, tat einfach unbeschreiblich weh. Er hatte schon immer gewusst, dass Gretchen mehr an ihrem Oberarzt hing, als sie es zugeben wollte, aber er hatte gedacht, mit der Hochzeit das Spiel um ihr Herz für sich entschieden zu haben. Der Schmerz vermischte sich Sekunden später aber auch mit einer unbeschreiblichen Wut. Nein nicht auf Gretchen, was sie anging spürte er nur eine unbedingte Enttäuschung, aber auch das Gefühl der ewigen Liebe, das er wohl immer für sie empfinden würde. Die Wut galt einzig und allein seinem Rivalen Marc Meier, der ihm alles nahm, was ihm jemals wichtig gewesen war, nämlich Gretchen.
G:A...Alexsis, es tut mir so unendlich leid,wirklich! I...ich wollte d...dich nicht verletzen und ich w...weiß, dass ich das....nie mehr werde gut machen k...können. Ich h...hoffe einfach n...nur, dass du mir i...irgendwann e...einmal verzeihen k...kannst.
Ihr verzeihen? Als ob er das nicht schon längst getan hatte... aber Eines war für Alexsis so sicher wie das Amen im Gebet, er würde um Gretchen kämpfen und er würde diesem Arschloch von ihrem Oberarzt ein für allem mal das Licht ausknipsen.
A:Und wie soll es jetzt weitergehen?
Ja wie sollte es jetzt weitergehen?! Wenn ich das wüsste, dann wäre ich auch froh darüber...
G:Ich weiß nicht....ich glaube ich brauche erst einmal Zeit um mir über alles klar zu werden...
A:Soll das heißen du willst eine...
G:Auszeit, ja...Ich weiß einfach nicht mehr wo mir der Kopf steht und was ich für dich oder Marc empfinde. Ich weiß nur, dass es nie meine Absicht war dich so zu verletzen...
Kurze Zeit herrschte Schweigen, bis Alexsis wieder seine Stimme fand.
A:Wenn ich wieder da bin, können wir dann noch einmal in Ruhe über alles reden?
Auch wenn es Gretchen vor dem Gespräch graute, aber diesen Wunsch konnte sie ihm nicht abschlagen.
G:Ja können wir und ich...muss jetzt dann auch auflegen.
A:Gretchen?
G:Ja?
A:Ich liebe dich und werde es immer tun.
Gretchen hatte keine Ahnung was sie darauf erwidern sollte und deswegen tat sie das, was ihr in dem Moment als die beste und einzige Lösung erschien, sie legte auf. Was hätte sie auch sagen sollen? „Ich liebe dich auch.“ Nein, das hätte sich einfach falsch angefühlt...und keine Antwort war ja bekanntlich auch eine Antwort. Sie ließ das Handy fallen und starrte gedankenverloren an die gegenüberliegende Wand... So schnell konnte es gehen. Gerade eben glaubte man noch mit dem Mann seiner Träume verheiratet zu sein und endlich das lang ersehnte Märchen leben zu können, in das man sich schon als kleines Mädchen hinein geträumt hat und dann wird einem klar, dass die ganze Ehe eigentlich eine einzige Lüge war und das man eigentlich nur den Bund fürs Leben eingegangen ist, um nicht irgendwann alleine dazustehen und niemanden an seiner Seite zu haben. Das man sich, aus Angst alleine zu sein, eine heile Welt erzwungen hatte, ohne jemals glücklich gewesen zu sein...Doch um das lang ersehnte Glück endlich zu finden, half es nicht seinen Ängsten nachzugeben, nein man musste sich ihnen stellen und auch auf die Gefahr hin, zu scheitern, einfach mal mutig sein, denn wer nicht wagt, der kann auch nicht gewinnen.
Entschlossen stand Gretchen auf, wischte sich die Tränen aus dem Gesicht und trat langsam aus der Tür. Sie wusste endlich was sie wirklich wollte und das würde sie sich jetzt auch holen.
Marc, der die ganze Zeit an der Türe gestanden hatte und mit Spannung jedes Wort mitverfolgt hatte, sprang schnell einige Schritte zurück und lehnte sich lässig an die Wand.
G:So...jetzt geht’s mir besser!
Sagte Gretchen und schenkte Marc ein schüchternes Lächeln.
Das ist ja alles schön und gut, aber was ist jetzt mit „uns“? Gott wie zum Kotzen schnulzig sich das anhört!
M:Ähm Auszeit? Heißt das jetzt?!
Fragte er vorsichtig und hoffte inständig, dass Gretchen ihm jetzt nicht auch noch den Laufpass geben würde. Das könnte er nämlich nur schwer ertragen, denn auch wenn es für einen Marc Meier wirklich unglaublich klang, so vermisste er die Nähe zu Gretchen schon sehr und jede Stunde ohne sie, war definitiv viel zu lang.
G:Ja Marc! Das soll heißen, dass ich tatsächlich so verrückt bin....es....zu versuchen...also....mit dir?!
Für einige Sekunden klappte Marcs Kinnlade etwas nach unten und er schaute die blonde Frau vor sich verwirrt an, so überrascht war er über ihren plötzlichen Sinneswandel. Aber als er endlich realisierte, dass er sich wohl nicht verhört hatte, hätte er am liebsten Luftsprünge gemacht. Aber er wäre nicht Marc Meier, wenn er das auch tatsächlich gemacht hätte. Stadtessen stieß er sich von der Mauer ab und ging einige Schritte auf Gretchen zu. Einzig und alleine das freudige Leuchten seiner Augen verriet, dass er innerlich gerade eine Party feierte und sein Herz viel schneller schlug als es gesund war.
M:Ah ja....soll ich mich dann jetzt also darüber freuen oder....
Setzte er zu einer Frage an, obwohl im sehr wohl bewusst war, dass er gerade wieder im Begriff war, mit dem Feuer zu spielen, aber er ärgerte Hasenzahn einfach viel zu gerne. Gretchens Lächeln jedoch wurde immer breiter und sie machte gar keine Anstalten auf Marcs Spruch einzugehen. Stattdessen warf sie ihm einen schüchternen aber verführerischen Blick zu und sagte leise.
G:Halt einfach die Klappe jetzt und....küss mich, okay?!
Und das ließ sich Marc nicht zweimal sagen. Mit einigen schnellen Schritten war er bei der blonden Frau und zog sie stürmisch in seine Arme.
M:Okay?!
Hauchte er mit rauer Stimme und verschloss nur Sekunden später, Gretchens Lippen mit einem Kuss, der ihnen beiden, sprichwörtlich den Atem raubte.

Und, hättet ihr damit gerechnet?


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kussmausale Offline

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17.10.2010 20:51
#285 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
wahrscheinlich glaubt ihr schon ich hätte keinen Bock mehr zu schreiben, aber das stimmt nicht, bei mir ist im Moment nur relativ viel zu tun...
Erstmal vielen vielen vielen Dank für eure tollen Kommis, ich habe mich wirklich total darübrt gefreut auch wenn ich erstaunt bin, welcheUntaten ihr mir zutraut. Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Lesen und hoffe der Teil gefällt euch.
GGLG Edina


Gretchen und Marc vergaßen alles um sich herum, jetzt zählte nur noch der jeweils andere und beide wussten in diesem Moment, dass sie niemanden sonst so nahe sein wollten, wie ihrem Gegenüber. Vielleicht waren sie wie Feuer und Wasser, ja vielleicht waren sie so unterschiedlich, wie es zwei Menschen nur sein konnten aber was machte das schon, wenn sie eines gemeinsam hatten, nämlich die Gefühle zueinander. Sie liebten sich und dagegen anzukämpfen war schlichtweg sinnlos. Das war ihnen in den letzten Stunden nur all zu bewusst geworden.Nur wenn sie zusammen waren fühlten sie sich glücklich und geborgen...
Gretchen löste sich kurz von Marc um ihn tief in die Augen sehen zu können und flüsterte liebevoll.
G:Ich hab dich vermisst...
Und wie sie ihn vermisst hatte, das wurde ihr erst jetzt richtig bewusst als sie das unheimliche Glück verspürte, dass ihren Körper durchflutete und sie mit einer unheimlichen Wärme erfüllte.
Ich liebe ihn...Ein kleines Lächeln huschte über Marcs Gesicht, aber er sagte nichts dazu. Wörter waren in solchen Momenten einfach nicht seine Stärke... Stadtessen nahm er Gretchens Hand in seine und legte sie sanft auf die Stelle seines Herzens. Gretchen konnte das beruhigende Pochen unter ihrer Hand spüren und sah in Marcs grüne Augen. Nach einem intensiven Blick tat sie das Selbe und lehnte dann ihren Kopf an Marcs Stirn. Ihre Nasenspitzen berührten sich und so standen sie einfach nur da, mit der Hand auf dem Herzen des jeweils anderen und sich tief in die Augen schauend. Und obwohl es ein Liebesgeständnis ohne Worte war, so wussten sie doch beide, dass ihre Herzen nur füreinander schlugen und das wohl auch immer tun würden...
Wahrscheinlich hätten die Beiden noch ewig so da gestanden, hätte nicht ein schrilles Piepen die Stille und absolute Zweisamkeit zerrissen.
Wer auch immer das jetzt ist, ich bringe ihn um...
Dachte Marc sauer und löste sich nur äußerst widerwillig von Gretchen um auf seinen Pieper zu schauen. Als er sah das es nicht seiner wahr, ließ er ihn zufrieden in seine Tasche gleiten.
M:Meiner isses nicht, als wo sind wir stehengeblieben?
Er wollte Gretchen wieder in seine Arme ziehen, als diese sich schweren Herzens dagegen wehrte.
G:Aber meiner Marc! Ich werde gebraucht....
M:Jaaa, wie recht du da hast...
Raunte Marc und wollte über Gretchen herfallen, aber diese blieb standhaft.
G:Maaaarc bitte, wir sind hier im Krankenhaus und ich muss...arbeiten.
M:Das einzige was du musst ist...(er verstummte als er Gretchens bösen Blick sah und verschränkte beleidigt die Arme vor der Brust) Dürfte ich wenigstens erfahren, wer sich die Frechheit herausnimmt, MEINE Assistenz zu beanspruchen?
Gretchen grinste ihn an.
G:Ist da etwa jemand eifersüchtig?!
Fragte sie und ihr Grinsen wurde immer breiter.
Ja sicher, ich und eifersüchtig?! Ha das ich nicht lache!M:Äh...nein, ich will das lediglich wissen, wegen deinem Dienstplan.
G:Siiiicher Marc.(antwortete Gretchen gespielt glaubwürdig und ging zur Tür.) Ich komm doch wieder.
Meinte sie und schloss die Tür hinter sich.
M:Das möchte ich dir auch geraten haben!
Rief ihr Marc noch hinterher.


Sigi und Ava von New York. Vielen Dank
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kussmausale Offline

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22.10.2010 00:09
#286 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey meine Lieben,
endlich habe ich es wieder in meine Storyecke geschafft, dachte schon bei dem Stress der letzten Tage, dass ich hier gar nicht mehr vorbeischauen kann. Erstmal vielen vielen Dank für die tollen Kommis und dafür, dass ihr meiner Story immer noch treu seit. Das ist ne riesige Motivation für mich Dieser Teil ist jetzt nicht ganz so zuckerhaltig wie die letzten Zwei aber ich hoffe ihr habt trozdem Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


Gretchen schwebte förmlich über den Flur, so glücklich war sie. Das was sie gerade eben mit Marc erlebt hatte, war so wunderschön gewesen, ein Moment voller Vertrauen und Liebe...
Es war so toll ihn zu küssen, ihm so nahe zu sein...ich glaube so glücklich war ich lange nicht mehr!Sie drehte sich einmal im Kreis und erntete skeptische Blicke von den auf dem Gang stehenden Menschen, die die blonde Frau verwundert ansahen. Eine Ärztin die über das ganze Gesicht strahlend durch die Gänge eines Krankenhauses wandelte, sah man schließlich nicht alle Tage.
„Jung müsste man noch einmal sein“, murmelte eine alte Frau, die sich sichtlich damit abmühte, mit ihrer Gehhilfe zu ihrem Zimmer zu kommen. Gretchen blieb stehen und lächelte die Frau an.
G:Kann ich Ihnen vielleicht helfen?
Fr:Oh, das wäre sehr freundlich von Ihnen, junges Fräulein.
Gretchen reichte der Frau den Arm , als zusätzliche Stütze und brachte sie sicher in ihr Zimmer.
G:So da sind wir.
Meinte sie, während sie der Frau in ihr Bett half.
Fr:Vielen Dank, meine Liebe.
G:Bitte gerne, aber jetzt muss ich auch weiter, sonst gibt’s Ärger von ganz oben.
Fr:Als ob so ein bezauberndes Wesen wie sie, jemals Ärger bekommen würde.
Hat die ne Ahnung, wenn Hassi ausflippt, dann kann ich mich warm anziehen...
Gretchen schmunzelte und antwortete leicht verlegen, weil ihr die ganzen Komplimente doch schon unangenehm waren.
G:Ach...gern geschehen.

Nach dem Gespräch mit der zugegebenermaßen sehr netten alten Dame, hatte Gretchen doch lieber ihre Beine in die Hand genommen, um schleunigst zu Maria zu gelangen. Schließlich wollte sie sich ihre gute Laune nicht gleich wieder von eine deftigen Standpauke verderben lassen, auch wenn sie die eigentlich verdient hätte...Leicht außer Atem klopfte sie an die Tür, von Marias Büro und trat nach einem äußerst unfreundlich klingendem „Herein“ ein.
G:Frau Doktor Hassmann, es tut mir...
Setzte Gretchen zu einer Entschuldigung an, bekam aber gar nicht die Chance zu erklären, wieso sie eigentlich so spät gekommen war.
H:Hören Sie mal, ich habe im Moment wirklich andere Sorgen(sie durchwühlte einige Unterlagen, die auf ihrem Schreibtisch verstreut lagen und suchte ganz offensichtlich nach etwas) als mir irgendwelche fadenscheinigen Ausreden anzuhören,warum Sie ihren Arsch nicht früher hier her bewegt haben.
Na toll, die hat ja heute ne super Laune, kann auf jeden Fall noch ganz schön anstrengend werden...G:Ich hab doch gesagt, dass es mir...
H:Leid tut, schon klar. Ich hoffe nur(sie schaute frustriert von ihrem Schreibtisch hoch und musterte Gretchen genau) es gab einen guten Grund dafür.
G:Ja, den gab es...
Murmelte Gretchen und ein verträumter Ausdruck schlich sich auf ihr Gesicht, der auch Maria ganz und gar nicht verborgen blieb.
Gut jetzt wo ich sie mir so genau anschaue, würde ich nur zu gerne wissen, was oder besser gesagt wie sie das wieder angestellt hat, so unglaublich glücklich zu sein. So wie sie dasteht wirkt es, als wäre sie gerade am Ziel ihrer Träume angekommen...is ja echt widerlich...
H:Jaaa....gut. Jetzt wo sie schon mal da sind können sie mir doch beim Suchen helfen. Verbrennt Kalorien. (sie zwinkerte Gretchen zu.) Könnte ihnen sicherlich nicht schaden, wenn Sie verstehen was ich meine.
G:Ach, Frau Kollegin, Bewegung hatte ich die letzten Stunden schon genug, das können sie mir glauben.
Frech grinste sie Frau Doktor Hassmann an. Diese schüttelte den Kopf und sagte leicht angewidert.
H:Freut mich ja, dass Sie anscheinend ein sehr bewegtes Liebesleben haben, aber es interessiert mich nicht die Bohne, nur damit das klar ist. Und jetzt helfen sie mir endlich diesen verdammten Zettel zu finden!
Super....ich werde angepiept um nach einem Zettel zu suchen....und dabei könnte ich jetzt bei Marc sein... Naja der Zettel scheint aber ziemlich wichtig zu sein, wenn Hassi deswegen schon so einen Aufstand macht...
G:Okay und was steht da drauf, wenn ich fragen darf?
Meine Zukunft vielleicht...Gott sie soll einfach suchen und nicht fragen! Is das denn so schwer?!
H:Was haben Sie an einfach suchen nicht verstanden Frau Kollegin?!
Gretchen sagte einfach nichts mehr dazu und machte sich auf die Suche nach dem ominösen Zettel, auch wenn sie eigentlich nicht wirklich wusste wonach sie wirklich Ausschau halten sollte, denn Zettel gabs hier zu Genüge....Nach ihr endlos lang vorkommenden fünf Minuten, hatte Maria endlich das gefunden, nachdem sie gesucht hatte.
H:Da isser ja!
Sagte Maria etwas lauter und hielt den Zettel hoch.
Na Halelluja...bin ich froh.


Sigi und Ava von New York. Vielen Dank
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kussmausale Offline

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25.10.2010 23:13
#287 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
ich komme leider viel zu selten zum Schreiben, tut mir sehr leid. jetzt geht es weiter mit Hassi und Gretchen. Hoffe es gefällt euch und ich bedanke mich herzlich für all eure tollen Kommis! Es freut mich immer sehr euer Feedback zu lesen. Viel Spaßmit dem neuen Teil!
GGLG Edina


G:Schön, dann kann ich jetzt ja wieder gehen.
Stellte Gretchen leicht beleidigt fest und wandte sich zur Tür. Doch Maria pfiff sie zurück.
H:Das sagen Sie.
G:Ähm(Gretchen drehte sich zu Maria um und schaute sie verunsichert an.) Naja ich dachte jetzt wo der Zettel wieder aufgetaucht ist...
Frau Doktor Hassmann unterbrach sie mit einem leichten Grinsen im Gesicht.
H:Frau Kollegin, glauben Sie allen Ernstes, ich piepe sie an, damit sie mir beim Suchen helfen?
Also zuzutrauen wärs ihr allemal, ich meine immerhin ist das Hassi und die tut oft mal alles um mich zu quälen...
G:Ich weiß nicht...
H:Bei allem Respekt, auch wenn sie nicht die beste Ärztin sind...aber wenn ich wirklich einen Suchhund bräuchte, würde ich mir den Knechtelsdorfer holen und nicht sie...
G:Soll ich das jetzt als Kompliment auffassen?
Fragte Gretchen verwirrt und wusste nicht so ganz, wie sie die Aussage jetzt verstehen sollte.
H:Nehmen Sie´s wie Sie wollen...
G:Gut.
Meinte Gretchen lächelnd und wartete gespannt darauf zu erfahren, was ihre wirkliche Aufgabe war.
Jetzt bildet die sich etwas drauf ein...Gott, ich sollte aufhören so freundlich zu sein, tut ihr nicht gut...Nur blöd,dass ich leider ihre Hilfe brauche...H:Also der eigentliche Grund, dass ich Sie hierher bestellt habe, ist...und glauben Sie mir, wenn die ganze Sache nicht so dringend wäre, würde ich Sie das niemals darum bitten weil...ich nicht weiß ob es wirklich klug von mir ist Ihnen diese Aufgabe zu übertragen, aber ich brauche einen Babysitter.
Beendete Maria ihren Satz und ließ somit die Bombe platzen. Es war ihr deutlich anzumerken, dass ihr die ganze Sache äußerst unangenehm war, denn normalerweise bat sie niemanden um Hilfe. Viel eher war sie eine Frau der Tat und bewältigte ihre Probleme lieber selbst, aber in diesem Fall kam sie ohne Hilfe eben nicht weiter und außerdem war ihr die junge Ärztin für all das, was sie sich durch die Virussache aufgehalst hatte, sowieso noch etwas schuldig...
Gretchen starrte die Oberärztin völlig perplex an. Sie hätte wirklich mit so ziemlich allem gerechnet, aber nicht damit, dass Hassi ausgerechnet sie, als Babysitter einspannen wollte. Zumal ihr bis vor einigen Sekunden nicht einmal wirklich bewusst war,dass ihre Kollegin ein Kind hatte. Klar hatte Maria es ein zweimal erwähnt, aber die Vorstellung das Hassi Mutter war, kam ihr trotzdem irgendwie grotesk vor...
H:Ja mein Gott, jetzt schauen sie nicht so. Ich bin auch nicht grade begeistert von der Idee, aber es geht nun mal nicht anders, meine Eltern sind im Urlaub und der Herr Papa ist wieder mal für nichts zu gebrauchen...(Frustration und etwas Wut schwang in ihrer Stimme mit) aber das ist eh nichts neuses.
Manomann, klingt so als hätte sie mit ihrem Ex ähnlich viel Glück gehabt, wie ich mit Peter...nur das ich nicht alleine mit nem Kind dastehe...G:Aber wieso hat ihr Mann...
H:EX-Mann(fuhr Hassi bestimmt dazwischen) und ich wüsste nicht was Sie das anginge.
G:Ja, aber...
Boahr, ein dreijähriges Kind stellt weniger Fragen als sie! Ist ja absolut nervtötend hier...
H:Herrgott noch mal! Er war eben so wie alle anderen Männer auch! Zuerst lügen sie einem das blaue vom Himmel, dann schwängern sie einen und dann hauen sie ab, weil die Schwangerschaftspfunde und die drohenden Verantwortung eben doch nicht so sexy sind, wie ein billiges Flittchen! Deswegen gebe ich ihnen einen guten Rat: Lassen sie sich niemals schwängern, es sei denn, sie wollen alleine mit einem schreienden Balg dastehen.
G:Ja...ich werds mir merken...
Murmelte Gretchen leise und war noch immer dabei, die Informationen von gerade eben zu verdauen...Hassi war in der Vergangenheit anscheinend sehr verletzt worden und sie hatte diesen Mann, der sie als Schwangere hatte sitzen lassen, wohl sehr geliebt...auch wenn es fraglich war, ob in ihr nur ein Funken Mutterliebe schlummerte, wenn sie so über ihr Kind sprach.
H:Und, passen sie jetzt auf ihn auf?
Unterbrach Maria Gretchens Überlegungen.


Sigi und Ava von New York. Vielen Dank
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kussmausale Offline

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28.10.2010 23:06
#288 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey meine Lieben,
ich komme nur schnell vorbei um euch den neuen Teil zu geben. Leider ist es nicht so viel wie zuerst geplant, aber ich bin einfach nur müde und muss ins Bett. Am Wochenende gibts aber Nachschub, versprochen. Trozdem will ich noch kurz etwas zu euren Kommis sagen. Ich weiß, dass ihr alle gerne Zucker lest, tue ich ja auch liebend gerne und ich kann auch verstehen, dass ihr gerne mehr Marc&Gretchen Szenen hättet. Die will ich euch auch geben und ich versuche wirklich Romantik hineinzubringen, aber nichts desto troz ist das eine Doctor´s Diary Fortsetzung und das heißt für mich, dass ich alle Charaktere gleichermaßen einbaue und alle ihren Part haben in der Geschichte. Denn ich möchte das so real wie möglich schreiben und in DD selbst, dreht sich ja (leider) auch nicht alles um die Grec. Ich hoffe ihr könnt das verstehen.
Danke für jegliche Kommis und Kritik Viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


Ja ähm...(Sie stockte kurz als sie daran dachte, dass sie seit fast achtundvierzig Stunden mehr schlecht als recht geschlafen, also wirklich geschlafen hatte...aber andererseits konnte sie Hassi diesen Wunsch nun wirklich nicht abschlagen, denn sie hatte ihr auch geholfen, als sie es dringend gebraucht hatte, weil Marc irgendwo zwischen Leben und Tod geschwebt war. Das konnte sie nie wieder gutmachen und außerdem wurde Gretchen das Gefühl nicht los, dass das was Maria vorhatte, äußerst wichtig für sie war...) klar, aber ich bin im Dienst und Marc, also Doktor Meier wird mir garantiert nicht freigeben, damit ich auf ihren Sohn aufpassen kann.
Der hat den Feierabend sicher schon anders verplant...Dachte Gretchen und biss sich verlegen auf die Lippe. Maria stöhnte genervt und knallte ihre Tasche frustriert auf den Tisch. In einem äußerst gereizten Tonfall fragte sie.
H:Sie wollen mir jetzt aber nicht allen Ernstes erzählen, dass ich bei ihrem Oberarzt auch noch darum betteln darf, dass er mir seine allerliebste Assistenzärztin mal für private Zwecke leiht, oder?!
Was ich natürlich nur über meine Leiche tun würde und selbst dann, müsste man mich noch gewaltsam in seine Nähe schleifen...Gretchen, die die Abneigung in Frau Doktor Hassmanns Stimme nur all zu genau heraushörte und sich denken konnte, dass ein Aufeinandertreffen der Beiden, böse enden könnte, antworte verunsichert.
G:Also....ich weiß nicht...
H:Frau Doktor Haase, sie haben doch sonst auch immer so ein großes Talent dafür, jedes männliche Wesen im Umkreis von hundert Kilometer Entfernung, mit ihrem Charme um den Finger zu wickeln, (auch wenn sie es zu unterdrücken versuchte, der neidische Tonfall in ihrer Stimme war trotzdem deutlich herauszuhören) also setzten sie das zur Abwechslung mal zu meine Gunsten ein, okay?!
Auch wenn Frau Doktor Hassmann mit ihrer ganzen Körperhaltung unmissverständlich signalisierte, dass der letzte Satz keine Bitte sondern ein Befehl gewesen war, versuchte Gretchen trotzdem noch zu widersprechen. Doch sie kam nicht mehr dazu, weil plötzlich jemand die Türe öffnete und schüchtern den Kopf durch den Spalt steckte.
L:Mama, bist du da?
Maria lächelte ihren Sohn an und winkte ihn zu sich.
H:Hey Lukas, komm nur her, ich möchte dir jemanden vorstellen.
Langsam betrat der Junge das Büro und schaute immer wieder zwischen Gretchen und seiner Mutter hin und her, als ob er nicht so recht wusste, was er jetzt von der ganzen Situation halten sollte. Auch Gretchen überlegte einen Moment wie sie sich verhalten sollte, ergriff dann aber einfach die Initiative und beugte sich zu Lukas hinunter um ihm die Hand zu geben.
G:Hallo, ich bin Gretchen und wer bist du?
L:Ähm...ich heiße Lukas.
Antwortete er und es war ihm deutlich anzumerken, dass er nicht wusste, warum er eigentlich hier war. Jetzt mischte sich auch Hassi wieder ins Gespräch ein um die großen Fragezeichen aus den Augen ihres Sohnes zu verbannen.
H:Ja das ist Frau Doktor Haase, eigentlich eine ganz Liebe und die hat mir versprochen auf dich aufzupassen, während ich weg bin.
L:Wo fährst du denn hin, Mama?
Ja DAS würde mich allerdings auch mal interessieren!


Sigi und Ava von New York. Vielen Dank
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31.10.2010 00:57
#289 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
es tut mir leid falls meine Worte etwas hart rübergekommen sind, das wollte ich wirklich nicht. Natürlich kann ich verstehen, dass ihr nach Zucker dürstet und es wir auch versprochen noch welchen geben Aber jetzt geht es noch weiter mit Lukas. Viel Spaß beim lesen und danke für alle Kommis!
GGLG Edina



Dachte ich stelle euch Lukas mal vor


H:Ich muss nach Dresden...jemanden besuchen.
L:Aha und warum nimmst du mich nicht mit?
Fragte der Junge und sah seine Mutter fragend an. Er konnte es nicht verstehen, warum er jetzt bei dieser fremden Frau bleiben musste, wenn seine Mutter doch in eine andere Stadt fuhr. Maria kniete sich zu ihrem Sohn herunter um ihm in die Augen sehen zu können.
H:Hör mal zu mein Großer, ich bin morgen Früh wieder da und vielleicht bringe ich dann jemanden mit, aber jetzt musst du mir versprechen, dass du schön brav bist und Frau Doktor Haase keinen Ärger machst, okay?
L:Okay.
Meinte Lukas und nickte. Maria lächelte und fuhr ihrem Sohn liebevoll durch die Haare, dann stand sie auf, schnappte ihre Tasche und ging zur Tür.
G:Frau Doktor Hassmann...
H:Ich komme ihn morgen hohlen, Frau Kollegin.
Sagte Maria schnell und verschwand durch die Tür, ehe Gretchen noch die geringste Chance hatte, etwas zu erwidern.
Sie kann mich doch nicht einfach mit ihrem Kind da stehen lassen?! Frechheit echt und außerdem weiß ich doch gar nicht, was ich jetzt mit ihm machen soll...Im Krankenhaus kann ich ihn ja unmöglich die ganze Zeit lassen...
Leicht ratlos wandte Gretchen den Blick von der Tür ab, diese anzustarren war nämlich absolut sinnlos, denn Maria würde garantiert nicht mehr zurückkommen. Stadtessen wandte sie sich Lukas zu, der ebenso planlos wirkte, wie sie selbst.
G:Und Lukas, was machen wir jetzt mit dem angebrochenen Nachmittag?
L:Weiß nicht...
Murmelte er und zog die Schultern hoch. Gretchen überlegte krampfhaft, was sie einem Jungen von acht Jahren, hieß wenn er überhaupt acht war und nicht zehn, vorschlagen könnte zu tun.
G:Naja, das Problem ist, dass ich noch arbeiten muss und wir deswegen noch eine Weile im Krankenhaus bleiben müssen.
L:Ist doch voll cool (meinte Lukas und grinste fröhlich), dann kannst du mir ja das Krankenhaus zeigen.
G:Kennst du das denn gar nicht?
Fragte Gretchen verblüfft, die eigentlich davon ausgegangen war, dass der Sohn einer Neurochirurgin das Krankenhaus schon zu Genüge kennen sollte, aber anscheinend hatte sie sich da wohl getäuscht...
L:Ne, (er schüttelte traurig den Kopf) Mama meint immer, dass das Krankenhaus kein Ort für Kinder ist und sie es mir zeigt, wenn ich alt genug bin.
G:Na dann (meinte Gretchen dankbar dafür, endlich zu wissen, was sie mit Lukas unternehmen konnte) gehen wir mal auf große Erkundungstour.
L:Jaaa...
Antwortete Lukas und strahlte Gretchen glücklich an. Diese nahm ihn an die Hand und beide verließen sie fröhlich das Büro, wohl wissend, dass sie einander jetzt schon mochten.


Sigi und Ava von New York. Vielen Dank
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01.11.2010 22:05
#290 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey meine Lieben,
was Hassi vorhat? Das wird sich später klären, aber ihr könnt euch sicher sein, dass sie Lukas nicht bei Gretchen gelassen hätte, wenn sie nicht einen guten Grund dafür gäbeJetzt geht es weiter mit Marc der Frauenbesuch bekommt. Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen und freue mich wie immer über Kommis.
GGLG Edina


Während Gretchen in männlicher Begleitung, das Krankenhaus durchstreifte, saß Marc in seinem Büro und war in Gedanken überall anders, nur nicht beim Inhalt seiner Akten. Er konnte sich einfach nicht auf die trockene Schreibtischarbeit konzentrieren, dafür war ein bestimmter Blondschopf viel zu präsent in seinem Kopf und es war einfach viel schöner an sie zu denken, als an den verhassten Aktenkram...
Das nenn ich Erfolg auf ganzer Linie...Marc Meier du bist mit der Frau deiner Träume zusammen! Glückwunsch Alter!Beglückwünschte er sich selbst und klopfte sich auf die Schulter. Auch wenn es albern klang, so war er sich sicher, dass er noch nie so glücklich gewesen war wie im Moment. Lange hatte er es sich selbst nicht eingestanden, aber nun war es ihm so klar wie nie. Gretchen war sein Hauptgewinn und er hatte sie gewonnen. Nie wieder würde er sie gehen lassen, das schwor er sich.Seine Hand wanderte wie selbstverständlich zu seinem Pieper, um Gretchen zu sich zu rufen, als es an der Tür klopfte. In dem festen Glauben, dass es eine gewisse Assistenzärztin war, die zu ihm wollte, stand er auf und öffnete die Tür höchstpersönlich. Als er aber sah wer wirklich vor der Tür stand entglitten ihm sämtliche Gesichtszüge und das Glücksgefühl, dass er gerade noch verspürt hatte, löste sich augenblicklich in Luft auf.
M:Mutter!
Stellte er trocken fest und versuchte in einem letzten verzweifelten Versuch, seiner Mutter die Tür wieder vor der Nase zuzuschlagen. Doch es war zu spät, denn Elke Fischer hatte sich schon an ihm vorbei ins Büro geschoben und fing gnadenlos zu zetern an.
EL:Marc Oliver, was fällt dir ein, dich nicht bei deiner Mutter zu melden!
M:So weit ich weiß, Mutter bin ich dir keinerlei Rechenschaft schuldig.
Antwortete Marc genervt und ließ sich wieder in seinen Schreibtischstuhl sinken. Elke schnappte nach Luft.
EL:Und ob! Wir waren verabredet, weißt du nicht mehr?! Meine Buchvorstellung am Mittwoch, ich hätte durchaus etwas Unterstützung gebrauchen können!
Marc stöhnte auf. Unterstützung wäre genau das, was ihm jetzt auch nicht schaden könnte. Warum musste ihn dieses Monster von einer Mutter nur immer wieder heimsuchen?!
M:Die habe ich dann wohl vergessen...
Murmelte Marc und betete inständig, seine Mutter würde es dabei belassen. Doch das war wie erwartet nicht der Fall.
EL:Wie kannst du es nur wagen?! (erboste sich Elke und pfefferte ihre Tasche auf den Tisch, sodass Marc vorsichtshalber etwas Abstand nahm) Ich bekomme Sorgenfalten nur wegen dir, weil du nicht aufgetaucht bist und ich habe mir schon die schlimmsten Horrorszenarien ausgemalt...Mein Sohn, blutüberströmt in einer Ecke liegend oder noch schlimmeres...(Sie griff sich theatralisch ans Herz) Und dann fahre ich nur wegen dir ins Krankenhaus und die einzige Auskunft die ich bekomme ist von einer unqualifizierten Krankenschwester, die mir sagt, dass du nicht gestört werden willst...
Boah ey, die Frau geht mir so was von auf den Arsch, mit ihrem theatralischem Gejammer! Ich will doch einfach nur meine Ruhe, ist das denn so schwer zu verstehen?!M:Wie du siehst arbeite ich.
Erwiderte Marc und deutete mit der Hand auf den Aktenberg, der vor ihm lag. Doch seiner Mutter war die Arbeit ihres Sohnes ziemlich egal und sie redetet einfach weiter. Ihrem Tonfall war deutlich zu entnehmen, dass sie ziemlich eingeschnappt war.
EL:Hättest du dann vielleicht trotzdem die Freundlichkeit, mir zu verraten, was wichtiger sein könnte als ich?!
Marc schüttelte ungläubig den Kopf, als ihm wieder einmal bewusst wurde, wie unheimlich groß das Ego seiner Mutter war. Eigentlich sollte er das schon wissen, aber es überraschte ihn trotzdem immer wieder, wie gnadenlos nervig und sauer sie werden konnte, wenn sie einmal nicht die erste Geige spielte.
M:Ich sagte doch bereits ich war beschäftigt.
Antworte Marc scheinbar ruhig und unterdrückte mühsam den Drang, seine Mutter hochkant aus dem Büro zu werfen.


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02.11.2010 23:02
#291 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
oh Gott, da einige Menschen hier schon anfangen Tee in ungesunden Massen zu konsumieren habe ich heute extra schnell in die Tasten gehaut, damit noch ein Teil fertig wird hier und es bis zum Zucker nicht mehr all zu lang hin ist. Danke für die Kommis und viel Spaß beim Lesen!
GGLG Edina


Gretchen hatte in der Zwischenzeit sichtlich Spaß daran gefunden Lukas das Krankenhaus zu zeigen. Seine leuchtenden Augen, wenn er etwas Neues entdeckte und sein beinahe unstillbarer Wissensdurst, erinnerten sie irgendwie an sie früher. Wenn ihrem Vater früher einmal etwas Zeit geblieben war, um sie und Jochen, durch die Klinik zu führen, dann hatte sie auch immer alles mit großen Augen bestaunt und jegliche Information in sich aufgesaugt wie ein Schwamm.
L:Gretchen was ist denn das?
Fragte Lukas neugierig, der vor einem Tablett voller chirurgischem Besteck stand und die Instrumente fasziniert bestaunte.
G:Das ist ein Skalpell.
L:Aha und für was braucht man das?
Gretchen überlegte kurz wie sie das am Besten erklären kann, sodass Lukas es auch versteht und meinte dann.
G:Naja, das brauchen Chirurgen um die Haut aufzuschneiden, damit sie schauen können was dem Patienten fehlt.
L:Ach so und das?
G:Eine Schere.
Nachdem sie Lukas sämtliche Instrumente auf dem Tablett erklärt hatte überlegte sie,was sie ihm noch zeigen könnte und hatte dann eine Idee.
L:Na Lukas, hast du Lust Baby´s gucken zu gehen?
Natürlich hatte Lukas Lust darauf und so waren die Beiden Minuten später auch auf der gynäkologischen Station angekommen und schlichen sich zu den neugeborenen Babys. Doch dieser „Einbruch“ blieb nicht unbemerkt, denn auf einmal stand Medhi in der Tür und beobachtete das Geschehen lächelnd.
ME:Na, wer hat sich denn hier zu den Babys verirrt?
Fragte er freundlich und ließ Gretchen damit zusammenfahren. Erschrocken drehte sie sich um.
G:Medhi, was machst du denn hier?
Super Gretchen, ne blödere Frage ist dir jetzt aber auch nicht eingefallen?! Ich Dummerchen!ME:Öhm, das ist meine Station (antwortete er grinsend) Und was verschafft mir die Ehre, so hochrangigen Besuch zu bekommen?
Gretchen wurde leicht rot und schaute beschämt zu Boden. Sie hatte Medhi schon viel zu lange nicht mehr besucht und dann begrüßte sie ihn auch noch so schroff, während er so freundlich zu ihr war...
G:Hey Medhi, also wir wollten mal ne kleine Babyrunde drehen.
ME:Und wer ist dieser kleine Mann, der dich da begleitet?
Gretchen lächelte.
G:Das ist Lukas, der Sohn von Frau Doktor Hassmann.
Medhi zog die Augenbrauen hoch.
ME:Wieso passt...
G:Frag besser nicht. (unterbrach Gretchen ihn) Ich verstehs ja selber nicht mal wirklich.
ME:Naja wenn das so ist, ich hätte gerade Pause, also wer hat Lust auf ne heiße Schokolade?
L:Ich!
Platze Lukas heraus und auch Gretchen nickte sofort.
G:Gerne.
Medhi konnte sich ein kleines Grinsen nicht verkneifen.
ME:Also, auf was warten wir noch? Ab in die Cafeteria.
Das ließen sich Lukas und Gretchen nicht zweimal sagen und die drei suchten sich ein gemütliches Plätzchen in der Cafeteria, um in aller Ruhe eine Tasse heiße Schokolade zu schlürfen.


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03.11.2010 22:09
#292 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey meine Lieben,
da ich grade so happy bin weil DD jetzt bereits am 20 Dezember ausgestrahlt wird, habe ich beschlossen zur Feier des Tages meinen letzten Vorrat zu opfern. Wann jetzt wieder was kommt kann ich nicht sagen... Danke für die tollen Kommis und viel Spaß mit Elke und Marc!
GGLG Edina


EL:Mit was denn bitte?! Mit einer deiner unzähliger Affären?
Fragte Elke Fischer spitz und traf damit unbewusst einen wunden Punkt bei ihrem Sohn. Dieser sprang nämlich von einer plötzlichen Wut gepackt auf und fuhr seine Mutter an.
M:Ey, Gre....
Doch als ihm bewusst wurde was er im Begriff war zu sagen, brach er den Satz abrupt ab und warf seiner Mutter nur einen bösen Blick zu.
Wie kann sie nur!!! (war der erste Gedanke, der ihm durch den Kopf schoss aber eine Sekunde später bereute er seinen unüberlegten Ausrutscher auch schon wieder) Ey Alter bist du doof?! Ich kann meiner Mutter doch nicht auf die Nase binden das ich und Gretchen...scheiße hoffentlich fragt sie nicht nach...
Doch natürlich fragte Elke nach, besser gesagt fiel sie bei dieser Neuigkeit aus allen Wolken.
EL:Bitte was?! Du und diese Person!
M:Ähm...
Murmelte Marc, der gerade ziemlich ratlos war, was er auf die Aussage seiner Mutter antworten sollte. Es machte ihn wütend das Elke so abwertend über Gretchen sprach, aber die Blöße auszuflippen,würde er sich garantiert nicht noch einmal geben, das schwor er sich.
EL:Du sagst mir jetzt aber nicht, dass du mich wegen dieser Furie versetzt hast!
Redete sich die Erfolgsautorin immer mehr in Rage während sie ihren Sohn streng musterte. Marc hingegen lehnte sich entspannt in seinem Sessel zurück und verschränkte die Arme vor der Brust.
M:Um ehrlich zu sein...doch schon.
Ein kleines Grinsen huschte über seine Lippen, als er sah wie seiner Mutter für einen kurzen Moment die Gesichtszüge entglitten. Doch sie hatte sich schnell wieder gefangen und fuhr ihn entsetzt an.
EL:Schämst du dich denn gar nicht?!
M:Wieso sollte ich?
Fragte Marc absolut ehrlich, denn er sah in seinem Handeln keinerlei Verbrechen. Gut,er hatte seine Mutter versetzt, aber wie oft hatte sie das schon getan, war nicht dagewesen, wenn er sie wirklich gebraucht hätte...außerdem hatte er dies für Gretchen getan und seine Frau Mama hatte die Buchvorstellung auch ohne ihn sehr gut überstanden...
EL:Ist dir denn nichts mehr heilig?! (Sie griff sich erneut mit einer äußerst theatralischen Geste zum Herzen) Deine Mutter wegen einer unbedeutenden Sache im Stich zu lassen!
Die Frau treibt mich echt in den Wahnsinn! Hätte Schauspielerin werden sollen, mit ihrem Hang zur gnadenlosen Dramatik! Außerdem war das Date mit Gretchen keinesfalls unwichtig!
M:Wer sagt das?
Stellte Marc die nächste Gegenfrage und hatte dabei erhebliche Probleme, so ruhig und beherrscht zu klingen, wie vorhin. Doch Frau Fischer ging es da nicht anders.
EL:Marc Oliver, treib´s nicht zu weit!
Fuhr sie ihren Sohn in einem Ton an, der eigentlich keinen Widerspruch zuließ. Und dieser kapitulierte.
M:Boahr ey (stöhnte er völlig genervt auf und fuhr sich durch die Haare.) Jetzt komm mal wieder runter.
Die ältere Frau schnappte empört über Marc´s Ton nach Luft und regte sich weiter auf.
EL:Wer hier nicht mehr ganz bei Trost ist, die Frage stellt sich noch! Fehlt nur noch, du sagst mir jetzt, ihr seit ein Paar!


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05.11.2010 23:09
#293 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
jaja da hab ich wohl umsonst gefeiert. Aber egal...Ich freue mich, dass euch das Gespräch mit Elke gefällt und deswegen gibts jetzt auch den letzten Teil davon. Viel Spaß beim Lesen wünsch ich euch und wie immer ein großes Dankeschön an meine Kommentatoren.
GGLG Edina


Marc holte tief Luft und schleuderte seiner Mutter dann ein absolut genervtes „Vielleicht?!“ entgegen.Ohne noch ein weiteres Wort zu sagen, nahm er einen Stift zur Hand und widmete sich wieder seiner Arbeit. Elke Fischer beobachtete das für kurze Zeit während sie sich von dem Schock erholte. Als ihr das gelungen war fuhr sie ihren Sohn auch ohne Umschweife wieder an.
EL:Wie kannst du es wagen?
Marc sah widerwillig von seinen Akten auf und antwortete gereizt.
M:Ja ich muss das vielleicht fertigmachen?!
EL:Das habe ich nicht gemeint (regte sich Elke Fischer auf, die sich maßlos über die Ignoranz ihres Sohnes ärgerte.) Und das weißt du!
Marc legte in der Zwischenzeit völlig entnervt, den Stift beiseite und sah seine Mutter an.
M:Was willst du denn jetzt hören?
Fragte er in der Hoffnung, dass das Gespräch nun endlich ein Ende nehmen und seine Mutter verschwinden würde.
EL:Die Wahrheit!
Forderte Elke Fischer und krallte sich an der Tischkante fest. Und auch wenn Marc in der Zwischenzeit dazu bereit war, so ziemlich alles zu sagen, wenn er dadurch nur diese Plage von einer Mutter loswerden würde, konnte er es sich trotzdem nicht verkneifen, ihre Aussage ins Lächerliche zu ziehen.
M:Ach, ich wusste gar nicht, dass du das Wort kennst.
Elke riss entsetzt den Mund auf, unfähig die richtigen Worte zu finden, um gegen die Frechheit ihres eigen Fleisch und Blutes anzugehen. Deswegen sprach Marc auch weiter und entschloss sich dazu, ihr noch einen Stoß zu versetzen.
M:Gut...wir waren an dem Abend zusammen! Zufrieden?
Gab er widerwillig zu. Die Erfolgsautorin hingegen rang nach Luft und versuchte verzweifelt sich von dem Schock zu erholen. Ihr Sohn hatte es tatsächlich gewagt SIE zu versetzen und das, wegen irgendeiner dahergelaufenen Witzfigur! Ihre schlimmsten Alpträume schienen wahr geworden zu sein...
EL:Nein...ganz und gar nicht!
Presste sie entsetzt hervor und war immer noch deutlich gezeichnet von dem Schock. Doch Marc ließ das völlig kalt.
M:Ja gut, das ist ja dann jetzt dein Problem... (erwiderte er völlig teilnahmslos und machte sich gar nicht erst die Mühe zu verbergen, wie wenig Wert er in dieser Sache, auf die Meinung seiner Mutter legte.) Und wie du siehst, muss ich jetzt auch weitermachen hier.
Fügte er noch hinzu und erklärte das Gespräch damit, seinerseits für beendet, doch Elke sah das völlig anders. Ohne Vorwarnung stand sie auf, packte ihre Tasche und gab ihrem Sohn damit einen Schlag auf den Hinterkopf, dass es nur so schnalzte. Danach drehte sie sich um und stöckelte hochnäsig zur Tür. Als sie die Türklinke bereits in der Hand hatte, drehte sie sich nochmals zu ihrem Sohn um, der sich noch immer die schmerzende Stelle rieb und keifte ihn an.
EL:Das wird Konsequenzen haben!
Sag mal tickt die nicht mehr ganz sauber?! Ich lasse mir ja einiges von ihr gefallen, aber DAS geht selbst für ihre Verhältnisse zu weit! Es wird Konsequenzen haben, klar sonst noch was?!
M:Tür zu.
Sagte er ruhig aber bestimmt und würdigte seine Mutter keines weiteren Blickes mehr. Mit Genugtuung stellte er fest, dass die Tür Sekunden später auch krachend ins Schloss fiel und sich die Schritte seiner Mutter entfernten. Erleichtert atmete er auf, endlich war er sie los, hatte ja auch lange genug gedauert...


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07.11.2010 01:25
#294 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey meine Lieben,
ich habe hier wieder einen Teil für euch und wenn mich nicht alles täuscht hat sich darin sogar etwas Zucker versteckt Aber ich muss euch auch gleich sagen, dass es die nächsten Tage höchst wahrscheinlich keinen Teil geben wird, weilich jetzt erst einmal gnadenlos Latein paugen muss. Aber jetzt wünsche ich euch wie immer, viel Spaß beim Lesen und sagen Danke für alte und neue Kommis.
GGLG Edina


Eine äußerst merkwürdige Begegnung hatte Sekunden später auch Gretchen, die gerade mit Lukas an der Hand, auf dem Weg zum Büro ihres Oberarztes war, als ihr eine äußerst aufgebrachte Elke Fischer entgegen kam. Kaum wollte sie den Mund öffnen, um Marc´s Mutter zu begrüßen, wurde sie auch schon an gekeift.
EL:Was auch immer sie mit meinem Sohn gemacht haben, ich werde es zu verhindern wissen!
Schleuderte Elke Fischer, Gretchen entgegen und musterte sie mit einem so abwertenden Blick, dass es der blonden Ärztin kalt den Rücken runter lief. Dann ging sie ohne auf eine Antwort zu warten, weiter und ließ eine ziemlich verdutztes Gretchen und einen nicht weniger verwirrten Lukas einfach stehen.
Hoppla, was war denn das gerade?! (fragte sie sich in Gedanken) Die Leute werden auch immer eigenartiger, zuerst Hassi die mich mit ihrem Sohn einfach so alleine lässt und dann auch noch Frau Fischer, die mich anscheinend als Feindbild und Bedrohung Nummer Eins auserkoren hat, warum auch immer...echt furchterregend...
Lukas zog sie am Ärmel ihres Kittels und fragte neugierig, die Verwirrung stand ihm noch immer ins Gesicht geschrieben.
L:Wer war denn das?
G:Hmm... (murmelte Gretchen und schüttelte schnell den Kopf) die musst du nicht kennen. (und um weiteren Fragen aus dem Weg zugehen fügte sie hinzu.) Komm wir gehen.

Ein erneutes Klopfen an seiner Bürotür, ließ Marc wieder aus seinen Akten hochschrecken.Für einen Moment überfiel ihn die Panik, dass seine Mutter sich nochmals dazu entschieden hatte, ihm das Leben schwer zu machen, aber dann fiel ihm auf, dass er ja gar kein Klicken von Absätzen gehört hatte und er beruhigte sich schnell wieder. „Herein“ rief er genervt und spürte doch wie ein kleines Stück Hoffnung in ihm aufkeimte. Hatte sich Gretchen jetzt doch endlich dazu entschieden bei ihm vorbeizuschauen?
G:Marc, bist du da?
Fragte Gretchen unsicher und wurde Sekundenbruchteile später auch schon ins Büro gezogen.
M:Aber sicher.
Hauchte Marc in ihren Nacken und drückte die Tür zu, ohne auch nur die geringste Notiz von dem Jungen zu nähmen, der draußen stand. Seine Aufmerksamkeit galt im Moment nur einer Frau und das war Gretchen. Schnell drehte er sie herum und verschloss ihren Mund mit einem langen und intensiven Kuss. Beide schlossen sie instinktiv die Augen und taumelten mehr schlecht als recht durch das Büro. Vorsichtig hob Marc Gretchen hoch und setze sie auf seinem Schreibtisch ab. Der zuerst leidenschaftliche Kuss war jetzt schon in eine wilde Knutscherei ausgeartet und wie von selbst rutschte Marc´s Hand unter Gretchens Kittel und bahnte sich einen Weg nach oben. Gretchen war inzwischen wie betäubt von Marcs Zärtlichkeiten und ihr Herz schlug ihr bis zum Hals. Wie sehr hatte sie das nur vermisst... Doch ein leises Klopfen zerstörte jäh die Romantik.
G:Lukas!
Nuschelte Gretchen erschrocken, weil ihr erst jetzt einfiel, dass sie den armen Jungen ja völlig vergessen hatte. Marc unterbrach den Kuss abrupt und sah Gretchen verwirrt an.
M:Wer issn das?!
Fragte er skeptisch und musterte die blonde Frau genau. Diese löste sich endgültig von ihm, rutschte vom Tisch, richtete sich die, etwas in Mitleidenschaft geratene Frisur und hastete zur Tür. Schnell öffnete sie sie und flüsterte dem reichlich verwirrtem Jungen ein kleine „Tschuldigung“ zu. Danach zog sie ihn ins Büro und legte ihm die Hände schützend auf die Schultern. Marc starrte das merkwürdige Bild vor sich an und merkte, wie Panik in ihm hochstieg.
Die schleppt mir jetzt hier aber nicht allen Erstens ein Kind an, oder?! Scheiße, hätte mir vielleicht vorher die Risiken und Nebenwirkungen durchlesen sollen...G:Also das ist Lukas, der...
Setzte sie zu einer Bekanntmachung an, wurde aber sofort von ihrem skeptisch drein blickenden Oberarzt unterbrochen, der im Moment außer einer Befürchtung keinen blassen Schimmer hatte, was hier gerade vor sich ging.
M:Ähm Hasenzahn, gibt’s da vielleicht etwas, was ich wissen sollte?!
Fragte Marc argwöhnisch und verschränkte die Arme vor der Brust.


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12.11.2010 22:49
#295 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
hier bin ich nun wieder, nachdem ich mir stundenlang Vpkabel in den Schädel gestopft habe und jetzt ineiner Tour für meine Mathearbeit lerne, aber es hat sich gelohnt,ich hab ne Eins. Nichts desto troz weiß ich, dass ich im Moment meine Story extrem vernachlässige und ich verspreche, dass das nicht mehr vorkommen wird, wenn jetzt die erste Arbeitenphase vorüber ist, dann haue ich wieder ganz fleißig in die Tasten! Des weiteren wollte ich mich ganz ganz herzlich für all eure Kommis bedanken, ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich mich über jedes freue und wie sehr es mich motiviert. Ich danke euch und bin so froh, dass ihr mir auch immer noch treue Leser seit. Und jetzt wünsche ich euch viel Spaß mit dem neuen Teil!
GGLG Edina


Wie meint er das denn jetzt auf einmal?! Na super, begeistert wirkt er schon mal nicht, fängt ja wirklich sehr gut an...Gretchen atmete tief durch und versuchte die Skepsis in Marcs Blick zu ignorieren, die sie irgendwie nervös machte.
G:Nein, also ich hatte das so auch nicht geplant... Aber jetzt ist es nun mal so und ich muss für Lukas da sein.
Verteidigte Gretchen sich sofort. Sie hatte sich ja schließlich auch nicht ausgesucht, die Aufpasserin für Hassis Sohn zu spielen, aber nun war es eben so und sie hatte eine Verantwortung zu tragen.
M:Es war also nicht geplant...aha...
Wiederholte Marc ziemlich überrumpelt und geschockt.
G:Ja, mein Gott Marc! Es kam auch für mich überraschend, aber was kann ich dafür wenn...
Unterbrach ihn Gretchen etwas lauter, weil sie einfach nicht verstand, wo genau jetzt eigentlich Marc´s Problem lag. Der Oberarzt hingegen hatte gerade das Gefühl als würde ihm der Boden unter den Füßen weggerissen...Als ob der Gedanke mit Gretchen eventuell eine langfristige Beziehung zu führen, zusammenzuwohnen und sein Leben mit ihr ein Stück weit zu teilen, nicht schon befremdlich genug wäre, NEIN jetzt schleppte sie hier aus dem Nichts ihren Sohn an und stellte ihn vor vollende Tatsachen...
Shit! Gibt man ihnen einmal den kleinen Finger, wollen sie gleich die ganze Hand! Typisch Weiber, aber ich spiele hier garantiert nicht den lieben Stiefvater, nur....nur weil sie zu doof ist zu verhüten. Nur um das mal klar zu stellen!M:Mir war zwar klar Hasenzahn, dass du dich des öfteren mal in irgendwelche idiotischen Situationen bringst und dass du ein äußerst großes Talent dafür hast, dich Hals über Kopf von einer in die nächste Katastrophe zu stürzen, wusste ich auch...(er machte eine kurze Pause, weil er das alles noch immer nicht fassen konnte und sprach dann etwas leiser weiter) aber DAS hier übersteigt selbst meine Vorstellungskraft...
Er musterte Lukas und schüttelte immer wieder leicht mit dem Kopf. Das war doch alles irre, einfach viel zu viel. Lukas hingegen stand einfach nur da, Gretchens Hände noch immer auf den Schultern liegend und schaute verwirrt zwischen den Beiden hin und her. Auch wenn er nicht wirklich wusste, was da zwischen Gretchen und ihrem Oberarzt vorging,so wusste er doch, dass es um ihn ging und das wurde ihm langsam aber sicher unangenehm. Und deswegen sagte er auch.
L:Also, bis ihr da fertig seit, geh ich lieber.
M:Kluger Junge...
Stellte Marc trocken fest und erntete auch sofort einen bitterbösen Blick von Gretchen, der es so gar nicht passte, dass Marc, Lukas anscheinend unbedingt aus dem Büro haben wollte. An ihn gewandt meinte sie.
G:Nein Lukas, du brauchst wirklich nicht zu gehen (sie wandte ihren Kopf zu Marc und fixierte ihn mit den Augen, um ihm zu verstehen zu geben, dass er jetzt ja kein Wort dagegen sagen sollte.) der Doktor Meier freut sich doch, dich kennenzulernen.
M:Sicher, (warf Marc ein, der sich einfach nicht zurückhalten konnte und fügte in einem ironischen Tonfall hinzu) ich kann mich vor lauter Begeisterung kaum auf dem Stuhl halten.
Unsicher schaute Lukas zwischen dem nicht wirklich freundlich wirkenden Oberarzt und Gretchen hin und her und meinte dann.
L:Ne danke, ich geh schon. Hat vielleicht jemand etwas zu lesen für mich?
G:Ähm...
Setzte Gretchen zu einer Antwort an, wurde aber von Marc unterbrochen.
M:Hier, (er streckte Lukas sein medizinisches Fachlexikon entgegen, dass er auf die Schnelle auf dem Schreibtisch hatte finden können.) da haste dein Buch und jetzt Husch.
Er deutete mit dem Kopf zur Tür und Lukas verstand den Wink mit dem Zaunpfahl. Er nahm das Lexikon entgegen, murmelte ein leises „Danke“ und ging zur Tür.
L:Also Mickie Maus wäre jetzt cooler gewesen.
Murmelte er noch leise und warf einen skeptischen Blick auf den dicken Wälzer, ehe er endgültig aus dem Büro verschwand.


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13.11.2010 23:45
#296 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey meine Lieben,
ich soll Marc aufklären? Dabei finde ich die ganze Sache gerade irgendwie lustig... Aber zu seiner Verteidigung, bevor ihr ihn wegen seiner Blödheit noch grün und blau brügelt: Erstens isser ein Mann und zweitens ist Lukas neun, deswegen könnte es rein theoretisch schon sein, dass er Gretchens Sohn ist, denn er hat sie ja erst im Krankenhaus wiedergetroffen. Dazwischen hatte Marc mit ihr ja keinerlei Kontakt. Und jetzt viel Spaß beim Lesen und vielen Dank für die Kommis.
GGLG Edina


Na endlich, wenigstens ein Problem weniger...
Dachte Marc und atmete erleichtert auf, wohl wissend, dass er von Gretchen wohl noch ein gewaltiges Donnerwetter zu erwarten hatte, denn ein Blick in ihr Gesicht verhieß eindeutig nichts Gutes... Und so war es auch, denn Gretchen hatte die ganze Szene mit stetig wachsendem Ärger beobachtet und kochte jetzt innerlich vor Wut.
W...wie KANN er nur!!! Dieser verdammte Vollidiot!!!
Kaum war die Tür ins Schloss gefallen kam sie einige Schritte auf Marc zu und fauchte ihn mit lauter Stimme an.
G:Sag mal Marc, hast du nicht mehr alle Tassen im Schrank?!
Marc richtete sich auf und kam ebenfalls einige Schritte auf sie zu.
M:Du, das wollte ich dich auch schon fragen, Hasenzahn!
Warf Marc ein.
G:Ich...ja, ich bin im Gegensatz zu dir, noch sehr gut bei Verstand, mein lieber Herr! (plusterte sich Gretchen auf und ihr Kopf nahm eine bedenkliche Röte an) Aber du...Lukas hat dir nichts getan ja! Er ist ein Kind, mehr nicht und dir steht nicht zu, ihn aus dem Büro zu schmeißen! Ich wollte ihn dir lediglich vorstellen, aber nein du bist einfach nur widerlich und gemein und...
M:Hasenzahn?!
Unterbrach er Gretchen, bevor sie noch die Möglichkeit hatte, ihm weitere „Komplimente“ an den Kopf zu schmeißen.
G:Was ist!?
Fuhr sie ihn bockig an, was aber von Marc gekonnt ignoriert wurde. In einem durchaus gefährlich klingendem Ton fügte er hinzu.
M:Jetzt hör mir mal gut zu, Hasenzahn, das hier ist MEIN Büro ja und da hat mir absolut niemand zu sagen was ich zu tun habe, verstanden?! Ich schmeiße hier raus wen und was ich will und wenn du nicht aufpasst, kannst du dich gleich zu Lukas gesellen.
Gretchen stiegen zwei kleine Tränen in die Augen. Marc schmiss sie raus, er war wieder so kalt und herzlos wie und je. Wo war der Mann geblieben, auf den sie noch vor zehn Minuten getroffen war, der Mann den sie liebte?!
G:Du schmeißt mich also raus?!
Fragte sie und schluckte die Tränen der Wut und der Trauer mühsam hinunter.
Boar ey, jetzt heult sie wieder rum!? Das kann doch echt alles nicht wahr sein...zuerst Mutter und dann hat Gretchen auch noch ein Kind...Sollte mir vielleicht überlegen die Koffer zu packen und und mich abzusetzen. Hauptsache weit weg von all diesen verdammten Quälgeistern...
M:Wenn du dich weiter so aufführst, ja!
Gab Marc genervt zurück. Gretchens Trauer war auf der Stelle wieder verschwunden und sie funkelte ihn böse an.
G:Jetzt bin ich also wieder schuld, oder wie?!
M:Ähm ja, wüsste nicht wer sonst.
Gretchen stampfte wütend mit dem Fuß auf.
G:Weißt du was, genau das, ganz genau das ist es, was mich so verdammt ankotzt!
M:Ähm, was...
Warf Marc verwirrt ein wurde aber von einem zeternden Gretchen unterbrochen, die gerade dabei war, sich wieder einmal so richtig schön in Rage zu reden.
G:Na deine verdammte Art! Du bist nie an irgendetwas schuld, immer sinds die anderen...Ich und wenn ich mal ausnahmsweise unschuldig bin muss Sabine deine Launen ausbaden oder Menschen wie die Patienten oder Lukas, die du nicht mal kennst! Das ist nicht fair Marc!
M:Was hättest du denn bitte erwartet?!
Fuhr Marc ebenso aufgebracht zurück, denn in dem Moment fühlte er sich einfach nur heillos überfordert mit der ganzen Situation.
G:Ich weiß es nicht, vielleicht hätte ich mir einfach mal gewünscht, dass du mich unterstützt und die ganze Sache mit mir gemeinsam durchziehst... Habe mir das schließlich auch nicht ausgesucht! Zumindest hättest du nett zu Lukas sein müssen und hättest ihn nicht einfach mit irgendeinem Medizinlexikon abspeisen sollen, das einfach kein Kind seines Alterst verstehen kann! Er ist ein kleiner Junge und er hat dir nichts getan!
Marc zog die Luft scharf ein und unwillkürlich wanderte seine Hand wieder Richtung seines Kragens. Gretchen wollte Unterstützung sie wollte, dass er die Vaterfigur einnahm, für Lukas?! Das konnte, nein das durfte einfach nicht ihr Ernst sein!


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14.11.2010 17:13
#297 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Aua Mädels,
was ist denn bitte in euch gefahren? Kann mich ja kaum noch bewegen vor lauter prutaler (Nein wir schreiben das nicht so, ist ein doofer Rechtscheibfehler von mir liebe Kate) Schläge... Weil ihr hier alle so dermaßen ausflippt, habe ich beschlossenen meine Vorrat der für morgen gedacht war, doch schon jetzt zu posten. Also viel Spaß beim Lesen und bloß keine Panik auf der Titanik. Das Schiff geht schon noch früh genug unter
GGLG Edina


M:Hasenzahn du hast dich damals dafür entschieden, also musst du die Suppe jetzt auch alleine auslöffeln. (Marc hoffte inständig, dass er sich damit bereits deutlich genug ausgedrückt hatte, aber das war anscheinend nicht der Fall, denn Gretchen sah ihn an, als würde sie gerade nicht den blassesten Schimmer davon haben,was er meinte. Da musste er wohl oder übel deutlicher werden...) Verdammt nochmal Hasenzahn, du kannst von mir nicht erwarten, dass ich den lieben Stiefvater spiele!
So es war raus, angespannt wartete Marc auf Gretchens Reaktion. Er rechnete so ziemlich mit allem, dass sie anfangen würde zu weinen, dass sie sagen würde, das die Sache mit ihm doch keine Zukunft hatte und es ein Fehler gewesen war, sich auf ihn einzulassen, ja er rechnete sogar damit, dass sie ihm eine scheuern würde. Auf alles war er vorbereitet gewesen, auf alles, außer auf diese Reaktion die Gretchen ihm bot. Diese stand nämlich nur seelenruhig da und starrte ihn völlig entgeistert an.
Von was redet Marc bitte?! Ich verstehe irgendwie überhaupt nichts mehr...damals...Stiefvater...hä?
Verwirrt runzelte Gretchen die Stirn und versuchte die Einzelteile zu einem Ganzen zusammenzufügen. Und endlich begriff sie was Marc die ganze Zeit über gedacht hatte und brach in hemmungsloses Gelächter aus.
G:Marc, also...hast...du...jetzt wirklich...allen Ernstes...geglaubt, dass Lukas...mein Sohn...ist?!
Fragte sie und schnappte in ihrem verzweifelten Versuch sich zu beruhigen, nach Luft. Marc fand die ganze Sache jedoch alles andere als lustig und hatte das erste Mal in seinem Leben das Gefühl, sich in Luft auflösen zu wollen. Widerwillig gab er zu.
M:Kann sein...
Als Gretchen Marcs beinahe schon verlegenen Blick sah, prustete sie unverhohlen wieder los und entschied sich, jetzt doch noch eins drauf zu setzen.
G:Also....selbst wenn Marc! DAS hätte ich Lukas garantiert nicht angetan! Immerhin hat man ja gesehen, wie gut du mit Kindern kannst, ne?! (sie zeigt ihm kurz den Vogel)...ihm ein Medizinlexikon als Abendlektüre zu geben?! Möchte ja nicht wissen, was du dir da wieder bei gedacht hast!
M:Ey, das war endlich mal ne vernünftige Leselektüre, ja!
Warf Marc ein um sich in irgendeiner Art und Weise zu rechtfertigen. Gretchen jedoch grinste nur breit und sagte mit vor Ironie triefender Stimme.
G:Siiiicher Marc.
Marc platze schon langsam der Kragen, auch wenn ihm bewusst war, dass man bekanntlich für den Spott nicht sorgen brauchte wenn man den Schaden hatte, ging es ihm gehörig gegen den Strich, dass Gretchen die ganze Situation so extrem ausnutze. Hörbar angepisst sagte er.
M:Wenn du das so extrem lustig findest, kannst du dich gleich zu Lukas gesellen und dort weiter lachen.
Die Härte in Marcs Stimme holte Gretchen augenblicklich wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Sie war eindeutig zu weit gegangen, war es doch einfach zu schön gewesen, ihm einmal eine rein würgen zu können, anstatt immer die Gemeinheiten schlucken zu müssen. Aber als sie seinen kalten Blick sah, war das Hochgefühl, dass sie gerade eben noch verspürt hatte, sofort verschwunden. Sie wollte doch keinen Streit mit ihm und ihn eben so wenig verletzen...
Sollte mich besser mal entschuldigen, bevor er mich hier wirklich noch rausschmeißt...Dachte sie und legte den Kopf etwas schief um einen süßeren und unschuldigeren Anblick zu bieten.
G:Es...tut mir leid, Marc. (säuselte sie und kam langsam einige Schritte auf ihn zu.) Ich hab das doch überhaupt nicht böse gemeint...es war nur irgendwie lustig. (Mittlerweile stand sie vor ihm und entschied sich dazu, ihm vorsichtig die Hände um den Nacken zu legen.) Und es ist auch nicht schlimm...kannst ja noch üben...
Meinte sie lächelnd und blinzelte ihn an.


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kussmausale Offline

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16.11.2010 19:12
#298 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey meine Lieben,
hier bin ich wieder, die österreichische Zuckerbremse Ne ganz im Ernst ich weiß gar nicht was ihr habt,denn Gretchen und Marc sind ja dafür bekannt, dass sie sich die ganze Zeit in den Haaren liegen und sich dann wieder lieben und wieder streiten und wieder lieben... Und des weitern, ihr tut so als wäre Gretchen total gemein weil sie Marc ausgelacht hat, aber ganz im Ernst, die wurde so oft von Marc verarscht da musste sie ihm einfacheins mitgeben. Jetzt viel Spaß beim Lesen des nächsten Teils und ich glaube er wird euch gefallen. Und ich geh jetzt weizer Mathelernen
GGLG Edina


Marc jedoch zog die Augenbrauen hoch und fragte leicht entsetzt.
M:Bitte?!
Das blieb auch Gretchen nicht verborgen und sie wandte verlegen den Kopf ab, so wie sie es immer tat, wenn sie nicht so recht wusste, was sie jetzt sagen sollte.
G:Naja...also, ich dachte...vielleicht...irgendwann (stotterte sie und brach dann doch verlegen ab.) Aber, ist jetzt...auch egal, ich sollte sowieso besser wieder nach Lukas sehen...
Schweren Herzens löste sie sich von Marc und ging zur Tür. Der Gedanke ihn erst morgen wieder zu sehen, behagte ihr ganz und gar nicht. Und Marc ging es da nicht anders, denn kaum hatte Gretchen die Türklinke gepackt rief er sie zurück.
M:Hasenzahn?
Gretchen drehte sich um.
G:Ja?
M:Also du kannst auch (er machte eine kurze Pause weil ihm das alles doch nicht ganz so leicht fiel), mit zu mir kommen,wenn du willst...also mit Lukas.
Er...er will das ich mit zu ihm komme!? Hilfe, Gretchen atmen...Oh Gott das ist so süß!
Auch wenn Gretchen gerade das Gefühl hatte, vor lauter Freude umzukippen und ihr das Herz bis zum Hals schlug lächelte sie nur und antwortete.
G:Gerne.
Daraufhin schnappte Marc sich seine Jacke, zog die Autoschlüssel aus der Schublade und ging mit ihr gemeinsam aus dem Büro, denn in der Zwischenzeit war es bereits spät geworden und auf seinen Aktenkram hätte er sich heute sowieso nicht mehr konzentrieren können, das wusste er und davon abgesehen, hatte er mit Gretchen auch noch eine Rechnung offen, nämlich ihr zu beweisen, dass er sehr wohl gut mit Kindern umgehen konnte, ganz entgegen ihrer Behauptungen.
Eigentlich hatte Gretchen damit gerechnet, Lukas erst einmal suchen gehen zu müssen, aber das war nicht der Fall, denn kaum standen sie im Gang, sahen sie ihn auch schon. Er saß auf einem der Wartestühle, oder besser gesagt er lag eingerollt darauf und seinen Kopf hatte er auf das aufgeschlagene Medizinlexikon gebettet. Irgendeine der Schwestern hatte ihm wohl eine Decke über die Schultern gelegt und so schlummerte der kleine Junge friedlich vor sich hin. Unwillkürlich huschte Gretchen ein kleines Lächeln über das Gesicht, als sie sich zu ihm hinunterbeugte und ihm über den Kopf strich. Sie drehte sich zu Marc um, der etwas weiter hinter ihr stand und das Szenario skeptisch beäugte und flüsterte schmunzelnd.
G:So viel zum Thema geeignete Leselektüre...
Boahr ey, langsam aber sicher geht mir ihre besserwisserische Art gehörig auf den Zeiger!
Dachte Marc frustriert und gab nur ein genervtes „Is ja gut!“ zur Antwort. Weil Gretchen immer nur lächelnd den Kopf schüttelte entschied er sich dann doch mal dazu das Zepter in die Hand zu nehmen.
M:Geh mal weg da.
Kommandierte er schroff und erntende von Gretchen einen strafenden Blick.
G:Wieso?
Fragte sie verwirrt und Marc gab nur genervt zur Antwort.
M:Damit ich ihn vielleicht hochheben kann?! Oder hast du vor heute Nacht hier auf dem Boden zu pennen?
G:Ähm...nein natürlich nicht.
Sagte Gretchen schnell und stand auf, um Marc Platz zu machen. Dieser schob die Hände unter Lukas Körper und hob ihn vorsichtig hoch. Gretchen legte ihm wieder die Decke über die Schultern und nahm das Lexikon in die Hand. Danach machten sie sich langsam auf den Weg zum Fahrstuhl. Als dieser nach einer halben Ewigkeit, zumindest nach Marcs Empfinden, endlich gekommen war, stiegen sie ein und fuhren Richtung Parterre. Marc blieb es nicht verborgen, dass Gretchen ihm immer wieder verstohlen, ja fast eine Spur verträumt wirkende Blicke zuwarf und entschied sich dann doch einmal nachzufragen.
M:Was ist?
Gretchen schreckte aus ihren Gedanken hoch und murmelte.
G:Nichts, ich bin nur...überrascht.
Und so ging es einer Minute später auch Gina Amsel, die gerade das Krankenhaus betrat und mit Verwunderung feststellte, dass ausgerechnet Marc Meier ein Kind in den Armen trug und Gretchen neben ihm, Richtung Auto ging. Äußerst verwirrt schüttelte sie den Kopf und nahm sich vor, die Beiden in Zukunft besser im Auge zu behalten.


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kussmausale Offline

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20.11.2010 18:03
#299 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey Mädels,
endlich gibts auch von mir wieder etwas zu lesen. Wenn die Arbeiten vorbei sind, gibts dann auch endlich wieder mehr zu lesen. Aber num wünsch ich euch viel Spaß beim Lesen des nächsten Teils und bedanke mich ganz ganz herzlich für eure Kommis.
GGLG Edina


Nach einer halben Stunde Fahrtzeit waren die Drei dann auch endlich an Marcs Wohnung angekommen und Gretchen suchte in der Dunkelheit das Schlüsselloch, um die Türe endlich aufsperren zu können.
M:Geht das vielleicht auch etwas schneller, Hasenzahn?!
Nörgelte Marc genervt, dessen Hände unter der Last von Lukas Körper, langsam aber sicher, schwer wie Blei wurden.
G:Ja ich versuchs ja...(zischte Gretchen zurück) Aber es ist da draußen eben verdammt dunkel!
Marc stöhnte genervt auf und dachte sich seinen Teil.
Gretchen und technische Dinge, da ist sie echt gleich begabt, wie eine Kuh im Radfahren! Nämlich absolut überhaupt nicht...wundert mich wirklich wie diese Frau Chirurgin werden konnte...Das darf ja echt nicht wahr sein hier!
Als dann endlich auch das Klicken ertönte, dass ihm signalisierte, dass Gretchen wohl endlich das Schlüsselloch gefunden hatte und die Tür aufging, stellte er genervt fest.
M:Na endlich!
Und schob sich an ihr vorbei in die Wohnung. Drinnen angekommen, bot sich aber bereits ein weiteres Problem, nämlich „Wohin mit dem Kind?!“ Er wollte Lukas so schnell wie möglich loswerden, aber auf den Boden konnte er ihn wohl schlecht legen und deswegen drehte er sich zu Gretchen um und fragte
M:Und jetzt?
G:Wie und jetzt?
Fragte Gretchen verwirrt zurück.
M:Wo soll ich ihn hinlegen?
Seinem Tonfall war deutlich anzumerken, dass er bereits reichlich genervt war.
G:Na ins Bett.
Antwortete Gretchen wie selbstverständlich.
M:Und wo sollen wir dann bitte schlafen?
Warf Marc genervt ein, der nicht im Geringsten einsah, dass Lukas SEIN Bett bekommen sollte und er deswegen auf der Couch schlafen musste. Außerdem sah er die letzte Hoffnung auf eine gemeinsame Nacht mit Gretchen, langsam aber sicher schwinden und das passte ihm so überhaupt nicht.
G:Naja, ich dachte wir schlafen auf der Couch.
Meinte sie voller Überzeugung und erntete dafür erst einmal einen skeptischen Blick von Marc.
Wir, sie und ich sollen auf der Couch schlafen und einem kleinem Jungen das Bett überlassen? Er ist doch eh klein und in dem Alter is ne Couch ja noch bequem...(als er Gretchens fordernden Blick sah, schüttelte er genervt den Kopf.) Versuche nur irgendeine Logik dahinter zu finden, aber irgendwie gibt’s hier absolut keine, null...
Und Marc hatte auch nicht die geringste Lust zu verbergen, wie wenig er von der Idee hielt und außerdem witterte er eine Chance, sich für Gretchens Schikanen, zu revanchieren.
M:Ähm ja....also DAS dürfte jetzt wohl ein bisschen schwierig werden! Es sei denn....(er tut kurz als würde er nachdenken)....wir schlafen übereinander! Aber dann schläfst du unten! Das sag ich dir! Weißt ja wieso ne?!
Meinte er und grinste sie frech an. Gretchen jedoch warf ihm einen bitterbösen Blick zu und biss sich frustriert auf die Lippe.
Nicht ausflippen Gretchen...er meint das nicht so....bleib ruhig...steig gar nicht darauf ein...
Versuchte sie sich in Gedanken zu beruhigen, aber wie schon erwartet hatte sie damit nur wenig Erfolg und ihre Selbstbeherrschung löste sich in null komma nix in Luft auf.
Wütend stampfte sie mit dem Fuß auf und ihre blauen Augen funkelten gefährlich. Nur mit großer Mühe konnte sie sich beherrschen Marc nicht augenblicklich an die Gurgel zu springen. Wieso musste er nur immer auf ihr Gewicht anspielen, wo er doch genau wusste, wie sehr sie das störte?!
Für Marc war es jedoch genau Das, was es so interessant und reizvoll machte, sie auf die Palme zu bringen. Er sah einfach zu gerne, wie sie sich aufregte, irgendwie fand er ihren Mordsblick sogar niedlich. Er grinste deswegen nur noch breiter und fragte unschuldig.
M:Ja was?! Hasenzahn ich weiß ja, dass du scharf auf mich bist, aber kannst du dich vielleicht mal entscheiden hier, damit ich ablegen kann! Wird nämlich so langsam SCHWER hier!
Fügte er dann doch um einiges genervter hinzu, wohl wissend, dass er gerade dabei war, noch mehr Öl ins Feuer zu schütten. Und so war es auch, denn Gretchen platzte jetzt endgültig der Kragen und sie fauchte Marc wütend an.
M:Ach...mach doch was du willst!
Ohne auch noch einen weiteren Blick auf Marc zu werfen, rauschte sie wie ein wütender Orkan aus dem Zimmer und ließ die beiden alleine stehen.


Sigi & Ava by New York. DankeSchwesterchen

kussmausale Offline

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21.11.2010 20:20
#300 RE: Story von kussmausale Zitat · Antworten

Hey meine Lieben,
hier der nächste Teil, hoffe er gefällt euch.
GGLG Edina


Marc schüttelte lächelnd den Kopf und trug das Kind dann, wie von Gretchen gewünscht, ins Schlafzimmer. Froh darüber Lukas endlich loswerden zu können, legte er ihn aufs Bett, zog ihm die Schuhe aus und deckte ihn zu. Fast etwas stolz betrachtete er sein vollendetes Werk. Er hatte es tatsächlich geschafft ein Kind ins Bett zu bringen, eine Leistung, die er sich selbst eigentlich gar nicht zugetraut hatte.
Pff, von wegen ich kann nicht mit Kindern umgehen! (dachte er triumphierend) Hasenzahn würde staunen, wenn sie das jetzt sehen würde!
Was Marc nicht wusste war, dass Gretchen sehr wohl alles gesehen hatte. Nachdem sie nämlich trotzig aus dem Zimmer gestürzt war, hatte sie sich eines Besseren besonnen und dazu entschlossen, Marc im Auge zu behalten. Immerhin hatte sie die Verantwortung für Lukas und wer wusste schon, was Marc mit dem armen Jungen anstellte, wenn sie nicht in der Nähe war. Deswegen war sie ihm auf Zehenspitzen gefolgt, was zugegebenermaßen eine ziemliche Herausforderung gewesen war, und stand jetzt mit großen Augen im Türrahmen und starrte auf das Bild was sich ihr bot. Nur mühsam konnte sie einen entzückten Aufschrei unterdrücken, so süß und unglaublich war es zu sehen, dass Marc Lukas fast liebevoll zudeckte.
Er würde einen prima Vater abgeben. (dachte sie verträumt.) Gretchen hör auf zu träumen, oder hast du vergessen, wie gemein er gerade noch zu dir war!?
Schelte sie sich im nächsten Moment selbst und entschloss sich dazu, Marc, alias Oberarsch Meier doch noch etwas schmoren zu lassen. Immerhin war das, was er zu ihr gesagt hatte, alles andere als nett gewesen...
Als Marc dann zwei Minuten später zurück ins Wohnzimmer kam, fand er ein schmollendes Gretchen auf der Couch sitzen, dass die Arme vor der Brust verschränkt hatte und stur an die gegenüberliegende Wand starrte. Er räusperte sich auffallend laut, um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Doch wie erwartet brachte das nicht den gewünschten Erfolg.
Boahr das nervt, müssen Frauen eigentlich wegen allem und jedem sofort so verdammt ein geschnappt sein?! Hält ja keine Sau aus so was!
Dachte er frustriert und fragte sich wie schon so oft an diesem Tag, wieso er sich überhaupt die Mühe gemacht hatte, Gretchen aus Alexsis Fängen zu befreien. Ohne sie war sein Leben nämlich bedeutend stressfreier gewesen. Seufzend ließ er sich neben ihr aufs Sofa fallen und stellte ebenso frustriert wie belustigt fest, dass Gretchen einige Zentimeter von ihm wegrückte.Glaubte sie wirklich, der winzige „Sicherheitsabstand“ konnte sie von seinen Übergriffen schützen?! Er musste schmunzeln. Manchmal war diese Frau einfach so liebenswürdig leichtgläubig.
Langsam näherte er sich mit seinen Fingern ihrer Hand und begann dann systematisch ihre Hand zu streicheln. Zuerst berührte er nur ihre Fingerspitzen, dann fuhr er ihr sanft über jeden einzelnen Finger. Als sie zurück zuckte hörte er kurz damit auf, nur um gleich darauf wieder damit anzufangen, nur diesmal intensiver. Er begann zuerst kleinere, dann größere Kreise auf ihren Handrücken zu zeichnen und stellte mit Genugtuung fest, dass sich eine kleine Gänsehaut auf ihrem Arm bildete. Er trieb dieses Spiel weiter und weitete seine Berührungen auf ihre Handfläche aus, indem er diese vorsichtig kitzelte.
Und dieses Vorgehen, zeigte bei Gretchen gehörige Wirkung, denn sie hatte ihre liebe Not, Marc zu widerstehen. Seine Berührungen machten sie regelrecht verrückt und sie wäre ihm am Liebsten sofort ganz nahe gewesen. Nur mit dem Aufbringen all ihrer Willenskraft schaffte sie es, die Fassade der beleidigten und verletzten Frau aufrecht zu erhalten und sich stattdessen nicht wie ein kleines Kätzchen an ihn zu schmiegen.
G:Lass das gefälligst sein, Marc!
Fauchte sie ihn an und zog die Hand schnell weg,weil sie diese Nähe keine Sekunde länger ertrug.
M:Ich weiß gar nicht, was du meinst.
Säuselte Marc unschuldig und ein breites Grinsen zierte seine Lippen. Er war auf dem richtigen Weg, lange konnte ihr Widerstand nicht mehr andauern und deswegen machte er auch ganz dreist dort weiter, wo er aufgehört hatte.


Sigi & Ava by New York. DankeSchwesterchen

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