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Dieses Thema hat 832 Antworten
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 Abgeschlossene Fortsetzungen!
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Dornröschen Offline

Gynäkologe:


Beiträge: 11.121

23.12.2009 08:51
#601 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Moin Moin!

Sry, dass ich euch Alexis nicht wirklich ersparen kann, aber spielt nun mal eine wichtige Rolle für den weiter verlauf der geschichte nimmt´s nich so schwer, hmm?



„Ja, aber....“ Den Rest bekam er schon gar nicht mehr mit, weil er ebenfalls in das Zimmer gegangen war. Dort sah er auch schon Gretchen, die gerade dabei war das EKG anzuschließen. „Verdacht auf Alkoholvergiftung! Wir werden ihm wahrscheinlich den Magen auspumpen müssen!“ meinte sie in ihrer Panik ohne zu sehen wer zur Tür rein gekommen war.
Erst als Marc stöhnte und meinte: „Dass sich die Leute immer so zu saufen müssen!“ drehte sie sich um. In dem Moment sah auch der Oberarzt wer der Patient war und wusste nun auch was Gretchen hier machte. Er wusste nicht warum, aber als er sah wie sie sich liebevoll um ihm kümmerte, kam ihm das kalte Kotzen und er konnte nicht anders als ihr mal wieder einen dummen Spruch entgegen zu feuern.
„Na....Wieder Mutter Theresa gespielt?! Bei dem ist doch eh alles zu spät!“ meinte er und warf einen verachtenden Blick zu dem jungen Mann auf der Liege.
„Marc! Also ich muss doch sehr bitten! Statt ihr blöde Sprüche zu reißen solltest du mir lieber mal helfen!“
Doch der Oberarzt dachte gar nicht daran! Er stellte sich mit verschränkten Armen vor sie und erwiderte: „Ach?! Sind wir jetzt also wieder beim DU! Das ging ja schnell!“
Sie schüttelte kurz den Kopf. „Äh....Sie meinte ich....also Dr.....ach ist ja jetzt auch egal! Kümmern wir uns lieber um den Patienten!“
„Wie ich sehe kommst du auch ganz gut alleine hier klar! Außerdem ist sowas da nicht meine Aufgabe!“
„Schön! Dann mach ich es eben alleine!“ erwiderte sie zickig und griff nach dem Schlauch.
„Mach das!“ Er ging zur Tür und drehte sich dort noch mal um. „Ach ja! Viel Spaß beim Kotze wischen später!“
„Arsch!“ murmelte Gretchen noch vor sich her und widmete sich anschließend wieder Alexis.

Nachdem Gretchen fast den ganzen Alkohol aus ihm raus gespült hatte, schlug der langsam die Augen auf und sah verwirrt durch die Gegend.
Die junge Ärztin war so heil froh darüber, dass sie nicht anders konnte, als ihm kurz über die Haare zu streichen und meinte: „Alexis Gott sei Dank! Mach so was nie wieder, hörst du?“ Dabei lächelte sie erleichtert, weil sie so unendlich froh war, dass er lebte.
Marc hingegen, der sie durch die Glasscheibe still beobachtet hatte, fand diesen Anblick überhaupt nicht toll.

Sie hat sich wirklich Sorgen um den gemacht....Heißt das jetzt....? Nein! Am besten schnell vergessen....


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Dornröschen Offline

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23.12.2009 13:55
#602 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Er sah wie Gretchen über ihren Mann gebeugt war und sich mit ihm unterhielt oder eher zu textete. Als sie ihm dann auch noch einen kurzen Kuss auf die Wange gab, beschloss er zu gehen. Das musste er sich wirklich nicht geben!

„Wieso hast du das gemacht? Ich meine, wenn ich nicht....“ begann Gretchen dann nach einiger Zeit und sah Alexis durch dringend an.
Der immer noch reichlich verwirrte junge Mann erwiderte: „Äh....Wieso? Was machst du überhaupt hier?“
Die junge Blonde sah zu Boden. „Ich hab dich gefunden....in der Villa.“
Alexis schöpfte wieder etwas Hoffnung. „Hast du dir etwa....also Sorgen um mich gemacht?“

Klar hab ich mir Sorgen gemacht! Ist doch normal, wenn....Aber Moment...eigentlich macht man sich doch nur Sorgen um Menschen, die....

Sie sah ihn kurz an.

Ob ich ihn doch noch liebe? Ich mein....Wir haben schließlich geheiratet und irgendeinen Grund muss es ja dafür geben....Ach die letzte Zeit war einfach so verwirrend, dass ich gar nichts mehr weiß!

„Gretchen?“ sprach Alexis sie dann nach einiger Zeit wieder an, da sie vollkommen in ihren Gedanken versunken war.
Sie sah kurz hoch. „Hmm?“
„Ich hab dich was gefragt?“
Gretchen konnte auf diese Frage einfach keine Antwort geben und beschloss wieder mal den Notausgang zu nehmen.
„Äh....Ich denke du solltest...jetzt besser schlafen....war ja alles ziemlich anstrengend. Ich werd der Schwester Bescheid sagen, dass sie dich auf ein Zimmer bringt!“ meinte sie schnell und wollte gehen. Doch an der Tür rief Alexis sie noch einmal zurück.
„Gretchen?“
„Was denn?“
„Wenn du zeit brauchst....ich kann warten....“ meinte er mit liebevoller Stimme, worauf ihn die junge Blonde kurz ansah.


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Dornröschen Offline

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23.12.2009 14:23
#603 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

„Alexis....Ich....muss....“
Er unterbrach ihr Gestottere. „Du musst mir nichts erklären. Ich wollte nur, dass du das weißt.“
Sie nickte nur noch stumm und verließ anschließend endgültig den Raum.

Was mach ich denn jetzt? Bin gerade irgendwie total verwirrt....Er liebt mich noch und er ist noch mein Mann! Aber was ist dann mit....Marc?

Plötzlich hörte sie die Stimme ihrer Mutter von damals. „Ach Margarethe! Der liebt dich doch nicht!“

Aber er hat es mir gesagt! Und normalerweise meinen Männer doch alles was sie sagen oder nicht? Aber was ist bei Marc schon normal....Immerhin hat er mich betrogen! Mit meiner besten....okay EHEMALS besten Freundin! Und so was macht man doch nicht, wenn man jemanden liebt oder? Man verletzt doch niemanden, der einem wirklich wichtig ist? Hat Alexis mich jemals schon mal verletzt? Gut....Am Anfang...da schon, aber das war am Anfang...wo wir uns noch nicht so gut kannten....Aber später? Nein. Hat er nicht....Er hat sich sogar diesen Preis für mich ausgedacht, um mir eine Freude zu machen, weil ich an dem Tag so traurig war. Gut. Damals dachte ich er wollte mich bloß stellen, aber er hat es mir nachher gesagt und ich glaube ihm..irgendwie. Er war immer so lieb zu mir und hat mich nie belogen...Ihm kann ich vertrauen.....ganz im Gegensatz zu....Aber liebe ich Alexis auch? Kann man überhaupt zwei Menschen gleichzeitig lieben? Das geht doch gar nicht oder? Ich weiß gerade ehrlich gesagt gar nicht mehr was ich noch denken soll! Das ist alles so kompliziert! Oder mach ich es mir vielleicht nur kompliziert? Und im Grunde hab ich mein Glück längst gefunden? Aber mit wem denn? Ich muss das unbedingt heraus finden, bevor ich noch wahnsinnig werde! Aber wie bloß? Wie findet man heraus, ob man jemanden liebt oder nicht? Kann man das überhaupt?

Sie war so in ihren Gedanken versunken, dass sie gar nicht merkte, wie sie jemanden auf dem Flur an rempelte.
„Oh Verzeihung!“ sagte sie kurz, ohne ihr Gegenüber anzuschauen, weil sie noch immer völlig durch einander war.
Doch als sie hoch schaute in diese braunen Augen blickte wusste sie wer es war.
„Gretchen? Alles okay bei dir?“ fragte Mehdi sie schließlich und ließ sie dabei nicht aus den Augen.
„Äh...ja...klar! Ich war gerade nur....ach! Wahrscheinlich bin ich einfach nur müde! Werd jetzt auch langsam mal nach Hause fahren! War ja auch ein anstrengender Tag!“
„Okay.“ erwiderte der Gynäkologe nur kurz und schon war sie auch verschwunden.

„Was ist jetzt schon wieder passiert?“ fragte Mehdi dann, nachdem er zu seinem Freund ins Büro kam und sah wie er traurig und zugleich grübelnd aus dem Fenster sah, während er eine Zigarette rauchte.
„Äh....Nichts?!“
„Ach komm! Ich hab Gretchen gerade auf dem Flur getroffen! Sie war völlig durch den Wind und du...“
Weiter kam er nicht, denn Marc fragte erstaunt: „Sie war durch den Wind?“
„Ja schien irgendwie in Gedanken zu sein. Hat mich an gerempelt und...“
Marc stöhnte kurz. „Dann stimmt es also doch!“


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23.12.2009 14:38
#604 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

„Was stimmt?“
„Egal! Mehdi würdest du mir nen Gefallen tun und gehen. Ich muss....“
„Nee! Das werd ich garantiert nicht tun! Also raus mit der Sprache! Was ist passiert? Und was stimmt?“
„Der Arsch ist hier!“ meinte Marc leise.
„Welcher Arsch bitte?“
„Alexis....dieser...“
„Hä? Was macht der denn hier?“
„Hat sich fast tot gesoffen.“
„Oh!“
Eine Weile herrschte Schweigen. Bis Mehdi beschloss das Gespräch wieder auf zu nehmen. „Ja und?“
„Ja nix ja und! Anscheinend hat sie den gefunden und hier hin gebracht! Was weiß denn ich? Und um ehrlich zu sein...interessiert es mich auch gar nicht!“
„Doch tut es!“
„Bitte?!“
„Meinst du sie....liebt ihn noch?“
Marc seufzte erneut. „Ich weiß es nicht Mehdi....Ich weiß es wirklich nicht....“
„Und was willst du jetzt machen? Weiter hier sitzen und Löcher in die Luft starren, bis sie wieder zu dem zurück geht oder was?!“
Marc zuckte nur teilnahmslos mit den Schultern. Ihm war irgendwie gerade alles egal. Er sah nur immer wieder dieses Bild vor seinen Augen. Gretchen und Alexis, als sie ihn kurz geküsst hatte.
Mehdi merkte dann auch schnell, dass es wohl keinen Sinn hatte und meinte: „Gut! Mach wie du meinst! Aber jammer nicht, wenn nachher zu spät ist!“
„Ist es das nicht schon längst?“ hörte er plötzlich als er gerade zur Tür raus wollte und schaute seinen Freund an. So hatte er ihn bis jetzt noch nie gesehen. Er kannte immer nur den Arsch, mit dem man aber ne Menge Spaß haben konnte.
„Es ist nur dann zu spät, wenn man aufgibt Marc!“ meinte der Gynäkologe daraufhin, um ihm Mut zu machen. Doch von dem Oberarzt kam nur ein leises „Tzz!“
„Glaub mir....wenn ich eins in der letzten Zeit gelernt hab, dann ist es, dass man für das kämpfen sollte, an was man glaubt!“ Mit diesen Worten verließ er dann auch den Raum.

Nach einer mehr oder weniger unruhigen Nacht genehmigte Gretchen sich dann erstmal im Stationszimmer einen Kaffee.
„Sie sehen.....erschöpft aus!“ stellte Sabine kurz fest.
„Ja....Hab auch irgendwie nicht so gut geschlafen...“ brabbelte die junge Blonde unachtsam drauf los.
„Wieso denn?“
Als die Schwester sie fragend anblickte merkte sie erst was sie gerade gesagt hatte und wollte schnell vom Thema ablenken.
„Ähhhh....Wie geht’s eigentlich dem Patienten aus der 309? Ist er schon aufgewacht?“
„Also....um ehrlich zu sein....das weiß ich gerade gar nicht so genau.“ gab die Schwester stammelnd zu.
„Gut! Dann werd ich doch mal gleich nach sehen gehen, was?“ erwiderte Gretchen und überspielte diese für sie überaus peinliche Situation mit einem lächeln.
Als sie jedoch den Raum verlassen wollte hielt Sabine sie noch mal zurück. „Ach Frau Doktor? Was ich sie noch fragen wollte....“
Gretchen drehte sich erstaunt um. „Was denn Sabine?“
„Na ja...Finden sie nicht auch, dass sich der Dr. Meier in den letzten Tagen irgendwie komisch verhält? Ich meine....“
Weiter kam sie dann auch nicht mehr, weil Gretchen sie unterbrach. „Der war doch noch nie ganz normal!“
Sabine konnte nichts anderes als nur zu nicken und meinte: „Wie sie meinen Frau Doktor!“
„Also machen sie sich nicht so viele Gedanken und sorgen sie lieber dafür, dass die Blutergebnisse in die Akten kommen, hmm?“
„Natürlich.“ erwiderte die Schwester und schüttelte nachdem Gretchen gegangen war nur leicht mit dem Kopf.

„Hey!“ meinte Gretchen schüchtern nachdem sie Alexis Zimmer betreten hatte.
„Schön, dass du mal vorbei schaust!“ erwiderte Alexis mit einem Lächeln.
„Ja....äh....Is ja Visite...irgendwie.“
„Sicher....“

Oh Gott! Ich bin schon wieder total verwirrt! So kann das nicht weiter gehen!

„Ähm....ja....Wie geht es dir denn heute?“
„Gut.“
„Das ist schön.“
„Ja genauso wie du.“
Gretchen blickte verlegen zu Boden. „Alexis....bitte lass das ja?“
„Wieso denn?“ Er nahm ihr Hand. „Gretchen...Ich....“
Er wollte weiter sprechen, doch plötzlich wurde die Tür aufgerissen und Marc kam rein.

Was wird das denn wenn´s fertig ist?! Moment! Will ich das eigentlich wissen? Nich wirklich oder?


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23.12.2009 15:01
#605 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Er konnte einfach nicht anders, als mal wieder einen seinen blöden Spruch ab zu feuern, obwohl ihm nach Scherzen eigentlich gar nicht zu Mute war.
„Ah! Wie ich sehe haben sie ihren Rausch mittlerweile ausgeschlafen und können das Bett für die WIRKLICHEN Notfälle frei machen!“
„Marc!“ Gretchen drehte ich zu ihm um und warf ihm einen *Es reicht* Blick zu. Doch das interessierte den Oberarzt gerade nicht im Geringsten!
„Was denn? Wenn der ne Spezialbehandlung braucht, soll er sich die gefälligst woanders geben lassen! Wir sind hier ein Krankenhaus und kein Alkohilikerauffanglager!“
„Also....!“ empörte sich Alexis daraufhin, wurde aber von der jungen Blonden zurück gehalten.
„Lass! Ich mach das!“ meinte sie und zog Marc anschließend kurz zur Seite.
„Sag mal! MUSS das sein?!“
„Was denn?“
Sie formte ihre Augen zu Schlitzen und erwiderte: „DU weißt ganz genau was ich meine!!“
„Nö!“
Wieder tötete sie mit ihrem Blick. Doch Marc meinte nur: „Ja! Wenn wir das dann geklärt hätten....Hier! Ihre Entlassunngpapiere!“ Er knallte Alexis die Unterlagen auf´s Bett und ging zur Tür. Dort drehte er sich noch mal um und meinte provozierend: „Ach ja! Falls sie ne Nachbehandlung wünschen....Sie steht sicher gerne dafür zur Verfügung! Stimmt´s Hasenzahn? So ein Hausbesuch soll ja manchmal wahre Wunder wirken!“
Gretchen sah ihn nur fassungslos an und versuchte ihre Tränen zurück zu halten.

Wieso tut er das? Hat er mir nicht schon genug angetan? Aber nein! Immer schön einen oben drauf legen! Hasenzahn hält das ja aus! Scheiße! Gar nichts tu ich....


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23.12.2009 15:58
#606 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Alexis reichte es mittlerweile ziemlich. Dass er ihn beleidigt hatte, damit konnte er leben, aber bei Gretchen hörte der Spaß wirklich auf!
„Du kommst dir wohl sehr cool vor was?!“ fragte er als Marc gerade zur Tür raus wollte.
Der Oberarzt drehte sich kurz um. „Bitte?!“
Gretchen sah schon das kommende Unheil mit großen Schritten auf sie zu kommen und meinte leise: „Alexis....Bitte!“
Doch der dachte gar nicht daran. „Ja ist doch wahr! Was bildet dieser arrogante Schnösel überhaupt ein?! Kein Wunder, dass er nie eine abkriegt, wenn er alle Frauen so scheiße behandelt!“
Marc stellte sich nun mit verschränken Armen vor ihn und meinte: „Also,,...DAS lassen sie mal schön meine Sorge sein ja?!“
„Ja ja. Von mir aus! Solange du deine Dreckspfoten von meiner Frau lässt, kannste dich von mir aus einmal quer durch Berlin vögeln!!“
Gretchen warf daraufhin einen mehr als empörten Blick zu ihrem Mann. Sie wollte es sagen, wurde aber von Marc davon abgehalten, dem es mittlerweile zu bunt wurde und schnurstraks mit erhobenem Finger auf das Bett zu kam.
„Jetzt pass mal auf du....“ Er holte kurz Luft, weil er sich gerade wirklich beherrschen musste seinem Gegenüber keine rein zu hauen, sprach aber dann unbeirrt weiter. „Du reicher Pisser, wo ich vögel und wo nicht, das geht dich nen Scheiß an! Kapiert?! Und auch wenn das NOCH deine Frau ist, ist sie doch lange nicht dein Eigentum! Glaub ja nicht, dass du schon gewonnen hast!!“
Nun bäumte sich auch Alexis vor ihm auf. „Du willst Krieg! Kannste haben!“

HÄ??? Was soll denn das jetzt bitte?! Spinnen die jetzt total?! Die können doch nicht....

Doch sie konnten! Und sie wollten auch. Denn Marc hielt seinem tötenden Blick ohne weiteres stand und meinte: „Wirst du dann schon sehen!“
„Ach ja?!“ erwiderte Alexis provozierend, worauf es ihr nun wirklich reichte und sie beschloss dazwischen zu gehen.
„Sagt mal! geht’s noch?! Ich bin doch kein Kamel, was verschachert wird!“ Anschließend stürmte sie aus dem Zimmer.
Beide Männer schauten sich kurz an und dachten in dem Moment wohl fast das gleiche. Sie war das wertvollste was sie je hatten und das gibt man nicht so einfach kampflos auf. Also auf in die Schlacht!!
„Hmm!“Marc nickte kurz und warf Alexis noch mal einen *Weisste Bescheid* Blick zu, bevor er ebenfalls das Zimmer verließ.

Mehdi hatte Recht! Irgendwie....Und ich werde nicht aufgeben!! Wollen wir doch mal sehen wer von uns die besseren Karten hat HERR VON KOTZ!! Und ich hab auch schon einen Plan....Auch wenn´s mich echt ankotzt, aber außergewöhnliche Situationen erfordern eben manchmal außergewöhnliche Maßnahmen!!

Diesen setzte er dann auch gleich in die Tat um und begab sich ins Stationszimmer.
„Sabine?!“ Die Schwester zuckte kurz zusammen, als sie ihren Chef erblickte, der plötzlich über die Theke gelehnt war, weil sie gerade mal wieder während der Arbeitszeit in ihrem neusten Roman las. Aber diese Vampirgeschichten um Dr. Rogelt waren auch einfach zu fesselnd!
„Keine Angst! Ich verrat sie nicht! Wenn sie mir....na sagen wir mal einen kleinen Gefallen tun würden!“
„Äh...Natürlich! Um was geht es denn Herr Doktor?“
„Ähm...Na ja....Also sie organisieren doch im Moment diese Weihnachtsdings...äh Feier, stimmt´s?“
„Ja aber....“
„Bräuchten sie dabei...also nur eventuell....also bräuchten sie vielleicht noch Hilfe?“
„Sicher....Wir können immer Hilfe gebrauchen, aber wer....“
„Gut! Dann tragen sie mich in diese komische Liste da ein!“
Die Schwester glaubte sich verhört zu haben und fragte sicherheitshalber noch mal nach, obwohl Marc bereits wieder im Begriff zu gehen war.
„Ähm....SIE? Hab ich das jetzt gerade....“

Oh man! Ich kann´s immer noch nicht glauben, dass ich bei dem Schwachsinn mit mache! Aber ich werd diesem Saftsack bestimmt nicht kampflos das Feld überlassen!! Das kann er sowas von vergessen!!


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23.12.2009 16:24
#607 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Marc atmete noch mal tief durch und meinte dann: „Ja! Ich! Und jetzt machen sie schon!“
„Ja....äh...klar! Ich war nur gerade etwas....“

Ja....Mittlerweile zweifele ich auch stark an meiner Zurechnungsfähigkeit....aber das ist ja irgendwie nicht erst seit gestern der Fall....

„Schon klar Sabine! Wir sehen uns dann später im OP!“ meinte Marc kurz angebunden, weil ihm das Ganze mittlerweile mehr als nur peinlich war und verschwand anschließend schnell.

„Was machen sie denn da?“ fragte Gretchen dann nachdem etwa 5 Minuten später ebenfalls ins Stationszimmer kam und sah, dass Sabine irgendwas schrieb.
„Ach...Ich trag nur gerade einen neuen Teilnehmer in die Liste ein!“
„In welche Liste?“
„Ähm...die der Helfer für die Weihnachtsfeier...sie wissen schon....“
Gretchen sah sie allerdings nur einen Moment lang verwirrt an.

Ähm....Nicht wirklich gerade...um ehrlich zu sein. Das sind doch eh nur Sabine und ich...wozu braucht sie bitte für zwei Personen ne Liste? Schon manchmal komisch diese Frau!

„Wer....?“ meinte Gretchen dann, brach er ihren Satz abrupt ab, als sie sah wer genau noch helfen wollte. „Nee ne?! DAS ist jetzt nicht wahr oder?!“
„Was denn Frau Doktor?!“
Doch die junge Blonde murmelte nur: „Der meint das tatsächlich ernst! Ich fass es ja nicht!“
„Wer meint was ernst?“ wollte die Schwester wissen, die zwischen zeitlich immer neugieriger wurde, bekam aber wieder keine Antwort auf ihre Frage.
„Na warte! DER kann was erleben!!“ meinte Gretchen plötzlich nur aufgebracht und verließ schlagartig den Raum.
Sabine hingegen sah ihr nur verwundert hinter her und fragte sich ob es wohl am Wetter lag, dass plötzlich alle durch drehten. Vielleicht hatte Tief Henrietta etwas damit zu tun, dass sie gestern in der Wettervorhersage angekündigt hatten. Anders konnte sie sich das wirklich nicht erklären....

„WAS ZUM TEUFEL SOLL DAS??!!“ fragte Gretchen dann erbost, nachdem sie einfach ohne anzuklopfen in Marc´s Büro gestürmt war.


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23.12.2009 16:48
#608 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Er wusste zwar ganz genau, was sie meinte, ging aber nicht weiter auf ihre Frage ein und meinte stattdessen: „Äh....Also für gewöhnlich kenne ICH es ja, dass man anklopft, bevor man irgendwo eintritt!“
„Schön! Und ich kenne es normalerweise, dass man sich an Abmachungen hält, die man getroffen hat!“ fauchte sie zurück.
„Abmachung? Welche Abmachung? Wüsste nicht, dass WIR beide eine hätten!“
„Doch Marc! Und das weißt du auch ganz genau! Wir waren uns doch einig, dass wir uns Zukunft nicht mehr in die Quere kommen wollten und....“
Mittlerweile wurde er auch wütender. Er tat alles, um ihr zu beweisen, dass er nur sie wollte und sie hatte nichts besseres zu tun, als ständig zu meckern! Deshalb stand er dann auch auf und meinte ebenfalls etwas lauter: „DU warst dir einig! Mich hast du nicht ein einziges Mal nach meiner Meinung gefragt! Stattdessen schmeißt du dich lieber wieder diesem....“
Sie unterbrach ihn. „Ach?! Daher weht also der Wind! Der feine Herr ist einfach nur wieder eifersüchtig und kann es nicht ertragen, dass er nicht der einzige ist, he? Verträgt dein übergroßes Ego wohl nicht!!“ meinte sie provozierend und sah ihn wieder mal mit zusammen gekniffenen Augen an.

Sag mal....Hat die n Schuss?!? Was glaubt die eigentlich wieso ich die ganze Scheiße hier abziehe?!

„Gretchen....Was soll das? Du weißt ganz genau, dass das....“ fragte er schließlich mit deutlich ruhigerer Stimme.
Wiedermal unterbrach sie ihn. „Das gleiche könnte ich dich ja wohl fragen! Wer hat mich denn betrogen...NOCH DAZU MIT MEINER BESTEN FREUNDIN?!“

Nicht stimmt....wollte ich sagen. Aber ich vergass! Sie hört mir ja nicht zu!!! Argh!!


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23.12.2009 17:52
#609 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

„Boah! Wie oft denn noch?! DA WAR NIX!!“
Sie stellte sich mit verschränkten Armen vor ihn. „Ach?! Und das soll ich dir jetzt glauben he?!“
Marc verdrehte leicht die Augen. „Äh...ja?!“
„Weißt du was....Von mir aus kannst du ruhig an diesen Vorbereitungen teilnehmen...wenn dich das glücklich macht!“ Sie hob drohend den Finger und formte ihre Augen mal wieder zu Schlitzen: „Aber glaub ja nich....dass mich das in irgendeiner Weise beeindruckt!!“ Anschließend verließ sie wütend den Raum und knallte noch, um ihrer Wut Luft zu machen die Türe hinter sich zu.

Na...DAS werden wir ja noch sehen!!

Gratulation! Er hat´s mal wieder geschafft! Jetzt hilft wirklich nur noch Schokolade!!

Gretchen wollte sich gerade auf den Weg zum nächsten Automaten machen, als sie plötzlich eine bekannte Stimme von hinten ansprach.
„Wieso hast du denn nichts gesagt?“
Die junge Blonde stöhnte nur kurz. Ihre Mutter! Na, DIE konnte sie ja jetzt mal so überhaupt nicht gebrauchen! Doch Bärbel nahm wie immer keine Rücksicht darauf und plapperte direkt drauf los und erdrückte ihre Tochter dabei fast bei ihrer Umarmung.
„Oh Margarethe! Das tut mir soo Leid für dich! Aber ich hab´s dir ja gleich gesagt nich? Wärst du mal lieber bei....“ Weiter kam sie nicht, weil Gretchen nun endgültig der Kragen platze. Sie löste sich abrupt von ihrer Mutter und schrie sie regelrecht an.
„Deine neun mal klugen Ratschläge bringen mich jetzt auch nicht weiter!“
„Aber Kind...ich will doch nur....“
„Schön! Er HAT mich betrogen! Du hattest Recht und ich nicht! Zufrieden?! Das war es doch was du hören wolltest!!“
„Aber nein! Ich wollte....“
„Ach! Steckt euch doch euer beschissenes Mitleid alle sonst wo hin!!“ fuhr die junge Blonde sie plötzlich an und lief anschließend davon.

Wieso können sie mich nicht einfach alle in Ruhe lassen?! Ist das denn verdammt noch zu viel verlangt?! Ich kann bald echt nicht mehr! Und bald ist Weihnachten....super...echt!

Alexis machte sich in der Zwischenzeit auf den Weg nach Hause. In seinem Zimmer angekommen, suchte er zunächst seinen Ehering, den er gestern in seiner Wut in irgendeine Ecke gepfeffert hatte und fand ihn schließlich auch. Er besah sich das Schmuckstück kurz und zog ihn anschließend wieder an. Jetzt hieß es nicht aufgeben. Dann würde sein Sternchen schon wieder zurück kommen!

Gretchen war nun endlich in der Cafeteria angekommen und genehmigte sich auch gleich ihre heiß geliebte Stress Schokolade.

Tut das gut!

Sie lehnte sich gegen die Wand, schloss kurz die Augen und genoss einfach diese himmlische Ruhe! Doch die hielt wie immer nicht lange....

„Frau Doktor? FRAU DOKTOR!!“ riss Sabine sie plötzlich aus ihren Tagträumen.
Die junge Blonde zuckte kurz zusammen. „Ja! Was ist denn?“ Nachdem sie die Augen wieder geöffnet hatte, hielt Sabine ihr gleich etwas vor die Nase und meinte: „Was meinen sie? Die rote oder die blaue?“
Gretchen war immer noch sauer auf sie,wegen der Sache mit Marc und antwortete deshalb patzig: „Was weiß ich denn? Fragen sie doch Dr. Meier!!!“
So langsam reichte es Sabine auch. „Also ich weiß ja nicht, was jetzt schon wieder vorgefallen ist, aber ich finde sie sind ganz schön unfair! Er gibt sich solche Mühe und...“

Also das ist ja wohl....!!


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23.12.2009 19:03
#610 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Soo Mädels....na dann wollen wir doch mal gucken ob meier/vögler wirklich ein Dreamteam sind....


„So! Finden sie das?!“ entgegnete Gretchen zickig und fiel der Schwester damit ins Wort.
Sabine nickte nur kurz.
„Dann erzähl ich ihnen jetzt mal was! Er hat nämlich auch allen Grund dazu! Schließlich hat ER mich betrogen und nicht umgekehrt?!“
Die Schwester riss die Augen auf. „Er soll was?! Mit wem?“
„Das ist doch jetzt völlig egal mit wem! Fakt ist, dass er es getan hat! Glauben sie mir...DAS Bild werd ich nicht so schnell vergessen, wie Gigi und er....“

Scheiße! Jetzt hab ich es doch gesagt! Sie wird so schnell jetzt wohl keine Ruhe geben....

Und so war es auch. „Er hat sie mit ihrer besten Freundin betrogen?! Und sie sind sich wirklich sicher? Also....“
„Ja meinen sie vielleicht das war ne Fatamorgana?! Nein! Ich weiß was ich gesehen hab!“
„Also wenn ich mir erlauben dürfte etwas zu sagen....ICH mochte ja diese Gina von Amsel noch nie! Sie ist irgendwie komisch....“
„Ja! Wie auch immer! Jetzt ist es jedenfalls zu spät und....“
„Also ich weiß nicht....aber irgendwas ist da faul....Haben sie denn mal mit ihm darüber geredet?“
Gretchen stöhnte. Kapierte diese Frau es nicht oder was?! „Nein! Und ich sehe auch ehrlich gesagt keinen Sinn darin! Er gibt es ja noch nicht mal zu!“
„Nun ja....Wie soll ich sagen? Vielleicht stimmt das ja.“
Gretchen lachte kurz. „Also ihre -Glaub immer an das Gute im Menschen- Theorie ja in allen Ehren, aber ich weiß doch was ich gesehen hab! Außerdem hat er mich bis jetzt immer belogen und verarscht! Wieso sollte es also gerade jetzt anders sein?!“
Statt auf diese Frage zu antworten, stellte Sabine lieber eine Gegenfrage.
„Eine Frage....Haben sie sich ihn in den letzten Tagen mal angeguckt?“
„Was soll das denn jetzt? Wir sehen uns doch ständig...irgendwie! Bei der Visite, im OP und....“
„Nein. Ich meinte so richtig. Also in die Augen.“
„Nee! Wieso auch?!“
„Weil sie dann gesehen hätten, dass so niemand aussieht, der einen anderen betrogen hat! Ich sage ihnen...er leidet mindestens genauso unter der Situation wie sie!“


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23.12.2009 19:58
#611 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Gretchen überlegte einige Zeit.

Was redet die denn da? Ich weiß doch wohl was ich gesehen hab und das war mehr als eindeutig!!

„Ach! Das ist doch völliger Blödsinn! Marc war schon immer ein guter Schauspieler....früher schon!“ meinte die junge Blonde dann nach einiger Zeit.
Doch Sabine ließ sich nicht von ihrer Meinung abbringen und meinte: „Das mag ja sein....Aber diesmal nicht! Das ist echt!“
Gretchen merkte dann, dass es keinen Sinn hat und beschloss das Gespräch auf Eis zu legen. „Ja...äh....Sie haben ihre Meinung und ich meine!“
„Wie sie meinen Frau Doktor! Wollte es nur mal gesagt haben....“
„Ja! Das haben sie ja jetzt und jetzt muss ich wirklich wieder arbeiten!“ erwiderte die junge Ärztin fast ein bisschen beleidigt und verschwand anschließend.

Die ist doch wirklich nicht mehr ganz normal! Obwohl...war sie ja noch nie...irgendwie....Ach egal! Die kann mir viel erzählen, wenn der Tag lang ist! Ich weiß, dass ich Recht hab und damit Basta!!

Als sie zurück ins Stationszimmer kam, reichte ihr eine Schwester einen riesigen Strauß rote Rosen und meinte: „Ist gerade für sie ab gegeben worden!“
„Danke?!“

Hmm....Von wem die wohl sind? Moment da ist ne Karte....

Sie zog sie raus und las:

Hallo Gretchen,

Ich weiß, dass es in der Vergangenheit nicht so ganz toll mit uns gelaufen ist. Wir hatten einfach keinen guten Start. Trotzdem bereue ich keinen einzigen Tag, an dem ich dich kenne. Diese kleine Aufmerksamkeit soll dir das zeigen. Es sind genau 32 Stück. Sie stehen für die schönste Zeit, die ich bis jetzt erleben durfte. Nämlich, die seitdem wir uns kennen....
Denn du bist das wertvollste, was ich je hatte und das kann mir niemand nehmen, ganz egal wie du dich letztendlich entscheidest....
Vielleicht gibst du uns ja noch mal eine Chance und wir fangen von vorne an.

Dein Alexis



Gretchen stand für eine Zeit lang nur da, mit der Karte in der Hand und ihre Gedanken und Gefühle fuhren mal wieder Achterbahn.

Nicht der auch noch! Aber süß ist es ja schon...irgendwie....Da merkt man, dass ich ihm wichtig bin. Und das ist so ein schönes Gefühl....


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23.12.2009 21:51
#612 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Auf dem Weg nach Hause nahm sie dann ihr Handy aus der Tasche und rief Alexis an, um sich bei ihm zu bedanken.
Der freute sich natürlich außerordentlich über ihren Anruf.
„Sternchen!“
„Alexis...bitte! Ich bin noch nicht wieder soweit und daran ändert...“
Er unterbrach sie. „Hast du meine Nachricht bekommen?“
„Ja. Hab ich. Und das ist auch wirklich süß von dir und alles, aber...“
„Ich weiß du brauchst Zeit. Ich wollte auch, das du weißt, dass du für mich mehr bist als irgendeine Trophäe!“
„Ach Alexis! Das weiß ich doch.“
„Ähm....Hättest du vielleicht Lust mit mir am Samstag irgendwo eine Kleinigkeit essen zu gehen?“
„Äh...“
„Keine Angst! Kein nobler Chinatempel mehr! Du kannst dir auch gerne was aussuchen, wenn du willst, von mir aus auch wieder Pommes!“
Gretchen lachte kurz.
„Das hab ich vermisst!“ meinte Alexis am anderen Ende verträumt.
„Was denn?“
„Dein lachen und deine strahlenden blauen Augen dabei!“
Gretchen fühlte sich sofort geschmeichelt und wenn er jetzt neben ihr stehen würde, hätte er sehen können, dass sie leicht rot anlief.
„Och Alexis! Das hast du aber jetzt süß gesagt....“
„Glaub mir...jedes Wort davon ist wahr! Ich vermisse dich wirklich!“

Er gibt sich solche Mühe....ich kann ihn einfach nicht abweisen! Und zusammen essen gehen...da ist ja nichts dabei....

„Okay. Samstag um acht? Geht das?“
„Sicher!“ Der junge Mann am anderen Ende der Leitung machte im Stillen fast einen Sprung bis unter die Decke und meinte dann noch: „Ich freu mich!“
„Ich mich auch. Dann bis Samstag. Bye!“ Anschließend legte sie auf.

Ob ich wirklich das richtige tue? Eigentlich wollte ich mir ja zeit lassen, um erstmal nach zu denken....Aber es ist ja nur ein Essen....Und dagegen hat man ja nichts. Tut mir gut, wenn ich mal wieder raus komme....


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23.12.2009 22:34
#613 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Als Gretchen am nächsten Morgen in den Aufzug stieg, begegnete sie Gina.
„Morgen.“ sagte ihre Freundin kurz. Doch Gretchen ignorierte sie einfach und drückte stattdessen die Taste für den dritten Stock.
„Ich werde deinem Wunsch übrigens nach kommen und werde gehen. Ich war gestern bei deinem Vater und....“ meinte Gina dann nach einiger Zeit des Schweigens.
„Schön!“ erwiderte Gretchen und sah sie nicht einmal an.
„Gretchen! Bitte! Lass uns doch wenigstens noch mal....“
„Da gibt es nichts mehr zu reden Gina! Du hast mich enttäuscht und das kann ich nicht einfach so vergessen!“
„Das tut mir ja auch Leid und....“
„DAS hättest du dir vielleicht mal überlegen sollen, BEVOR du mit MEINEM Freund geschlafen hast!“
„Ich weiß....Ich wollte auch nur dass du das weißt....“
Mittlerweile war der Aufzug oben angekommen. Gretchen stieg schnell aus und meinte noch: „Ja! Das ändert aber trotzdem nichts daran!“
„Aber Gretchen...“
„Lass mich endlich in Ruhe!!“ schrie die junge Blonde ihr noch hinter her.

Marc, der die Szene mit bekommen hatte, stieg ebenfalls in den Aufzug und grinste.

„Und was grinst du jetzt so dämlich?!“ fragte Gina schließlich genervt.
„Ist dein Plan wohl nach hinten los gegangen was?!“ provozierte er sie.
„Und wenn schon! DAS war es mir wert!“
Plötzlich kam Marc ihr bedrohlich nahe und stand mit drohendem Finger vor ihr.
„Jetzt pass mal auf, du Paradiesvogel! Du wirst das gefälligst klar stellen!! Kapiert?!“
„Soll das etwa ne Drohung sein?! Dass ich nich lache!“
„Dir wird das lachen schon noch vergehen! Du wolltest Krieg...du kriegst ihn! Ich werd dir dein kleines, erbärmliches, langweiliges Leben so zur Hölle machen, dass du dir noch manches mal wünschen wirst, du wärst nie hier her gekommen!!“
„Ohhhh! Das ist aber jemand angepisst! Glaubt dir wohl nicht, dein Hasenzahn?! So ein Pech aber auch!“

Gleich platz ich! Und dann fängt sie sich eine! Ich schwör´s!!

Zu ihrem Glück kam der Aufzug endlich oben an und Gina konnte aussteigen, bevor Marc wirklich noch die Beherrschung verlor.
Gina drehte sich allerdings noch mal um und meinte: „Aber ich kann dich beruhigen....oder auch nicht...wie man´s nimmt! Na ja....Auf jeden Fall bist du mich bald los! Jetzt wo ich alles erledigt hab hier, kann ich wieder nach London zurück gehen!“ zischte sie ihm noch mit einem Grinsen entgegen und verschwand anschließend über den Flur zu dem Büro des Professors.

Klasse! Die verpisst sich jetzt und ich hab die scheiße!! Ich könnte dieser Schlampe den Hals umdrehen...echt!! Und zu allem Übel kommt jetzt auch noch Alexis dazu! Besser kann´s doch echt nicht laufen...

Um seiner Wut Luft zu machen haute er von voller Wucht auf die Taste, damit sich der Aufzug wieder schloss und zurück nach unten fuhr.

So. Damit wäre dann das kap. Gigi wohl abgeschlossen. ich weiß ist ein schwacher Trost aber wenigstens etwas nä??


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23.12.2009 23:20
#614 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Am Samstag Abend stand Gretchen dann wieder mal vor ihrem Kleiderschrank und rätselte was sie anziehen sollte.

Wieso haben Frauen eigentlich immer so enorme Probleme sich zu entscheiden? DAS wär doch mal ne Studie wert!!

Da sie nicht wirklich wusste, wo Alexis mit ihr hin wollte, entschied sie sich für etwas eher schlichtes. Einen Rock, dazu eine rosane Bluse und und Stiefel. Ihre Haare steckte sie teilweise mit ein paar Spangen zur Seite.

So müsste es gehen...

Sie stand gerade vor dem Spiegel und betrachtete sich das Gesamtkunstwerk, als es plötzlich klingelte.

„Ich geh schon!!“ rief sie von oben, nahm schnell Jacke und Tasche und lief zur Tür, bevor ihre Mutter etwas mit bekam.
„Hey!“ Meinte sie kurz und schloss anschließend die Tür, um möglichst schnell zu verschwinden.
„Du siehst einfach....toll aus!“ erwiderte Alexis immer noch begeistert und sah sie an.
„Ja...äh Danke. Können wir dann?“ fragte Gretchen etwas nervös.
„Klar!“
Sie stiegen in den silbernen Sportwagen und der Millionär fuhr los.

„Margarethe? Wer war denn das?“ fragte Bärbel, die nach einiger auch aus der Küche kam, bekam aber keine Antwort.
„Gretchen? Bist du da?“
Keine Reaktion. „Hmm!“ Die ältere Frau zuckte kurz mit den Schulter und widmete sich anschließend wieder ihrer Backerei. Immerhin war in weniger als zwei Wochen schon Weihnachten und sie war bis jetzt noch nicht dazu gekommen ein einziges Plätzchen zu backen. Das Hanfgeschäft und noch dazu die Arbeit in der Klinik nahmen sie voll und ganz ein. Also holte sie das jetzt nach.
Doch plötzlich merkte sie, wie sie zwei Arme von hinten umschlossen.
„Butterböhnchen...Das riecht ja wieder lecker hier!“ freute sich Franz, als er sah, dass seine Frau auch mal wieder ihren hausfräulichen Plichten nachging.In einem wollte er sich direkt mal bedienen, spürte aber dann wie Bärbel ihm kurz auf die Finger schlug. „Nix da! Die sind für Weihnachten!“ meinte sie.
„Schon gut!“ erwiderte Franz und lächelte sie an, bevor er ihr einen Kuss gab.

„Und? Gefällt es dir hier?“ fragte Alexis schließlich vorsichtig, nachdem Gretchen und er das kleine gemütliche Restaurant am Ende der Stadt betreten hatten und nahm ihr ganz Gentleman like ihre Jacke ab.
„Ja. Ist wirklich sehr schön hier.“ gab Gretchen zu und nahm sich die Karte.
„Ich hoffe du magst italienisch!“
„Oh ja! Und wie!“ schwärmte die junge Blonde und strahlte ihn an.
„Freut mich!“ Alexis lächelte kurz zurück und warf anschließend auch einen Blick in die Karte.
„Und? Was nimmst du?“ fragte er nach einiger Zeit und winkte in einem der Ober zum Tisch mit der Bitte, dass er ihm eine Flasche seines teuersten Weins bringen sollte.
„Muss das sein? Ich meine ein billiger tut es doch auch.“
„Für dich nur nur das Beste Goldie!“ entgegnete er.
Gretchen räusperte sich kurz. „Alexis....Ich glaube wir sollten reden....“


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24.12.2009 00:15
#615 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

„Was ist denn? Stimmt was nicht? Gefällt es dir hier doch nicht? Wir können auch...“
Sie unterbrach sein nervöses Gebrabbel. „Nein....Das ist es nicht. Über uns...meinte ich....ich meine....das alles hier....“ Sie sah auf den Tisch, auf dem Teelichter in Herzform standen und sprach dann weiter: „Also...das ist wirklich alles super süß von dir, aber....“
„Ich wollte dich nicht bedrängen. Ich wollte dir nur eine Freude machen, weil du in den letzten Tagen so traurig warst....“ gab er zu.

DAS hat er gemerkt? Er ist wirklich zu aufmerksam....Hach! Ganz anders, als....Nein! Schluss damit! Um eine anständige Entscheidung zu treffen, kann ich mich nicht auf irgendwelche Schwärmereien verlassen! Immerhin geht es hier um meine Zukunft!!

„Danke....Das ist wirklich lieb von dir. Aber das ändert halt nichts daran, dass ich einfach erst mal Zeit für mich brauche, um über ein paar Dinge nach zu denken. Weißt du es ist so viel passiert und....“
„Du liebst ihn noch! Schon klar!“ vervollständigte Alexis etwas enttäuscht ihren Satz.
„Also...Im Moment weiß ich ehrlich gesagt gar nicht mehr, was ich denken oder tun soll....es ist einfach alles so kompliziert und du machst es mir nicht gerade einfacher, wenn du mich immer zu bedrängst verstehst du?“
„Ja...Hab´s kapiert! Willst du dann vielleicht lieber....(er schluckte kurz)....gehen?“
„Nein. Will ich nicht. Sonst hätte ich diese Einladung ja wohl kaum angenommen oder?“
Alexis nickte kurz.
„Also....Lass uns jetzt einen schönen Abend und alles andere mal vergessen okay? Meinst du du kannst das?“
„Ich versuch´s!“
„Super! Und jetzt mal sehen...was ess ich denn?“ Sie warf erneut einen Blick in die Karte und entschied sich schließlich für die Lasagne.

Während des restlichen Abends herrschte fast nur betretenes Schweigen. Gretchen hielt das so langsam nicht mehr aus und beschloss das zu ändern, in dem sie über irgendwelche belanglosen sachen redete.
„Und? Wie läuft es bei dir so? Also beruflich mein ich!“ fragte sie schließlich.
„Ganz gut soweit. Und du? Dauert doch bestimmt nicht mehr lange, bis du deinen Facharzt hast oder?“
„Puh! Also wenn das so weiter geht, kann das noch dauern, komm kaum dazu meine Berichte zu schreiben! Notfälle am laufenden Band! Ich sag dir manche Leute sind einfach zu leichtsinnig! Ich mein....vorgestern da hatte wir einen, der sich beim Weihnachtsbaum schlagen fast die ganze Hand abgeschlagen hat! Frag mich immer noch wie er das gemacht hat!“
„Was machst du eigentlich an Weihnachten?“ fragte Alexis plötzlich.
„Ähm...Also eigentlich hab ich bis jetzt immer zu Hause mit meiner Familie gefeiert...So ganz normal halt mit Tannenbaum, Weihnachtsbraten, Geschenken, Spieleabend....ja....Und du? Schon was geplant?“
„Hab mir dieses Jahr vorgenommen noch mal in St. Moritz nach dem Rechten zu sehen.“
„St. Moritz?“
„Ja. Ich hab da so ne kleine gemütliche Berghütte. Warte! Ich glaub ich hab sogar irgendwo ein Foto davon!“
Er zog sein Handy aus der Tasche und suchte nach dem Bild.
„Hier! Das ist sie!“ sagte er dann nach einiger Zeit und hielt ihr sein Mobiltelefon hin.
„Sieht wirklich gemütlich aus. Und was machst du dann da?“
„Ist es auch. Weißt du da oben stört dich keine Menschenseele und du kannst so richtig schön entspannen!“
„Stell ich mir traumhaft vor....“ meinte Gretchen plötzlich leise.
„Wirklich? Also wenn du willst....“


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24.12.2009 01:28
#616 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Sie wusste schon was er sagen wollte und sah ihn mit einem *Alexis bitte* Blick an.
Der junge Mann hob daraufhin sofort abwehrend die Hände und meinte: „Okay okay! Ich hab´s verstanden!“
„Gut!“

Er akzeptiert es! Was will ich eigentlich noch mehr? Einen besseren Beweis kann er mir doch eigentlich gar nicht geben, oder? Aber wieso bin ich mir dann immer noch so unsicher verdammt?

Der Grund dafür hatte vier Buchstaben, etwa Mitte 30, ziemlich gut aussehend, dafür aber auch arrogant und saß gerade in seinem Büro über den Akten. Wobei er sich darauf nicht wirklich konzentrieren konnte, weil ihm die Sache mit Gretchen und Gina nicht aus dem Kopf ging.

Diese Schlampe! Bringt mich erst in die Scheiße und jetzt verpisst sie sich schnell! Und ich kann jetzt sehen, wie ich das wieder gerade biege und dafür sorgen, dass Gretchen mir endlich glaubt, was sich mal so nebenbei bemerkt, als äußerst schwierig darstellen dürfte...Dabei ist es doch die Wahrheit verdammt!! Ich werd noch bekloppt! Ich schwörs! Aber vorher geh ich mir mal nen Kaffee holen. Sabine hat bestimmt gerade frischen gemacht. Sonst überleb ich die Nacht nicht und penn irgendwann ein!

Deshalb ging er dann auch ins Stationszimmer und meinte: „Sabine! Ich brauch n Kaffee!“
„Da haben sie aber Glück Herr Doktor! Hab gerade frischen gemacht! Schön stark, wie sie ihn mögen! Der weckt sogar Tote wieder auf!“ scherzte sie.
„Ja! Denn hätten wir wenigstens mal was zu tun hier!“ scherzte der Oberarzt ebenfalls und plötzlich mussten beide anfangen kurz zu lachen.
Nachdem Marc aber ihren durchdringenden Blick wahrnahm, war ihm die ganze Sache fast schon wieder ein bisschen peinlich. Als Chef amüsierte man sich schließlich nicht mit seinen Angestellten, sondern kommandierte sie nur.
„Äh ja....Ich werd dann mal wieder! Wenn was ist rufen sie mich!“ meinte er schließlich, nahm seinen Kaffee und wollte zurück in sein Büro. Doch die Schwester hielt ihn noch mal zurück.
„Ach Herr Doktor Meier?“
Er drehte sich um. „Hmm?“
„Sie sind übrigens gar nicht so schlecht, wie ich immer gedacht hab!“
„Bitte?!“
„Na ja....Zu Anfang da dachte ich sie wären....“ Sie stockte kurz, weil sie das dann doch nicht aussprechen wollte, aus Angst von ihm wieder eins auf´s Dach zu kriegen und meinte: „Na ja....Ist ja auch egal jetzt....Will ihnen ja nicht äh....zu nahe treten....irgendwie....“
„Tun sie sich keinen Zwang an!“ erwiderte der Oberarzt nur lässig und stellte sich mit verschränkten Armen vor sie, was die Schwester noch zu nehmend verunsicherte.
„Na ja....Mir ist halt aufgefallen, dass sie....in letzter zeit....eben....also....netter geworden sind. Früher waren sie ja eher....nicht nett. Und da hab ich halt immer gedacht sie wären....“


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24.12.2009 09:54
#617 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Moin Mädels!

Da ich heute ziemlich viel zu tun hab, stell ich jetzt einen ganz langen teil rein und hoffe er gefällt euch. Wie ihr sehr rückt die Weihnachtsfeier immer näher. Aber keine Angst die erspar ich euch noch ein paar Tage

Ein schönes Fest und ganz liebe Grüße
Eure Vanny



Wieder stockte sie. Dafür sprach Marc dann irgendwie abwesend das aus, was sie wohl gerade dachte und meinte: „N Gefühlskalter Arsch....“
„Also DAS haben sie jetzt gesagt! Ich meine....nicht dass....“ wehrte sich Sabine sofort.
„Kriegen sie nicht gleich n Herzinfarkt! Stimmt ja irgendwie....“
Der Oberarzt schüttelte sich kurz und warf anschließend einen Blick in die Tasse.

Was red ich da eigentlich? Muss an dem Kaffee liegen, oder an dem wenigen Schlaf in letzter Zeit! Anders kann ich mir das echt nicht erklären!

Er räusperte sich kurz verlegen und meinte. „Ja...äh....Wenn wir das dann geklärt hätten, hopp hopp zurück an die Arbeit! Macht sich ja schließlich nich von alleine ne?!“
„Natürlich Herr Doktor!“ erwiderte die Schwester und lächelte im Stillen vor sich hin.
Sie konnte Gretchen voll und ganz verstehen, dass sie nicht von ihm los kam. Er war zwar merkwürdig, aber doch ganz interessant auf seine Art. Sie fand das gerade unheimlich süß, als er nicht mehr weiter wusste und schnell das Weite gesucht hatte. Bei dem Gedanken kam ihr wieder Eddy in den Sinn, als er sie vor ein paar Tagen ganz schüchtern beim gemeinsamen Abendessen gefragt hatte, ob sie seine Freundin sein wollte. Wie Teenager. Sie war wirklich im Moment der glücklichste Mensch auf der Welt und hoffte, dass ihre Frau Doktor ihr Glück auch endlich mal finden würde. Wobei....gefunden hatte sie es eigentlich schon längst. Man müsste vielleicht nur ein bisschen hier und da nach helfen....

Nachdem Gretchen und Alexis gegessen hatten, bezahlte der junge Mann dann und die beiden beschlossen zu gehen.
„Das war wirklich ein sehr schöner Abend.“ meinte er dann, nachdem er vor der Villa Haase angehalten hatte.
„Ja....Fand ich auch.“
Eine Weile herrschte wieder Schweigen, bis Alexis dieses brach und vorsichtig fragte. „Hättest du was dagegen.....also würde es dir was ausmachen...wenn ich....“
Gretchen wusste schon was er sagen wollte und schüttelte deshalb nur leicht mit dem Kopf. Daraufhin nahm er sich all seinen Mut zusammen und umarmte die junge Frau anschließend. Jedoch dauerte es etwas länger als geplant und Gretchen schien es so, als ob er sie gar nicht wieder los wollte. Es war schön. Keine Frage. Aber eben nicht dasselbe....
Deshalb löste sie sich auch dann von ihm und räusperte sich kurz. „Ja dann! Werd ich mal gehen.“
„Ja....“
Da er auf sie in dem Moment sehr traurig wirkte und sie das einfach nicht sehen konnte, beugte sie sich kurz zu ihm rüber und gab ihm bevor sie ausstieg noch einen flüchtigen Kuss auf die Wange.
„Ich ruf dich an!“ meinte sie dann noch bevor sie die Autotür zu schlug und hätte sich im nächsten Moment gleich wieder dafür verflucht.

Ich ruf dich an! Wie das klingt! Wie die bei so ner 0190 Nummer! Also nicht, dass ich da schon mal angerufen hätte oder so....aber....ach egal jetzt! Ich bin einfach schon wieder so verwirrt, dass ich nur Mist rede....oder eher denke....

Sie beschloss sich dann erstmal hin zulegen und eine Nacht darüber zu schlafen. Dann wäre bestimmt alles anders.

Das gleiche dachte sich auch Marc, als er beschloss sich im Bereitsschaftszimmer ein paar Stunden hin zu legen, weil die Nachtschicht wie zu erwarten ziemlich ruhig war.

„Frau Doktor! Sie denken doch an heute Nachmittag oder?“ fragte Sabine dann am nächsten Morgen sofort, als Gretchen das Stationszimmer betrat.
„Heute Nachmittag? Was ist denn da? Will mein Vater mal wieder „seine Familie“ sehen oder was?“ scherzte die junge Blonde.
„Nein....Wir wollen doch heute mit den Vorbereitungen anfangen! Haben sie das denn etwa schon wieder vergessen?!“
„Achso! Na sagen sie das doch gleich! Klar hab ich das NICHT vergessen!“

Wie könnte ich auch! Ich seh´s jetzt schon kommen....Das wird das REINSTE VERGNÜGEN!!

„Achso. Ich dachte schon.“ erwiderte Sabine nur kurz und machte sich anschließend auf den Weg zur Visite.

Nach dem Dienst machte Gretchen sich dann auf den Weg in die Cafeteria, wo schon Sabine und Marc auf sie warteten.
„Da sind sie ja! Dann können wir ja endlich anfangen!“ meinte die Schwester und ging direkt zu einem der Kisten mit der Deko.

Na wird auch Zeit! Immerhin bin ich für den Schwachsinn hier 4 Stunden früher aus m Bett gekrabbelt! Aber na ja....so lange es sich lohnt....

„Wo fangen wir denn an?“ fragte Gretchen plötzlich etwas planlos, nachdem sie bemerkte, dass Sabine wie ein Ping Pong Ball hin und her sprang.
„Am besten mit den Girlanden da drüben! Die sind da in der Kiste!“ meinte die Schwester mit einem Strahlen.
„Okay.“

Während die beiden Frauen langsam aber sicher die Cafeteria in einen Weihnachstbasar verwandelten, hatte sich Marc in eine Ecke zurück gezogen und spielte an seinem Handy.

Maaaaan! Is das langweilig! Und dafür hab ich das Golfspiel sausen lassen! Meier....Du bist echt nicht mehr ganz frisch!!

Gretchen beobachtete ihn heimlich von der Seite und platzte fast!

Genauso hab ich mir das vorgestellt! Wenn er doch keine Lust dazu hat, wieso ist er dann überhaupt hier?! Dann soll er doch verschwinden und uns nicht im Weg rum stehen....

Nach einiger zeit reichte es ihr dann wirklich und sie ging mit einer Girlande bewaffnet zu Marc. „Hier!“ Sie hielt ihm das Glitzerzeugs hin und meinte schroff: „Wenn du uns schon mit deiner Abwesenheit BEREICHERST, kannste wenigstens mit anpacken!“
Marc stöhnte kurz und nahm ihr das Ding ab. „Na wenn´s weiter nichts ist!“ erwiderte er von sich überzeugt wie immer und stand auf.
Gretchen warf ihm dann noch einen *Irgendwann gibst du schon freiwillig auf* Blick zu und meinte: „Schön! Und wenn du das hast da sind noch mehr!“ Sie grinste ihn noch süffisant an und machte sich anschließend wieder mit Sabine zusammen an die Arbeit.

„Frau Doktor! Ihr Handy!“ meinte Sabine plötzlich. Gretchen ging zu ihrer Tasche und nahm ab.
„Ja Hallo?“
„Ich bin´s!“
„Alexis....Das ist ja ne Überraschung!“

Ich kotz gleich!! Schleimer! Der kriecht der schon so weit in den Arsch, dass er sehen kann was sie zu Mittag hatte!! ÄTZEND!!!


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24.12.2009 11:43
#618 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Weil er das Gesäusel nach einiger Zeit wirklich nicht mehr ertragen konnte, räusperte er sich plötzlich so laut es ging und warf ihr einen *Wer arbeitet jetzt hier nicht mit?* Blick zu. Das zeigte dann auch Wirkung und Gretchen beschloss sich zu verabschieden.
„Du Alexis? Ich muss Schluss machen.Okay?....Morgen? Nein....ich glaube nicht, wieso?....Ist gut. Dann um drei bei dir?....Ja. Ich mich auch. Tschüssi!“

Ja! Ich mich NICHT!!! Verdammte Scheiße! Jetzt trifft die sich schon wieder mit dem! Da hilft nur eins.....Taktik ändern!!

„Hättest du vielleicht mal die Freundlichkeit mir bei dem Ding hier zu helfen?!“ meinte Marc plötzlich ziemlich sarkastisch, während Gretchen ihr Handy zurück in die Tasche steckte.

Was hat der denn jetzt? Kann es wohl nicht ertragen, dass auch andere Männer mich toll finden und das nicht nur um mich flach zu legen! Da warte!!

„Ach?! Ich dachte Gott kann alles?!“ erwiderte sie mit genauso viel Ironie in ihrer Stimme.
Marc stöhnte genervt! „Kann ich ja auch! Aber das Scheiß-Ding ist nun mal so lang und von alleine hält sich das bestimmt nicht oben! Hättest du also die Güte?!“
„Aber sicher doch HERR DOKTOR MEIER!!“

Jetzt fängt die wieder damit an! Ich krieg hier noch die Krise!!!

Er versuchte ihren Kommentar einfach zu ignorieren und meinte: „Ja also...dann müsstest du schon mal hier hochkommen oder willstes mit Telepathie versuchen?!“
„Haha! Wie witzig du wieder bist! Is ja nicht zu aushalten!!“ motzte sie vor sich hin, während sie die erste Stufe zu ihm hoch nahm. Dummerweise hatte sie dabei ihre Höhenangst ganz außer Acht gelassen. Sie versuchte sie weiter hin zu ignorieren. Jedoch wurde sie mit jeder Stufe schlimmer!
„Was ist jetzt?!“ fragte Marc genervt. „Heute noch Hasenzahn!“
„IST ja gut! Und nenn mich nicht immer Hasenzahn!“
Mittlerweile war sie dann mit einiger Mühe oben angekommen.
„Na endlich! Hier halt mal!“ meinte er etwas gereizt weil es ihn einfach nur aufregte, dass sie sich wohl wieder mit diesem Idioten trifft.
Gretchen warf ihm noch einen tötenden Blick zu und riss ihm anschließend die Girlande aus der Hand.
„So recht der Herr?!“ fragte sie dann nach einiger zeit ziemlich sarkastisch.
Marc hatte sich in der Zwischen zeit wieder etwas abreagiert und beschloss von nun an freundlicher zu sein und die Gelegenheit zu nutzen, wenn sie schon mal mit oben war.
„Halt mal weiter oben.“ meinte er und führte ihre Hand zu der Stelle, wo er sie hin haben wollte. Während er er genoss, wie nach den Tagen wieder zu berühren, war ihr das ganze mehr als unangenehm, als sie merkte, dass sich ihre Blicke plötzlich trafen.
„Ja....äh....ich denke du kannst dann jetzt loslassen....so schwer ist das Ding ja nun auch wieder nicht ne?!“ meinte sie dann nachdem sie sich kurz geräuspert hatte.

Ja Himmel Herr Gott! Ist die denn auf alles allergisch?! Kann doch nicht sein!!

„Sorry! Ich wollte ja nur....“ Weiter kam er dann auch schon nicht mehr, weil sie ihn unterbrach.
„Ja ja. Und jetzt mach das Ding da endlich fest, damit ich hier runter kann!“ motzte sie.
„Haste wohl Angst, he?“ zog er sie auf.
Sie lachte kurz gespielt und meinte: „Ich und Angst! Im Leben nicht! Wovon träumst du nachts?!“
„Glaub mir....das willste gar nich wissen!“ murmelte er sich plötzlich in den Bart und meinte dann grinsend: „Wüsstest du wohl gerne was?!“


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24.12.2009 13:55
#619 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Was soll das denn jetzt schon wieder? Wieso versteht er das nicht?! Ich reagier einfach nicht drauf! Genau! Das wird das Beste sein....Irgendwann gibt er schon auf....

„Also ehrlich gesagt....interessiert mich das jetzt nicht wirklich! Eher....dass du endlich dieses Ding fest machst bevor mein Arm abfällt!“
„Mein Gott! Bist du heute wieder zickig!“
„ICH BIN....“ Sie bemerkte wie Sabine zu den Beiden rüber schaute und meinte: „Nun streiten sie doch nicht! Weihnachten ist doch das Fest der Liebe und der....“
„Ja ja schon gut Sabine! Wir haben´s ja verstanden!“ fiel ihr Marc plötzlich in Wort.

Am Arsch echt!! Wenn die so weiter macht scheiß ich drauf und gehe! Diese Zickerei hält ja kein Schwein aus!!

Gretchen wollte aber dann ihren Satz zu Ende bringen und meinte bedeutend leiser: „überhaupt nicht zickig!“
„Sicher bist du das!“ meinte er grinsend, obwohl ihm mittlerweile echt das lachen vergangen war.
„Bin ich nicht! Und jetzt mach endlich!!“ pflaumte sie ihn an.
Marc beschloss daraufhin in die Offensive zu gehen und sie driekt auf ihren Ton ihm gegenüber an zu sprechen.
„Siehste! Schon wieder!“ meinte er.
„WAS?! Schon wieder!“
„Na dein Ton! Du schnauzt mich die ganze Zeit nur an! Dabei hab ich dir überhaupt nix getan!“
„Oh doch! Das hast du! Vor ein paar Tagen als du....Ach! Vergiss es einfach!!“
„Jetzt fang nicht schon wieder damit an! Da war nix und dabei bleib ich auch....ob du mir das jetzt glaubst oder nicht!!“
„Du hast Recht!“
„Ach?! Auf einmal so einsichtig?! Ich....“
Sie unterbrach ihn: „Ich glaub dir wirklich nicht! Und jetzt würd ich das Thema gerne beenden und hier weiter machen! Ich will nämlich hier nicht übernachten!“
Sie hatte die ganze Zeit im Flüsterton gesprochen, damit Sabine nichts von der erneuten Diskussion mit bekam.
„Wie du meinst!“ erwiderte er nun beleidigt und klopfte die Nägel in die Wand.

Gegen Abend kann Gretchen dann endlich zu Hause an und wurde an der Türe auch direkt überfallen. Nein! Diesmal war es nicht ihre nervende Mutter, sondern Franz, der wissen wollte wie sie mit den Vorbereitungen voran kämen.
„Ganz gut soweit!“ erwiderte sie nur knapp und wollte nach oben. Doch der Professor hielt sie noch einmal zurück und fragte: „Sag mal....Stimmt das eigentlich, was ich gehört hab? Der Meier hilft euch bei den Vorbereitungen?!“
„Ja!“

Leider....

„Wusste gar nicht, dass der neuerdings so n Weihnachst Freund ist?Sonst hat er sich doch immer mit Händen und Füßen dagegen gewehrt....“
„Wieso fragst du ihn nicht einfach und lässt mich endlich schlafen!!“
„Aber Kälbchen...was bist du denn heute so biestig?!“
Gretchen holte einmal tief Luft, um sich abzureagieren und meinte: „Also erstens wäre ich nur halb so zickig oder biestig, wenn ihr mich alles endlich mal in Ruhe lassen würdet und zweitens heiß ich weder Kälbchen noch Hasenzahn noch sonstwie! Ich habe einen Namen!!“ Mit diesen Worten stapfte sie dann auch die Treppe rauf. Franz stand noch einige Zeit unten am Absatz und sah ihr nach und hörte oben nur eine Tür knallen. Was hatte sie denn wieder bloß? Er hatte ihr doch nur eine ganz normale Frage gestellt....

Boah! Was ein Tag heute! Wenn das morgen auch so geht, dann dreh ich durch! Ich schwörs! Und der will mir immer noch weiß machen, dass da nix war! Pah! Das kann er seiner Oma erzählen! Die ist vielleicht senil und glaubt das! Aber ich nicht mehr! Ich bin immun gegen seine subtilen Annährungsversuche!!

Auch Marc hatte von diesem Tag gehörig die Schnauze voll und ließ sich in seiner Wohnung auf die Couch fallen.

Ist das alles eine scheiße! Da reißt MANN sich den Arsch auf und was kommt von ihr? Nix....außer Gemecker!! Aber Mehdi meinte ja das wär so ein super Idee! Klar! Ne scheiß Idee war das!! Statt mal vernünftig mit einander zu reden, trifft sie sich lieber mit diesem.....ARGH!!!

Um seiner Wut irgendwie Luft zu machen, trat er kurz gegen seinen Wohnzimmertisch und fuhr sich anschießend stöhnend durch die Haare. Was sollte er denn verdammt noch tun, um ihr zu beweisen, dass er diesmal die Wahrheit sagte???

„Ach! DU schon wieder!“ begrüßte Lissy am nächsten Nachmittag äußerst freundlich, nachdem sie Gretchen die Tür geöffnet hatte.
Die junge Ärztin wollte gerade wieder explodieren, als Alexis dazu kam.
„Boah Lissy! Geh Schuhe kaufen oder was du sonst so machst und lass Gretchen endlich in Ruhe!“ schnauzte er seine Schwester an.
„Bin ja schon weg!“ meinte diese und ging anschließend zu ihrem Wagen, um dann mit Vollgas davon zu brausen.
„Komm doch rein! Schön, dass du es noch geschafft hast!“ meinte Alexis dann und signalisierte ihr durch eine Handbewegung, dass sie doch eintreten solle.
„Okay.“ erwiderte sie junge Blonde nur.

Ich weiß nicht. Obwohl ich hier schon so oft war, aber dieses Haus ist mir irgendwie immer noch umheimlich....So groß und dunkel...wie so ein verwunschenes Schloss....

„Hast du Hunger? Ich hab gerade was gekocht.“ meinte Alexis dann nach einiger Zeit, da er gesehen hatte, dass sie sich merkwürdig verhielt.
„Hmm!“ Sie nickte.
„Na dann komm! Und anschließend hab ich noch ne Überraschung für dich!“
„Was denn?“
„Na also wenn ich es dir jetzt verraten würde, wär´s ja keine Überraschung mehr!“ erwiderte er und lächelte sie kurz an.
„Okay.“

Währenddessen hielt ein Wagen vor der Villa von Buren und der Fahrer schaltete den Motor ab.

Im Inneren der Villa nahmen Alexis und Gretchen gerade am Tisch platz und ließen sich vom Butler das Essen servieren.
„Sie können dann auch gehen. Den Rest erledigen wir selbst!“ meinte der Millionär plötzlich.
„Ganz wie sie wünschen Herr von Buren!“ entgegnete der Butler und verschwand anschließend.


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Dornröschen Offline

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24.12.2009 14:42
#620 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Zu gleichen Zeit wurde der Fahrer des Wagens immer nervöser und trommelte mit seinen Finger auf dem Lenkrad rum.

Was machen die denn so lange dadrin? Obwohl....Will ich das wirklich wissen? NÄÄÄ! Oh man! Was mach ich hier eigentlich?! Soweit ist es also schon gekommen, dass ich ihr hinter her spioniere! Das ist wirklich peinlich! Hoffentlich sieht mich hier keiner!! Die denken ja wer weiß was!! Wo ist die zeitung? Ach egal! Ich MUSS einfach wissen, ob zwischen den Beiden wieder was läuft!! Aber das seh ich wohl kaum von hier aus....Muss ich wohl aussteigen und....

Er stieg aus, schloss den Wagen ab und bewegte sich auf das Eingangstor zu. Natürlich war das verschlossen.

MIST verdammter! Und jetzt?

Er wollte gerade den Rücktritt antreten, als er einen Lieferwagen entdeckte, der auf ihn zu kam und an dem Tor hielt. Schnell versteckte er sich hinter einem Baum und wartete darauf, dass sich das Tor öffnete. Nachdem der Lieferwagen rein gefahren war, schlich er sich langsam hinter her.

„Und? Schmeckt es dir?“ fragte Alexis dann nach einiger Zeit im Inneren des Hauses.
„Ja danke. Ist super lecker!“
„Freut mich!“ Er strahlte über das ganze Gesicht, weil er so unendlich froh war sie wieder so nah bei sich zu haben.
Nachdem Beide dann fertig waren, meinte er: „Und jetzt...die Überraschung!“ Er zwinkerte ihr kurz zu und zog sie anschließend vom Stuhl raus in den riesigen Garten.
„Was ist denn hier?“ fragte Gretchen dann erstaunt, nachdem er vor dem zugefrorenen See stehen geblieben war.
Alexis sagte nichts und hielt ihr stattdessen ein Paar Schlittschuhe hin. „Müsste eigentlich deine Größe sein...“ meinte er noch.

WAS?? Ich soll....? Mit diesen Dingern....da drauf??? NIE IM LEBEN! Keine zehn Pferde kriegen mich da drauf!

„Ähm....Alexis....findest du wirklich, dass das so eine gute Idee ist? Ich meine....“
Er unterbrach sie. „Du brauchst keine Angst zu haben! Und wenn was ist fang ich dich auf!“ Er lächelte sie an.
„Naa gut. Aber ich bin wirklich nicht so gut darin und....“
„Kein Problem! Bin auch kein Meister!“

Na! DAS kann ja heiter werden!!

Das gleiche dachte sich wohl der junge Mann hinter dem Baum, der alles aus sicherer Entfernung beobachtet hatte und kurz vorm platzen war.

So ein Arschloch! Und sie fällt auch noch drauf rein! Typisch Frau! Man säuselt ihnen irgendeinen Scheiß ins Ohr und schon sind sie hin und weg und lassen alles mit sich machen!! Zum kotzen echt!!

Mittlerweile hatte Gretchen sich die Schlittschuhe angezogen, stand aber noch zögernd am Ufer und wusste nicht ob sie es wirklich wagen sollte, während Alexis schon eine Runde gedreht hatte.
„Jetzt komm schon! Das macht Spaß!“
„Also ich weiß nicht...Meinst du das Eis....hält das aus?“
„Klar! Es hat seit Tagen gefroren und jetzt komm!“ Er hielt ihr seine Hand hin und zog sie zu sich.
Dummerweise hatte sie vergessen, dass sie auf rutschigen Untergründen oftmals zu Gleichgewichtsstörungen neigte und wollte hinten über kippen. Jedoch wurde sie von zwei starken Armen aufgefangen.
„Siehste! Ich hab doch gesagt ich fang dich auf!“ meinte Alexis und zwinkerte ihr kurz zu.
„Ja...äh....Danke! Ich denke es geht jetzt!“ meinte Gretchen und befreite sich wieder rasch aus seinem Griff, weil ihr das doch etwas unangenehm war.

Das war doch Absicht!! Boah! Ich würd am liebsten.....!

„Das war wirklich ein sehr schöner....ähm Nachmittag.“ meinte Gretchen dann eher schüchtern, als sie an der Tür stand und sich von Alexis verabschiedete.
Der junge Mann hingegen strahlte sie förmlich an und erwiderte: „Fand ich auch. Können wir ja mal....also bei Gelegenheit wiederholen?!“
„Klar....gerne.“ meinte sie und ging dann auch.

Komisch....Ich hätte schwören können....Nee! Das ist doch Quatsch! Wieso sollte Marc hier sein? Spioniert mir ja wohl nich nach! Völliger Schwachsinn! Ich bin wahrscheinlich schon wieder so durch den Wind, dass ich schon Hallus hab! Apropos....Ich muss endlich Klarheit in mein Leben und vor allem in mein Gefühlsleben bekommen...bevor ich noch komplett durch drehe!!

Als sie zu Hause zur Tür rein kam, telefonierte ihre Mutter gerade. Nein....eher diskutierte sie.

„Ich hab ihnen jetzt schon ein paar mal....Verstehen sie das denn nicht? Die ganze Sache wird mir langsam wirklich zu riskant!.....Nein! Da gibt es nichts mehr zu reden! Ich steige aus!!....Was? Aber das können sie doch nicht machen?!....Ich....In Ordnung....“
Nachdem Bärbel aufgelegt hatte, sah sie neben sich Gretchen stehen, die sie fragend anblickte.
„Äh...Mama? Wer war das denn?“
Bärbel kam gehörig ins Schwitzen und versuchte erstmal vom Thema abzulenken.
„Ach Margarethe! Schön dich zu sehen! Wie weit seid ihr denn mit den Vorbereitungen?“
„Fast fertig....aber....“
Frau Haase ließ sie gar nicht zu Wort kommen und meinte: „Na das ist doch schön! Und wie war sonst dein Tag so? Hattest du viele OP´s?“

Hä? Das interessiert die doch sonst nie? Was ist hier los?! Ich meine....hier stimmt doch was nicht!!

Gretchen schüttelte kurz ungläubig mit dem Kopf. „Mama! Was ist denn mit dir los? Du bist ja völlig....durch den Wind?!“
„Wieso? Man wird doch wohl noch mal fragen dürfen!“ entgegnete Frau Haase ein bisschen beleidigt und fügte noch hinzu: „Sonst hast du dich immer beschwert, dass ich mich nicht für deine Arbeit interessiere!“
„Ja kann ja sein, aber....“
Weiter kam sie nicht, weil Bärbel sie wieder mal unterbrach. „Oh die Plätzchen! Ich muss sie schnell raus holen, bevor...“
Die junge Blonde sah ihr noch eine Weile hinter her und ging dann hoch in ihr Zimmer.

Hmm....Wer weiß was die wieder hat....Ist ja auch nicht meine Sache....Hab genügend eigene Probleme....Alexis zum Beispiel....Was mach ich bloß? Er ist so nett und....Ach! Das ist doch alles Mist!

Sie ließ sich seufzend auf ihr Bett fallen und atmete einmal tief durch. Wieso musste eigentlich immer alles so kompliziert sein?!

„Frau Doktor? Kommen sie dann?“ fragte Sabine sie ein paar Tage später, weil sie die letzten Vorbereitungen treffen wollte. Geschmückt war mittlerweile schon alles. Nun fehlte nur noch der Tannenbaum und die Musik.

So wie ihr seht steht nu runde 2 in den vorbereitungen an. mal sehn ob das diesmal was wirdDas heißt wenn ihr es überhauopt wissen wollt


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Dornröschen Offline

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24.12.2009 15:21
#621 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Okay hier dann die Vorbereitungen. Mal sehen was diesmal so alles passiert


Marc, der sich um den Baum kümmern sollte, motzte direkt: „Und wo soll das Ding hier jetzt hin?!“
Sabine zeigte in eine Ecke. „Ich denke da drüben kommt er am besten zur Geltung. Oder was meinen sie Frau Doktor?“
Gretchen, die mal wieder vollkommen in Gedanken war, zuckte kurz zusammen und fragte: „He was?“
„Der Baum! Hasenzahn! Wo der hin soll!“ schnauzte der Oberarzt plötzlich, weil er sich schon denken konnte an WEN seine Assistenzärztin gerade gedacht hatte.

Ich muss mir dringend was einfallen lassen! Sonst war der ganze Mist hier um sonst!

„Ja ich denke auch da drüben passt er am besten hin.“ meinte Gretchen dann nach einiger Zeit.
„Gut.“ stöhnte Marc erneut und verfrachtete das Grünzeug anschließend in den Ständer.

„Ach! Das wird soo toll!“ schwärmte Sabine plötzlich, nachdem sie sich noch mal in dem großen Raum umgesehen hatte. „Früher da....“ wollte sie anfangen zu erzählen, wurde aber von ihrem Oberarzt genervt unterbrochen. „Ja ja Sabine. Fangen sie mal lieber an den Baum zu schmücken!“
„Natürlich Herr Doktor!“ erwiderte die Schwester und ging zum Radio, welches sie mitgebracht hatte.
„Was wird das denn jetzt?“ fragte Marc.
„Ich hab zu Hause immer auch Musik wenn ich den Baum schmücke.“
„Ah ja?!“

Oh man! Na ja...schlimmer kann´ s ja jetzt nicht mehr kommen und bald hab ich es ja hinter mir! Gott sei Dank! Einmal und nie wieder!

Aber da täuschte er sich gewaltig. Denn es konnte wohl schlimmer werden und wurde es auch. Denn plötzlich lief ein anderes Lied im Radio an.

http://www.youtube.com/watch?v=w05oOXJPHbQ

„Ich liebe dieses Lied!“ schwärmte die Schwester sofort und drehte auch gleich das Radio etwas lauter.

Och nööö! Nicht das auch noch!

Plötzlich fing sie dann auch noch an zu tanzen und schmückte nebenbei noch den Baum.

Was hab ich bloß getan?! Das hält ja keine Sau aus!!

Gretchen hingegen amüsierte sich über die Schwester.

Sie freut sich wie so ein kleines Kind und lässt sich durch nichts die Stimmung verderben....Die Frau ist einfach....unglaublich...

Nachdem Sabine dann auch noch einen kleinen Solotanz mit dem Lametta hinlegte, reichte es Marc endgültig. Er ging zum Radio und schaltete es kurzerhand aus.

Endlich Ruhe! Herrlich!!

„Wieso haben sie denn jetzt abgeschaltet Herr Doktor?“ fragte Sabine entsetzt, die abrupt aufgehört hatte zu tanzen.
Gretchen mischte sich nun auch ein und stellte sich mit verschränkten Armen vor ihn.
„Genau! Lass sie doch!“
„Äh....Wir sollten vielleicht jetzt mal....sonst werden wir hier nie fertig und ich will endlich nach Hause!“ motzte Marc und deutete auf den erste halb geschmückten Tannenbaum.

Was soll das denn jetzt?

Die Schwester verstand ihn auch nicht so ganz und meinte: „Also mir macht das Spaß hier! Weihnachten is immer so schön! Der Schnee, die Kinder, die Schlitten fahren, der Geruch von Zimt, Glüh....“
Marc unterbrach dann schließlich ihre Ausführungen und meinte noch genervter als zu vor: „Was ist denn daran bitte toll?! Die Straßen sind überfüllt, weil alle im Kaufrausch sind! Man findet keinen Parkplatz! Noch dazu quengelnde Kinder! Schnee hatten wir schon seit Tagen keinen mehr, was auch ganz gut so ist!“
Die Schwester und auch Gretchen sahen ihn entsetzt an. „Ja aber sie haben....“
„Ach ja stimmt! Ich hab die Schnappsleichen vergessen, die wir hier ständig aufbewahren können! Also wenn sie mich fragen ist der ganze Weihnachtskram nur Zeit und Geldverschwendung!!“

Sag mal...Spinnt der?! Ich liebe Weihnachten!

Gretchen stellte sich schließlich provozierend vor ihn hin und meinte: „Na wenn du das so siehst, wollen wir deine ZEIT mal nicht länger verschwenden! Wir machen den Rest alleine!!“

Was hat die denn jetzt für ein Problem?! Man wird doch wohl mal seine ehrliche Meinung sagen dürfen!!

„Wann ich gehe und wann nicht entscheid immer noch ich ja?!“ erwiderte er leicht wütend.
„Wieso? Kotzt dich doch eh alles an hier! Frag mich wieso du überhaupt so scharf drauf warst uns zu helfen, wenn du eh auf alles keinen Bock hast!“
Plötzlich meldete sich auch wieder Sabine zu Wort. „Nun streiten sie doch nicht schon wieder....“
„Stimmt!“ Sie warf Marc einen bösen Blick zu und fügte noch hinzu: „Kann mir ja eh egal sein! Ist ja alles gesagt! Da drüben muss noch was aufgehangen werden!“ Sie nahm sich ein paar Kugeln und widmete sich wieder dem Baum. Marc versuchte sie dabei komplett zu ignorieren.
Sabine sah kurz zu ihm rüber und merkte, dass er wohl etwas geknickt über die Äußerung war.
„Sollten sie nicht vielleicht mal endlich mit einander reden? Ich meine....“ sagte die Schwester dann nach einiger Zeit, nachdem sie Gretchen beim schmücken half.
„Wieso? Ist doch alles gesagt?“
„Finden sie?“
„Jaha! Er muss endlich mal kapieren, dass ich mir zu schade zu bin, auch als Betthäschen zu enden, so wie Gabi zum Beispiel...die hat er....“
Sabine unterbrach sie. „Also Entschuldigung, dass ich mich da einmische, aber denken sie wirklich, dass das so ist? Ich meine....“
„Wie soll es denn sonst sein?! Immerhin hat er mich mit Gina betrogen! Haben sie das denn schon wieder vergessen?!“
„Also ehrlich gesagt kann ich das ja immer noch nicht glauben....“
„Tja! Es ist aber so! Hab´s ja schließlich mit eigenen Augen gesehen ne?!“
„Vielleicht war das ja auch nur ein Missverständnis und....“
„Tzz....Missverständnis! Klar! Was ist daran bitte miss zu verstehen, wenn ich da rein komme und die beiden liegen da halb nackt fast aufeinander?!“
„Ja aber...“
Gretchen konnte es einfach nicht mehr ertragen.
„Ich mach mal wieder Musik!“ meinte sie und verschwand anschließend.

http://www.youtube.com/watch?v=co7Qy2ib6yg

Auch das noch! Wieso hab ich nur immer so ein Glück?!

Gretchen seufzte kurz und begab sich anschließend wieder zu Sabine und zum Tannenbaum.
Plötzlich stupse die Schwester sie an und meinte leise: „Drehen sie sich mal unauffällig um!“
„Wieso denn?“
„Tun sie es doch einfach!“
Gretchen stöhnte. „Naa schön....“

Was ist denn mit dem? Scheint völlig weg zu sein oder wieso starrt der mich die ganze Zeit an?

„Und?“ fragte Sabine dann wieder.
„Was und?“
„Sind sie immer noch der Meinung, dass....“
„Hmm....“ erwiderte dann auch Gretchen etwas abwesend.

Na toll! Sie hat´s mal wieder geschafft! Ich bin verwirrt! Super echt!!

Wieder stupse Sabine sie an und riss sie somit aus ihren Gedanken. „Na worauf warten sie noch? Gehen sie hin und reden sie! Er wartet doch nur darauf!“
„Aber....ich meine....nein! Das ist keine so gute Idee! Besser wir lassen alles beim alten!“
„Und sind beide unglücklich?!“
„Wer sagt denn, dass das so ist?“
„Also...ähm....um das zu sehen, muss man nun wirklich kein Experte sein!“
Wieder stöhnte die junge Blonde. „Guuut! Ich weiß zwar nicht, was das bringen soll, aber auch egal!“

Also legte sie die Kugeln weg und ging rüber zu Marc.
„Ähm...Soll ich dir....vielleicht helfen?“ fragte sie dann eher vorsichtig.
„Nee! Geht schon!“ meinte er, während er mittlerweile die letzte Girlande aufhing.
„Ähm....ja....dann geh ich wohl mal wieder....ne?!“
„Hmm....“

Gretchen sah ihn kurz an und merkte wohl in dem Moment, dass sie wohl ziemlichen Mist gebaut hatte.

Verdammt! Wieso musste das auch alles passieren? Und jetzt kommt auch wieder Alexis dazu....er gibt sich solche Mühe...und ich kann ihn einfach nicht schon wieder enttäuschen....das wär nicht fair! Aber ich war schon ziemlich fies in den letzten Tagen....Ach Mist! Wie ich es mache ist es verkehrt!!

Da das schlechte Gewissen in dem Moment überwiegte, beschloss sie noch mal einen Schritt auf ihn zu zu gehen.
Sie stieg einfach kurzerhand ebenfalls die Leiter rauf und sah ihn an.
„Was ist?“ fragte der Oberarzt.
„Ich wollte....“
Marc unterbrach sie. „Du brauchst mir nichts zu erklären! War doch alles gesagt!“
Sie atmete noch mal tief durch. „Es tut mir Leid...okay? Ich hab das nicht so gemeint! Ist halt alles ein bisschen viel in letzter zeit und....Ach! Ich weiß auch nicht!“
„Was weißt du nicht?“
Sie schwieg und sah zu Boden.
„Gretchen....ich...“ Er atmete noch mal tief durch: „Was glaubst du eigentlich wofür ich das hier mache?!“
Sie zuckte nur mit den Schultern.
„Weil ich einfach mal in Ruhe mit dir reden wollte verdammt! Wieso verstehst du das nicht?!“
„Ich krieg das halt einfach nicht aus meinem Kopf! Du und Gigi....“
Er unterbrach sie und sah ihr dabei tief ihn die Augen. „Gretchen....ich sag´s dir jetzt noch einmal....da war nichts! Das schwöre ich! Wieso glaubst du mir das nicht?!“
„Vielleicht weil du mich schon zu oft belogen hast Marc....“
„Ich weiß....aber...diesmal....ach ist ja jetzt auch egal!“
„Ja....vielleicht....“ flüsterte sie fast und hatte dabei Mühe ihre Tränen zurück zu halten.
„Ja...äh...dann....geh mal weiter machen ne....“
Sie nickte kurz und wollte wieder die Leiter runter steigen.
Dabei verhedderte sie sich allerdings in der viel zu langen Girlande und stürzte....


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Dornröschen Offline

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24.12.2009 16:41
#622 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

So ihr lieben!

Wie versprochen kommt hier jetzt der Zuckerteil ich hoffe er gefällt euch einigermaßen und entschädigt euh für die schlimmen Dinge die ich bis jetzt angestellt hab



„Gretchen? Scheiße!“ fluchte der Oberarzt, als er sie am Boden liegen sah. Er kletterte sofort runter und beugte sich über die am Boden liegende Frau.
„Gretchen? Hörst du mich?“
Langsam schlug sie wieder die Augen auf.
„Was...ist passiert?“
„Du bist runter gefallen....geht´s dir gut?“
Sie richtete sich leicht auf und faste sich an den Kopf. „Ja....ich denke schon...“
„Was ist? Hast du Kopfschmerzen?“
„N bisschen....aber geht schon...“
Mittlerweile kam auch Sabine dazu. „Frau Doktor! Um Himmels Willen! Was ist passiert?!“
Marc wollte gerade antworten, aber Gretchen fiel ihm ins Wort.
„Nichts! Alles supi!“ Sie stand auf und wollte Sabine wieder beim schmücken helfen. Doch plötzlich merkte sie wie ihr etwas schwarz vor Augen wurde und sie konnte sich gerade noch so an Marc fest halten.
„Alles supi he?!“ fragte der und zog die Augenbraue hoch, nachdem sie ihn ansah.
Gretchen versuchte den Vorfall runter zu spielen, weil ihr das alles ziemlich peinlich war.
„Ja hab ich doch gesagt! Und jetzt lass uns lieber weiter machen...sonst werden wir nie fertig!“
Marc gab Sabine daraufhin ein Zeichen und meinte dann: „DU wirst jetzt überhaupt nix mehr machen! Das war ganz schön hoch und wahrscheinlich hast du ne Gehirnerschütterung!“
„Quatsch! Es geht wieder echt!“
„Also ich bin hier immer noch der Oberarzt und entscheide das! Und jetzt komm mit! Außerdem hast du da ne Platzwunde!“
Er deutete auf das Blut, dass sich auf seinem hellblauen Hemd befand.
„Oh! Das tut mir Leid! Ich werde das natürlich....“
Er ließ sie gar nicht erst ausreden. „Du wirst jetzt erstmal mit kommen und zwar sofort!“
„Okay....“ erwiderte sie klein laut und verließ anschließend mit ihm die Cafeteria.

„So. Du scheinst nochmal Glück gehabt zu haben. Nur ne leichte Gehirnerschütterung und ne kleine Platzwunde.“ meinte Marc dann nachdem er Gretchen gründlich in seinem Büro untersucht hatte und legte ihr anschließend noch ein Cool Pack auf die Stirn.
„Danke.“ erwiderte sie leise, wobei sich ihre Blicke plötzlich trafen.

Er kann so lieb sein...ABER er hat mich nun mal enttäuscht und das schon ein paar Mal zu oft in meinem Leben! Das kann ich nicht einfach alles so vergessen. Selbst wenn ich es wollte....es geht einfach nicht....

Marc räusperte sich dann nach einiger zeit und meinte: „Äh....ja....am besten du bleibst noch...liegen. Desto eher sind die Kopfschmerzen weg.“ Er wusste nicht wieso, aber er musste da dringend weg!
Deshalb ging der Oberarzt dann auch schnell zur Tür, wurde aber dort nochmal aufgehalten, als er bereits die Klinke herunter gedrückt hatte.
„Marc?“
Er drehte sich um. „Hmm?“
„Es....es tut mir Leid.....“

Was soll das denn jetzt schon wieder?! Manchmal versteh ich die Frau einfach nicht! Wobei....MANCHMAL da noch leicht untertrieben ist....

„Äh....War ja keine Absicht ne?!“ meinte er dann und versuchte zu grinsen, um das Knistern, dass plötzlich wieder zwischen den Beiden wieder aufkam, irgendwie zu unterdrücken. Was aber gar nicht so einfach war. Deshalb packte er dann auch erneut die Klinke und wollte endgültig gehen.
Doch Gretchen ließ so schnell nicht locker. Sie hatte immer daran geglaubt, dass alles irgendeinen Sinn im Leben hatte und nicht nur einfach so passiert. Genauso wie das hier....

Was ist, wenn es einen Zeichen war? Er hatte Recht! Wir müssen irgendwann darüber reden....egal wie weh es tut....

„Marc....ich.....“ Sie atmete nochmal tief durch und meinte dann: „Ich...denke....wir sollten....reden.“

Wie jetzt?! Auf einmal will sie doch reden??? Aber was soll das bringen? Das endet doch dann eh wieder nur im Streit und wir keifen uns an....

Auch wenn Marc Bedenken hatte, schloss er dennoch erneut die Tür und trat wieder etwas näher an sie ran. Anschließend atmete er noch mal tief durch und meinte dann: „Okay?! Reden wir!“
Marc sah sie erwartungsvoll an. Doch Gretchen wusste wie immer nicht wo sie anfangen sollte und so herrschte eine ganze Weile Schweigen zwischen den Beiden.
„Ja....äh....dazu müsstest du aber schon mal sagen....“ sagte der Oberarzt dann nach einer Weile leicht verunsichert.
„Ich dachte eigentlich....also, dass du....“ Die junge Blonde deutete mit dem Finger auf ihn und versuchte auch ihre Unsicherheit mit einem Lächeln zu überspielen.
„Was soll ich denn noch dazu sagen?“ Er sah ihr tief in die Augen, auch wenn ihn das einiges an Überwindung kostete und meinte: „Gretchen....Wieso glaubst dir mir verdammt nochmal nicht?!Da war nix! Gigi....“
Gretchen wendete ihren Blick wieder von ihm ab und erwiderte: „Aber Marc....Ich weiß doch, was ich gesehen hab....Also ihr....“ Die restlichen Worte wollten einfach nicht mehr über ihre Lippen kommen, weil sie einfach von den aufkommenden Tränen verschluckt wurden.
„Ich weiß....Und du kannst mir glauben, hätte ich irgendeine Möglichkeit dir das Gegenteil zu beweisen....ich würd´s tun.“ meinte der Oberarzt dann mit mittlerweile nach unten gesenktem Blick.
„Ich würde dir so gerne glauben Marc....aber du.....hast mich.....einfach schon zu oft enttäuscht...weißt du? Und wer einmal lügt, dem glaubt man nunmal nicht mehr....“
Der Oberarzt nickte leicht. „Hmm...Versteh schon....“ Meinte aber dann noch: „Aber hast du....also hast du nicht auch mal gesagt, dass....Vertrauen wichtig ist....wenn man....“ Er brach seinen Satz abrupt ab und sah ihr stattdessen erneut in die Augen.
„Wenn man was Marc?“ fragte sie.
„Äh....Wenn man....“
Mittlerweile waren sich ihre Gesichter ganz nahe und Marc hatte nur noch einen Gedanken.

Ich weiß es ist verrückt, aber ich muss sie einfach küssen, bevor ich echt noch komplett durchdrehe, wenn das nicht schon längst der Fall ist....

Will der mich jetzt etwa....küssen?!

Marc war ihrem Gesicht in der Zwischenzeit noch ein bisschen näher gekommen.

Er will!! Wie soll ich denn jetzt bloß reagieren? Ich bin schon wieder völlig durch den Wind....

„Marc ich....“ meinte sie plötzlich leise.
Doch er hielt ihr sanft den Finger auf die Lippen und sagte: „Schhhhhht....“


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24.12.2009 23:24
#623 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Als er allerdings gerade seine Lippen auf ihre legen wollte, flog plötzlich die Tür auf.
Beide Ärzte erschreckten sich so, dass sie wie vom Blitz getroffen auseinander und Sabine anblickten, die inzwischen ebenfalls geschockt in der Tür stand und nichts sagen konnte.
Marc fand allerdings sehr schnell seine Sprache wieder und wäre der Schwester am liebsten an die Gurgel gesprungen. Deshalb fragte er dann auch in einem ziemlich unfreundlichen Ton: „Ja was ist jetzt?! Wollen sie da noch länger länger stehen und die tolle Inneneinrichtung bewundern oder endlich mal sagen, wieso sie hier wie von ner Tarantel gestochen rein platzen?!“
Sabine zuckte kurz zusammen. „Ja....ähm....Ich meine....also....“
Marc stöhnte genervt. „Ja was denn jetzt?! Heute noch!!!“
„Ja natürlich Herr Doktor. Ich hab mich nur gewundert, wo sie Beiden so lange bleiben und hab mir Sorgen gemacht.“
„UND....“ Marc wollte gerade explodieren, als Gretchen sich nun auch zu Wort meldete. „Ja....äh....wie sie sehen geht´s mir wieder gut. Ich denke....ich denke...ich werd dann jetzt auch mal.....“

Das mit uns Beiden das soll wohl einfach nicht sein....Das muss ich endlich akzeptieren....auch wenn´s mir schwer fällt....

Sie richtete sich langsam von der Liege auf und ignorierte dabei die wieder auf kommenden Kopfschmerzen, weil sie so schnell wie möglich der Situation entfliehen wollte.
Er jedoch wollte sie nicht einfach so gehen lassen.

Ich hab doch genau gemerkt, dass sie es auch wollte! Wieso muss dieser Trampel auch ausgerechnet immer im ungünstigsten Moment rein platzen?! Ich könnte sie....echt!!!

Ich weiß...sry kein Zucker, aber ich hatte euch ja gewarnt, ne?!


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25.12.2009 10:23
#624 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

So Mädels.....

Hier dann der nächste Teil. Ich hoffe er gefällt euch, auch wenn´s wieder kein zucker ist
Trotzdem viel Spaß beim lesen und einen schönen Tag noch

Lg Vanny




Als Gretchen gerade aufgestanden war und zur Tür wollte überlegte Marc nicht lange und hielt am Arm zurück.
„Warte mal....Wir waren doch....“
Sie ließ ihn gar nicht erst aussprechen und meinte leise und traurig: „Schon okay. Man sollte ja immer aufhören, wenn´s am schönsten ist....und den Moment festhalten. Und das werde ich....“
Marc sah sie nur verwundert an. „Wie.....?“
Gretchen beugte sich daraufhin zu ihm runter und gab ihm einen kleinen Kuss auf die Wange.
„Danke.....für alles....“ flüsterte sie anschließend schon fast und verließ den Raum.
Zurück blieb ein verwirrter Oberarzt, der nicht wusste, was er davon jetzt schon wieder halten sollte und sich deshalb erstmal auf den Stuhl hinter ihm sinken ließ, um seinen Gedanken nach zu hängen.

Und wiedermal hat sie es geschafft! Ich hasse das! Echt! Wieso kann sie nicht einmal sagen, was Sache ist?! Verlangt sie doch von anderen auch ständig! Ich meine....

Schließlich wurde er dann ausgerechnet von Sabine aus seinen Gedanken gerissen. „Und was haben sie jetzt vor?!“ fragte sie.
„Ich wüsste zwar nicht, was sie das anginge....aber nix!“ erwiderte Marc und hatte dabei Mühe die Wut in seiner Stimme zurück zu halten, weil er der Schwester die Schuld an dem ganzen Dilemma gerade gab.
Sabine riss plötzlich die Augen auf. „Aber...aber....das können sie doch nicht machen?! Ich meine sie....“
„Was mischen sie sich eigentlich immer da ein?! Haben sie nix zu tun oder was?!“
Wieder zuckte sie kurz zusammen. „Doch.....natürlich! Ich wollte ja nur....“
Mittlerweile platzte ihm wirklich der Kragen! Er hatte genug von ihrem dämlichen Gestammel! „Boah Sabine! Kommen sie endlich zum Punkt oder lassen sie es einfach! Hab ja schließlich nicht den ganzen Tag Zeit!!!“
„Aber...sie haben doch längst Feierabend....“ meinte sie dann in ihrer treu doofen Tonlage, so dass Marc wirklich Mühe hatte sich zurück zu halten, um ihr nicht doch noch etwas anzutun!
„Wissen sie was? Vergessen sie es einfach!" meinte er schließlich, stand auf und ging zur Tür.
Dort hielt Sabine ihn allerdings nochmal zurück und drückte ihm einen kleinen Zettel in die Hand.
„Was soll ich denn damit?!“ fragte der Oberarzt verwundert ohne sich das Stück Papier einmal angesehen zu haben.
Doch die Schwester erwiderte nur: „Vielleicht ihre letzte Chance. Also nutzen sie sie.“ und ging anschließend.

HÄ??? Was wollen die eigentlich alle von mir?!

Schließlich faltete er den kleinen Zettel auseinander und las darauf Gretchen´s Namen. Nach einiger Zeit wurde ihm dann klar, wie Sabine das gemeint hatte. Aber was sollte er ihr denn schenken???


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25.12.2009 13:27
#625 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

So so....

Ihr wollt also wissen, ob Marc sich Sabine´s "Ratschlag" zu Herzen nimmt und wenn doch was er ihr schenkt?? Das werdet ihr noch früh genug erfahren jetzt geht´s aber erstmal mit gretchen und ihrem Kampf gegen nervende familienmitglieder weiter

Liebe grüße und einen schönen tag
Eure Vanny



„Margarethe? Bist du das?“ fragte Bärbel sofort, nachdem Gretchen zur Tür rein kam.

Wer denn sonst?! Der heilige Geist vielleicht??

Die junge Blonde war mehr als fertig von diesem Tag und seinen Ereignissen, dass sie nur noch eins wollte. Liebeskummermusik rein, ins Bett legen und heulen! Doch ihre Mutter machte ihr wie immer einen Strich durch die Rechnung. Denn als sie keine Antwort bekam, ging sie kurzerhand in den Flur.
„Du bist ja doch da! Wieso sagst du denn nichts?“ fragte Bärbel und ihr fiel im gleichen Moment das Pflaster an Gretchen´s Stirn auf.
„Um Himmels Willen! Was ist denn passiert?“ meinte sie geschockt.
Gretchen stöhnte wieder leise und erwiderte: „Halb so schlimm. Nur ne Platzwunde. Ich würd jetzt auch gern....“
Wieder wurde sie von ihrer Mutter unterbrochen. Sie kniff ihrer Tochter kurz in die Wange und meinte: „War mein kleines Mädchen, wieder tollpatschig. So wie damals als du....“
Gretchen konnte sie nun wirklich nicht mehr ertragen und unterbrach sie. „Ja Mama! Ich weiß selbst was damals passiert ist! Also verschon mich bitte!“
„Was bist du denn so gereitzt?“
„Ich bin überhaupt nicht gereitzt! Ich will nur meine Ruhe!!“
„Meinetwegen. Aber vorher.....“ Bärbel ging kurz ins Wohnzimmer und kam mit einem Strauß Blumen wieder.
„Hier. Die sind eben für dich abgegeben worden. Von dem ist der denn?“ fragte die ältere Frau neugierig und lugte in die Karte, die Gretchen gerade ansah.

Wie kann man nur so neugierig sein?! Schlimm sowas echt!! Hmm....mal sehen....

Nachdem die junge Blonde kurz stöhnte und die Karte wieder zurück steckte, konnte Bärbel ihre Neugier nun wirklich nicht mehr bremsen und fragte gerade raus: „Von wem sind die denn denn nun?“ Dabei lächelte sie zufrieden. Vielleicht hatte sie ja doch noch Hoffnung, dass ihre Tochter irgendwann mal ein anständiges Leben führt, so mit Mann, Haushalt und Kindern....verheiratet war sie ja immer hin schon!


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