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Dieses Thema hat 832 Antworten
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 Abgeschlossene Fortsetzungen!
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Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

01.01.2010 04:23
#676 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Also bevor ihr den neuen Teil jetzt lest, eins noch:

Ich bin weder Berlinerin noch ständig "breit" xD Also habt bitte ein Nachsehen bei dem nach folgenden. Ich hab wirklich mein bsetes gegeben



„Isch hätt gern noch ein!“ meinte Marc und hielt dem Wirt sein Glas hin.
„Meinen se nich se hätten so langsam mal jenuch! Ick meene...“
„Wann Schuss...äh Schluss is bestimm imma noch isch klar?!“
„Wie se meinen....Wat sollet denn sein? Noch ein Bier?“
„Nee! Was hartes!“
„Wat denn? Wodka, Cognac oder wat?“
„Wodka...nen doppelten bitte!“
„Okay?!“ meinte der Wirt immer noch skeptisch und gab ihm das Glas, welches der Oberarzt direkt auf Ex leer trank und gleich noch einen forderte.
Nach dem 5. streikte dann auch der Wirt und meinte: „Nee juter Mann! Jenuch is jenuch und sie haben mehr wie jenuch! Sonst kippen se mir nachher noch vom Hocker hier!“
Nachdem der ältere Mann sich auf keinerlei Diskussion einließ, wollte Marc auf stehen und meinte: „Dann eben nisch! Geh isch woanders hin!“
Der Wirt lachte kurz. „Na dann mal viel Glück! Ick glaube SIE schaffen noch nich ma den Wech bis zum Klo!“
„Quatsch hier keine Opern und geb mir lieber noch was von dem Ges...söff da!“ forderte Marc wieder.
„Also ick finde ja, sie sollten nach Hause gehen! Et is Heiligabend und sie sitzen hier und besaufen sich. Also wenn sie mich fragen....“
„Isch frag aber nisch! Und jetzt her damit!“ Er versuchte auf zustehen, um selbst an die Flasche Wodka zu kommen, scheiterte dabei allerdings kläglich.
„Upps!“ meinte Marc und versuchte sich irgendwie wieder auf zurappeln.
„Vejessen ses! Oder meenen se ick will noch nen Krankenwagen rufen?!“
„Nisch nötisch! Bin selschbst Arzt!“
„Na! Dafür sind se aber janz schön leichtsinnig! Ick meene mit so ner Alkoholverjiftung is nich zu spaßen! Also ick....“
„Ach leck misch doch am Aaasch!“ meinte Marc plötzlich, der es nun endlich mit Mühe und Not geschafft hatte aufzustehen. Allerdings dauerte es keine 2 Minuten und seine Beine versagtem ihm komplett den Dienst.

Währenddessen ging es im verschneiten St. Moritz besinnlicher zu. Nachdem Gretchen und Alexis gemeinsam den Tisch abgedeckt hatten, setzten sie sich auf die gemütliche Ledercouch in der Nähe des Kamins.
„So. Dann ist es wohl Zeit für die Geschenke!“ meinte Alexis mit einem Lächeln und holte die kleine silberne Kiste hervor.
„Moment! Ich muss noch gerade....“ erwiderte Gretchen und ging anschließend ins Schlafzimmer, um ihr Geschenk für Alexis zu holen. Nach einiger Zeit kam sie dann mit einem flachen Paket wieder zurück und gab es Alexis. „Hier für dich!“
„Danke!“ sagte er und fing an aus zu packen.
„Und? Wie gefällt es dir?“ fragte Gretchen unsicher, während er sich das Album mit den ganzen Bildern von Gretchen ansah und schwieg.
„Was ist den gefällt es dir nicht?!“ So langsam wurde sie immer unsicherer und meinte: „Ich weiß...es ist nicht viel und du bist besseres gewohnt, aber ich wollte....“ Weiter kam sie nicht, weil er ihr plötzlich den Finger auf den Mund hielt und sie somit unterbrach.
„Das....Das ist das schönste....was ich....jemals bekommen hab. Und das ist....mit keinem Geld der Welt zu bezahlen!“ sagte er dann immer noch etwas überwältigt und gab ihr einen langen leidenschaftlichen Kuss.
„Und jetzt deins!“ meinte Alexis plötzlich mit einem Grinsen und hielt ihr erneut die Schachtel hin.
„Für mich?“ fragte Gretchen ungläubig.

Was da wohl drin ist? Noch ein Handy ja wohl kaum. Was sollte ich denn auch mit zweien....

„Nun mach schon auf!“ Langsam wurde der junge Mann ungeduldig und zappelte nervös neben ihr rum.
„Okay.“ erwiderte sie und sah ihn nochmal an, bevor sie die rote Schleife löste. Doch als sie die kleine Kiste öffnete und sah was sich darin befand, erschrak sie kurz.

Nee ne?! Das ist doch nicht das was dem ich denke was es ist?! Der kann doch nicht einfach....

„Und was sagst du?“ riss sie Alexis dann wieder aus ihren Gedanken.
„Danke Alexis. Das ist wirklich....“ Sie schluckte kurz, schloss dann die Kiste und gab sie ihm zurück und meinte leise: „Aber das kann ich....das kann ich nicht annehmen....tut mir Leid....“


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Dornröschen Offline

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01.01.2010 11:34
#677 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

„Na? Jeht´s wieder?“ fragte der Wirt, als Marc wenige Sekunden später die Augen wieder aufmachte.
„Äh....ja....alles in Budda!“
„Na dat seh ick!“ erwiderte der alte Mann ziemlich sarkastisch und verdrehte die Augen, während der Oberarzt sich mit letzter Kraft an die Theke zurück setzte.
„Mensch Junge! Geh nach Hause! Du bis ja völlig feddisch!“
„Du hasch mir gar nisch zu sagen!“
„Dat hat doch keenen Sinn! Sach eenen von deener Familie Bescheid die sollen dich abholen!“
Marc blickte plötzlich traurig zu ihm hoch und versuchte noch einen letzten Tropfen aus dem Glas zu ergattern, auch wenn es bereits leer war und meinte: „Fam...Familie wasch isn dasch?
„Na Frau, Kinder, sowat halt!“
„Hab isch nisch!“
„Oh! Dat tut mir jetz leid!“
„Quatsch! Die Weiber sin doch eh alle verlogen! Alle male!“
„Oh man! Is immer übel wenn eenem die Frau wegläuft! Ick kenn dat!“
„Jo! Un deschalb hätt isch gern noch ein!“ Marc hielt ihm sein Glas erneut hin.
Doch der Wirt blieb hart und meinte: „Nee nee! Dat eenzigste wat du von mir noch kriegst is Wasser! Sonst nix!“
„Sch...Spielverderba!“ lallte der Oberarzt.
„Lieber dat als lebensmüde!“ erwiderte der Wirt locker.
Marc lächelte ihn darufhin nur müde und mit mehr als einem Silberblick an.
„Soll ick vielleecht en Taxi rufen?“
„Nee danke! Dasch schaff isch s....so gerade noch!“
Der Oberarzt bezahlte ihm die Zeche und stand dann vorsichtig auf.
„Na denne! Nen schönen Abend noch!“ meinte der Wirt plötzlich.
„Danke! Werdisch habn!“ erwiderte Marc und torkelte anschließend zur Tür.
„Dat bezweifle ick aba!“ murmelte sich der alte Mann daraufhin in den Bart und schmunzelte.

An der frsichen Luft angekommen, hatte der Oberarzt erstmal das Gefühl, als ob er vor eine Betonwand gelaufen wäre. Alles drehte sich in einem Kopf.
„Scheiße!“ murmelte er, versuchte aber dann trotzdem irgendwie den Weg nach Hause zu finden, was sich noch als aüßerst schwierig erweisen sollte.
Denn nach gefühlten drei Stunden und 10 km Fußmarsch, die in Wirklichkeit aber nur drei Straßen weiter, also höchstens 300 m waren, weil er andauernd 3 Schritte vor und zwei zurück setzte, sah er dann ein Schild „U-Bahn“.
„Du kommscht mir jerade Rescht!“ lallte er das Schild an und torkelte anschließend langsam die Treppe runter. Unten angekommen versuchte er irgendwie die Anzeigetafel zu entziffern. Dass die Schrift aber immer so verdammt klein musste!
„Isch glaubisch brauch escht ne Brille! *Hicks*“ meinte er, während er die Augen zusammen kniepte und versuchte irgendwas lesbares zu finden.
Plötzlich sprach ihn ein Jugendlicher an. „Ich glaube das einzige was du brauchst is ne Asperin morgen!“ Er lachte kurz und wollte weiter gehen. Doch der Oberarzt hielt ihn noch mal zurück. „Ey du! Kannscht du mir sagn wo es nach Hausche geht?!“
Wieder lachte der Junge. „Haha! Das kommt ganz darauf an wo „zu Hause“ is!“
„Na Berlin?!“
Daraufhin brach sein Gegenüber in schallendes Gelächter aus.
„Wat lachsten jetzt so blöd?!“
„Haha! Du bist echt gut! Solltest Comedian werden! Die Halle wär bestimmt immer voll! Maaaan Berlin is groß! Geht’s vielleicht auch n bisschen genauer?!“
„Ähm....irgendwasch mit Wascher....ja....“
„Wannsee?!“
„Ja isch glaub dasch warsch!“
„Na dann! Beeil dich ma! Die da....“ Er deutet auf eine Bahn „Is die letzte die dahin fährt!“ meinte der Junge immer noch lachend und ging anschließend.
Marc warf noch mal einen Blick zu dem Zug, der jeden Moment los fahren wollte und versuchte so schnell zu laufen wie er konnte. Auch wenn er sich kurz vorher auf die Nase legte, schaffte er es noch in letzter Sekunde die Bahn zu kriegen und stieg schließlich ein.
Sofort ließ er sich erstmal auf einen Sitze fallen und atmete tief durch. Denn langsam merkte er den Alkohol doch und er schaffte es kaum noch die Augen offen zu halten. Irgendwann verlor er den Kampf und schlief einfach ein.
Doch wenig später wurde er unsanft geweckt. „Den Fahrausweis bitte junger Mann!“ sprach ihn die junge Blonde nun schon zum vierten Mal an und schüttelte ihn leicht.


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01.01.2010 13:06
#678 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

„He was?“ meinte er plötzlich machte mit Mühe und Not die Augen auf.
„Den Fahrausweis bitte!“ wiederholte sie nochmals und mittlerweile ziemlich genervt.
„Öhm....joah....hab keinen?!“
„Tja! Das macht dann wohl 40 €! Dann brauch ich mal ihren Personalausweis!“
Marc angelte mühsam nach seinem Portemoinee und meckerte vor sich hin. „Ihr Weiber seid escht alle glaisch! Nur unscher Geld wollta!“
„Na hören.....“ Die Blondine wollte sich gerade verteidigen, als sie merkte, dass ihr Gegenüber total fertig mit der Welt war.
„Wohl ne lange Nacht gehabt was?!“ witzelte sie, während sie die Personalien notierte.
„Wasch geht sie dasch an?!“
„Na ja...sie sehen zu mindestens so aus!“ lachte sie.
„Ja ja. Sehr witschig isch lach dann sch...später ne?!“
Die junge Frau widmete ihm noch einen mitleidigen Blick und schrieb dann weiter.
„Ach dasisch doch alles Kacke!“ begann Marc plötzlich zu jammern und faselte weiter vor sich hin, was die Blondine dann doch stutzig machte.
„Sagen sie mal....“ meinte sie plötzlich. „Was bringt eigentlich einen Mann wie sie dazu, hier nachts um halb 2 völlig besoffen am Heiligen Abend quer durch Berlin zu fahren?! Haben sie kein zu Hause oder was?!“
Marc hob kurz seinen Finger, als wolle er etwas erklären und lallte dann los: „Alscho schtu Frage eins....dasch isch nur ihre Sch....Schuld!“
„Meine? Wieso denn das?“ fragte sie erstaunt.
„Nee! Gr....Gretschen un dieser Sch...Schnöschel. Die hocken jescht da auf dem Berschen bai den sieben Sch...schwergen un misch lässcht sie hier alleine....finden sie das gerescht?!“
„Ähm....ja....also....sie sehen mir gar nicht so aus, als ob ihnen die Frauen weglaufen würden.“ Sie musterte ihn noch mal von oben bis unten und dachte sich die „leichte“ Fahne die ihr schon die ganze Zeit entgegen flatterte weg und meinte dann: „Also eher im Gegenteil!“
Marc konnte nicht anders als kurz zu lachen. „Tscha! Alle hätt isch haben können, alle! Aba isch will nur sie, verstehn sie?!“ erwiderte er und fügte anschließend noch leise und traurig hinzu: „Nur sie....“


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01.01.2010 14:37
#679 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

„Hmm....“ meinte die junge Blonde nur und gab ihm anschließend seinen Ausweis zurück. Sie wollte gehen, doch Marc hielt sie fest und lallte weiter vor sich hin. „Aba ein Mann musch wischen wanna verloren hat. Wenn sie lieba diesen Aktschienhaini will, dann scholl sie! Daranisch nur diese Sch....Schlampe schuld! Isch hasche sie! Isch hab verschucht sie zu vergeschen...aba es geht nischt!“
„Wen jetzt?! Die Schlampe, wie sie sie nennen?!“
„Naaaaaain! Gretschen natürlisch! Mit ihren sch...schönen blonden Locken und den weischen Lippen und....“
Die Blondine wollte sich dann nicht länger antun und räusperte sich. „Ja äh....Ich muss dann auch mal wieder! Die Rechung schicken wir ihnen dann zu!“
Doch der Oberarzt hielt sie erneut fest. „Da schieht mans doch! Ihr Weiba hört einem eifach nie tschu! Ihr klaut unscher Hertsch, trampelt drauf rum un dann aufeinma seid ihr weg! Einfach scho! Un da sagta imma wir wären die Aschlöscher!“
Die junge Frau wusste mittlerweile überhaupt nicht mehr was sie dazu sagen sollte, blickte ihn nur entgeistert an und dachte sich ihren Teil.
„Un isch dachte sie wär andersch! Aba....Isch habscha imma gesacht! Liiebe isch scheiße! Eina blaibt imma auffer Sch....Strecke! Beantwortet dasch ihre Frage?!“ schloss er dann seine Erklärungen ab.
„Öhm....ja...denke schon. Wollte ich zwar ich jetzt zwar nicht sooo genau wissen, aber egal! Wissen sie was? Weil Weihnachten ist hab ich heute meinen guten Tag!“ Sie zerriss den Schein mit seinen Personalien und meinte dann noch. „Fahren sie nach Hause und schlafen sie am besten ihren Rausch aus! Morgen sieht die Welt dann wieder anders aus!“
„Näää! Das habisch länscht auf gegeben! Allesch hab isch versucht....allesch und nischt hat geholfen! Ach! Bringt doch eh alles nischt!“
Die Kontrolleurin war dann froh, wie er endlich aufstand, weil er am Ziel angekommen zu sein schien und schließlich ausstieg. Meine Güte! Es gab schon verzweifelte Menschen! Dachte sie sich und machte anschließend immer noch leicht Kopf schüttelnd ihre Runde.

Alexis starrte sie jetzt schon seit ein paar Minuten an, aber sein Gesichtsausdruck hatte sich keineswegs dabei verändert. Wieso wollte sie sein Geschenk nicht annehmen? Gefiel es ihr etwa nicht?! So hatte er sich das beim besten Willen nicht vorgestellt! Nach einiger Zeit fand er dann auch endlich seine Sprache wieder, wenn sie auch nur 2 Worte reichte.
„Aaaaber Sternchen!“
Gretchen seufzte. „Mensch Alexis! Ich find das es ja wirklich süß von dir, dass du mir sowas schenken willst....“
Er unterbrach sie, weil sein Sprachzentrum mittlerweile wieder vollständig funktionierte. „Ja aber wo genau ist denn dann das Problem?!“


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01.01.2010 16:33
#680 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

So bevor ich gleich los muss, stell ich noch schnell einen rein, damit ich heute dieses kap endlich abschließen kann. Also zu dem schlüssel das klär ich jetzt erstmal auf und zu marc, ja er tut mir auch leid, aber es dauert nich mehr lang dann bekommt er gesellschaft


„Verstehst du das denn nicht?! Ich kann und will das einfach nicht annehmen!“
Wieder sah er sie entgeistert aber auch ein bisschen geknickt an.
Deshalb stöhnte sie wieder leise und legte anschließend den Arm um ihn. „Sieh mal! So ein Auto....also das ist ziemlich teuer und....“
„Aber Geld spielt bei mir keine Rolle!“
„Für mich aber verdammt! Also...ich meine....Ich will nicht, dass du denkst ich wäre nur deine Frau, weil ich auf dein Geld scharf bin oder wie du damals auf dieser Party gesagt hast! So eine bin ich nämlich nicht! Verstehst du?!“
„Das weiß ich. Und deshalb lieb ich dich doch auch so sehr! Weil du anders bist als die anderen! Weil für dich noch andere Werte als Geld und Macht zählen! Deshalb hab ich mich in dich verliebt Gretchen!“
„Ja aber....“
„Und weil du mein Leben so unendlich bereichert hast, wollte ich dir auch mal was gutes tun!“
„Aber man zeigt einem Menschen doch nicht wie viel er einem bedeutet in dem man ihm so teure Geschenke macht! Das einzige was zählt ist doch....dass es von Herzen kommt!“
„Das tut es doch!“ Er nahm ihre Hände in seine bevor er weiter sprach. „Gretchen! Das das tut es!“
„Das mag ja sein, aber....ich kann das trotzdem nicht annehmen! Ich kann es einfach nicht!“
„Wieso denn nicht?“

Wieso will er das denn verdammt noch mal nicht in seinen Schädel kriegen?!

„Weil es nicht richtig ist! Ich hätte irgendwie immer das Gefühl in deiner Schuld zu stehen....und das will ich nicht!“
„Aber das ist doch totaler Quatsch! Gretchen....du alleine gibst mir so viel, das kann kein Geld der Welt aufwiegen!“
Sie sah ihn kurz an. „Meinst du das im ernst?“


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02.01.2010 01:45
#681 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

„Aber....wie sieht das denn aus? Ich meine...du schenkst mir dieses Auto, was weiß ich wieviel gekostet hat...“
Er wollte sie unterbrechen. „Äh....“
Doch die hob abwehrend die Hand. „Also eigentlich will ich das gar nicht wissen!“
„Okay.“
„Und ich komm hier mit so nem popeligen noch dazu selbst gebastelten Fotoalbum an! Das ist lächerlich!“
Er zog sie wieder ein Stück zu sich und sah ihr tief in die Augen. „Also erstens...ist das überhaupt nicht lächerlich und zweitens hättest du mir auch gar nichts zu schenken brauchen! Und weißt du auch wieso?“
Sie schüttelte kurz mit dem Kopf. „Mhh Mhh!“
„Weil ich alles habe was ich will! Und die Tatsache, dass du heute hier bei mir bist, macht mich zum glücklichsten Mann der Welt. Ich finde das ist Geschenk genug.“
„Das hast du aber jetzt schön gesagt!“ schwärmte sie und schmolz gerade innerlich wieder dahin.
„Das hab ich nicht einfach nur so gesagt, sondern auch so gemeint!“ Er holte noch mal tief Luft und hielt ihr nochmal die Schachtel hin. „Und du würdest mich noch um einiges glücklicher machen, wenn ich dir etwas davon zurück geben könnte....“
„Sie fiel ihm ins Wort. „Aber das tust du doch schon! Dieser Urlaub hier...“
„UND dieses Geschenk als Zeichen meiner Dankbarkeit annehmen würdest! Außerdem soll der Winter verdammt kalt werden. Also würd ich mir an deiner Stelle überlegen, ob du lieber auf deinem Rad fest frieren willst oder in Zukunft gemütlich mit dem Auto zur Arbeit fährst!“ meinte er dann noch bedeutend lockerer und zwinkerte ihr kurz zu.
Gretchen schwebte mittlerweile schon wieder auf Wolke 7 und konnte nichts mehr sagen. Zögernd nahm sie die kleine Kiste an sich und sagte leise: „Danke.“
„Heißt das du nimmst es an?“
„Hmm...“
Daraufhin lächelte er sie überglücklich an und meinte: „Aber ne Probefahrt is leider nich drin ne?! Musste leider bis zu Hause warten!“
„Das macht nichts.“
„Willst du ihn denn mal sehen? Also das Auto? Ich hoffe er gefällt dir!“
Sie nickte leicht. „Hmm.“
Daraufhin zog er sein Hand aus seiner Tasche und suchte das Bild. „Das ist das gute Stück!“ meinte er dann stolz und hielt ihr sein Handy hin.


Quelle: http://img.automobile.de/modellbilder/Mi...60653683959.jpg

„Oh! Der is ja putzig!“ freute die junge Blonde sich.
„Genauso wie du!“ meinte Alexis und gab ihr anschließend einen langen leidenschaftlichen Kuss aus dem schnell mehr wurde.

Dr. Mehdi Kaan lag in dieser Nacht schon seit ein paar Stunden in seinen Träumen, als ihn lautes Gepolter plötzlich auf schrecken ließ.
„Wasn das für´n scheiß?! Wieso paschtn der nisch?!“ fluchte Marc unterdessen, der versuchte in „seine“ Wohnung zu kommen.
Dem Gynäkologen wurde es dann zu blöd und er ging mit einer Porzellanvase bewaffnet, die er sich unterwegs aus einem der Regale gegriffen hatte zur Tür, um zu gucken wer da war. Langsam packte er die Klinke, immer noch seine „Waffe“ in der anderen Hand und öffnete zaghaft die Tür, um dem vermeintlichen Störenfried direkt eins überbraten zu können. Doch als er die Türe geöffnet hatte und sah wer da vor ihm stand, wenn auch nicht ganze gerade, konnte er nichts mehr sagen.
Das übernahm dann Marc für ihn. „Mehdi alta Freund! Was maschstn in mainer Bude?!“
„Marc! Was ist denn mit dir passiert?! Hast du etwa....“ Er brauchte gar nicht weiter zu sprechen, denn die Antwort servierte sein Freund ihm in dem Moment quasi auf dem Silbertablett oder eher gesagt vor seinen Füßen. Denn der Mischung aus Hochprozentigem hielt weder Marc´s Magen noch seine Sinne stand. Deshalb übergab er sich heftigst vor den Augen seines besten Freundes und sackte anschließend stöhnend in seinen Armen zusammen.


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02.01.2010 13:29
#682 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

„Scheiße....“ fluchte Mehdi nachdem er erstmal realisiert hatte was gerade passiert hatte und versuchte Marc anschließend mittels leichten Schlägen ins Gesicht wieder zu Bewusstsein zu bekommen, was ihm nach einigen Sekunden auch gelang.
„Boah sach ma! Was hast du alles getrunken?!“ fragte er ihn dann nachdem er die Augen wieder so halbwegs offen hatte.
„Nix....üüüüüberhaupt gar nischt!“
Mehdi´s Blick fiel wieder vor seine Füße und er meinte sarkastisch: „JA! DAS seh ich!“
Im Stillen freute er sich jetzt schon wie doof darauf die Sauerei weg zu machen und hätte seinen Freund am liebsten die Kotze eigenhändig auflecken lassen. Jedoch tat er ihm auch leid und er beschloss deshalb sich um ihn kümmern, bevor er noch mehr Dummheiten anstellte. Deshalb stellte er den jungen Mann so gut es ging wieder auf die Beine und meinte: „Na dann! Komm erstmal rein!“ Bevor er ihn anschließend fast schon zu seiner Couch schleifte, weil der Oberarzt am Ende seiner Kräfte war, und ihn schließlich darauf plumpsen ließ, um sich erstmal einen Wischmopp und nen Eimer Wasser zu holen.
Während Mehdi mit zugehaltener Nase den Boden sauber wischte, sah Marc sich dann um, soweit ihm das noch möglich war und meinte immernoch lallend: „Wasch maschten du in mainer Bude? Und wo is main Kicker? Isch will ne Runde sch...spielen!“
„DU spielst heute gar nix mehr und kommst erstmal wieder zur Besinnung verdammt!“ erwiderte Mehdi genervt und brachte anschließend seine Putzutensillien wieder weg.
„Oh Mehdi! Du bischt nisch maine Mutter ja?!“
„Nein das nicht! Aber dein Freund! Mensch Marc! Was zum Teufel hast du dir dabei gedacht dich zu laufen zu lassen?!“
„Ey allet isi!“
„Nee nix is easy!“ regte sich der Gynäkologe auf. „Meine Güte! So löst man doch keine Probleme!“
„Isch hab überhaupt kain Poob...leeeem.“


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02.01.2010 14:13
#683 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

„Doch Marc! Und zwar ein gewaltiges!“
„Schrei nisch so! Main Kopf!“
„Geschieht dir Recht! Und ich schreie so lange wie ich will! Immerhin is das meine Wohnung hier!“
Marc sah sich daraufhin nochmal um und meinte lässig: „Upps! Unisch hab misch schon gefracht seit wannisch so nen sch...scheiß Geschmack hab!“
„Kannst ja gerne wieder gehen, wenn´s dir nich gefällt, wenn du den Weg findest heißt das!“ erwiderte Mehdi mit einem gehässigen Grinsen.
„Mensch Alta! Du warscht aba auch schon mal bescher drauf! Isch weischaba was disch locka macht!“
Er wollte ausstehen um nach was flüssigem zu suchen, wurde aber von seinem Freund sofort zurück gehalten. „Du lässt mal schön die Finger von dem Zeug da! Und sagst mir lieber mal wieso du hier mitten in der Nacht vor meiner Tür stehst und mir vor die Füße kotzt, weil du so viel gesoffen hast, dass du nicht mal mehr gerade stehen kannst!!!“ Mit jedem Wort war der Gynäkologe lauter und wütender geworden, bis er am Ende vor Marc stand und ihn regelrecht anschrie.
„Boah ey! Wasch hat disch denn geritten?! Biste nisch dran gekommen oder waaas?!“
„Noch ein Wort und ich hau dir eine rein! Vielleicht wirste dann mal wieder normal!“
Marc hob schützend die Hände. „Isch ja guuuut!“
Doch für Mehdi war nix gut! Es war halb 3 in der Nacht und er sollte eigentlich friedlich in seinem Bett schlummern, stattdessen hatte er jetzt seinen total besoffenen Freund an der Backe und durfte sich mit deren Problemen rumschlagen. Als ob er nicht genug eigene hatte! Deshalb lief er auch hektisch im Zimmer hin und her, fasste sich an den Kopf und murmelte immer wieder: „Ich glaub das alles einfach nicht!“ vor sich her.
„Ischt das irgend so ne neue Methode das Zimmer auszumeschen oda warum tiegaschte hier so rum?!“
„Ich hab dir gesagt du sollst die Klappe halten! Mit dir red ich erst wieder wenn du nüchtern bist!“
Mehdi redete noch mit dem Rücken zu ihm stehend auf ihn ein, brach aber seine Moralprdeigt abrupt abrupt ab, nachdem er sich zu seinem Freund umgedreht hatte und dem Moment sah, dass er wirklich schon eingeschlafen war....im sitzen! Er nahm sich die Decke über der Couch deckte Marc damit kurz zu.
Der Oberarzt kuschelte sich in die Decke ein. „Hasenschahn....“ flüsterte der leise....


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02.01.2010 17:00
#684 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Mehdi schüttelte kurz mit dem Kopf. „Und wie wir reden werden! Verlass dich drauf!“ murmelte er, bevor er sich wieder auf den Weg in sein gemütliches Bett machte.

Das setzte er dann am nächsten Morgen auch direkt in die Tat um, als Marc völlig verkatert und mit einem steifen Nacken wach wurde.
„Na? Auch so gut geschlafen?“
„Me...Mehdi! Was....?“ Weiter konnte der Oberarzt nicht sprechen, weil er plötzlich merkte, wie ihm der Kopf brummte.
„Asperin oder lieber das womit du aufgehörst hast?! Ich mein...sollte man ja....Wobei dürfte schwierig werden, denn das was noch davon übrig war, war ja irgendwie undefinierbar!“ stichelte sein Freund.
„Boah Mehdi! Halt einfach deine Klappe und gib mir ne Asperin!“ motzte Marc und fasste sich an den Kopf, während er langsam auftstand. Er wusste gar nicht was ihm mehr weh tat. Der Kopf oder der Nacken.
„Im Badezimmer über dem Waschbecken!“ gab der ihm nur kurz zur Antwort und begab sich anschließend in die Küche, um erstmal Kaffee zu machen.
Marc betrat in der Zeit das Bad und erschrak nachdem er in den Spiegel blickte.

Gott! Siehst du scheiße aus! Was hat diese Frau nur mit dir gemacht?! Aber damit is jetzt Schluss! Ein für alle mal! Bringt doch eh nix mehr....

„Hier!“ sagte Mehdi, als sein Freund nach einiger Zeit wieder aus dem Bad kam und hielt ihm die Tasse Kaffee hin. „Den kannste bestimmt gebrauchen!“
„Nee danke! Ich geh jetzt! Und danke noch mal, dass ich hier pennen durfte!“
Er wollte gerade die Türe öffnen, als Mehdi ihn zurück hielt. „Moooooment mal! Du wirst nirgendwo hingehen, bevor du mir nicht ein paar Fragen beantwortet hast!“ meinte er und zog ihn prompt wieder zurück in seine Wohnung.


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02.01.2010 23:30
#685 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

So ihr lieben!
Wie ihr seht ist das kap schon wieder zu ende. bin zwar mit dem weihnachtsgedöhns nich ganz so geplant fertig geworden, aber ich hoffe ihr seht es mir nach und erfreut euch trotzdem an dem nun folgenden epilog



http://www.youtube.com/watch?v=u2Uy68Xrgos

Der nächste Morgen....

Für manch einen von uns hält er die ein oder andere Überraschung parat. Und nicht immer scheint uns die Sonne entgegen, wenn wir die Augen öffnen und plötzlich erkennen müssen, dass eigentlich nichts mehr so ist, wie es mal war.....
(Gretchen wachte am nächsten Morgen langsam wach und erschrak erstmal. Denn bis gerade eben lag sie in ihren Träumen noch jemand ganz anderem. Sie stand leise auf und schlich sich anschließend aus dem Haus.)

Wir deutlich vor Augen geführt bekommen, dass wir vor manchen Problemen einfach nicht weglaufen können., weil sie uns früher oder später doch immer wieder einholen, auch wenn wir uns noch so dagegen wehren..... (Nachdem Mehdi seinen Freund zurück in die Wohnung gezogen hatte, platzierte er ihn auf einem Stuhl, lehnte sich selbst gegen die Küchenzeile und forderte eine Erklärung! Bedingt durch die starken Kopfschmerzen, knickte Marc schließlich ein und begann zu erzählen, was in den letzten Tagen alles passiert war.)

Und wir zutiefst bereuen was war getan haben, am liebsten alles ungeschehen machen würden und es uns in der Seele weh tut, gerade die Menschen, die für uns das Wichtigste überhaupt sind, hintergehen zu müssen..... (Alexis wurde schließlich durch das Piepen seines Handys geweckt. Zunächst wunderte er sich wo Gretchen war, schaute dann aber erstmal auf die SMS, die gerade angekommen war. „Schönes Fest mein Hengst! Und denk dran wenn du wieder hier bist holen wir alles nach! Ich zähl auf dich!“ las er und hatte das dringende Bedürfnis sich zu übergeben. Wie sollte er denn jemals aus der Nummer wieder raus kommen?!)

Trotz allem können wir die Zeit nun mal nicht zurück drehen....

Auch wenn wir gerne mal unsere eigenen Fehler vergessen und stattdessen lieber über andere urteilen, werden wir schnell feststellen müssen, dass wir im Grunde nicht viel besser sind.....
(Mittlerweile diskutierten die beiden Ärzte heftigst, so dass beinahe die Wände wackelten. Einer versuchte den anderen von seiner Meinung zu überzeugen. Bis Mehdi einmal kräftig auf den Tisch donnerte und ein Machtwort sprach. Marc wollte ihn unterbrechen, aber der Gynäkologe ließ sich nicht beirren und zählte der Reihe nach die Dinge auf, die ER bis jetzt gründlich verbockt hatte und was somit Gretchen schon alles schlucken musste! Und trotz allem auch nie auf gegeben hatte.)

Und wir, selbst wenn wir uns noch so bemühen, es nie schaffen werden unsere Vergangenheit gegen die Zukunft ein zu tauschen..... (Alexis schmiss sein Handy zurück auf den Nachtschrank und raufte sich die Haare. Denn langsam drohte sein Lügengerüst ein zu stürzen. Wie würde Gretchen wohl reagieren, wenn er ihr die Wahrheit sagte? Es wäre vielleicht ein Schock für sie, aber doch noch lange nicht so schlimm, als wie wenn sie es irgendwann hinter rum erfahren musste, oder? Andererseits lief es gerade mit Gretchen so gut und er war froh, dass sie sich letztendlich für ihn entschieden hatte und er wollte nicht riskieren, dass das wieder zerstört würde. Aber wie sollte er das verdammt noch mal anstellen?!)

Sie wird immer wie ein Fluch auf uns liegen und uns verfolgen, egal wo wir sind oder was wir tun. Was uns jedoch nicht immer Angst machen muss.... (Gretchen war mittlerweile ein Stück gelaufen und befand sich nun an einem Abgrund von dem sie aus einen schönen Blick auf den See hatte. Mittlerweile machten sie die rotierenden Gedanken in ihrem Kopf fast wahnsinnig und sie hätte am liebsten einfach mal lauthals geschrien. Da ihr kalt war, griff sie in ihre Jackentasche, um sich wenigstens die Hände zu wärmen und hatte schließlich die Kette in der Hand. Mittlerweile hasste sie dieses Ding, weil es ihr immer wieder zu zu flüstern schien, wie egoistisch sie doch im Grunde war. Deshalb trat sie dann auch etwas näher an den Abgrund heran und wollte sie und somit auch die verbundenen Schuldgefühle einfach wegschmeissen. Doch als sie ihre Hand über den Abgrund hielt, weigerte diese sich aus irgendeinem ihr unerklärlichen Grund sich zu öffnen und somit los zu lassen.)

Denn manchmal verbinden wir mit ihr auch Erinnerungen. Schöne Momente oder kleine Dinge die mit keinem Geld der Welt zu bezahlen sind und somit einen unschätzbaren Wert für uns haben, den wir nie unterschätzen sollten. Wer weiß, wozu sie uns nämlich noch mal nützlich sein könnten....


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03.01.2010 11:32
#686 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

So. erstmal guten morgen Hoffe ihr habt alle gut geschlafen und seid nun bereit für den nächsten teil Also ich sage es gleich ich habe einen sprung von ein paar tagen gemacht und das hat auch einen grund. denn erstens wollte ich euch diesen super-duper urlaub nich mehr antun und zweitens was ist schon silvester wenn die beiden es nich gemeinsam verbringen können ne?! Außerdem gibt es da noch so einige andere dinge, die passieren werden in nächster zeit, wie ihr jetzt im ersten teil seht Also dann! viel spaß beim lesen und ich freu mich natürlich immer über kommis

Einen schönen tag noch und liebe grüße
Eure Vanny



- 18 -



Nicht immer ist alles rosa-rot.....

http://www.youtube.com/watch?v=7GGMvaNn7RQ

Denn wäre das so, hießen wir wahrscheinlich alle Barbie, unser Traumprinz Ken und vor allem wir Frauen müssten uns nicht mit so lebenswichtigen Fragen wie: Welche Kleidergröße setz ich mir dieses Jahr zum Ziel, herum schlagen....

Gretchen stand nach ihrem Urlaub in St. Moritz zu Hause in der Villa von Buren vor dem Spiegel und steckte sich die Haare hoch. Heute wäre ihr erster Arbeitstag nach ihrem zwei-Wöchigen Urlaub und somit auch ihre erste Begegnung mit Marc. Sie versuchte dieses Gefühl zu unterdrücken, aber dieses Kribbeln was sie verspürte wollte einfach nicht verschwinden. Nach einer Weile zog sie sich an und ging schließlich runter, um in ihr niegelnages neues Auto steigen. Da sie nicht die beste Autofahrerin war, wurde die Fahrt zur Klinik zu einer echten Herausforderung für sie.

Alles wäre perfekt und wir müssten uns keine Gedanken darüber machen, wie es weiter gehen soll....

Bärbel war an diesem Tag schon früh auf den Beinen und versorgte „ihre Schützlinge“. Sie hatte sich mittlerweile damit abgefunden, dass sie aus der Sache nicht mehr raus kam und sah diese Tätigkeit als netten Nebenverdienst an, die aber wohl bemerkt einige Risiken barg. Denn in ihrer „Fürsorge“ bemerkte sie gar nicht, dass sie beobachtet wurde.

Wir würden lieber zu unseren Gefühlen stehen und sie akzeptieren, anstatt sie zu betäuben....

Marc stand am Morgen ziemlich veknittert auf. Auch wenn Mehdi ihm in der vergangenen Woche mal so ordentlich den Kopf gewaschen hatte, war er immer noch der Meinung, dass es besser wäre, wenn er alles so lassen würde, wie es war, allerdings ohne Alkohol. Die Silvesternacht war dann entgegen aller guten Vorsätze doch nochmal feucht fröhlich gewesen und die Quittung bekam er jetzt dafür. Mit immer noch hämmerndem Kopf, trotz Asperin, machte er sich schließlich auf den Weg in die Klinik.

Und wir bräuchten keine Notfallpläne, um aus unserem bescheidenen Leben wieder etwas zu machen, für das es sich lohnt morgens früh auf zu stehen und sich auf den Tag zu freuen....

Mehdi griff in seinem Büro zu seinem Telefon.
„Privatdetektei Schmitz!“ meldete sich eine junge Frauenstimme am anderen Ende.
„Ja guten Tag....Dr. Mehdi Kaan hier!....Ich würde gern ihren Chef sprechen!....Achso okay. Ja also...ich brauche ihre Hilfe......Öhm....ja?!....Dabei meine Tochter endlich wieder zu finden....“

Aber erstens kommt immer alles anders und zweitens als man denkt. Und seien wir doch mal ehrlich....Wäre es nicht ziemlich langweilig, wenn alles perfekt und für uns vorhersehbar wäre? Wo bliebe denn da der Überraschungseffekt, der uns zugegebenermaßen manchmal zwar in peinliche Situationen bringt, aber auch sehr schön sein kann?


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03.01.2010 12:01
#687 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

So. Bevor ich gleich schon wieder los muss, schieb ich schnell noch den nächsten hinter her und geb euch noch ein bisschen was von meinem vorrat, der so langsam aber sicher immer mehr schrumpft


Jaa. Die guten Vorsätze. Jeder hat sie doch. Nach einer regelrechten Höllenfahrt zur Klinik, bei der sie fast an jeder roten Ampel den Wagen abgewürgt hatte und somit ein regelrechtes Hup und Schimpfkonzert nach sich gezogen hatte, hieß das für Gretchen wohl noch ein paar Fahrstunden zu nehmen, bevor sie die anderen Verkehrsteilnehmer erneut mit ihren „Fahrkünsten bereicherte“.
Als sie es dann endlich geschafft hatte und ihren neuen Wagen sicher auf einem der Parkplätze vor dem Klinikgebäude abgestellt hatte, wartete dann direkt die nächste Herausforderung auf sie. Ein mehr als schlecht gelaunter Oberarzt, der es sichwohl zum Ziel gesetzt hatte einen Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde für das größte Ekel zu bekommen, anstatt endlich mal Klartext zu reden.

„Hasenzahn! Schicker Wagen! Ich hoffe dein reicher Schnösel hat dir auch gleich ein paar Fahrstunden dazu gekauft! Denn eigentlich wollte ich das Jahr nicht mit ner Massenkarambolage beginnen!“ meinte Marc mit einem gehässigen Grinsen und schlug anschließend seine Autotüre zu, um schnellstmöglich in der Klinik zu verschwinden.
„Danke für die überaus nette Begrüßung!“ rief sie ihm noch in einem ziemlich sarkastischen Tonfall hinter her.
Er drehte sich noch mal um und zwinkerte ihr kurz zu. „Gern geschehen!“
„Ja ich freu mich auch dich wieder zu sehen....“ meinte sie dann eher leise und als er schon im Inneren der Klinik war. Nachdem sie dann noch einen persönlichen Kampf mit der Schlüssel Fernbedienung ihres Wagens ausgefochten hatte, machte sie sich dann murrend ebenfalls an die Arbeit.
Spätestens nach gut 10 Minuten Visite war dann für sie klar:

Marc Meier is back! Yeah! DAS kann ja heiter werden....


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03.01.2010 14:06
#688 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Ja. Marc Meier is back! Und wie er das ist Ich hab mich bemüht und werde es auch noch tun ihn in diesem Kapitel so richtig schön fies zu beschreiben, aber vorsicht! Gretchen von Buren lässt sich auch nicht mehr alles bieten ne?! Es darf also scharf zurück geschossen werden Aber keine Angst, es wird nich nur Kleinkrieg geben, sondern auch ab und an mal was schönes...hoffe ich zumindestens
So. Nun aber genug gequatscht! Hier dann jetzt der neue Teil. Hab jetzt GsD mal 4 std Luft und versuche in der zeit noch was für euch auf die Reihe zu kriegen

Liebe Grüße
Eure Vanny



All die ganze Mühe und Arbeit, die sie sich in den letzten Monaten gemacht hatte war für die Katz und es würde wirklich ein hartes Stück Arbeit diesen Menschen wieder zu dem machen, was er wirklich war! Obwohl....Wollte sie das überhaupt?! Immerhin hatte sie Alexis und war, soweit sie das bis jetzt beurteilen konnte, recht glücklich und zufrieden....

Na toll! Ich bin kaum ne halbe Stunde hier und schon mach ich mir wieder Gedanken, die ich ja eigentlich gar nicht haben dürfte....

„Hasenzahn! Nich träumen, arbeiten!“ maulte ihr Oberarzt sie dann wieder an und riss sie somit aus ihren Gedanken.
„Sabine! Der nächste!“ meinte er zu der Schwester, schnippte kurz mit dem Finger und signalisierte den Beiden damit, dass sie weiter zum nächsten Zimmer ziehen sollten.

„Puh! Das hält ja keiner mehr aus....die Laune! Ich brauch ne Pause!“ stöhnte Gretchen und ließ sich schließlich nachdem sie die Visite endlich hinter sich gebracht hatte, im Stationszimmer auf einen Stuhl fallen.
„Er ist schon die ganze Zeit so.“ kam plötzlich aus einer Ecke von Sabine, die gerade etwas aus ihrem Spind nahm.
„Oh Gott! Das kann ja noch heiter werden! Da streik ich aber! Dann soll er boxen gehen oder was weiß ich, aber nicht die Laune hier an seinen unschuldigen Kollegen auslassen!“ beschwerte Gretchen sich.
„Na ja....Also so ganz unschuldig sind SIE ja nich ne?!“

Danke, dass sie mich wieder daran erinnert! Aber 10 Minuten in denen ich mal keine Schuldgefühle hatte, reichen ja auch aus!!

„Das weiß ich selbst! Aber das lässt sich nun mal nicht mehr ändern! Passiert ist passiert! Ich wollte ja mit ihm darüber reden, wenn er nicht will, sein Problem nicht meins!“
Die Schwester räusperte kurz und schlug anschließend ihren Spind wieder zu. „Also....ähm....ich will mich ja nicht schon wieder einmischen, aber....machen sie es sich da nicht ein bisschen einfach Frau Doktor? Ich meine immerhin....“
Weiter kam sie nicht mehr. Denn plötzlich sprang Gretchen auf und meinte: „Dann...lassen sie es auch einfach in Zukunft!“ Sie ging zur Tür. „Und jetzt....muss ich in den OP! Mein Katalog füllt sich schließlich nicht von allein, ne?!“ meinte sie recht zickig und verließ anschließend den Raum.

„Äh....“ Sprach Marc sie dann auf dem Flur an und fragte sie auch sofort: „Wo willst du hin? Essen kannste in deiner Mittagspause!“ Er musterte sie von oben bis unten und meinte dann noch: „Wobei....es dir auch mal nicht schaden könnte einen Fastentag einzulegen! Man muss der Weihnachtsbraten gut gewesen sein!“
„Ey!“ Wollte sie sich zur Wehr setzten.
Doch er ließ ihr keine Chance. „Wir wollen doch nicht, dass dir dein Millionär am ende noch laufen geht, ne?! Wer soll denn dann das schicke Auto bezahlen was draußen steht?!“ fügte er dann noch in seinem üblich bissigen Tonfall hinzu.
Daraufhin beschloss sie sich das nicht mehr gefallen zu lassen. Den ganzen Morgen hatte die seine blöden Kommentare einfach runter geschluckt, aber jetzt war Schluss! Und es sollte scharf zurück geschossen werden!!!
Deshalb stellte sie sich auch provozierend vor ihn, in dem sie ihre Arme in die Hüften stemmte und ihn angrinste und erwiderte: „Hätteste wohl gerne was?! Dass Alexis mich nicht mehr will!“


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03.01.2010 16:40
#689 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

„Nö! Wie kommste denn darauf?!“ sagte Marc, machte auf dem Absatz kehrt und ließ sie einfach mitten auf dem Flur stehen. Am Aufzug angekommen drehte er sich dann noch mal um und meinte etwas lauter: „Bin eh froh, dass ich dich los bin!“

Er ist froh, dass er mich los ist?! Und das sagt der mir mal eben so einfach so?!

Sie blickte sich um und sah in die fragenden Gesichter ihrer Kollegen. Wiederrum andere tuschelten leise.

Nein Gretchen! Du fängst jetzt hier nicht vor versammelter Mannschaft an zu heulen! Du bist eine starke Frau und stehst da drüber....Du hast Alexis! Er liebt dich über alles und gut ist!

Doch plötzlich merkte sie wie ihre Augen entgegen aller Warnungen, die ihr Gehirn an dieser gesendet hatte, doch feucht wurden.

Scheiße! Gar nix ist gut! Überhaupt nix!

„Äh....Sie könnten dann auch mal weiter arbeiten! Hier gibt’s nix zu gucken! Die Show ist vorbei!“ meinte sie dann eher zickig an alle anderen auf dem Flur gerichtet, die, so schien es zu mindesten für die junge Blonde, für einen Moment wie Wachsfiguren da standen. So als ob jemand die Zeit einfach eingefroren hätte. Und trat anschließend auf schnellstem Wege die Flucht an.

Unterdessen lief eine Etage tiefer ein völlig nervöser Dr. Mehdi Kaan in seinem Büro auf und ab und wartete auf seine „Verabredung“. „Wo bleibt die denn?“ murmelte er vor sich her und zog weiter fleißig seine „Bahnen“.
Plötzlich klopfte es.
„Herrein!“ rief er.
„Dr. Kaan? Da ist eine junge Frau, sie sagt sie hätten einen Termin!“ meinte Schwester Gabi, die im Türrahmen stand.
Der Gynäkologe nahm daraufhin platz und massierte sich die Schläfen, bevor er stöhnend antwortete: „Schicken sie sie rein!“
„Geht es ihnen nicht gut Dr. Kaan?“ fragte die Schwester plötzlich und klang dabei fast etwas besorgt.
„Geht schon! Sie können dann auch gehen Schwester Gabi, danke!“
Die junge Frau zuckte nur noch mal kurz mit den Schultern und schloss anschließend die Tür wieder, nachdem sie Frau Schmitz rein gebeten hatte.
Die beiden begrüßten sich per Handschlag und Mehdi bat sie sich doch zu setzen. Da die Frau ein Profi ihres Fachs war, sah sie sich sofort möglichst unauffällig in dem kleinen Raum um und entdeckte auch gleich auf dem Schreibtisch vor ihr ein Bild.
„Ist sie das?“ fragte sie nur, nachdem sie sich einfach den Bilderrahmen genommen hatte und auf das kleine lachende Mädchen auf dem Bild, welches sich darin befand zeigte.
Der Arzt nickte nur kurz.
„Okay. Dann erzählen sie mir doch einfach mal was passiert ist!“
Nachdem Mehdi ihr die ganze Geschichte berichtete hatte, stutze sie erstmal.
„Und ihre Frau ist also eine Edelnutte und hat die kleine einfach mitgenommen?“ vergewisserte sie sich noch einmal vorsichtshalber.
„Ja.“
„Okay. Und gibt es irgendwelche Hinweise auf ihren letzten Aufentshaltsort?“
„Wenn ich das wüsste, hätte ich ja wohl kaum SIE gerufen oder?!“ erwiderte er ziemlich sarkastisch.
Die junge Frau sah das allerdings ziemlich locker und meinte: „Wie ich sehe scheinen sie ihren Humor wohl nicht verloren zu haben!“


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03.01.2010 18:05
#690 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Als Gretchen am Nachmittag dann vor ihrem Elternhaus hielt, kam ihr Bärbel schon entgegen, um ihren neuen Wagen zu begutachten und viel ihr auch gleich quietschend in die Arme.
„Mama! Lass das! Das ist ja peinlich!“ blaffte sie ihre Mutter sofort an und drückte sie ein Stück von sich. Ihr hysterische Mutter fehlte ihr ja jetzt wirklich noch zu ihrem Glück! Nach so einem mehr als beschissenen ersten Arbeitstag.
Doch Bärbel verstand das wie immer nicht und meinte entsetzt: „Aber Margarethe! Was ist denn mit dir los?“
„Ach!“ Sie stöhnte. „Ich weiß doch auch nicht....es ist alles so....“
Frau Haase sah sie daraufhin fragend an. „Was stimmt denn jetzt wieder nicht? Du und Alexis ihr seid doch so glücklich!“

Bin ich das? Sagen wir mal so....Ich habe glücklich zu sein...irgendwie....

Gretchen beschloss dann lieber ganz schnell vom Thema abzulenken und meinte: „Ich bin auch eigentlich nur gekommen, weil ich die restlichen Sachen holen wollte.“ Sie ging an ihr vorbei und anschließend direkt die Treppe hoch in ihr Zimmer.
Bärbel besah sich noch mal den Wagen und strich kurz darüber. Ein lächeln huschte über ihre Lippen und freute sich: „Er hat ihr ein Auto geschenkt. Wie aufmerksam von ihm.“
Anschließend ging sie ebenfalls rein.

„So. Ich glaub ich hab dann alles! Wenn noch was fehlt komm ich die Tage noch mal vorbei!“ meinte Gretchen dann nach einiger Zeit und wollte mit ihrem Koffer zur Tür.
„Du bist schon wieder weg? Ich dachte wir trinken noch einen Tee und du erzählst mir wie euer Urlaub in St. Anton war!“ meinte Bärbel dann als sie schnell aus der Küche kam.
„ST. MORITZ Mama! Und wie soll es schon gewesen sein?! Kalt und....“
Ihre Mutter unterbrach sie dann und schwärmte vor sich her. „Ach! Das stell ich mir ja so romantisch vor! Ihr Beiden da in dieser kleinen Hütte, abgeschieden von der Zivilisation, vor dem Lodernden Kamin und....“
Gretchen hatte dann wirklich genug gehört und ging dazwischen. „Ja. War sehr....schön! Aber jetzt muss ich wirklich! Du weißt ja jetzt alles was du wissen wolltest!“
Noch eher Bärbel dazu kam etwas zu sagen, war die junge Blonde auch schon mit samt Koffer verschwunden und fuhr nach Hause.

Nach Hause....Wie das klingt....Ist auf jeden fall gewöhnungsbedürftig....Aber man gewöhnt sich ja an alles...irgendwie....Der Mensch ist ja ein Gewohnheitstier....also normalerweise....

Total müde betrat sie dann am Abend ihr neues altes „zu Hause“ und stellte den Koffer erstmal im Flur ab.
„Wenn du Alexis suchst...der musste noch mal kurz weg! Geschäfte!“ meinte Mechtild, die die Treppe runter kam.
„Achso.“ erwiderte Gretchen und ging erstmal in die Küche, um sich etwas zu essen zu machen.
Mechtild folgte ihr und meinte: „Aber wenn du auch einer alten Frau wie mir Gesellschaft leisten würdest, würde mich das freuen! Man sieht dich ja kaum noch!“


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03.01.2010 22:45
#691 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

„Ja...Viel zu tun in der Klinik und so weiter....“ erwiderte die junge Blonde, während sie sich den letzten Rest ihres Brötchens in den Mund schob. Nachdem sie dann zu ende gekaut hatte, sprach sie ihre Schwiegermutter nochmals an: „Du sag mal...Was ist jetzt eigentlich mit dem CT? Hast du da schon einen Termin vereinbart? Wenn nicht kann ich das morgen für dich machen!“
„Nein. Nicht nötig!“
Gretchen sah sie erstaunt an. „Wie jetzt?!“
„Ach! Weißt du mein Kind! Ich bin schon alt und gebrechlich....Da sind doch solche Untersuchungen nur rein Zeitverschwendung!“
Die junge Blonde riss die Augen plötzlich auf. Das konnte sie beim besten Willen nicht verstehen! „Aber....aber....“
„Lass mich einfach meinen Lebensabend hier mit euch verbringen. So wie es jetzt gerade ist, ist es gut.“
Gretchen schluckte. „Okay. Wenn das dein Wunsch ist....“
Eine Weile herrschte Schweigen zwischen den Beiden Frauen, bis Mechtild dieses erneut brach. „Ich freue mich, dass du dich doch dazu entschieden hast, zurück zu kommen. Mein Junge hat sehr gelitten in der Zeit, als du weg warst und ich musste ihn die ganze Zeit über ablenken.“
„Hmm...“ Mittlerweile war die junge Ärztin wieder so in Gedanken, dass sie die Hälfte von dem was die alte Frau sagte gar nicht mehr mitbekam.

Wieso sagt er mir sowas? Ich meine....erst sagt er mir, dass ich die Einzige bin, „schenkt“ mir quasi „sein Herz“ und dann bin ich ihm auf einmal wieder total egal?! So schnell kann doch eigentlich kein Mensch seine Meinung ändern! Es sein denn....ja es sei denn er hat mir die ganze Zeit etwas vorgemacht und alles was er mir an dem Abend gesagt hat war einfach nur wieder gelogen....wie immer eigentlich....

„Du Mechtild...sei mir nicht böse, aber ich glaub ich geh schlafen. War ein harter Tag heute und ich muss morgen wieder fit sein.“ meinte Gretchen plötzlich und ließ die alte Frau einfach stehen.

Oben angekommen schmiss sie sich auf das große Bett und zog die Kette hervor, die sie immer bei sich hatte. Eine Weile schaute sie das kleine Stück Metall nur an.

Was willst du mir sagen? Das passt doch alles nicht zusammen! Ich bin total verwirrt und....Ich MUSS einfach wieder einen klaren Kopf kriegen....bevor ich noch durchdrehe!

Schließlich legte sie das Schmuckstück wieder weg und fiel in einen mehr als unruhigen Schlaf.


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04.01.2010 01:08
#692 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Als sie am nächsten Morgen das Stationszimmer der Chirurgie betrat, war von Sabine zunächst einmal keine Spur. Doch als sie in den hinteren Raum ging, sah sie die Schwester an dem großen runden Tisch sitzen.
„Morgen Sabine! Wie ich sehe haben sie ja wirklich Spaß an meinem Geschenk!“ meinte Gretchen und ging zu ihrem Spind, um sich umziehen.
„Und wie! Und dank der Anleitung hab ich auch rausgefunden, wie man es macht!“
„Das freut mich ja für sie!“ erwiderte Gretchen und verdrehte kurz die Augen, in der Hoffnung, dass die Schwester sie jetzt nicht auch noch damit zu quatschen würde. Doch da hatte sie die Rechnung eindeutig ohne Sabine gemacht!
„Ja! Gucken sie hier!“ Sie deutete auf die drei vor sich liegenden Karten und erklärte: „Die hier steht für die Vergangenheit, die mittlere für die Gegenwart und die rechte für die Zukunft!“
„Aha?! Und...was bedeutet das jetzt....also im Klartext?“
„Also diese hier, „Das Rad des Schiksals“ steht laut Beschreibung für einen Neuanfang! Ich denke mal für die Zeit, in der sie von Köln hier hergekommen sind....“
Sabine wollte gerade weiter sprechen, als Gretchen ungläubig auf die Karten deutete und entsetzt fragte: „Äh....Sie haben MIR die Karten gelegt?!“
„Ja....Ich meine....auf die Horoskope ist ja heutzutage auch kein Verlass mehr....uuuund....“

Damit wäre die These wohl bestätigt! Sie hat sie echt nicht mehr alle! Wie kommt die dazu?! Ich hab sie überhaupt nicht darum gebeten!!

„Ja ja Sabine. Das...können sie mir ja dann noch mal erklären....irgendwann mal! Ich muss jetzt erstmal arbeiten!“
„Ja aber wollen sie denn gar nicht wissen, wie es weiter geht?! Hier...“

Oh nein! Ich bin verloren! Wieso musste ich blöde Kuh ihr auch so was schenken?!


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04.01.2010 11:07
#693 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Sabine ließ sich weder von ihrem Augen rollen noch lautem Stöhnen abschrecken und erklärte anhand ihrer Anleitung munter fleißig weiter und machte auch direkt mit der mittleren Karte weiter.
„Diese hier steht ja für die Gegenwart, also das was jetzt ist....“

Echt? Hätte ich jetzt nicht gedacht!

Die Schwester deutete auf die Karte, die einen alten Mann mit Umhang zeigte, der auf einem Berg stand und sich mit einem Stock stützte. „Der Erimit“ bedeutet im übertragenen Sinne Suche, Unentschlossenheit und manchmal auch Flucht!“
Wieso hatte sie eigentlich noch mal genau gefragt?! Gretchen rollte wieder mit den Augen und meinte: „Also...ich glaub ja so mal gar nicht an den Quatsch! Ist doch sowieso alles nur Mumpitz!“
Sabine riss die Augen auf und sprach mit gespenstig ruhiger Stimme weiter: „Unterschätzen sie niemals die Kraft der Astrologie! Der Kosmos....“

Bitte lieber Gott! Erlöse mich! Ich flehe dich an!!

Während Sabine weiter philosophierte kam dann plötzlich Marc rein und erlöste sie tatsächlich.
„Wie siehst´s aus Hasenzahn?! Hättest du vielleicht heute noch die Güte zur Abwechslung mal zu arbeiten oder was?!“ Er sah zum dem Tisch, an dem Sabine immer noch saß und auch noch die Deutung der letzten Karte vor sich hermurmelte: „Oh oh! Das sieht aber gar nicht gut aus....oh mein Gott!“ und meinte zu ihr: „Da könnten sie allerdings fast Recht haben, zu mindestens wenn sie nicht binnen 5 Sekunden den Scheiß da weggepackt haben und zurück an ihre Arbeit gehen!“
Die Schwester zuckte wie immer kurz zusammen und konnte gar nicht schnell genug die Karten vom Tisch räumen. Eine nahm sie allerdings an sich.
Gretchen begab sich dann auch zur Tür und meinte leise, während sie an Marc vorbeiging: „Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen werde, aber du warst meine Rettung! Danke!“

HÄ???

Marc sah ihr noch erstaunt hinterher, bis sich Sabine wieder zu Wort meldete. „Ich weiß sie hatten gesagt, ich soll mich nicht mehr einmischen, aber wenn sie nicht schleunigst etwas unternehmen, wird ein Unglück passieren! Sehen sie hier!“ Sie hielt ihm die letzte Karte unter die Nase.


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04.01.2010 15:36
#694 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

„Hatte ich nicht soeben gesagt sie sollen die Scheiße da wegpacken und an ihre Arbeit zurück gehen?!“
„Ja aber....“
Dem Oberarzt reichte es mittlerweile wirklich. Deshalb meinte er dann auch etwas lauter: „Sonst kann ich ihnen garantieren, dass mit Sicherheit ein Unglück passiert, weil ich dann nämlich persönlich dafür sorgen werde, dass sie auf der Stelle gefeuert werden! Ist das klar?!“ Mit jedem Wort war er noch mal lauter geworden, bis er die Schwester schließlich niederschrie, so dass diese nur stumm nicken konnte.
„Gut! Und jetzt geben sie mir mal die Akte von Herrn...dings...äh Schneider.“ meinte er dann in einem deutlich ruhigeren Tonfall und lächelte sie hämisch an, bevor er mit der Akte in der Hand aus dem Zimmer ging.
„Ich muss das unbedingt verhindern....“ murmelte Sabine in ihrem Wahn vor sich her nachdem alle das Zimmer verlassen hatten und sie die Karten vom Tisch räumte.

Bei der anschließenden OP versuchte Marc das Thema dann wieder aufzugreifen und meinte: „Sag mal Hasenzahn! Seit wann glaubst du überhaupt an so nen Schwachsinn?!“
Gretchen wusste sofort was er meinte.
„Tu ich doch gar nicht!“
„Ah ja?! Und wieso lässt du dir dann....mehr saugen....die Zukunft vorhersagen?!“
„Äh...Ich glaube du verstehst da was falsch! Ich hab sie nicht darum gebeten!“
Eine Weile herrschte Schweigen zwischen den Beiden, bis Gretchen beschloss das Gespräch wieder auf zu nehmen und ihn auf den Vorfall von gestern noch mal anzusprechen, weil ihr das einfach nicht aus dem Kopf ging.
„Wieso fragst du überhaupt? Kann dir doch egal sein, ob ich mir Gedanken über meine Zukunft mache oder nicht!“
„Hmm...Klemme!“
Sie sah ihn kurz an. „Oder etwa nicht?“


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04.01.2010 17:47
#695 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

So. Hier dann mal wieder ein neuer Teil von mir. Auf die Frage was Marc darauf antwortet gibt es wohl nur eins zu sagen: Wir kennen ihn ja alle und er wird ihr wohl kaum die Wahrheit sagen und nach der Nummer auf der Weihnachtsfeier schon erst Recht nicht! Außerdem kläre ich in diesem Teil um was für eine Karte es sich handelt, die Sabine so in Angst und Schrecken versetzt hat Nun aber genug gequatscht! Hier dann jetzt der neue Teil. Viel Spaß dabei und wie immer freu mich über eure Meinung dazu

Einen schönen Abend noch und ganz liebe Grüße
Eure Vanny



„Klar?!“ erwiderte er nach einiger Zeit, was aber eher einer Frage als einer klaren Antwort glich.
Sie sagte nichts mehr dazu, weil sie zu sehr damit beschäftigt war ihre Augen irgendwie trocken zu halten.

Ich bin ihm also echt egal...Naja...aber das hätte mir eigentlich nach seinem Auftritt gestern im Flur schon klar sein müssen, aber ich doofe Nuss musste ja unbedingt noch mal nach fragen! Scheiße....

Im Stationszimmer angekommen, überfiel sie dann direkt Sabine.
„Frau Doktor....Noch mal wegen dem Teufel....Also ich denke....“
Die junge Blonde unterbrach sie ungehalten. Sie hatte ja nun wirklich wichtigeres zu tun, als sich Sabine´s Gefasel anzuhören!
„Welcher Teufel bitte?!“
„Na den auf der Karte! Also ich denke ja damit ist....“
Wiedermal wurde sie von Gretchen unterbrochen, der es nun wirklich reichte. „Nee Sabine! Lassen sie mich endlich mit dem Quatsch in Ruhe! Ich kann´s echt nicht mehr hören!“ meinte sie mit vorgehaltener Hand.
„Aber....“
„Sagen sie mal...haben sie was an den Ohren?! Ich will davon nichts mehr hören! Meinen sie allen ernstes sie könnten mich umstimmen, nur weil so ein bunten Stück Pappe aus nem Haufen ziehen?!“
„Sie nehmen das vielleicht ernst. Aber das ist eine Warnung! Es wird etwas schlimmes passieren, wenn sie nicht....“
„Wenn ich nicht was?!“
„Wenn sie nicht noch mal reden.“
„Also ich weiß ja nicht ob sie es mitbekommen haben, aber er will nicht! Und ich werde ihm bestimmt nicht hinter her laufen so NETT wie er im Moment ist!“
„Ja aber das macht er doch nur, weil...“
„Ich ihm egal bin.....“ vervollständigte sie Sabine´s Satz.
„Nein!!!“
„Doch!“
„Das glaub ich nicht....“
„Hat er selbst gesagt....“
„Aber...“
Gretchen ließ sie gar nicht erst weiter sprechen und meinte: „Und ich wäre ihnen jetzt auch wirklich dankbar, wenn wir das Thema in Zukunft lassen könnten. Ich hab mich entschieden und mittlerweile denke ich...." Sie atmete noch mal tief durch und meinte dann fast schon heiser: "Dass es die richtige Entscheidung war....“

Auch wenn es sich nach wie vor falsch anfühlt....


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Dornröschen Offline

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05.01.2010 12:09
#696 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Die Schwester merkte dann, dass es keinen Sinn hatte und erwiderte immer noch skeptisch: „Na ja...also wenn sie meinen sie sind glücklich....“
„Glück...Was ist das denn schon? Glück kommt nicht einfach so vom Himmel gefallen! Man muss es sich hart erarbeiten! Außerdem wird nie alles perfekt sein!“
„Sie müssen es ja wissen!“ erwiderte Sabine dann fast etwas eingeschnappt und fügte noch hinzu: „Aber sagen sie nicht ich hätte sie nicht gewarnt!“
„Ja ja Sabine....“

„Hallo Sternchen!“ begrüßte sie Alexis sofort mit einem Kuss, als sie nach dem Dienst zurück in die Villa kam.
„Hy!“
„Und? Wie war dein Tag?“
„Ganz okay soweit. Und deiner?“
„Auch. Willst du was essen?“
Sie nickte.
„Na dann komm!“ meinte er und zog sie mit in die Küche.
Dort erwartete sie dann riesengroße Schüssel Schokopudding für sie ganz alleine.

Oh! Ist das süß! Den brauch ich auch nach so einem Tag dringend!

„Für mich?“
Er lächelte. „Joah. Ich weiß doch was meine kleine Naschkatze braucht!“
„Danke.“ Sie lächelte ihn ebenfalls an und widmete sich anschließend dem Pudding.


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05.01.2010 16:39
#697 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

So...Hier mal wieder ein etwas längerer teil. ich hoffe er gefällt euch auch wenn der Inhalt fast schon ein bisschen weh tut


„Musst du schon wieder los?“ fragte Franz am nächsten Morgen, als er mit seiner Frau am Frühstückstisch saß und sie plötzlich aufstand.
„Ja.“
„Also weißt du so langsam hab ich den Eindruck du arbeitest mehr wie ich! Ich meine...muss das denn sein? Du bist ja kaum noch zu Hause!“ Er nahm ihre Hand. „Wir wollten doch eigentlich unsere Rente genießen....jetzt wo Gretchen und Jochen aus dem Haus sind!“
„Du arbeitest ja auch immer noch und so lange will ich hier nicht versauern!“
„Aber das hat dich doch die letzten 30 Jahre auch nicht gestört!“
„Aber jetzt! Die Arbeit im Krankenhaus macht mir Spaß und ich fühl mich wohl!“ verteidigte sich die ältere Frau und ging nachdem sie ihm einen Kuss auf die Wange gegeben hatte zur Tür raus.

Als Gretchen an diesem Morgen aus ihren Träumen erwachte, fand sie neben sich auf dem Kissen einen kleinen Zettel vor.

Hallo Sternchen,

Musste schon früh los und hoffe, dass ich es heute Abend noch rechtzeitig schaffe, damit wir uns noch einen schönen Abend machen können. Lass dich nicht zu viel ärgern!

Ich liebe dich
Alexis


Sie schmunzelte kurz und stand dann auf. Bei dem Gedanken an einen neuen Arbeitstag verging ihr ihre gute Laune allerdings schnell wieder. Aber es half ja alles nichts! Also Augen zu und durch. So wie auch schon die letzten drei Tage! Deshalb stieg sie schließlich auch in ihren Wagen und machte sich auf den Weg in die Klinik. Der Vormittag verlief eigentlich recht ruhig. Zwei kleinere OP´s, die trotz Marc´s ständiges Gemeckere irgendwie hinter sich brachte und hier und da ein Notfall, die aber nicht allzu gravierend waren.
Als sie gerade ins Stationszimmer kam hörte sie, dass ihr Handy klingelte.
„Alexis! Schön, dass du anrufst!“ meinte sie sofort, weil sie seine Nummer bereits auf dem Display gesehen hatte.
„Ich dachte mir ich sag mal kurz hallo, nachdem ich heute Morgen einfach so klammheimlich verschwunden war.“
„Hmm.“
„Und bei dir? Alles klar soweit?“
„Ja. Weißt du denn schon, wann du zurück sein wirst?“
Mittlerweile war sie doch nicht mehr so ganz allein, wie sie annahm. Denn zwischenzeitlich hatte Marc den Raum betreten, um ihr zu sagen, dass die OP vorverlegt wurde. Dem Gesülze nach zu urteilen was sie die ganze Zeit über von sich gab, ließ es für ihn eigentlich nur den Schluss zu, dass sie mit ihrem Geldsack telefonierte. Er versuchte es krampfhaft zu unterdrücken, aber mit jedem lieben Wort von ihr kehrte die Eifersucht zurück.
Schließlich konnte er es dann nicht mehr ertragen und er beschloss dazwischen zu gehen. Er räusperte sich ziemlich laut, um ihr somit zu signalisieren, dass sie gefälligst auflegen und ihrer Arbeit nach gehen sollte. Gretchen sah kurz zu ihm rüber und meinte dann: „Du Alexis. Ich muss Schluss machen. Wir sehen uns dann vielleicht heute Abend.....Ja ich mich auch.“ Mittlerweile tippte Marc ungeduldig mit dem Fuß auf und ab und sah sie giftig an, weil sie immer noch nicht aufgelegt hatte. Sie sah noch mal kurz ihm rüber und merkte, dass er die Augen verdrehte.
Kurz bevor Gretchen dann auflegte meinte sie noch leise: „Ich....ich liebe dich.“ Auch wenn diese Worte nur sehr schwer über ihre Lippen kamen, fühlte sie sich danach irgendwie befreiter.
Ja. Für die einen war es wahrscheinlich so eine Art Rache für die letzten Tage voller Qualen und für die anderen eine weitere Bestätigung, dass sie letztendlich doch die Richtige Entscheidung getroffen hatten, obwohl sie ab und zu immer noch daran zweifelten.
„Sag mal....Seit wann führen wir denn während der Arbeitszeit Privatgespräche?!“ wollte Marc dann wissen, während sie ihr Handy wieder in der Tasche verstaute.
„Oh Marc! Jetzt komm! Das war wirklich nur ganz kurz und außerdem ist im Moment eh nix tun! Also reg dich hier mal nicht so künstlich auf! Ist schlecht für´s Herz!“ erwiderte sie grinsend und wollte anschließend gehen.


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05.01.2010 19:48
#698 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Doch der Oberarzt hielt sie am Arm zurück und zog sie anschließend etwas unsanft wieder ins Zimmer.
„Aua Marc! Du tust mir weh!“ jammerte sie und befreite sich auch gleich wieder aus seinem Griff.
„Jetzt pass mal auf! Auch wenn dein Vater hier der Chef ist, kannst du dir hier noch lange nicht alles erlauben! Klar?!“ schrie er sie regelrecht an.
„Ich weiß gar nicht, wieso du da jetzt so ein Drama daraus machst! Außerdem musst du mir das nicht ständig vorhalten! Ich kann schließlich auch nichts dazu, dass mein Vater hier Chef ist! Und Sonderrechte hab ich schon mal gar keine! Ich arbeite genauso hart wie alle anderen hier auch! Also wo ist bitte dein Problem, he?!“
„Das kann ich dir sagen! Und zwar, dass du hier lieber stundenlang telefonierst, anstatt wie eigentlich vorgesehen schon seit 10 Minuten im OP zu stehen!“
„Also erstens ja....waren das höchstens 5 Minuten und....Welche OP bitte? Die nächste ist doch soweit ich weiß erst in einer Stunde!“
„Du...das ist mir scheiß egal wie lange das war und wegen der OP, könnte daran liegen, dass die verschoben wurde! Sowas wüsstest du, wenn du dir ab und zu mal die Mühe machen würdest auf den OP Plan zu gucken!“
„Ey....“
„Und jetzt sieh zu, dass du innerhalb von 5 Minuten umgezogen bist und im OP stehst! Sonst....“ Er beugte sich ein Stück zu ihr runter, bevor er weitersprach und sie bei den letzten Worten frech angrinste.„Werd ich mal richtig sauer und glaub mir Hasenzahn.... Das willst du dann nicht erleben!“ Anschließend ließ er sie einfach stehen und machte sich auf den Weg in den OP.
Auf dem Weg zum OP ärgerte sie sich dann noch über ihren Oberarzt und fluchte leise vor sich hin. Unterwegs begegnete sie dann noch Mehdi.
„Hallo Gretchen! Wie geht’s?“
Doch sie nahm ihn gar nicht war und murmelte stattdessen nur: „Blöder Arsch....ich lass mich doch nicht fertig machen! Soweit kommt´s noch!“ vor sich her.


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06.01.2010 00:22
#699 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

„Hmm!“ meinte Mehdi und sagte etwas lauter und ein bisschen sarkastisch: „Danke für die nette Begrüßung Frau Doktor!“
Daraufhin drehte Gretchen sich abrupt um. „Oh Tschuldigung! Hab dich gar nicht gesehen!“
„Hab ich gemerkt, aber schön zu wissen, was du von mir hälst!“
„Was? Nein! Ich meinte nicht dich, sondern....“
Er unterbrach sie und führte ihren Satz zu ende. „Lass mich raten! Meier?“
Da sie immer noch so eine unglaubliche Wut im Bauch hatte, brach es plötzlich aus ihr raus. „JA! DIESER....dieser....“
„Arsch?!“ fragte Mehdi lässig.
„Genau! Was kann ich dafür, wenn die blöde OP verschoben wird und mir keiner Bescheid sagt?!“
„Also ich weiß zwar jetzt nicht soo genau worum es geht, aber es sieht ganz danach aus, dass ihr euch mal wieder wegen irgendwelchen Kleinigkeiten in der Wolle hattet, was ja an sich nichts mehr neues ist!“
„Was soll das denn jetzt schon wieder heißen?!“
„Och nichts!“
Gretchen wollte gerade etwas dazu sagen, als die Türe aufgerissen wurde und Marc seinen Kopf hin durch steckte. „Ja sach ma Hasenzahn! Soll ich dir vielleicht noch en Kaffee und n Stück Kuchen bringen oder was?!“
„Komme ja schon!“ knurrte sie zurück und verabschiedete sich anschleißend von Mehdi, um ihrem Oberarzt in den Op zu folgen.
Der Gynäkologe sah den Beiden Streithähnen kurz hinter her und ging anschließend Kopf schüttelnd zurück auf seine Station. Man konnte es sich aber auch wirklich schwer machen! Dabei war das Leben an sich doch schon beschissen genug!

„Sag mal! Geht’s noch?!“ maulte Gretchen nachdem sie im Vorbereitungsraum verschwunden waren und sie sich die Hände wusch.
„Joah. Läuft ganz gut und bei dir?“ fragte Marc betont lässig.
„Haha Marc! Verarschen kann ich mich echt selbst! Dazu brauch ich dich nun wirklich nicht!“
„Stimmt ja! Hatte ich fast vergessen! Hast ja jetzt alles was du willst, ne?!“
Sie drehte sich wieder zu ihm. „Was soll das denn jetzt schon wieder heißen?!“


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06.01.2010 13:40
#700 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

So hier dann auch mal wieder ein neuer teil der anderen story. hoffe wie immer ergefällt euch und freu mich über eure meinung dazu

einen schönen tag noch und liebe grüße
eure vanny



„Ähh....Nix?!“
Sie drehte den Wasserhahn wieder ab, schaute ihn noch mal an und meinte: „Also weißt du Marc! Manchmal versteh ich deinen Sarkasmus echt nicht!“ Bevor sie schnell im OP verschwand.
„Tja!“ meinte der Oberarzt nur kurz und folgte ihr.
Nach einer weiteren Höllen OP flüchtete sie dann regelrecht aus dem Saal und wollte nur noch eins: SCHOKOLADE!!!

Wenn der meint der kann mich fertig machen hat er sich aber geschnitten! Dieses Spielchen kann man nämlich auch wunderbar zu zweit spielen!!

Mit neuem Mut und vor allen Dingen Durst nach Rache machte sie sich dann schließlich auf den Weg zurück zu ihrer Station, wo sie im Stationszimmer auch direkt auf Schwester Gabi traf, die sie hinterhältig anlächelte und meinte: „Frau Doktor! Das freut mich aber sie zu sehen!“

Hört das denn heute nie auf?!

Gretchen lächelte kurz gequält zurück und erwiderte: „Ja äh....Ich mich auch!“

NICHT!!!

„Wohl nen stressigen Tag gehabt, was?!“ fragte die Schwester wieder hinterhältig und grinste sie dreckig an.
„Nee! Wieso?“
„Ach wissen sie! Manchen Menschen sieht man das einfach an!“

WAS???!!! Seh ich wirklich so schrecklich aus?!

Nachdem Gabi sich dann mit einem „Ja dann noch einen schönen Tag wünsch ich ihnen!“ verabschiedet hatte, wollte Gretchen zum Spiegel laufen und sich vergewissern, dass alles in ordnung mit ihrem Aussehen war. Doch dazu kam sie nicht mehr.
Denn plötzlich stand Marc im Türrahmen und grinste sie an.
„Sag mal! Hab ich was im Gesicht oder was ist so lustig?!“ fragte sie daraufhin schon fast zickig.
Ohne etwas zu sagen, kam daraufhin auf sie zu und strich ihr kurz über den rechten Mundwinkel. Auch wenn sie sich mit aller Kraft dagegen wehrte, aber für sie stand für einen Moment die Welt mal wieder komplett still und sie sah ihn verträumt an.
Auch Marc sagte nichts und fixierte sie stattdessen mit seinem Blick. Alles in Gretchen schrie: „Nun küss mich schon endlich!“ als er sich ihrem Gesicht langsam näherte.


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