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Dieses Thema hat 149 Antworten
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 Pausierende und abgebrochene Fortsetzungen!
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Zuckerschnecke Offline

Krankenschwester:


Beiträge: 647

06.10.2009 20:38
#26 RE: Story von Zuckerschnecke Zitat · Antworten

über kommis freu ich mich immer sehr!!!und vielen dank an meine treuen leser!!!!



Gretchen wurde sofort in den OP geschoben und in Narkose versetzt.
Marc hatte sich bei der OP-Vorbereitung noch nie so beeilt.

Gretchen musste innere Blutungen haben,das war allen klar.Das am Kopf war nur eine Platzwunde.Was aber war mit dem Kind?
Auch Mehdi war mit im OP.

Nachdem die ersten Blutungen gestillt waren,war plötzlich kein Geräusch mehr zu hören.Das monotone Piepen,das Gretchens Herzschlag anzeigte,hatte aufgehört.

„Scheiße,Herzstillstand!“
Gretchen,nein,halt durch!
Marc fing mit der Herzmassage an.
Verdammt Gretchen,du kannst mich doch nicht allein lassen.„Komm schon Hasenzahn!!!!“
Auch Mehdi stand neben Gretchen und hielt ihre Hand.
Marc machte immer verzweifelter weiter.
„Gretchen,bitte!“,flüsterte Mehdi, „tu uns das nicht an!“
Hasenzahn verdammt,dein Herz gehört doch mir!

Da war es wieder zu hören.Das Piepen war wieder da.
„Wir haben sie wieder!“,rief Marc erleichtert.
Die restlichen Blutungen wurden problemlos gestillt.Marc verließ den OP jedoch nicht,als Mehdi nach dem Kind guckte,sondern blieb bei Gretchen und übernahm Mehdis Platz an Gretchens Hand.
„Scheiße!“,stöhnte Mehdi plötzlich. Er musste gar nichts sagen,Marc wusste auch so,dass sie dem Kind nicht mehr helfen konnten.

Bis zum Ende der OP blieb Marc an Gretchens Seite.Sie wurde dann auf ein Zimmer in der Intensivstation geschoben.Marc zog sich die OP-Klamotten aus und setzte sich dann zu Gretchen ans Bett.

Auf dem Gang traf Franz auf Alexis.
„Wie geht es ihr?Wie geht es meiner Frau?“
„Sie ist stabil.Sonderlich gut geht es ihr jedoch nicht.Sie hatte innere Blutungen und einen Herzstillstand.“
„Oh Gott!“Alexis stöhnte auf und rutschte an der Wand entlang zum Boden.
„und,und das Kind?“
„Es tut mir leid…Es konnte nicht gerettet werden.“sagte Franz mit Tränen in den Augen und ließ Alexis allein.
Der fing an zu weinen.
Die nächste Schwester,die an ihm vorbeilief hielt er jedoch an. „Kann ich zu ihr?Kann ich zu meiner Frau?Zu Frau von Buren?“
„Es tut mir leid,noch nicht.Ich werde ihnen Bescheid geben.“,antwortete diese und ging weiter.

Marc hielt immer noch Gretchens Hand.Er wollte sie nie wieder loslassen.
Was habe ich getan?Ich hätte sie niemals mit ihm allein lassen dürfen…Das wäre niemals passiert…Scheiße!!!Es ist meine Schuld….Er strich Gretchen eine Haarsträhne aus dem Gesicht und streichelte ihre Wange.
Wie blass sie ist.
„Gretchen,bitte,wach schnell wieder auf.Ich brauche dich! … Ich..ich liebe dich!!!“Bei diesen Worten kamen ihm die Tränen und verzweifelt stützte er den Kopf in die Hände.

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Zuckerschnecke Offline

Krankenschwester:


Beiträge: 647

06.10.2009 22:06
#27 RE: Story von Zuckerschnecke Zitat · Antworten

Zur gleichen Zeit lief im Stationszimmer das Radio :

Listen girl
Just let me talk to you
I just wanna be with you
So why should I play it cool
You and me we got a chemistry
So I don’t need poetry
To say what ya mean to me

See I’m not into buying your affections with a diamond on a necklace
There’s a realer way to do it girl
I don’t need to throw you all these lines just so you know
I know you’re fine I’m gonna come right out and say it girl

I love you I love you
What’s wrong with saying it the easy way
I love you I love you
What’s wrong with saying it the easy way

(westlife *the easy way*)

Auch Marc erkannte in diesem Moment,als er bei Gretchen saß und sie fast verloren hätte,dass es eigentlich so einfach gewesen wäre.
Warum hab ich mir und ihr meine Gefühle bloß nie eingestanden?Warum nicht?Es hätte so schön und leicht sein können mit uns.Nur weil ich Obermacho mich nicht binden wollte.Lieber das Leben genießen.Was habe ich bloß angerichtet?
Ich kann froh sein,wenn ich nicht alles kaputt gemacht habe…wenn sie noch was für mich empfindet… wenn sie bloß wieder gesund wird …
Und dann lass ich sie auch noch mit diesem Irren allein…
Marc war geschafft.Er legte seinen Kopf auf die Matratze und schlief ein.Gretchens Hand ließ er jedoch selbst im Schlaf nicht los.

Zur selben Zeit lief Alexis den Gang auf und ab und verzweifelte immer mehr,da man ihm nicht sagen wollte,was mit seiner Frau los war.
Er machte sich die größten Vorwürfe.
In dem Moment klingelte auch noch sein Handy. „Oh Lissy,nicht jetzt!Gretchen liegt im Krankenhaus.Lass mich mit deinem pubertären Gelaber in Ruhe!“
„Entschuldige,aber dein Geschäftspartner telefoniert die Leitungen heiß und ich würde mir gerne die Fußnägel lackieren.Das geht aber nicht,wenn dauernd das Telefon klingelt!“,zischte sie ihm entgegen, „was ist denn mit dem Moppelchen?Hat sie zu viel Schokolade gegessen,oder was?“
„Boah du kleine Tusse,halt die Klappe!Ich komme ja schon!“
Alexis suchte erneut eine Schwester auf und hinterließ seine Telefonnummer mit der Aufforderung,ihn sofort anzurufen,falls es bei Gretchen eine Veränderung geben würde.
Er setzte sich in sein Auto und fuhr nach Hause.

Vorerst bis Donnerstag wahrscheinlich der letzte Teil,da ich Donnerstag eine wichtige Klausur schreibe!Aber Kommis natürlich trotzdem sehr erwünscht.

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Zuckerschnecke Offline

Krankenschwester:


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07.10.2009 19:05
#28 RE: Story von Zuckerschnecke Zitat · Antworten

Musste mich vom lernen ein wenig ablenken,und wie sollte es besser gehen,als weiterzuschreiben?!und außerdem müsst ihr dann nicht bis donnerstag warten!

Als Marc am nächsten Morgen erwachte lag er immer noch mit dem Kopf auf der Matratze und spürte ziemliche Schmerzen im Nacken.
Oh Scheiße,was ist das denn?Was mach ich hier überhaupt?
Doch in dem Moment fiel es ihm auch schon wieder ein.
„Mein Gretchen“,flüsterte er und gab ihr einen leichte Kuss auf die Wange.Sie war immer noch nicht aufgewacht.
Ich sollte mal nach den Werten fragen.
Nur äußerst ungern ließ Marc Gretchens Hand los,doch außerdem musste er mal auf Klo und hatte Hunger.Nachdem er seinen körperlichen Bedürfnissen nachgegangen war,lief ihm eine Schwester auf dem Gang über den Weg.
„Gibt es schon Werte für Frau Doktor von Buren?“ Iiih bei dem Namen wird mir einfach immer noch schlecht.
„Ähm also ich .. ich weiß nicht!“,stotterte die Schwester,die bei dem eindringlichen und gehetzten Blick,den Marc ihr zuwarf,völlig unsicher wurde.
„Ja warum stehen sie dann noch hier?Gehen sie gefälligst nachgucken!“
Boah stehen hier eigentlich alle auf dem Schlauch?
Die Schwester drehte sich auf dem Absatz um und eilte ins Stationszimmer der Intensivstation, um Gretchens Wertemappe zu suchen.
Doch Franz kam ihr zuvor,da er,mit dieser in der Hand,schon auf den Gang trat und auf Marc zuging.
„Guten Morgen Meier.Haben sie etwa die ganze Nacht bei meinem Kälbchen gesessen?“
„Ähm also na ja ich also ja?!“Marc errötete.
Franz warf ihm einen wissenden Blick zu und betrat Gretchens Zimmer.

Am Abend vorher war Alexis nach Hause gefahren,hatte den Chat mit seinem Partner abgewickelt und Lissy beauftragt,die wichtigsten Sachen für eine sofortige Abreise zusammenzupacken.Er meinte,dass Gretchen nichts mehr von ihm wissen wollen würde und ohne Gretchen wollte er nicht mehr hier leben.Er wollte so schnell wie möglich weg…

Franz und Marc sahen sich Gretchens Werte an,die überraschend gut waren.
„Eigentlich müsste sie bald aufwachen!“,sagte Franz und ließ Marc mit ihr allein.
„Gretchen,hörst du mich?!Wach doch bitte auf.Wir wollen doch noch so viel zusammen unternehmen.Und ich liebe dich wirklich von ganzem Herzen.Ich hoffe,dass du mir eines Tages verzeihen kannst.Und ich hoffe sehr,dass dieser Tag nicht mehr weit weg ist.Denn jeder Tag ohne dich ist wie ein Tag ohne Sonnenlicht…“
In diesem Moment blinzelte Gretchen und schlug ganz langsam die Augen auf.


sigi by glühwürmchen!Danke nochmal!

Zuckerschnecke Offline

Krankenschwester:


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07.10.2009 20:17
#29 RE: Story von Zuckerschnecke Zitat · Antworten

Vergesst doch nicht immer die kommis?! – aber großes danke an die,die mir welche schreiben!!!! Freue mich immer total!

„Gretchen?!Gretchen,hey kannst du mich hören?“
Marc sprang vom Stuhl auf und beugte sich über sie.
„Sag doch was!“
Gretchen sah sich jedoch nur verwirrt im Krankenzimmer um und sah dann Marc an.
Was hat sie denn?Wieso sagt sie nichts?„Marc,wo ist Alexis?“
Bitte WAAAAS?Alexis?Was will sie jetzt mit diesem Irren???„Gretchen,was willst du denn mit dem?“
„Marc,wo ist Alexis,wo ist mein Mann?“
„Naja er ist nicht hier,ich weiß nicht…“
„Dann sorg dafür,dass er herkommt.Warum ist denn mein Mann nicht hier?Und,und was machst du überhaupt hier?“
Was macht der denn hier?Wieso sitzt er hier und nicht Alexis?„Aber Hasenzahn …“
„Nichts aber,los geh und hol Alexis!“

Was ist bloß los mit ihr?Wieso will sie,dass ich ihn hole?Naja,vielleicht will sie erst alles mit ihm klären,um dann neu anfangen zu können…

Marc verließ das Zimmer und ging ins Stationszimmer.
„Ähm rufen Sie doch bitte Herrn von Buren an und sagen Sie ihm,dass seine Frau aufgewacht ist und sie ihn sehen will!“
Pff wobei er die ganze Zeit nicht hier war.Vielleicht interessiert es ihn ja gar nicht…Er fuhr mit dem Fahrstuhl eine Etage tiefer und berichtete Franz,dass seine Tochter wach war.Zusammen fuhren sie dann wieder hoch.
„Kälbchen,was machst du bloß für Sachen?“ Franz trat an Gretchens Bett und gab ihr einen Kuss auf die Wange.
„Papa,was ist denn passiert?Wieso lieg ich überhaupt hier?“
Wie,was macht sie hier?Erinnert sie sich etwa nicht,oder was?„Naja Schatz,du warst doch im Krankenhaus und hattest eine Auseinandersetzung mit deinem Mann.Und dann bist du die Treppe runtergefallen …“
Wie Treppe runtergefallen und was überhaupt für ein Streit mit Alexis?Ich hatte doch einen Streit mit Marc und nicht mit Alexis.Marc wollte reden…aber ich nicht mit ihm. DAS KIND !!!! unwillkürlich legte Gretchen eine Hand auf ihren Bauch.
„Papa,was ist mit,was ist mit dem Baby?“
„Kälbchen,es tut mir so leid.Wir konnten es nicht retten!“
„Nein!“ Gretchen stiegen die Tränen in die Augen und sie fing an zu weinen,Franz setzte sich neben sie und umarmte sie sachte.
Marc stand immer noch ziemlich verloren wirkend mitten im Raum und sah Gretchen an.

„Herr von Buren,ihre Frau ist aufgewacht und möchte Sie sehen!“
„Danke.“Alexis legte auf.Er überlegte,er war ihr wenigstens eine Erklärung schuldig,also ließ er alles stehen und liegen und fuhr ins Krankenhaus.

„Aber Papa,wieso denn?Ich kann mich gar nicht errinnern.“
In diesem Moment kam Alexis ins Zimmer.
Marc und Franz starrten ihn an. Bei Gretchens Reaktion entgleisten Marc allerdings seine Gesichtszüge!
„Alexis!“,rief sie,ein Strahlen breitete sich auf ihrem Gesicht aus und sie streckte ihre Arme nach ihm aus…


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Zuckerschnecke Offline

Krankenschwester:


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07.10.2009 21:17
#30 RE: Story von Zuckerschnecke Zitat · Antworten

„Gretchen,was..“fing Marc an,wurde allerdings von Alexis übertönt : „Schatz,du bist wach!!Ich hatte solche Angst um dich,nein,nicht weinen,hey wir schaffen das!“

Franz und Marc sahen sich erneut verwundert an.Dann stand Franz auf und ging auf Marc zu. „Kommen Sie,Meier,lassen wir sie erstmal allein.Gleich müssen wir sie eh untersuchen und Tests durchführen.“
Die beiden verließen den Raum.An der Tür drehte Marc sich allerdings noch um und sah,wie Gretchen in Alexis Arm lag und weinte.Er strich ihr über die Haare und redete beruhigend auf sie ein.
Zum Glück ist Alexis jetzt endlich da.Ich würde das ohne ihn nicht schaffen.Er hat sich doch so auf das Kind gefreut…Ich versteh das nicht.Das kann nur eine Verarsche sein.Gleich kommt die versteckte Kamera raus.Das ist ja wie in dem Film *während du schliefst*da gibt’s doch auch eine Verwechslung und eine komplizierte Liebesstory.Oder irgendwie so war das doch ... mhm ...Den hab ich doch mal mit Nina geguckt-muss ja auch schon Jahre her sein…Boah Meier,was bist du doch verweichlicht.Aber ich liebe sie …
Die Tests wurden durchgeführt und es stellte sich heraus,dass Gretchen eine Amnesie hatte.Sie konnte sich noch nicht mal mehr an die kleinste Kleinigkeit erinnern,die vor dem Unfall passiert war.Ihre Erinnerung hörte da auf,als sie nach der OP von Marc wegging.

Was ist danach bloß passiert?Warum guckt Marc immer wie ein angeschossener Dackel und Alexis sah so verwundert aus,als ich ihn so begrüßt habe?!
Aber tief in mir merke ich,dass etwas nicht stimmt.Auch Papa benimmt sich so merkwürdig.Jedes Mal,wenn er Alexis bei mir sieht,guckt er,als wüsste er etwas,was ich nicht weiß.
Gretchen hatte in diesem Punkt völlig recht.Franz wollte ihr auch diesen Kummer ersparen,nachdem sie schon ihr Baby verloren hatte.

Marc hatte kein weiteres Mal nach Gretchen gesehen.Denn jede freie Minute war Alexis bei ihr.
Dieser Irre,ist noch nicht einmal Manns genung,ihr die Wahrheit zu sagen.Und ich habe dem Professor versprochen,Gretchen nicht die Wahrheit zu sagen.Marc lief nur noch mit gesenktem Kopf durchs Krankenhaus,war ständig abwesend und ließ sogar die Schwestern und anderen Assistenzärzte in Ruhe.

Doch abends,wenn er Nachtschicht hatte und er sicher war,dass ihn niemand beobachtete,setzte er sich zu Gretchen ans Bett und sah ihr beim Schlafen zu.
Das wollte er auch an diesem Abend wieder tun,ging leise ins Zimmer,merkte jedoch nicht,dass Gretchen wach war…


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Zuckerschnecke Offline

Krankenschwester:


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08.10.2009 20:43
#31 RE: Story von Zuckerschnecke Zitat · Antworten

Sooo Lernstress erstmal vorbei !!!
Marc setzte sich zu Gretchen ans Bett.Sie hatte die Augen geschlossen.
Mhm,wer ist das denn?
Wie friedlich sie aussieht,wenn sie schläft.Als wäre nie etwas passiert und als könne ihr kein Leid der Welt etwas anhaben.
Er berührte sachte ihren Arm und nahm dann ihre Hand.
Und vor dem Leid wollte ich sie eigentlich schützen.Aber ich war unfähig.Ich war immer unfähig,ihr meine Gefühle zu gestehen und na ja jetzt um ihr die Wahrheit zu sagen.Und ich bin zu feige ihr zu sagen :Ich liebe dich!Gretchen erkannte in dem Moment den After-shave-Geruch.
Moment,das ist doch … nein ..was sollte der denn an meinem Bett machen?
Doch bevor sie die Augen aufschlagen und wirklich nachgucken konnte,ob ihre Jugendliebe da an ihrem Bett saß und ihr die Hand hielt,began Marc zu reden.
„Wieso können wir nicht einfach glücklich sein?Wieso kannst du nicht einsehen,was dein Mann für ein Mensch ist?Und warum verdammt kannst du dich nicht erinnern,was vor deinem Sturz passiert ist?Du warst so fertig und ich Idiot lass dich alleine …
Wieso hast du mir nicht erzählt,inwiefern dein Mann dich betrogen hat?Scheiße,ich will doch nur,dass du glücklich bist…“
Marc nahm ihre Hand und küsste sie sachte.In diesem Moment spürte Gretchen aber neben Marcs Lippen noch etwas Feuchtes auf ihrer Hand.
Ist das etwa eine Träne?Und wovon zum Teufel redet er?Wie soll mich Alexis denn betrogen haben?Alexis doch nicht!
Erneut wurde ihr Gedankengang von Marc unterbrochen,denn der war aufgesprungen und zur Tür geeilt.
„Schlaf schön und träum süß –am Besten von mir-!“,flüsterte er und ließ Gretchen mit ihren Gedanken allein.

Marc ging in sein Büro,in dem das Radio lief.Passender Weise :

Hush now don't you cry
There will be a better day
I promise you
We can work it out
But only if you let me know
What's on your mind

Baby, you thought it was forever
Through any kind of weather

But some day you will find what you're searching for

Try again
Never stop believing
Try again
Don't give up on your love
Stumble and fall
Is the heart of it all
When you fall down (down)
Just try again

...
*try again*


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Zuckerschnecke Offline

Krankenschwester:


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08.10.2009 21:17
#32 RE: Story von Zuckerschnecke Zitat · Antworten

Am nächsten Morgen,als Marc nach Hause fuhr,ging zur gleichen Zeit Alexis seine Frau besuchen.
Gretchen war schon wach und saß aufrecht im Bett.Ihre Werte hatten sich von Tag zu Tag verbessert,was ein kleines Wunder war,aufgrund ihrer starken inneren Blutungen.
„Schatz,du bist ja schon wach!“Alexis ging auf die zu und küsste sie.
Mhm,irgendwie,also ich weiß ja nicht, aber irgendwie riecht Marc besser!Boah Gretchen das ist nicht dein Ernst,dein Mann besucht dich und du denkst an Marc Meier.Der dich übrigens noch kein weiteres Mal besucht hat.Außer das gestern Nacht.Ich bin mir aber immer noch nicht sicher,ob ich das nicht vielleicht geträumt habe.Naja ich teste das mal.
Sie grinste ihren Mann an.
„Hey Alexis.Ja,ich kann hier in den unbequemen Betten ja eh nicht lange schlafen.Das geht ja schon die letzten Tage so…!“
Sie unterhielten sich noch über Kleinigkeiten,bis Gretchen auf ein heikles Thema zu sprechen kam.
„Alexis,sag mal,ich erinnere mich,dass ich furchtbar sauer auf dich war“ boah Gretchen Notlüge,hoffentlich sieht er mir das nicht an – ich mein,nicht ich erinnere mich,sondern Marc… Alexis sah sie durchdringend an.
„Und ich weiß auch noch,dass ich dachte,du hättest mich betrogen…“
Sein durchdringender Blick wandelte sich in einen bestürzten um.
„außerdem sprach mein vater,als ich aufgewacht bin,von einem Streit zwischen uns.Magst du mir nicht bitte erzählen,was da passiert ist?“
„Ähm also Schatz weißt du…“jetzt wich er ihrem Blick aus und starrte aus dem Fenster.
„Alexis,bitte,so schlimm wird es schon nicht gewesen sein?!“Dann hab ich Marcs Besuch also doch nicht geträumt.Wie süß!!!Oh,ich glaub,Alexis will es aufklären!„Naja also weißt du,beim Krankenhausball,da bin ich doch früher weg.Und na ja da hatte ich dir doch erzählt,ich hätte einen wichtigen Live-Chat zu führen.Naja den Chat gab es auch,aber er war nicht so wichtig,als dass ich ihn nicht hätte verschieben können.Ich hatte einfach keinen Bock mehr auf den Ball.Und genau das habe ich dir gestanden,am Tag des Unfalls,weil ich dachte,dass du dich allein gelassen fühltest.Und du fühltest dich halt ein wenig betrogen und hintergangen.Ich kann mich nur immer wieder dafür entschuldigen.Gretchen,bitte verzeih mir,aber diese Bälle hier mit all deinen Kollegen sind einfach nichts für mich.“
Auch dabei sah er ihr nicht in die Augen sondern sah auf den Boden.
„Puh,da bin ich aber erleichtert.Dachte schon,es sei was schlimmeres!“Was kommt er denn jetzt mit diesem alten Thema?Der Ball ist doch schon lange her …„Ach,was denn?!“
Gretchen umarmte Alexis.
Aber darüber hätte ich mich doch nicht so aufregen müssen.Ich versteh das nicht.Und warum hab ich mich von Marc trösten lassen.
Und na ja ist nicht schön,was Alexis getan hat,aber als Betrügen würde ich das nicht bezeichnen.Hier stimmt doch was nicht!!!Wer lügt denn hier verdammt noch mal?


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Zuckerschnecke Offline

Krankenschwester:


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08.10.2009 21:47
#33 RE: Story von Zuckerschnecke Zitat · Antworten

Am nächsten Tag wartete Alexis vor Gretchens Zimmer auf Frau Doktor Hassemann,die auch täglich nach Gretchen sah,um festzustellen,wie es mit der Amnesie voranging.
„Frau Doktor!“
„Oh,guten Morgen Herr von Buren,warten Sie etwa auf mich?“lächelte sie ihn ironisch an.
„Ich wollte Sie etwas fragen!“
„Ja ähm da wäre ich jetzt vielleicht auch noch selbst drauf gekommen,da ich nicht annehme,dass Sie mir ein paar Millionen schenken wollen.Also,worum geht’s?“
„Wie lange kann diese Amnesie noch andauern?Ich meine,wann wird Gretchen sich wieder erinnern können?“
„Also wie ich Ihrer Frau schon sagte,kann das unterschiedlich lange dauern.Da es sich aber nur um eine Amnesie der Kurzzeitgedächtnisses handelt,würde ich sagen,ein paar Tage noch.Oder auch 2 Wochen.Aber länger dürfte es eigentlich nicht dauern.Und wenn man bedenkt,welche Fortschritte die Heilung insgesamt macht,dürfen wir zuversichtlich sein!“
„Ah,also ähm ja danke!“
Scheiße,Alexis,dachte sich der feine Millionär in diesem Moment,vielleicht ist es an der Zeit Gretchen die Wahrheit zu sagen,bevor sie sich selbst erinnert.Das hätte sie eigentlich verdient.
Er ging sich erstmal in der Cafeteria einen Kaffee holen.

Als Frau Doktor Hassmann nach Gretchens Untersuchung in den Fahrstuhl treten wollte,kam ihr Marc daraus entgegen.
„Ah,Frau Kollegin,warten Sie bitte einen Moment!Ich wollte Sie was fragen!“
„Boah,da sind Sie heute nicht der erste und solange mich niemand fragt,ob ich mit ihm ausgehen will,interessiert mich das eher wenig!“
„Jetzt denken Sie doch nicht immer an Sex!Sie sind ja schlimmer als ich .. also früher!“
„Jaja,ist gut,und was war jetzt Ihre Frage?“
„Ich wollte wissen,wie lange das mit der Amnesie bei Hasenzahn noch dauern kann?“
„Genau das gleiche hat mich deren Mann auch grade gefragt.“Bei der Erwähnung von Alexis verzog Marc angewidert das Gesicht. Aha also interessiert es ihn auch endlich mal?Der kriegt bestimmt ganz schön kalte Füße im Moment!Frau Doktor Hassmann wiederholte für Marc also noch einmal alles,was sie vorher schon Alexis erzählt hatte…
„Also,meiner Meinung nach,geben wir ihr noch 2 Tage!“Noch 2 Tage!!Nur noch 2 Tage,dann können wir eindlich glücklich sein!

Doch diese 2 Tage mussten sie allesamt gar nicht mehr warten,denn als Alexis mit seinem Kaffee das Zimmer betrat und Gretchen ihn sah,klappte ihr der Mund auf und sie rief: „Alexis,du Arsch,was willst du denn hier?“


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10.10.2009 10:11
#34 RE: Story von Zuckerschnecke Zitat · Antworten

Tut mir leid,dass ich gestern nichts geschrieben habe,hatte aber keine Zeit.Hoffe aber,dass ich dazu komme,am WE ganz viel zu schreiben,denn die nächste Woche bin ich im Urlaub!Kommis,wie immer,sehr gewünscht

Alexis sah sie völlig entgeistert an.
„Aber Schatz,was hast du denn?“
„WAS ich HABE???Ich hatte eine Amnesie,weil mich mein Mann nicht loslassen wollte,ich bin die Treppe runtergestürzt,weil mein Mann mich mit seiner MUTTER betrogen hat.Achja und außerdem hat mein Mann dann noch nichtmal den Mut gehabt,mir die Wahrheit zu sagen,als ich mich nicht erinnern konnte.Und zu guter Letzt habe ich auch noch mein Kind verloren!!!!Und du fragst mich allen Ernstes,was ich habe????“,schrie Gretchen ihn an.
Alexis wich einen Schritt zurück.“Gretchen,bitte,lass es mich dir doch erklären.Ich will doch nur die Chance bekommen,es zu klären.Du bist mein Ein und Alles!“
„Wiebitte?Dein Ein und Alles?Du musst mal ne Therapie mache.Alexis,zwischen uns gibt es nichts zu klären!Ach dcoh,ich will die SCHEIDUNG!!Sobald ich hier wieder raus bin werde ich mit meinem Anwalt reden.Ich will dich NIE,hörst du,NIE wieder sehen!Und jetzt verschwinde!“
„Aber…“
„RAUS!“

Alexis ließ Gretchen allein.Auch wenn die eben noch so stark gewirkt hatte,jetzt ließ sie ihren Tränen freien Lauf.
Na geil,jetzt heul ich auch noch seinetwegen.Aber es ist doch wahr,alles was ich gesagt habe.Ich kann es immer noch nicht fassen.Da nutzt er meine Amnesie auch noch aus…
Mhm wem kann ich denn überhaupt noch trauen?Niemandem.Nur mir selbst.

Mit diesen Gedanken legte Gretchen sich auf die Seite und schlief ein.

Am Nachmittag traf Marc auf eine freudestrahlende Schwester Sabine.
„Ähm Sabine?Hat Doctor Rogelt eine Schwester namens Sabine flachgelegt,oder warum grinsen sie so blöd?“
„Aber Herr Doktor,die Frau Doktor kann sich doch wieder an alles erinnern.Wussten sie das noch nicht?“
Ne wie denn auch,mir erzählt ja in Bezug auf Hasenzahn niemand was.„Aha,ja dann…“
Dann kann jetzt ja alles gut werden.Ich werde mit ihr reden.
Und Marc machte sich auf den Weg zu Gretchens Zimmer.


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10.10.2009 16:40
#35 RE: Story von Zuckerschnecke Zitat · Antworten

Ok,ich muss ihr endlich offen sagen,was ich für sie empfinde.Das kann ihr doch auch nicht egal sein.Aber wenn sie diesem Schleimer nun doch verziehen hat?Was wenn er sie überzeugen konnte,bei ihm zu bleiben.
All diese Gedanken schossen ihm durch den Kopf,als er sich Gretchens Zimmer näherte.
Mhm,klopfen oder nicht klopfen?Ok,klopfen.Wir sind ja schließlich nicht zusammen-also noch nicht …

Marc klopfte schließlich,bekam aber keine Antwort.
MHm vielleicht schläft sie ja nach all der Aufregung.Er öffnete die Tür und trat ins Zimmer.
Nein,Gretchen schlief nicht,sie lag,mit dem Rücken zur Tür gedreht auf ihrem Bett und weinte.Wegen ihres Schluchzens hatte sie das klopfen an der Tür und auch Marcs Eintreten nicht gehört.

Warum immer ich?Warum finde ich mein Glück nicht.Mhm,Gott und das Schicksal sitzen bestimmt oben im Himmel,mit ner Tasse Tee und ziehen mal an dem Faden und mal an dem.Ach nee,jetzt war sie zu lange glücklich.Es muss mal wieder was passieren bei ihr.So langweilig kann das ja bei ihr nicht weitergehen.Hallo?Es gibt 6,8 Milliarden Menschen auf dieser Welt,können die sich nicht wen andres aussuchen?Oh scheiße,wieso weint sie denn jetzt.Mhm,soll ich sie nicht besser in Ruhe lassen.Besser ist glaub ich…Marc wandte sich zum Gehen,doch seine Schuhe quietschten auf dem Boden,sodass Gretchen ihn hörte und sich zu ihm umwandte.

„Gretchen!“


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10.10.2009 17:05
#36 RE: Story von Zuckerschnecke Zitat · Antworten

Gretchen machte große Augen.
„Marc?!Was willst du denn hier?“
„Ich hab gehört,du kannst dich wieder erinnern und da wollte ich mal vorbeigucken…“
„Ja,das ist schön einfach für dich,nä?“
Häh?Was meint sie denn?„Ähm,was ist einfach?“
„Naja,dass ich meine Erinnerung von alleine wiederhabe.Du hast es ja nicht für nötig gehalten,mir zu sagen,was wirklich passiert ist.Du hast mich bei Alexis gelassen und in dem Glauben,dass er der treu-sorgende Ehemann ist.Dass alles,ohne ihn,überhaupt nicht passiert wäre,das hast du mal schön ausgelassen.Du hast dich ja noch nichteinmal getraut,mich zu besuchen.Zumindest nicht tagsüber.Immer nur nachts,wenn du dachtest,dass ich schlafe!!!“
Gretchen sah ihn wütend an.
Er kommt hier einfach so hin.Als wäre nichts gewesen.Pah,jetzt räume ich auf!Alles!!!„Aber Gretchen,das hab ich doch nur getan,weil dein Vater mich drum gebeten hat!“
„Wiebitte?Seit wann hörst DU denn darauf,was dir irgendwer sagt?“
“Wir wollten dir nicht noch mehr Kummer bereiten!Du hattest doch genug zu verkraften…DA musstest du doch nicht auch noch gesagt bekommen,was dein Mann getan hat!“
„Marc,das ist echt das letzte!Du erzählst mir,du wärst für mich da.Ich vertrau dir mich an-vor dem Sturz- und danach?Ich dachte die letzten Tage,mit Alexis wäre alles in Ordnung!Ich dachte,alles wäre normal,er würde bei mir sein,weil man das als Ehemann so tut.Und ich erzähle DIR vorher,dass er mich betrogen hat und du siehst dir das an.Du schaust zu,wie ich ihm wieder vertraue!!!“
Wieso versteht sie mich nicht?„Du bist ein verdammter Feigling,Marc Meier!“
„Aber Gretchen,du …“
„Nichts ich,Marc,lass mich jetzt verdammt noch mal allein,ich will dich nicht mehr sehen.Wenn wir wieder arbeiten müssen,wird sich das nicht verhindern lassen,aber jetzt erstmal,komm mich nicht besuchen etc!“
Jetzt weinte Gretchen aber doch.Ihre Wut war verraucht und es blieb nur eine Unendliche Traurigkeit zurück.
„Aber,Hasenzahn,du bist mir verdammt noch mal wichtig!“
„DAS hättest du beweisen können,Marc,du hattest verdammt viele Chancen.Ich will dir nicht mehr glauben.Ich hätte mich wieder auf dich eingelassen.Mein Herz geöffnet.Aber ich kann und will das nicht mehr!“
Sie drehte sich auf die Seite und wartete darauf,dass Marc das Zimmer verließ.
Das kann sie nicht ernst meinen.Nicht,nachdem wir uns doch wieder näher gekommen sind.Scheiße,das meint sie doch nicht ernst!!!
Marc stand seine Verzweiflung ins Gesicht geschrieben.
Doch er erkannte,dass ein weiteres Gespräch an diesem Tag keinen Sinn hätte und deshalb ging er leise auf das Bett zu.Er beugte sich über Gretchen,küsste sie sanft auf die Wange und flüsterte ihr zu:“Ich werde dir beweisen,dass du mir wichtig bist!“
Dann eilte er aus dem Zimmer und ließ Gretchen einsam zurück.


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Zuckerschnecke Offline

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10.10.2009 17:30
#37 RE: Story von Zuckerschnecke Zitat · Antworten

wurde ja darum gebeten,mehrere teile reinzustellen

Bis Gretchen entlassen wurde,hielt sich Marc dran und besuchte sie nicht mehr.Weder am Tag,noch nachts.
Er dachte sich,dass sie den Abstand bracuhte und sicher einsehen würde,dass er es nur gut meinte.
Was ihn jedoch überraschte war,dass Gretchen auf ihren Vater anscheinend nicht sauer war.Obwohl diese Aktion ja auf seinem Mist gewachsen war…Sie war ja sogar wieder bei ihren Eltern eingezogen.

Als Marc an Gretchens erstem Arbeitstag in den Fahrstuhl stiegt,lief natürlich Musik.Und in diesem Moment teilte er Gretchens Abneigung gegen Fahrstuhlmusik :



I didn't mean to let you down
You have to believe it
I don't know what went through my mind
But now I can see

That I waited too long
To tell you how much it matters
Just to be right here with you
But I couldn't think of anything better
I should have told you so

Baby open your heart
Won't you give me a second chance
And i'll be here forever
Open your heart
Let me show you how much I care
And I will make you understand
If you open your heart
To love me once again

I'll try to make it up to you
I want you to know
Baby I swear that I'll be true
And never let go
If I waited too long
To tell you how much it matters
Just to be right here with you
But I couldn't think of anything better
I should have told you so

Baby open your heart
Won't you give me a second chance
And i'll be here forever
Open your heart
Let me show you how much I care
And I will make you understand
If you open your heart
To love me once again

(*open your heart*)

Pff,das Lied sollte ich ihr vielleicht vorsingen.Könnte was nützen,Sie steht doch auf son romantischen Schwachsinn.
-Aber der Text ist schon ganz passend.Wobei das,was mich angeht,ja nicht die 2te Chance wäre.Ich hatte schon so viele.Da hat sie ja schon recht.Aber eine einzige muss doch noch drin sein.Die brauch ich doch nur…



Gretchen hingegen hatte am Tag vorher noch ganz andere Sorgen als Marc.Sie musste ihre Sachen aus der Villa holen.Und das hieß,sie musste Alexis wiedertreffen.
Sie hatte ihm vorher eine Sms geschrieben,dass er ihre Sachen zusammenpacken sollte und sie die dann abholen würde.
Und sie hoffte inständig,dass er das auch getan hatte und der Besuch nur sehr kurz sein würde.
Als sie an der Tür klingelte,sie hätte auch aufschließen können,aber das wäre ihr zu persönlich vorgekommen,öffnete Alexis.
„Hallo“
„Hi Gretchen,du meinst du nicht,wir sollten noch mal reden?“
“Alexis,es gibt nichts mehr zu reden.Du hast mich mit deiner MUTTER betrogen,verletzt und dann auch noch meine Amnesie ausgenutzt.Da würde sogar ein gefühlsloser Mensch erkennen,dass es nichts zu reden gibt!“
Als sie ihm das alles an den Kopf warf,sah er sie verletzt an.
„Ich hatte befürchtet,dass du das sagen würdest.Aber du musst wissen,dass ich dich liebe!“
„Tja,ich mich auch.Und Liebe ist halt nicht alles.“
Boah Gretchen,wo kommt denn dein Selbstbewusstsein her?Gretchen-Power!!!!
Mit diesen Worten nahm sie sich den Karton,der neben der Tür stand und ließ Alexis in der offenen Haustür stehen.


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10.10.2009 19:18
#38 RE: Story von Zuckerschnecke Zitat · Antworten

dachte eigentlich,mehr teile= mehr kommis,ist aber leider iwie umgekehrt


Als Gretchen dann einen Tag später das Stationszimmer betrat wartete Schwester Sabine schon auf sie.

„Gretchen,endlich kannst du wieder arbeiten!“
„Ja mhm wurde mal wieder Zeit nech?!“grinste diese unsicher.
„Wir haben dich hier alle so vermisst!Besonders der Dr. Meier.Der war ganz anders,in der Zeit,in der du nicht hier warst.Man,der wird sich freuen!“,lächelte sie Gretchen an.
Marc soll mich vermisst haben?Nach meiner Ansage?Ich bin überhaupt mal gespannt,wie er mit mir umgehen wird.Bestimmt lässt er all seinen Frust an mir aus…am Liebsten würde ich schon wieder nach Hause fahren…In diesem Moment betrat Marc das Zimmer.
Mhm er sieht schlecht aus.Vielleicht hat Sabine ja recht und er hat mich wirklich vermisst.Die ganze Sache schien ihm ja wirklich zu schaffen gemacht zu haben.Aber es ist und bleibt nun mal die einzig richtige Entscheidung.„Herr Doktor!Schauen Sie mal,die Frau Doktor ist wieder zurück!“
Marc zuckte zusammen.
Oh shit,muss sie auch noch vor mir da sein?
Diese ganze Situation erinnerte Marc an damals,als Gretchen nach ihrer Hochzeit wieder anfing zu arbeiten.
Ist echt ähnlich,nur dass dieser Arsch von Alexis nicht mehr da ist und wir trotzdem nicht zusammen sind…„Nunja,ließ sich jawohl nicht vermeiden…“,sagte Marc an Sabine gewandt.
Jetzt war es an Gretchen zusammenzuzucken.Boah muss er gleich wieder so fies sein?„Gut,dann wollen wir mal mit der Visite anfangen!“,Marc ging aus dem Raum und Sabine folgte ihm.
Juhuuu,der Krankenhausalltag hat mich wieder …


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11.10.2009 13:32
#39 RE: Story von Zuckerschnecke Zitat · Antworten

In der Mittagspause traf sich Marc mit Mehdi in der Cafeteria.
Mehdi hielt sich beim Essen wiedermal eindeutig nicht zurück.Marc sah ihn an.
„Ähm du,auch wenn es mich nichts angeht,aber du hast deutlich zugenommen.Haste deinen Anker etwa immer noch nicht gefunden?Ist doch schon voll lange her,dass deine Fressattacken angefangen haben.Irgendwo muss der doch sein?!“
Mehdi konnte aufgrund seines vollen Mundes nicht antworten.
„Also,ganz ehrlich,wenn ich du wäre,würde ich den ja suchen.Oder Sport machen!“
Der muss echt aufpassen.Nicht,dass er nachher noch aussieht wie Pierce Brosnan.Wobei der schon eindeutig älter ist…„Naja,Meier,das Kompliment kann ich zurückgeben,du siehst auch nicht grade gut aus!Ist bei dir ja auch eher die Ausnahme,oder?“,er sah Marc sarkastisch an, „hat deine Mutter wieder irgendeinen Jahrestag,oder was ist los?“
„Pff,meine Mutter,die schreibt schon ihr drittes Dr.-Rogelt-Vampirbuch.Ich könnt Kotzen,wenn ich das lese…“
„Ja,was ist es denn dann?“
„Hasenzahn sieht ihre Gefühle nicht ein!“
„Wieso, inwiefern denn jetzt schon wieder?“
„Naja,ich bin jetzt wieder der Depp,weil ich getan hab,was ihr Vater mir gesagt hat.Das kommt für sie nahe an Verrat ran…Ich hab keinen Bock mehr auf den ganzen Scheiß!“
Mehdi sah ihn mitleidig an.
„Mal ehrlich,als Gretchen noch auf der Intensiv lag,da ranntest du doch nur rum wie Falschgeld…Schwester Bianca erzählte mir sogar,dass du Gretchen nachts besucht hättest…Meier,du kannst mir nicht erzählen,dass es dir alles egal ist…Hast du ihr deine Gefühle denn nun wenigstens mal gestanden?“
„Pff,soweit kommt es noch.Wer bin ich denn?James Bond braucht das auch nicht,und kriegt trotzdem alle Frauen die er will.“
Naja,wobei ich nicht alle Frauen,sondern nur mein Gretchen will.„Man Meier,du bist so blöd!Du musst es ihr sagen!Ansonsten verlierst du sie…“
„Ich kann doch wohl kaum zu ihr gehen :Hey Gretchen,ich also …..ja und soweiter halt“,maulte Marc.
„Nein,dann überrasch sie,verdammt noch mal.So geht das nicht weiter.Du ziehst ständig ne Fresse und motzt alle an.Wundert mich echt,dass sich noch nicht alle von deiner Station ham versetzten lassen!“
„Ja,ok,danke für die Blumen.Ich überlegs mir!Und du,such mal deinen Anker!!!“


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11.10.2009 14:05
#40 RE: Story von Zuckerschnecke Zitat · Antworten

kommis helfen mir dabei,einzuschätzen,ob ihr mehr wollte.denn wenn ja,mache ich mir im urlaub ein paar gedanken und kann dann gleich was reinstellen,wenn ich wieder da bin!


Dieser Tag verlief zwischen Marc und Gretchen dann ohne weitere bissige Kommentare.Sie ließen sich größtenteils in Ruhe oder behandelten sich betont freundlich.
Gretchen bemerkte jedoch nach einer OP,als sie die OP-Sachen auszog,dass Marc sie beobachtete.
„Ähm,Marc,ist was?“
„Was?“,er fühlte sich ertappt, „ ähm,nein?“
Dann verließ Marc den Raum und Gretchen sah ihm nach.Was ist das mit uns?Warum muss er mich immer so enttäuschen?Wir können nicht miteinander,aber ohne fühlt sich auch scheiße an.Sie ließ den Kopf hängen.
Mhm ich könnte ja mal Mehdi besuchen.Mit dem hatte ich schon lange nichts mehr zu tun!
Gesagt getan.Als sie fertig umgezogen war,machte sie sich auf den Weg zu Mehdis Station.
Auf dem Weg zu seinem Büro kam sie allerdings an der Säuglingsstation vorbei.Durch das Fenster sah sie all die süßen kleinen Babys in den Bettchen liegen.
Dieser Anblick war dann aber doch zu viel für sie.
Oh nein,nicht anfangen zu weinen..nicht hier und nicht am ersten Arbeitstag seit dem Sturz.Dem Sturz,bei dem mein Baby gestorben ist…Gretchen brach in Tränen aus.

Nach der OP hatte jedoch auch Marc die Idee,mit Mehdi zu sprechen.Er wollte ihn fragen,was er von der Überraschung,die Marc geplant hatte,hielt.
Als er den Gang von Mehdis Station entlangging,sah er eine weinende blonde Frau,die sich an die Wand lehnte.
Das ist doch Gretchen!
Als Marc näherkam,sah er,dass sie die Babies beobachtete. Oh nein,das muss sie sich doch nicht antun!„Gretchen…“
Sie drehte sich um.Tränen liefen ihr über die Wangen.
Ich kann das nicht mitansehen,dass sie so leidet.Dieser Arsch Alexis,was hat er ihr bloß angetan?!Ob sie es wohl zulässt,dass ich sie in den Arm nehme?
Marc probierte es.Er legte vorsichtig seine Arme um sie und zog sie mit in ein leerstehendes Zimmer.
Gretchen weinte immer noch.Was macht denn ausgerechnet er jetzt hier?Jetzt,wo ich heule?Aber es fühlt sich so gut an,von ihm umarmt zu werden…
Marc,der merkte,dass sie nicht aufhörte zu weinen,zog sie ganz dicht an sich ran und drückte sie ganz fest.Am Liebsten wollte er sie nie mehr loslassen.
„Hey,Gretchen,alles ist gut.Nicht weinen!“Er strich ihr übers Haar.
Sie genoss seine Umarmung sichtlich.Langsam beruhigte sie sich und ihre Tränen versiegten.
Er löste sich von ihr.Sie sieht schlimm aus…Marc gab ihr ein Taschentuch.Gretchen sah ihm in die Augen. „Danke!“,murmelte sie. Doch beide wussten,dass sie damit nicht nur das Taschentuch,sondern auch Marcs Anwesenheit meinte.


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11.10.2009 17:02
#41 RE: Story von Zuckerschnecke Zitat · Antworten

„Ich hab dir doch gesagt,ich bin für dich da!“
Gretchen trat einen Schritt auf ihn zu. „Ich weiß!“
Sie war ihm so verwirrend nah.Und das von ihr aus.In diesem Moment wusste Marc mal wieder nicht,was Gretchen jetzt wollte.Sollte er sie jetzt küssen.Oder würde sie dann wieder an die Decke gehen?
Ich kann sie doch jetzt nicht küssen.Ich will es richtig machen.Ein Kuss würde doch alles zerstören.
Hoffentlich checkt er endlich,dass ich ihn doch immer noch liebe.Dass ich mir selbst die ganze Zeit etwas vorgemacht habe.Ich hab kapiert,dass er nur mein Bestes wollte.Ich kann ihm ja eh nicht widerstehen.Und eigentlcih will ich auch gar nicht ….
Gretchen trat noch näher an Marc heran und sah ihm in die Augen.
„Gretchen,das ist nicht richtig.Ich will es richtig machen!!!So geht das aber nicht.Das würde alles kaputt machen!“
Marc gab Gretchen einen Kuss auf die Wange und eilte aus dem Zimmer.Sonst hätte er sich nicht mehr zurückhalten können und sie auf der Stelle geküsst.
Er hat mich wieder zurückgestoßen.Was meint er denn mit richtig machen?Gretchen überlegte,kam aber zu keinem zufrieden stellenden Ergebnis.Und außerdem war ihre Pause auch um und sie musste wieder zurück auf ihre Station.

Oh,was denkt sie denn jetzt von mir?Aber ich will es dieses Mal richtig machen.Ich werde sie überraschen und dann werde ich ihr sagen,dass ich sie liebe.Sie soll endlich Gewissheit haben.Ob sie mich auch nach all dem Mist noch liebt?Ihr Namensschild zum Beispiel hat sie noch nicht geändert…Und ihre Sachen hat sie auch alleine abgeholt.Das hat mir ja der Professor erzählt.
Marc saß schonwieder im Stationszimmer und studierte Akten.
„Ah Herr Doktor Meier,gut,dass ich Sie finde,es gibt einen Notfall und irgendwie funktioniert ihr Pieper nicht.“
Och ne,ist bei diesem Mistding etwa schonwieder die Batterie leer?„Sind Sie vielleicht einfach zu blöd,mich anzupiepen?Mein Pieper funktioniert nicht-also bitte-gut Sabine ich komme ja schon.Und piepen Sie die Frau Doktor an!“
Marc ging an Sabine vorbei auf den Gang und zur Notaufnahme.

Da stieß Gretchen dann dazu.Während der OP sprachen sie nicht miteinander,ihre Hände berührten sich allerdings einmal.
Oh,bitte,dieser Moment darf nie enden.
Ich würde sie am liebsten jetzt hier über den Patienten hinweg küssen.
Sie sahen sich an und Marc zwinkerte Gretchen zu.
Was soll das denn jetzt?
Nach der OP hatte Gretchen Feierabend und verließ das Krankenhaus,um nach Hause zu fahren.Vor dem Eingang traf sie auf Gordon.
„Ah,Frau Doktor von Buren,endlich sieht man sich mal wieder!Ich habe neulich gedacht,….“
Gretchen hörte ihm aber gar nicht mehr zu.
Wie Frau Doktor VON BUREN.Ach du Scheiße,ich renne immer noch mit dem Namen auf meinem Schild durch die Gegend.Scheiße!Gretchen drehte sich auf dem Absatz um und rannte zurück in die Klinik. „Gut,ja,danke für’s Gespräch!“,rief Gordon ihr nach.
In der Umkleide angekommen durchsuchte sie hektisch ihren Spind.Das muss doch hier noch irgendwo sein!Verdammt,ich renne keinen Tag länger mit diesem Schild durch die Gegend.Ein Strahlen breitete sich auf ihrem Gesicht aus,als sie endlich ihr altes Namensschild in Händen hielt.Zumindest das hatte sie wieder.Und ihr Glück – also Marc Meier – das würde sie sich schon auch noch holen…


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11.10.2009 17:24
#42 RE: Story von Zuckerschnecke Zitat · Antworten

soo,der letzte teil bis sonntag!hoffe auf viele tolle ideen im urlaub
Kommis zu den letzten teilen sind seeeehr erwünscht und erhofft.
und vielen dank an die,die mir regelmäßig kommis schreiben!!!


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18.10.2009 20:43
#43 RE: Story von Zuckerschnecke Zitat · Antworten

sooo,dann kommt jetzt auch mal wieder etwas von mir ich hoffe auf gaaaaanz viele kommentare und einschätzungen!!!



Doch um die Veränderung wirklich zu komplettieren musste Gretchen die Scheidung einreichen.Sie wollte nichts persönlich von Alexis hören,geschweige denn ihn sehen.Das ließe sich aber im Gericht nicht verhindern.
Vor dem Augenblick graut es mir jetzt schon.Und dabei habe ich mich noch nicht einmal mit meinem Anwalt in Verbindung gesetzt.Was ich wohl von der Scheidung erwarten kann?Immerhin ist er ja Millionär.Wobei ich würde ja eh nichts von ihm wollen.Ich könnte das nicht…
Naja aber,dann könnte ich mir eine Jahrzehntteilnahme bei Weight Watchers leisten.Vielleicht würde die ja mehr bringen,als diese paar Abendkurse…


Als Gretchen am nächsten Tag in die Klinik kam,war sie überrascht,denn Schwester Sabine wartete nicht wie üblich im Stationszimmer auf sie.
Selbst als Marc dann schlecht gelaunt zur Visite auftauchte,war von Sabine immer noch nichts zu sehen.
Merkwürdig,sie kommt doch nie zu spät.Dafür hat sie doch viel zu viel Angst vor Marc.Wobei bei dem Gesichtsausdruck,den er draufhat,kann ich das verstehen.Wo ist Sabine verdammt noch mal?Jetzt muss ich mit ihr allein hier sein.Die kann sich was anhören,wenn sie auftaucht.
Doch auch nach 15 Minuten,die Gretchen und Marc schweigend im Stationszimmer verbrachten,kam Sabine nicht.
„Gut,Hasenzahn,dann machen wir die Visite eben alleine.Auf unqualifizierte Schwestern kann ich eh verzichten!“, durchbrach Marc die angespannte Stille.
„Marc,du weißt doch gar nicht,was los ist!Sie kommt doch normalerweise nie zu spät!Da muss doch etwas los sein….“
Ich mach mir echt Sorgen.„Boah ey,du kannst dir doch nicht um alles und jeden immer nen Kopf machen.Los,die Patienten warten nicht!“
Er verließ das Zimmer und Gretchen lief ihm hinterher.
Er ist so ein gefühlloses Arschloch!!!


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18.10.2009 21:46
#44 RE: Story von Zuckerschnecke Zitat · Antworten

Sie waren bei der Visite grade beim dritten Patienten angekommen,als eine Schwester das Krankenzimmer betrat.
„Dr.Meier?“
Marc drehte sich genervt und mit einem gereizten Gesichtsausdruck zu der Schwester um.
„Ja?“
Sein Gesichtsausdruck ließ die Schwester zurückschrecken und sie verlor den Faden.
„Ich also ich sollte nein ähm also …“
„Verdammt,kommen sie zum Punkt!“,schnauzte Marc sie an.
Der hat sie doch nich alle.„Marc,lass doch die Schwester in Ruhe und pamp sie nicht so an!“
Jetzt drehte sich Marc zu Gretchen um,die vor dem Patientenbett stand.
„Haasenzahn,du hast mir gar nichts zu sagen!Ich bin dein Oberarzt und jetzt halt die Klappe und nimm Blut ab!“Wieso sind bloß heute alle so schwer von Begriff?Und warum muss sie mir dauernd dazwischenlabern und mich zurechtweisen?Ist sie meine Mutter oder was.In der Zwischenzeit hatte die Schwester ihren Faden wiedergefunden.
„Schwester Sabine hat sich eben telefonisch krank gemeldet.Sie ist nicht in der Lage zur Arbeit zu erscheinen.Sie hat eine Grippe und liegt dementsprechend im Bett.“Mit diesen Worten drehte sie sich um und eilte aus dem Zimmer.Weg von Marc.
Oh nein,die Arme.Ich werde sie mal besuchen gehen!Muss sich doch wer um sie kümmern.„So Marc,jetzt weißt du ja,was mit deiner unqualifizierten Krankenschwester los ist.Du bist echt so gefühlskalt!“Damit Marc nichts erwidern konnte wandte sie sich an den Patienten. „Herr Paulsen,ich werde jetzt Blut abnehmen…..“
Marc sah sie nur kopfschüttelnd an.Als ob das an sie gewandt war… Ich mache mir die ganze Zeit Gedanken,wie ich sie überraschen kann,wie ich ihr zeigen kann,dass ich sie nicht verarsche und sie behandelt mich wie einen Kollegen.Naja eigentlich tut sie das ja nicht.Sie zickt mich ja nur an …

Nach dem Feierabend fuhr Gretchen Sabine besuchen.Sie hatte Tee eingekauft und Medikamente mitgebracht.An der Tür klingelte sie.Die Arme,jetzt muss sie aufstehen…Ob sie das überhaupt kann?Aber gespannt,wie es bei ihr aussieht bin ich ja schon!Bei ihrer exzentrischen Art.In diesem Moment ging die Tür auf.
„Sabine,du siehst ja … echt nicht gut aus!“
„Gretchen..komm doch rein.Oh Aua mein Kopf.Es tut mir leid,ich muss mich hinlegen!“
Sabine trat aus dem Türrahmen in den Raum und legte sich aufs Sofa.Gretchen trat ein und schloss die Tür hinter sich.
Ihr erster Impuls war,rückwärts die Wohnung wieder zu verlassen.Überall lagen Spitzendeckchen auf den Tischen und Fensterbänken.An allen Wänden hingen Bilder vom Mond und allen andren Planeten des Sonnensystems.Und als Krönung hingen Sabines und Gretchens Jahreshoroskop an einem Schrank.
„Oh Sabine,schön hast du es hier…ähm besonders die Deckchen.Dachte,so was gibt’s nur noch bei Oma…!“
„Schön,dass sie dir gefallen.Die häkle ich selber.Dann kann ich dir ja eins zu Weihnachten machen.“
Oh shit… „Ähä jaaaa ich freu mich …“ „nicht“fügte sie leise hinzu,sodass Sabine es nicht hören konnte.
Aber jetzt zu meinem eingentlichen Grund des Besuches.„Sabine,wie lange hast du denn Grippe?Wie hoch ist dein Fieber?“
„Ich hab mich vorgestern schon nicht allzu wohl gefühlt,aber gestern kamen die Kopfschmerzen und ja dann allgemeines Unwohlsein.Grippe halt.Fieber … ähm … ja also heute morgen so 40 °“
„Dann bleibst du auf jeden Fall im Bett! Ich habe dir hier Medikamente mitgebracht.Die nimmst du erstmal ein.Und dann wirst du jetzt was essen, wenigstens Zwieback!“
Gretchen kümmerte sich noch etwas um Sabine und fuhr dann nach Hause.Aber mein Horoskop an ihrer Wand beunruhigt mich schon ein wenig…

Am nächsten Morgen war Marc freundlicher und Gretchen und er gingen sogar gemeinsam in die Mittagspause.


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21.10.2009 11:18
#45 RE: Story von Zuckerschnecke Zitat · Antworten

soo hier wieder ein Teil.Vielen Dank für die Kommis.Der Urlaub war der Hammer!Es war sooo super viel Spaß beim Lesen!!


In der Cafeteria angekommen fiel Gretchens Blick zuerst auf den Schokokuchen.Mmmhm lecker,Schokokuchen!Genau das,was ich jetzt brauche.Marc sah mit spöttischem Blick,wie Gretchen sich ein großes Stück Kuchen nahm.Er blieb ganz gesund bei einem Salat.
Sie setzten sich zusammen an einen Tisch und unterhielten sich über die vergangene OP.Endlich,wir können uns unterhalten,ohne uns ständig anzuzicken.Mhm,dann kann ich ja meine Überraschung jetzt in Angriff nehmen.Wahrscheinlich ist es am Wochenende am Besten.Werde da nochmal mit Mehdi drüber reden.
Nach eine Viertelstunde fiel Marc auf,dass Gretchen noch gar nichts gegessen hatte.
"Ähm Hasenzahn,bist du auf 'nem neuen Diättripp : schau dir dein Lieblingsessen an,aber iss es nicht,oder warum ist dein Kuchen immernoch unberührt?"
Boah,was geht's den denn an? "Marc,wie schön,dass du auch auf andre achten kannst...nein,ich habe einfach keinen Hunger."wieso eigentlich?Schookuchen kann ich doch normalerweise nie widerstehen.Warum reagiere ich eigentlich so zickig...muss mit dem Thema zu tun haben-Marc&meine Figur.Das passt einfach nicht!Aber hat vielleicht auch sein Gutes,dass ich keinen Hunger hab.Ein wenig abnehmen schadet ja nie.Wieso ist mir jetzt grade eigentlich so schwindelig?Mhm muss daran liegen,dass cih heute noch nicht so viel getrunken hab.Och nee jetzt hab ich Trinken vergessen.Naja,Marc's ist ja auch noch da.
"Marc,du erlaubst doch?" fragte sie und nahm sich Marcs Apfelsaft und trank ihn aus.
"Sach mal spinnst du?",Marc sah sie wütend an, "du holst mir jetzt sofort 'nen neuen!"
Gretchen stand auf."Aber Dr.Meier...ich muss mich doch jetzt sooofort auf die nächste OP vorbereiten,wie Sie mir eben noch vorgehalten haben.Also leider keine Zeit mehr.."und mit einem kessen Lächeln auf dem Gesicht drehte sie sich um und verließ die Cafeteria.
Mist,stimmt ja.ich hab ihr ja wirklich gesagt,dass sie das machen soll.Dabei hab ich das ja nur gemacht,um sie 'n wenig zu ärgern.Sie ist ja immer vorbereitet.Aber es darf a nicht so aussehen,alsob die Assistenz mehr Ahnung hätte als der Oberarzt.Also ich.In diesem Moment ging Schwester Ingeborg am Getränkeschrank vorbei.
"Schwester Ingeborg!",rief Marc durch den ganzen Raum.Diese duckte sich,als befürchtete sie,etwas würde sie abschießen wollen."Bringen sie mir einen Abfelsaft mit!Aber zackzack!"

Nachdem Marc den gewünschten Apfelsaft ausgetrunken hatte,machte er sich auf den Weg in den OP.Die OP verlief ausgezeichnet.Gretchen wusste besser Bescheid als ohnehin sooft und Marc nahm das genervt zur Kenntnis.
Mhm hat ihr Vater wohl damals an ihrem ersten Arbeitstag Recht gehabt.In ihr steckt ein echter Haase.,dachte Marc,als er Gretchen während der OP beobachtete.

Als Gretchen sich nach der OP die Hände wusch,wurde ihr wieder schwindelig.Oh was ist das denn jetzt schonwieder?Ich sollte mich wohl mal früher ins Bett legen abends.Mhm super,jetzt tut mir auch noch mein Hals weh,wenn ich schlucke... Marc sah,dass Gretchen sich nicht wohlfühlte.Sie ist ganz blass. "Hasenzahn,alles in Ordnung bei dir?"
"Ähm jaa..." Gretchen wollte den Raum verlassen,schwankte aber ziemlich. "Hey,warte mal!" Marc war an ihrer Seite und stützte sie.
"Marc,es ist alles in Ordnung!",sie wollte sich losreißen,merkte allerdings,dass sie dafür zu schwach war.
"Das sehe ich anders!"er befühlte ihre Stirn."Hasenzahn,du hast erhöhte Temperatur.Warst du gestern wieder bei Schwester Sabine?"
"Ja natürlcih,irgendwer muss sich doch um sie kümmern!Und ich hab gar kein Fieber!",sie sah ihn trotzig an.
Marc musste grinsen."Du weißt ganz genau,dass du dich bei ihr angesteckt hast.Also los,umziehen,ich fahre dich nach Hause!"

Kommis erwünscht!


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21.10.2009 14:08
#46 RE: Story von Zuckerschnecke Zitat · Antworten

Nach dieser Ansage gingen die beiden in die Umkleide und zogen sich ihre normalen Klamotten an.Gretchen war die ganze Zeit wacklig auf den Beinen.
Als sie ihre Tasche aus dem Spint nehmen wollte sah sie in den Spiegel.Oh scheiße,warum muss ich bloß immer so beschissen aussehen?Ein Wunder,dass Marc noch nicht weggelaufen ist...Wobei süß ist es ja schon,dass er mich nach Hause fahren will...Oh nein,nach Hause.Meine Mutter macht doch immer so einen riesen Terz wenn ich krank bin.Bei der letzten Grippe hat sie mich 2 Wochen im Bett festgehalten und mir jeden Tag ekligen Tee gekocht.Das steh ich nicht durch"Ich will nicht nach Hause..."
Marcs Kopf schnellte zu ihr herum. Upps,hab ich das etwa grade laut gesagt?
"Gut,dann fahr ich dich zu mir.Bist bei mir eh viel besser aufgehoben als bei deiner Mutter.Ich bin schießlich der göttliche Arzt."Er grinste sie frech an.
ohje,was hab ich mir da bloß eingebrockt?Wobei recht hat er ja.Und schlimmer als bei zu Haus kann es ja nicht werden.
Jetzt darf ich mir das nicht versauen.Vertrauen aufbauen,mich um sie kümmern,die Aktion für's Wochenende vorbereiten.

Zusammen gingen sie zu Marcs Auto und Marc hielt ihr sogar die Tür auf.Gretchen war so kaputt,dass sie das jedoch nochnichtmal kommentierte sondern sich nur auf den Sitz fallen ließ und die Augen schloß.
Marc nahm sogar bei seinem Fahrstil Rücksicht auf Gretchens Schwindelgefühl.

Als sie in seiner Wohnung angekommen waren,brachte Marc Gretchen in sein Schlafzimmer und sie legte sich aufs Bett.Marc stopfte ihr ein paar Kissen in den Rücken und kochte Tee.Den brachte er ihr dann zusammen mit Medikamenten.
"Danke!",Gretchen sah ihn an und ihm wurde ganz warm ums Herz.
"Denk bloß nicht,dass ich nachlässiger bin,als deine Mutter es wäre!Du schläfst jetzt erstmal!",er zwinkerte ihr zu und lie ß sie allein.
Während sie schlief baute er sich sein Schlafquartier auf dem Sofa auf und kochte Spaghetti.
Als die Nudeln fertig waren sah er ins Schlafzimmer. Sie schläft noch.Wie süß sie doch aussieht.WIe zufrieden und glücklich!Ich werde dafür sorgen,dass sie es auch in Zukunft sein wird!Aber wecken muss ich sie jetzt trotzdem.
Er strich ihr sanft über die Wange."Gretchen,aufwachen,es gibt jetzt was zu essen,dann kannst du weiterschlafen!" Sie hat ganz schön Fieber.Werde ihr nachher mal Brustwickel machen... Bei dem Gedanken musste er grinsen.
"Was ist so witzig?Mir geht's verdammt nochmal scheiße!",maulte Gretchen,die das Grinsen negativ auf sich bezogen hatte.
"Nichts..."
"Mhm,irgendwie glaub ich dir das nicht..." Marc stöhnte und ging das Essen holen.Er gab Gretchen ihren Teller und setzte sich auf die andre Bettseite.
"Mhm,Marc,das schmeckt ja sogar!"sie sah ihn überrascht an.
"Hasenzahn,ich bin Gott,natürlich schmeckt das!"
Sie verdrehte die Augen. Hätte ich ihm das bloß nicht gesagt.Das wird sein eh schon überdimensionales Ego noch verstärken.Das ist dann irgendwann gar nicht mehr auszuhalten. Gretchen war schonwieder müde.Sie gab Marc ihren Teller und wollte sich wieder hinlegen,als Marc sagte:" Das kannst du gleich machen,Hasenzahen,vorher tun wir noch was gegen dein Fieber!"
"Und was?Die Medikamente hab ich doch genommen."Sie sah ihn argwöhnisch an.
"Brustwickel!"er grinste sie offen und hinterlistig an.


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21.10.2009 22:16
#47 RE: Story von Zuckerschnecke Zitat · Antworten

Ich hab mich wohl verhört! "Bitte was?Brustwickel?"
Sie wird rot "Ja,Hasenzahn,Brustwickel!" enfach dumm stellen Gretchen.Ich tue einfach so,als wüsste ich nicht,was er meint
"Ja Marc,ich hab dich schon verstanden.Aber wie meinst du das?Also was soll das sein?"
Sie weiß ganz genau,was ich meine - hehe - das kann ja noch spaßig werden "Hasenzahn,ähm kannst das mit Wadenwickeln vergleichen,nur halt um die Brust.Das ist effektiever!!" er zwinkerte ihr zu.
Oh ja,effektiever in Bezug auf seinen Hormonhaushalt,oder was?
"Nene Marc,mit Sicherheit nicht.Ich lass mir doch von dir keine Brustwickel machen!" Gretchen rutschte auf dem Bett so gut es ging von ihm weg.
"Und ob,Hasenzahn.Sonst bring ich dich nach Hause!Wobei deine Mutter das bestimmt auch bei dir machen würde.Kannst es dir also aussuchen.Brustwickel von deinem persönlichen Lieblingsarzt oder von deiner Mutter?!" jetzt grinste er sie wieder frech an.
Pff von wegen mein Lieblingsarzt.Der soll mal nicht so eingebildet sein.Aaargh,aber wie komm ich hier wieder raus? "Nix da,du gehst mir nicht an die Wäsche!"Gut so,immerschön offensiv!
"Hasenzahn,was willste denn machen?Mich anhusten und deine Viren verteilen?Ich bin im Moment im Vergleich zu dir doch noch stärker als ohnehinschon!"
Ja,mhm,da hat er allerdings recht. Hoffentlich geht meine Rechnung auf,dass sie sich das lieber von mir als von ihrer Mutter machen lässt.
Jetzt verschränkte Gretchen trotzig die Arme vor der Brust. "Versuch's doch!",trotzig sah sie Marc an.
"Fordere mich lieber nicht heraus,Hasenzahn,das könnte gaaanz schlimm für dich enden!",jetzt lachte er sie schelmisch an.
"DAS werden wir erst noch sehen,Herr DR. Meier!" Hilfe,Hilfe,was mach ich denn jetzt?Der meint das echt ernst.Scheiße,jetzt geht er Handtücher holen!
Gretchen sah Marc,der tatsächlich ins Badezimmer gegangen war,hektisch hinterher.
Doch bevor sie zu einem Ergebnis kam,war er auch schon wieder da und näherte sich ihr drohend.
"So,bitte mal hinlegen!"


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23.10.2009 15:35
#48 RE: Story von Zuckerschnecke Zitat · Antworten

ist für mich total stressig jetzt,etwaszu schreiben,da mein pc kaputt ist und ich an den meiner schwester muss.daher freu ich mich natürlcih noch mehr,wenn gaaanz viele kommis kommen!



"Marc,nein!NEIN!Ey ich will das nicht,MARC!" Doch Marc ließ sie einfach weiter protestiern und zog ihr die Decke weg.
"Hasenzahn,legst du dich alleine hin oder muss ich dir auch noch dabei behilflich sein?" sie hat keine Chance
Okay,dann muss eben Plan B her...
"Nein,das schaff ich schon noch!",meinte Gretchen und drehte sich auf den Bauch.
Tja Herr Meier.Wie wollen sie jetzt wohl weitermachen?
Dieses Biest!
"Hasenzahn,das ist doch nicht dein Ernst,oder?"
"Undob.Du hast nur gesagt hinlegen.Auf dem Bauch zu liegen ist eh viiiiiel gemütlicher!"Jetzt war Es an Gretchen Marc anzugrinsen.
"Okay,gut,dann eben ein Kompromiss.Um die Brustwickel kommst du nicht drumherum.Zieh dir dein T-Shirt hoch!"
Hat der mich nicht verstanden?
"Ähm Marc,NEIN!"
"Boah Gretchen,ich habs kapiert!Bleib auf dem Bauch liegen und zieh dein Shirt hoch.Dann legst du dir das Handtuch unter den Bauch und ich wickel es dir dann am Rücken fest.Aber pack bitte vorher die andren Handtücher unter dich!"
Sie ist so süß,wenn sie denkt sie sitzt in der Klemme
Marc gab Gretchen die Handtücher und diese platzierte sie unter sich und legte sich wieder auf den Bauch.DAnn zog sie sich das T-shirt hoch und Marc gab ihr das erste feuchte und kalte Handtuch.
"IIIrgh,ist das kalt!Marc dreh dich um!"
"Was?"
"Dreh dich um!"
"Jetzt sei doch nicht so prüde!",maulte er,tat aber wie ihm geheißen.
"Okay,kannst dich zurückdrehen.",sagte Gretchen,als sie das nasse Handtuch unter sich gelegt hatte.
Marc trat zu ihr und nahm die Handtuchenden,um sie auf Gretchens Rücken zu platzieren.
Dabei streiften seine Finger ihren Rücken entlang.Gretchen bekam sofort eine Gänsehaut.Oh ist das schöööön...Hihi,sie reagiert ja sogar trotz des Fiebers...Marc ließ seine Finger wo sie waren und der Moment schien beiden wie eine Ewigkeit.Dann besann Marc sich allerdings und vollendete,was er eigentlich machen wollte.Schade...
Dann gab er ihr ein trockenes Handtuch,sie wickelte es sich wieder um und zog sich dann das T-Shirt wieder runter.
"Geht doch!",bemerkte sie grinsend,als sie sich wieder umdrehte.
"Mhm",grumelte Marc und zog ihre Decke wieder über sie.Seine hände verweilten allerdings einen Moment länger auf den Deckenenden,als sie es gemusst hätten.
"So,hast du deine Medikamente schon genommen?Ich werde deine Mutter jetzt anrufen und morgen nachm Dienst bei dir zuhause vorbeifahren und ein paar Klamotten mitnehmen.Krankmelden werd ich dich natürlich auch."Das kann ja heiter werden.Ein Arbeitstag ohne Gretchen...Aber was ist denn mit Sabine,ich kann sie ja nicht mehr besuchen
"Marc?",rief sie ihm hinterher,da er grade das Zimmer verlassen wollte.
"Mhm?"
"Du,irgendwer muss sich doch um Sabine kümmern!"SIe sah ihn mit einem Hundeblick an.
"Ne,alles Hasenzahn,aber das nicht!"
"Biiiiiitte!",Gretchen zog eine Schnute.
"Boah ey,ich glaubs nicht,ok."
"Danke!!!!",sie strahlte ihn an.
"Aber dafür bekomm ich noch was!!",zwinkerte er ihr zu.Und da wird sie nicht drumherum kommen!
"Mhm,ok",nuschelte Gretchen und ließ sich in ihre Kissen fallen.
Marc legte sich auch hin und schlief sehr schnell ein.


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Zuckerschnecke Offline

Krankenschwester:


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23.10.2009 20:29
#49 RE: Story von Zuckerschnecke Zitat · Antworten

Am nächsten Morgen wiederholte sich die Brustwickel-prozedur und Marc machte Gretchen noch schnell Frühstück,bevor er losmusste.
"Marc,denk bitte an Schwester Sabine!"
"Jaja,mach ich schon...",murmelte er genervt, "bekomme ja schließlich eine Gegenleistung.Bei diesem Gendanken musste er grinsen.Jeps Hasenzahn, dann kann ich es endlcih angehen...

Als Marc die Wohnung verlassen hatte,schlief Gretchen ertsmal eine Weile.Das wurde ihr aber schnell zu langweilig und so setzte sie sich mit einer dicken Decke im Wohnzimmer aufs Sofa und schaltete den Fernseher an. Oh ey nur langweiliger Kram hier.Mhm wobei hier die Ärzteserie-vielleicht ist die ja net so schlecht.Ist ja amerikanischDoch nachdem sie sich eine Viertelstunde die schwachsinnigen OPs etc angesehen hatte und jede halbe Minute was zu nörgeln hatte,schaltete sie den Fernseher aus und stand auf,um sich ein Buch aus dem Bücherregal zu nehmen.
Mhm Der moderneChirurg...Organtransplantationen .... brauche jetzt echt keine Arbeit,wenn ich krank bin.So ein schöner Liebesroman wäre schön!Aber alsob Marc sowas hätte.Sie arbeitete sich die Regalreihen entlang und in der vorletzten fand sie Bilderpackungen.Mhm Fotos,wovon Marc wohl Fotos hat? Gretchen nahm sich den Stapel und setzte sich wieder zurück aufs Sofa. Die erste Packung enthielt Fotos von einem Vortrag.Auf den Bildern war Marc mit wichtigen Leuten drauf zu sehen.Er sieht im Anzug soooo heiß aus...In der zweiten Bilder von ihm und seiner Mutter bei einer Buchpremiere.
Gretchen öffnete die dritte Packung und staunte nicht schlecht...Das ist doch unser Betriebsausflug.Da bin ja auch ich mit auf den Bildern-hach der war schon lustig.Hätte nicht gedacht,dass man mit den Kollegen soviel Spaß haben kann...Doch nachdem sie isch die ersten 10 Fotos angesehen hatte fiel ihr etwas auf das bin ja nur ich auf den Fotos.Wo sind denn die andren?Es gibt doch so ein lustiges von Mehdi und Sabine...mhm nur ich...WAS?Marc hat Fotos rumliegen,auf denen nur ichzu sehn bin?WIe süüüüßGretchen schaltete das Radio an und es spielte ein Lied,das ihr sehr gut gefiel:
I know that we belong together
Having the best time of our lives
I know, I know that we belong together
Having the best time of our lives

And if you want to feel what I feel and if you got time to give me love girl
And if you want me to do things you want me to do just come here let’s get our groove on

It doesn’t matter what you do
You know what girl
’Cause I’m stuck, stuck, stuck, stuck

I know that we belong together
Having the best time of our lives
I know, I know that we belong together
Having the best time of our lives

(*i know* von wagner love )


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Zuckerschnecke Offline

Krankenschwester:


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24.10.2009 16:42
#50 RE: Story von Zuckerschnecke Zitat · Antworten

Jep,das denke ich auch!

Zur gleichen Zeit hatte Marc grade eine nervenaufreibende Visite mit Knechtelsdorfer hinter sich gebracht.Der Typ ist ja nur schwer von Begriff...Da ist ja sogar Sabine schlauer.Oh apropo Sabine.Was kann ich der denn mitbringen?Medikamente hat sie bestimmt,hat Hasenzahn ihr ja gebracht.Mhm vielleicht den neuen Doctor Rogelt Band.Den hat meine Mutter mir ja vorgestern dagelassen.Alsob ich das lesen würde.Allein bei dem Gedanken wurde Marc schon übel und er verzog das Gesicht.
"Alles in Ordnung mit Ihnen Herr Doktor?",fragte Knechtelsdorfer,der die Änderung von Macs Gesichtsausdruck mitbekommen hatte.
"Ähm ja?Knechtelsdorfer ham Sie nichts zu tun?Los,holen Sie die Werte von Herrn Grüntner!Sofort!"
"Ja gerne",sagte der Assi und eilte den Gang entlang.
Hasenzahn soll sich mit dem Fitwerden bloß beeilen.Missmutig ging er ins Stationszimmer und machte sich einen Kaffee.
Gut,also den Rogeltband.Hoffentlich übersteh ich das.

Nach der Schicht war Marc gar nicht erpicht darauf,loszufahren.Denn das hieß ja Hausbesuch bei Schwester Sabine.Das kann Hasenzahn gar nicht wieder gut machen,dachte er,als er vor Sabines Tür stand.
Mit einem Seufzen klingelte er und wartete.Einen Moment später öffnete Sabine die Tür.Sie trug einen rosafarbenen Badeanzug mit pinken Sternen drauf.Uuuargh
"Doktor Meier,was wollen Sie denn hier?
"Ähm ja also ich wollte..ähm sollte ne also wollte mich mal erkundigen,wie es Ihnen so geht.Gretchen hat sich bei Ihnen angesteckt und liegt selbst im Bett."
"Oh nein,das wollte ich nicht ähm ohje,kommen Sie doch rein!"
Genau wie bei Gretchen war auch Marcs erste Reaktion auf Sabines Wohnung,rückwärts wieder rauszugehen.
Ihm fiel auch sofort das Horoskop an der Wand auf. Bei ihr hängt Hasenzahns Horoskop an der Wand.Die Frau wird mir echt unheimlich.
"Ja ich habe Ihnen einen neuen Doktor Rogeltband mitgebracht.Muss dann auch mal wieder los..Wenn irgendwas sein sollte,melden Sie sich einfach"
Hoffentlich nimmt sie das nicht ernst!!!"Oh danke Herr Doktor Meier!",Sabine strahlte ihn an."Und grüßen sie bitte Gretchen von mir!"
"Ja mach ich-gute Besserung noch!"
Und dann verließ Marc seeeehr erleichtert Sabines Wohnung. Nie wieder!NIE wieder!


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