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Dieses Thema hat 832 Antworten
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 Abgeschlossene Fortsetzungen!
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Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

06.01.2010 17:24
#701 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

So. Mal wieder ein neuer Teil. Vorab sag ich euch schon mal....es tut mir echt Leid und ich hätte euch auch wirklich ein bisschen Zucker gegeben, aber ich finde es momentan bei dieser angespannten Situation einfach nicht angebracht, dass sie sich plötzlich küssen. Dafür hab ich aber in dem Teil, den Anfang einer kleinen Rückblende...so zu sagen als Entschädigung ich hoffe ihr seid mir nicht böse und lest trotzdem weiter fleissig mit, auch wenn ich euer Durchhaltevermögen mittlerweile schon stark überstrapaziere

Einen schönen Abend noch und ganz liebe Grüße
Eure Vanny



Doch den Gefallen tat ihr der Oberarzt mal wieder nicht.
„Wenn du das nächste Mal deine Figur unbedingt noch weiter ruinieren willst, dann mach das doch bitte ohne Spuren zu hinter lassen! Wir wollen doch mit gutem Beispiel bei den Patienten voran gehen, nicht wahr?!“ raunte er ihr leise zu und grinste sie an, bevor er sie anschließend einfach stehen ließ.

Was bitte....war das jetzt?! Ich hab wirklich gedacht...er will....dabei wollte er sich nur wieder über mich lustig machen....Genauso wie damals bei dem Ausflug an den See, der auf meiner Top Five der widerlichsten Tage meines Lebens seit Jahren auf Platz 3 steht!

Es fing alles damit an, dass die „gute“ Frau Schneider im Spätsommer die Idee hatte den Biologieunterricht kurzerhand in die freie Natur, genauer gesagt an den Wannsee zu verlegen. Wir sollten uns die Vögel und Gräser doch mal aus nächster Nähe betrachten, um uns ein besseres Bild machen zu können meinte sie. Tolle Idee sag ich dazu nur! Naja....Wir sind dann mit dem Schulbus zum See gefahren. Hab mich sofort nach vorne gesetzt, weil mir immer so schnell schlecht wurde. Marc natürlich mit seinen Kumpels in die letzte Reihe....Man wollte ja cool sein und den Autofahrern hinter dem Bus ab und zu irgendwelche Grimassen durch die Heckscheibe schneiden! WIE ERWACHSEN sag ich dazu nur! Eine Weile tuschelten die hinten nur, konnte aber nicht verstehen was. Nur dass sie auf einmal anfingen alle samt laut zu lachen, so dass Frau Schneider sie maßregeln musste.
Nach dem Frau Schneider uns dann sämtliche Arten von Vögeln, Sträuchern und was weiß ich noch alles gezeigt hatte, setzten wir uns dann eine Weile auf die Wiese, um kurz Pause zu machen und etwas zu essen.
„Hy!“ sprach mich plötzlich jemand an und setzte sich neben mich. Ich traute meinen Ohren kaum und drehte mich kurz um. Neben mir saß tatsächlich Marc Meier und sprach auch noch mit mir. Immer noch benebelt von seinem süßen Lächeln antwortete ich nur verträumt: „Hey Marc!“


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Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

06.01.2010 22:24
#702 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

So hier dann mal der Rest der Rückblende zu später Stunde. Und JA! Es WIRD fies! Verlasst euch drauf Mehr sag ich dazu einfach mal nich

Lg Vanny



„Ist dir auch so langweilig hier?“ fragte er plötzlich.
„Hmm....“
Plötzlich nahm er meine Hand und zog mich vom Boden hoch mit den Worten: „Komm mit!“
„Aber Marc...“ meinte ich, dann nachdem er mich zu dem Seeufer gezogen hatte und meinte, ob wir ne Runde schwimmen wollten.
Ich wehrte mich dagegen, aber er überzeugte mich schließlich doch. „Mensch Ha...äh Gretchen...Mach dich doch mal locker!“ meinte er.
Ich stand dann also da und sah dabei zu, wie er sich langsam bis auf die Unterwäsche auszog. Mhhhmmm....sag ich nur! Ich wollte ja weg gucken, aber es ging einfach nicht.
„Äh....Wolltest du mit Klamotten da rein oder was?! Na los! Zieh dich aus!“ forderte er mich auf, wobei sich meine Augen weiteten.
„Aber ich kann doch nicht....!“
„Klar kannst du! Das Wasser ist super!“ rief er mir schon aus einiger Entfernung zu.
Na ja....Was soll ich sagen! Blöd und naiv wie ich war, hab ich es dann doch getan und könnte mich heute noch dafür ohrfeigen! Ich zog mich also ebenfalls bis auf die Unterwäsche aus und ging zu ihm ins Wasser. Und ja er hatte Recht....Es war wirklich toll! Die Frage warum er auf einmal so nett zu mir war stellte ich mir in dem Moment nicht und genoss es einfach nur, wie wir uns mit Wasser gegenseitig bespritzten. Marc tauchte dann plötzlich unter und eine Weile sah ich ihn nicht mehr. Langsam bekam ich Panik und rief nach ihm, während ich ebenfalls immer wieder unter Wasser tauchte. Völlig fertig mit den Nerven und nach Luft schnappend kam ich dann schnell aus dem Wasser, um mir Hilfe zu holen. Doch als ich ans Ufer kam erschrak ich! Alle meine Klamotten waren weg! Einfach so! Den nächsten Fehler, den ich dann begann, war der, dass ich ohne nach zu denken und so wie ich war zurück zur Gruppe lief, um Frau Schneider zu sagen, dass etwas schlimmes passiert wäre. Tja! Und was soll ich sagen! Es IST tatsächlich etwas schlimmes passiert! Denn als ich zur der Klasse kam, die mich natürlich erstmal blöd anguckte, sah ich unter ihnen auch Marc der sich vor lachen mit seinen Freunden auf dem Boden kringelte.
„Hasenzahn! Haha! Du bist echt zu blöd! Haha! Aber dank dir....haha....ist dieser langweilige Ausflug....haha...doch noch lustig geworden!!“
Ein Freund von ihm, der sich ebenfalls vor lauter lachen den Bauch hielt meinte dann: „Super Marc! Du bist echt der Beste! Da haste se aber mal ordentlich nass gemacht! Übrigens schicke Unterwäsche....haha!!“
Ich merkte, wie sich schon wieder Tränen in meinen Augen ansammelten. Frau Schneider kam dann auf mich zu und brachte mich erstmal in Sicherheit vor den gaffenden Blicken der anderen. Nachdem sie dann Marc und seine Kumpels dazu aufgefordert hatte mir umgehend meine Sachen wieder zu geben, zog ich mich wieder an und musste mir dann den ganzen Tag irgendwelche blöden Kommentare über meine Unterwäsche oder meinen Hüftspeck anhören....


Wieder in der Realität angekommen, schüttelte sie sich kurz und machte sich anschließend zurück an die Arbeit.

Unterdessen stieg Marc in den Aufzug, weil er auf die Dachterasse wollte, um sich eine Zigarette zu gönnen. Es passte ihm zwar nicht wirklich in den Kram, aber in dem Moment als er ihr eben ganz nah war, hatte er tatsächlich für den Bruchteil einer Sekunde darüber nach gedacht sie einfach zu küssen, weil sich ihre Nähe immer noch so verdammt gut anfühlte, was ja eigentlich nicht der Fall sein sollte.

Scheiße Meier....Reiss dich verdammt noch mal zusammen und denk an deinen Plan!! Sonst hast du echt die Arschkarte!!

Während er am Geländer lehnte und kleine Rauchwolken in die Luft pustete, tippte ihn plötzlich jemand von hinten an.


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Dornröschen Offline

Gynäkologe:


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07.01.2010 13:50
#703 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Hallo Ihr Lieben!
Bin eben erst nach Hause gekommen und kann auch gleich schon direkt wieder los! Vorher geb ich euch aber noch einen Teil, damit es mal weiter geht. Sorry, dass in letzter Zeit nich mehr soo viel kommt, aber ich bemüh mich...versprochenHoffe trotzdem, dass es euch gefällt und ihr weiter hin so schöne Kommis hinterlasst. Vielen Dank an dieser Stelle dafür

Einen schönen Tag und liebe Grüße
Eure Vanny



„Na? Ganz schön kalt heute was?!“ fragte Mehdi ihn.
„Joah! Nicht mehr als sonst ne?!“
„Ganz im Gegensatz zu dem Betriebsklima auf deiner Station was?!“
Marc wusste natürlich sofort, wie er das meinte und ging direkt auf Angriff.
„Boah Mehdi! Nicht schon wieder ja?!“
„Wieso stimmt doch! Du machst sie fertig, obwohl du sie ja eigentlich liebst und zurück haben willst!“ Der Gynäkologe zuckte kurz mit den Schulter. „Hmm! Interessante Taktik..die du da hast! Aber ich sag dir gleich, damit kommste nicht weit! So erreichst du höchstens das Gegenteil und treibst sie noch mehr in die Arme dieses Millionärs!“
„Also erstens....Wer sagt überhaupt, dass ich sie zurück haben will?!“
Daraufhin warf sein Freund ihm nur einen *Ja nee is klar?!* Blick zu und wollte gerade etwas dazu sagen, würde aber von Marc dabei unterbrochen.
„Und zweitens ja?! Falls es dir vielleicht entgangen sein sollte, hat sie sich längst entschieden, also!“
„Ich hab da mal ne kurze Frage....“
„Wenn´s denn sein muss!“ stöhnte Marc.
„Ist das angeboren oder kann man so was auch lernen?! Also falls das der Fall sein sollte, hätt ich gerne das Rezept dazu!“
„HÄ??!!“
„Na diese grenzenlose Ignoranz, die du da an den Tag legst!“
„Bitte?!“
„Du brauchst gar nicht so zu tun! Ich weiß ganz genau, dass sie dir eben NICHT egal ist!“
„Na....DU musst es ja wissen! Bist ja eh der“ Er lachte kurz spötisch „Frauenversteher vom Dienst! Und zu deiner -Ich warte so lange, bis sie einsieht, dass ich der Richtige für sie bin und solange mach ich den Märtyrer- Taktik kann ich nur sagen, die funktioniert genauso wenig! Sieh´s ein Kaan! Sie hat sich nun mal ihren „Mister Right“ gefunden und sich entschieden!“
„Also ich hab das verstanden! Nur du anscheinend nicht!“
Marc hatte ihm gar nicht mehr zu gehört und fragte nun etwas verstört: „Äh was?!“
„Boah Meier! Also manchmal bist du echt schwer von Begriff! Kann das irgendwie sein!“
„Äh...Nö?!“
„Mensch Marc! DER RICHTIGE! He?!“ Er schlug ihm kurz gegen die Schulter, um ihm einen Wink zu geben.
„Ja und was guckste mich jetzt so an?!“
„Also entweder hat der Alkohol dir vor ein paar Tagen gründlich das Hirn vernebelt oder du willst mich verarschen!“
„Keins von Beiden! Ich will einfach nur, dass du mich mit dem Scheiß in Ruhe lässt!“ meinte der Oberarzt dann, schmiss seine Zigarette weg und ging wieder rein.
Mehdi schaute ihm nur Kopf schüttelnd hinter her und begab sich anschließend auch wieder auf den Weg zu seiner Station.


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07.01.2010 15:38
#704 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

So einen hab ich noch bevor ich jetzt gelcih wieder los muss. viel Spaß beim lesen


„Sabine ist der Schichtplan schon wieder geändert worden ohne mich zu fragen oder wieso hab ich morgen schon wieder Nachtdienst?“ fragte Gretchen als sie sich den Plan anschaute und ihren Namen neben dem von Marc entdeckte.
„Ja. Der Dr. Schornbusch hat getauscht, weil sein Sohn krank ist und seine Frau nicht da!“ erwiderte Sabine nüchtern wie immer.

Na toll! Kinder müsste man haben! Dann hätte ich auch alle Freiheiten und müsste mich nicht mit einem ach so liebenswerten Herrn Oberarzt rumschlagen! Oh Gott! Das steh ich niemals durch....eine ganze Nacht....nur mit ihm! Ein Plan muss her! Und zwar schnell!!

„Aha?!“ meinte sie dann nur und verdrehte kurz die Augen.
„Hat ihre Nicht-Begeisterung vielleicht irgendeinen Grund Frau Doktor?“ meinte Sabine dann plötzlich und lächelte verschmitzt.
„Äh....“ Die Schwester sah sie fragend an, so dass Gretchen weiter sprach. „Nein?! Wieso fragen sie?“
„Ach! Ich dachte nur, weil sie ja mit dem Dr. Meier....“
Die junge Blonde ließ sie gar nicht erst aussprechen und meinte groß schnäuzig: „Och! Mit dem...da werd ich schon fertig! Keine Sorge!“
„Wäre das vielleicht nicht noch mal eine gute Gelegenheit....“
„Sabine....Tun sie mir nen Gefallen und sprechen nicht weiter okay?!“
„Bin ja schon still!“ meinte die Schwester fast ein bisschen ein geschnappt und widmete sich anschließend wieder ihrer Arbeit.
„Super! Wenn wir das dann endlich mal geklärt hätten, mach ich jetzt Feierabend! Muss ja auch irgendwann mal schlafen, ne?!“ meinte Gretchen dann nach einiger Zeit.
„Sicher Frau Doktor!“ entgegnete Sabine immer noch reserviert und erledigte weiter ihren Schreibkram.

Ich muss mir dringend was einfallen lassen! Aber was ist die Frage....

Wie das bei unserem lieben Gretchen natürlich immer so ist, hatte sie natürlich KEINE Idee, als sie spät Abends die Klinik betrat, um ihren Gang nach Canossa anzutreten.

Okay....Es ist zwar feige, aber das Beste wird sein, wenn ich ihm einfach aus dem Weg gehe....

In der Theorie funktionierte dieser Plan ja ganz gut, wäre da nur nicht die Praxis und somit der schwere Verkehrsunfall, der mitten in der Nacht eingeliefert wurde und sofort operiert werden musste.
„Hasenzahn!“ Kommandierte Marc sie sofort. „OP vorbeiten! Und zwar heute noch!“
Sie stellte sich mit verschränkten Armen vor ihn. „Also erstens Marc....Ist mein Name Gretchen von Buren und zweitens kannst du auch in einem normalen Ton mit mir reden! Wir sind hier schließlich nicht auf dem Kasernenhof!“
„Du! Das ist mir beides so scheiß egal! Immerhin bin ich hier Oberarzt und deshalb nenn ich dich wie ich will und rede auch mit dir wie ich will! Klar?!“
Nun reichte es ihr wirklich!

Okay! Das reicht jetzt! Ich lass mich nicht weiter so behandeln! Auch...oder erst Recht nicht von ihm!


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Dornröschen Offline

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08.01.2010 14:01
#705 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

So. Hier dann auch mal wieder ein neuer Teil von der ersten FS. Aber ich warne euch zum ende des Kapitels hin wirds es noch ziemlich heftig....körperlich sowie verbal Trotzdem wünsch ich viel Spaß damit und freue mich über Kommis

Einen schönen Tag noch und liebe Grüße
Eure Vanny



„War noch was?!“ fragte Marc dann kühl, nachdem sie ihn mit einem tötenden Blick ansah.
„Und ob da noch was ist Marc!“ meinte sie nun auch etwas lauter und fuhr auch direkt fort nachdem sie kurz nach Luft geschnappt hatte, um sich irgendwie wieder ab zu reagieren. „Dass dir andere scheiß egal sind, weiß ich ja schon lange Marc! Und dass du dich gerne groß tust auch! Aber überleg mal bitte....wo du heute wärst, wenn ich nicht gewesen wäre!“
Marc wusste natürlich sofort, was sie meinte und ging auch sofort in Abwehrstellung.
„Ey! Das hatten wir doch schon mal! Soll ich dir jetzt dein Leben lang dafür in den Arsch kriechen, weil du bei der Polizei ein paar Lügenmärchen über Gabi erzählt hast! Hasenzahn! Das ist nun echt keine Kunst!“
„Ach ja?! Und wieso wolltest du sie dann heiraten?! Weil du es vorher nicht auf die Reihe gekriegt hast! Wenn ich nicht für dich gelogen hätte, dann....“
Mittlerweile wurde es ihm echt zu bunt. Er kam mit erhobenem Finger auf sie zu und traf sie mit einem eiskalten Blick. „Jetzt pass mal auf....!“
Weiter kam er nicht. Denn plötzlich öffnete sich die Türe und eine Schwester trat ein.
„Dr. Meier...der....“
„JETZT NICHT!!!“ herrschte er sie an und erzielte damit genau das was er erreichen wollte. Nämlich, dass sie gar nichts mehr sagte und stattdessen schnell das Weite zu suchen.
„UND VERGESSEN SIE NICHT DIE TÜR ZU SCHLIEßEN!!!“ schrie er ihr noch nach, worauf die Schwester auch genau das schnell tat.
„So! Und nun zu dir!“ meinte er dann, als sie wieder alleine waren. „Du hast für mich gelogen, ja....das stimmt! Aber ich hab dich nicht darum gebeten! Ich bin bisher immer ganz gut alleine klar gekommen und da musst du jetzt nicht meinen, nur weil du mal eben so Mutter Theresa spielst und ein bisschen mit dem Arsch wackelst, das sich das ändert, klar?! Wir hatten ein bisschen Spaß okay....und jetzt ist auch mal wieder gut!“ Mittlerweile war er immer lauter geworden und Gretchen stand nur noch da und schwieg. Sie versuchte es krampfhaft zu unterdrücken aber die Tränen stiegen ihr einfach in die Augen.
„Ein bisschen Spaß ja?!“ schaffte sie es dann doch noch mit zittriger Stimme heraus zu bringen.
Marc verdrehte kurz die Augen. „Äh...ja?! Sagte ich doch bereits!“
„Na dann!“ Sie rieb sich die Nase, damit die Tränen, die ihre Augen mittlerweile glasig erschienen ließen nicht auch noch über ihre Wangen rollten.
„Herr Gott nochmal! Kannst du mir vielleicht mal sagen, wieso du jetzt schon wieder heulst?!“ fragte Marc dann nach einiger Zeit entnervt.
„Das fragst du jetzt nicht wirklich oder?!“
„Äh....Hasenzahn...Eine Frage...Ist das jetzt so n neues Spiel oder wie? Ich sag was und du fragst ob es stimmt, weil du entweder schwerhörig oder schwer von Begriff geworden bist?!“


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Dornröschen Offline

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08.01.2010 15:41
#706 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Okay. hab noch einen. Also ich kann mir zwar vorstellen, dass euch das freut, aber ich weiß nich ob ihr das danach immer noch so seht., ich glaube danach tun euch beide irgendwie leid


http://www.youtube.com/watch?v=MFtaSNiGWuc

Sie drehte sich auf dem Absatz rum und ging zur Tür und öffnete sie. Bevor sie jedoch endgültig ging, drehte sie sich noch einmal um und meinte leise: „Weißt du Marc...Wenn du das nicht weißt, dann tust du mir...wirklich leid....“
„WIESO DENN?“ schrie er ihr noch hinter, meinte aber dann bedeutend leiser: „Du warst doch so glücklich....“
Eine Weile schaut er einfach nur in die Leere.

Ich hab versucht fies zu ihr sein....Klappt nicht! Ich hab versucht ihr aus dem Weg zu gehen....Klappt nicht! Was soll ich denn verdammt noch mal tun, damit das endlich aufhört verdammte Scheiße?!?

Schließlich versuchte er sich dann abzulenken und rief selbst im OP an, dass sie alles Vorbereiten sollten.

Unterdessen ging Gretchen über den Flur und wischte sich immer noch mit dem Ärmel ihres Kittels die Tränen aus dem Gesicht. So dass der ursprünglich weiße Stoff hier und da bereits schwarze Flecken ihrer Wimperntusche aufwies.

Ich hab es ja eigentlich immer gewusst! Nur wollte ich es wieder mal nicht wahrhaben....Wenn ich ihm so egal bin und das ganze mit uns für ihn nur ein kleiner Spaß war, wieso hat er mir dann an dem Abend diese Worte ins Ohr geflüstert?

Ja. Diese Worte, die ihr die ganze Zeit über nicht aus dem Kopf gingen und sie nicht so recht wusste, was sie damit anfangen sollte. „Ich werd dich nie vergessen und will dass du glücklich wirst...für immer!“ Die ganzen 2 Wochen über hatte sie sich nun schon in jeder freien Minute gefragt, was er ihr damit wollte. Nun wusste sie, dass es nicht als Lügen waren. Auf die Idee, dass ein wildes Tier, wenn es verletzt wird und sich bedroht fühlt, ebenfalls zurück schlägt und sei es nur, um sich zu schützen, kam sie dabei nicht....

Plötzlich ging Mehdi an ihr vorbei und sah sofort, dass sie völlig fertig mit den Nerven war.
„Gretchen....Was ist denn los mit dir? Du weinst ja? Was ist passiert?“ fragte der Gynäkologe etwas überfordert und wollte sie trösten. Doch die junge Blonde nahm nur seinen Arm weg und schüttelte wortlos mit dem Kopf, bevor sie ihn anschließend einfach stehen ließ.
Mehdi zählte sich nach einer Weile eins und eins zusammen, kam nur zu einem Schluss: „Meier! Na warte!“ entfuhr es ihm plötzlich und machte sich anschließend schnaubend vor Wut auf die Suche nach seinem Freund.

Ihr merkt bestimmt schon, das könnte noch sehr "spaßig" werden


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08.01.2010 23:25
#707 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Okay. Dann will ich mal nicht so sein und euch den kleinen "Spaß" am abend noch gönnen

Lg Vanny




Gut 2 Minuten später hatte er den „Übeltäter“ dann gefunden. Ohne anzuklopfen oder sonst irgendeine Vorwarnung riss er die Tür auf und stürmte ins Zimmer.
„Was war hier los?!“ fragte er immer noch vor Wut schnaubend und kam auf Marc zu.
„Ja sag mal! Seid ihr heute irgendwie alle nicht ganz dicht?!“
Das brachte das Fass dann endgültig zum überlaufen. Wieder ohne jegliche Vorwarnung ging er auf seinen Freund los, packte ihn am Kragen und drückte ihn gegen die Wand hinter ihm.
„Jetzt pass mal ganz genau auf was ich dir jetzt sage und vergess es bloß nicht!“ begann Mehdi seine Drohung auszusprechen.
Marc wehrte sich. „Spinnst du?!“
Doch Mehdi hielt ihn weiter hin in seinem festen Griff und fuhr auch gleich mit seinem „Rat“ fort. „Ich hab es dir damals schon mal gesagt und ich sags dir wieder!“ Er atmete noch mal tief durch und meinte dann mit gefährlich ruhiger Stimme: „Ich habe Gretchen frei gegeben, weil ich eingesehen habe, dass sie nur dich will! Aus einem mir immer noch unerklärlichen Grund....“
„Ach ja?! Und warum....“ wollte Marc ihn unterbrechen, kam aber nicht dazu.
„Ich hab dir gesagt du sollst mir zu hören und die Klappe halten! Und ich würde dir wirklich raten meinen nun folgenden „Rat“ zu befolgen, wenn dir dein armseeliges Leben lieb ist!“
Normalerweise redete der Gynäkologe nicht so, aber als er gerade eben da „sein“ Gretchen auf dem Flur so fertig gesehen hatte waren ihm alle Sicherungen durch gebrannt! Denn dass er diese Frau nun mal über alles auf dieser Welt liebte, war wohl kaum zu verschweigen. Dennoch hatte er seine Gefühle für sie die ganze Zeit unterdrückt, in der Hoffnung dass sie endlich glücklich wurde. Dass sie den Mann fand, der sie glücklich machte und sie quasi auf Händen trug, so wie er es getan hätte. Klar wusste er, dass sein Freund niemals so werden würde wie er selbst. Aber ein bisschen steckte in ihm immer noch die Hoffnung, dass er es trotz seiner manchmal zugegeben komischen Art doch schaffen würde Gretchen für immer glücklich zu machen. Deshalb hätte er auch gerade nicht minder Lust dazu gehabt Marc einfach eine rein zu hauen, für das was er Gretchen nun schon wieder angetan hatte. Auch wenn sie nichts gesagt hatte, doch so wusste er, dass der Grund für ihren momentanen Gefühlszustand kein geringerer als Marc Meier sein konnte! Wie immer eigentlich....
Dennoch versuchte er sich möglichst zusammen zu reißen. Mehdi hielt ihn zwar immer noch dicht an die Wand gedrückt, so dass ihm gerade mal die Luft zum atmen blieb, dennoch schlug er nicht zu und beendete stattdessen mit ruhiger aber deshalb nicht minder gefährlichen Stimmlage seine „Erklärung“.
„Also....Wie gesagt ich habe Gretchen aufgegeben....Und du kannst mir glauben das alleine ist mir schon schwer genug gefallen, weil ich sie immer noch liebe! Und deshalb....und das ist mein vollster Ernst jetzt....werde ich es auch nicht zulassen, dass du sie kaputt machst! Gretchen ist ein wunderbarer Mensch, der solch eine Herzenswärme ausstrahlt und sich für andere auf opfert! Und genau deshalb hat sie es nicht verdient, dass du sie so behandelst und ihr immer wieder das Herz brichst, nur weil du irgendwie mit deinem Leben nicht klar kommst, oder was auch immer!! Und solltest du...es dich noch einmal wagen mit ihr so ne Nummer abzuziehen wie gerade eben und ich bekomme es mit....dann brech ihr dir wirklich sämtliche Knochen im Leib!!“


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09.01.2010 15:51
#708 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Nachdem der Gynäkologe seine Erklärung beendet hatte, ließ er seinen Freund etwas unsanft los und strafte ihn noch mit einem missachtenden Blick.
„Bist du dann jetzt fertig?“ fragte Marc nach einiger Zeit ruhig, während er sich seine Klamotten wieder zurecht rückte und mal tief Luft geholt hatte.
„Äh ja?!“ erwiderte Mehdi etwas verwirrt. Denn eigentlich hatte er damit gerechnet, dass Marc nun ebenfalls auf ihn los ging und war es nur verbal. Doch nichts der gleichen passierte. Der Oberarzt war die Ruhe selbst und meinte nur: „Gut!“ Bevor er sich wieder seinem Patienten widmete.
Mehdi hätte nicht übelst Lust gehabt ihm für seine -Das geht mir eh alles am Arsch vorbei- Haltung doch eine rein zu hauen. Stattdessen versuchte er ihn mit Worten zu treffen, was ihm auch tatsächlich gelingen sollte.
„Gretchen hatte Recht! Du BIST ein Arschloch! Und zwar eins der übelsten Sorte! Weißte Marc was ich mich die ganze Zeit immer gefragt hab?! Wie kann ein Mensch so grausam sein und achtlos auf den Gefühlen von anderen einfach so herum trampeln? Ich meine so was passiert ja nicht von heute auf morgen! Und die einzige Lösung, die mir einfiel war, dass dir mal was schlimmes passiert sein muss und du zwar anders willst, aber irgendwie nicht kannst! Vielleicht liegt es ja an deiner schrecklichen Mutter oder doch eher an deinem anscheinend ja nicht vorhandenen Vater, der....“
„Ey! Lass....“ wollte Marc einwerfen, als Mehdi anfing in seiner Vergangenheit herum zu stochern, was ihm ja so ganz und gar nicht passte! Doch sein Freund ließ ihm keine Chance zu Wort zu kommen.
„Ich war noch nicht fertig! Und du wirst dir das jetzt verdammt noch mal anhören! Ob du willst oder nicht!! Du brauchst es gar nicht ab zu streiten! Ich weiß ganz genau, dass du Gretchen liebst und an dem Abend als du bei mir vor der Tür standest und so fertig aussahst, hast du mir fast ein bisschen Leid getan! ICH wollte dir helfen! Und das obwohl ich diese Frau wie schon gesagt immer noch liebe, vielleicht sogar mehr als du! Aber aus irgendwelchen mir unerklärlichen Gründen willst du dir einfach nicht helfen lassen! Okay....Das muss ich wohl akzeptieren! Ist ja dein Leben und du musst selbst wissen, ob so glücklich bist! Aber das gibt dir dann noch lange nicht Recht Gretchen am Laufenden Band fertig zu machen. Sie hat nämlich im Gegensatz zu dir noch ein Herz.“
Nachdem Mehdi fertig war, drehte er sich um und wollte gehen. Doch Marc hielt ihn zurück. Er war es mittlerweile so satt, dass alle in dem lieben Gretchen immer das Opfer und den Unschuldsengel sahen. Während er das Arschloch sein sollte, was pausenlos auf ihr herum trampelte! Deshalb beschloss er auch sich diesmal spontan Luft zu machen, koste es was es wolle!
„Bevor du jetzt gehst, sag ich dir mal was! Und jetzt hörst DU MIR mal zu! Denn du hast bei deiner Predigt eben ein entscheidendes Detail vergessen! Nämlich Alexis! Sie hat sich für ihn entschieden und glaub mir....DAS zu akzeptieren ist mir mindestens genauso schwer gefallen, wie dir! Aber ich tu´s! Und weißt du auch warum? Weil ich sie liebe und ich wage mal zu behaupten, noch mehr wie du...nämlich von ganzem Herzen! Ja da guckst was?! Marc Meier hat wohl doch ein Herz!! Und weißt du auch was damit passiert, wenn das so weiter geht?! Es zerspringt ganz langsam und Stück für Stück in kleine Einzelteile, bis wirklich nichts mehr davon übrig ist....irgendwann....AUßER VIELLEICHT EINEM HAUFEN SCHROTT!!“ Er atmete noch mal tief durch und fuhr dann aber fort, weil er einmal so in Fahrt war und es einfach kein Zurück mehr gab.


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#709 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Sorry, das gestern nix kam, aber ich hab im mom soviel zu tun, dass ich nicht wirklich zum schreiben komme. Heute hab ich aber frei, hoffe ich zumindestens und deshalb kommt jetzt noch ein Teil


„Deshalb behandle ich sie so! Ich hab in den vergangenen Monaten wirklich alles getan was ich konnte. Ich habe mich dieser Frau hin gegeben in einer Art und Weise wie ich es noch nie bei einer zuvor gemacht hab! Sie wollte erobert werden und auf den „richtigen Moment“ warten! Ich habs getan! Auch wenn sie mit dir zum Beispiel gleich nach dem ersten Abend in die Kiste gesprungen ist, hab ich ihre ständigen Zickereien ertragen und geduldig gewartet, bis sie dazu bereit war! Damit nicht genug! Madame wollte ein Liebesgeständnis! Und was soll ich sagen? Auch das hab ich gemacht! Und ich kann dir sagen, dass es mehr als nur drei Worte waren und das nicht nur einmal!! Ich hab also wirklich alles versucht und bin dafür oft genug über meinen eigenen Schatten gesprungen, was mir bestimmt nicht immer so ganz leicht gefallen ist, nur um sie glücklich zu machen!! Und jetzt kommst du und sagst mir ICH würde SIE kaputt machen?! Dass ich nicht lache!!“
Mittlerweile hatte er sich so in Rage geredet, dass seine Gesichtsfarbe von einem blassen beige Ton zu dunkel rot gewechselt hatte und er seinen Freund mit starrem Blick anschaute, wobei der Gynäkologe in seinen Augen einen leicht verdächtigen Schimmer erkennen zu können, ihn jedoch nicht darauf ansprach.
Stattdessen war er komplett sprachlos und starrte ihn nur mit offenem Mund an.
„Was guckste denn jetzt wie so n bekiffter Köter?!“ fragte Marc immer noch auf 180, was Mehdi dann dazu veranlasste seine Sprache doch wieder zu finden.
„Wow! Also Marc...das....“
„Ja komm spar´s dir! Echt! Und ich sag dir eins....“ Er kam ihm erneut gefährlich nahe. „Solltest du jemals auch nur ein einziges Wort über das verlieren, was ich dir gerade gesagt hab, egal bei wem....dann wirst DU es bereuen jemals geboren zu sein!! Haben wir uns da verstanden?!“
„Aber Marc...du musst....“
„Ich MUSS....gar nichts! Und ich WERDE auch nicht! Und du auch nicht! Klar?! Wie gesagt....sie hat sich entschieden und daran ist nix mehr zu rütteln!“ Er holte noch mal tief Luft und meinte dann wieder in einer normalen Tonlage: „So und jetzt lass mich gefälligst meine Arbeit machen und lass mich in Zukunft mit dem Scheiß in Ruhe!“
Mehdi merkte dann, dass es keinen Sinn mehr hatte und wollte gehen. An der Tür drehte er sich allerdings noch mal um und meinte: „Glaub mir....Du machst einen riesen großen Fehler Marc...“


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11.01.2010 17:10
#710 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Ohne auf eine Reaktion seines Freundes zu warten, packte Mehdi schließlich die Klinke und verließ ohne ein weiteres Wort den Raum. Nachdem die Tür wieder geschlossen war, atmete Marc erstmal tief durch und ließ sich anschließend auf den kleinen Hocker sinken.

Ich hab gerade nicht wirklich getan oder?! Was ist hat mich da bloß geritten?! Scheiße....Wenn er nun doch....Boah Alter! Wie verzweifelt muss man eigentlich sein?!? Ich bin so was von im Arsch....

Plötzlich ging die Tür erneut auf. Marc dachte schon es wäre wieder Mehdi und ließ schon einen Brüll los, als die Tür nur einen Spalt geöffnet war.
„Ich hab gesagt du sollst dich verpissen! Wieso kapierst....“ Er brach seinen Satz abrupt ab, als eine völlig verstörte Schwester Sophie vor ihm stand und eine Weile nix mehr sagen konnte und ihn nur anstarrte.
Marc wurde es dann schnell zu bunt und er schrie sie wieder rum an. „Ja wollen sie hier jetzt noch weiter die nicht vorhandenen Zimmerpflanzen bewundern oder endlich mal was sagen?!“
„Äh....d...doch....na....natürlich Herr Do....Doktor....Ich....“
Marc stöhnte. „Geht das auch in ganzen Sätzen und zwar heute noch?! Immerhin hab ich noch ne OP jetzt!!“
Die Schwester versuchte einigermaßen zu beruhigen und meinte dann: „Deswegen bin ich ja hier...sie hatten doch eben...“
„Na Halleluhja! Ja worauf warten sie dann noch?! Patient nehmen und ab in den OP mit ihm! Schließlich werden sie hier nicht für´s rum stehen bezahlt! Also Abmarsch und zwar ZZ!!“
„Ja...ja wohl Herr Doktor...“ stotterte die junge Frau wieder und ging anschließend zu der Liege um die Bremsen zu lösen, bevor sie ihn schließlich aus dem Untersuchungsraum zum OP fuhr.

Als Gretchen nach ihrem „Erholungs Spaziergang“ ins Stationszimmer kam, war dort niemand zu sehen.

Gott sei Dank! Ich bin allein! Ich glaube etwas anderes könnte ich auch jetzt nicht ertragen...Wie zum Beispiel Sabine, die mich zu textet, dass er das ja alles gar nicht so meint und so weiter und sofort! Klar! Wieso sollte man so was sonst sagen? Wenn man das nicht so meint?! Wirklich kein Mensch macht das!!

Sie ließ sich auf den Stuhl sinken und fasste in ihre Kitteltasche, um sich die Tafel Schokolade heraus zu holen, die sich gerade eben noch zur Beruhigung gezogen hatte. Die brauchte sie jetzt wirklich dringend. Beim herausfischen des süßen Seelentrösters, fiel ihr allerdings noch etwas anderes in die Hände. Ein kleiner metallischer Gegenstand, den sie nun jetzt schon seit fast 2 Wochen permanent bei sich trug.
Bei dem Anblick von Marc´s „Geschenk“ stiegen ihr erneut die Tränen in die Augen.
„Ich hasse dich...weißt du das eigentlich?“ flüsterte sie dem Gegenstand leise, ja fast heiser zu und wischte sich dabei erneut die Tränen aus dem Gesicht.


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11.01.2010 20:49
#711 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

http://www.youtube.com/watch?v=jejFJ4FvDwE

Eigentlich wollen wir in unserem Leben doch nur eins....

Geliebt werden....mit all unseren kleinen Fehlern, Ecken und Kanten, die wir früher oder später doch nicht mehr vor dem anderem verstecken können und auch nicht wollen, selbst wenn das wahrscheinlich für immer ein Wunschtraum bleiben wird....
(Gretchen drehte den Anhänger um und konnte ihre Augen einfach nicht von der Gravur lassen, die sich darauf befand. Immer und immer wieder las sie diese 5 Worte, Buchstabe für Buchstabe, auch wenn sie mittlerweile durch die Tränen in ihren Augen in ihrem Blick einfach verschwammen.)

Einfach das Gefühl zu haben nach Hause zu kommen. Dass dort jemand auf uns wartet, bei dem wir uns einfach nur fallen lassen können.... (Mehdi betrat nach einer anstrengenden Schicht seine Wohnung und ging erstmal in die Küche, um sich etwas zu Essen zu holen. Nachdem er eine Kleinigheit gegessen hatte, stand er auf, löschte das Licht und ging schlafen....wie immer allein.)

Zu wissen, dass man uns so annimmt, wie wir wirklich sind und nicht nur die attraktive Hülle, die uns umgibt, die um Grunde und wenn wir ehrlich zu uns selbst sind doch nichts als eine schöne Fassade ist.... (Marc kam schließlich in den OP und kommandierte wie immer sein Personal herum, was ihn für einen Moment die Gedanken an die Frau, die es geschafft hatte sein Herz zu erobern und langsam offen zu legen, vergessen ließ. Aber eben auch nur für einen Moment.)

Doch auch wenn wir Angst haben uns der Realität, die uns mittlerweile wie ein Teufel im Nacken sitzt, zu stellen.... (Alexis sitzt mal wieder allein vor seinen vielen gefälschten Pässen....seiner Vergangenheit. Mittlerweile war er kurz davor Gretchen endlich alles zu gestehen, weil er dem Druck der auf seinen Schulter und vor allem auf seiner Seele lastete, langsam wirklich nicht mehr Stand halten konnte. Eine Weile überlegte er noch. Doch dann griff er nach seinem Handy.)

Sollten wir nie aufhören zu träumen....

Denn Träume sind nicht bloß eine Wunschvorstellung. Nein. Sie sind viel mehr als das...Sie stellen eine Art Verbindung zu unserem Unterbewusstsein dar. Eine Tür, die nur zu an einen Ort führt...nämlich zu unserem Herzen....
(Gretchen schloss nach einiger Zeit ihre Hand zu einer Faust und hielt das Schmuckstück fest in dieser verschlossen. Schließlich tat sie etwas, wogegen sie sich eigentlich bisher immer gewehrt hatte und spürte im nächsten Moment eine unheimliche Wärme und Verbundenheit, mit der sie schließlich einschlief.)

Und unserer Seele, die bisher schon viel Kummer ertragen musste und auch die Lasten der Zukunft auf sich laden wird.... (Mehdi lag zwar in seinem Bett, konnte aber dennoch nicht einschlafen. Dieses Gespräch von eben ließ ihn einfach nicht los und er fragte sich, ob es wirklich die richtige Entscheidung war, Gretchen so einfach kampflos auf zu geben.)

Weil wir in Wirklichkeit nicht der Märchenprinz sind, der aus der Frau seiner Träume, die Prinzessin macht, die sie verdient hat zu sein.... (Alexis wählte schließlich mit zittrigen Händen Gretchen´s Nummer. Doch nach mehr maligem Tuten hörte er ihre Stimme nur von der Bandansage ihrer Mailbox. Nachdem diese beendet war und der Piepton erklang, begann der junge Mann mit zittriger zu sprechen: „Gretchen....ich muss....dir was sagen....Es ist....wichtig....Also wenn du das hier hörst....dann ruf mich bitte zurück, ja?“)

Auch wenn wir den anderen von ganzen Herzen lieben und uns ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen können.... (Marc ging nach der OP direkt in sein Büro, um seine Gedanken zu sortieren, was ihm aber nicht so wirklich gelingen wollte. Was sollte er denn davon halten? Sie schien doch glücklich zu sein, so wie es im Moment war. Wieso sollte er jetzt hingehen und ihr dieses wieder zerstören? Aufgewühlt fuhr er sich schließlich durch die Haare und fluchte vor sich her. Doch plötzlich stand er auf und begab sich auf den Weg ins Stationszimmer, wo Gretchen mittlerweile tief und fest schlief. Er wollte schon wieder gehen, als er sie noch ein letztes Mal ansah und sein Blick auf etwas fiel, dass ihm für einen Moment zwar ein Lächeln auf die Lippen zauberte, im nächsten jedoch seine Verwirrung noch ein Stück weit wachsen ließ.)

Dennoch dürfen wir nie aufhören zu träumen, uns ein kleines Quäntchen Hoffnung zu wahren, ohne die unser Leben ziemlich trostlos und kalt wäre, weil es manchmal nun mal nicht ausreicht etwas nur mit den Augen zu sehen. Denn letztendlich erfahren wir eben immer nur dann, wohin die Straße unserer Träume uns führt, wenn wir ihr einfach folgen....


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12.01.2010 07:03
#712 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Morgen Mädels!
Freut mich, dass euch der Epi gefallen hat und werde euch jetzt mal das neue Kapitel "geben". Vorab....Alexis hat ihr natürlich nichts gesagt und ich habe mich dazu entschlossen einen zeiutsprung von 3 Monaten zu machen. Werde versuchen dieses Kapitel wieder etwas lustiger zu schreiben und hoffe es gefällt euch. Zu Alexis: Er ist ihr natürlich nichts gesagt. Ist er viel zu feige zu. ABER aufgeschoben is ja nich aufgeschoben ne

Einen schönen tag und liebe Grüße
Eure Vanny



- 19 -


http://www.youtube.com/watch?v=ahRyz74Cxts

Jaa. Man kann sich eben alles schön reden....

Na ja....FAST alles! Denn Aus Schalter für meine Gefühle gegenüber einem bestimmten Mann, der dummerweise nicht MEIN Mann war, hatte ich zwar noch nicht gefunden, aber ich gab mir in den letzten drei Monaten redlich Mühe sie wenigstens irgendwie unter Kontrolle zu halten....


Gretchen stieg kurz vor Dienstbeginn in den Fahrstuhl und drückte schnell die Taste für den zweiten Stock. Doch wie der Himmel es wollte, sprang Marc noch in letzter Sekunde dazu.
„Na?!“ sagte er.
„Hy Marc.“ erwiderte sie nur mit Blick zu Boden.
„Und? Wie läuft´s mit deinem....Schnösel?“ fragte er dann weniger Sekunden später provozierend und warf einen Blick anch oben zur Anzeigentafel.
„Joah....Ganz gut soweit...“
„Aha?!“ Er grinste sie an.
„Was?!“ fragte sie dann genervt, als sie es nicht mehr ertragen konnte.
Doch er sagte nichts weiter und kam ihr stattdessen gefährlich nahe. „Ich wüsste da was damit es dir NOCH besser geht!“ Wieder grinste er.
Sie bewegte sich direkt ein Stück von ihm weg und meinte: „Maaarc! Das haben wir doch in den letzten drei Monaten schon genügend durch gekaut und....“
„Und du hast mir immer noch keinen Grund genannt!“
„Das ist doch wohl klar oder?!“
Er verdrehte die Augen. „Äh...nein?!“
„Tja! Dann....“ Sie war richtig froh, als der Aufzug endlich oben ankam und sie aussteigen, oder eher gesagt flüchten konnte, ohne ihm darauf eine Antwort geben zu müssen.

Andere hingegen hatte sich fest vor genommen den Problemen ins Auge zu sehen und um ihr Glück zu kämpfen...oder zu mindestens einen Teil davon....

Dr. Mehdi Kaan saß wild gestikulierend auf seinem Stuhl und diskutierte lautstark mit jemandem am Telefon. Plötzlich sparng er auf und brüllte regelrecht durch den Hörer:
„NEIN! Jetzt hörst du mir mal zu! Lilly ist MEINE Tochter und.....Was? Es interessiert mich nicht, wer sie gezeugt hat! Ich bin ihr Vater, klar?!....Vergiss es! Ich habe wegen dir alles verloren, was mir mal lieb und teuer war und meine Tochter lass ich mir von dir nicht auch noch weg nehmen!....Na wegen deinen Schulden von deinem „Ballettunterricht“....Komm Anna! Ich will das gar nicht hören! Ich will nur eins noch von dir! Und das ist verdammt noch mal mein Kind zurück!....Was? Das Geld für den Vaterschaftstest kannst du dir sparen! Ich weiß in zwischen sowieso, dass du überall und nirgends gebumst hast!....Nein! Das ist nicht hart, sondern die Wahrheit!....Ich bin überhaupt nicht aggressiv! Ich will nur mein Kind zurück!....Es ist mir egal, ob du ihre Mutter bist! Du warst doch die ganzen Monaten nicht für sie da!“

Dann gab es noch diejenigen unter uns, die auf die Kraft von höheren Mächten vertrauten....

Schwester Sabine saß schon wieder über ihren Karten. Sie hatte sich extra Anleitungen raus gesucht und versuchte nun schon die ganze Zeit über „das keltische Kreuz“ für Gretchen zu legen, da dies, so hieß es in der Beschreibung, Aufschluss über alle ungeklärten Fragen geben sollte.

Na ja....Jeder so wie kann und meint. Ich hatte allerdings für mich beschlossen meinen eigenen Weg zu gehen und der hieß ganz klar „Zukunft“. Denn „Himmel“ ist immer das was man draus macht....


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12.01.2010 09:10
#713 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

„Hasenzahn! Du schuldest mir noch ne Antwort!“ meinte Marc, der neben ihr auf dem Flur ging.
Gretchen stöhnte kurz und bleib stehen. „Marc....Hör zu!“ Sie gestikulierte wild mit ihren Händen. „Ich hab´s dir jetzt in den vergangenen 3 Monaten schon so oft gesagt! Ich werde Alexis nicht verlassen, nur weil du mal wieder Lust auf ein bisschen SPAß hast!“
Nun war es er, der seufzte. „Boah! Ich hab´s dir jetzt schon bestimmt an die hundert Mal gesagt! Ich hab das....nicht so gemeint!“
„Schon klar Marc!“ Sie drehte sich wieder um und ging weiter. „Wie denn dann bitte?!“ Ohne auf eine Antwort zu warten fuhr sie fort. „Ich weiß, dass du es so gemeint hast!“
„Ahhh ja?! Und woher bitte?!“
„Weil Männer alles so meinen wie sie es sagen!“
„Bitte?! Wo hast du denn die schwachsinnige Theorie her?! Aus irgendeiner deiner komischen Frauen....äh dings Ratgeber oder was?!“ Er lachte kurz.
„Nein! Ich weiß es einfach!“
„Schön! Aber Ausnahmen bestätigen die Regel und....“
„Nein Marc! Diese Regel hat keine Ausnahme!“ Sie trat ins Stationszimmer und ging zu ihrem Spind.
Marc stöhnte kurz laut und folgte ihr dann.

„Schwester Sabine! Haben sie....“ meinte sie dann, als sie sah, womit sich die Schwester schon wieder beschäftigte und meinte dann stöhnend. „Beschäftigen sie sich etwa immer noch mit dem Schwachsinn?!“
„Das ist kein Schwachsinn Frau Doktor!“ verteidigte sie sich sofort und deutete auf die 10 vor ihr liegenden Karten, bevor sie meinte: „Das ist das keltische Kreuz!“
„Ja! Wie auch immer! Ich muss jetzt erstmal was tun!“
„Aber gucken sie hier! Das ist eindeutig.....“ meinte die Schwester noch kauend und schluckte das letzte Stück Brötchen herunter.
Gretchen sagte gar nichts mehr dazu und verschwand anschließend leise fluchend.
„Keltisches Kreuz! Ja sicher! Tzzz....“

Nicht so gemeint....klar?! Und das soll ich jetzt glauben? Nein Gretchen...mach dich jetzt nicht wieder verrückt....du hattest das doch ein für alle mal geklärt....

Weil sie so in Gedanken versunken war, merkte sie gar nicht, dass sie jemand beim Umziehen beobachtete. Sofort bemerkte er das funkelnde Stück Silber um ihren Hals und beschloss diesmal nicht auf zu geben. Sie wollte ihn doch genauso wie er sie. Wo war also das Problem?
Er atmete noch mal tief durch und meinte dann an den Türrahmen gelehnt: „Steht dir!“
Gretchen drehte sich sofort erschrocken um.


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13.01.2010 09:51
#714 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

„MARC! Was machst du hier?!“ Dabei klang sie schon fast panisch und versuchte schnell mit dem OP Kittel ihre Blöße zu bedecken, weil sie dachte er meinte den rosa Spitzen BH, den sie trug. An die Kette dachte sie in dem Moment nicht mehr.
„Herr Gott! Stell dich doch nicht so an! Hab das eh alles schon gesehen!“ meinte Marc dann schon fast ein bisschen genervt und kam auf sie zu. Als er genau vor ihr stand, deutete er auf das Schmuckstück was um ihren Hals hing und meinte: „Ich meinte außerdem DAS hier!“ Dabei sah er sie fragend an, als wolle er eine Erklärung dafür haben.

Scheiße....Was sag ich denn jetzt?

„Öhm....Ach DIE!“ Sie kratze sich mal wieder verlegen am Kopf.
„Ja DIE!“
„Äh die....also das war ganz dumm weißt du!“ versuchte sie sich irgendwie rauszureden. „Ich hab sie kurz angezogen, weil ich zu Hause noch nen anderen Anhänger hab und es doch schade um die gute Kette wäre, wenn sie....naja wie auch immer. Auf jeden Fall, hab ich sie angezogen, um zu gucken ob sie passt, also für den anderen Anhänger! Tja und als ich sie wieder ausziehen wollte, klemmte der Verschluss irgendwie....ja so war das....“

Was noch blöderes ist dir wohl nicht eingefallen?! Das glaubt der mir doch nie im Leben!

In der Tat! Marc glaubte ihr kein Wort! „Ah ja?!“ meinte er nur und zog die Augenbraue hoch.
„Ja! Dumm ne?!“ erwiderte sie und lächelte dabei gespielt um, die peinliche Situation irgendwie zu entschärfen. Denn die Tatsache, dass Marc mittlerweile ganz dicht neben ihr stand, machte das ganze nicht gerade einfacher.

http://www.youtube.com/watch?v=D_xd6UWxuhg

Denn anstatt ihr eine Antwort zu geben, kam er ihr noch ein Stück näher und legte seine Hand an ihre Wange.
Gretchen schloss kurz die Augen und sagte leise: „Marc....bitte....nicht!“
„Wieso nicht?“ fragte der sofort.
„Ich....Ich.....“ stammelte sie, wurde dann aber von dem Oberarzt unterbrochen, der leise fragte: „Gretchen....Wieso machst du es dir so schwer? Du....“
„Ich mach es mir überhaupt nicht schwer! Es ist nur....Ach! Ich weiß doch auch nicht!“
Marc ließ nicht locker und hatte immer noch seine Hand an ihrer Wange. „Was weißt du nicht?“
Sie schwieg.
Dafür entschloss er sich dazu etwas zu sagen. „Gretchen....Du kannst mir erzählen was du willst....aber....glücklich....bist du nicht!“
Sie schluckte und setzte langsam und leise zu einer Antwort an. „Bitte....Lass mich....doch einfach....in Ruhe....“
„Tut mir Leid Gretchen....aber das geht nicht!“ sagte er mit fester Stimme und fixierte sie mit seinem Blick.
„Dann....musst du es halt versuchen! Ich....versuche es doch auch...“ Auch wenn sie die letzten Worte ganz leise, ja fast geflüstert ausgesprochen hatte, hörte er sie dennoch, gab aber diesmal keine Antwort und kam ihr gefährlich nahe, bis seine Lippen auf ihre trafen. Wie er es sich schon gedacht hatte, erwiderte sie den Kuss ebenfalls, weil sie sich einfach nicht gegen dieses Gefühl, was in ihr aufkam, immer wenn sie ihn küsste oder ihm ganz nahe war, wehren konnte. Zu ihrer Verwunderung, löste er sich allerdings schnell von ihr und meinte leise: „Hmm....Hab ich´s mir doch gedacht!“
Immernoch völlig konfus meinte sie: „Wa...was hast du dir gedacht?“
Doch anstatt ihr eine Antwort zu geben, stellte er eine erneute Frage und sah ihr dabei ganz tief in die Augen. „Wieso belügst du dich selbst?“


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13.01.2010 11:52
#715 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Halli Hallo!
Vorab....Ich weiß, dass der teil jetzt wieder alles zerstört, aber ich kann euch versprechen in dem Kapitel wird sich einiges ändern und zum Ende hin ist nichts mehr so wie es mal war. Es bleibt also spannend...also hoffe ich....Gibt ja auch noch so viel was ungeklärt ist und ich hoffe ich kann in die einzelnen Teilen hin und da ein bisschen ein bisschen Witz rein bringen. Wenn nicht, dann wenigstens spannung. Will ja nicht, dass ihr euch irgednwie langweilt



„Tu ich doch gar nicht!“
„Doch! Tust du! Du liebst ihn doch gar nicht.“
Gretchen kam mittlerweile schon arg in Bedrängnis und wollte nur noch weg! „Ich muss....ich muss dann auch....mal wieder....“ meinte sie und wollte schnell gehen. Doch der Oberarzt beschloss diesmal nicht locker zu lassen. Komme was wolle! Deshalb hielt er sie auch am Arm zurück und zog sie zu sich. „Du wirst nirgendwo hin gehen bevor du mir keine Antwort gegeben hast!“ meinte er mit fester Stimme.
„Marc....bitte! Lass mich gehen!“ bat sie und versuchte sich von ihm zu lösen.
„Gut....Dann ne andere Frage....Wieso hast du mich gerade geküsst?“
„Ach! Das war doch....“ versuchte sie das ganze abzutun, was ihr aber nicht so ganz gelingen sollte. Deshalb setzte sie erneut zu einer Erklärung an. „Du....hast mich halt einfach....überrumpelt...und da.....also da wusste ich halt einfach nicht....Mein Gott! Muss ich das jetzt hier wirklich erklären?!“
Er verdrehte kurz die Augen. „Äh...ja?!“
Daraufhin atmete sie noch mal tief durch, weil ihr lügen schon immer schwer fiel und meinte dann ziemlich aufgeregt und wild mit Händen umher fuchtelnd: „Okay Marc! Ich war durch einander und es tut mir Leid, wenn ich dir dadurch das Gefühl gegeben haben sollte, dass ich.....also dass....“
Er sah sie erwartungsvoll an und sie stöhnte noch mal kurz, bevor sie dann die Lüge endgültig aussprach. „Also dass da noch irgendwas zwischen uns ist! Deshalb wäre ich dir in Zukunft wirklich sehr dankbar, wenn du mich in Ruhe lassen würdest! Ich....bin mit Alexis zusammen und daran wird sich auch nichts ändern!“ Nachdem sie das alles ausgesprochen hatte, atmete sie tief aus, weil sie diese paar Sätze doch einiges an Überwindung und Kraft abverlangt hatten.
Marc sah sie eine Weile nur an, meinte aber dann möglichst gefasst. „Gut....Wenn es das ist was du willst....“ Weiter sprach er nicht mehr, sondern drehte sich um und ging zur Tür. Dort drehte er sich allerdings noch mal um und fügte noch hinzu: „Also wenn ich eins in den letzten Monaten gelernt habe, dann....das man irgendwann einfach nicht mehr weg laufen kann....“ Anschließend verschwand er ohne ein weiteres Wort.
Zurück blieb mal wieder eine ziemlich hilflose junge Frau, die wirklich nicht wusste, wie lange sie diese Lüge noch länger aufrecht erhalten sollte. Zeit, um intensiv darüber nach zu denken bekam sie allerdings keine. Denn plötzlich ging ihr Pieper, der sie in die Notaufnahme rief.
Dort kam ihr Gordon schon entgegen. „Weiblich, ca. 70 Jahre, Verdacht auf Herzinfarkt.“ ratterte der Sanitäter seinen Bericht runter, ließ es sich aber nicht nehmen, Gretchen mal wieder einen anzüglichen Blick zu zu werfen und ihr ein Kompliment zu machen. Das bekam sie allerdings gar nicht mehr mit, weil sie einen Blick zur Patientin warf und sah, dass es sich bei dieser um ihre Schwiegermutter handelte.
„Oh Gott! Das ist ja....“ entfuhr es ihr plötzlich, bevor sie Gordon dazu aufforderte sie in einem Untersuchungsraum zu bringen.
Dort erteilte sie der Schwester sofort die üblichen Anweisungen, bevor sie selbst mit den Untersuchungen begann, wobei ihr etwas merkwürdiges auffiel, was sie zum grübeln brachte.


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13.01.2010 12:50
#716 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Okay. Da ich noch einiges an Vorrat hab, kommt jetzt noch einer. Was eure Vermutung angeht....dazu sag ich nur..irgendwann fliegt alles mal auf


Nach einiger Zeit atmete sie dann erleichtert auf. Doch kein Herzinfarkt! Trotzdem müssten sie in der nächsten Zeit wirklich einige Untersuchungen durch führen. Als erstes stand eine Herzkatheder Untersuchung an, die Gretchen auch sofort im OP anmeldete.
Nach einiger Zeit kam Mechthild dann auch wieder zu Bewusstsein und fragte sofort: „Wo bin ich?“
Gretchen beugte sich zu ihr herunter und nahm ihre Hand. „Du bist im Krankenhaus....keine Angst. Wir werden jetzt mal ein paar Untersuchungen machen und dann sehen wir weiter.“ versuchte sie sie zu beruhigen.
Doch Mechthild wehrte sich sofort. „Nein! Ich brauch das nicht! Ich brauch nur ein bisschen Ruhe und dann geht’s mir gleich wieder besser!“
Doch Gretchen drückte sie sanft zurück auf die Liege und meinte: „Jetzt bleibst du erstmal liegen. Mit so einem Kreislaufzusammenbruch ist nämlich nicht zu spaßen.“ Anschließend wandte sie sich der Schwester zu und forderte sie dazu auf ihre Schwiegermutter auf ein Einzelzimmer zu bringen.
Als Gretchen ebenfalls das Zimmer verlassen wollte, kam ihr Alexis auf den Flur entgegen gerannt und meinte: „Was ist mit ihr?“
Die junge Blonde war immer noch ein bisschen durcheinander und reagierte nicht sofort.
Alexis, miemte natürlich ganz den besorgten Sohn. „Oh nein! Ist sie....?“ Er schlug sich geschockt die Hand vor´s Gesicht.
Langsam erwachte Gretchen wieder aus ihren Gedanken und erwiderte schnell: „He was? Nein! Sie liegt in Zimmer 345 und es geht ihr soweit gut!“
„Ah Gott sei Dank! Aber...worüber denkst du dann nach?“ wollte Alexis wissen.
„Na ja...eben bei der Untersuchung....“ begann Gretchen zögerlich „Da hab ich was fest gestellt, was nicht so ganz zusammen passt.“
„Was denn?“
„Eine Frage...Weißt du zufällig wie lange sie schon blind ist?“
Alexis wurde plötzlich heiß und kalt, weil er Angst hatte, dass alles auffliegen würde. „Äh....nee! Aber ich denke ich geh jetzt auch mal zu ihr! Wir sehen uns!“ Er drückte ihr einen kurzen Kuss auf und war schneller weg wie der Blitz, was Gretchen doch irgendwie erstaunte.

Was ist denn plötzlich los? Was doch nur ne einfache Frage! Wieso haut er denn jetzt ab? Hmm....

Noch immer in Gedanken, machte sie sich schließlich auf den Weg ins Stationszimmer, wo sie auch sofort auf Schwester Sabine traf, die ihr wieder was von wegen Zukunft und etwas schlimmes wird passieren erzählen wollte, worauf sie ja jetzt so absolut keine Lust hatte.
„Oh Sabine! Nicht jetzt ja?!“ keifte sie sie an.
„Aber....es ist....“
„Völlig unwichtig und noch dazu hab ich ihnen schon mal gesagt, dass ich an so was nicht glaube!“ Sie griff in eines der Regale und zog sich ein dickes Medizinbuch heraus, um ihre Vermutung noch mal fachlich zu bestätigen.
Sabine sah ungläubig auf das Buch und meinte: „Was suchen sie denn da?“
„Och! Nichts wichtiges!“ tat Gretchen das ganze ab und suchte weiter.
Schließlich hatte sie dann die passende Stelle gefunden und somit ihre Vermutung bestätigt.

Ha! Wusst ich´s doch! Aber wieso hat sie dann eine Pupillenreaktion gehabt? Dann kann sie ja eigentlich gar nicht blind sein? Bleibt nur die Frage, wieso sie das dann behauptet? Hmm....komisch....

Unterdessen betrat Alexis das Krankenzimmer „seiner Mutter“. Auch wenn es ihn mehr als nur ankotzte die alte Schabracke auch noch zu besuchen und er sich lieber gewünscht hätte, dass sie verreckt wäre, gab er sich weiterhin als der fürsorgliche Sohn und erkundigte sich nach ihrem Befinden.
Doch Mechthild war noch lange nicht so blöd wie Alexis dachte. „Was willst du?“ Begrüßte sie ihn ziemlich unfreundlich.
„Ich...äh...wollte mal....nach dir sehen!“
„Ach Quatsch! SIE hat dich geschickt! Gib´s doch zu!“
Alexis sagte gar nichts dazu und meinte stattdessen nach einiger Zeit: „Soll ich dir vielleicht irgendwas bringen? Ich meine...wirst ja wohl noch was länger hier bleiben müssen!“
„Hättest du wohl gerne was? Dann wärst du mich los ne?!“
Mittlerweile hatte Alexis wirklich die Nase voll von dieser aufgesetzten Freundlichkeit und beschloss sich mal Luft zu machen. Allerdings hatte er dabei ein wichtiges Detail übersehen. Nämlich, dass sie in der zwischenzeit einen Zuhörer hatten.
„Also ehrlich gesagt....Scharf bin ich nicht gerade darauf, mit dir ständig in die Kiste zu steigen! Und ich hab auch keine Lust mehr Gretchen zu belügen!“

Na? Wer das wohl sein wird, der da unerlaubter Weise mithört? Viel Spaß beim raten! Der Preis ist der nächste Teil und somit die Auflösung! Hoffe auf rege Teilnahme


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13.01.2010 20:59
#717 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Er belügt sie? Wie denn?

„Ach komm! Tu doch nicht so!“ wehrte sich Mechthild und meinte dann: „Soll ich dir mal was sagen?! Du hast so ein liebenswertes Geschöpf wie sie gar nicht verdient!“
„Aber ich liebe sie!“ verteidigte sich der junge Mann sofort.
„Pah Liebe! Was ist das denn für eine Liebe?! Sie weiß doch noch nicht mal, wer du wirklich bist und auch nicht, was du mit meinem Sohn gemacht hast!“

Wie? Mit ihrem Sohn? Die Alte hat noch einen? Das hieße ja....also entweder gibt’s von denen zwei oder er ist gar nicht ihr Sohn! Aber wer zum Teufel ist er dann?!

Alexis wurde in der Zwischenzeit immer nervöser und wippte von einem Fuß auf den anderen. „Ja....äh....Und was willst du mir jetzt damit sagen? Dass unser Deal geplatzt ist oder was?!“

Deal??? Welcher Deal? HÄ??? Ich kapier gerade gar nix mehr!

Das sollte sich aber schnell ändern, als Mechthild weiter sprach. „Weißt du Frank...oder wie auch immer du heißt....ich hätte wirklich große Lust ihr die ganze Geschichte zu erzählen! Aber erstens wird sie mir wahrscheinlich sowieso nicht glauben, weil sie dir dummerweise nun mal vertraut und außerdem....hast du mir ja bis jetzt ganz Gute Dienste erwiesen und ich hab mal irgendwie gehört, dass Sex jung hält!“

BITTE WAS?!? Moment...kurz mal sortieren....das sind eindeutig zu viel Infos auf einmal! Also Alexis heißt eigentlich Frank und ist so wieso es aussieht ein Betrüger und wahrscheinlich noch ein Mörder, der und jetzt kommt die Krönung mit der Alten regelmäßig poppt, damit sie die Klappe hält! Ich glaub ich...muss kotzen!!!


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14.01.2010 00:09
#718 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Während Marc immer noch an der angelehnten Tür stand und sich die Worte durch den Kopf gehen ließ, kam ihm plötzlich nur ein Gedanke:

Scheiße....Gretchen! Ich muss sie warnen! Bevor es wirklich zum Super GAU kommt und er sie womöglich auch noch umlegt, wie diesen Alexis oder was weiß ich!

Deshalb drehte er sich schnell um ging schnellen Schrittes ins Stationszimmer, um mit Gretchen zu warnen.

Unterdessen ging das Gespräch im Zimmer weiter. „Gut....Dann sind wir uns ja wohl einig!“ meinte Alexis und beschloss dann das Thema auch zu beenden weil es im Krankenhaus einfach zu gefährlich war darüber zu reden.

Gretchen hatte da ganz andere Sorgen. Denn mittlerweile hatte Sabine es doch irgendwie geschafft ihre Aufmerksamkeit in Bezug auf ihre Karten zu ergattern und erklärte ihr die Karten, die sie ihr gelegt hatte.
„Also wie gesagt...das ist das Keltische Kreuz....“ begann Sabine und fuhr trotz Augenrollen von Gretchen unbehelligt mit ihrer Erklärung fort. „Ich habe das jetzt in den letzten Wochen immer wieder gelegt und jedesmal kommt ungefähr das dabei raus!“
„Sabine...Tun sie mir nen Gefallen?!“
„Klar Frau Doktor!“
„Wenn sie mich schon unbedingt damit nerven müssen, beeilen sie sich bitte damit okay? Ich hab nämlich auch noch was zu tun!“
„Natürlich. Also das ganze besteht aus 10 Karten. Dabei beschreiben die ersten vier die Gegenwart und ihre Einflüsse. Die sind ja noch ganz normal. Also für ihre Verhältnisse.“
„Bitte?!“
„Na ja....Wir wissen ja, dass sie sich nicht entscheiden können.“
„Ich HABE mich bereits entschieden, falls es ihnen in der letzten Zeit entgangen sein sollte!“
Plötzlich setzte Sabine einen bedrohlichen Blick auf und meinte: „Und das war falsch!“
„Ach! Sie reden sich da wieder was zusammen! Wieso sollte es denn falsch sein?!“
„DARUM!“ Sie deutete energisch auf Karte Nummer 6.
„Äh...ja...schön! Und was ist damit?“
„Das beschreibt das, was in nächster Zeit passieren wird!“
Und da war er schon wieder: Der Teufel! Auch wenn sich die junge Blonde nach wie vor dagegen wehrte und versuchte das alles irgendwie abzutun, aber ein bisschen mulmig wurde ihr schon und sie fragte: „Und was bedeutet der?“
„Sie werden enttäuscht werden!“
Gretchen lachte kurz gespielt. „Wer sollte mich denn bitte enttäuschen?! Außerdem bin ich das ja in der zwischenzeit schon gewohnt...also irgendwie!“
„Diesmal wird es aber anders sein! Glauben sie mir! Wenn sie nichts unternehmen, passiert ein Unglück!“ Wieder deutete sie auf eine Karte. Diesmal die letzte ganz oben rechts. Gretchen sah kurz auf das bunte Stück Pappe und konnte es in diesem Moment nicht verhindern, dass ihr ein kalter Schauer den Rücken runterlief. Deshalb räusperte sie sich kurz und meinte: „Äh...und das da heißt was?“
Die Schwester lächelte gequält und meinte: „Ich glaube....das wollen sie gar nicht wissen Frau Doktor.“


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Dornröschen Offline

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14.01.2010 06:45
#719 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Morgen Mädels
Freut mich, dass euch gestern die Teile gefallen haben. Da ich nachher los muss, werd ich jetzt noch einen reinstellen und dann wenn ich es schaffe und ihr natürlich wollt, heute nachmittag noch einen, wenn ich wieder komme

Einen schönen Tag und liebe Grüße
Eure Vanny




„Hehe....Doch doch Sabine! Ich will das wissen, als machen sie es jetzt nicht so spannend und sagen schon was sie so schreckliches für meine Zukunft sehen! Dann haben wir es endlich hinter und und ich kann zurück an meine Arbeit gehen!“
„Also schön....aber auf ihre Verantwortung! Also....Das ist „Der Gehängte“ und es bedeutet, dass sie sich zurück ziehen werden! Sie werden einsam sein und niemanden mehr vertrauen, weil sie so enttäuscht worden sind!“
„Aber....“ wollte Gretchen einwerfen, wurde aber sofort von der Schwester unterbrochen.
„Zuerst werden sie sich vielleicht dagegen wehren, aber schluss endlich unterwerfen sie sich der höheren Macht und geben einfach auf!“
„Also das ist mit Abstand....“
Sabine sah sie erwartungsvoll an in der Hoffnung, dass sie ihr endlich glauben würde. Doch als Gretchen anfing zu lachen und weiter sprach versiegte diese Hoffnung wieder.
„Das Bescheurtste was ich ja gehört hab! Haha! Also ob ich...“
Sabine wurde mittlerweile wütend und packte alles wieder ein. „Ja ja.....Lachen sie nur....solange sie es noch können!“
„Also jetzt ist aber wirklich mal gut mit dem Humbug hier! Ich hab ihnen die schließlich nicht geschenkt, damit sie hier Angst und Schrecken verbreiten!“
„Dann haben sie also doch Angst!“
Gretchen atmete noch mal tief durch. „Nein Sabine! Hab ich nicht! Und ich wäre ihnen wirklich dankbar, wenn sie mir in Zukunft nicht irgendwelche Probleme einreden würden, die es gar nicht gibt!“
Sabine sagte nichts, sah nur nach oben und murmelte vor sich hin. „Oh mein Gott! Es fängt schon an!“
„BITTE WAS?!“
„Na! Verdrängung ist der Vorbote zur Selbstaufgabe! Das....“
„Passen sie mal auf....Ich habe bei dem Blödsinn mitgemacht, um ihnen den Spaß zu lassen! Aber ich verbiete mir wirklich in Zukunft jegliche Einmischungen in mein Privatleben! Ist das klar?!“
„Wenn sie meinen....“
„JA! DAS MEINE ICH! Und jetzt werd ich mal zurück an die Arbeit gehen!“ Sie ging zur Tür und drehte sich dort allerdings noch mal um. „Ach ja! Und vergessen sie nicht die da (sie deutete auf die Karten) weg zu packen! Sie wissen sie ja was damit passiert wenn Dr. Meier die noch mal sieht!“ Sie grinste noch mal kurz und verschwand dann.

Als sie über den Flur ging regte sie sich so sehr über die Schwester auf, dass es sie fast schon wieder amüsierte. „Selbstaufgabe, Teufel, Unterwerfung, Verdrängung....manchmal hat sie echt nicht mehr alle Tassen im Schrank!“

Was kommt als nächstes? Ne blutige Verschwörung?! Dass ich nicht lache!

Das lachen verging ihr allerdings sehr schnell wieder. Denn plötzlich kam Marc auf sie zu und faselte irgendwas von wegen: „Sofort mitkommen....Alexis....Betrüger....habs gehört!“
Eine Weile ließ sie sich von ihm mitschleifen, doch dann blieb sie stehen, denn mittlerweile war das hier alles andere als lustig.
„Was ist denn verdammt noch mal heute mit euch allen los?! Habt ihr euch alle heimlich dem „Rettet Gretchen, sie rennt mit offenen Augen ins ewige Verderben“ Hilfstrupp angeschlossen und ich habs verpasst oder wieso machst du hier so einen Aufstand?!“
Marc sagte gar nichts dazu und zog sie einfach in sein Büro.
„Hey! Was soll das? Lass mich....“
Er hielt die Hand vor den Mund. „Schhhhht! Schrei hier nicht so rum! Sonst kommt noch das SEK, weil die denken ich wollte dich umbringen!“ witzelte er.
„Haha Marc! Wirklich sehr witzig! Ich lach mich tot!“
Mittlerweile waren sie an seinem Büro angekommen. Er öffnete ihr die Tür und meinte: „Kommst du jetzt freiwillig mit oder muss ich dich zwingen?!“ Dabei lächelte er sie an.
„Hab ich denn ne Wahl?!“ grinste sie zurück.
„Äh....Wenn ich es mir so recht überlege...eigentlich nicht!“
„Siehste!“
Also folgte sie ihm, blieb aber an der Tür stehen.
„Setz dich bitte!“
„DANKE! Ich steh lieber!“ erwiderte sie zickig und mit verschränkten Armen.
„Okay....Wie du meinst! Aber gib mir nachher nicht die Schuld wenn du umkippst!“
„Umkippen? Wieso sollte ich? Und jetzt sag mir endlich, was so ultra wichtig ist, dass es nicht bis nach der Visite warten kann!“
„Okay....“ Er atmete noch mal tief durch und kam auf sie zu, bevor er fort fuhr. „Pass auf Gretchen.....Das was ich dir jetzt sage....ist eigentlich total verrückt und wahrscheinlich wirst du mir das auch nicht glauben....aber....ich bitte dich....vertrau mir bitte nur dieses eine Mal!“
„Das muss ja sehr schlimm sein, wenn du hier so einen Affenzirkus machst!“


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14.01.2010 13:49
#720 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

„Ist es!“ Er nickte leicht.
Gretchen blickte ihn daraufhin an und wartete nun auf die Dinge, die da kamen. Doch Marc wusste nicht, wie er ihr das beibringen sollte und meinte unsicher: „Also...es ist so....ich hab da eben....“
„Komm zu Punkt Marc! Ich hab noch Visite und nach meiner Schwiegermutter will ich auch noch sehen, bevor ich nach Hause fahre!“
„Nein! Tu das nicht!“
„Was soll ich nicht tun? Zu Mechthild gehen oder nach Hause?“
„Beides...am besten!“
„Und wieso wenn ich fragen darf?!“ Mittlerweile war sie schon ziemlich genervt.
„Dein Mann ist ein Betrüger und deine Schwiegermutter steckt mit ihm unter einer Decke!“ ließ Marc dann die Katze endlich aus dem Sack.
Zu erst herrschte eine Weile Schweigen, bis Gretchen dieses brach und vor ihm in schallendes Gelächter ausbrach. „Hahahaha! Also Marc....hahaha....das ist mit Abstand das.....hahaha....Verrückste was du ja von dir gegeben hast! Wenn das ein Scherz sein sollte....hahaha....“ Sie hörte abrupt auf zu lachen und meinte so ernst wie nie zuvor. „Dann ein verdammt schlechter!“
Der Oberarzt packte sie daraufhin an den Schultern, als wolle er sie mal kräftig durch schütteln, damit sie wieder zur Besinnung kommt und sah sie durchdringend an. „Gretchen! Das war kein Witz! Ich habs eben selbst gehört! Er heißt in Wahrheit Frank und hat den wahren Alexis aller Wahrscheinlichkeit nach um die Ecke gebracht!“
„Klar doch Marc!“
„ES IST DIE WAHRHEIT VERDAMMT! Nenn mir einen Grund warum ich dich belügen sollte!“
Gretchen atmete tief durch und hob abwehrend die Hand. „Okay! Mal angenommen es wäre so! Wieso sollte Mechthild dann dabei mit machen? Ich meine...Immerhin sind es ja auch ihre Millionen, die er sich da angeblich unter den Nagel gerissen hat he?!“
„Ich wollte dir eigentlich die weiteren Details ersparen...aber du lässt mir keine andere Wahl! Sie hält nur die Klappe, weil er sie regelmäßig besteigt! Die haben da so ne Art Abkommen! Genaueres weiß ich auch nicht!“
„Achso! Genaueres weißt du also nicht! Und trotzdem kommst du hier mit so ner Horrorgeschichte um die Ecke!“
„Aber....“
Sie holte noch mal tief Luft. „Weißt du Marc....Ich hab dir ja wirklich schon einiges zu getraut, aber dass du soweit gehst und Alexis als Kriminellen hinstellst, nur weil ich mich für ihn und nicht für dich entschieden hab,....das ist selbst für dich ein starkes Stück!“ Anschließend ging sie zur Tür und verschwand einfach.
Der Oberarzt stand eine Weile einfach nur da und dachte darüber nach, was sie wirklich von ihm hielt. Doch dann besann er sich und lief zur Tür.
„Gretchen! Gretchen warte mal!“ rief er über den Flur, erreichte damit aber nur, dass sich ihre Schritte immer mehr beschleunigten.
Wieder mal musste die Tür dran glauben, die mittlerweile schon Kerben von seinen Tritten haben musste. „SCHEIßE!!!“
Plötzlich kam Mehdi vorbei und meinte lässig. „Also ich weiß ja nicht worum es jetzt schon wieder ging, aber die Tür kann in jedem Fall nichts dafür!“


Sorry Leute, aber erstens ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass sie ihm irgend etwas glaubt und zweitens schon gar nicht so ne Horrorgeschichte. Denn auch, wenn es ja der Wahrheit entspricht, klingt das ganze ja im ersten Moment für einen, der überhaupt keinen Schimmer hat, ziemlich abgedreht Aber wie gesagt, versprochen ist versprochen und am Ende dieses Kapitels wird sich vieles aufklären


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14.01.2010 14:38
#721 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Okay. Da ich heute meinen guten Tag hab und außerdem noch viel vorgeschrieben hab in den letzten zwei Tagen bzw. Nächten will ich mal nich so sein und euch noch einen geben Hoffe er gefällt euch und ihr sagt mir eure Meinung dazu

Einen schönen Tag und liebe Grüße
Eure Vanny



Marc reagierte allerdings gar nicht darauf und zog ihn stattdessen mit den Worten: „Ich brauch deine Hilfe!“ in sein Büro.
„Meine Herren! Hast du nen Geist gesehen oder hat dich Sabine jetzt mit ihren Tarotverschwörungen auch schon angesteckt?!“
„Was? Nein!“
„Die ganze Station hält sie damit in Schach! Sogar für manche Patienten legt sie die Karten!“
Normalerweise wäre Marc sofort im Sechseck gesprungen und hätte die Schwester anschließend zur Sau gemacht. Doch die Sache mit Gretchen war für ihn jetzt erstmal wichtiger.
„Ja schön! Ich werd später mal mit ihr reden, aber jetzt....“
Mehdi sah ihn daraufhin ungläubig an. „Äh...eine Frage....Wer bist du? Und was hast du mit meinem Freund gemacht?“
„Man Mehdi! Hör auf mit dem Scheiß! Ich hab echt ein Problem!“
„Ja also....Wenn du nicht schleunigst was unternimmst und der Professor bekommt mit, dass Sabine ihm seine Patienten vergrault und du nichts dagegen gesagt hast, dann Marc....könntest du Recht haben! DANN hast du garantiert eins! Und zwar ein ganz gewaltiges!“ scherzte Mehdi weiter.
„Ich hab gesagt ich kümmer mich drum okay?! Nur ist die Sache mit Gretchen jetzt erstmal wichtiger!“
„Gretchen? Hat sie dich etwa wieder abblitzen lassen?“ Er verdrehte kurz die Augen.
„Darum geht es jetzt ausnahmsweise mal nicht!“
„Ach nicht? Darum ging es doch in den letzten Wochen! Und da hast du gesagt du bist nicht in die sie verkanllt!“ Wieder lachte der Gynäkologe.
Marc reichte es dann so langsam wirklich. Wollte ihn denn niemand ernst nehmen?
„Alexis ist ein Betrüger!“ meinte er dann ziemlich laut, was Mehdi sofort abrupt aufhören ließ.
„Woher hast du das denn?“
„Ich habs gehört! Heute mittag!“
„Wie gehört?“
„Na gehört halt! Mit den Ohren! Du verstehst?!“
„Ja! Das war mir auch schon klar Marc! Aber wo, wie und was hast du gehört?“
Daraufhin wiederholte der Oberarzt noch mal alles was er eben auch Gretchen erzählt hatte.
„Nee ne?! Das is´n Witz oder?“
„Boah! Wieso glaubt ihr mir alle nicht verdammt noch mal?! Ich hab ganz genau gehört, wie die Alte den mit Frank und NICHT mit Alexis angesprochen hat!“
„Alle? Wem hast du denn noch alles davon erzählt?“
„Gretchen...eben....“
„Ja bist du denn von allen guten Geistern verlassen?! Du kannst doch nicht....“
„Was hätte denn Mister Oberschlau vergeschlagen hä? Nix sagen und darauf warten, dass der Irre sie womöglich auch noch um die Ecke bringt oder was?!“
„Und du meinst wirklich....also dass er den....wirklich....?“
„Ja wo soll er denn bitte sonst sein?! Im Erholungsurlaub auf den Bahamas oder was?!“ Er grinste ihn schief an.


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14.01.2010 16:37
#722 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Sooo. Einen Kleinen hab ich noch für euch


„Äh....nein.....natürlich nicht....aber....“
„Na siehste!“ Marc kam ihm nun etwas näher und meinte leiser: „Ich sag dir....der Typ is gefährlich! Mir war der Schleimscheißer ja von Anfang an nicht ganz grün! Wir müssen irgendwas unternehmen, bevor wirklich was schlimmes passiert!“
„Und....was schlägst du vor? Ich meine....du hast ja selbst gesagt....Gretchen glaubt dir nicht....Und...bevor du jetzt was sagst! Mir wird sie auch nicht glauben!“ Er hob abwehrend die Hände.
„Daran hab ich auch schon gedacht! Stell dir vor! Nein....Wir müssen ihm irgendwie auf die Schliche kommen und wenn wir dann Beweise haben....“
„Äh....Du meinst....wir sollen ihn beschatten?“
„Ja! So...in etwa?!“
„Marc! Wenn das wirklich ein Mörder ist, dann....“
„Boah Mehdi! Mach dir nicht in die Hosen! Bist du n Mann oder ne Memme?!“
„Äh....“
„Okay! DAS.....beantwortet dann wohl meine Frage! Dann werd ich es eben allein machen! Ich werde diesen Drecksack überführen und wenn es das letzte ist, was ich tue!!“
„Ich weiß nicht Marc. Sollten wir nicht lieber...also die Polizei einschalten?“
„Was willste denen denn erzählen? Dass ich zufällig gehört hab, dass der große Alexis von Buren in Wahrheit ein verdammter Betrüger is und zwischendurch seine Mutter poppt, damit sie die Klappe hält?!“
„Marc!“
„Ja was denn?! Ist doch so! Ey! Die bringen uns direkt in die Klappse und lassen uns da nich mehr raus!! Nee nee! Lass die Bullen mal schön daraus! Ich mach das allein!“
Mehdi seufzte kurz. „Gut. Wie du meinst. Aber sei ja vorsichtig!“
„Nee weißte! Ich lass mich direkt von dem abknallen! Meinste ich bin blöd oder was?!“
Marc lachte kurz. Doch Mehdi fand das alles andere als witzig. Um ehrlich zu sein hatte er jetzt schon die Hosen gestrichen voll.
„Marc! Also das ist nicht witzig!“
„Ja ja.“ Er schob ihn aus seinem Büro raus und setzte sich aschließend an seinen PC.

Doch wenn er und Gretchen eins gemeinsam hatten, dann die völlige Ahnungslosigkeit was den Computer betrifft. Deshalb überlegte er einige Zeit, merkte aber dann, dass ihm doch keine Wahl blieb und rief Sabine an.
„Sabine! In mein Büro! Sofort!“
„Ja...ja wohl Herr Doktor!“


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15.01.2010 07:05
#723 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Keine 2 Minuten später stand die Schwester dann in der Türe und fragte wie sie helfen könnte.
„Kommen sie her!“ forderte Marc und deutete auf seinen Stuhl.
„Äh...ich soll?“
„Ja!“ stöhnte der Oberarzt und gab ihr nachdem sie auf seinem Stuhl Platz genommen hatte weitere Anweisungen.
„Öffnen sie dieses Such..dings....äh programm da!“
„Sie meinen Google?!“
„Ja! WAS denn bitte sonst?! Gibt’s vielleicht noch mehr von den Dingern?!“
„Also...genau genommen wären da noch Ask, Yahoo, Lycos und.....“
Marc hob abwehrend die Hände. „Schon gut, schon gut! Das reicht! Nehmen sie einfach irgendeins davon! Hauptsache sie machen endlich hinne! Hab schließlich nicht den ganzen Tag Zeit!“
„Gut....Dann Google.“
„Ja! Wie auch immer!“ stöhnte Marc und verdrehte genervt die Augen. Denn er hatte nun wirklich keinen Bock sich eine Nachhilfestunde in Sachen Suchmaschinen im Internet von seiner Schwester geben zu lassen.
„Hab ich!“ meldete sich dann Sabine wieder.
Marc machte nun eine Handbewegung. Denn den Rest wollte er schon selbst erledigen. Nachdem er wieder auf seinem Stuhl Platz genommen hatte und schon mal die Tasten suchte, bemerkte er, dass die Schwester immer noch hinter ihm stand.
„Ja was?! Sie können dann gehen!“ fauchte er sie an.
Doch die Schwester dachte gar nicht daran! Sie war immer schon neugierig gewesen. „Was wollen sie denn suchen? Vielleicht kann ich ihnen ja helfen!“
„Nein! Können sie nicht! Und jetzt Abmarsch!“
Doch auch als Marc schon die ersten Buchstaben eingetippt hatte, stand sie immer noch da.
„Ja wird’s bald?!“ Mittlerweile war er schon mehr als wütend, dass sie sich einfach seinen Anweisungen wieder setzte.
Sabine zuckte angesichts des schroffen Tonfalls zusammen und suchte anschließend das Weite. Nachdem Marc sich vergewissert hatte, dass sie wirklich weg war, schrieb er weiter.
Nach einigen Sekunden erschien dann eine neue Seite mit ziemlich viel Text, einiges davon unterstrichen.

So mal sehen....Charity...dingsda....unwichtig! Preis für jenes....Preis für solches....Boah! Was für ein polierter Lackaffe! Aber ich krieg dich! Verlass dich drauf!!

Nach ungefähr 20 Minütiger Suche fand er dann einen schon etwas älteren Artikelausschnitt. Zwar ging es darum auch im irgendeinen Preis oder sonst was, aber eines daran machte ihn verdammt stutzig!

Hä? Aber das ist doch nicht....Ob das der echte ist? Wenn ja....Bah! Is der Kerl hässlich!

In dem Moment, wo er die verdammte Druckertaste suchte, kam Sabine erneut rein. Schon auf ein erneutes Donnerwetter gefasst meinte sie leise: „Herr Doktor....Die Akte von Frau Heinrichs...da müssten sie mal....“
„Ja ja....Legen sie sie dahin!“ meinte Marc kurz angebunden und suchte immer noch die Taste.
„Kommen sie klar?“ meinte sie dann nach einiger Zeit, in sie ihn beobachtet hatte.
„Seh ich so aus?!“
„Äh...nein....“
„Na also!“ Anschließend widmete er sich wieder der Tastatur und murmelte vor sich her: „Wo ist diese Scheiß-Taste?!“
„Welche suchen sie denn Herr Doktor?“
„Den Drucker!“
Daraufhin kam sie ein bisschen näher auf ihn zu und meinte: „Darf ich?“
„Bitte! Tun sie sich keinen Zwang an!“
Mit einem gekonnten Handgriff drückte sie dann die Taste und schon fing der Drucker an zu arbeiten.
„Bitteschön!“
„Ja...äh....Danke!“
„Wer ist denn das?“ Sie lugte auf das Blatt Papier.


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15.01.2010 11:59
#724 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

„Äh....Geht sie nichts an! Privat!“ erwiderte er schnell und zog das Papier weg.
Doch Sabine war schneller und schrie fast: „Oh mein Gott! Ich hab´s gewusst!“
Marc verdrehte genervt die Augen. „Äh....Was genau haben sie gewusst?!“
„Na ja...Ich hab ja da so ein paar Wochen ein neues Hobby....Karten legen! Und da hab ich gesehen, dass der Frau Doktor etwas Schlimmes passiert und sie enttäuscht wird, weil....“
Den Rest hörte Marc schon gar nicht mehr. Wieso genau hatte er eigentlich noch mal gefragt?!
Das nächste was er dann von ihrem unwichtigen Gefasel wieder mitbekam war, dass sie verträumt zur Decke blickte, schief dabei lächelte und meinte: „Hach Dr. Meier! Ich find da ja so romantisch! Sie retten sie aus den Fängen des Bösen! Wie bei Dr. Rogelt Band 63 „Der Wolf im Arztkittel“!“
Marc verdrehte nur noch mehr die Augen und beschloss sie schnell zu unterbrechen, bevor sie ihm noch dahin schmolz und er die Sauerei machen weg machen musste.
Deshalb unterbrach er sie schnell. „Ja ja Sabine! Tun sie mir trotzdem nen Gefallen und hängen´s nicht an die große Glocke klar?!“
„Sie salutierte kurz und meinte: „Ja wohl Hauptkommissar Meier!“
Marc stöhnte äußerst laut und genervt und ließ sich auf seinen Stuhl fallen. Anschließend machte er eine abwertende Handbewegung. „Ja dann! Lassen sie mich mal ungestört weiter.... ja ermitteln ne?!“
„Soll ich ihnen vielleicht helfen? Ich meine....Ich kenn da so n paar Tricks! Gabi´s Spind hab ich ja damals auch geknackt!“
„Nein da....Bitte was?! Sie haben....“ Er sah sie mit weit auf gerissenen Augen an.
„Ja natürlich! Was meinen sie denn, wie die Frau Doktor damals in ihre Wohnung gekommen ist?! Sie wollte da Beweise sammeln, um heraus zu finden womit Gabi sie erpresst!“ plapperte die Schwester drauf los.
Marc dachte wirklich er wäre im falschen Film. Sabine war ihm zwar noch nie so ganz koscher, aber dass sie ne kriminelle Ader hat, das war selbst ihm neu!
Entgeistert schaute er sie an und meinte: „Ähm....Sabine....gibt es da vielleicht etwas was ich wissen sollte, bezüglich ihrer Nebenbeschäftigungen?!“
„Wie meinen sie das? Außer gelegentlich stricken mach ich sonst nichts!“ fragte sie immer doof.


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15.01.2010 13:56
#725 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Deshalb winkte der Oberarzt dann auch schnell ab und meinte: „Ah...vergessen sie es einfach!“ War bestimmt wieder sowieso nur blödes Geschwätz! Sabine und ne Spindtür knacken! Ja klar....
„Wie sie wünschen Herr Doktor! Aber wenn sie Hilfe brauchen....“
Wieder stöhnte er. „Dann schrei ich!“
„Nein! Nicht schreien! Das A und O bei der Detektivarbeit ist doch Diskretion und Fingerspitzengefühl!“
„Ja äh...“ Er musterte sie noch mal von oben unten. „Wovon sie ja wohl nicht so viel Ahnung haben dürften! Und jetzt raus! Ich muss arbeiten!“
„Ja wohl Herr Doktor Meier!“ meinte sie immer noch fasziniert und ging zur Tür. Als sie gerade sein Büro verlassen fiel ihm wieder was ein und er pfiff sie noch mal zurück.
„Ach und äh....Sabine?!“
„Ja Herr Doktor?“
„Unterlassen sie in Zukunft ihre Zukunfts....äh dings....Vorhersagungen! Bauen sie sich von mir aus bei sich im Garten n Zelt auf und machen das da oder was auch immer!“
„Aber....Ich hab gar keinen Garten!“
Wiedermal verdrehte Marc die Augen. Gab es eigentlich auch ne Auszeichnung für grenzenlose Doofheit?! Wenn ja, würde er sich gleich nachher die Anmeldepapiere für die Schwester holen!
„Ist mein Problem?! Dann stellen sie sich meinetwegen auf die Straße oder sonst wohin! Aber lassen sie meine Patienten in Ruhe und setzen ihnen keine Flöhe ins Ohr! Sie vergraulen ja noch alle!!“
„Aber bei der Frau Gerhard zum Beispiel da....“


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