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Dieses Thema hat 832 Antworten
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 Abgeschlossene Fortsetzungen!
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Dornröschen Offline

Gynäkologe:


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15.09.2009 16:42
#51 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Mittlerweile hatte der Gynäkologe sie in seinen Arm genommen. Er wusste zwar nicht was genau passiert war. Aber er wollte ihr helfen und sei es dass er sie so wie jetzt einfach nur im Arm hielt und sie tröstete. Doch plötzlich löste sie sich aus seiner Umarmung, wischte sich anschließend die Tränen aus dem Gesicht und meinte dann: „Du Mehdi...Sei mir nicht böse, aber ich bin echt k.o und will eigentlich nur noch nach Hause...Wir reden ein anderes mal okay?“
Ein bisschen enttäuscht nickte er dann und meinte: „Ja...ich hab auch noch zu tun. Wir sehen uns.“
„Okay. Bis dann.“
Und schon war sie auch verschwunden. Im Park setzte sie sich dann auf eine Bank und nahm ihr Tagebuch heraus. Es war eine klare warme Sommernacht und man konnte ein paar Sterne am Himmel entdecken.

"If I don´t cry
Do you think I don´t feel?
If I look away
Doesnt´t mean I don´t see
How far can we go before we break?
How long can I wait?

How strong do you think I am?
How much can I take of this?
Am I a rock or a rose or a fist?
Or the the breath at the end of a kiss?
How deep do you wanna go?
`Cause I´ll go there if I can

It´s hard to tell
What´s in your heart
What you keep to yourself
It´s tearing me apart
Should I be afraid
To dream about you?
If you feel the same
What you gonna do?"


(How strong do you think I am? - Alexz Johnson)


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Dornröschen Offline

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15.09.2009 17:38
#52 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Es gibt Momente im Leben, da stellen wir uns die Frage „Wer bin ich eigentlich?“ Ja...Wir Menschen versuchen oft jemand zu sein, der wir eigentlich gar nicht sind. Wir lügen und betrügen... Weil wir der Annahme sind dann wäre alles besser und einfacher....

Wir verstecken unsere Tränen und hören lieber auf unseren Verstand, anstatt auf unser Herz, obwohl wir eigentlich wissen, dass es uns nie belügen würde. Stattdessen verstecken wir uns lieber hinter dem Gedanken das Richtige zu tun, weil wir uns einreden, dass sowieso alles sinnlos ist und wir Angst verletzt zu werden....
(Gretchen)

Wir geben vor jemand zu sein, der wir in Wirklichkeit gar nicht sind, weil wir eine Art Anerkennung suchen, die wir vielleicht nie bekommen haben. Dafür nehmen wir sogar in kauf Dinge zu tun, die eigentlich gegen unseren Willen sind. Wir belügen Menschen, die uns wichtig sind, weil wir der festen Überzeugung sind, dass wir nur geliebt werden, wenn wir erfolgreich und taff sind. Obwohl wir es in Wahrheit gar nicht sind.... Dabei merken wir gar nicht, dass diese Menschen genau DEN Menschen schätzen und lieben, der wir lange nicht mehr waren und auch eigentlich nicht mehr sein wollten.... (Alexis)

Wir geben den Starken, nur um uns selbst unsere Schwächen nicht eingestehen zu müssen, weil wir Angst haben verletzt zu werden. Auch wenn wir wissen, dass wir damit DIE Menschen weg stossen, die nur unser Bestes wollen.... (Marc)

Wir geben uns mit weniger zufrieden und spielen die Rolle des gutes Freundes, obwohl wir eigentlich viel mehr als das wären, nur um den Menschen, der uns wichtig ist nicht ganz zu verlieren.... (Mehdi)

Doch in manchen lichten Momenten stellen wir uns dann die Frage: Wofür das alles?

Dann spielen wir mit dem Gedanken einfach mal ehrlich zu sein, in der Hoffnung, dass dann eine Last von uns abfällt und wir uns besser fühlen....

(Alexis saß auf der Couch und "übte seinen Text", weil er Gretchen endlich reinen Wein einschenken will, wer er wirklich ist. "Nee...Das ist es nicht!" sagte er dann mehr zu sich selbst und ließ sich anschließend seufzend zurück fallen.)

Wir sind bereit Schwäche zu zeigen und uns somit für den Menschen verletzbar zu machen, der uns wirklich wichtig ist. In der Hoffnung ihn zurück gewinnen zu können. Doch oft hindert uns leider der Stolz oder die Angst daran genau DAS zu tun....

(Marc nahm sein Handy aus seiner Tasche und wählte Gretchens Nummer. Lange zeit überlegte er und beschloß dann doch es lieber sein zu lassen. "Hat doch eh alles keinen Sinn mehr..." murmelte er vor sich her, steckte sein Handy wieder weg und ging anschließend zum Fenster, um eine Zigarette zu rauchen.)


Und selbst wenn wir unglücklich sind, oder wissen dass das was wir tun nicht richtig ist, belassen wir es dabei und leben einfach weiter wie bisher. In der Hoffnung, dass vielleicht irgendwann mal jemand kommt, der stärker als wir selbst sind und uns von diesem Fluch
erlöst....


(Mehdi saß in einer Bar und trank depremiert sein Bier. Plötzlich nahm er ein Foto von Gretchen, aus ihrer "glücklichen" Zeit aus seinem Portemoinee. Er schaute es sich eine ganze Weile an und steckte es schließlich seufzend wieder zurück)

Obwohl wir eigentlich wissen, dass wir allein es in der Hand haben, ob wir dem Vergangenen hinter her trauern und allein und unglücklich sind. Oder ob wir die Chance nutzen für einen Neuanfang und versuchen doch noch unser Glück zu finden....

(Gretchen saß immer noch auf der Bank und schaute in die Sterne. Was sie mir wohl sagen sollen? Was soll ich tun? dachte sie und wischte sich auch noch die letzte Träne aus ihrem Gesicht. Anschließend stand sie auf und machte sich auf den Weg nach Hause.)


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15.09.2009 20:00
#53 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

- 2 -


ICH hatte mich für Letzteres entschieden....

http://www.youtube.com/watch?v=4GtyMeEcPPE

Ja...Wir Frauen haben viele Probleme oder stellen uns irgendwelche Fragen. Wir denken darüber nach, warum zum Beispiel die letzte Diät auch wieder gescheitert ist und dass obwohl wir doch wirklich standhaft geblieben sind und statt, wie sonst 10 Tafel Schoklade nur 6 gegessen haben...
Neben Diäten gibt es aber noch eins was uns beschäftigt. Die Frage aller Fragen...“Was zieh ich an“?


Gretchen stand vor ihrem riesigen Kleiderschrank in der Villa von Buren und schien der Verzweitflung wieder ein Stückchen näher gekommen zu sein.

Somit wäre also das Klischee bestätigt. Frauen SIND unsichere Wesen und können sich nie entscheiden! So wie ich jetzt gerade auch wieder.... Hmm...Was nehm ich denn? Das kleine schwarze? Nee...Darin seh ich irgendwie fett aus. Hmm...Das lilane von der „Preisverleiung“? Nein...auch nicht...eindeutig zu viel Dekoltee für den heutigen Abend.

Wie so oft scheiterte sie auch daran und erkannte mit Erschrecken...

Hilfe!! Ich hab nix zum anziehen!!

Plötzlich öffnete sich die Türe und Alexis kam nur mit einem Handtuch bekleidet aus der Dusche. Er setzte sich auf´s Bett und sah seiner Frau dabei zu wie sie wie ein wildgewordenes Tier im Kleiderschrank rum wühlte. Dabei fiel sein Blick auf die Klamotten, die übers ganze Bett verteilt waren. Er schmunzelte kurz in sich hinein, weil er sie doch mittlerweile recht gut kannte und wusste, dass sie gerade innerlich nahe der Verzweiflung war. Deshalb stand er auf, ging zu ihr und umarmte sie von hinten.


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15.09.2009 21:42
#54 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

„Na? Probleme?“ fragte er sie mit einem lächeln und küsste ihren Nacken.

Woher weis er das?

„Ach! Ich weis einfach nicht, was ich anziehen soll! Sieht alles irgendwie...beschissen aus!“ jammerte die junge Ärztin, während sie weiter suchte.
Daraufhin griff Alexis einmal mit einem gekonnten Griff an ihr vorbei in den Schrank und hielt ihr schließlich ein creme weißes Knie langes Kleid vor.
„Das hier nicht!“ sagte er kurz und lächelte sie lieb an.
„Meinst du wirklich?“ fragte sie unsicher.
„Ja! Darin siehste aus wie ein Engel...MEIN Engel!!“

Oh wie süß er doch sein kann!

Sie drehte sich um, hauchte ihm einen Kuss auf die Wange, was so viel wie "Danke" bedeuten sollte und verschwand anschließend mitsamt dem Kleid im Bad.

Ich glaubte also endlich gefunden zu haben, wonach ich so lange gesucht hatte. Und ich spreche jetzt nicht alleine vom Kleid. Kurz und gut...Ich war endlich glücklich und zufrieden!! Auch wenn mir manchmal schon Zweifel kamen, ob das wirklich DAS war, was ich wollte, schob ich diese schnell beiseite und hielt mir vor Augen, dass ich es besser hätte gar nicht treffen können. Ich hatte einen Mann gefunden, der mich über alles liebte, mir manchmal Komplimente machte und mich generell auf Händen trug. Eigentlich das was ich mir immer gewünscht hatte. Noch dazu war dieser jemand sehr erfolgreich und auch witzig...ein richtiger Mann eben. Und genau das was ich brauchte....


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15.09.2009 22:50
#55 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Sie war gerade dabei sich die Wimpern zu tuschen, als Alexis reinkam und sie von hinten umarmte.
„Sag mal...Müssen wir unbedingt dahin? Ich wäre lieber heute Abend mit meinem Engel alleine!“
Die junge Ärztin zuckte kurz zusammen und die Mascara landete wo anders als da wo sie eigentlich hin sollte.
„Och Schatz! Jetzt bin ich abgerutscht!" Sie atmete kurz tief durch und meinte dann: "Und ja...Wir MÜSSEN dahin! Ich hab auch keine besonders große Lust dazu, aber mein Vater besteht darauf! Und du weist doch, dass....“
Der junge Mann unterbrach sie. „Dass er sonst wieder beleidigt ist! Ich weis!“ Er stöhnte.
Daraufhin drehte sie sich kurz um, umarmte ihn und meinte: „Dauert auch bestimmt nicht lange, hmm? Wir warten diese Ehrung ab und dann verkrümeln wir uns unauffällig und haben danach noch den ganzen Abend und die ganze Nacht für uns!“ Dabei schaute sie ihn anzüglich an.
Alexis grinste sie an und meinte: „Okay! Überredet!“
Anschließend verschwand er wieder, weil er sich selbst noch anziehen musste.

Oh Gott! Hab ich das gerade wirklich gesagt?! Muss dringend was unternehmen, bevor ich noch genauso sexsüchtig wie der Meier werde! Apropos...Was der wohl gerade macht? Ob er auch kommt? Glaub ich nicht! Sitzt bestimmt entweder wieder vor der Glotze oder vergnügt sich mit anderen Frauen!

Während sie so nachdachte, musste sie mit Erschrecken feststellen, dass er sich schon wieder in ihre Gedanken eingeschlichen hatte. Seit dem Vorfall vorgestern hatte sie ihn nicht mehr gesehen.

Vielleicht hat er sich Urlaub genommen, um sich mal auszukurieren. Sah ja wirklich nicht taufrisch aus...an dem Abend...

Wieder ermahnte sie sich dafür.

Schluss jetzt endlich damit! Ich bring diese Veranstaltung jetzt einfach hinter mich und verbringe dann noch einen schönen Abend mit dem tollsten Mann der Welt!


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15.09.2009 23:21
#56 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Etwa eine halbe Stunde später verließ das Ehepaar dann die Villa und stieg in den schwarzen Geländewagen.

Zur selben Zeit saß Marc noch auf der Couch und haderte mich sich. Denn um ehrlich zu sein hatte er ausnahmsweise überhaupt mal keine Lust auf diese Veranstaltung. Auch wenn der Professor ihm dort ebenfalls, sowie Frau Dr. Samura und Dr. Hassmann für seine Dienste ein Lob aussprechen wollte. Zum einen fühlte er sich immer noch mehr als beschissen, trotz Tablette und die Tatsache, dass Gretchen mit Sicherheit auch dort anwesend sein würde und das auch noch mit ihrem Macker, machte das ganze für den Oberarzt nicht unbedingt besser. Aber andererseits hatte er noch nie vor irgendwas gekniffen. Deshalb stand er dann auch auf, zog sich sein Jacket an und verließ die Wohnung. Dabei hatte auch er die Absicht nicht lange zu bleiben. Nichtsahnend, dass dieser Abend wahrscheinlich einen unerwarteten Ausgang für ihn nehmen könnte......

„Na super! Wieder alles voll! Muss deinem Vater echt mal sagen, dass er noch nen Parkplatz hier dranbaut! Das geht ja gar nicht hier!“ motze Alexis nachdem sie auf den Klinikplatz gefahren waren.
„Dann müssen wir eben ein Stück laufen!“
„Nee...Kommt gar nicht in die Tüte! Ich stell mich jetzt einfach hier hin! Als Tochter des Chefs bin ich sowieso der Meinung dir steht ein eigener Parkplatz zu.
„Haha! Witzig! Echt! Ich hab ja noch nicht mal ein eigenes Auto! Wozu dann nen eigenen Parkplatz!“
Er lugte zu ihr rüber und meinte mit einem grinsen: „Also DAS können wir ändern! Daran soll´s nicht liegen!“
„So war das jetzt aber nicht gemeint! Ich fahre gerne mit dem Rad und brauche kein...“
Sie brach ihren Satz abrupt ab und sah erschrocken auf WELCHEN Parkplatz sich ihr Mann gestellt hatte.

B-MM-740! Oh oh! Das gibt Ärger...


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15.09.2009 23:57
#57 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Sie schaute ihn kurz an und meinte dann: „Äh...Alexis...Schatz. Ich glaube es keine so gute Idee sich ausgerechnet auf diesen hier zu stellen. Sollen wir nicht lieber...“
„Wieso machst du denn hier so nen Herrmann?! Wessen Parkplatz ist das? Von Gott persönlich?!“ Dabei lachte er und stieg anschließend aus.

Na ja...zumindestens hält er sich für genau das!

Nachdem er sich absolut nicht umstimmen ließ beschloss sie nichts mehr zu und stieg ebenfalls aus.
Doch wie der Teufel es wollte kam kurz darauf Marc angefahren.

Oh mein Gott! Hat der nen Fahrstil...Wenn man das überhaupt so nennen kann...kam mir sonst gar nicht so schlimm vor...Ist der besoffen oder was?!

Die Frage erübrigte sich dann auch gleich, nachdem Marc kurz anhielt, ausstieg und auf die Beiden zukam mit den Worten: „Ey! Runter da! Das ist meiner!“

Okay...Irrtum...Meine Güte! Wie sieht der denn aus? Als ob man den gerade irgendwo von der Straße abgekratzt hätte...Und trotzdem ist er immer noch in der Lage zu beweisen, dass er der Chef ist...Respekt echt! Könnte ich ja nicht...Aber das ist halt Marc Meier...Was will man also machen?!

Alexis blitze ihn böse an und meinte anschließend zu Gretchen: „DESHALB sollte ich mich nicht da hinstellen!“ Anschließend murmelte er mit einem dreckigen Grinsen vor sich her: „Jetzt erst recht!“ Die junge Ärztin hatte dies allerdings auch gehört und ahnte schon Schlimmes...

Oh nein! Bitte nicht schon wieder! Können sie sich nicht einfach aus dem Weg gehen?! Männer müssen sich wohl ständig beweisen, wer der Bessere und Stärkere von ihnen beiden war! Muss wohl so n Evolutions-Dingsa sein, wie Marc immer so schön sagt....


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16.09.2009 00:45
#58 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Und tatsächlich! Alexis machte dann auch gleich den Anfang und gab den Ring für die zweite Runde im Kampf der Titanen frei.
„Also...Wenn ich nicht wüsste, dass ich mir vor ein paar Jahren meine Augen hab lasern lassen, würde ich glatt behaupten ich bin blind!“ meinte er mit einem kurzen Grinsen und wandte sich anschließend seiner Frau zu.
„Oder siehst du hier irgendwo ein Schild mit dem Namen „Meier“ drauf SCHATZ?! Also ich nicht!“
Auch wenn sich Marc am liebsten gerne den ganzen Tag ins Bett gelegt hätte, wollte er sich die Blöße vor diesem Snob nicht geben und konterte: „Dann sollten sie vielleicht noch mal die Wahl ihrer Ärzte überdenken! Sind eben nicht alle Götter in Weiß!“ Dabei deutete er auf das Schild auf dem ARZT und sein Kennzeichen zu lesen war.
„Also bis jetzt war ich eigentlich ganz zufrieden! Obwohl ich mir bei so manchem Anblick gerne wünschen würde blind zu sein!“ erwiderte der vermeintliche Millionär, worauf er sich direkt von seiner Frau einen kleinen Seitenhieb und einen *Es reicht* Blick einkassierte. Doch das kümmerte ihn weniger. Denn er hatte gerade gefallen an dem Kleinkrieg und machte dementsprechend unbehelligt weiter: „Und außerdem passt mein Wagen auch viel besser ins Bild als ihre...na ja...“ Er besah sich noch mal den Volvo des Oberarztes und fügte dann hinzu: „Weis nicht...Kann man das überhaupt Auto nennen?!“

Also wenn es mir nicht so scheiße ging, würd ich dem am liebsten rechts und links eine runter hauen! Was glaubt der eigentlich wer der ist?!

„Sie meinen wohl auch, nur weil sie sich mit ihrem Geld den Arsch abputzen können oder was auch immer, könnten sie sich alles erlauben?!“
Der „Millionär“ blieb bewusst gelassen, weil er ihn noch weiter provozieren wollte und meinte: „Äh...Ja?! Warum?“
Gretchen sah kurz zu Marc und bemerkte schnell, dass sein Hals immer dicker wurde.


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16.09.2009 01:33
#59 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Deshalb wandte sie sich an Alexis und versuchte zu retten was zu retten war.
„Das ist doch nun wirklich kein Grund zum Streiten!“ Anschließend wandte sie ihren Blick zu ihrem Mann und deutete mit den Lippen an: „Fahr weg und gut is!“
Der stöhnte kurz genervt und meinte dann: „Wenn´s denn sein muss!“

Ja! Es muss! Kann ja wohl echt nicht angehen hier, dass die sich um so nen dämlichen Parkplatz streiten!

Als Alexis dann gerade in seinen Geländewagen steigen wollte, konnte Marc sich einen Kommentar aber auch nicht verkneifen.
„Schon beschissen, so ne Ehe...Wenn man nix zu sagen hat! Noch ein Grund mehr NICHT zu heiraten!“ Dabei grinste er in Richtung Gretchen.

Was soll das denn jetzt schon wieder? ER hat MIR doch damals schließlich nen Antrag gemacht und nicht umgekehrt! Frechheit...sowas!!

Die Worte des Oberarztes lieferten dann natürlich wieder neuen Zündstoff für den Streit. Alexis, der gerade in seinen Wagen steigen wollte, knallte die Türe mit voller Wucht zu und kam anschließend auf Marc zu.
„Ach ja?! Wenn sie das soo genau wissen, wieso haben sie (er deutete auf Gretchen) ihr dann damals nen Antrag gemacht? He? Nur Mist, dass sie noch rechtzeitig erkannt hat, was für ein riesen Arschloch sie sind und sich für den RICHTIGEN (Er deutete auf sich) entschieden hat! ICH bekomme halt immer was ich will!!“ Dabei grinste er ihn selbstgefällig an.

Bitte was?! Sag mal...spinnt der jetzt komplett?! Ich bin doch nicht irgendeiner seiner Ferraris, Lamborghinis und wie die Dinger noch alle heißen, die er besitzen kann!! So hatte ich mir das aber weis Gott nicht vorgestellt!!


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16.09.2009 02:09
#60 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Sie warf ihrem Mann *Darüber reden wir aber später noch mal* Blick zu und hielt ihn anschließend noch einmal dazu an vom Platz zu fahren. Der junge Mann wollte das auch tun, aber da kam Marc auf ihn zu. Auch wenn er sich weis Gott nicht dazu in der Lage fühlte sich jetzt zu prügeln, aber das war ihm nun scheiß egal! Was zu viel war, war zu viel! Deshalb packte er ihn am Kragen und meinte: „Jetzt pass mal auf du feiner Pisser...“
„WAS?!“
Nun wurde es Gretchen endgültig zu viel und sie ging kurzerhand dazwischen.
„Sagt mal...Seid ihr jetzt total durchgeknallt! Falls ihr es vergessen haben solltet, erinnere ich euch gerne noch mal daran! Ihr seid zwei erwachsene Männer und streitet euch hier um nen dämlichen PARKPLATZ, wie zwei kleine Kinder, um ihr Lieblingsspielzeug!!“
Das hatte gesessen...bei beiden! Marc ließ Alexis sofort los und sie sah Gretchen entgeistert an.

Scheiße! Eigentlich wollte ich mich doch gar nicht mehr von dem Arsch provozieren lassen! Verdammt!!

Natürlich wusste Gretchen, dass es bei dem Streit schon längst nicht mehr NUR um den Parkplatz ging. Wenn es das überhaupt je getan hatte... Aber den Gedanken verdrängte sie schnell wieder und fügte anschließend wieder in gesittetem Ton hinzu: „Gut. Dann beenden wir das Thema auch jetzt....Denn das ist wirklich lächerlich und gehen stattdessen rein. Mein Vater wird bestimmt schon auf uns warten.“ Anschließend lächelte sie Alexis an und wartete darauf, dass Alexis seinen Wagen wegfuhr.
„Lächerlich also...he?“ fragte Marc dann als die beiden für einen Moment alleine waren.

Was soll das denn jetzt? Spinnt der?!

„Marc...“ weiter kam sie nicht, denn der Oberarzt unterbrach sie und meinte: „Das klang zwar vorgestern noch ganz anders, aber freut mich zu hören, dass du es endlich kapiert zu haben scheinst!“ Er konnte einfach nicht anders, als ihr einen blöden Spruch rein zu drücken, weil er genau wusste, wo und wie er sie treffen konnte. Genau so wie sie ihn gerade getroffen hatte!
Und er hatte getroffen! Mitten ins Schwarze! Gretchen warf ihm zwar ein selbstgefälliges Lächeln zu und erwiderte: „Stell dir vor Marc...Manchmal brauch ich halt ein bisschen länger! Aber auch ich hab es endlich kapiert! Und dass...obwohl ich in deinen Augen Blond und blöd bin!!“


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16.09.2009 08:44
#61 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

„Ja...äh...Dann sag ich doch mal Herzlichen Glückwunsch dazu!“ erwiderte Marc mit einem grinsen, welches aber eher gequält aussah.
Doch das bemerkte sie gar nicht. Sie war mal wieder zu verletzt, dass sie ihn ja nicht anschauen wollte. Denn auch wenn sie nach außen die taffe, gleichgültige und auch ein Stück weit glückliche Frau gab...in ihrem Inneren sah es dennoch anders aus und sie hätte am liebsten geheult. Doch sie riss sich zusammen und machte sich mit Alexis, der dann auch wieder dazukam Hand in Hand auf den Weg in die Klinik. Als sie ihren Mann dann vor dem Eingang küsste, sah Marc ihr noch nach und stieg aber anschließend in sein Auto, um sich auf seinen Parkplatz zu stellen.

Unterdessen war in der Cafeteria die Veranstaltung schon in vollem Gange. Franz hatte wirklich keine Kosten und Mühen gescheut, um diesen Abend unvergesslich zu machen. Nichts ahnend, dass er es ohnehin für den ein oder anderen von ihnen werden würde. Als Alexis und Gretchen in den Raum kamen, wurden die beiden sofort stürmisch von Bärbel begrüßt und umarmt.
„Schön euch zu sehen und dass Alexander es doch noch geschafft hat!“ sagte sie anschließend mit einem freudestrahlenden Grinsen.

Sie wird es nie lernen! Und wenn ich es ihr auch noch so oft sage...

„ALEXIS MAMA!!“ meinte die junge Ärztin sofort, während ihr Mann nur mit den Augen rollte. Denn er hatte immer noch keine große Lust auf diesen Abend. Schließlich war er es gewohnt, dass ihm die Ehre zu teil würde und nicht etwa jemand anderem. Erst recht nicht seinem Konkurrenten!
„Ja ja. Kommt Kinder lasst uns anstoßen, dass alles so glimpflich abgelaufen ist und auf einen wunderbaren Abend im Kreise der Familie!“ Das Paar sah sich bei dem Wort „wunderbar“ gegenseitig an und dachten wohl in diesem Moment das gleiche. Doch das bekam Bärbel gar nicht mit, weil sie bereits drei Gläser Sekt organisiert hatte, die sie den Beiden nun hin hielt. „Auf unsere Götter in weiß!“ sagte sie und prostete einmal mit jedem der beiden, bevor sie zu einem großen Schluck ansetzte.

Ist das da wirklich meine Mutter?? NEEEE!!!

Plötzlich kam auch Franz dazu. „Butterböhnchen! Du sollst doch nicht immer so viel trinken! Dann wirst du ganz redseelig!“ meinte er und drückte ihr einen Kuss auf die Wange.

Wie Recht er doch hat! Wobei...peinlich trifft es eher...Wenn ich da nur an den Abend mit Gabi denke...Oh mein Gott!! Sabine hat mir schon irgendwie Leid getan...


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16.09.2009 09:57
#62 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Bärbel kniff ihrem Mann darauf hin kurz in die Wange und erwiderte: „Och Franz! Sei doch nicht immer so steif! Schließlich haben wir was zu feiern!“
Der Professor lächelte kurz gequält zurück und meinte: „Du hast ja Recht!“

Hilfe!! Ich glaube meine Eltern wurde vertauscht! Seit dem mein Vater diesen Virus überlebt hat ist er brav wie ein Lamm! Und meine Mutter...na ja okay...Sie ist peinlich wie immer!

„Hallo Kälbchen. Schön, dass du kommen konntest.“ begrüßte nun Franz endlich seine Tochter und umarmte sie anschließend. Alexis ließ er bewusst im Hintergrund. Irgendwie war er mit ihm nie richtig warm geworden und diese Hochzeit fand er mehr als nur überstürzt. Erst nachdem Bärbel ihm einen Knuff in die Seite gab und ihm mit Blicken andeutete, dass er nett zu Alexis sein sollte, weil er ja immerhin Millionär sei, begrüßte er ihn ebenfalls. Bei den beiden Männern blieb es allerdings nur bei einem Händedruck und einem mehr als flüchtigen „Guten Tag“. Nicht, dass er seiner Tochter ihr Glück nicht gönnte, aber irgendwie war ihm der „fremde Mann“ etwas suspekt. Immer wenn man versuchte etwas über seine Vergangenheit heraus zu finden, was in Franz´Augen völlig normal war...Immerhin ging es hier um seine Tochter! Machte er dicht oder verschwand mit einer fadenscheinigen Ausrede. Die letzten beiden Male, als Franz und Bärbel die beiden zum Essen eingeladen hatten, war Alexis gar nicht mehr dabei gewesen, erinnerte sich der Professor. Angeblich hatte er ein wichtiges Geschäft, dass er unter Dach und Fach bringen müsste. Franz hatte seine Frau neulich mal versucht darauf anzusprechen, aber als Reaktion bekam er nur ein: „Er ist halt ein erfolgreicher junger Mann! Da hat man schon mal einiges um die Ohren!“ Pah! Bei ihm hatte sie sich immer aufregt! Und gesagt, dass er die Klinik vor die Familie stelle. Und dann kam da so einer daher mit ein paar Millionen auf dem Konto und das alles war plötzlich nicht mehr wahr! Überhaupt hatte er in letzter Zeit festgestellt, dass seine Frau sich verändert hatte. Sie schob freiwillig Doppelschichten in der Klinik und das sogar manchmal am Wochenende! Was ihn dabei am meisten störte, war dass die Familie vollkommen zu kurz kam!
Nach einer Weile, in der Bärbel immer nur davon vorgeschwärmt hatte wie froh sie doch ist, dass ihre Margarethe endlich jemanden gefunden hat, reichte es ihm dann.
„Ich geh mal zu den Kollegen! Muss noch was klären!“ sagte er kurz.


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16.09.2009 14:38
#63 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

„In Ordnung Franz.“ erwiderte seine Frau nur und widmete sich stattdessen wieder dem Paar zu.
Als die alte Frau dann aber fragte ob sie schon Kinder in der Planung hätten mit der Begründung, dass ihre Tochter ja nicht mehr die jüngste wäre, wurde es auch Gretchen zu viel.

Bitte?! Spinnt die?! Okay...Ich bin mit Alexis verheiratet...aber jetzt schon Kinder? Hab mich gerade mal soweit es möglich ist in meinem Beruf etabliert...da werd ich jetzt bestimmt nicht alles hinschmeissen, nur weil sie noch bevor sie 70 ist Oma werden will!

„Äh Mama...Das ist jetzt nicht dein Ernst oder?!“
„Wieso denn nicht? Kind! Du bist 30! Deine biologische Uhr tickt! Vergiss nicht...ab 35 ist es eine Risikoschwangerschaft und dann...“
Die junge Ärztin fiel ihrer Mutter einfach ins Wort und meinte: „Ja...äh...dann hab ich oder eher gesagt wir ja noch fast 5 Jahre Zeit! Frag mich dann noch mal!“
„Aber...“
„Oh! Da vorne ist Schwester Sabine! Wollte sie ohnehin noch was fragen!“ Anschließend wandte sie ihren Blick Alexis zu und sagte: „Schatz...Wärst du so lieb meiner Mutter ein wenig Gesellschaft zu leisten...während ich das gerade klären gehe?“
Ihr Mann sah sie erst erschrocken und auch ein bisschen wütend an erwiderte aber dann mit zusammengebissenen Zähnen: „Aber natürlich Sternchen! Aber beeil dich bitte!“
„Geht klar!“ Sie drückte ihm noch einen Kuss auf die Wange und verschwand anschließend.

Puh! Die wäre ich vorerst mal los! Armer Alexis...tut mir ja schon irgendwie Leid jetzt, dass er sich mit ihr rumschlagen muss. Aber er schafft das schon! Versteht sich ja auch so gut mit seiner Mutter. Die beiden sind so süß zusammen! Schon merkwürdig wenn man bedenkt, dass sie Jahre lang kein einiziges Wort mit einander gesprochen haben wegen...Ja...wegen was auch immer.... Hatte er mir im übrigen immer noch nicht gesagt...sollte ich ihn vielleicht mal drauf ansprechen...


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16.09.2009 16:57
#64 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Sie ging mit großen Schritten auf Schwester Sabine zu, die sich gerade am Buffet bediente bevor es überhaupt eröffnet war und überlegte währenddessen schon mal fieberhaft wie sie es anstellen könnte, dass es so aussieht als ob sie sich über was super wichtiges unterhalten, dass nicht warten konnte...und das möglichst lange. Sie drehte sich nochmal kurz zu den Beiden um und lächelte gequält. Bärbel stand immer noch in Sichtweite und versuchte ihrem „Schwiegersohn“ ein Gespräch auf zu zwingen. Wie sie nun mal war, begann sie dabei erst vorsichtig, um keinen Verdacht zu erregen, um sich dann im entscheidenden Moment auf ihr „Opfer“, in dem Fall Alexis, zu stürzen und ihn mit ihren Fangarmen zu umschlingen, damit er auch ja nicht die geringste Chance hatte ihren bohrenden Fragen auszuweichen.

Ja...Das ist meine Mutter! Wie sie leibt und lebt! So. Nun aber zurück zu meinem Problem...

Mehr oder weniger zielsicher ging sie auf Sabine zu.
„Frau Doktor! Schön sie zu sehen!“ meinte die Schwester dann noch während sie sich an den leckeren Häppchen erlabte.

Unglaublich! Es gibt tatsächlich jemanden, der verfressener ist als ich! Das ist doch mal einen Eintrag in meinen Kalender wert!

Um nicht ihr eigentliches Ziel aus den Augen zu verlieren beugte sie sich dann leicht zu Sabine rüber und flüsterte flehend: „Sie müssen mir helfen...bitte!“
Die Schwester verschluckte sich fast an ihrem Käsespieß und stotterte: „Fr...Fra...Frau Doktoooor!“

Jetzt weis ich warum ich erst Bedenken hatte sie für mein Ablenkungsmanöver zu missbrauchen...Oh das hörte sich jetzt aber etwas...intrigant an...na ja egal! Jetzt ist es eh zu spät!

Gretchen hob sachte die Hände, um ihr zu signalisieren, dass weder jemand in Gefahr wäre noch die Welt irgendwie unter ginge und meinte dann noch leise: „Keine Angst! Meine Mutter meinte ich....vor der sollen sie mich retten!“
„Achso....Und was soll ich machen?“
„Tun sie einfach so, als ob sie sich mit mit über irgendwas interesantes unterhalten.“
„Gut...Haben sie nochmal mit dem Dr. Meier geredet? Ich meine nach nach Vorfall abends...“

Das war dann absolut NICHT das was ich mit interessant meinte! Machte ich ihr auch sofort klar!

„Äh...ja...Keine Ahnung?! Mit INTERESSANT meinte ich aber auch eigentlich etwas anderes!“

Natürlich kapierte sie es nicht...wie immer eigentlich^^


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16.09.2009 17:56
#65 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

„Achso...Okay...Aber finden sie es nicht auch merkwürdig, dass...“
„SABINE!!“
„Schreien sie mich doch nicht so an! Was kann ich dafür, dass sie ein Problem mit Dr. Meier haben?!“
„Ich hab überhaupt kein Problem! ER hat eins!“
„Na ja...“

Merkte dann auch schnell, dass das nichts wird und beschloß mir ein neues Opfer zu suchen. Ließ meinen Blick also durch den Raum schweifen und entdeckte auch direkt das Objekt meiner Begierde: FRAU DOKTOR HASSMANN!! Sie hätte doch sicher nichts gegen ein kleines nettes unverfängliches Gespräch unter Frauen...

„Ja...Äh...Dann danke...Sie haben mir wirklich sehr geholfen!“

Wenn ich weiter so unverschämt lüge, bekomm ich irgendwann wirklich eine lange Nase wie meine Mutter es mir früher als Kind immer eingebläut hat. Höre sie jetzt noch, als ich sie einmal belogen hab und behauptete ich sei in der Schule gewesen, wo ich eigentlich Marc Meier beim Fußballtraining begafft hab. Er sah aber auch soo heiß aus in der Shorts...Ich mein so einen Anblick hat man ja nicht alle Tage ne?! Aber meine Mutter hatte dafür wie immer überhaupt kein Verständnis und meinte: „Margartehe Kindchen! Vergiss nie...Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, selbst wenn er auch die Wahrheit spricht!“ Aber gut...zurück zum Wesentlichen...Auf zu Dr. Hassmann!

Währenddessen betrat dann auch endlich Marc das Szenario. Er stellte sich etwas abseits und lehnte sich gegen die Wand. Anschließend ließ er seinen Blick durch den Raum schweifen. In einer Ecke fand er Alexis zusammen mit Bärbel und in der anderen Gretchen, die wie ein geheimer Eichkater durch die Menge schlich.

Hä?? Was zum Teufel macht die da? Und wieso steht der da? Ob die Stress haben? Na ja...Kann mir ja eigentlich wurscht sein. Hab andere Sorgen im Moment...zum Beispiel wie ich diese bescheuerte Veranstaltung hier überstehe...


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16.09.2009 19:25
#66 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Tatsächlich hatte Gretchen recht! Nach den anfangs noch unverfänglichen Fragen, die Bärbel Alexis gestellt hatte, folgten nun die wirklich „wichtigen“.
„Und? Sie sind glücklich mit meiner Margarthe?“
„Ja...Und wie!“ erwiderte der junge Mann mittlerweile schon reichlich genervt.
„Das ist schön!“ Bärbel grinste über beide Wangen.
„Hmmm...“
Wieder herrschte einige Zeit Funkstille, bis die alte Frau die letzte, heiße Phase ihrer Fragerunde einleitete und zum alles entscheidenden Schlag ausholte.
„Wie denken sie eigentlich über das Thema?“
Alexis räusperte sich kurz und meinte: „Äh...Verzeihung...Welches Thema genau?“
„Na Kinder! Ich meine da muss man doch mal drüber sprechen! Wir werden ja alle nicht jünger! Nicht wahr?!“
Er lächelte nur gequält und sagte nichts. Für Bärbel ein weiterer Grund noch tiefer zu bohren: „Haben sie denn schon mal darüber gesprochen? Sie beide mein ich?“
„Äh...Nee...“

So. Ran gepirscht hab ich mich schon mal...jetzt muss ich es nur schaffen sie irgendwie in ein Gespräch zu verwickeln....

„Frau Doktor Hassmann! SIE hab ich gesucht!“ sagte sie dann plötzlich nachdem sie unmittelbar neben der Neurologin stand und lächelte. Ihr Gegenüber war weniger davon begiestert.
„Haben sie das?!“ fragte sie mit sarkastischem Unterton und eher genervten Gesichtsausdruck.

Das war ja dann wohl auch nix! Und was jetzt???


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16.09.2009 20:32
#67 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

„Ja...Äh...Ich dachte mir...Wir haben so lange nichts mehr zusammen gemacht...Könnten wir doch noch mal machen! Was meinen sie?“
„Ich dachte sie hätten mittlerweile endlich jemanden gefunden, dem sie mit ihrem Gerede auf den Nerv gehen können?!“

Freundlich wie immer! Aber davon lass ich mich jetzt entmutigen...Außerdem weis ich sowieso, dass sie das überhaupt nicht so meint! In Wahrheit ist sie auch nur eine einsame Frau, die wahrscheinlich mal genauso enttäuscht worden ist wie ich! Ja genau! So wird’s sein...

Da Frau Haase Alexis noch immer mit ihren nervenden Fragen belästigte, beschloss ebenfalls reiss aus zu nehmen. Gretchen hin oder her! Aber noch 5 weitere Minuten mit dieser Frau alleine und er würde schreiend aus dem Saal laufen.
„Upps! Da klingelt doch glatt mein Handy! Sie entschuldigen mich kurz?!“ meinte er plötzlich und kramte danach in seiner Hosentasche. Bärbel sah ihn verwundert an.
„Seltsam. Ich hab gar nichts klingeln gehört...“
Alexis musste unwillkürlich lachen, weil ihn dieser Satz an sein erstes „Date“ mit Gretchen erinnerte. Wie ähnlich sie und ihre Mutter sich doch waren.
„Ja...Genau das hat ihre Tochter auch damals gesagt! Äh...Vibrationsalarm nennt sich das!“
„Meine Güte...Die Technik heut zu Tage...Wird ja alles immer moderner...da kommt man ja als älterer Mensch kaum noch mit. Wenn ich bedenke, als ich noch so jung war...“
Der junge Mann rollte nur genervt mit den Augen und unterbrach sie anschließend: „Ja...Äh...Hightec eben! Ich muss jetzt aber wirklich.“ Er deutete auf sein Handy, welches er immer noch in der Hand hielt und fügte noch hinzu: „Bis gleich dann...vielleicht!“
Bärbel winkte ihm noch hinter und schrie etwas lauter: „Ja...Bis gleich! Und viel Erfolg bei ihrem Gespräch!“ Alexis machte nur eine kurze dankende Handbewegung und verschwand anschließend nach draußen.
An der Türe traf er dann auf Marc, der ihn gleich wieder provozierte: „Na Mister Oberwichtig! Termine? Wie schade!“
„Nach mir fragt wenigstens jemand!“ entgegnete ihm Alexis nur kurz und ließ ihn anschließend stehen.
„Ist schon schlecht wenn man den verkehrten Beruf gewählt hat!“ rief Marc ihm noch hinter her und fokussierte anschließend wieder seinen Blick auf Gretchen, die sich noch immer über irgendwas mit der Hassmann zu unterhalten schien.

Was haben die denn so lange zu bequatschen? Die sind doch sonst nich so dicke!

„Wo isser denn überhaupt? Ihr ach so toller Mann!“ meinte Maria dann nach einiger Zeit. An Hand ihrer Stimmlage konnte man den blanken Neid spüren, der einem fast ins Gesicht sprang.
„Äh...?“

Sie sah sich kurz im Raum um.

Ja wo ist er denn? Eben war er doch noch da...mit Mama?! Hmm...Hatte bestimmt wieder was geschäftliches zu erledigen...Hatte er ja öfters in der letzten Zeit...


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16.09.2009 21:55
#68 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Etwas peinlich berührt antwortete sie dann stockend: „Ja...Also gerade eben war er noch da...aber jetzt ist er irgendwie...weg...“
„Was sie nicht sagen?!“
Gretchen war froh, als sie sah, dass ihr Vater die Bühne betrat und wohl endlich die Veranstaltung einläutete.
„Ja...Äh....Ich bin dann auch mal wieder weg. Sie haben ja auch noch zu tun.“
„Sicher!“ erwiderte Maria und konnte sich dabei ihr gehässiges Lächeln nicht verkneifen.

Wie peinlich! Wo Alexis wohl ist? Soll ich ihn vielleicht suchen gehen?

Sie war schon an der Türe, als sie Marc bemerkte, der sie auch prompt ansprach: „Falls du dein Anhängsel suchst...der ist telefonieren...draußen!“
Gretchen wollte sich dann aber nicht die Blöße geben vor Marc als Klette dazustehen und meinte: „Wie kommst du darauf dass ich Alexis suche?!“
„Kenn dich ja! Klette halt!“

Das ist ja wohl....

Sie nahm noch mal einen tiefen Atemzug und sagte dann: „Irrtum Marc! Wir wissen nur was ihr aneinander haben!“

Etwas was du mir offenbar nicht geben kannst oder auch willst...

Der Oberarzt grinste kurz und meinte: „Schön für euch!“
„Ja! So ist das wenn sich liebt und glücklich ist!“ maulte sie ihn an und verschwand anschließend wieder in der Menge.

Wieso bindet die mir eigentlich ständig auf die Nase wie glücklich sie doch mit dem Penner ist?! Ist das so ne Art Volkssport von ihr oder was?! Wobei...In Sport war sie ja schon immer ne Niete!

Pünktlich zur Ansprache ihres Vaters und somit zu Beginn der Veranstaltung kam Alexis dann wieder zu Gretchen und legte den Arm um ihre Hüfte.
„Hey!“ sagte Gretchen kurz, lächelte ihn an und sah anschließend wieder nach vorne.
Marc war inzwischen auch etwas weiter ins Innere des Raumes getreten. Alles lauschte nun den Worten des Professors, der kurz mit einem kleinen Löffel gegen sein Sektglas schlug, um um Aufmerksamkeit zu bitten. Als dann alle ruhig waren begann er:


„Sehr verehrte Damen und Herren, Liebe Kollegen und Kolleginnen...Ich habe sie heute aus einem ganz bestimmten Grund hierhin eingeladen...“
Marc, der immer noch etwas abseits der ganzen Trubels stand bekam die Worte seines Chefs nur noch verzerrt mit. Plötzlich drehte sich alles.

Da Franz von der Katastrophe, die sich in wenigen Augenblicken anbahnen sollte noch nichts mitbekam, führte er währenddessen unbehelligt seine Rede fort:

„Wie sie alle wissen hat das Elisabeth-Krankenhaus und auch ich eine sehr schwere zeit hinter mir...Dieser Virus hat uns allen zugesetzt. Aber wir sind froh, dass wir ihnen heute mitteilen können, dass wir ihn besiegt haben!“

Franz konnte nicht weiter sprechen, da alle Anwesenden erstmal applaudierten. Also beschloss er einen kleinen Moment zu warten, bevor er fort fuhr. Nachdem dann aber wider Erwarten keine Ruhe einkehrte sprach er einfach gegen die Geräuschskulisse an:

„Das haben wir nicht zuletzt der Arbeit unseres hervorragenden Personals, Ihnen, zu verdanken. Außerdem geht ein besonderer Dank an Sie Frau Dr. Samura!“ Er deutete auf die dunkelhäutige junge Frau und wieder klatschten die Anwesenden. Nyota nickte nur einmal kurz höflich. Daraufhin forderte Franz Haase sie dazu auf doch nach vorne zu kommen, damit er ihr seinen persönlichen Dank aussprechen könnte, was sie dann auch tat. Er schüttelte ihr nochmal die Hand und übergab ihr dann den Blumenstrauß.
„Och! Das wäre doch wirklich nicht nötig gewesen!“ meinte sie.
„Doch doch! Wir haben ihnen hier wirklich alle einiges zu verdanken.“
Nyota blieb vorne stehen und nun rief er auch noch die anderen beiden nach vorne.
Franz versuchte nun wieder die Anwesenden zu beruhigen.

„Dürfte ich bitte noch einen Moment um ihre Aufmerksamkeit bitten! … Danke! Außerdem möchte ich auch zwei meiner Kollegen gerne ein kleines Dankeschön aussprechen. Dr. Maria Hassmann und Dr. Marc Meier!“

Nach diesen Worten stöhnte Alexis genervt. Er hasste diesen Namen und auch diesen Mann! Er konnte es sich nicht erklären, aber irgendwie sah er in ihm immer noch eine Bedrohung in Bezug auf Gretchen. Und dass obwohl sie ja ihn letztendlich geheiratet hatte. Trotzdem wurde er dieses Hassgefühl nicht los. Gleich würde er auch wissen warum das so war.
Gretchen gab ihm daraufhin einen kurzen Kuss auf die Wange und flüsterte dabei: „Hast es ja gleich hinter dir!“ Alexis nickte nur kurz.
In der Zwischen Zeit bat Franz auch noch die beiden Ärzte nach vorne. Maria, die neben Marc ging fiel auf, dass er leichte Schlagseite hatte und fragte: „Herr Kollege...Geht es ihnen nicht gut?!“
„Was?!“
Er schleppte sich auch noch die letzten Zentimeter zu den anderen und stellte sich zu ihnen. Dr. Hassmann kam das ganze doch ein bisschen komisch vor und auch Gretchen schaute mehr als besorgt nach vorne.

Er sieht wirklich...beschissen aus...Hätte ich mich vielleicht doch an dem Abend durchsetzen sollen?

Während Franz Maria dann ebenfalls einen Blumenstrauß überreichte, den Sabine noch nach vorne brachte, fiel sein Blick ebenfalls an diesem Abend zu seinem Oberarzt und erschrak plötzlich.
„Meier! Sie bluten ja!“
Marc fasste sich kurz an die Nase.

http://www.youtube.com/watch?v=e2Ma4BvMUwU

Von da an lief alles in Bruchteilen von Sekunden ab. Sein Blick, der mittlerweile mehr als getrübt war, fiel ein letztes Mal zu Gretchen und anschließend konnte man nur noch einen lauten Knall und Geschepper vernehmen......


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16.09.2009 22:58
#69 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Ich sah das Blut auf dem Parkettboden und mir schoss in diesem Moment nur ein Gedanke durch den Kopf: MARC!! Tu mir das nicht an! Nicht das auch noch!! Erst durch den zweiten Knall...Mein Vater hatte das Sektglas fallen gelassen...Wurde ich aus meinen Trance gerissen. Ich befreite mich aus Alexis Umarmung. Dr. Samura und die anderen wussten anscheinend was los war und wichen alle einen Schritt zurück. Alexis fragte mich noch, wo ich denn so eilig hinwollte. Entweder hatte er das gerade nicht mitbekommen oder er wollte es nicht. Wobei ich eher von Letzterem ausgehe...Ich gab ihm aber keine Antwort und drängte mich stattdessen an den ganzen Leuten vorbei nach vorne. Ich wollte in diesem Moment nur eins: zu Marc!! Und ihm helfen! Hörte noch wie mein Vater sagte: „Kälbchen nicht!“ Aber auch das interessierte mich nicht....

Mittlerweile hatten die übrigen Ärzte die anderen Anwesenden raus geschickt. Nun waren nur noch Gretchen, Marc, Franz, Dr. Samura und Alexis sowie Bärbel in der Cafeteria.


Das kannst du einfach nicht machen! Und das lass ich auch nicht zu!! Hörst du?!

Gretchen hatte sich bereits auf den Boden gekniet und versuchte den Puls zu tasten. Der war zwar da, aber sehr, sehr schwach.

Zur gleichen Zeit kam jemand in die Cafeteria. Alles wirkte irgendwie auf ihn so unscheinbar. Irgendwo vertraut, aber doch frem. Er schaute sich noch mal um und stellte er fest, dass es die Cafeteria des Elisabeth-Krankenhauses war, wodurch seine Verwirung noch mehr zu nahm......


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16.09.2009 23:59
#70 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Hä? Ich stand doch gerade noch da vorne...und jetzt bin ich hier...

Plötzlich entdeckte er Gretchen. Er wollte gerade auf sie zu gehen, um sie zu fragen was hier los sei, als er plötzlich erschrak.

Das da bin ja...Aber wieso...Ich bin doch hier? Hä?? Muss ich das verstehen?! Moment! Heißt das etwa ich bin der neue Patrick...na wie heißt denn jetzt der Lackaffe noch mal...Genau Swazey...Coole Sache...na ja wie man´s nimmt...

Auch wenn er mehr als verwirrt war kam er immer näher zu Gretchen. Er hockte sich vor sie und machte ein paar wedelnde Handbewegungen vor ihrem Gesicht. Doch sie reagierte nicht.
„Gretchen!“ sprach er sie an. Doch wieder kam keine Reaktion von der jungen Frau. Er sah nochmal auf den Boden und musste leider erkennen:

Na toll! Soll das jetzt etwa heißen, dass ich abgekratzt bin?! Ey! Du da oben oder wer auch immer für diese Scheiße hier verantwortlich ist! Das ist wohl ein schlechter Scherz oder was?!

Plötzlich vernahm er die Worte von Alexis.


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17.09.2009 00:52
#71 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

„Hat der gesoffen oder was?!“ gab Alexis dann seinen unnötigen und auch in dem Moment geschmacklosen Kommentar zu der Szene ab.

Sag mal...Hat der n Rad ab oder was?!

Dafür erntete er aber auch gleich böse oder aber auch geschockte Blicke.
„Ja was denn?! Ist doch wahr!“ wehrte er sich dagegen.
Nun wurde es den anderen zu bunt.
„Alexander?!“ entfuhr es Bärbel sofort.
„ALEXIS! ICH HEIßE ALEXIS!! Noch mal langsam zu mitschreiben! A-L-E-X-I-S!! Wann lernen sie das endlich verdammt noch mal?!“ Mittlerweile war er wirklich in Rage. Denn das was er da gerade vor sich sah, bestätigte seine tiefsten Ängste und mit ihnen verbunden auch abgrundtiefen Hass! Deshalb war ihm in dem Moment auch alles egal!
Franz griff ein. Er hatte die ganze Zeit geahnt, dass mit diesem Herrn Saubermann etwas vorne und hinten nicht stimmte. Und dieser Auftritt von ihm, zeigte ihm dass sein ungutes Gefühl die ganze Zeit über sehr wohl begründet war. Er stellte sich schützend vor seine Frau und meinte: „Wie reden sie denn mit meiner Frau?! Es ist besser wenn sie jetzt gehen!“

Ja! DER Meinung bin ich aber auch!


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17.09.2009 01:40
#72 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

„Ich werde verdammt noch mal nirgendwo hingehen! Und schon gar nicht ohne meine Frau!“ Er kam zu Gretchen und wollte sie mit den Worten: „Komm jetzt endlich da weg! Dem kannste sowieso nicht mehr helfen!“ von Marc wegziehen.

Wie war das?! Oh warte ab du...

„Du SAU!!“ Er ging auf Alexis zu, holte aus und versuchte ihm eine runter zu hauen. Doch der Schlag traf ihn nicht im Geringsten, sondern ging einfach durch ihn hin durch.

Woah! Was war das?

Er versuchte es nochmal, aber wieder ohne Erfolg.


Okay...Eindeutig ein Nachteil wenn man tot ist...Übrigens DANKE noch mal dafür!! Was soll die Scheiße?! Soll das so ne Art Lektion sein? Wenn ja...Dann sag ich dir hiermit ich hab sie gelernt und du kannst mich jetzt wieder auferstehen lassen oder was auch immer!

Doch auch nach einiger Zeit blieb alles beim alten.............


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17.09.2009 07:55
#73 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Klasse echt! Und was soll ich jetzt machen? Die ganze Zeit hier rum stehen und dabei zusehen wie ich langsam in die ewigen Jagdgründe eingehe oder was? Ey! Das geht nicht! Ich bin einmalig! Ich sag dir...Du machst einen großen Fehler, wenn du mich jetzt mit nimmst...wohin auch immer!

Erst jetzt begriff auch Gretchen die Lage. Sie drehte sich kurz zu ihm um, verpasste ihm anschließend eine schallende Ohrfeige und meinte: „Was bist du nur für ein widerliches Schwein?!“ Dabei sah sie ihm direkt in den Augen.

Woah! Die hat gesessen! Kann da ja ein Wörtchen mitreden und ich weis, da wo die hin haut da wächst so schnell kein Gras mehr! Das ist mein Hasenzahn!

Alexis hielt sich die Wange und meinte: „Hast du sie nicht mehr alle?!“ Er sah sie ebenfalls an und konnte in dem Moment nichts als Hass vermischt mit Trauer in ihren sonst so strahlenden Augen erblicken. Sie funkelten ihn richtig an. Deshalb ließ er sie dann auch los mit den Worten: „Wenn es das ist was du willst! Bitte! Aber glaub ja nicht, dass du wieder zu mir zurück gekrochen kommen kannst!“ Anschließend rauchte er an den anderen vorbei aus dem Raum.

Ja! Verpiss dich bloß! Sei froh, dass ich im Moment..na ja sagen wir mal...verhindert bin! Sonst hätteste dir von mir auch noch eine eingefangen! Du...

Plötzlich aber fiel sein Blick zu Gretchen, die sich wieder auf den Boden zu ihm kniete und ihn ansprach:
„Marc? Hörst du mich? Marc....MARC!!“


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17.09.2009 20:41
#74 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

http://www.youtube.com/watch?v=VfNr_FAEzd8

Was er da sah gefiel ihm auf eine Art, weil er merkte, dass er ihr trotz Hochzeit wohl doch noch etwas bedeutete, doch anderseits tat sie ihm auch Leid in dem Moment, denn er wusste warum sie so weinte.

Ach Gretchen...

Er hockte sich wieder neben sie und wollte sie berühren, um ihr zu zeigen, dass er für sie da ist. Doch genauso wie bei Alexis zuvor schmetterte das auch an ihr ab.

Scheiße! Verdammt!


Ihre Verzweiflung erreichte in diesem Moment fast den Höhepunkt und sie hatte das Gefühl, als ob sie gar nicht sie selbst wäre, einfach nur daneben stehen würde und nicht nichts tun könnte. Alles lief wie ein Film vor ihren Augen ab...Das erste Wiedersehen damals im Aufzug, der Moment an dem sie sich für ihre Karriere entschieden hatte, der Dornröschenkuss, Ja...Sogar den Heiratsantrag an Gabi sah sie nochmal vor ihrem inneren Auge, so wie noch viele andere wunderschöne aber auch schreckliche Momente und sie fragte sich:

Sollte das wirklich alles gewesen sein???

Aus diesen Gedanken wurde sie dann ausgerechnet von Dr. Samura gerissen, die kurz sagte: „Er atmet nicht mehr!“


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17.09.2009 21:48
#75 RE: Denn sie wissen nicht was sie tun... - LIEBE, INTRIGEN und andere MISSGESCHICKE Zitat · Antworten

Ach nee?! Echt?! Könnte daran liegen, dass ich TOT bin du blöde Schnepfe!!!

Es waren zwar nur vier Worte, aber für Gretchen die entscheidenden das Blatt doch noch versuchen zu wenden. Sie nahm erneut seine Hand und versuchte den Puls zu fühlen. Doch da war nichts mehr. Sie versuchte es an der Halsschlagader, doch auch da nichts.
„NEIN!! Ich lass dich nicht gehen! Nicht hier, nicht jetzt und nicht so! Du schuldest mir was! Hörst du?!!“ sagte sie während sie ihn versuchte wieder zu beleben, trotz dass Dr. Samura und auch ihr Vater sie mehrmals gewarnt hatte, sie könne sich auch anstecken, wenn sie das jetzt tun würde. Doch das war in dem Moment relativ egal. Ihr war alles egal! Sie wollte nur eins: Dass Marc lebt!

Ich BIN doch hier verdammt noch mal! Wieso sieht sie das denn nicht?

„DU bist doch hier der Stärkere von uns beiden! Also kämpf verdammt noch mal!!“

Ey! Das ist echt nicht wahr jetzt! Das kannst du echt nicht bringen! Du siehst doch dass sie total am Arsch ist! Wenn du es also nicht für mich machst...aus welchen Gründen auch immer...dann wenigstens für sie!!


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