Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 195 Antworten
und wurde 53.521 mal aufgerufen
 Abgeschlossene Fortsetzungen!
Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8
Naddl Offline

Verknallter Dorfdepp:


Beiträge: 5.308

22.04.2010 22:30
#151 RE: Die holden Königskinder- Sie warten immer noch ~ by Naddl Zitat · Antworten

Naaa? Alles Roger in Kambodscha?
Wollt ihr den nächsten Teil??
Jaa ? wirklich?? Seid ihr euch gaaaaaaaanz sicher??
Ich hör euch ja schon rufen

Ich will mal nicht so sein....
Hier ganz frisch ausm Ofen...





Der will mich doch jetzt nicht wirklich rausschmeißen? Nein! Ich werde nicht gehen! Ich will ihn doch bloß zurück!

„Jetzt sag ich dir mal was ich werde hier so lange NICHT weg gehen bis du mit mir darüber vernünftig geredet hast! Hast du dich schon mal gefragt WIESO ich dir nicht vertraut habe?! Nein ne? Die Frage brauch sich der feine Herr ja nicht stellen weil ER JA NIE FEHLER MACHT!!! Wie oft hast du mich gedemütigt und verletzt? Wie oft hab ich gedacht ich hätte dich geändert und dabei war es wieder nur Taktik von dir! So etwas hinterlässt nun mal seine Spuren! Und ich hab’s doch kapiert verdammt! Ich habe dir misstraut und es tut mir doch leid! Was soll ich tun he? Sag mir was ich tun kann damit du mir verzeihst? Ich hab dir so oft verziehen für jeden Scheiß hab ich dir immer wieder eine neue Chance gegeben… Marc bitte! Ich liebe dich doch!“

Doch der Angesprochene hielt an seinem Entschluss fest. Jedoch um einiges ruhiger sprach er leise und mit dem Blick in Gretchens Augen gerichtet die Worte aus, die der jungen Blondine das Herz in tausend Teile zersplittern ließen.
„ Wenn du mir nicht Vertrauen kannst, kann ich dich wohl nicht heiraten!“

Nun fürchtete der junge Oberarzt schon, in einem Meer aus Tränen zu ertrinken. Deshalb wandte er sich schweren Herzens ab und verschwand im Schlafzimmer. Die Tür verriegelte er, denn er wollte einfach nur alleine sein.
Gretchen hingegen stand wie angewurzelt da. Die Worte musste sie erst einmal verdauen. Doch dies ließ ihr Körper nicht zu. Schnellen Schrittes folgte Sie Marc bis zur Tür und merkte erst jetzt, dass die Tür verschlossen war.
Wild hämmerte die junge Frau gegen die Tür und schrie immer wieder Marcs Namen.
„Marc! MARC! Mach die Tür auf! Bitte! Ich will dich doch nicht verlieren! Verdammt MARC! Jetzt mach die Tür auf!“

Doch der Chirurg rührte sich kein Stück vom Bett weg.
Er lag dort und lauschte der verzweifelten Gretchen. Doch seine Enttäuschung saß zu tief um ihr im Moment verzeihen zu können!
Wieder kullerten ein paar Tränen aus seinen Augen. Doch er war stark, er würde standhaft bleiben und diese Tür nicht öffnen.
Die letzten Worte die er vernahm, ließen ihn noch weiter nachdenken, bevor er ein dumpfes Geräusch an der Tür hörte. Anscheinend hatte Gretchen sich an der Tür mit dem Rücken herunter rutschen lassen, bevor sie die entscheidenden Worte laut aussprach:
„Ich werde um dich kämpfen“


*duck und weg*

Liebe Grüße

Naddl

Naddl Offline

Verknallter Dorfdepp:


Beiträge: 5.308

24.04.2010 23:44
#152 RE: Die holden Königskinder- Sie warten immer noch ~ by Naddl Zitat · Antworten

Mädels, wasn los mit euch?
Ich brauche mal wieder eure Motivation
Ich weiß ja, dass es euch im moment nicht passt wie es abläuft bei Martchen aber das get bestimmt auch irgendwann vorbei aber auch nur vielleicht ...

Ich wünsch euch trotzdem viel Spaß beim neuen Teil und Kommis nicht vergessen





Nachdem der Oberarzt keinen Ton mehr hören konnte, beschloss er nachzusehen ob Gretchen vielleicht doch gegangen war. Ihre Worte hallten immer noch in seinem Kopf, doch sein Stolz hinderte ihn daran, dieser besonderen Liebe noch eine Chance zu geben. Sonst war er immer der Sündenbock gewesen, der kämpfen musste. Nun sollte es mal umgekehrt sein.
Doch als er die Tür öffnete fiel ihm ein blonder Lockenschopf vor die Füße.
Durch die ganzen Tränen die sie vergossen hatte, musste sie wohl eingeschlafen sein. Tief in seinem herzen tat Marc dieser Anblick weh.
Auch wenn er es nicht wollte, hob er sie auf seine Arme und legte sie behutsam ins Bett.
Doch eins war für den jungen Oberarzt klar. Er hatte ihr zwar einen Platz im Bett gesichert, doch verzeihen würde er ihr nicht. Zumindest noch nicht.
Leise legte er sich ins Bett und versuchte auch zu schlafen was jedoch nicht wirklich gelang. Also blieb er wach und dachte immer wieder über Gretchens Worte nach, bevor ihm auch irgendwann die Erschöpfung dabei half einzuschlafen.

Einige Tage zogen ins Land in denen eisige Funkstille zwischen Gretchen und Marc herrschte.
Sie versuchte immer wieder sein Herz zu erwärmen, seien es kleine Gesten gewesen oder sonstiges. Doch der Oberarzt blieb hart und sein Herz kalt.
Die letzte Hoffnung der jungen Assistenzärztin war nun Sabine.
Einen plan hatte sie schon, nun müsste Sabine nur noch dafür sorgen dass Marc dort erschien.
„Und Sabine? Was halten sie davon?“ fragte Gretchen gespannt nach und lehnte lässig am Tresen des Stationszimmers.
„Die Idee ist wirklich toll Frau Doktor! Ich wird das schon irgendwie hinbekommen!“
„Super! Sie sind wirklich ein Schatz!“
Und schon war die junge Blondine wieder verschwunden. Sie musste ja auch noch einiges vorbereiten.
Wenn man schon mal Nachtschicht hatte, konnte man die freie Zeit auch anders nutzen. Mit dieser These machte sich Gretchen an die Arbeit und bereitete die Überraschung für ihren Oberarzt vor.
Dieser saß momentan in seinem Büro und hatte eigentlich vor, seinen Aktenkram zu erledigen. Doch wirklich konzentrieren konnte der junge Chirurg sich nicht.
Immer wieder schweiften seine Gedanken zu einer bestimmten Person herüber, und wenn dies der Fall war hätte er sich am liebsten selbst ohrfeigen können.
Mittlerweile tat Marc seine schroffe Art Gretchen gegenüber sogar wieder Leid. Doch nun hatte er sich die Suppe eingebrockt, nun musste er sie auch wieder auslöffeln. Also steckte er seinen Pieper, den er zuvor aus seiner Kitteltasche gezogen hatte wieder ein und versuchte seine ganze Konzentration wieder auf seine Arbeit zu lenken.
Jedoch hatte heute irgendwer etwas dagegen, denn plötzlich klingelte sein Telefon, an welches der Oberarzt genervt ran ging.
„Meier!“
„Marc Olivier! Ich brauche deine Hilfe! Es ist war schreckliches passiert!!“
„Das da wäre? Wieder ein graues Haar zwischen deinem Sauerkraut aufm Kopf?“
„OLIVIER!! Ich verbitte mir diese Tonart!“
„Boah Mutter! NENN MICH NICHT SO!“
„Marc Olivier wieso bist du denn heute so gereizt? Ach ja hast du schon mein neues Manuskript gelesen? Ich bräuchte langsam mal dein Kommentar dazu!“

Diese Frau ist schlimmer als die Pest! Gleich raste ich aus!

„Mutter! Es geht dich n scheiß Dreck an warum ich gereizt bin, außerdem interessierts dich doch eh nicht! Zweitens“ dein Manuskript kannste ihn die Tonne treten hab ich auch getan und zum letzten Mal NENN MICH NICHT OLIVIER VERDAMMT!“
„Junge! So redest du nicht mit mir! Ich bin immer noch deine..“
„Mutter! Ich weiß…. Leider!“
Daraufhin hörte die Erfolgsautorin nur noch ein tuten am anderen Ende.
Doch für Marc Meier sollte es noch schlimmer kommen.
Ohne anzuklopfen stürmte jemand sein Büro und keuchte wie ein Hund um die Wette.

Liebe Grüße

Naddl

Naddl Offline

Verknallter Dorfdepp:


Beiträge: 5.308

26.04.2010 16:52
#153 RE: Die holden Königskinder- Sie warten immer noch ~ by Naddl Zitat · Antworten

Hey ihr Lieben,

vielen lieben Dank für die tollen Kommentare Habe mich wirklich sehr darüber gefreut.
Hier nun der nächste Teil...
Ach ja und ob Marc ihr das verzeihen wird oder doch noch etwas dazwischen kommt und die ganze Sachlage verschlimmert.... wer weiß
Freue mich auf eure Kommentare






„Verdammte Scheiße Sabine! Wie oft muss ich ihnen das noch sagen dass man klopfen soll! Also ihnen wurden auch keine Manieren bei gebracht was?“
„Tschuldigung Herr.. *hechel* Doktor aber * hechel* es ist ein Notfall!“
„Was denn diesmal? Ein verstauchter Zeh oder doch ein blauer Fleck am Arm?“
„Nein! Kommen sie schnell!“
Und schon war Sabine auch schon wieder auf den Weg zurück um ihre Schauspielkünste mit einem Stück Schwarzwälder Kirsch-Torte zu feiern.
Währenddessen piepte Gretchen auch noch ihren Oberarzt an und bestellte ihn in Zimmer 334.
Marc machte sich auch schleunigst auf den Weg dorthin, doch als er die Tür auf machte, hätte er sich am liebsten gewünscht, er wäre nicht hergekommen.
Gretchen stand dort in einem Meer von Kerzen in schwarzer Spitze und lächelte ihm zu.
Marc merkte schnell, welche Wirkung dieses Bild auf ihn hatte, da sein kleiner Meier sich auch schon spürbar bemerkbar machte.
Der junge Chirurg wollte nicht starren, doch wegschauen war auch nicht drin.
Doch er musste die harte Schale aufrecht erhalten, um jeden Preis.
Deshalb begann er dann auch mit viel Überwindung das Sprechen.
„ Ähh.. Hasenzahn WAS in Herr Gottes Namen wird das hier?“
„Naja… ich hab mir gedacht wir könnten uns ein wenig die Zeit vertreiben!“ Dabei strich die junge Assistenzärztin sich über den Oberschenkel hoch bis über ihren Bauch, bevor sie bei ihrem Spitzen BH Halt machte.
„Ähh.. Das kannst du dir schön abschminken Hasenzahn!“
„Wieso denn?“
„DU weißt ganz genau wieso! Und jetzt zieh dir verdammt noch mal etwas an! Ist ja peinlich wie du dich hier zur Schau stellst! Heißt ja nicht Gabi ne!“
Das war zu viel für die junge Ärztin. Nun reichte es auch ihr. Deshalb schlug sie auch direkt einen etwas lauteren Ton an um ihrem Chef endlich mal die Augen zu öffnen. Wenn er nicht mehr wollte, gut! Musste sie damit klar kommen. Aber zum Affen brauchte sie sich nicht weiter zu machen.

„Weißt du was Marc Meier? Mach deinen Scheiß hier doch alleine! Ich sag dir eins, was du kannst kann ich schon lange! Und wenn du mit unserer Beziehung schon abgeschlossen hast? Gut, Muss ich mit leben aber ich renne dir nicht weiter hinterher wie ein Dackel damit das schon mal klar gestellt ist!“

Wut entbrannt wollte Gretchen den Raum verlassen doch, sie wurde von zwei Starken Händen davon abgehalten. Hoffnung breitete sich in ihrem Körper aus, die jedoch einige Sekunden später wieder verpuffte.
„Hasenzahn willst du dir nicht erst etwas anziehen bevor du hier raus marschieren willst? Ich will ja nicht dass die Patienten noch ne Bulimie bekommen nur weil sie dich hier nackig rumtanzen sehen!“
Dies war dann wirklich der Höhepunkt für die doch sehr am Wasser gebaute Gretchen Haase. Tränen bildeten sich in ihren Augen. Sie riss sich von ihrem Ex- Verlobten los, zog sie sich schnell ihre Sachen an und wollte nur noch raus. Doch wieder wurde sie von ihrem Gegenüber angesprochen.
„Wo willst du jetzt hin?“
„Erstens ich muss arbeiten und zweitens geht es dich nen Scheiß Dreck an wo ICH hingehe! Du interessierst dich ja eh nicht dafür!“
Schnell huschte sie an Marc vorbei um schleunigst aus seinem Sichtfeld zu gelangen.

Liebe Grüße

Naddl

Naddl Offline

Verknallter Dorfdepp:


Beiträge: 5.308

28.04.2010 00:21
#154 RE: Die holden Königskinder- Sie warten immer noch ~ by Naddl Zitat · Antworten


Guten Morgen liebe Sorgen seid ihr auch noch alle wach
Tschuldigung aber das hat gerad so gut gepasst...
Hier für die Nacht noch ein teil von mir...
Ihr werdet mich lünchen oder kopfüber an einer Brücke aufhängen...
Aber für meine Sicherheit hab ich schon gesorgt
Danke für die vielen Kommentare...
Dafür werdet ihr jetzt auch belohnt
Viel Spaß mit dem nächsten Teil meines Dramas




Ohne zu zögern machte die junge Blondine sich auf den Weg zur Umkleide um sich schnellst möglich aus dem Staub machen zu können. Diese harten Worte waren einfach zu viel für das sensible Gretchen, daher strömten Bäche von Tränen aus ihren Augen.
Sie hatte ihn durch ihr Misstrauen verloren. Und es gab kein Zurück mehr. Das musste sie nun feststellen.
Ohne sich weitere Gedanken zu machen verließ Gretchen nachdem sie sich umgezogen hatte das Krankenhaus und fuhr so schnell es ging nach Hause. Ihrem neuen alten Zuhause, der Haase Villa.
Marc Meier stand derweil immer noch in dem Krankenzimmer und dachte über seine Worte nach.
„Meier du bist so ein Vollidiot!“ fauchte er sich selber an, als ihm klar wurde, was er seiner Ex an den Kopf geworfen hatte.
Nun hatte er sich selbst ein Eigentor verpasst, welches nicht so leicht wieder auszubügeln war.
Jedoch sah er diese Aktion als Bestätigung für seine Vermutung an.
Es sollte einfach nicht sein.
Gretchen Haase und Marc Meier hatten nun mal keine Zukunft miteinander.
Geknickt verließ er schließlich ebenfalls den Raum und machte sich auf den Weg nach draußen um sich eine Zigarette zu rauchen…..

Derweil überlegte eine verzweifelte Assistenzärztin fieberhaft, wie Sie ihrem Oberarzt und Ex- Verlobten die nächsten Wochen aus dem Weg gehen könnte.
Es würde ein harter und steiniger Weg werden, doch dies musste nun sein. Gretchen musste Marc nun endlich vergessen. Er wollte sie nicht mehr und dies musste sie nun akzeptieren.
Eine Idee beschlich die junge Blondine, der sie auch sofort nachging. Schnelle Schrittes wagte sie den Gang zu ihrem Vater um ihm mitzuteilen, dass er ihren Schichtplan doch bitte ändern solle.
Franz Haase war mit dieser Kurzschlussreaktion überhaupt nicht einverstanden. Irgendetwas war da doch im Busch. Deshalb hakte er auch schleunigst nach.
„Kälbchen, was ist passiert?“

HIMMEL Herr Gott der merkt aber auch alles! Gut Gretchen… Augen zu und durch….
Einfach weiter lügen, das hat doch damals auf der Polizeiwache auch geklappt!


„Ähh… Papa nix! Ich möchte nur gerne mal wieder ein paar Nachtschichten machen…“

Da hab ich dann wenigstens meine Ruhe!

„ Wieso glaube ich dir das nicht? Entweder du sagst mir jetzt sofort was los ist oder du bleibst in der Schicht von deinem Verlobten Verstanden?“

AUTSCH!!! Voll in die Wunde! Ja vielen Dank auch

Liebe Grüße

Naddl

Naddl Offline

Verknallter Dorfdepp:


Beiträge: 5.308

29.04.2010 16:41
#155 RE: Die holden Königskinder- Sie warten immer noch ~ by Naddl Zitat · Antworten

halli hallo hallöle

Bei so nem Bombenwetter hab ich tierishc gute Laune und hab mir gedacht, ich bring mal wieder was neues rein...
Bin mal gespannt wa sihr dazu sagt und hoffe auf eure Meinung...
Es kommt wie es kommen muss... mehr sag ich dazu nicht
Ob wer von euch drauf kommt.... wer weiß
viel Spaß beim neuen teil






Wieder mals an diesem Tag bildeten sich Tränen in den Augen der jungen Frau, die ihrem Vater nicht verborgen blieben.
„Papa… gut es ist etwas passiert, aber ich möchte und kann da gerade echt nicht drüber reden, also flehe ich dich an hier jetzt als Vater zu handeln und nicht als Chef. Bitte Papa, gib mir die Nachtschichten… bitte!“
Franz sah seine Tochter an, dass sie sich wirklich mit etwas quälte und das Gefühl des fürsorglichen Vaters war nun mal stärker als die Rolle des Chefs. Deshalb gab er schlussendlich auch nach und bejahte ihr Anliegen.
„Danke…“ kam es nur kleinlaut von Gretchen, welche sich auch schon wieder auf den Weg zur Tür machte um wieder in ihrem Zimmer zu verschwinden, doch sie wurde noch mal zurück gerufen.
„Aber wenn du reden möchtest….. ich bin da Kälbchen!“
Mit einem bescheidenen Lächeln nickte die Angesprochene ihrem Vater zu und führte ihren Weg weiter fort.

„Mautzi mein Schmusebäckchen!“ begrüßte eine junge Frau mittleren Alters Maurice Knechtelsdorfer, als er seine Wohnungstür öffnete.
„Isi, mei des is joa moa ne Üobarraschung!“
Der junge Assistenzarzt breitete seine Arme aus und schloss seine Cousine in die Arme.
„Woas moachstn duo hieor?
„ Ach ich hab mir gedacht ich schau mal nach meinem Lieblingscousin und halte ein Auge auf dich, damit du keine Scheiße baust!“
„ Des is oaber nett von dior!“
Antwortete der junge Österreicher mit einem Lächeln und zog die Brünette Schönheit in seine Wohnung.
Isabell Knechtelsdorfer war ebenfalls angehende Chirurgin in einem Dortmunder Hospital. Zuvor hatte sie Germanistik studiert, doch dies wurde ihr nach einiger Zeit zu langweilig. Daher wehte nun auch ihr beruflicher Weg in die Medizin. Deutsch konnte sie mittlerweile perfekt, nur bei ihrem Cousin musste sie wohl noch ein wenig hand anlegen.
„ Und was machst du hier jetzt so in Berlin?“
„I oarbeit im Elisbath Kroankenhoas und versuach mei Fachoarzt zu moachen.“
„So so… na denn… Aber eins sag ich dir Mautzi… an deinem Deutsch müssen wir noch feilen ne!“
„I woaß des Isi… und nenn mi ned immoar Mautzi!“ gab Maurice beleidigt zurück und verschränkte die Arme vor der Brust.
„IST ja gut Mautz….ähhh Maurice…. Also kann ich denn nen Weilchen hier bleiben? So als … Besuch?“
„Ja kloar, des is super!“ freute sich der junge Mann und schloss seine Cousine wieder in die Arme.
Was jedoch keine der beiden ahnte war, dass Isabell länger als geplant bei ihm bleiben würde, geschweigedenn ihr Herz hier in Berlin vergeben würde.
Aber erstmal stand ein lustiger DVD-Abend zwischen Familienmitgliedern an, der nachts vor dem Fernseher endete….

Liebe Grüße

Naddl

Naddl Offline

Verknallter Dorfdepp:


Beiträge: 5.308

02.05.2010 10:47
#156 RE: Die holden Königskinder- Sie warten immer noch ~ by Naddl Zitat · Antworten

Hallöchen,
Nach einem mehr als heftigen Partywochenende, bin ich nun auch wieder anwesend und hab da was ganz spezielles für euch...
Würd mich auf jeden fall über Kommentare freuen

LG und nen schönen Rest Sonntag euch allen





Marc Meier saß in seinem Büro und versuchte zwanghaft den Berg von Akten zu bearbeiten, die seinen Schreibtisch eher als ein Schlachtfeld aussehen ließ.
Er hatte zwar schon lange Feierabend, doch nach Hause wollte der junge Chirurg nicht. Dort würde ihn alles nur an Gretchen erinnern und bei seinem Glück wäre sie auch noch dort. Marc hatte sie seit ihrem wiederholten Streit am Nachmittag nicht mehr gesehen, und dies war ihm auch mehr als recht gewesen. Was der Oberarzt nun brauchte, war einen klaren Kopf und Gedanken, wie er nun weiter mit seiner Assistenzärztin umgehen sollte.
Immer wieder beschlichen Ungewissheit wie es nun weiter gehen sollte aber auch ein mächtig schlechtes Gewissen den jungen Mann, was ihn noch zur Weißglut treiben sollte. Über seinen Gedanken schlief Marc Meier jedoch irgendwann vor Erschöpfung ein.
Gretchen hatte währenddessen ebenfalls mit der Müdigkeit zu kämpfen. Jedoch war sie auch selber Schuld gewesen. Wieso tauschte sie auch die Schichten mit ihrem Konkurrenten? Zumindest für diese Woche. Nun musste die Blondine da durch.
Sie setzte sich in das leere Stationszimmer und schweifte wie so oft wieder in ihre Gedankenwelt ab.

Wieso hab ich ihm auch misstraut? Hätte ja nie gedacht, dass Marc mal so über Liebe und den ganzen Kram sprechen würde. Aber wäre ich an seiner Stelle hätte ich glaube ich nicht anders gehandelt… Soll ich weiter um ihn kämpfen?? Ich lieben ihn doch….
Nein! Gretchen Haase! DU bist eine emanzipierte Frau die es nicht nötig hat anderen Männern hinter zu laufen! Obwohl… es ist ja nur der eine… und das schon seit über zwanzig Jahren….. Was soll ich nur tun?


Während die Blondine in ihren Gedanken fest hing, fiel ihr Blick auf ihren linken Ringfinger. An diesem trug sie immer noch den Verlobungsring des Mannes, den sie ihr ganzes Leben schon geliebt hatte. Ihre Träume hätten wahr werden können. Doch sie hatte es sich selbst verbaut. Ein endgültiges Urteil war nun gefallen. Und leider Gottes hatten die Geschworenen gegen einen gewissen charmanten Oberarzt entschieden.
Deshalb begab die Assistenzärztin sich auch auf den Weg zum Büro ihres Vorgesetzten. Sie hatte zwar von draußen gesehen, dass in diesem Zimmer noch Licht brannte, doch auch wenn er noch dort war. Es hätte nichts geändert. Dies musste sie nun einfach tun. Gretchen sah es als Pflicht an, diesem ganzen Elend ein Ende zu setzen. Und dies wollte sie nun auch symbolisch tun.
Leise öffnete sie die Türe des Büros und fand einen schlafenden Marc vor, der mit dem Gesicht auf einer aufgeschlagenen Akte lag.
Wehmütig und mit kullernden Tränen auf dem Gesicht schritt die Blondine auf den Schreibtisch zu, streifte ihren Verlobungsring von ihrem Finger und legte ihn behutsam auf einer der obersten Aktenberge.
Ein leises „Lebe wohl!“ huschte über ihre Lippen, bevor sie schnellst möglich, das Büro verließ.

Liebe Grüße

Naddl

Naddl Offline

Verknallter Dorfdepp:


Beiträge: 5.308

03.05.2010 21:34
#157 RE: Die holden Königskinder- Sie warten immer noch ~ by Naddl Zitat · Antworten

hier mal wieder was neues
freu mich auf eure kommis





Leise schloss sie die Tür hinter sich und begab sich wieder auf den weg ins Stationszimmer. Währenddessen wurde Dr. Marc Meier aus einem unruhigen Schlaf gerissen. Er hatte die Anwesenheit von seiner Assistenzärztin gespürt. Noch verschlafen blickte er zur Tür, doch diese war verschlossen.
Langsam richtete er sich auf und streckte sich einmal kurz. Dabei fiel ihm ein glänzender Gegenstand ins Auge der auf der obersten Akte seines Stapels lag.
Vorsichtig nahm der Oberarzt dies in die Hand und drehte es zwischen seinen Händen.
Sie musste also doch hier gewesen sein. Gretchen hatte nun ein Symbol für das endgültige Aus gesetzt.
Leicht schweifte Marc beim Anblick des Ringes ab und hielt sich die Szene seines Heiratsantrags vor Augen. Da war alles noch gut gewesen und die beiden glücklich
Ein flaues Gefühl machte sich in Marcs Magengegend breit.
Verletzt und enttäuscht davon, dass Gretchen anscheinend nicht um ihre Beziehung kämpfen wollte, legte er den Ring in die unterste Schublade seines Schreibtisches und verschloss diese.
Daraufhin beschloss der junge Chirurg den Weg nach Hause anzutreten, alleine.

Zur gleichen zeit war ein Gast im hause Knechtelsdorfer hell wach. Isabell konnte es sich nicht erklären, aber irgendetwas war anders.
Ein Gutes Gefühl machte sich in ihrem Bauch breit.
Berlin würde ihr einiges geben, das wusste sie. Vielleicht einen Neuanfang?
Was niemand wusste war, dass sie jediglich geflüchtet war.
Die junge Frau wusste sich nicht weiter zu helfen. Ihr Freund war eine tickende Zeitbombe, die immer wieder kurz vorm explodieren war und dies nur vor Eifersucht.
Isolation hatte die angehende Chirurgin zuhause erlebt.
Und dies wollte sie nicht noch ein weiteres Mal miterleben.
Mit einer kleinen Notiz hatte sie sich von ihrem Freund getrennt und war nun hier, bei ihrem Cousin und genoss die Zeit in Freiheit.
Vielleicht fand sie hier in dieser Stadt auch eine Person in die sie sich neu verlieben könnte? Man wusste es nicht, doch mit diesem wohligen Gefühl im Magen schlief die Brünette schließlich auch friedlich ein.

Gretchen hatte währenddessen mit Gewissensbissen zu kämpfen. Ohne ihren Verlobungsring fühlte sie sich leer und einsam.
Dieser Gegenstand war das einzige von Marc was ihr noch geblieben war. Und sie gab ihn einfach wieder her.
Aber eins war der jungen Assistenzärztin jedoch bewusst. Sie musste diesen Schritt tun. Für sich selber, aber auch für ihren Vorgesetzten, für den sie anscheinend nur noch eine Last war.
Plötzlich kam ihr ein anderer Gedanke in den Sinn.

Verflucht! Ich hab ja noch all meine Sachen bei Marc! Und wie bekomm ich die da jetzt raus? Hmmm… Den Wohnungsschlüssel hab ich noch… Und Marc scheint ja tief und fest in seinem Büro zu schlafen… Also hätte ich nach meiner Schicht eigentlich genug Zeit, um meine Klamotten daraus zu holen und das ohne Marc über den weg zu laufen … Das ist doch mal nen Anfang…. Naja… eher der Anfang vom Ende aber egal…

Bei dem Gedanken an ihren Oberarzt, verrieten Gretchens Augen wieder einmal wie sie sich fühlte. Leer und verlassen. Eine einzige Träne glitt an ihrer Wange hinab, jedoch wischte sie sich diese schnell wieder weg und begab sich daraufhin wieder an die Arbeit.

Liebe Grüße

Naddl

Naddl Offline

Verknallter Dorfdepp:


Beiträge: 5.308

05.05.2010 21:30
#158 RE: Die holden Königskinder- Sie warten immer noch ~ by Naddl Zitat · Antworten

Nanu nana..
was kommt denn da?
Ein Neuer Teil...
Ich seh shcon das Beil..
Was ihr auf mich schlagt...
und mir eure Meinung klagt

Ich könnt glatt Poeth werden...
Aber neee.. ich bleib lieber beim normalen schreiben....
Freue mich auf eure Kommis....
und lasst schön die Sau raus ja?




Nach der Schicht der jungen Ärztin machte Gretchen sich vollkommen K.O auf den Weg zu Marcs Wohnung.
Mit einem mulmigen Gefühl stand sie vor der Eingangstür. Noch einige Tage hatte sie hier ebenfalls gewohnt, und das glücklich mit Marc zusammen.
Doch wie das Schicksal es so wollte, und anscheinend hatte es nicht viel für Gretchen übrig, zerbrach ihr Glück innerhalb weniger Stunden und nun stand sie dort. Sie wusste, dass sie dort nun rein musste und zwang sich selbst dazu den Schlüssel umzudrehen.

Man Gretchen! Jetzt sei stark! Marc ist doch eh nicht zuhause, von daher einfach rein, Sachen mitgehen lassen, Schlüssel abgeben * schluck* und wieder raus… So schwer ist das doch nicht! Aber Arschtritt geben und auf in den Kampf.

Und dies war es auch. Ein Kampf gegen die Emotionen der jungen Frau begann mit dem Aufschließen der Türe.
Der erste Schritt in ihr altes Zuhause war unerträglich gewesen.
Hier hatte sie gelebt und ihre schönste Zeit mit dem Mann verbracht, den sie über alles liebte. Doch dies war nun vorbei, für immer.
Mit vielen Tränen in den Augen huschte Gretchen ins Bad und packte ihre Utensilien zusammen.
Eigentlich schmiss sie ihre Zahnbürste regelrecht in die Tasche, doch das war ihr in dem Moment egal. Hauptsache schnell wieder raus aus dieser Erinnerungsfalle.
Doch was Gretchen nicht ahnte war die Tatsache, dass sie die ganze Zeit beobachtet wurde.
Marc hatte nämlich die Tür ins Schloss fallen hören und wurde dadurch unsanft aus einem unruhigen Schlaf geholt.
Verschlafen stand er nun im Türrahmen und beobachtete Gretchen, die gerade sein Parfüm in der Hand hielt und kurz daran schnupperte. In Gedanken versunken blickte sie in den Spiegel in dem zu sehen war, dass ihr eine Träne die Wangen herunter kullerte.
Auch Marc sah dies, doch ihn ließ es mehr als kalt. Wenn sie nicht kämpfen wollte, war es ihre eigene Schuld.
Er hätte für diese Frau sein Leben gegeben, und sie ruinierte alles mit ihrem Misstrauen.
Zwar merkte er einen sanften und scharfen Stich im inneren seiner Brust, doch schnell ignorierte der Oberarzt diesen und ging auf Konfrontation.
„Was machst du da?“

HIMMEL Herr Gott! Hab ich mich erschrocken! Hilfe! Holt das rote Kreutz oder sonst wen… ich brauch nen Boden zum untertauchen.
Ich dachte er wäre nicht zuhause?! Na toll! Suuuuuuuuuper gelaufen Gretchen… Jetzt haste wieder die berühmte Arschkarte! Ganz locker und kalt antworten… los jetzt!


„Wonach sieht’s denn aus?!“

Geht doch!

„Ähh… nach Verschnüffeln meines teuren Jean Paul Gaultier Parfüms eventuell?!“

Na toll! War wohl n Griff ins Klo! Verdammt! Er hat’s gesehen.. und jetzt?

„Was? Nein! Bist du wahnsinnig?! Du gehst mir sonst wo vorbei! Ich will nur meine Sachen und weg bin ich auch schon wieder!“
„Ahhh ja!“

Zwar zeigte der junge Chirurg keine Regung, doch innerlich breitete sich gerade ein weiterer Riss in seinem Herzen aus.

Liebe Grüße

Naddl

Naddl Offline

Verknallter Dorfdepp:


Beiträge: 5.308

06.05.2010 21:07
#159 RE: Die holden Königskinder- Sie warten immer noch ~ by Naddl Zitat · Antworten

Hach Mädels, ich weiß auch nicht woan es liegt... aber momentan kann ich die beidne einfahc nicht zusammen sehen
neeeeeeeeeeeein
Natürlich könnte ich beide zusammen sehen, wenn ich denn dann wollen würde
Aber ein bisschen spannung und drama muss auhc noch sein...
Aber ich glaube ihr müsst euch schleunigst einen herzschrittmacher anschaffen, denn ich hab noch so einiges vor
Vielen Lieben Dank an meine süße Maus Pinklady166 die mir immer wieder in den Arsch tritt und wnen ich mal nicht weiter weiß, hilft wo es nur kann
Deshalb widme ich diesen Teil jetzt auch ihr...

Und die Kommis nicht vergessen





Schnell stellte Gretchen die Parfümflasche wieder an ihren Platz und beeilte sich nun nur noch mehr, aus der Wohnung zu kommen.
Als sie ihr ganzes Hab und gut aus dem Badezimmer entwendet hatte, wollte sie gerade aus der Tür, in der Marc noch immer stand, bei dem sich beide kurz berührten.
Marc und auch Gretchen durchfuhr ein warmer Schauer und sie blickten sich lange Zeit in die Augen.

Verdammt, ich liebe ihn so sehr, dass diese Berührung mich fast umbringt…
Aber er will nun mal nicht mehr… Wieso kämpfen wenns eh nur verschwendete Zeit ist? Also weiter… grreeeeeeetchen… weitergehen aber zack!


Die junge Ärztin wandte ihren Blick wieder von Marc ab und lief schnell ins Schlafzimmer herüber. Marc hingegen stand immer noch wie angewurzelt dort. Irgendetwas sah er in ihren Augen. Doch was es war, konnte er beim besten Willen nicht sagen. Wut, Enttäuschung aber auch Liebe hatte der Oberarzt erkennen können und dies war nun mal eine unmögliche Mischung, durch die das männliche Geschlecht nicht durchblicken konnte.
Währenddessen kramte eine junge Blondine hastig ihre Kleidung aus dem Schrank.

Was verflucht war das denn gerade? Egal bin ich ihm nicht… das hab ich gesehen… seine Augen können so viel verraten! Oder bin Ichs doch und bilde es mir nur ein? Ach man… und jetzt hab ich auch noch sein M-Shirt in meinen Händen das gibt’s doch nicht…

Kalt und völlig tonlos rief Gretchen Marc zu sich.
„Was willst du noch?“
„Kann ich… kann ich das hier haben? So als * schluck* Erinnerung?“
„Tue was du für richtig hältst und lass mich mit so nem scheiß in Ruhe!“
Nachdem Marc realisiert hatte wie hart er reagiert und gesprochen hatte, und sein gegenüber sich schon wieder die Tränen aus dem Gesicht wischte, tat ihm diese Reaktion auch schon wieder Leid.
Es war wie immer. Er konnte die Frau, die sein herz erobert hatte nicht weinen sehen.
In angemessener Lautstärke und ziemlich ruhig begann der junge Chirurg noch mal etwas zu sagen.
„Tu… Tut mir leid… klar kannst du es nehmen.. Ich hab’s dir sozusagen geschenkt.“

Gretchen sah für einen kurzen Moment auf und blickt zu Marc herüber, der seinen Kopf gesenkt hielt und irgendwie traurig aussah.
Ein leises „ Danke!“ quälte sie noch heraus, bevor sie ihre Sachen weiter in ihre Tasche stopfte.
Marc schaute ihr missmutig dabei zu. Nun sollte es wieder einmal die pure Realität sein, dass sie ihn nicht mehr wollte, geschweigedenn um ihn kämpfte.
Jede Zelle seines Körpers begann plötzlich dermaßen zu schmerzen, Leere machte sich in dem sonst so schroffen Oberarzt breit, sein Blick wurde sogar ein wenig glasig.
Gerade wollte seine Assistenzärztin endgültig durch die Tür gehen, als Marc sie am Arm packte und ihr in die Augen blickte.
Leise begann er zu sprechen.

http://www.youtube.com/watch?v=_vId_4r925o


„Liebst du mich noch?“
Wieder schossen Gretchen Haase Bäche von Tränen in sekundenschnelle in die Augen.
„Ja.“ Wimmerte sie schon fast.
„Und wieso gehst du dann?“
„Weil… weil du mich anscheinend nicht mehr leibst oder mich nie wirklich geliebt hast… Tschüss Marc!“
Langsam beugte sich die Blondine zu ihrem Vorgesetzten vor, küsste ihn ein letztes Mal zärtlich auf den Mund und verschwand schleunigst aus der Wohnung.
„Aber … ich liebe dich doch…“
Meinte Marc noch leise, doch sie war schon weg.
Gretchen hatte nun nicht nur seine Wohnung verlassen, sondern auch sein Leben…

Liebe Grüße

Naddl

Naddl Offline

Verknallter Dorfdepp:


Beiträge: 5.308

09.05.2010 12:17
#160 RE: Die holden Königskinder- Sie warten immer noch ~ by Naddl Zitat · Antworten

Hier mal wieder was neues von mir...
Also ich bin sicher, hab mir shcon ein sehr schönes emütliches Versteck gesucht und bin untergetaucht
Miss Undercover hat nun einen neuen Namen... Naddl
Ich wünsche euch gaaanz viel "Spaß" mit dem neuen teil...
Und seid nciht immer so hart zu mir, ich hab auch Gefühle





Einige Tage vergingen in denen Isabell Knechtelsdorfer nicht wirklich viel von Berlin zu Gesicht bekam. Ihr Cousin musste die meiste Zeit arbeiten, und wenn er denn dann mal zuhause war bekam sie immer nur eine Antwort.
„Isi i koann jetzt net i bin soa Koaputt!“
Doch alleine Berlin erkunden kam für den jungen Assistenzarzt auch nicht in Frage. Denn er war der Meinung, seine Cousine würde sich in der Hauptstadt Deutschlands eh nur verlaufen.
Wieder einmal, wie bis jetzt jeden Vormittag zappte die junge Brünette durch Deutschlands Fernsehprogramm und saß gelangweilt auf der Couch.
Irgendetwas musste sie doch mit ihrer neuen Freizeit machen. Und da sie mittlerweile das Fernsehprogramm rückwärts und auf chinesisch runterrattern konnte, beschloss sie einfach mal auf gut Glück ihren Cousin im Krankenhaus zu besuchen.
Fest entschlossen zog sie sich ihre Jacke und Schuhe an und machte sich auf den Weg, durch Berlin zum Elisabeth Krankenhaus.

„Hasenzahn! Musstest du erst mal wieder den ganzen Schokiautomaten leer futtern oder warum bist du mal wieder zu spät!“
Wetterte Dr. Marc Meier an diesem Vormittag schon wieder gewaltig im Vorraum des Ops rum.
Seitdem Gretchen ihre Sachen aus seiner Wohnung geholt hatte und nur noch das nötigste mit ihm sprach, zog genannter Oberarzt wieder einmal die „Machoarsch“- Maske auf.
Nach außen hin schien ihm wirklich alles egal zu sein. Doch wie es in ihm aussah, dass wusste nur er selbst.
In jeder freien Minute versuchte er seine Assistenzärztin verbal fertig zu machen um von seinem eigenen Schmerz abzulenken.
Und wie Gretchen Haase nun mal so war, fasste sie es mal wieder falsch auf.
„Mein lieber Marc! Jetzt bin ich ja hier also lass mich in ruhe!“
„DAS werde ich ganz sicher nicht tun! So, und jetzt noch ein Widerwort und du kannst die nächsten Wochen Akten bearbeiten!“
„Aber…:“
„Oder soll ich doch besser Monate draus machen?!“

ARSCHLOCH!!!!! Boah ich könnt ihn schon wieder erwürgen! Gott sei dank sind wir nicht mehr zusammen! Sonst hätt ich so ein Gemecker auch noch in meiner Freizeit gehabt!
Oder ist er nur wieder so zu mir weil ich ihm seine Tour versaut habe und nen Schlussstrich gezogen habe??? Neee bestimmt nicht… Marc scheißt doch sonst auch auf Gefühle, wieso sollte er das ändern…


Ohne noch einen Ton von sich zu geben, wusch die blonde Assistenzärztin sich steril und ging daraufhin ohne Marc eines Blickes zu würdigen in den Op.
Die ganze Op lang, hatten die beiden kein privates Wort miteinander gewechselt.
Das einzige was man ab und zu hörte war ein „ Hasenzahn saugen! Ich seh nix!“ oder ein nüchternes „ Zunähen!“.
Fluchtartig verließ der junge Chirurg daraufhin den Op. Denn mehr als nötig wollte und konnte er die Nähe seiner Assistenz nicht ertragen. Er beschloss sich nun erstmal genüsslich eine Zigarette anzustecken um wieder etwas runter zu kommen.
Deshalb fuhr Marc auch in den siebten Stock, schritt auf die Dachterrasse zu und stellte sich in die frische Luft um den Kopf ein wenig frei zu kriegen.

Liebe Grüße

Naddl

Naddl Offline

Verknallter Dorfdepp:


Beiträge: 5.308

14.05.2010 11:06
#161 RE: Die holden Königskinder- Sie warten immer noch ~ by Naddl Zitat · Antworten

So Ladys,
Hier kommt mal wieder was von mir...
Hoffe natürlich auf mehr Resonanz eurerseits..
Wenn ihr fleißig seid beommt ihr heute sogar noch nen Teil

Lieben Gruß und die Kommis nicht vergessen

Naddl





Zur gleichen Zeit traf eine junge sehr attraktive Dame am EKH ein.
So schwer war es gar nicht, sich in Berlin zu Recht zu finden, wenn man den Mumm hatte, fremde Leute auf der Straße anzusprechen.
Da das Wetter mittlerweile aus purem Sonnenschein bestand, hatte Isabell sich dementsprechend gekleidet und wurde auch direkt von einigen Patienten die sonst nichts zu sehen bekamen, begafft.
Mit einem breiten Grinsen betrat sie das Krankenhaus und ging schnurstracks zur Rezeption um sich nach ihrem Cousin zu erkundigen.
„Einen wunderschönen guten Tag schöner Mann! Ich suche jemanden..“
Erst jetzt schaute der Rezeptionist auf und strahlte übers ganze Gesicht. So eine Begrüßung hatte der junge Zivi auch noch nie in seinem Zivildienst bekommen.
„Na das Kompliment kann ich nur zurück geben… ich kann ihnen bestimmt helfen..“
„Das ist super denn ich suche meinen Cousin..“
„Wissen Sie denn in welchem Zimmer er liegt?“
„Nein, er arbeitet hier… im Team von .. na wie hieß der noch gleich? Meier genau!“
„ Sie meinen den Herrn Dr. Knechtelsdorfer?“
„Genau den such ich.. wo finde ich den denn?!“
„ 2 Etage.. das ist die Chirurgie.. und sie sind echt mit dem verwandt?“
„Ja wieso?“
„Naja.. also der spricht ja nicht grad gut deutsch und sie können das perfekt!“
„Danke… Naja Die Gene wurden halt nicht gut verteilt… Ich muss dann jetzt auch mal!“
Und schon war sie weg. Isabell ging schleunigst zum Aufzug und drückte die 2.
Sie zwinkerte dem jungen Spund an der Rezeption noch einmal zu und schon schlossen sich die Türen wieder.

Nachdem die junge Frau ihren Cousin nirgends auffinden konnte und mittlerweile schon mit den Nerven am Ende da, da das EKH ja schon ziemlich groß war, entschied sie sich daraufhin dazu, sich eine Zigarette rauchen zu gehen.
Doch wo sie dies konnte, musste Isabell sich mal wieder erst erfragen.
Doch genau in diesem Moment kam Gretchen um die Ecke geschossen.
„Ähm.. Entschuldigung?“
„Ja? Kann ich ihnen irgendwie helfen?“

Ja Holla die Waldfee… Die ist aber hübsch!!! Gott sei dank ist Marc irgendwo verschollen! Sonst hätte er die bestimmt sofort besprungen… Gretchen ! Hör auf so was zu denken und erst recht an diese Person… Sonst kommt dir gleich wieder der Niagarafall höchst persönlich hoch…

„Ähh.. ja könnten sie… Also da ich das eine nicht gefunden habe wonach ich gesucht habe, versuch ich gerade einen ort zu finden wo ich mir eine durchziepen kann..“
„Bitte?“
„Eine Rauchen?!“
„Achsoooo! … Das könnten sie entweder unten vorm Eingang oder oben in der Cafeteria! Auf der Dachterrasse“
„Ah okay… und wo genau ist diese Cafeteria?“
„Im siebten Stock!“
„Okay… Dankeschön!“
„Immer wieder gerne!“
Und schon verschwand Isabell im Aufzug um sich auf den Weg zu besagtem Ort zu machen.
Dort oben angekommen schritt sie geradewegs auf die Dachterrasse zu und sah dort einen jungen Mann in weißem Kittel am Geländer stehen.
„Ja mein lieber Herr Gesangsverein!“ sprach die Brünette eher zu sich selbst als sie das äußerst schmackhafte Hinterteil des Arztes begutachtete.
„Den muss ich haben!“ dachte Isabell nur und schritt erhobenen Hauptes auf Marc zu.
Mit einem ihrer süßesten Lächeln sprach sie ihn auch prompt an „ Ist hier noch ein Platz frei?“



*duck und weg*

Naddl Offline

Verknallter Dorfdepp:


Beiträge: 5.308

15.05.2010 11:04
#162 RE: Die holden Königskinder- Sie warten immer noch ~ by Naddl Zitat · Antworten

Mööööönsch Mädels wasn los mit euch??
Ist ja echt langweilig..
Hier ein neuer Teil ich bin mal nicht so





Marc, der völlig mit seinen Gedanken bei eine bestimmten Frau war, drehte sich nicht um und antwortete nur gelassen „ Ähh.. Ja? Ist ja noch genug Platz ne?!“
„Stimmt… Und was macht so ein hübscher Mann hier so alleine auf ner Dachterrasse?“
„Äh… rauch…..“ Bähm! Da waren sie… diese Augen die er so liebte! Doch es war nicht Gretchen die vor ihm stand. Eine fremde Frau hatte genau die Augen, die seinen Hasenzahn ausmachten. Verblüfft starrte er Isabell an und konnte seinen Blick nicht von ihr abwenden.
Diese hatte natürlich gemerkt, dass Dr. Meier ihr mitten in die Augen starrte und war mit ihrem Ergebnis zufrieden.
„Chacka… jetzt hab ich ihn! Ist aber auch ein Schmuckstück!“ dachte sie nur und fing daraufhin an verlegen zur Seite zu blicken und zu lächeln.
Marc kam daraufhin auch wieder zu Besinnung und machte sich seine eigenen Gedanken.
Diese Frau hatte irgendetwas Anziehendes an sich. Er war Single. Zwar noch nicht entliebt aber r war es, wieso also nicht ein bisschen flirten.
„Äh… ja… sagen viele!“
„Ähh.. was jetzt genau?“
Isabell war sichtlich verwirrt.
„Na, dass ich zum anbeißen wäre..“ dabei zwinkerte Marc ihr zu.
„Achso… ähh.. okay… Und Sie arbeiten hier?“
„Du.. und ja ich bin hier Oberarzt!“
„Interessant… übrigens .. ich bin Isabell!“
„Marc..“
Dabei reichte genannter Oberarzt seinem attraktiven Gegenüber die Hand.
Und da! Da war es schon wieder. Ein kribbeln durchfuhr ihn wie ein Blitz.
Das war doch nicht normal…. So etwas hatte er bisher nur bei einer Frau gespürt. Und hätte es auch nicht für möglich gehalten, dass eine andere Frau außer Hasenzahn dies bei ihm auslösen könnte.
Wenn Marc sie näher betrachtete hatte die junge Frau vor ihm schon einiges was ihn sonst immer erregt hatte. Doch nach Gretchen standen seine Ansprüche an eine Frau viel viel höher. Niemand konnte sie ersetzen, aber gegen eine schnelle Nummer hatte der junge Chirurg nichts.
Außerdem hatte er ein Gefühl von Genugtuung im Bauch. Gretchen hatte ihn zwar nicht betrogen, dafür aber misstraut und dies schrie in seinen Augen einfach für Rache. Sie hatte ihre Liebe aufgegeben, Zeit für den Oberarzt um das gleiche zu tun, dachte er und ging weiter in die Offensive.
„Isabell….. ist n schöner Name… Aber gut bist ja auch ne Schnitte!“
„Der gefällt mir immer besser!“ dachte die Angesprochene nur und ließ nun auch alle Hemmungen fallen.
„Kann ich nur zurück geben, nettes Hinterteil übrigens!“ Dabei schaute sie provokant noch mal auf den Po des Oberarztes um deutliche Signale zu zeigen.
„Ich weiß!“ kam nur von Marc und ein freches Grinsen beschlich sein Gesicht.
Ein gewaltiges Knistern lag in der Luft. Immer wieder schauten sich die beiden verstohlen in die Augen, doch diese Stimmung wurde nun erheblich gestört.


Na? Wer das wohl ist?
Ratet mal...
Bin gespannt wer überhaupt schreibt by the way, Danke an die Mädels die mir n Kommi hinterlassen haben
Ihr seid der Grund wieso ich nicht anfange zu streiken

Naddl Offline

Verknallter Dorfdepp:


Beiträge: 5.308

15.05.2010 17:31
#163 RE: Die holden Königskinder- Sie warten immer noch ~ by Naddl Zitat · Antworten

Lalala...
Da ich heute extrem gute Laune habe kommt hier jetzt mal die Auflösung...

Aber... mööööööööööööööööööp ich lagt alle falsch
Lest selber wer die beiden "Turteltauben" da stört...
Und nicht vergessen ich warte auf eure Meinung


Und ein ganze dickes Dankeschön an mein Verenchen die mir ein wneig unter die Arme gegriffen hat
Lieben Gruß

eure Naddl






Maurice: Isi, was mochstn du do? Du soist doch ned... Oh Dr. Meier?
Isi: Mautzi! Da bist du ja Endlich! Weißt du eigentlich dass ich dich hier in diesem Gott verdammten Krankenhaus ne Stunde lang gesucht habe?
MM: Mautzi?!
MK: Nenn mi ned immoa Mautzi! Mein Chef hast joa jetzad kennaglernt
Isi( wendet sich Marc zu): Spitzname!
MM( Muss sich lachen verkneifen): Ah ja?!
Isi: Ach Du bist also der widerliche Oberarzt der alle immer zusammenschnauzt?!
MM( Mit tötendem Blick zu Knechtelsdorfer): Bin ich das?!
MK: Ach Schmarrn! Isi komm, mir genga jetz!
Isi: Du bist zwar mein Lieblingscousin aber zu sagen hast du mir trotzdem nix! Also halt mal den Ball flach und lass mich meine… Unterhaltung hier zu Ende führen!
MM: Ihr seid verwandt?!
MK: Oaber…
Isi: Nix aber! Komm geh Krümel aufsammeln oder was auch immer du hier tust und lass mich zufrieden! Und ja das sind wir! Kaum zu glauben ich weiß aber ist ne Tatsache… Hatte halt das Glück und hab die besseren Gene erwischt!
MK: Ey!
Isi: Was denn? Is doch wahr!
Marc wurde es mittlerweile zu bunt. Sein zweiter Assistenzarzt hatte ihm gerade mächtig die Tour versaut und Däumchen drehen konnte er hier auch schlecht. Als Arzt hatte man ja immer etwas zu tun. Jedoch gefiel ihm diese schlagfertige Art von Isabell. Sein Gefallen an ihr stieg immer weiter an.
MM: Naja ich muss dann jetzt auch! (daraufhin beugt sich Marc zu Isabell vor und flüstert ihr ins Ohr) Auf meiner Station ist mein Büro schau später einfach mal vorbei dann können wir weiter… ähh quatschen!
Und schnellen Schrittes verließ der Oberarzt auch schon die Terrasse aber nicht bevor er seinem Assistenzarzt noch einen Einlauf verpasst hatte
MM: Ach Knechtelsdorfer?! In 10 Minuten im Op! Eine Minute später und der Aktenkram wartet verstanden?!
MK: Aba sichoa Herr Doktoar!
Maurice Knechtelsdorfer fiel ein Stein vom herzen, nachdem sein Chef die Flucht ergriffen hatte. Nun musste er seiner verliebt dreinschauenden Cousine nur noch diesen Macho aus dem Kopf schlagen!
„Man ist der süß!“ meinte genannte Person nur leise zu Maurice.
„Kann scho sei! Aber ned dei Kaliber! Isi der is a totaler Aufreisser... najoa außer bei...“
„Außer bei wem? Alter?! jetzt sag schon!“
„Najoa... außer bei meina Kollegin! Oaber nachm Krankenhaustratsch zu urteiln san die a nimma zsam!“
„Dann hab ich ja freie Bahn!“ meinte Isabell nur mit einem überdimensionalen Grinsen auf dem Gesicht und verließ die Dachterrasse.
Maurice schüttelte nur leicht den Kopf und machte sich ebenfalls auf den Weg in den Op….

Naddl Offline

Verknallter Dorfdepp:


Beiträge: 5.308

16.05.2010 19:15
#164 RE: Die holden Königskinder- Sie warten immer noch ~ by Naddl Zitat · Antworten

Halli Hallo, hier wieder was neues von mir...
Viel Spaß beim lesen ...
und ihr wisst ja bescheid nech

LG Naddl





Gretchen saß nach Feierabend noch im Stationszimmer und schaute bedrückt aus dem Fenster. Gedanken verloren starrte sie auf die in der Dämmerung wehenden Bäume. Wie einfach doch ein Leben als Pflanze sein musste. Keine Ängste, keine Gefühle und erst recht keinen Marc Meier!
Eine Stimme holte die junge Assistenzärztin wieder aus ihrer Gedankenwelt und fragte sie wiedermals.
„Alles in Ordnung Frau Doktor? Sie haben doch schon lange Feierabend..“
„Sabine! Sie haben mich erschreckt! Und ja ich weiß es…“
„Entschuldigung Frau Doktor… „
Einige Zeit stand die Krankenschwester einfach nur da und beobachtete Gretchen. Sabine konnte ihre Lieblingsärztin nicht so traurig sehen. Gretchen hatte ihr alles erzählt und sie hatte sie behutsam in den Arm genommen und gesagt dass alles gut werden würde. Doch danach sah es momentan nicht wirklich aus.
Also musste die Krankenschwester handeln und eine Idee hatte sie auch schon parat.
„Frau Doktor! So geht das nicht! Wir beide machen uns heute einen schönen Abend!“
„Ach Sabine ich…“
„Nein! Keine Widerrede! Wir beide machen uns heute einen schönen Abend und da zählt bei mir kein Nein!“

Die Frau ist echt der Brüller! Aber Lust hab ich wirklich mal gar keine… Marc geht mir einfach nicht aus dem Kopf… Und Außerdem ist mir übel….

Eine Träne bahnte sich den Weg über Gretchens Wange, was Sabine nicht verborgen blieb. Deshalb hockte sie sich zu der jungen Blondine herunter und schaute sie an.
„Ach Frau Doktor! Ich möchte ihnen doch nur helfen…“
„Ich weiß Sabine… aber…“
„Nix aber Sie Brauchen Ablenkung und die wird ich ihnen heute geben!“

Ich kann einfach nicht unter Leute… Danke fürs Aussprechen lassen… Aber gut… vielleicht bringt mich so ein Abend mit Sabine doch auf andere Gedanken… Ein Versuch ist es ja wert…

Ist ja gut… ich komm ja mit…“ antwortete Gretchen lustlos und die beiden Frauen machten sich auf den Weg in die nächste Cocktailbar.

Marc stand derweil vor einer Bar in Mitte Berlin und wartete auf Isabell. Sie kam heute Nachmittag in seinem Büro vorbei und hatte ihn erstmal bequatschen müssen, damit er heute mit ihr ausgehen würde. Gegen einen kleinen Absacker hatte Marc nun wirklich nichts, doch Gretchen ging ihm wieder mal nicht aus dem Kopf. Der junge Oberarzt wusste, dass er seine Assistenzärztin schleunigst aus seinem Herzen streichen musste, doch dies gestaltete sich eher als schwierig.
Und dann kam da noch Isabell Knechtelsdorfer um die Ecke und verdrehte ihm mit ihrem Charme den Kopf.
Ein Versuch war es aber wert, dachte Marc sich nur und sah Isabell auf sich zukommen.
„Hey“ brachte sie verlegen heraus, als sie Marc erreicht hatte.
„Nabend… Wollma mal rein ins Getümmel?“
„Klar…“ meinte Isabell nur mit einem strahlenden Lächeln und sprach sich in Gedanken nur Mut zu.

Naddl Offline

Verknallter Dorfdepp:


Beiträge: 5.308

17.05.2010 22:27
#165 RE: Die holden Königskinder- Sie warten immer noch ~ by Naddl Zitat · Antworten

Auf die Gefahr hin dass ich ne tote Frau bin, hier ein neuer teil
Ist jetzt nicht viel, da ich heute echt viel zu tun hatte und jetzt erst zur ruhe kam

Viel Spaß damit

Lieben Gruß

Naddl




Sonst war das für die gebürtige Österreicherin ein Kinderspiel, Männer um den kleinen Finger zu wickeln. Doch bei Marc tat sie sich sehr schwer.
Irgendwie war er anders als alle anderen, ein Mann den Frau so schnell nicht aus den Gedanken bekam.
Zusammen betraten sie die Bar und setzten sich an einen freien Tisch.
„Was möchtest du trinken? Ich lad dich ein.“ Meinte Marc nur beiläufig und wunk einen Kellner zu sich herüber.
„Einen… Sex on the Beach bitte ..“ Dabei blickte Isabell Marc tief in die Augen und er verstand auch sofort was sein gegenüber gemeint hatte.
„Die geht aber ran.. ja meine Herren“ dachte sich der Oberarzt nur und bestellte besagtes Getränk.
Marc selber blieb allerdings erstmal bei einem Bier.
Irgendwie kamen die beiden dann ins Gespräch und unterhielten sich prächtig.
„Ach echt? Hätt jetzt nicht gedacht dass du Chirurgin bist… Also ähh… du siehst nicht aus wie eine….“
„Tja… DAS hab ich auch schon oft gehört… aber ja ich spezialisiere mich aber mehr auf die Neurologie..“
„Aha… interessant… „ brachte Marc nur hervor und merkte, wie ein Fuß sein Bein hoch fuhr.
Er lächelte nur verschmitzt zu Isabell hinüber um ihr zu zeigen, dass er sehr wohl verstand was sie von ihm wollte.
Diese verstand auch direkt, wie sein Lächeln gemeint war.
„Duu? Marc… Ich kenn mich ja in Berlin und in den Bars nicht so aus ne?“
„Ähh kann schon sein.. keine Ahnung?“
„Könntest du mir dann vielleicht mal zeigen wo ich hier die Toilette finde?“
Dabei zwinkerte Isabell ihrem Gegenüber verführerisch zu.
„Klar!“
„Super..“ Isabell schnappte sich die Hand des Oberarztes und zog ihn hinter sich her.
Natürlich wusste sie wo die Toiletten waren, da sie vorhin schon das große Schild mit der Aufschrift „ Zu den WC`s“ gesehen hatte, jedoch hatte sie etwas ganz anderes vor und das wusste auch ihr Begleiter.
„Ich dachte du wüsstest nicht wo die Toiletten sind?“ meinte Marc nur unschuldig als die beiden in dem Gang vor den Toiletten halt machten und grinste frech.
Isabell hingegen zog ihn näher an sich heran und presste ihren Körper gegen seinen.
„Ist doch jetzt scheiß egal oder? Küss mich lieber!“
Dies ließ sich der Oberarzt nicht zweimal sagen und schon berührten seine sanften Lippen die seiner attraktiven Begleitung.

Naddl Offline

Verknallter Dorfdepp:


Beiträge: 5.308

18.05.2010 21:07
#166 RE: Die holden Königskinder- Sie warten immer noch ~ by Naddl Zitat · Antworten

So Grabstein is shcon ausgesucht also kann ich den Teil jetzt reinstellen
Viel "Spaß"





Derweil kamen Gretchen und Sabine in der Cocktailbar an und betraten diese auch gleich.
Freudig gestimmt auf den bevorstehenden Abend setzten die beiden sich an einen freien Tisch und der Kellner ließ auch nicht lange auf sich warten.
„Was nehmen wir denn für den Anfang Frau Doktor?“
„Weiß nicht, nen Zombie?“
„Au ja… das ist gut… Wir hätten gern zwei Zombies bitte“
Und schon verschwand die Bedienung auch schon um die Bestellung weiter zu reichen.
„Ach und Sabine..“ begann Gretchen mit dem Wort zu genannter Person gerichtet.
„Ich bin Gretchen… dieses Frau Doktor ist doch auf Dauer ein bisschen blöd… Wir arbeiten ja schon ne Weile zusammen da ist es mal zeit für das „Du“ oder nicht?“
„Stimmt… Mein Name ist Bond… Sabine Bond!“
Unwillkürlich zauberte die junge Krankenschwester ihrer Arbeitskollegin mit diesen Worten ein Lächeln auf die Lippen.
„Ich muss aber mal eben für kleine Gretchens, bis gleich“ meldete sich die junge Blondine kurz ab und begab sich auf den Weg zu den Toiletten.
Gerade bog sie um die Ecke um das WC weiterhin ansteuern zu können und was sie dort sah, brach ihr Herz wiedermals in tausend kleine Teile.
Wie angewurzelt blieb Gretchen stehen und schaute sich dies, was sich vor ihren Augen abspielte einige Zeit an.
Tränen bildeten sich in ihren Augen, die sich auch sofort einen Weg in die Freiheit bahnten.
Sie stand einfach nur da, nicht in der Lage irgendetwas zu tun, geschweigedenn wieder zu gehen. Zu sehr saß der Schmerz, der dieser Anblick ihr bereitete.
War Marc nicht derjenige gewesen, der diese Beziehung beendet hatte, wegen eines Fehlers von Gretchen? War er nicht derjenige, der ihr vor einiger Zeit noch durch einen Heiratsantrag seine Liebe geschworen hatte?
Und nun konnte Gretchen mit ansehen wie, ihre große Jugendliebe hier in einer Bar auf dem gang der Toiletten eine andere Frau begehrte und leidenschaftlich küsste.
Bei jeder weiteren Berührung die Marc bei der fremden Frau tätigte, riss erneut ein neues Stück Herz auseinander.
Marc bemerkte sie gar nicht. Wie wenig konnte sie ihm nur bedeuten, dass er so frisch nach der Trennung wieder seinen Spaß haben konnte?
Aus ihrer Trance wurde Gretchen durch die Stimme von Sabine gerissen.
„Ach Gretchen!“ schrie sie durch die Menge, was Marc auch hellhörig werden ließ. So viele Gretchens liefen in Berlin wohl nicht herum, daher drehte er sich auch prompt in die Richtung aus der die Stimme kam und sah sie. Tränen überströmt stand Gretchen dort immer noch gelähmt vom Schmerz den sie verspürte.
Beim Anblick seines Hasenzahns schmerzte jedes einzelne Körperteil des Oberarztes. So war das nun wirklich nicht geplant gewesen. Was machte er hier eigentlich?
Wenn er tief in sich hinein hörte war die blonde Frau einige Meter von ihm entfernt die Frau, die er eigentlich küssen und begehren wollte.
Auch ihm tat dieser Anblick weh. Am liebsten hätte er sich in der Situation selbst geohrfeigt.
Geschockt sah er ihr in die Augen und sah nur Schmerz und Enttäuschung.
„Was ich dir noch sag…“ Auch Sabine stoppte ihren Satz und schaute geschockt zu ihrem Oberarzt herüber, als sie die Situation erfasst hatte.
Immer wieder blickte sie erst zu Marc dann zu Gretchen herüber und erkannte ebenfalls den Schmerz in Gretchens Blick.
Nicht wirklich fähig, etwas zu sagen, begann Gretchen trocken und eiskalt zu sprechen.
„ Ich … ich muss hier weg!“ brachte sie nur leise und stockend heraus, bevor sie an Sabine vorbei ging und aus der Bar rannte.
„Also… Tschuldigung wenn ich das jetzt sage aber sie sind echt ein Arsch Herr Doktor!“
Mit Verachtung in ihrem Blick strafte Sabine ihren Vorgesetzten noch einmal, schüttelte leicht den Kopf und verließ ebenfalls die Bar.

Naddl Offline

Verknallter Dorfdepp:


Beiträge: 5.308

22.05.2010 10:55
#167 RE: Die holden Königskinder- Sie warten immer noch ~ by Naddl Zitat · Antworten

meine Lieben,

da ich nicht versprechen kann, dass in den nächsten Tagen ein neuer Teil kommt, stelle ich jetzt noch einen rein.
Bekomme nämlich Besuch von Verena
Ich hoffe ich habe keinen Blöden Teil gewählt um für ein paar Tage nen Cut zu machen
Wünsche euch trotzdem viel Spaß bei dem Teil und warte auf eure Kommis

Liebe Grüße

Naddl





„Gretchen das tut mir so schrecklich Leid ich konnte ja nicht ahnen, dass..“
„ Sabine es ist okay… mir geht’s wieder gut!“ log Gretchen vor sich her und glaubte sich noch nicht mal selbst.
So miserabel wie sie sich fühlte, so sah sie wahrscheinlich auch aus.
Nachdem sie das Lokal verlassen hatte, konnte sie dieses Gefühl des Würgens nicht weiter unterdrücken und übergab sich mitten auf der Straße.
Nun war dieses Gefühl zwar weg, doch der Schmerz blieb.
„Ich bring dich noch nach Hause..“ meinte Sabine nur besorgt und hakte sich an Gretchens Arm ein.
„Brauchst du nicht… ich… ich würd jetzt gerne allein sein…“
„Aber…“
„Bitte… Sabine bitte ich muss das erstmal verdauen…. Sei mir nicht böse aber ich kann das jetzt einfach nicht…“ flehte die junge Blondine schon fast und auch Sabine sah ein, dass ihre Lieblingsärztin im Moment einfach nur Ruhe brauchte.
Deshalb beschloss sie auch, Gretchens Wunsch nachzugehen und ließ die junge Blondine alleine in die dunkle Nacht hinein gehen….
Zuhause, in ihrem rosa Zimmer angekommen, schmiss sich die Assistenzärztin auf ihr Bett und blieb reglos liegen.
Wie konnte er ihr dies nur antun? Das Schicksal wollte wohl, dass sie diese Szene mitbekam. War das ein Zeichen?
Wollte ihr jemand mit diesem Bild etwas klarmachen? Vielleicht dass ihre Entscheidung aufzugeben vielleicht doch richtig war?
Wahrscheinlich war es so.
Wieder stiegen der jungen Ärztin die Tränen in die Augen und kullerten immer wieder ihr Gesicht hinab.
Es tat einfach nur weh. Alles schmerzte, Jedes einzelne zerbrochene Stück ihres Herzens bohrte sich in irgendein Körperteil, und keine Besserung durch zusammenflicken weit und breit in sicht.
Nach einiger Zeit fiel Gretchen vor Erschöpfung in einen unruhigen Schlaf….

Am nächsten Morgen betrat Gretchen mit einem mulmigen Gefühl den Eingang des Elisabeth Krankenhauses. Die Tränen waren mittlerweile versiegt, doch der Schmerz und die Wut im Bauch blieben.
Schnell huschte sie noch in den sich gerade schließenden Aufzug. Doch als sie sah WER dort drin stand und nicht gerade viel besser aussah als sie, wünschte sie sich nur noch aus diesem Käfig.
Einige Zeit schwiegen Marc und Gretchen sich gegenseitig an und würdigten sich keines Blickes.
Doch da war ein Verlangen, welches die Assistenzärztin nicht weiter in sich behalten konnte. Deshalb machte sie sich Luft und sprach ihren Vorgesetzten auch ziemlich schroff an.
G: Na? Hast dich ja schnell getröstet was?!
M( verletzt und genervt): Was geht’s dich an?! Es ist vorbei also kann es mir am Arsch vorbei gehen was gerade DU denkst!
G( Wütend und mit schroffem Unterton in der Stimme): Na dann! Ach ja… Kannst ihr dann ja meinen Verlobungsring anstecken… haste ja schon Übung drin nä?!
M: Pff…
G( mit süffisantem Grinsen im Gesicht): Und vergess die Kondome nicht willst ja kein „ Balg“ an der Backe haben! Nur so als kleiner Tipp… Weißt ja kann ganz schnell in die Hose gehen!
Schwupps! Da öffneten sich auch schon die Türen des Aufzuges wieder. Gretchen grinste ihrem Chef noch einmal vielsagend ins Gesicht und verließ diesen dann auch schleunigst.
Ihr ging es nun schon etwas besser wobei sich bei Marc nur ein Gefühl der Leere ausbreitete. So kaltherzig hatte er seinen Hasenzahn noch nie erlebt. Der junge Oberarzt hatte mit allem gerechnet, ner äußerst wundgeklatschten Wange, nem Tritt in die allerwertesten oder auch nur mit Geschrei. Jedoch nicht mit Gleichgültigkeit. Geschockt von dieser Reaktion stieg auch er aus dem Lift und begab sich auf direktem Wege zu seinem Büro.

Naddl Offline

Verknallter Dorfdepp:


Beiträge: 5.308

26.05.2010 14:52
#168 RE: Die holden Königskinder- Sie warten immer noch ~ by Naddl Zitat · Antworten

So es geht weiter....
viel Spaß mit dem neuen Teil





Tage vergingen in denen Eiszeit zwischen Gretchen und Marc herrschte. Wenn sie miteinander sprachen, dann war es nur berufsbedingt und meist auch nur Streitereien und Meinungsverschiedenheiten.
Am schlimmsten traf Gretchen immer die Zeit mit Marc im Op und während der Visite.
Ihr Exfreund ließ keine einzige Möglichkeit aus, sie in irgendeiner Weise runterzuziehen oder verbal zu beleidigen.
Und heute war wieder so Ein Tag, den sie am liebsten zuhause in ihrem Bett verbracht hätte.
Die Visite stand an und die junge Assistenzärztin stellte sich seelisch schon auf das Schlimmste ein.
Doch das Sie den heutigen Tag mit einer weiteren Erkenntnis beenden würde, dies war ihr im Moment noch nicht klar.
Mit weit aus schlechter Laune machte sie sich mit ihrem nervtötendem Vorgesetztem auf den Weg zum ersten Patientenzimmer um die Visite zu beginnen.
„ So, dann wollnma mal… Frau Hubert wir haben hier ihre Ergebnisse… Hasenzahn!“
Doch Gretchen reagierte nicht, zu sehr war sie noch in ihrer Gedankenwelt gefangen.
„HASENZAHN!“
„Hmm?! Mensch schrei doch nicht so!“
„Die Ergebnisse!!! Und ein bisschen mehr Konzentration bitte!“
„Jaa doch! Also..“
„Mein Gott ist das so schwer die Ergebnisse vorzutragen?! Mir geht das hier eindeutig zu langsam!“ dabei entzog Marc seiner Assistenzärztin die Akte und trug die genannten Werte selbst vor.
Die junge Blondine kochte innerlich vor Wut. Wieso machte er ihr es immer so schwer?!

Boah! Dieser Mann macht mich waaaahnsinnig! Im wahrsten Sinne des Wortes!! Der kriegt gleich erstmal was zu hören!

Nachdem die Patientin ihre Diagnose bekommen hatte und Marc das nächste Zimmer betreten wollte, zog Gretchen ihn elegant und mit Schwung zurück und blitzte ihn böse an.
„Warum machst du das?!“
„Ähh… was genau?!“
„Na DAS! Du schikanierst mich in einer Tour! Läufts mit deiner neuen nicht so doll oder warum bist du so scheiße zu mir?“
„Pass mal auf du… du… du nichtsnutziges Etwas! Was ich in meiner Freizeit mache hat dich nicht mal mehr ne Bohne zu interessieren klar?! Und damit wir uns verstehen, gegen Isi bist du ne Lachnummer! Sie hat’s drauf im Bett! Und was dich angeht… Die Sache hat sich erledigt also laber mich nicht zu und lass mich arbeiten!“
Das hatte gesessen!
Wieder sammelten sich Tränen in den Augen der jungen Ärztin und sie blickte genau in die Augen ihres Exfreundes.
Diesem tat das Gesagte mittlerweile bei diesem Anblick auch schon wieder Leid, doch zugeben wollte Marc dies nicht.
„jetzt glotz nicht so wie so ein angeschossenes Reh und zack Arbeiten!“
Doch für Gretchen war dies eindeutig zu viel!
Hatte sie Marc wirklich so wenig bedeutet, dass er nun schon so abfällig von ihr sprach?!
Noch eine Minute länger in Marcs Nähe und sie wäre durchgedreht!
Deshalb beschloss sie auch schleunigst das Weite zu suchen. Doch dies ging Marc vollkommen gegen den Strich!
„Ey! Wo willst du hin?! Ich hab gesagt Arbeiten!“
„Steck dir deine Arbeit sonst wohin! Du kannst mich mal!“
Und schon war Gretchen um die nächste Ecke verschwunden.
„Verdammte scheiße!“ fluchte gewisser Oberarzt nur vor sich her, bevor er mit noch mieserer Laune als zuvor schon das nächste Patientenzimmer betrat.

Gretchen ließ sich währenddessen auf einem leeren Gang an der Wand hinunter gleiten. Tränen flossen über ihre Wangen, die sie immer wieder wegwischte. Doch es war nutzlos. Sie kamen immer wieder und bahnten sich ihren Weg in die Freiheit.
Zu verletzend waren die Worte, die gerade ihr herz weiter in Millionen von Stücke zersplittern ließ.
Die junge Blondine wusste nicht wie lange sie schon dort saß, jedoch musste schon einige zeit vergangen sein. Denn aus der Ferne hörte sie jemanden ihren Namen rufen.
„Gretchen? Gretchen!“
Die Stimme kam immer näher.
„Hey was ist denn los?“
Nun hockte sich jemand vor die junge Ärztin, die daraufhin aufsah.
„Mehdi..“ kam es leise aus ihrem Mund und wieder wendete sie ihren Blick zu Boden.
„Hey… schau mich mal an… Was ist denn los?“
„Marc..“
„mhh….. Was hat er schon wieder verbrochen?!“
„Er… wir … sind nicht mehr zusammen ..und… er hat schon wieder eine Neue..“
Nun setzte sich Mehdi neben Gretchen und nahm ihre Hand in seine.
„Oh man… das tut mir Leid Gretchen… Ist es… wegen Gigi?“
„Ja.. ich hab ihm misstraut und jetzt? Jetzt hab ich wieder nichts…“
„Du weißt ich bin immer für dich da. Und ich lasse dich bestimmt nicht alleine… Am besten du vergisst den Typen schnell wieder“
„Ich weiß aber… das geht nicht..“
„Warum nicht?“
„Er hat das was andere nicht haben..“
„Und das wäre?“
„Mein Herz…“

Naddl Offline

Verknallter Dorfdepp:


Beiträge: 5.308

27.05.2010 20:56
#169 RE: Die holden Königskinder- Sie warten immer noch ~ by Naddl Zitat · Antworten

jetzt gehts weeeeiteeer
und ich sag nur Surprise Surprise




Zwar trafen diese Worte auch den jungen Gynäkologen, doch er musste jetzt stark sein. Für sich und aber auch für Gretchen. Deshalb legte er seinen Arm um sie und drückte sie leicht an sich.
Zögerlich brachen bei Gretchen weiterhin die Dämme und sie begann wieder wie ein Wasserfall zu reden.
„Ach Herrje.. Mehdi das ist einfach alles sooo viel in letzter Zeit.. Ich wollte ihn nicht verlieren und kämpfen wollte ich auch aber dann hab ich ihn mit dieser Isabell gesehn und diese bescheuerte Übelkeit bringt mich auch noch um den Verstand! Ich weiß einfach nicht weiter!“
Dabei schluchzte die Assistenzärztin hörbar auf, doch ihr Freund hatte gerade etwas ganz anderes im Kopf.
Könnte es sein, dass Gretchen?.... Nein dachte sich der Frauenarzt nur leicht mit dem Kopf schüttelnd. „ Aber wenn doch?!“
Der Halbperser musste nun Fakten schaffen, deshalb stand er auf und reichte Gretchen seine Hand um ihr aufzuhelfen.
„Wo willst du denn hin Mehdi?“
„Gretchen ich glaube wir müssen mal miteinander reden!“
„Worum geht’s denn?“
„Lass uns in mein Büro gehen, hier kleben doch überall Ohren an den Wänden!“
„Okay?!“

Die junge Blondine ließ sich von ihrem Exfreund mitziehen und nahm in seinem Büro vor seinem Schreibtisch Platz.
„Da sind wir… also *schluchz* raus mit der Sprache.. Schlimmer geht’s eh nicht mehr!“
„Gretchen… du musst mir aber eine ehrliche Antwort geben!“

Meine Güte ich hab andere Probleme und der kommt mir hie r mit so ner Geheimnistuerei… Kann ich ja mal gar nicht leiden!

„Mehdi!“
„Okay okay… Also… kann es zufällig sein, dass du… schwanger bist?!“
„Bitte WAS?!“
„Die Symptome sind eigentlich eindeutig. Die Übelkeit, Deine Heulattacke und ich hab beobachtet, dass du in der Cafeteria echt widerliche Sachen zu dir genommen hast..“
„Du spinnst doch! Ich und schwanger?! Marc und ich haben doch verhütet! Haben wir doch oder?“

Es geht doch noch schlimmer! HILFEEEEE!!!

Naddl Offline

Verknallter Dorfdepp:


Beiträge: 5.308

29.05.2010 20:55
#170 RE: Die holden Königskinder- Sie warten immer noch ~ by Naddl Zitat · Antworten

„DAS kann ich dir beim besten Willen nicht sagen und ich will mir auch gar nicht… Naja gut lassen wir das… aber ein Zweifel ist da?“
„Naja… also.. es könnte eventuell sein, dass wir mal vergessen haben… ach Mehdi du laberst Müll ich kann gar nicht schwanger sein! Das kann einfach nicht sein!“
„Gut wenn du das sagst… dann hast du bestimmt nichts dagegen wenn wir auf Nummer sicher gehen oder?“
„Pff.. du hast sie echt nicht mehr alle!“
„ Ich deute das jetzt mal als Ja.“
„Guuut.. wenn du diese blöden Tests uuunbedingt machen willst bitte! Aber ich sag’s dir das ist einfach nur der Stress!“
„Das sagen sie alle..“
Nuschelte Mehdi nur leise in sich hinein, bevor er sich mit seinen Utensilien zu Gretchen setzte und ihr Blut abnahm.
„So… war doch gar nicht so schlimm oder? Morgen wissen wir mehr!“
„Jaja… kann ich dann jetzt endlich gehen?!“
„Natürlich..“
Sofort erhob sich die junge Assistenzärztin von ihrem Stuhl und wollte gerade die Türklinke herunter drücken, als Mehdi sie noch einmal ansprach.
„Gretchen?“
„WAS?!“
„Und was wäre, wenn du schwanger wärst?“
„Darüber mache ich mir keine Gedanken weil ich es nämlich NICHT bin!“
Und schon verschwand die Blondine auf dem Gang.

Gedankenverloren brachte Gretchen die weitere Schicht hinter sich und blieb auch im Op unkonzentriert. Mit Marc hatte sie nicht weiter gesprochen und dieser befand es wohl auch für das Beste, mal sein lautes Mundwerk zu halten.
Immer wieder schweiften ihre Gedanken zu dem Thema Schwangerschaft ab.
Was wäre, wenn sie wirklich schwanger von Marc war?
Würde sie das alleine schaffen? Und würde sie Marc dadurch vielleicht doch zurück erobern können?
Gabi hatte es damals auch schon versucht, und es war ihr nicht gelungen. Wieso sollte es bei ihr anders sein?
Mittlerweile war sich die junge Ärztin noch nicht einmal mehr sicher, ob Marc sie jemals wirklich geliebt hatte. Vielleicht war er auch nur ein sehr guter Schauspieler.
Immer noch bei dem Gedanken vielleicht bald einen kleinen Meier in ihren Händen halten zu können, betrat sie leise das Anwesen der Haases.
Gott sei Dank schliefen ihre Eltern schon, wenigstens wurde ihr die ganze nervige Fragerei ihrer Mutter erspart.
Gretchen schmiss sich auf ihr bett und schaute auf die kleinen Plastiksterne an ihrer Decke.
Sollte sie wirklich schwanger sein, dann sollte es nun mal so sein. Beim Gedanken einer Abtreibung lief ihr schon ein eiskalter Schauer über den Rücken. Also auch keine Option, die sie einbeziehen konnte.
Irgendwann schlief sie dennoch erschöpft von diesem Tag ein.

Naddl Offline

Verknallter Dorfdepp:


Beiträge: 5.308

31.05.2010 06:43
#171 RE: Die holden Königskinder- Sie warten immer noch ~ by Naddl Zitat · Antworten

Guten Morgen guten Morgen guten Morgen Sonnenschein(e)
Hab mir mal gedacht da ich heute den ganzen tag unterwegs bin und recht spät zuhaus sein werde, stell ich jetzt schnell nen Teil rein..
Also ich freu mich dann shcon heut Abend auf eure Kommis
Viel Spaß

Liebe Grüße
Naddl




Gretchen wachte an diesem Morgen schweiß gebadet auf und fasste sich an die Stirn.

HIMMEL Herr Gott! Es war nur ein Traum! Gott sei Dank! Ich darf einfach nicht schwanger sein…Das geht ja mal gar nicht!

Mit diesem Gedanken ging sie schleunigst ins Bad um ausgiebig zu duschen.
Auch wenn sie den Gedanken an ein Kind vehement abwehrte, konnte die junge Blondine es nicht verhindern ihre Hand für einen kurzen Moment auf ihren flachen Bauch zu legen.

Und wenn dort doch ein kleiner Wurm von mir und Marc wächst? Was mache ich denn dann? Ich kann ja schlecht zu ihm hingehen und sagen „ Ach ja duu Marc? Du wirst Vater nur mal so!“ der würd mir doch nen Vogel zeigen oder noch schlimmer.. zu einer Abtreibung raten…

Schnell zog sie ihre Hand wieder weg und stieg aus der Dusche.
Im EKH wartete ein Gynäkologe schon auf die junge Ärztin.
Er hielt den Umschlag mit den Ergebnissen in seinen Händen und kämpfte mit sich, ihn nicht sofort aufzureißen.
Jedoch wollte Mehdi zusammen mit Gretchen diesen Umschlag öffnen, also blieb ihm wohl nichts anderes übrig, als zu hoffen dass diese bald eintrudeln würde.
Doch Gretchen ließ auf sich warten.
„Die drückt sich doch!“ dachte Mehdi nur kopfschüttelnd und verließ daraufhin sein Büro um Gretchen zu suchen.
Der Frauenarzt fand diese auch im Schwesternzimmer der Chirurgie. Doch sie war nicht alleine. Marc und Sabine waren ebenfalls dort und diskutierten gerade über einen ihrer Patienten.
„Hey Gretchen! Hier bist du also..“ meinte Mehdi nur als er das Stationszimmer betrat und schaute mit einem vernichtenden Blick zu Marc herüber.
„Hey Mehdi schön dich zu sehen!“ meinte Marc nur sarkastisch und blickte wieder in die Akte die er in seinen Händen hielt.
G: Ähh ja Hi Mehdi… du ich bin gerade voll im Stress.. Was gibt’s denn?
MM: Wenn das Stress ist dann bin ich Kaiser von China!
MH ( Zu Marc gerichtet): Hat einer gesagt Arschloch melde dich?! Gretchen ich muss dringend mit dir reden du weißt schon worüber..
MM: Alter bleib mal locker ja? Was hab ich denn jetzt schon wieder gemacht? HASENZAHN!
G: Was denn? Ja Mehdi is aber gerade echt schlecht.. du sieht doch ich… ähhh muss arbeiten.
MH: Wenn du meinst, dann hast du bestimmt nichts dagegen wenn ich dir das hier sage oder?
MM: Was denn sagen? Mein Gott Mehdi du sprichst wie ne Frau!
S: Ja das finde ich auch!
MM: Sabine! Klappe!
MH: Dich geht das nichts an… zumindest noch nichts… Also Soll ich oder wollen wir das unter vier Augen besprechen Gretchen..
G: Is ja gut! Du lässt ja eh keine Ruhe..
MH ( grinst): Stimmt!
MM: Ähh Hasenzahn?! Gleich ist Visite ne?! Das ist dir hoffentlich klar?
G: Ja doch… bis dahin bin ich schon wieder da… ( nuschelt ein leises) Penner…
MM: DAS hab ich gehört!
G: Gut so..

Und schon folgte die junge Blondine ihrem Besten Freund auf die Gynäkologie.
In seinem Büro angekommen setzten sich beide stumm auf die Stühle und Mehdi zückte den Brieföffner aus seiner Schublade.

Naddl Offline

Verknallter Dorfdepp:


Beiträge: 5.308

01.06.2010 06:16
#172 RE: Die holden Königskinder- Sie warten immer noch ~ by Naddl Zitat · Antworten


Ich wollt die Auflösung? Dann bekommt ihr die Auflösung
Ob das eventuell ein kleiner Lichtblick ist?
Ich weiß es... ihr nicht

Liebe Grüße und einen shcönen Tag wünscht euch

Naddl





„Bist du bereit?“ fragte der Halbperser noch einmal seinen gegenüber, die nur schweigend nickte. Zu viel schwirrte ihr gerade im Kopf.
Ich bin nicht schwanger! Ich bin nicht schwanger! Ich bin nicht schwanger!
Mehdi öffnete den Briefumschlag und nahm das Din A4 Blatt heraus. Als er das Ergebnis las schlich sich ein kleines Lächeln auf sein Gesicht und aufmunternd blickte er zu Gretchen herüber.
„Mein Gott Mehdi jetzt mach es nicht so spannend?!“
„Okay… hast du dich mit dem Thema ein Kind von Marc zu bekommen befasst?“
„Ja verdammt aber ich bin es nicht also…“

Nicht schwanger! Nicht schwanger! Nicht schwanger nein nein nein nicht SCHWANGER!!!
„Gretchen ich muss dir sagen...Nicht schwanger! Nicht schwanger! Nicht.. Du bist schwanger! SCHWANGER!! WASSS???? Nein das kann nicht sein!„WAS?! Nein das kann nicht sein… Du hast dich bestimmt verlesen!“
Dabei riss die junge Assistenzärztin ihrem Freund regelrecht das Stück Papier aus der Hand.

Die Untersuchung hat ergeben dass… bla bla bla blubb… oben genannte Patientin in der sechsten Woche schwanger ist…. NEEEEEEEEIN! Das gibt’s doch nicht das kann nicht sein… Der Test wurde bestimmt vertauscht!

„Mehdi! Die haben den test vertauscht!“
„Wieso? Steht da oben nicht Margarethe Haase?“
„Was?!“
„Na ob dein Name da oben nicht drauf steht?“
„Doch aber… das kann einfach nicht sein!“
„Du siehst… es kann doch sein!“
„Aber… aber was soll ich denn jetzt machen?!“
„ Eventuell Marc informieren?“
„Bist du wahnsinnig?! Der interessiert sich doch nen scheiß dafür! Ich … ich muss… nachdenken!“
„Gretchen jetzt warte doch!“ wollte der Gynäkologe noch protestieren, doch da war Gretchen schon weg.

Während die junge Assistenzärztin schnell über den Gang huschte, liefen Bäche von Tränen aus ihren Augen. Sie sollte wirklich schwanger von Marc sein? Aber warum gerade jetzt und warum sie? Was hatte sie verbrochen, dass Gott sie so strafte. Gretchen wollte doch nicht viel.. Sie wollte doch nur einen Mann der sie liebte und eine kleine Familie. Doch dieser Wunsch sollte ihr verwehrt bleiben.
Die Blondine schritt um die Ecke und prallte gleich mit jemandem zusammen.
„Man Hasenzahn kannst du nicht aufpassen? Was isn jetzt schon wieder los? Hat der Schokilieferant Urlaub oder warum flennst du so rum?“
Eigentlich wollte Gretchen nicht schreien, doch sie konnte ihre Stimme momentan nicht kontrollieren. Deshalb schoss es einfach aus ihr heraus.
„ Boah Marc Halt doch einfach deine verfluchte Klappe und LASS MICH IN RUHE!!!!!“

Naddl Offline

Verknallter Dorfdepp:


Beiträge: 5.308

02.06.2010 22:32
#173 RE: Die holden Königskinder- Sie warten immer noch ~ by Naddl Zitat · Antworten

Ihr Lieben,
jaja das Gretchen ist schwanger... naja hier noch ein kleiner Teil...
Werd mich gleich noch ransetzen und tippen was das zeug hält damit ihr dies wochenende n bissl mehr zu lesen bekommt
Viel Spaß!


Liebe Grüße
Naddl





„Is ja gut beruhig dich mal wieder…“ meinte der Oberarzt nut abwehrend mit den Händen vor seiner Brust und schaute wieder in das verweinte Gesicht seiner Exfreundin. Irgendetwas musste geschehen sein, sonst würde sie hier nicht in aller Öffentlichkeit die ganze Gynäkologie unter Wasser setzen.. dachte Marc nur und wieder merkte er einen kleinen Stich in seinem herzen. Doch sein Stolz hinderte ihn daran irgendetwas zu sagen geschweigedenn zu machen.
„ähh.. ja gleich Visite weißte bescheid!“
„Deine Visite kannste dir sonst wo hin stecken!“
Und schon lief Gretchen los. Sie nahm nicht den Fahrstuhl sondern rannte die Treppen hinunter.
Marc wollte gerade noch was erwidern, doch da hörte er schon ein lautes „MEIER! Lass sie in Ruhe!“ auf dem Gang ertönen.
Marc drehte sich auf dem Absatz um und sah nur in das Gesicht seines Freundes.
„Was hat die denn schon wieder?“
„Wie gesagt das geht dich nichts mehr an“ meinte Mehdi nur tonlos und ging wieder zurück in sein Büro.
Doch so schnell gab Marc Meier nicht auf. Deshalb folgte er dem Frauenarzt hastig bevor er die Tür zuschlagen konnte.
„Du sagst mir jetzt sofort was sie hat!“
„Das werd ich nicht tun..“
„Aha und wieso nicht?!“
„Weil ich nicht derjenige bin der ihr wiedermals das Herz gebrochen hat!“
„Ach Mehdi hör auf ey.. Sie hat mich doch hintergangen!“
„Alter? Merkst du noch was? Gretchen ist perfekt, das hab ich dir schon mal gesagt! Und du vermasselst es mal wieder und hüpfst mit der nächst besten in die Kiste!“
„Ach hat se schon wieder geplappert ja? War ja klar!“
„Du bist und bleibst ein Arsch! Und ehrlich gesagt sie kann froh sein dich los zu sein!“
„Danke für die Blumen.. also?“
„Was also?“
„Ja raus mit der Sprache!“
„Ich kann und will es dir nicht sagen… Wenn du es unbedingt wissen willst frag sie doch selber!“
„Witzbold! Wenn man sich auf dich verlassen soll dann ist man verlassen!“
„Das sagt gerade der Richtige!“
Und schon verschwand ein wütender Oberarzt das Büro des Mehdi Kaans.

Naddl Offline

Verknallter Dorfdepp:


Beiträge: 5.308

04.06.2010 10:27
#174 RE: Die holden Königskinder- Sie warten immer noch ~ by Naddl Zitat · Antworten

Es geht weiteeeeeeeer
Ich bin mal gespannt wa sihr zu dem neuen teil sagt, denn nen kleinen Hoffnungsschimmer hab ich mal wieder eingebaut
Mal sehen ob ihr ihn entdeckt

Viel Spaß und liebe Grüße
Naddl




Gretchen eilte währenddessen in den nahe gelegenen Park und setzte sich schnaubend nach Luft auf eine der vielen Parkbänke.
Was sollte sie nun bloß tun? Sie trug ein Stück Marc in sich. Automatisch huschte ihre Hand an ihren Bauch und streichelte sanft darüber.
Doch die Frage, was Gretchen jetzt tun sollte blieb unbeantwortet.
Sollte die Blondine ihrem Ex von der Schwangerschaft erzählen?
Jedoch konnte Gretchen sich nicht weiter auf diesen Gedanken konzentrieren, da sie gerade nicht beurteilen konnte ob das, was sie gerade sah real war.

Das kann doch jetzt nicht??? Neeeeeein…. Aber seit wann raucht sie denn? Und dann in ihrem Zustand?! Und überhaupt.. was macht die hier?!

Gina Amsel lief einige Meter entfernt grübelnd durch denselben Park, mit Zigarette in der Hand und dachte über ihren neuesten wasserdichten Plan nach.
Sie musste es doch irgendwie schaffen, den Meier für sich zu gewinnen.
Bis jetzt wusste noch niemand, dass dieser Bauch nur eine Attrappe war, doch das würde spätestens in angeblich 2 Monaten ein riesiges Problem darstellen.
Außerdem war da ja auch noch ihre ehemals beste Freundin. Die musste Gina ja auch noch irgendwie loswerden.
Ihr Plan, den sie sich lange durch den Kopf laufen ließ, verfestigte sich jede Sekunde mehr.
Mit einem breiten Grinsen im Gesicht ging die Chirurgin auf den Eingang des EKHs zu.
Gretchen die immer noch wie angewurzelt und kopfschüttelnd auf der Parkbank saß, ahnte währenddessen schon schlimmeres. Deshalb machte sie sich auch so schnell es nur ging wieder auf den Weg ins Krankenhausinnere.
Auf ihrem Weg zur nächsten Op traf Gretchen direkt noch einmal ihren besten Freund, der sie noch ein weiteres Mal an die Seite zog.
M: Gretchen wenn ich dir irgendwie helfen kann, dann sag bitte Bescheid okay?
G: Jaja, du Mehdi ich hätt da ne andere Bitte an dich…
M: Die da wäre?
G: Könntest du eventuell noch einmal mit Gigi reden?
M: Wieso das? Gretchen wegen ihr seid Marc und du auseinander!
G: Ja schon, aber ich hab sie gerade im park gesehen mit ner Zigarette im Mund, und für das Kind ist das ja nicht gerade gesund und außerdem war sie immerhin einige Jahre meine beste Freundin…
M: Ja schon aber…
G: Bitte Mehdi
M: Gut, aber nur weil du es bist.
G: Danke, oh Mist ich muss in den op. Verdammt! Marc bringt mich um!
M: tut er nicht…
G: Sei dir da mal nicht so sicher..
Und schon verschwand die junge Assistenzärztin wieder um die nächste Ecke.

Naddl Offline

Verknallter Dorfdepp:


Beiträge: 5.308

06.06.2010 11:02
#175 RE: Die holden Königskinder- Sie warten immer noch ~ by Naddl Zitat · Antworten

Halli Hallo ihr Lieben
Da heute wieder so ein super tolles Wetter ist hab ich mir gedahct...
schenkst du deien Leserinnen mal eine extra laaaaaaaaaaaaaaaaangen Teil
Viel Spaß damit und die Kommis nicht vergessen

Liebe Grüße
Naddl







Im Vorraum des Ops wartete schon ungeduldig gewisser Oberarzt und sah wie plötzlich die Tür aufflog.
G: Ja ich weiß ich bin zu spät, komm reiß schon deine Sprüche!
Dabei vermied Gretchen ihren Ex Verlobten anzuschauen, da ihr sonst wieder die Tränen in die Augen geschossen wären.
Doch Marc sagte nichts, blitzte sie nur böse an und ging schon mal vor in den Op-Saal.
Verwundert aber auch wehmütig blickte Gretchen ihm hinterher.

Wieso musst du nur so ein Arschloch sein?

Fragte sie sich im Stillen und betrat danach ebenfalls den Op.
Während des Eingriffs redeten die beiden Sturköpfe nicht miteinander.
Marc fiel jedoch auf, dass Gretchen verdächtig wässrige Augen hatte und immer wieder eine Träne ihren Augen entwich.
Doch anstatt auf sein Herz zu hören, sprach der Oberarzt wieder nur mit seinem Kopf.
MM: Mein Gott Hasenzahn was ist denn jetzt schon wieder? Du heulst mir ja die ganze Wunde voll!
G: n… n.. *schluchz* nix
M: Boah komm geh raus, ich brauch hier Konzentration und keine Heulboje verstanden? Beruhig dich erstmal und dann kannst du eventuell wieder kommen!
Ohne ein weiteres Wort verließ Gretchen den OP-Saal und versuchte vergebens ihre Gefühlswelt zu ordnen.
Gedanken verloren ging sie den langen Gang hin zum Stationszimmer und hatte wiedermals, wie schon so oft an diesem tag kein Glück.
Denn Gigi kam geradewegs auf sie zugelaufen und grinste sie süffisant an.
GA: Naa? Wieder ne Heulattacke geschoben?

Sieht man mir das an?! Verflucht und gerade vor ihr… Gretchen ne Idee muss her und das Pronto!

G: Ähh nein? Wieso sollte ich?
GA: Weil deine Augen rot und geschwollen sind, deshalb vielleicht. Aber das ist bestimmt nur deine Freude und Marcs und mein gemeinsames Kind!
G: Wenn du das sagst…
Nun wollte Gretchen ihren Weg weiter führen um endlich im Stationszimmer ihr gebunkertes Schokocroissant zu essen, doch wurde wieder aufgehalten.
GA: ach Gretchen? Ich wollte dir noch was zeigen! Schau mal es wird ein Junge!
Dabei wedelte Gina provokant mit einem gefälschten Ultraschallbild vor der Nase der jungen Assistenzärztin rum.

Autsch! Ich befürchte nun ist das letzte Stück Herz, was ich noch besessen habe auch zerbrochen! Ich… Oh mein Gott ich kann dieses Kind nicht bekommen!

G: Schön für dich, und jetzt geh mir aus den Augen bevor ich noch etwas Falsches tue!
Mit diesen Worten setzte Gretchen ihren Weg nun zu Ende fort und ging schnellen Schrittes in Richtung Umkleide.
Dort angekommen ließ die junge Blondine sich nur an der wand herunter gleiten.

Wieso? Wieso immer ich? Ach warum frag ich überhaupt?! Ich hab das Pech gepachtet oder so… Aber eins ist klar! Ich kann dieses Kind nicht bekommen! Marc würde bei mir die gleiche Reaktion zeigen wie er es bei Gabi und Gigi getan hat! Er würde mich ablehnen und mich zu einer Abtreibung zwingen wollen… Das ertrag ich nicht… dann mach ich es lieber heimlich ohne sein Wissen!

Schnellen Schrittes machte sich die junge Ärztin daraufhin auf den Weg in das Büro Mehdi Kaans.
Sie musste diesen Schritt nun wagen, umso schneller sie einen Termin für die Abtreibung in den Händen hielt, so leichter würde es ihr eventuell fallen loszulassen.
Zumindest redete Gretchen sich dies stets immer wieder ein. Doch gelingen wollte es ihr trotzdem nicht.
Mit Schwung öffnete sie die Tür ohne anzuklopfen und platzte direkt in eine Untersuchung, die der Gynäkologe gerade durchführte.
G: Mehdi du ich müsste da mal… Oh Tschuldigung!
M: Ähh ja.. einen Moment noch okay? Wir sind hier gleich fertig.
G: Okay … bin schon weg! Ich ..Ähh warte draußen…

Schnell verließ sie das Büro wieder und wartete draußen.
Nach einer gefühlten Ewigkeit öffnete sich die Türe wieder und Patientin Schneider verließ mit hoch erhobener Nase das Zimmer.
Nun trat Gretchen erneut ein und schloss die Tür hinter sich.
M: Was gibt’s Gretchen?
G: Mehdi ich… ich werde abtreiben!
M: Aber.. aber wieso?
G: Weil ich Marcs Reaktion auf das Kind nicht ertragen würde und außerdem will ich eine intakte Familie m mit Mann und Kind und keine allein erziehende Mutter werden.
M: Das kann man doch alles regeln Gretchen. Ziehe bitte keine voreiligen Entscheidungen.
G: Das ist keine voreilige Entscheidung, ich will abtreiben und Schluss! Wann kannst du mir einen Termin geben?
M: Doch das ist eine Entscheidung die du durch deine Einflüsse hier entschiedne hast! Ich werde dir dieses Kind nicht abtreiben! Verdammt Gretchen du musst mit Marc reden!
G: Wieso sollte ich? Er würde mich eh zum Teufel jagen!
M: Das glaub ich weniger! Gretchen er war heute bei mir und hat mich mit Fragen durchlöchert! Er will wissen was mit dir los ist!

Verdammt! Er war hier?! Oh Gott… Mehdi wenn du ihm was gesagt hast, dann muss ich leider zu drastischen Mitteln greifen und dich leider töten!

G. Was? Ab… Aber du hast ihm jetzt nichts gesagt oder?
M: Nein, hab ich nicht! Das wirst du schön selber machen also sag´s ihm endlich! Er hat ein Recht darauf es zu erfahren!
G: Das werde ich nicht tun!
M: Und ob du das tun wirst! Wenns sein muss trete ich dich zu ihm!

Mist! Er lässt mir eh keine Ruhe.. sollte ich es Marc doch sagen? Naja.. zu verlieren habe ich ja eh nichts mehr… Was spricht also noch dagegen?

G: Du hast recht! Was hab ich schon zu verlieren?
M: Eben! Also sag’s ihm und am besten schon gestern!
G: Ist ja gut! Ich geh ja schon!
M: Okay… ich drück dir die Daumen!
G: Ja danke auch..
Und schon war sie wiedermals wie schon so oft an diesem tag aus seinem Büro verschwunden. Ihr Ziel: Das Büro ihres Oberarztes und des Mannes den sie liebte, Marc Meier!

Seiten 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8
 Sprung  
Weitere Links
| Sicher und kostenlos Bilder hochladen|9-1-1 FanSeite|
zum Impressum | 2008- © Doctor's Diary FanForum | Admins JackySunshine & Seppy | Moderatoren Lorelei & Mellow | Gründerin des Forums Flora
Xobor Forum Software von Xobor.de
Einfach ein Forum erstellen
Datenschutz