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Dieses Thema hat 832 Antworten
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 Abgeschlossene Fortsetzungen!
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Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

25.12.2009 13:51
#626 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Einen hab ich noch. Gibt auch wieder ein bisschen Musik dazu

Doch Gretchen hatte nun wirklich von allem mehr wie genug! Sie schmiss die Blumen auf die Anrichte im Flur und meinte: „Guck doch einfach selber nach, wenn´s dich so brennend interessiert!!“ Anschließend ging sie ohne ein weiteres Wort hoch in ihr Zimmer und schmiss sich ins Bett.
Vorher hatte sie sich allerdings noch Musik angemacht. Diesmal vergewaltigte sie die Ohren ihrer Eltern mit Silbermond – Nichts passiert.

http://www.youtube.com/watch?v=Ml1s66xin60

Was soll ich bloß tun? Alexis rückt mir auch immer näher auf die Pelle....Ich meine ich bin wohl die, die das am ehersten versteht....will ja auch immer Klarheit! Und da wird es ihm bestimmt nicht anders gehen....Ich würde mich ja auch nochmal auf ihn einlassen...immerhin hab ich ihn ja geheiratet und ich denke sogar, dass ich ihn liebe, aber eben nicht so wie....Wieso kann ich ihn nicht einfach hassen? Das würde vieles leichter machen....

“Was hat sie denn jetzt schon wieder?” fragte Franz seine Frau genervt, nachdem er die Musik bis ins Schlfazimmer hörte, weil er morgen wieder früh arbeiten musste und dringend seinen Schlaf brauchte.
Doch Bärbel zuckte nur mit den Schultern und meinte: „Ich weiß es nicht. Sie redet ja nicht mit mir darüber.“
„Ja aber DAS DA ist auch keine Lösung!“ motzte der Professor und vergrub seine Ohren unter dem Kissen, was allerdings nicht viel brachte, weil die Schallwellen auch dort durch zu ihm durch drangen.
Nach einer Weile seufzte er erleichtert und meinte: „Na endlich....Ruhe!“
Doch da hatte er sich zu früh gefreut. Denn kurz darauf spielte ein neues Lied.

http://www.youtube.com/watch?v=ZLm_TQNehGQ

Obwohl...will ich das überhaupt? Also ihn hassen? Wir hatten doch eine super schöne zeit, auch wenn sie nur sehr kurz war....aber ich bereue nicht eine Sekunde davon! Ich muss das denk ich anders angehen....Es war halt wie ein wunderschöner Traum und jetzt bin ich eben wieder aufgewacht....und muss der Realität, dem wahren Leben ins Auge sehen und versuchen mein richtiges Glück zu finden. Aber ist Alexis wirklich der Mensch, nachdem man sein ganzes Leben lang sucht....wie ein fehlendes Puzzleteil, dass einen erst dann vollkommen macht, wenn man es denn gefunden hat? Aber wenn nicht er, wer sonst? Seien wir doch mal ehrlich....Bis jetzt haben mich doch alle Männer nur enttäuscht...außer Alexis...er war immer für mich da und ist es auch jetzt noch. Das dürften doch eigentlich Gründe genug sein, um ihm eine Chance zu geben, oder?

Bitte bitte schlagt mich nicht! Ist ja Weihnachten, ne?!


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Dornröschen Offline

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25.12.2009 15:10
#627 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

So Mädels!

Bevor ich jetzt gleich los muss setz ich noch schnell einen rein. Wie gesagt, wenn ihr mich killen wollt, dann macht´s bin ja eh weit weg

Trotzdem liebe grüße und einen schönen nachmittag
Eure Vanny



„Also mir reicht´s jetzt!“ meinte Franz plötzlich und wollte schon einen Satz aus dem Bett machen, um mit seiner Tochter mal über die Worte „Lärmbelästigung nach 10“ und „Zimmerlautstärke“ zu sprechen. Doch Bärbel hielt ihn zurück und meinte: „Lass mal! Ich geh....ich rede mit ihr.“
„Okay! Aber vergess ihr nicht zu sagen, dass sie diese grässliche Musik ausmachen soll....das hält ja keiner aus!“ grummelte der ältere Mann vor sich her.
„Franz! Nun sei doch nicht so! Das ist modern....heutzutage....da können wir einfach nicht mehr mit halten....sei froh, dass sie keinen Tesco hört.“
„Ähm....Butterböhnchen....ich hab zwar jetzt nicht soo viel Ahnung...aber heißt das nicht TECHNO?!“
„Ach! Diese ganze neumosische Kram! Davon verstehen wir alten doch sowieso nichts mehr!“
„Ich bin nicht alt!!“ wehrte sich der Professor sofort.
„Ja ja Franz....Ich geh dann mal...“
Und schon war sie verschwunden und klopfte kurze Zeit später bei ihrer Tochter an die Türe. Doch wie immer bekam sie keine Reaktion. Also öffnete sie die Tür und trat vorsichtig ein.
Gretchen lag immer noch auf dem Bett und schluchzte vor sich hin.
„Wenn du nicht darüber reden willst, muss ich das wohl akzeptieren, aber es bringt auch nichts wenn du hier nur rum liegst und Trübsal bläst.“ meinte Bärbel dann nachdem sie sich zu ihrer Tochter auf das Bett gesetzt hatte und ihr kurz über die Schulter streichelte.
„Ach Mama....Es ist einfach....alles zu kompliziert, verstehst du?“
„Na ja....“

Heißt dann wohl eher nein.....

Nachdem Bärbel dann die Klopfgeräusche ihres Mannes vernahm, ging sie zur Anlage und schaltete erstmal die Musik leiser. Anschließend ging sie zurück zu ihrer Tochter und nahm sie erstmal in den Arm, da die mittlerweile immer noch still vor sich hin weinte.
„Wieso versuchst du es denn nicht einfach nochmal mit ihm?“ fragte Frau Haase dann.

Das würd ich ja gerne....aber ich weiß nicht, ob ich das kann....Es wäre nicht fair Alexis gegenüber ihn als so eine Art Ersatz zu nehmen. Er liebt mich doch! Warum kann ich Marc auch nicht einfach vergessen? Dann wäre alles einfach.....

„Guck mal. Alexis gibt sich solche Mühe...die Blumen und....“ versuchte Bärbel sie weiterhin zu überreden, wurde aber von Gretchen dabei unterbrochen, die sie dann wütend unterbrach.
„Denkst du das wüsste ich nicht?! Aber....“
„Ach Margarethe! Vergiss doch mal diesen....diesen....Hallodri!!“
„Das würde ich ja gerne!! Aber...das ist nun mal nicht so einfach....ich....“
„Aber Kind! Er hat dich betrogen!!“ empörte sich Frau Haase plötzlich.
„DAS WEIß ICH SELBER!!!“ schrie Gretchen plötzlich, weil sie das Gefühl hatte, dass ihre Mutter sie einfach nicht verstehen wollte.
Bärbel merkte dann auch, dass es wohl wirklich keinen Sinn hatte. Deshalb stand sie auf, strich ihrer Tochter noch mal kurz über die Wange und meinte: „Denk einfach nochmal drüber nach, hmm?“ Bevor sie endgültig das Zimmer verließ, um auch schlafen zu gehen.


So wen´s jetzt noch interessiert, als nächstes kommt dann wieder ein Epilog


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Dornröschen Offline

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25.12.2009 20:23
#628 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

http://www.youtube.com/watch?v=bP9_bcDPW28

Wir geben uns so viel Mühe....

Um den Menschen zu finden, mit dem wir den Rest unseres Lebens verbringen wollen und bemerken dabei oft nicht, dass er schon da ist....
(Gretchen lag noch immer auf ihrem Bett und hing ihren Gedanken nach, als plötzlich ihr Handy klingelte. Sie nahm es von ihrer Kommode und las Alexis Nummer auf dem Display. Ob sie ran gehen sollte?)

Doch auch wenn wir meinen ihn endlich gefunden zu haben, ist es noch ein langer Weg zum Glück.... (Alexis wartete gespannt darauf, dass seine Herzensdame endlich abnahm. Doch nichts passierte. Als er nach mehrmaligem Tuten nur noch die Ansage ihrer Mailbox vernahm, beschloss er vorerst aufzugeben und legte sein Handy schließlich seufzend weg.)

Auf dem wir nicht nur einmal an eine Kreuzung kommen werden und wir uns entscheiden müssen, ob wir weiter kämpfen oder doch lieber aufgeben wollen.... (Marc war nach dem Dienst auf dem Weg zu seiner Wohnung. Dabei ließen ihn die Gedanken an diesen Tag und seine Ereignisse nicht los, trotz Radio, zur Ablenkung. Nachdem er fast einen Unfall dabei verursacht hatte, beschloss er erstmal rechts ran zu fahren und seine Gedanken zu ordnen.)

Doch wenn wir ganz ehrlich zu uns selbst sind....

Werden wir feststellen, dass wir alle unsere Fehler haben....
(Marc war in der zwischen Zeit zu Hause angekommen. Als er in seine Jackettasche griff, um seine Zigaretten raus zu holen, fiel ihm erneut der kleine Zettel auf, den Schwester Sabine ihm eben einfach in die Hand gedrückt hatte. Sollte er das wirklich tun? Würde das überhaupt noch irgendwas ändern? Oder war sowieso alles schon längst zu spät?)

Wir lügen und betrügen....Manchmal sogar uns selbst.... (Nachdem ihr Handy für lange zeit stumm blieb, fasste Gretchen sich ein Herz und wählte Alexis Nummer. Vielleicht hatte ihre Mutter Recht und sie sollte ihm wirklich noch eine Chance geben. Er liebte sie und auch sie überkam ein wohliges Gefühl, sobald sie in seiner Nähe war. Auch wenn es nicht das gleiche Gefühl wie bei Marc war, aber vielleicht brauchte sie ja wirklich nur ein bisschen Zeit dazu. Manchmal kann Liebe ja auch wachsen. Vielleicht wäre das bei Alexis und ihr genauso und sie würde lernen ihn genauso zu lieben, wie Marc....)

Weil das Glück, welches wir uns erhoffen eigentlich auf einer riesengroße Lüge aufgebaut ist.... (Alexis war schon fast eingeschlafen als sein Handy plötzlich klingelte. Als er merkte, dass es Gretchen war, die da anrief, nahm er hastig ab und sagte ihr zunächst einmal, wie sehr sich freute, dass sie sich bei ihm melden würde. Zunächst verlief das Gespräch noch zurück haltend. Doch dann „tauten“ beide ein bisschen auf und redeten über ihre „Beziehung“ zu einander.)

Doch wahre Liebe ist stärker als alle Lügen. Sie besiegt auch den noch so größten Stolz in uns und lässt uns manchmal Dinge tun, von denen wir nicht wissen, ob sie einen Sinn haben und ob wir sie vielleicht sogar einmal bereuen werden.....

So ich hoffe euch hat der kap abschluss gefallen, auch wenn der Inhalt nicht so ganz das ist was ihr euch eigentlich erhofft habt....


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25.12.2009 22:52
#629 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Okay....Auch auf die Gefahr hin, dass ihr mir gleich wirklich an die Gurgel geht (wenn ihr wüsstet wo ich wohne natürlich nur) stell ich jetzt mal den Anfang des neuen Kapitels rein....


- 16 -


Jaa....Manchmal müssen wir eben Kompromisse eingehen.....

http://www.youtube.com/watch?v=1fH_wHeVxUU

Das hatte ich zu mindestens für mich beschlossen. Wieso ewig einem Traum hinter her jagen, der sich sowieso nie verwirklichen lässt, wenn das Glück doch eigentlich vor einem steht?

Gretchen und Alexis hatten sich im Stadtpark auf eine Bank gesetzt. Eine Weile sagten beide nichts und jeder war in seiner eigenen Gedankenwelt gefangen.
„Ich hab nach gedacht!“ kam, es plötzlich wie aus einem Mund, worauf sie erstmal lachen mussten.
Als sie sich dann wieder einigermaßen beruhigt hatte, begann Gretchen von neuem und meinte ohne große Umschweife: „Und bin zu dem Schluss gekommen....“ Sie atmete noch mal tief durch und fügte dann hinzu: „Dass wir es noch mal mit einander versuchen sollten....“

Auch wenn manche von uns lange gebraucht haben das zu erkennen....

Marc saß in seinem Büro und machte sich Gedanken darüber, was er Gretchen schenken könnte. Denn er hatte sich dafür entschieden um sie zu kämpfen. Deshalb sollte es auch nicht einfach ein 0815-Geschenk sein, sondern, genauso wie Gretchen in seinen Augen....,eben etwas ganz besonderes.

Oder wir vielleicht Fehler gemacht haben....

Alexis sah Gretchen zunächst erstaunt an. Meinte sie das wirklich ernst? Sollte er wirklich noch eine Chance bekommen? Da er sein Glück kaum fassen konnte, packte er sie sich einfach und gab ihr einen leidenschaftlichen Kuss. Nachdem die junge Blonde ihn erstaunt ansah meinte er dann: „Das ist....Ich bin der glücklichste Mensch gerade!“ Dabei lächelte er sie lieb an.

Und wir beschießen in Zukunft alles richtig zu machen....auch wenn es uns einiges an Überwindung kostet. Denn verloren haben eben immer nur diejenigen von uns, die aufgeben.....


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Dornröschen Offline

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26.12.2009 01:19
#630 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Aufgeben....Das wollte Marc diesmal nicht! Denn das hatte er schon viel zu oft getan und den Erfolg davon hatte er jetzt! Also hieß es an diesem Morgen auf in den Kampf!

„Schwester Sabine!“ meinte er, nachdem er an die Theke im Stationszimmer getreten war.
Die Schwester schaute kurz erstaunt zu ihm auf.
„Ich bin mal kurz weg....was erledigen...wenn was ist....Sie kennen ja meine Nummer!“ sagte Marc und wollte gerade gehen, als Sabine ihn doch noch ansprach.
„Dann wünsch ich ihnen viel Erfolg! Also bei ihren Erledigungen....“
„Ja...äh Danke!“
Marc wollte endgültig gehen, als Sabine ihm noch nach rief: „Ach ja! Und parken sie lieber gleich im Parkhaus! Die anderen sind alle voll um die zeit!“

Hä? Woher weiß die denn? Das muss ich aber mal gerade noch klären....

Er drehte sich um und kam wieder zur der Schwester.
„Ähm....sagen sie mal....Woher wissen sie....?“ fragte er vorsichtig und deutete mit dem Finger auf sie.
„Intuition!“ erwiderte diese ihm nur.
Er zog die Augenbraue hoch. „Ach? Sie haben so was?“
„Alle Frauen haben das!“ antwortete sie mit einer Selbstverständlichkeit in der Stimme.
So dass dem Oberarzt eigentlich nur noch: „Ah ja?!“ zu sagen blieb, bevor er sich wieder auf den Weg Richtung Aufzug machte und dabei leicht mit dem Kopf schüttelte.

Tzz....Diese Frau wird mir wohl immer ein Rätsel bleiben....Aber egal jetzt....jetzt heißt es erstmal Mission: Weihnachtsgetümmel mit dem Ziel nicht tot getrampelt zu werden! Wie ich es hasse!!


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26.12.2009 10:48
#631 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

So ich hoffe ihr seid alle ausgeschlafen und bereit für ein neuen Teil der "Horrorgeschichte" Wünsch wie immer viel Spaß und freu mich über eure Meinung dazu

Einen schönen 2. Weihnachtstag und liebe Grüße
Eure Vanny



Draußen angekommen setzte er sich ins Auto und machte sich auf den Weg in die Innenstadt Berlins. Wie zu erwarten fand er natürlich KEINEN Parkplatz und fluchte vor sich hin. Denn ins nächste Parkhaus wollte er auch nicht. Also fuhr er ein paar Runden und entdeckte schließlich eine geeignete Lücke. Dummerweise war er da wohl nicht der einzige. Und so kam es, als er gerade zurückgesetzt und Blinker getätigt hatte, dass ihm eine junge Frau in einem kleinen Smart diesen Platz dreist weg nahm.

„Ey! Das is jetzt nich wahr!!!“ fluchte Marc und schlug kurz aufs Lenkrad. Er beschloss sich das nicht gefallen zu lassen, ließ sein Auto einfach in zweiter Reihe stehen und stieg aus.
„Das war meiner!“ pflaumte er die junge Frau, die gerade ausstieg.
Doch die sah sich nur erstaunt um und meinte ziemlich sarkastisch: „Ach echt?! Wusste gar nicht, dass man sich Parkplätze neuerdings reservieren kann?!“ Sie grinste ihn frech an.
„Sie haben doch gesehen, dass ich da rein wollte! Also fahren sie jetzt gefälligst ihren....“ Er deutete abwertend auf den Kleinwagen. „Ihre fahrende Mülltüte da weg!“
„Meine was?! Sie wollen wohl Streit was?!“
„Äh nein?! Eigentlich wollte ich nur den Parkplatz!“
„Dann suchen sie sich einen!“ gab die Frau zickig zurück, schlug ihre Tür zu und ging.

Boah Weiber!!

Marc wollte ihr hinter her, aber da fiel ihm das Hupkonzert auf, dass ein Bus veranstaltete, der nicht vorbei kam, auf.
„Ja ja! Reg dich ab! Ich fahr ja weg!“ fluchte der Oberarzt, setzte sich in sein Auto und fuhr weg. Nach weiteren 3 Runden, entschied er sich schließlich doch dazu ins Parkhaus zu fahren.
Auf dem Weg zu ersten Geschäft überlegte er dann, was er ihr schenken sollte. Immerhin hatte er sich noch gar keine Gedanken gemacht.

Na toll! Das kann ja echt heiter werden! Wenn das so weiter geht, hab ich heute Abend noch nix!

Mittlerweile war es schon in unzähligen Geschäften, doch die zündende Idee ließ immer noch auf sich warten.

So schwer kann das doch nicht sein, ein Geschenk zu finden! Bei so vielen....

Er lief gerade an einem kleinen Laden vorbei und stoppte abrupt, als er einen Blick ins Schaufenster warf.


Quelle: http://www.perlenlagune.de/images/produc...mages/106_0.jpg


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26.12.2009 14:09
#632 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Hmm...Gravur... Abr bevor er sich darüber Gedanken machen kann, muss er das gute Stück ja erstmal haben, ne?! Was sich ehrlich gesagt noch reichlich schwierig raus stellen dürfte...Warum? Das seht ihr dann jetzt! Wie immer Viel Spaß beim lesen

Ganz liebe Grüße und einen schönen Festtag noch
Eure Vanny



Er überlegte nicht lange. Die sollte es sein! Also ging er schnell in den Laden und reihte sich in die Schlange ein.
Vor ihm drehte sich plötzlich eine junge Frau um und meinte gehässig: „Na? Wohl doch noch nen Parkplatz gefunden was?!“ Und wieder hatte sie dabei so ein ekelhaftes Grinsen im Gesicht.

Och nee! Nich die schon wieder!!

„Sieht fast so aus ne?!“ erwiderte Marc ebenfalls mit einem grinsen.
Das „rege“ Gespräch zwischen den Beiden wurde unterbrochen, als der Verkäufer in dem Juwelierladen fragte: „Wem kann ich nun behilflich sein?“
Die junge Frau trat sofort an die Theke heran und meinte. „Mir!“
„Und sie wünschen?“
„Ich interessiere mich für diese Kette da vorne!“ meinte sie und deutete auf das Schaufenster.

Oh nein! Nicht das auch noch! Bleibt mir denn gar nix erspart?!

Nachdem Marc sah, wie der Verkäufer die Kette heraus holte, um sie der jungen Dame zu zeigen, überlegte er, wie er sie davon abhalten könnte, ausgerechnet die zu nehmen und beschloss kurzerhand zu den beiden zu gehen.
Er räusperte sich kurz und meinte: „Ähm...wenn ich mal stören dürfte?!“
„Nein! Dürfen sie nicht! Warten sie gefälligst bis sie dran sind!“ motzte ihn die junge Frau an und wandte sich anschließend dem Verkäufer zu mit den Worten: „Die nehm ich!“
„Freut mich! Sie haben sich wirklich für ein Stück von höchster Qualität entschieden!“ erwiderte der Verkäufer mit einem Lächeln und fragte anschließend: „Soll ich es einpacken?“


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26.12.2009 16:12
#633 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Plötzlich fasste Marc sich noch mal ein Herz und ging erneut dazwischen.
„Nein!“
„Also wissen sie....So langsam werden sie lästig!“ maulte die junge Frau.
„Ja Dito!“ erwiderte Marc genervt.
„Na dann verschwinden sie doch einfach!“ meinte die junge Frau und drehte sich erneut zum Verkäufer um, der das ganze Szenario verwundert beobachtet hatte.
Als sie ihm gerade ihre Kreditkarte zückte um das gute Stück zu bezahlen mischte sich der Oberarzt erneut ein.
„Nein hören sie! Ich brauche die ganz dringend! Sie verstehen das nicht!“
„Wohl was gut zu machen he? Na ja bei ihrem....“ Sie musterte ihn noch mal akribisch von oben bis unten. „Respektlosen Verhalten gegenüber Frauen wundert mich das jetzt gerade überhaupt nicht!“
Marc stöhnte kurz.

Dumme Ziege!! Nur weil ich ihre Karre beleidigt hab!!

Dennoch merkte er, dass er hier mit Beschimpfungen nicht weiter kam und versuchte es auf die Schleimmache, auch wenn er das hasste, aber er hatte ehrlich gesagt keine Lust noch drei Stunden hier rum zu latschen und nach einem Geschenk zu suchen!
Er hob schützend die Hände und meinte: „Okay! Es tut mir Leid, dass ich ihr...Auto beleidigt hab, aber ich bitte sie....lassen sie mir die Kette! Die steht ihnen doch eh nicht!“
Sowohl der Verkäufer, als auch die anderen Leute im Laden sahen ihn empört an.

Upps! Das war dann wohl nix! Scheiße!


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26.12.2009 19:07
#634 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Hmm ihr wollt also, dass er seinen Charme spielen lässt...okay ich guck mal was ich für euch tun kann


„Was erlauben sie sich eigentlich?!“ maulte die junge Frau und der Verkäufer meinte: „Verlassen sie bitte sofort meinen Laden!“
Der Oberarzt stöhnte kurz und verließ anschließend das Geschäft.

Fuck....

„Verfolgen sie mich etwa?“ fragte die junge Frau, als sie aus dem Geschäft kam und Marc noch immer davor stand.
„Was? Nein! Hab ich gar nicht nötig!“ erwiderte Marc zickig.
„Na dann!“ Sie grinste ihn an und hielt die kleine Tüte hoch. „Brauchen sie ja DAS sicherlich auch nicht!“
Sie wollte gerade gehen, als er ihr hinter her rief: „Wie viel?“
Sie drehte sich erstaunt um: „Bitte?!“
„Na sagen sie schon! Wie viel wollen sie dafür?!“
„Meine Güte! Sind sie hartnäckig!“
„Tja! So hab ich bis jetzt immer alles bekommen!“
„Na dann werden sie sich wohl umstellen müssen! Die hier kriegen sie nämlich nicht!“
„Meine Fresse! Sind sie immer so zickig?!“
„Und sie immer so….ARROGANT?!“

Boah! Wusste gar nicht, dass es solche Weiber noch gibt?! Mit Ausnahme von der Hassmann natürlich!

„Okay! So kommen wir hier nicht weiter....“ meinte Marc und wollte gerade noch etwas sagen, als er unterbrochen wurde.
„Scharfsinnig beobachtet! Und deshalb werd ich dann jetzt auch gehen!“ sagte sie und drehte sich wieder um.
„Dumme Ziege!“ murmelte Marc vor sich her und wollte ebenfalls gehen, als sie erneut auf ihn zu kam, weil sie das gehört hatte.


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26.12.2009 20:29
#635 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

„Arrogantes Arschloch!!“ pfefferte sie ihm entgegen.
„Wollten sie nicht gehen?!“ fragte Marc dann leicht grinsend.
„Ja! Und ich geh jetzt auch! Das wollte ich nur noch mal gesagt haben!“ meinte sie dann zunehmend unsicherer, nachdem sie sein strahlendes Lächeln gesehen hatte.
„Ja dann! Worauf warten sie dann noch?!“
„Tzz....“ sagte sie leise und wollte gehen. Doch irgendwas hinderte sie daran und sie kam erneut auf ihn zu.
„N Kaffee!“ sagte sie plötzlich.
„Hä?“
„Na sie haben mich doch gefragt was ich dafür haben will! Und meine Antwort lautet n Kaffee!“
Marc lehnte sich lässig gegen die Wand. „Ach?! Auf einmal?!“ Er grinste wieder, so dass sie sofort weiche Knie bekam.
„Äh ja....Hab ja Mitleid mit so bedauernswerten Geschöpfen...also was ist jetzt?!“

Wie die mich anschmachtet! Das sind die richtigen...erst rumzicken und dann....

Plötzlich erinnerte er sich wieder an Gretchen und er wusste, dass er das nicht tun sollte. Das war´s einfach nicht wert!
„Sorry Lady, aber....“
„Sabrina....ich heiße Sabrina!“ unterbrach sie ihn.
Marc verdrehte leicht die Augen. „Ja...äh...wie auch immer....Also ich hab kein Interesse! Tschüss!“
„Moment mal! Sie tun ja gerade so, als ob ich sie direkt vernaschen wollte!“

Also ihren Blicken nach zu urteilen, wäre ich schon halb nackt! Von daher....

Marc stöhnte kurz und meinte dann: „Passen sie mal auf! Was glauben sie wofür ich das Ding da so dringend brauche?! Bestimmt nicht für mich selbst....also!“
„Schon klar! Vergeben....Ist ja meistens so....die besten Männer sind immer vergeben, Arschlöcher oder schwul!“ jammerte sie.
„Ähm...ja....Wenn wir das dann geklärt hätten,....geh ich dann!“
Nun stöhnte Sabrina kurz und meinte: „Na schön....geben sie mir die 200 die ich dafür bezahlt hab und sie gehört ihnen!“
„Wie jetzt?! Im ernst?!“
„Ich scherze nie! So und jetzt rücken sie schon die Flocken raus bevor ich es mir noch anders überlege!“


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26.12.2009 23:16
#636 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Marc war zwar immer noch verwundert, zückte aber bereitwillig sein Portemoinee und gab ihr das Geld.
„Danke.“ meinte er dann, nachdem sie ihm die kleine Tüte gab.
„Ja ja schon gut! Ich hoffe sie können sie überzeugen.“
„Das hoffe ich auch....“ sagte Marc mehr zu sich selbst, als zu seinem Gegenüber, was sie aber trotzdem nicht davon abhielt etwas dazu zu sagen.
„Wohl ziemlichen Mist gebaut was?!“
„Ähm....“
„Das heißt dann wohl ja! Na ja....dann noch viel Erfolg bei....ja bei was auch immer!“ meinte sie und ging anschließend.

Puh! Gott sei Dank bin ich die los! Und ich hab ein Geschenk! Super! Dann kann ich endlich verschwinden, bevor die mich hier noch tot trampeln!!

So. Mal überlegen....Für Papa hab ich den Akkubohrer, für Mama ein Kochbuch, Jochen ist eh nicht da, also bekommt er auch nix! Hmm...fehlt eigentlich nur noch Alexis...Was schenk ich dem bloß? Hat ja quasi alles....

Gretchen hatte mittlerweile auch so ziemlich die Nase voll von dem ganzen Trubel in der Stadt und ging gedankenverloren ihrer Wege.

Marc hingegen wollte nur noch da weg und ging mit zügigen Schritten Richtung Parkhaus. Auch er hing seinen Gedanken nach, während er sich noch mal den Herzanhänger betrachtete und nach passenden Worten für eine Gravur suchte.

Hmm....mal überlegen....Scheiße! Ich war noch nie gut in so was! Aber da muss ich jetzt wohl durch! „Nackt“ is das Ding irgendwie nich der Bringer....Ich könnte....

Weiter kam er nicht in seinen Gedanken, weil ihn plötzlich jemand anrempelte und die kleine Schmuckkiste samt Kette zu Boden flog.
„Können sie nicht aufpassen?!“ fluchte Marc, ohne zu sehen, wer gerade vor ihm stand und ging in die Hocke, um die Schachtel wieder auf zu heben.
Auch die andere Person hatte ihr Gegenüber noch nicht erkannt, weil sie zu sehr damit beschäftigt war die herunter gefallenen Tüten wieder auf zu heben.
„Tut mir echt Leid. Ich hab sie wirklich nicht.....“ meinte Gretchen, brach aber dann ihren Satz ab, als sie kurz hoch schaute und sah WEN sie da gerade fast um gerannt hätte.


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27.12.2009 11:35
#637 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

http://www.youtube.com/watch?v=xUa_fx6oW7g

„Gesehn....“
Sie wusste diese strahlend grünen Augen konnten nur einem gehören und war im ersten Moment einfach nicht in der Lage etwas zu sagen. Doch da war sie nicht die einzige. Für einen Moment schien die Zeit mal wieder still zu stehen, als die Beiden sich einfach nur in die Augen sahen. Und schon war es wieder da....dieses Knistern, dass Gretchen nur bei einem verspürte....

Wieso wirft er mich immer so aus der Bahn? Das kann doch nicht normal sein, oder? Ich darf das nicht zulassen!! Ich hab Alexis und da wird sich auch nichts dran ändern....

Langsam richtete sie sich wieder auf und bemerkte in dem Moment die Kette in Marc´s Hand. Der Oberarzt sah ihren Blick und das ganze wurde ihm etwas unangenehm. Immerhin sollte das eine Überraschung sein....
„Ja...äh....dann....“ meinte er ein wenig verlegen und öffnete die Schachtel, um die silberne Kette wieder darin zu vertauen.

Die ist ja schön....Für wen die wohl ist? Ob er ne neue Freundin hat? Ich mein...sowas schenkt er doch nicht irgend einer x-beliebigen Affäre. Also nicht Marc! Wo der doch sonst immer so geizig ist....


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27.12.2009 13:44
#638 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

„Ist was?“ fragte der Oberarzt dann nach einiger zeit, weil sie völlig in Gedanken versunken zu sein schien.
„Ähm....nein....nichts.“
„Gut.“
„Die....“ Sie deutete auf die Schatulle in seiner Hand und schluckte kurz. „Ist wirklich schön....“
„Äh ja....Freut mich....“

Volltreffer! Dachte mir gleich, dass ihr so was gefällt! Jetzt muss ich nur noch überlegen was da drauf soll...viel Zeit hab ich ja nicht mehr....Aber was bloß? Es muss schon....

Nachdem Gretchen mittlerweile zweimal seinen Namen gesagt und er nicht reagiert hatte, sprach sie ihn nun etwas lauter an.
„MARC!!“
Er zuckte kurz zusammen. „Hmm?“
„Alles klar bei dir?“
„Äh ja?! Wieso auch nicht?!“
„Weiß nicht....du bist so....so komisch halt! Na ja....is ja jetzt auch egal....“
„Ja...dann....“
„Äh...ja....Ich muss dann auch mal weiter....wir sehen uns....“ meinte Gretchen schließlich, nahm ihre Tüten und ging.
„Bestimmt!“ murmelte Marc und sah ihr mit einem Lächeln hinter her.

Was war das denn jetzt gerade?

Zeit darüber nach zu denken bekam sie keine, weil plötzlich ihr Handy klingelte.

„Haase?“
„Gretchen? Bist du das?“
„Ähm...ja?!“
„Wieso meldest du dich denn mit Haase?“

Scheiße! Alexis....Was sag ich denn jetzt?

„Och weißt du....Ist irgendwie so ne alte Gewohnheit von mir!“
„Achso....Du was ich fragen wollte....hast du heute Abend Zeit?“
„Klar! Wieso?“
„Das siehst du noch früh genug! Um 6 bei mir?“
„Klar gerne!“
„Okay! Ich freu mich!“
„Ich...freu mich auch....Tschüss!“
„Ach und Gretchen?“
„Ja?“
„Ich liebe dich.“
„Ähm....ja....Danke!“

Sie legte schnell auf und schüttelte verwirrt den Kopf.

Danke....Wie bescheuert ist das denn bitte?! Er sagt mir, dass er mich liebt und ich sag DANKE???!!! Mein Gott Gretchen! Dir ist echt nicht mehr zu helfen! Was willst du denn noch mehr?!


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27.12.2009 14:24
#639 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Währenddessen kam Marc zurück ins Krankenhaus, wo ihn Sabine natürlich direkt überfiel.
„Herr Doktor! Da sind sie ja endlich! Ich hab die ganze Zeit versucht sie zu erreichen!“
Der Oberarzt schaute kurz auf sein Handy und meinte ganz lässig: „Oh! Akku wohl leer!“
„Das hab ich gemerkt!“
„Was gibt es denn so dringendes?“
„Ihre Mutter....Sie wartet....“
Marc unterbrach sie genervt. „Und dafür machen sie hier so einen Aufstand, als ob jeden Moment die Welt untergehen würde?!“
„Ähm....Tut mir Leid.....Ich wusste ja nicht, dass...“
„Ja ja....Schon gut Sabine! Ich nehme an sie ist in meinem Büro?“
Die Schwester nickte kurz.
Daraufhin verschwand Marc direkt und machte sich seufzend auf den Weg zu Elke. Auf seine Mutter hatte er ja jetzt mal absolut keine Lust!

„Mutter! Was gibt’s?“ fragte er dann sofort, nachdem er die Tür in seinem Büro geschlossen hatte.
„Olivier! Da bist du ja endlich! Wo warst du denn so lange?“
„Erledigungen!“
„Wie Erledigungen? Welcher Art denn bitte?“
„Äh...Ich glaube wohl kaum, dass ich dir in irgendeiner Weise Rechenschaft schuldig bin!“
„Olivier!“
„Boah! Wann lernst du es endlich?! NENN MICH NICH OLIVIER VERDAMMT!!!“
„Du schuldest mir noch eine Antwort!“
Marc lachte kurz. „Pffff...Ich schulde dir gar nix!“
Er ging zu seinem Schreibtisch und wollte gerade unauffällig die Schmuckkiste darin verschwinden lassen. Aber Elke hatte sie bereits gesehen und wurde neugierig.
„Was ist denn das?“


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27.12.2009 15:13
#640 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Marc beschloss sich doof zu stellen, vielleicht brachte das ja was!
„Ähm....Was?“
Doch da hatte er sich gewaltig getäuscht! Denn Frau Fisher deutete auf die Schublade und meinte: „Na das da!“
„Ähm....ja.....Ein Geschenk! Siehst du doch!“
„Schmuck? Du verschenkst Schmuck?! Wie heißt sie?“
„Wer jetzt genau?“
„Na die Frau, die du diesmal unbedingt ins Bett kriegen willst und deshalb dein Geld zum Fenster raus schmeißt!“
„Mutter!“
„Ich hoffe sie hat wenigstens mehr Klasse als diese....wie hieß sie doch noch mal gleich?“
„Gabi....Sie hieß Gabi Mutter! Und ja....Sie HAT mehr Klasse!“
Elke verdrehte kurz die Augen. „Na ja...DAS ist ja immer relativ! Hat man ja bei deinem....“
Er unterbrach sie. „War´s das dann?“
„Noch nicht ganz!“ Sie deutete auf den Schreibtisch. „Zeig mir wenigstens wofür du ein Vermögen ausgegeben hast!“
„Äh Mutter? Das ist MEIN Geld und damit mach ich was ich will!“
„Was soll denn diese Geheimniskrämerei auf einmal? Nun zeig schon her!“
„Nein!“
„Marc Olivier! Zwing mich nicht dazu....“
Marc stöhnte wieder mal genervt. Diese Frau schaffte es auch einem auch die beste Stimmung zu vermiesen!
„Naaa schööön!“ Er zog widerwillig die Box aus seinem Schreibtsich und hielt sie ihr geöffnet unter die Nase. „Zufrieden?!“
Doch Elke war keineswegs zufrieden. Sie deutete skeptisch auf das Schmückstück und sagte nichts.
„WAS?!“ fragte er noch genervter als zuvor.
„Gibt es da vielleicht etwas, was ich wissen sollte?!“
„Ähm....Nein?! Nicht dass ich wüsste!“
„Ja doch! Sowas verschenkt man doch nicht einfach so! Erinnere dich mal an Dr. Rogelt Band 23 „Die....“
„Boah Mutter! Erspar mir bitte irgendwelche Zitate aus deinem Schnulzenkabinett ja?!“
„Aber....“
„Nix aber! Du hast jetzt was du wolltest und jetzt geh! Ich hab noch zu tun! Muss ja schließlich das Geld, was ich ja deiner Meinung nach zum Fenster raus schmeiße irgendwie wieder rein holen, ne?!“ Er grinste sie frech an.
Elke stand daraufhin auf, wenn auch nur widerwillig, ließ es sich aber nicht nehmen ihrem Sohn noch etwas „mit auf den Weg zu geben“.
„Na schön! Aber sag nicht ich hätte dich nicht gewarnt! Dieser ganze Firlefanz ist doch sowieso nur für die Katz! Das....“
„Ja ja....Ich nehme an die findest den Ausgang allein?!“ Er beachtete sie gar nicht weiter und widmete sich stattdessen den Akten, die er noch bearbeiten musste.
Elke sagte gar nichts mehr dazu, warf stattdessen den Kopf in den Nacken und stöckelte anschließend davon.

Gott sei Dank! Ich dachte schon die werd ich nie los!!

Er wollte sich gerade zurück legen und tief durch atmen, als die Tür erneut aufflog.


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27.12.2009 16:10
#641 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

„Ach und bevor ich es vergesse....am Freitag Abend findet die Buchvorstellung zu meinem neuen Roman „Dr. Rogelt und die nyphomanischen Vamirladys“ statt!“ Als Marc den Titel hörte verdrehte er kurz die Augen. Wie kam man bitte auf so abartige Ideen?! Und was ihn noch mehr beschäftigte...Wer las so einen Schwachsinn?! Außer Sabine natürlich, aber die war ja sowieso nicht von dieser Welt!
“Ich hol dich dann um 7 ab! Sei pünktlich!“ fügte Elke dann wie immer in ihrem Befehlston noch hinzu.
Sie wollte schon wieder ab rauschen, als er sie zurück hielt.
„Äh....Mutter? Das geht nicht!“
„Bitte was?!“
„Du hast mich schon verstanden! Du musst da wohl diesmal alleine hin!“
„Was ist dir denn nun schon wieder wichtiger als deine Mutter zu unterstützen?!“
Marc stöhnte. „Mutter! Hör auf damit verdammt!“
„Ich bin im Recht! Da braucht man einmal deine Hilfe und du....“
Dem Oberarzt reichte es mittlerweile ziemlich und er fiel ihr ins Wort.
„Mutter! ES REICHT!!! Ich hab dich all die Jahre unterstützt! Also tu jetzt bloß nicht so, als wärst du die allein gelassene treu sorgende Mutter wärst!!“
„DAS....muss ich mir nicht bieten lassen!!“
„Wieso musste ich die ganzen Jahre! Also!“
Elke atmete nochmal tief durch, packte dann die Klinke und meinte noch: „Du und deine schlechte Laune...“
„Bis gerade eben war die noch gut!“ schrie er ihr noch hinter her, obwohl sie die Tür bereits geschlossen hatte und widmete sich anschließend wieder seinen Akten.

War lange genug ihre Amme! Irgendwann ist auch mal Schluss!!

Währenddessen betrat Gretchen mit voll bepackten Tüten die Villa Haase und wollte ihre Ausbeute direkt in ihrem Zimmer verschwinden lassen. Doch da hatte sie die Rechnung wie immer ohne ihre Mutter gemacht.
„Margarethe? Bist du das?“ fragte diese aus der Küche und kam auch direkt in den Flur.
„Jaha Mama! Ich bin´s!“ erwiderte Gretchen genervt.
„Was hast du denn da?“ Bärbel deutete auf die Tüten.
„Ähm nichts!“ meinte die junge Blonde und versteckte sie schnell hinter ihrem Rücken.
Aber ihre Mutter war wie immer hartnäckig und griff nach den Tüten mit den Worten: „Nun zeig doch mal her!“
„Nein!“ gab Gretchen energisch zurück und fügte, als Bärbel sie schockiert ansah noch hinzu: „Sonst ist es ja keine Überraschung mehr ne?!“
Noch bevor ihre Mutter dazu kam etwas zu sagen, verschwand sie nach oben in ihr Zimmer.
Dort schmiss sie erstmal alles in die Ecke und ließ sich auf ihr Bett fallen.

Ahhh! Tut das gut nach so einem Tag!

Ohne es wirklich zu wollen schweiften ihre Gedanken wieder zu der Begegnung mit Marc und sie verfluchte sich dafür!

Verdammt! So schwer kann das doch nicht sein! Immerhin hab ich wieder einen festen Freund und das ist NICHT Marc! Leider....

Sie schüttelte kurz ihren Kopf um ihre Gedanken wieder zu sortieren.

Nein! Ich kann das ändern! Ich....kann MICH ändern und eine perfekte Ehefrau werden...an der Seite von Alexis! Ja wohl! Ich bin glücklich...so richtig! Besser kann´s doch gar nicht sein! Genau! Jetzt beginnt ein neuer Lebensabschnitt! Ich fühle es....

Doch auch wenn sie sich noch so oft in Gedanken vor betete, wie glücklich sie doch, ihr Herz sprach nun mal eine andere Sprache und den Schalter dafür hatte sie dummerweise bis heute noch nicht gefunden....

Welcher Schwachkopf hat eigentlich den Satz erfunden? Man kann sich alles schön reden?! Scheiße! Gar nichts kann man...viel mehr ich nicht....Was er wohl gerade macht? Ob er auch so oft an mich denkt wie ich an ihn?


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27.12.2009 16:59
#642 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Wieder schüttelte sie ihren Kopf und stand anschließend auf. Sie musste einfach mit diesen „Kleine Mädchen Träumereien“ aufhören! Die hatte sie doch bis jetzt auch nicht weiter gebracht! Im Gegenteil....Genau die hatten ihr jahrelang nur Kummer und Herzschmerz beschert und damit sollte jetzt endlich Schluss sein! Jetzt hieß es nur noch nach vorn zu schauen....rational statt emotional denken war die Devise! Und wer weiß...vielleicht auch endlich der Schlüssel zum Glück....

Am Abend machte sie sich dann wie besprochen auf den Weg zu Alexis und fragte sich schon die ganze Zeit über was der Grund für dieses schnelle Treffen war. Wollte er sie einfach nur so sehen oder ihr vielleicht doch etwas wichtiges sagen? Nur was? Verheiratet waren sie ja immerhin schon...was sollte also da noch großartig kommen.

„Guten Abend gnädige Frau.“ begrüßte sie der Butler wie immer, als er ihr die Türe öffnete und meinte noch: „Der Herr des Hauses erwartet sie bereits.“
„Danke.“ erwiderte ihm Gretchen lächelt und trat anschließend ein.
„Möchten sie ablegen?“
„Klar gerne!“
Nachdem sie sich dann ihrer Jacke entledigt hatte, trat sie in den Salon. Alexis saß vor dem lodernden Kaminfeuer und tippte irgendwas auf seinem Laptop.
„Hy.“ sagte die junge Blonde eher schüchtern und trat immer mehr an ihn ran.
Alexis drehte sich abrupt um und lächelte sie an. „Hallo Sternchen! Schön, dass du da bist!“ Anschließend legte er den PC beiseite und gab ihr erstmal einen anständigen Begrüßungskuss.
„Hast du es dir gemütlich gemacht he?“ fragte sie dann nach einiger zeit als sie gemeinsam auf der Ledercouch saßen.
„Joah....ich weiß doch, dass du das liebst...also den Kamin.“
„Danke. Das ist lieb.“
„Hast du vielleicht....Hunger?“
„Ähm....ja...ein bisschen schon.“
Er rief seinen Butler und meinte er solle im Speisesaal schon mal alles vorbereiten.
Dieser nickte wie immer höflich und meinte: „Sehr wohl Herr von Buren.“
„Was wolltest du mir eigentlich sagen?“ unterbrach Gretchen dann wieder nach einiger Zeit die Stille.
„Äh....ich denke das besprechen wir vielleicht lieber beim essen nachher?!“
Gretchen nickte kurz. „Hmm....“

„Das Essen wäre dann serviert.“ meinte der Butler dann als er nach einiger Zeit wieder in den Salon kam.
„Wir kommen.“ entgegnete Alexis bevor er und Gretchen aufstanden.
„Darf es sonst noch etwas sein?“ fragte der ältere Mann dann nachdem beide am Tisch saßen.
„Nein danke. Das wars. Sie können dann gehen.“

„Sag mal....Wie geht’s eigentlich deiner Mutter?“ fragte Gretchen dann nach einiger Zeit.
Ihr Mann stöhnte kurz, wenn er daran dachte, dass er für die Alte immer noch ständig den Liebessklaven spielen musste, meinte aber dann: „Och der? Der geht’s gut!“
„Wo ist sie denn? Ich würde sie gern nochmal sehen. Ach Alexis! Ich bin ja so froh, dass ihr euch wieder versöhnt habt!“
„Hmm...“
„Stimmt was nicht?“
„Doch...alles in Ordnung.“ Er räusperte sich noch mal kurz und sagte: „Der Grund warum ich wollte, dass du kommst ist folgender....würdest du....also eventuell...würdest du wieder hier einziehen wollen?“
Gretchen konnte erstmal nichts sagen, zu geschockt war sie. Deshalb übernahm er auch noch mal das Wort.
„Ich meine...wenn dir das alles zu schnell geht, können wir auch....“
Sie unterbrach ihn. „Nein schon okay!“
„Heißt das?“
Sie nickte nur kurz stumm, weil sie sich eigentlich gar nicht so sicher war, das richtige zu tun.
Daraufhin erhob sich Alexis von seinem Stuhl und kam auf sie zu. „Sternchen! Das ist das schönste Geschenk....“ Er strahlte sie an und gab ihr anschließend noch einen Kuss, den er auch nicht so schnell wieder beenden wollte. Zu lange hatte er das vermisst. Diese Verbundenheit, die Wärme die ausstrahlte, ach einfach alles an dieser Frau!


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27.12.2009 23:58
#643 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Währenddessen saß Marc am Abend in seiner Wohnung und betrachtete das Schmuckstück. Vielleicht käme ihm dann die Idee für eine Gravur. Viel Zeit hatte er immerhin nicht mehr und ein „Ich liebe dich“ erschien ihm in Anbetracht dessen, was in der Vergangenheit passiert war, irgendwie unpassend. Aber was zum Teufel dann? Schließlich legte er die Kette wieder zurück und beschloss noch mal eine Nacht darüber zu schlafen.

„Morgen Sternchen.“ raunte Alexis am nächsten Morgen, als er neben seiner Traumfrau aufwachte und gab ihr anschließend einen leidenschaftlichen Kuss.
„Morgen.“ murmelte die verschlafene junge Ärztin zuerst noch, sprang aber nachdem sie kurz auf die Uhr sah wie der Blitz aus dem großen gemütlichen Bett und zog sich schnell ihre Klamotten über.
„Wo willst du denn jetzt so schnell hin?“ fragte der Millionär etwas überrascht und auch enttäuscht.
„Ich muss....“ Sie sprang schnell in die Jeans und fiel dabei fast hin. „In die Klinik! Du weißt doch die Weihnachtsfeier....die ist doch....“
„Ich weiß....in ein paar Tagen...“
Da Gretchen etwas Enttäuschung verspürte ging sie schnell auf ihn zu und gab ihm einen kurzen Kuss, um ihm ins Ohr zu flüstern: „Ich weiß du magst die Klinik nicht so, aber wenn du willst kannst du mich ja begleiten....“
Sofort strahlte der junge Mann wieder und meinte: „Liebend gern!“
„Gut. So.....Ich muss jetzt aber wirklich....“
„Sehen wir uns heute noch?“
„Wenn ich es schaffe...“
Es folgte noch ein Kuss zur Verabschiedung, bevor die junge Blonde endgültig die Villa verließ.

„Frau Doktor! Da sind sie ja endlich!“ empfing sie bereits Sabine hektisch auf dem Flur.
„Ja. Tut mir Leid. Ich war noch....“ Sie brach ihren Satz ab, weil sie plötzlich Marc entdeckte und nicht unbedingt sagen wollte, wo sie wirklich in der Nacht war.
„Frau Doktor? Alles In Ordnung?“
Gretchen schüttelte sie kurz. „Ja ja. Alles super. Was ist denn jetzt noch zu tun?“
„Die Tische....Wir müssen sie umstellen. Um Platz zu machen für eine kleine Tanzfläche.“
„Tanzfläche?“ fragte Gretchen überrascht, nachdem sie sich umgezogen hatte und mit der Schwester auf dem Weg in die Cafeteria.
„Natürlich! Wozu haben wir denn sonst Musik, wenn nicht zum tanzen. Also früher da....bin ich ja öfters tanzen gegangen. Aber jetzt nicht mehr.“ erwiderte Sabine.
„Aha. Sagen sie mal....Was ist eigentlich mit Eddy und ihnen? Ich hab ihn lange nicht mehr gesehen.“
Plötzlich fing Sabine an zu weinen.

Mist! Ich bin so ein Trampel! Sie haben sich bestimmt getrennt und ich sprech sie auch noch drauf an!

Sie nahm die Schwester in den Arm, um sie zu trösten. „Och Sabine...Das tut mir so Leid für sie! Aber machen sie sich nichts draus, für sie kommt auch noch der Richtige.“
Die Schwester sah sie plötzlich erstaunt an und meinte: „Was meinen sie denn jetzt Frau Doktor?“
„Ähm....ich dachte sie und er....Hat er sie betrogen oder was ist passiert?“
Nun löste Sabine sich komplett und erwiderte fast schon schockiert. „Wie kommen sie darauf, dass wir uns getrennt haben?!“
Gretchen räusperte sich kurz. „Ja also....ich meine....Sie sind ja so traurig und....“
„Ja aber doch nur, weil Eddy schon seit 2 Wochen nicht da ist....Montage....Und er kommt erst einen Tag vor Heiligabend zurück.“
„Achso....“

Und dafür weint sie? Ich mein....er kommt doch wieder! Wäre schlimmer, wenn nicht....

So langsam kehrte wieder Sabine´s Lächeln zurück und sie fragte: „Frau Doktor? Darf ich ihnen mal eine Frage stellen?“
„Ähm...ja klar!“
Doch im nächsten Moment sollte sie sich dafür schon wieder verfluchen, als die Schwester ansetzte und fragte: „Haben sie eigentlich schon mal....also naja...Hatten sie schon mal Telefonsex?“
„BITTE WAS?!“

Oh mein Gott!! Die Welt ist ein Irrenhaus und hier ist die Zentrale!!!


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28.12.2009 11:52
#644 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

„Na sie wissen schon! Ich meine....bringt das überhaupt etwas? Wie soll das denn gehen?“

HIIIIIIIIIIIIIIIILFEEEEEEEEEEEEEEE!!!!

Gretchen räusperte sich kurz verlegen. „Also ähm....ich hab da ja jetzt nicht so viel Erfahrung mit und....“ Wieder räusperte sie sich in der Hoffnung die Schwester würde es verstehen und ein anderes Thema beginnen, aber da hatte sie sich getäuscht.
„Als mein Eddy....also der kam ja letztens auf die Idee....Er ist ja so ein Verrückter wissen sie?“
Gretchen lächelte gequält. „Ja....äh....Da fragen sie dann vielleicht doch noch mal jemanden anderen. Außerdem kommt er ja dann auch bald zurück, ne?! Und dann können sie ja wieder....“

Oh mein Gott!! Is das peinlich!!!

„Wen soll ich denn da fragen? Ich meine....wer könnte denn....“

Das ist mir so was von egal gerade!! Hauptsache sie lässt mich in Ruhe!!

„Puh! Ehrlich gesagt...hab ich keine Ahnung Sabine...Sie kennen die Leute ja hier auch schon ein bisschen länger ne?!“
Anschließend verschwand Gretchen auch schnell mit Worten sie hätte noch was tun und brachte sie vor der Schwester in Sicherheit.

Die kommt auf Ideen! Kaum zu fassen....Telefonsex....Tzz...

Am Morgen der Feier beschloss Marc sich noch einmal in die Fluten von Menschen im Kaufrausch zu stürzen, um seinem Geschenk so zu sagen den letzten Schliff zu verpassen. Denn mittlerweile war ihm tatsächlich eine Idee gekommen....zwar durch etwas Inspiration durch das Radio, aber egal! In der City angekommen, beschloss er diesmal gar nicht lange zu suchen und stellte sich sofort ins Parkhaus.
„Guten Abend. Sie wünschen?“ fragte ein älterer Herr in dem kleinen Laden dann.
Marc nahm die Kette aus der Box und hielt sie ihm hin und meinte er wolle ein Gravur auf die Rückseite des Herzens haben. Anschließend gab er ihm noch einen kleinen Zettel und meinte: „Das soll drauf!“
„Irgendeinen bestimmten Wunsch was die Schrift angeht?“
„Ähm ja....so was...äh dings...geschwungenes....was sie da haben!“
„Diese hier?“
Marc nickte kurz und meinte: „Jep! Ich warte dann!“
„Also eigentlich hab ich noch andere Aufträge.“
„Ich geb ihnen 20 extra wenn sie es jetzt machen. Ist dringend.“
Der ältere Mann überlegte einige zeit bejahte aber dann und verschwand in seine Werkstatt. „Geht doch!“ murmelte Marc zufrieden vor sich hin und lehnte sich an die Theke.
Nach gut 20 Minuten kam der Mann mit der Kette in der Hand dann wieder.
„So. Hier ist das gute Stück.“
„Sehr schön. Was macht das?“
Nachdem der Oberarzt ihm das Geld plus den Expresszuschlag gezahlt hatte, verschwand er so schnell wie möglich wieder.

„Ach Margerethe! Ich bin ja so froh, dass du Alexis noch mal eine Chance gegeben hast! Er ist doch ein guter Junge! Und eine Ehe ist ja auch ein Versprechen und....“
Gretchen hörte dem Gerede ihrer Mutter gar nicht mehr richtig zu und warf stattdessen einen Blick in ihren Kleiderschrank was sie anziehen könnte.
Plötzlich klingelte es an der Tür.
„Ich geh schon.“ meinte Gretchen, um sich endlich aus den Fängen ihrer Mutter zu befreien.
„Ja bitte?“ fragte sie dann.
„Sind sie Margarethe von Buren?“
„Ja? Wer will denn das wissen?“
„Dann ist das hier für sie!“
Der junge Mann reichte ihr ein längliches Paket und verschwand anschließend wieder.
„Ja aber....“

Was ist denn das?


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28.12.2009 15:05
#645 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

So so....ihr wollt also wissen, was sich in dem paket befindet und von wem es ist. Na! Das kann ich auflösen

„Wer war denn das?“ fragte nun auch Bärbel, die ebenfalls runter kam.
Gretchen hatte in der zeit die Karte auf dem Karton gefunden und las:

Damit du noch mehr funkelst mein Sternchen

In Liebe Alexis


„Was hast du denn da?“ fragte Bärbel wieder und riss ihre Tochter somit aus ihren Gedanken. Daraufhin öffnete diese die Schachtel und fand ein Abendkleid darin vor.


Quelle: http://www.event-mode.de/images/product_...mages/574_0.JPG

Ist der wahnsinnig?! Ich hab ihm schon so oft gesagt er soll mir nicht immer so teure Geschenke machen. Aber er lernt es einfach nicht!

Da sie ihrer Mutter noch immer keine Antwort gegeben hatte, diese aber nun auch das Kleid sah, quietschte sie kurz. „Ohh Margarethe! Das ist so....wundervoll!!“
„Hmm...“ meinte die junge Ärztin nur und verschwand anschließend mit samt Karton nach oben in ihr Zimmer, um sich umzuziehen.

Während Bärbel sich auch noch für den Abend fertig machte trat Gretchen langsam die Treppe runter. Als ihr Vater sie sah nahm er sie direkt in den Arm und meinte: „Du siehst wundervoll aus Kälbchen! Wie eine Prinzessin!“
„Danke Papa.“
„Und du und Alexis...ihr seid jetzt wieder?“ versuchte er nach einiger zeit ein Gespräch auf zu bauen.
„Hmm...“
„Wenn du meinst er ist der Richtige für dich.“
„Ja das denke ich.“ antwortete sie wahrheitsgemäß.
Er nahm sie daraufhin noch mal in den Arm, strich ihr über die Haare und meinte mit liebevoller Stimme: „Gut. Denn...wenn du glücklich bist, bin ich es auch!“
„Danke Papa.“ flüsterte sie schon fast und lehnte sich vertrauensvoll an ihn.


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28.12.2009 17:41
#646 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Kurz darauf klingelte es auch schon der Tür und Alexis kam, um Gretchen abzuholen.
„Du siehst....wunderschön aus!“ meinte der junge Mann, nachdem sie sich kurz begrüßt hatten und er sie nun ein Stück von sich weghielt.
„Danke, aber...“
Noch bevor sie dazu kam etwas zu sagen, hielt Alexis ihr den Finger auf den Mund und meinte: „Schhhhhhhht...ich möchte doch, dass du die schönste Frau des Abends bist....meine Frau!“
Gretchen lächelte ihn an und meinte: „Kleiner Schmeichler!“
Beide mussten plötzlich anfangen zu lachen. Der junge Mann strich ihr noch mal durch die blonde, wilde Lockenpracht, die ihr über die Schultern fiel und meinte dann: „Ja...äh... ich denke wir sollten so langsam mal! Sonst steigt die Party noch ohne uns ne?!“
Gretchen nickte kurz und folgte ihm anschließend zu seinem Wagen.

„Und sie meinen das klappt?“ fragte Marc immer noch skeptisch, als er mit Sabine im Stationszimmer nochmal „den Plan“ besprach.
„Vertrauen sie mir! Genauso wie....“
Er unterbrach sie, weil er wusste was jetzt kommen würde und meinte: „Ja ja schon gut.“
Die Schwester lächelte ihn an und meinte: „Sie sind aber ganz schön....nervös?!“
„Schwachsinn!“
Sabine beschloss gar nichts mehr dazu zu sagen und ging anschließend immer noch vor sich hin grinsend.
Das verging ihr allerdings, als sie auf dem Flur Gretchen und Alexis entdeckte....Händchen haltend!!!
„Nabend Sabine.“ sagte Gretchen und auch Alexis begrüßte sie wie immer höflich.
Die Schwester allerdings warf dem jungen Mann nur einen komischen Blick zu und meinte dann: „Könnte ich sie mal bitte sprechen Frau Doktor? Unter vier Augen mein ich....“
„Was ist denn Sabine? Die Feier fängt gleich an! Und sie wissen doch, dass mein Vater will, dass bei seiner jährlichen Ansprache immer alle dabei sind! Familie und so halt....“
„Ja aber....“
„Nix aber. Kommen sie! Jetzt wird gefeiert!“ fiel Gretchen ihr ins Wort und zog sie anschließend am arm Richtung Cafeteria.
Doch kurz vorher riss sich die Schwester noch mal los und meinte: „Ich muss noch mal....zur Toilette!“
Sie musste dringend etwas unternehmen, bevor es zur absoluten Katastrophe kommen würde!


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28.12.2009 19:36
#647 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Doch auch dazu kam sie nicht, weil ihr der Professor auf dem Weg zum Stationszimmer der Chirurgie über den Weg lief und meinte sie solle ihm folgen, weil er jetzt die Ansprache halten wollte und sie gleich noch ihren großen Auftritt hätte als Organisatorin dieses schönen Festes.
„Ja aber....“
Die Schwester gab es schließlich auf sich zu wehren und beschloss sich in der Zeit einen anderen Plan zu überlegen. Irgendwie müsste sie es schaffen diesen Millionär für eine Zeit von Gretchen weg zu lotsen.

Nachdem Franz dann mal wieder vorne stand und kurz mit einem Löffel gegen sein Glas geschlagen hatte, begann er dann auch gleich mit seiner Rede:

„Liebe Kollegen und Kolleginnen, Ich will auch gar nicht lange rum reden. Aber es gibt da ein paar Dinge, die ich schon gerne los werden möchte. Also...In diesem Jahr hat das Elisabeth-Krankenhaus schwere Zeiten hinter sich gebracht. Sie alle erinnern sich sicherlich noch an die Beinahe Epidemie in diesem Sommer, bei der wir leider eine wunderbare Kollegin verloren haben. Schwester Ingeborg...Gott hab sie selig. Deshalb bitte ich sie jetzt auch im eine kleine Schweigeminute.“

Alle anwesenden falteten ihre Hände und sahen einen Moment lang zu Boden.

Dann fuhr Franz fort: „Aber nichts desto trotz hatten wir auch schöne Tage hier und unser Zusammenhalt macht uns stark für alles was noch kommen mag. Bevor ich meine offizielle Weihnachtsansprache 2009 nun beendet möchte ich noch den Menschen danken, die das hier alles erst möglich gemacht haben. Ein herzliches Dankeschön dieses Jahr an Sabine Vögler, die die Organisation übernommen hat und ihre beiden Helfer Dr. Marc Meier und meine Tochter Gretchen von Buren! Ich bitte euch kurz nach vorn zu kommen, damit ich euch ein kleines Dankeschön für eure Mühe überreichen kann.“

Gretchen löste sich von ihrem Mann, hob ihr Kleid ein Stück und trat den Weg nach vorn an. Während sie über den langen Gang zu dem Podest schritt kamen ihr unwillkürlich wieder die Gedanken und Bilder von damals.....

Genauso war es damals auch....Nur, dass ich in der Menge stand, als...


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28.12.2009 20:58
#648 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Sie schüttelte sich kurz, aber plötzlich kamen ihr die Erinnerungen an den einen Abend und die damit verbundenen schlimmsten Tage ihres Lebens wieder hoch.

Als er da lag....ich wusste gar nichts mehr....Es war so schrecklich.....Plötzlich war da das ganze Blut und....Wieso muss ich gerade jetzt daran denken? Schon komisch....

Sabine, die zwischenzeitlich neben sie getreten war, riss sie schließlich aus ihren Gedanken.
„Stimmt was nicht Frau Doktor?“
Die junge Blonde schüttelte sich kurz und meinte dann: „Nein nein! Alles okay! Aber sagen sie mal....wo ist eigentlich Dr. Meier? Hab ihn heute noch gar nicht gesehen....“
„Ähm ja der....der hatte noch nen Notfall!“
„Notfall? Heute?“
„Ja...äh..wird aber sicherlich gleich kommen!“
„Ah okay.“
Zwischenzeitlich waren sie bei dem Professor angekommen und auch der erkundigte sich nach seinem besten Oberarzt. Auch ihm tischte Sabine die Geschichte von dem überaus wichtigen Notfall auf. Da er jetzt nicht sonderlich viel Lust hatte darüber zu diskutieren, beließ der Professor es dabei und erklärte anschließend das Buffet für eröffnet.

Die Wichtelaktion fand dann anshließend statt. Jeder ging zu dem jenigen, den er gezogen hatte und übergab ihm das kleine Präsent.
Deshalb machte sich Gretchen auch gleich auf den Weg zu Sabine und übergab ihr eine kleine Kiste.
„So wie es aussieht ist dann wohl hier für sie!“ meinte Gretchen.
„Oh Danke Frau Doktor!“ freute sich die Schwester.
„Nun machen sie schon auf!“ forderte die junge Blonde.
Nachdem Sabine das Geschenk sah fiel sie Gretchen erstmal um die Arme. „Woher wussten sie....?“
„Och! Sagen wir mal so, wenn sie schon Horoskope lesen...“
„Nur ihres Frau Doktor!“ strahlte sie die Schwester an.
Gretchen hingegen lächelte gequält und meinte: „Ja schön...auf jeden fall dachte ich mir, da würde diese Tarotkarten ihre Sammlung komplett machen. Die Anleitung finden sie übrigens drinnen!“
„Das ist wirklich das schönste Geschenk!“
„Ach Quatsch! Das ist doch nichts! Nur ne Kleinigkeit halt!“ winkte Gretchen sofort ab.

Währenddessen hatten auch die anderen alle ihre Geschenke verteilt. Dr. Hassmann freute sich natürlich NICHT über die selbstgemachte Creme von Sabine, sagte aber nichts weiter dazu. War ja Weihnachten....Das Fest der Liebe und vor allem der Arsch kriecherei.
„Ja...äh....danke dann!“ meinte die Neurologin und ließ das Glas unauffällig verschwinden.

„Aber glauben sie nicht, dass ich sie deshalb leiden kann, sie...sie...sie Arzt sie!“ maulte Schwester Stefanie nachdem sie das kleine Porzellan Nilpferd in ihren Händen hielt und streichelte, welches Mehdi ihr geschenkt hatte.
„Mein Name ist Dr. Kaan.“ versuchte Mehdi möglichst freundlich zu entgegnen, doch auch das brachte nichts.
„Ja ja...wie auch immer! Akademiker bleibt Akademiker! Und ihr haltet euch doch sowieso alles für was besseres!“
Der Gynäkologe beschloss gar nichts mehr dazu sagen, weil es ohnehin keinen Sinn hatte und ging.
So übergaben alle dem jeweils anderen ihr Geschenk und feierten ausgelassen.
Nur Gretchen stand da wie bestellt und nicht abgeholt.

Hmm...Komisch. Also nicht, dass ich darauf warten würde, aber seltsam ist es schon, dass alle etwas bekommen haben, nur ich nicht....


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Dornröschen Offline

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28.12.2009 23:14
#649 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Da es ihr anscheinend doch etwas ausmachte ging sie kurzerhand zu Sabine und fragte nach.
„Eine Frage...Kann es sein, dass bei der Auslosung....also ich meine....dass irgendwas schief gelaufen ist?“
Die Schwester wusste natürlich sofort, was sie meinte und stellte sich dumm. „Nein. So viel ich weiß nicht.“

Hmm....Na ja was soll´s?! Ich geh jetzt feiern....

Sie ging zurück zu Alexis, der sich in der zwischenzeit schon einen Platz an der Bar gesucht hatte und bestellte sich auch etwas zu trinken. Doch plötzlich klingelte ihr Handy. Sie nahm ab und hörte am anderen Ende Sabine´s Stimme, die ihr sagte, sie sollte schnell ins Stationszimmer der Chirurgie kommen.
„Aber....Was ist denn passiert?“ fragte Gretchen noch, bekam aber keine Antwort, weil die Schwester bereits aufgelegt hatte.
„Wer war denn das?“ fragte Alexis dann nachdem sie ihr Handy wieder weg gesteckt hatte.
„Ähm...Alexis....ich muss noch mal kurz....“
„Aber....“
„Dauert auch nicht lange. Bis gleich!“ unterbrach sie ihn und ging anschließend einfach.

Währenddessen wanderte Marc ungeduldig auf und ab und fragte sich wo Gretchen denn so lange bliebe.

Wenn man nicht alles selbst macht! Schlimm diese....

Plötzlich öffnete sich die Türe und Gretchen trat ein.
„Marc?!“ Eine Weile blickte sie den Oberarzt erstaunt an.
Der konnte allerdings im ersten Moment nicht antworten und starrte sie nur an. Sie sah wirklich wunderschön aus! Wie ein Engel...mit ihren blonden Locken und ihren funkelnden blauen Augen.


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Dornröschen Offline

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29.12.2009 11:05
#650 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Gretchen war es dann schließlich, die ihn wieder in die Realität zurück holte und ihn erneut, aber diesmal etwas lauter ansprach.
„MARC!“
Der Angesprochene zuckte kurz zusammen. „He was?“
„Ich hab dich gefragt was das soll? Wieso bist du hier und nicht in der Cafeteria und warum....“
Weiter kam sie nicht mehr, weil er in der Zwischenzeit ganz nah an sie heran getreten war und ihre Lippen mit einem Kuss verschloss.
Zunächst noch geschockt, erwiderte Gretchen diesen dann doch.

Er küsst so gut und so....ja zärtlich halt...

Sie schloss für einen Moment die Augen und genoss einfach nur diesen Moment, genauso wie Marc. Doch plötzlich erschien ihr Alexis vor dem inneren Auge und sie drückte Marc abrupt von sich.
„Was ist?“ fragte der Oberarzt erstaunt.
„Ich...Marc ich kann das nicht!“ meinte sie schnell und lief zur Tür. Doch auch wenn sie noch so sehr an der Türklinke rüttelte bewegte die sich keinen Millimeter. Denn in der zwischenzeit hatte Sabine ihren Plan vollendet und kurzerhand einen Besenstiel zum Schloss umfunktioniert. Hatte also doch irgendwie was gutes, dass die Putzfrauen immer alles rum liegen liessen!

Wieso geht die verdammte Tür nicht auf? Ich will hier raus!!

„Wieso nicht?“ riss Marc sie dann nach einiger Zeit wieder aus ihren Gedanken.
„Weil es einfach....nicht richtig ist!“ erwiderte sie und „beschäftigte“ sich immer noch intensivst mit der Tür.
„Die ist zu! Siehst du doch!“
„Na dann mach sie halt wieder auf! Ich will hier raus!“
„Geht nicht.“
„Wie? Geht nicht?“ Sie ging auf ihn zu, hielt fordernd ihre Hand auf und meinte: „Jetzt gib mir schon endlich diesen verdammten Schlüssel!“
Doch Marc zuckte nur kurz mit den Schultern. „Hab keinen.“

Will der mich verarschen?!

„Marc! Das ist jetzt echt nicht mehr witzig hier! Also hör endlich auf mit den Spielchen!“ motzte sie ihn an.
Doch der Oberarzt blieb ganz ruhig und kam wieder ein Stück auf sie zu. Er nahm ihre Hand von der Klinke und drehte sie langsam zu sich, damit sie ihn ansehen musste. „Wie kommst du eigentlich darauf, dass das ein Spiel ist? Gretchen....“


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