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Dieses Thema hat 156 Antworten
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Reela Offline

PJler:


Beiträge: 1.451

26.11.2009 17:05
#126 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

Marc löste sich von Gretchen und fing an im Raum hin und her zu laufen.

„Der ist doch schon ein Stalker. Das geht ja gar nicht. Wir müssen die Polizei einschalten oder besser noch ich fahr zu ihm und mach ihm klar, dass du zu mir gehörst.“

Gretchen unterbrach Marcs Tirade.

„Jetzt lass mich doch erstmal zu Ende erzählen, bevor du dich wie Magnum über alle Regeln hinwegsetzt.“

Marc sah Gretchen verblüfft an.


„Woher kennst DU denn Magnum?“

„Glaubst du, ich habe in meiner Jugend nur von David Hasselhoff geschwärmt? Tom Selleck sah doch in seinen Hawaihemden auch immer so heiß aus.“


Gretchen hatte verzückt in die Fremde geschaut, bevor ihr Blick wieder Marc streifte, der sie fassungslos und irgendwie auch eifersüchtig ansah. Gretchen konzentrierte sich wieder aufs Thema, räusperte sich kurz und sagte.

„Ähm, ist ja auch egal. Alexis war auf jeden Fall unglücklich. Wir haben uns dann ein bisschen unterhalten und uns darauf geeinigt, dass er nicht mehr zum Krankenhaus kommen würde. Also ist die Sache zu Ende. Wir werden nie mehr von ihm belästigt und er wird uns in Ruhe lassen.“


Marc sah Gretchen skeptisch an.

„Und das war alles?“

„Ja.“


Ich bin doch nicht so blöd und erzähl Marc, dass Alexis hofft, dass Marc mich irgendwann verlässt. Der würde wirklich zu ihm fahren und ihm die Hölle heißmachen.

Will ich wissen über was sie noch geredet haben? Da ist doch noch was. Ich sehe es doch in ihrem Blick.

Marc sieht immer noch misstrauisch aus. Ablenkungsmanöver her.

„Marc, machst du mir bitte noch die heiße Schokolade? Mir ist irgendwie noch kalt.“

Marc sah Gretchen einen Moment regungslos an, bis.

„Ok.“

Ha. Mitleidsschiene hilft IMMER!

Marc ging in die Küche und goss Milch in einen Kochtopf. Während Marc darauf wartete, dass die Milch heiß wurde, machte er sich doch noch Gedanken über die ganze Geschichte und fragte Gretchen schließlich.

„Und wieso hast du geweint?“

Marc schluckte kurz.


„ Hast du geweint, weil du traurig warst, dass er weg ist?“


Bitte nicht.

Gretchen drehte sich erstaunt zu Marc um.


„Marc, du kennst mich doch. Ich wein immer! Ich wein sogar bei Werbung.“

Gretchen ging zu ihm und legte ihre Arme um ihn.

„Das war einfach eine Sache an der ich knabbern musste. Ich habe ihn schließlich verlassen und das macht mir immer noch Gewissensbisse.“

„Aber..“


Gretchen unterbrach Marc.


„Und ich habe geweint, weil das ein Abschied war und du weißt, ich weine immer bei Abschieden oder bei sonstigen Anlässen. Du brauchst da keine höhere Bedeutung reinzulegen, in Ordnung?“


Marc sah Gretchen in die Augen.


Ich muss mir keine Sorgen machen. Gretchen liebt mich. Sie wird mich nicht verlassen.

„Ok.“

Die beiden machten die heiße Schokolade für Gretchen und für Marc ein Bier fertig und genossen die Zweisamkeit auf der Couch. Die beiden erlebten einen ruhigen Abend und redeten über dieses und jenes, nur nicht mehr über Alexis.
Als die beiden sich ins Bett legten, um zu schlafen, dachte Gretchen doch noch einmal an ihre Begegnung mit Alexis.


Alexis hat gesagt, Marc weiß, was er an mir hat, aber das er hoffe, dass Marc mich trotzdem irgendwann verlassen wird.

Gretchen betrachtete Marc von der Seite. Er saß an der Bettlehne gelehnt und las ein Buch.

Er wird mich aber nicht verlassen. Ich weiß es. Ich weiß es einfach. Er hat mich die letzten Monate ausgehalten und er wird es die nächsten 50 Jahre auch noch tun. David Hasselhoff in jung verlässt seinen Hasenzahn niemals. Und er liebt mich. MICH!

Und wie zur Bestätigung.

„Hasenzahn, gibst du mir bitte mal mein Handy? Das ist noch in meiner Hosentasche und meine Hose liegt auf deiner Seite des Bettes auf dem Fußboden.“

„Ok.“

Gretchen griff sich das Handy und sah auf dem Display:

Ein Foto von sich und Marc küssend, was sie letzte Woche aufgenommen hatten.


Wie süüüß. Er hat unser Bild auch als Hintergrundbild bei seinem Handy. Ich wusste es. Ich bedeute ihm sehr viel.

Gretchen grinste und überraschte Marc, indem sie sich einfach auf seinem Schoß setzte.

„Huch? Ich hatte doch nur nach meinem Handy gefragt. Was ist denn nun los?“


Doch schon Marcs letzte Worte wurden einfach von Gretchen weggeküsst. Die beiden fingen an sich leidenschaftlich zu küssen und gaben sich schließlich ihrer Leidenschaft hin.








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Reela Offline

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27.11.2009 16:38
#127 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

Eine Ewigkeit später.






Liebes Tagebuch. Ich sitze gerade in unserem Badezimmer und heule Rotz und Wasser! Wieso fragst du dich? Denkst du vielleicht, dass Marc mal wieder eine Gemeinheit von sich gegeben hat? Nein, liebes Tagebuch, hat er nicht. Zwischen uns läuft es gut. Wir leben jetzt fast ein dreiviertel Jahr zusammen. Also offiziell. Inoffiziell 1 ½ Jahre. Wir beide wissen, dass ich schon nach meiner Flucht von meiner „Hochzeit“ mit Alexis bei Marc wohne. Marc hat es natürlich nicht mitbekommen. Er ist schließlich ein Mann. Aber was denkt denn der Dummi auch? Ich habe jede Nacht bei ihm verbracht. DAS HEIßt DOCH WOHL, DASS ICH BEI IHM WOHNE!!!!Als ich ihn dann mal ganz unauffällig meine Tagebuchkiste bei ihm im Schrank verstaut hatte und er mich ungläubig fragte, was ich da so mache. Da meinte ich nur, ich bring mein Zeug unter, weil ich hier schließlich wohne. Marc hatte sich dann erstmal tierisch aufgeregt.

O-Ton Marc.:

WAS HEIßT HIER ZUSAMMEN WOHNEN!!!WIE KANNST DU NUR????!!! DU MUSST MICH SCHLIEßLICH FRAGEN, WENN DU HIER EINZIEHST UND DEIN ZEUG BEI MIR UNTERBRINGEN WILLST. DAS GEHT SO NICHT….
Ich hatte ihn dann einfach unterbrochen und seinen Kleiderschrank geöffnet. Ich präsentierte ihm MEINE GANZE KLEIDERSAMMLUNG PLUS BAUCHWEG-UNTERHOSEN.

O-Ton Ich:

Marc, ich lebe schon sehr lange hier. Meine GANZEN Sachen sind hier. Bist du so blöd und hast es nicht gemerkt?

Er stotterte dann nur rum und meinte.

O-Ton Marc:

Aber..aber meine Freiheit…

O-Ton Ich:

Willst du deine Freiheit oder mich?

Marc sah mich mit großen Augen, schluckte kurz und sagte dann.

„Na..na dich.“







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Reela Offline

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27.11.2009 18:50
#128 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten




Er war dann den Abend sehr still gewesen und schaute mich immer von der Seite an. Ich glaube, er war einfach nur am Überlegen. Über uns. Deshalb hatte ich ihn dann auch in Ruhe Nachdenken lassen und ihn nicht mit Fragen, wie „Was denkst du gerade?“ genervt. Meine Mühe hatte sich dann auch schließlich gelohnt und du kannst mir glauben, das war echt schwierig gewesen ihn nicht zu nerven. Na jedenfalls hat er mir dann das Süßeste überhaupt gesagt. Er schaute mich mit großen Augen an und sagte.
„Ich will immer nur dich!“
Ich bin dann einfach weggeschmolzen und habe ihn zärtlich geküsst. Danach hatten wir den romantischten Sex aller Zeiten. Er hatte mich immer so intensiv angeschaut, als ob ich der wichtigste Mensch auf dem Planeten wäre. Es war einfach wunderschön.






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Reela Offline

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27.11.2009 18:54
#129 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

Gretchen saß auf dem Badewannenrand und dachte verträumt an diese bestimmte Nacht. Doch sie musste wieder an den Grund denken, warum sie sich überhaupt im Badezimmer eingeschlossen hatte und fing prompt an zu weinen. Nach ein paar Schluchzern konzentrierte sich Gretchen wieder auf ihr Tagebuch und schrieb weiter.

Ich habe da in diesem Augenblick gedacht, dass ich nie glücklicher sein kann. Aber ich habe mich geirrt. In diesem Moment bin ich einfach soooo glücklich, aber auch gleichzeitig wieder totunglücklich, weil ich nicht weiß, wie Marc reagieren wird.

Ich bin nämlich schwanger!






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Reela Offline

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28.11.2009 13:44
#130 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

Marc steckte den Schlüssel ins Schloss und trat durch die Haustür.

Scheiße, ich bin so aufgeregt. Was sie wohl sagen wird?

Marc zog sich seine Jacke aus und legte eine in Geschenkpapier verpackte Schokolade auf die Kommode.

Mmh? Keine Gretchen, die mich freudestrahlend begrüßt? Das ist ja ungewöhnlich. Sonst macht sie das doch immer. Wo sie wohl ist?

Marc trat ins Wohnzimmer und sah keine Gretchen.


„Gretchen? Bist du da?“


Keine Antwort.
Auf einmal hörte Marc ein Schluchzen.


Kommt das aus dem Badezimmer?

Marc trat an die Badezimmertür und klopfte.

„Gretchen? Ist alles in Ordnung?“

Marc versuchte angestrengt etwas zu hören. Aber vergebens. Außer einem Schluchzen konnte er nichts Sinnvolles hören. Er bekam es mit der Angst zu tun.

„Gretchen?“


Marc hämmerte inzwischen auf die Tür ein.

„GRETCHEN!! MACH AUF!!!! DU MACHST MIR ANGST!!! WAS IST DENN LOS????“


Auf einmal machte es Klick. Die Tür ging auf und eine verheulte Gretchen trat aus dem Badezimmer.

„Das ist los!“


Und zeigte einem verdutzten Marc einen positiven Schwangerschaftstest.








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Reela Offline

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29.11.2009 13:19
#131 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

Marc starrte Gretchen ohne Regung an.

„Marc?“


Gretchen wischte sich die Tränen aus dem Gesicht.

Hab ich ihn so geschockt, dass er nicht mehr sprechen kann?

„Marc?“

Keine Reaktion.
Marc stand immer noch fassungslos mit offenem Mund vor Gretchen.


Ist mal wieder klar. Typisch Marc.

„Mahaaaaaarc??!!“

Marc erwachte aus seiner Starre. Er blinzelte kurz mit den Augen, räusperte sich und sagte.


„Was…was hast du gesagt?“

Hab ich das wirklich richtig verstanden? Gretchen ist schwanger? Von MIR?????

Gretchen trat einen Schritt näher an Marc und zeigte ihm den positiven Schwangerschaftstest.

„Ich bin schwanger…ich weiß, wir hatten das nicht geplant, aber ich bin glücklich. Wir bekommen ein Baby, Marc!“


Gretchen lächelte Marc vorsichtig an.


Hoffentlich habe ich ihn nicht verschreckt und er rennt nicht gleich schreiend aus der Wohnung.

Ok, das ist ein echter Schock, wenn ich ehrlich bin. Ich werde VATER!!! ICH!!!!MARC MEIER!!! Ich wollte doch niemals eine eigene Familie haben, aber ich gebe zu. Gretchen hat mich ganz schön umgekrempelt. Denn wenn eine Familie, dann nur mit sie.

Marc stand immer noch stumm herum und sein Blick glitt über das Mobiliar ihrer Wohnung.


Ich fass es nicht. Bald wird hier ein kleiner Marc oder ein kleiner Hasenzahn herumkrabbeln.

Was hat er denn? Wieso schaut er sich so in der Wohnung um. Schmiedet er einen Fluchtplan? Er will mich nicht mehr oder bzw. uns nicht! Ich fang gleich wieder an zu flennen. Na toll.

„Marc?“

Gretchen fing an zu weinen.

„Marc, jetzt sag doch was bitte.“


Marc ging wortlos an Gretchen vorbei und setzte sich auf die Wohnzimmercouch. Sein Blick ging ins Leere. Er konnte nur an den einen Satz denken.

Ich werde Vater. Wirklich Vater.

Gretchen weinte immer weiter. Sie stellte sich vor Marc hin und sagte.

„Bitte sprich mit mir Marc. Ich halte das nicht mehr aus. Dein Schweigen. Wenn dieses Schweigen ein Nein bedeuten sollte, dann pack ich gleich meine Sachen und zieh aus. Ich werde dieses Kind bekommen, auch ohne dich.“


Schon bei den letzten Worten war Gretchen schwer zu verstehen, weil sie schon ins Schluchzen übergegangen war.
Marc erwachte aus seiner Schockstarre. Er blinzelte kurz und sah dann Gretchen ENDLICH in die Augen.


„Wieso..wieso ohne mich?“

Marc starrte Gretchen nun gekränkt an.


„ Willst du mich verlassen?“


Gretchen hörte auf zu weinen und blickte Marc entgeistert an.

„ICH will dich doch nicht verlassen. Ich dachte, DU willst mich verlassen.“

„Was ich? Ich will dich doch auch nicht verlassen.“


Gretchens Herz machte einen kleinen Hüpfer aber sie lächelte Marc trotzdem noch vorsichtig an.

„Dann bekommen wir unser Baby?“


Ok Marc. Du musst dich jetzt entscheiden.

Marc holte einmal tief Luft und lächelte Gretchen dann mit seinem Lächeln an, das sie so sehr liebte.


„Ja, bekommen wir.“

Gretchen strahlte Marc überglücklich an und schmiss sich in seine Arme. Er schmiegte seinen Kopf an Gretchens Haare.


„Dann sind wir eine richtige kleine Familie Marc.“

Gretchen schaute auf und blickte glücklich in Marcs Augen.

„Bist du dir wirklich sicher Marc? Wirklich sicher?“

Marc guckte Gretchen verliebt in die Augen bevor er mit seinem Daumen über Gretchens Wange strich.


„Ja, ich bin mir sicher.“


Und die beiden verloren sich in einen endlosen Kuss.








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Reela Offline

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08.12.2009 03:05
#132 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

Die beiden lagen engumschlungen auf dem Sofa und hielten sich einfach in den Armen. Am Anfang hatten sie sich noch vereinzelt über Babynamen gesprochen, aber sie konnten sich natürlich nicht auf einen Namen einigen. In den letzten Minuten war es dann stiller geworden, weil Marc eingenickt war. Die Arbeit und Gretchens Überraschung hatten ihn doch ganz schön geschafft. Gretchen lag still in seinen Armen und sah immer wieder sein Gesicht an und war einfach glücklich.
Bis Gretchens Magen knurrte.


Mensch hab ich Hunger, aber andererseits liege ich hier im siebten Himmel. Was gibt es schöneres, als in Marcs Armen zu liegen und zu wissen, dass wir eine kleine Familie werden. Ok Gretchen. Hungergefühl wegstecken. Lieber mit Marc Klammeräffchen spielen.

Gretchen vergrub ihr Gesicht an Marcs Hals.

Einige Momente später.


Obwohl…so ein Stück Schokolade wäre echt nicht zu verachten.

Gretchen überlegte weiter.

So ein leckeres Stück Zartbitterschokolade wäre jetzt genau das Richtige. Außerdem muss ich doch jetzt für zwei essen.

Auf einmal kam Gretchen eine Erkenntnis.

OH GOTT!!!

Sie richtete sich abrupt auf und befreite sich aus Marcs Umarmung. Dieser hatte in seinem Schlaf nicht gemerkt, dass sich Gretchen von ihm gelöst hatte und pennte einfach weiter. Gretchen saß auf der Kante des Sofas und strahlte vor sich hin.

ICH DARF JETZT SOVIEL ESSEN WIE ICH WILL!!!!! HALLELUJAH!!! Das muss gleich mit einer Doppelladung Schokolade gefeiert werden.

Gretchen stand auf und ging in die Küche. Sie öffnete den Schrank, in dem die Schokolade untergebracht ist und sah keine einzige Tafel weit und breit.

Na toll. Was ist das denn? Wieso haben wir keine Schokolade mehr im Haus.

Gretchen fiel ein, dass sie die letzten Tafeln Schokolade bei ihrer Heulaktion im Badezimmer verdrückt hatte.

Das war ja schließlich auch eine Notsituation gewesen. Da braucht man schließlich Nervennahrung.

Gretchen stand nun unschlüssig in der Küche.

Och menno, ich will aber Schokolade. Ob ich Marc wecken sollte, damit er mir Schokolade kaufen geht. Ob er das wohl macht? Ich bin ja schließlich schwanger. Bestimmt. Oder? Mmh, aber er schläft gerade. Da kann ich ihn doch nicht einfach wecken, oder? Nein, ich lass das lieber. Er verdient seinen Schlaf.

Auf einmal knurrte Gretchens Magen wieder.

Ok, das ist eine Notsituation.
Der feine Oberarzt muss doch geweckt werden und mir meine Droge besorgen. So leid es mir tut, aber ich bin wichtiger, als sein Schönheitsschlaf. Der ist ja auch schon schön genug.

Gretchen ging wieder Richtung Wohnzimmer und kam dabei an der Kommode im Flur vorbei und sah das Geschenk von Marc dort liegen, welches er im Eifer des Gefechts total vergessen hatte.

Huch, was ist das denn?

Gretchen nahm das Geschenk in die Hände.

Oh wie süüüüß. Marc hat mir ein Geschenk besorgt.

Warte mal. MARC HAT MIR EIN GESCHENK BESORGT????

Sowas macht er doch nie!!!! Irgendwas muss faul sein. Oh mein Gott. Er hat was Schlimmes getan und will sich bei mir entschuldigen.

Gretchen malte sich schon Horrorszenarien aus, was Marc alles getan haben könnte, als sich Gretchens Gehirn doch noch kurz vor dem gefühlsmäßigen Kollaps einschaltete.

STOP Gretchen. Schieb keine Panik. Marc liebt dich und will mit dir eine Familie gründen. Das ist einfach ein kleines Präsent für mich. Genau. Bloß nichts hinein interpretieren.

Gretchen fing an das Geschenk genauer zu betrachten

Das ist doch Schokolade, oder? Fühlt sich genauso an, wie meine Lieblingstafel und ich kenne mich leiderweise damit ja aus. Aber wieso ist sie mit Geschenkpapier verpackt? Ob ich es einfach öffnen darf?

Gretchen schielte zu Marc, der immer noch schnarchend auf dem Sofa lag.


Ach, er wird bestimmt nichts dagegen haben. Ich bin ja schließlich schwanger. Ich darf jetzt ALLES!!! Perfekt und wenn er doch rummosert, dann werd ich ihn einfach stumm küssen.

Gretchen fing an das Geschenk zu öffnen.

Ach ist das süß, dass Marc es sogar eingepackt hat.

Gretchen schob das Geschenkpapier auseinander.

Wusst ichs doch. Es IST Schokolade.

Auf einmal fiel ein rosa Zettel auf den Boden.

Huch, was ist das denn?

Gretchen bückte sich und hob ihn auf. Sie betrachtete ihn, fing an zu weinen, stürmte Richtung Badezimmer und schloss sich ein.


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Reela Offline

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10.12.2009 23:47
#133 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

Huch, was ist das?

Marc war aus dem Schlaf von undefinierbaren Tönen aufgeschreckt worden und blickte sich nun verwirrt im Wohnzimmer umher.

Was ist das für ein furchtbares Quietschen. Wird hier eine Katze gequält, oder was?

Marc setzte sich auf die Sofakante und fuhr sich einmal müde durch die Haare.

Mensch, bin ich müde. Das ich aber auch gleich auf dem Sofa eingepennt bin. Ist aber irgendwie kein Wunder. Ich fühl mich einfach so geborgen bei Gretchen.

Marc stand auf und streckte sich.

Wo ist sie eigentlich. Sie lag doch neben mir.

Marc hörte ein erneutes Geräusch, ein Jammern.
Marc zuckte zusammen.


Was ist das?

Marc fing an sich Sorgen zu machen.

„Gretchen?“

Keine Reaktion. Marc rief nun lauter und folgte den Schluchzern.

„GRETCHEN? WO BIST DU? WAS IST LOS?“

Marc blieb vor dem Badezimmer stehen und versuchte einzutreten, doch die Tür war verschlossen.
Auf einmal erfasste Panik Marcs Herz.


Ihr wird doch hoffentlich nichts passiert sein. Oh Gott und was ist, wenn was mit dem Baby ist?

Marc fing an heftig gegen die Tür zu klopfen.


„HASENZAHN, mach bitte die Tür auf. Wieso weinst du? Ist was mit unserem Baby?“

Marc versuchte angestrengt zu lauschen. Gretchen schluchzte und sagte schließlich.

„Meinem Baby geht es gut.“

Marc seufzte erleichtert aus und ein Stein fiel ihm vom Herzen. Doch im nächsten Moment stutze er und flüßerte sich selbst zu.


„Meinem Baby…? Was meinst sie damit?“

Marc sprach jetzt lauter.

„Wieso deinem Baby. Es ist doch unser Baby. Was hast du denn? Wieso denkst du auf einmal so?“

Und dann wütender.

„ Ich hab doch nur geschlafen, verdammt. Ich habe doch nichts getan!“

Marc lauschte angestrengt um kein Wort von Gretchen zu verpassen. Nach ein paar Schluchzern meinte Gretchen dann.

„Ich..ich wollte Schokolade essen.“


Hä? Was hat das jetzt mit Schokolade zu tun?

Marc wartete auf eine weitere Antwort von Gretchen, doch vergeblich. Marc versuchte Gretchen weiter zum Sprechen zu bringen.

„Und wieso musst du jetzt weinen? Bitte erklär es mir Hasenzahn. Ich versteh es nämlich nicht.“

„Wir hatten keine mehr im Haus gehabt und dann hatte ich dein Geschenk auf der Kommode gefunden.“


Marcs Atem stockte und er sagte immer zu sich selbst.


Nein Nein Nein Nein!!! Bitte nicht. Lass es nicht das sein, was ich denke.

„Ich hatte so einen Heißhunger gehabt, dass ich es einfach geöffnet hatte.“

Gretchen schob den rosa Zettel durch den Türschlitz. Marcs Herz blieb stehen. Er hob ihn auf und las noch einmal seine Worte an Gretchen, für dessen Formulierung er so lange gebraucht hatte.

Es gibt Menschen die ich mag.
Es gibt Menschen die ich hasse.


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Reela Offline

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11.12.2009 00:42
#134 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

Gretchen saß auf dem Badezimmerfußboden und weinte sich vor sich hin.

Wie konnte er nur sowas Gemeines schreiben. Er liebt mich doch. Das hat er mir doch gesagt. Sogar schon mehrmals. Aber wieso schreibt er mir diese beiden Zeilen? Vorhin lagen wir noch engumschlungen auf dem Sofa und haben unsere Zukunft zusammen geplant. Wieso das jetzt auf einmal? Ich verstehe das nicht.

Marc hatte sich inzwischen von seinem ersten Schock erholt und fing an auf Gretchen einzureden.

„Gretchen, bitte hör mir zu. Das hast du alles völlig falsch verstanden.“

Sag mal spinnt der?

Gretchen wurde wütend und fing an Marc anzuschreien.

„Was habe ich denn bitte falsch verstanden Marc? Deine Nachricht war unmissverständlich! Du hasst mich!“

„Boah Gretchen, jetzt spinn hier nicht so rum. Ich wollte dir was ganz anderes sagen.“

Gretchen schrie weiter.

„Ja, das du mich hasst.“

Marc wurde ebenfalls wütend und fing an zurückzuschreien.


„Ich hasse dich doch nicht!!!“

Marc schlug einmal heftig gegen die Tür.

„Ich liebe dich verdammt nochmal!!!“

Marc beruhigte sich etwas und sprach leiser.

„Ich wollte dir heute Abend eigentlich etwas sagen, aber dann ist das mit unserem Baby dazwischen gekommen, dass ich es völlig vergessen hatte.“


Marc atmete einmal heftig aus und sagte.

„Ich wollte dich etwas fragen aber ich hatte es eigentlich nicht so geplant. Ich wollte dich nicht durch eine verschlossene Tür fragen. Bitte mach auf Hasenzahn.“

Gretchen überlegte ein Moment während Marc gespannt darauf wartete, ob Gretchen die Tür öffnen würde.

Ich kann die Tür nicht öffnen. Dann sieht er wie sehr ich im Moment verletzt bin. Ich kann das einfach nicht.

Gretchen sagte kein Wort.
Marc legte seine Hand an die Tür.


„Na gut, wenn du mir nicht öffnen willst, dann muss es halt so gehen.“


Marc schluckte kurz.

„Dieser Zettel, diese Sätze. Die waren noch nicht zu Ende gewesen. Ich wollte ihn dich lesen lassen, die nächsten Sätze aber persönlich sagen. Ich wollte dich den Zettel nicht alleine lesen lassen. Er geht wie folgt weiter.“

Marc holte einmal tief Luft und sagte.

„ Es gibt Menschen ohne die ich nicht leben kann…….aber es gibt nur einen Menschen den ich liebe!!! Gretchen…und dieser Mensch bist du, verstehst du mich? Verstehst du was ich dir damit sagen will? Mit dieser ganzen Aktion? Deren Planung ich im Moment total verfluche, weil ich doch etwas Besonderes daraus machen wollte. Verstehst du mich?“

Gretchen stand inzwischen verwirrt vor der verschlossenen Tür und lauschte jedes noch so kleines Wörtchen von Marc.


Was meint er damit? Es ist doch nicht, was ich denke, oder etwa doch? Ich weiß nicht, was ich machen soll oder sagen soll.

„Bitte Gretchen, mach doch die Tür auf.“

Gretchen überlegte.


Es geht nicht. Ich habe einfach zu viel Angst.

Marc wartete gespannt doch Gretchen öffnete einfach nicht die Tür.
Marc blickte enttäuscht auf diese.


„Ich mach dann einfach so weiter, in Ordnung?“


Marc holte schließlich einmal tief Luft und sagte.

„ Ich liebe dich Gretchen. Ich liebe alles an dir, sogar deine Macken und deine Neurosen, die du gerade wieder eindrucksvoll beweist. Ich will dennoch den Rest meines Lebens mit dir zusammen verbringen und deshalb frage ich dich, obwohl du dich hinter einer verschlossenen Tür versteckst, ob du meine Frau werden willst.“


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Reela Offline

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14.12.2009 01:59
#135 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

Marc wartete gespannt auf eine Reaktion von Gretchen aber es passierte
nichts.


„Gretchen?“

Keine Reaktion.

Eine Welle der Enttäuschung durchfuhr Marc.

Sie will mich nicht. Ich fass es nicht.


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Reela Offline

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14.12.2009 02:00
#136 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

Gretchen stand geschockt im Badezimmer und wiederholte immer wieder die Sätze, die Marc gesagt hatte, in ihrem Kopf.

Es gibt nur einen Menschen, den ich liebe….ich liebe dich….Willst du meine Frau werden….

Ich kann es nicht fassen. Marc will mich heiraten. MICH!!! Alles was ich mir je gewünscht habe, alles was ich mir je erträumt habe. Alles geht in Erfüllung. ALLES!!!

Gretchen fing an vor Aufregung zu zittern.

Das ist der glücklichste Moment meines Lebens.

Auf einmal realisierte Gretchen.

DAS ist der der glücklichste Moment meines Lebens und warum bin ich Trottel auf der falschen Seite der Tür?


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Reela Offline

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14.12.2009 02:03
#137 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

Und was ist wenn er hinter der Tür nicht mehr steht?????

Gretchen riss die Tür auf und sah wie Marcs Gesicht sich von Enttäuschung in pure Freude umwandelte. Sie stürzte sich in Marcs Arme und fing an immer wieder kleine Küsse auf Marcs Gesicht zu verteilen. Dabei sagte Gretchen dutzende male schnell hintereinander.

„Ja…ja…ja…natürlich will ich.“

Juhuu. Sie hat Ja gesagt.

Marc strahlte Gretchen an, hob sie hoch und wirbelte sie leicht in der Luft umher.

Aber warte mal. Das ist Hasenzahn. Lieber nochmal nachfragen, nur um gaaaaanz sicher zu sein.

Marc löste sich aus Gretchens Armen, fasste sie an beiden Oberarmen, schob sie ein Stück von sich, beugte sich ein Stück zu ihr herunter und guckte ihr direkt in die Augen.

„Und du bist dir wirklich sicher, WIRKLICH SICHER, dass du diesen katastrophal durchgeführten Heiratsantrag von einer Knalltüte wie mir annehmen willst?“

Gretchen lächelte Marc peinlich berührt an.


„Und du willst immer noch eine Knalltüte wie mich heiraten? Eine Frau, die immer alles falsch versteht und die von einer Katastrophe in die nächste schlittert?“

Marc lächelte Gretchen an.


„Knalltüte passt halt zu Knalltüte, Hasenzahn.“


Marc legte seine Arme um Gretchens Hüfte.

„Und ja, ich will dich immer noch Gretchen. Immer“


Gretchen legte ihre Arme um Marcs Hals und bevor sie ihn küsste, sagte sie.


„Und ich will immer nur dich!“


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Reela Offline

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15.12.2009 02:48
#138 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

Monate später. Kurz vor der Geburt.



„MARC, FAHR SCHNELLEEEEEEEEEEEERRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR!!!!!!!!! AHHHHHHHHHHHHHH!!!!“


Marc fuhr durch die Straßen Berlins und sah immer wieder besorgt zu seiner Verlobten rüber, die schmerzverkrümmt auf dem Beifahrer saß. Denn Gretchen hatte ihre Wehen.

„Ich fahr doch schon so schnell, wie ich kann. Ich fahr schon 52 km/h!“

Gretchen fing an Marc anzubrüllen.


„WILLST DU DU MICH VERARSCHEN??? SONST FÄHRST DU DOCH AUCH IMMER SCHNELLER!!!!! DU FÄHRST MANCHMAL 70 IN DER STADT UM DEINE KIPPEN ZU HOLEN UND JETZT FÄHRST DU NUR 52???!!!!WÄHREND ICH HIER GERADE DEIN KIND AUSTRAGE UND FURCHTBARE SCHMERZEN ERTRAGEN MUSS??!! JETZT TRETE ENDLICH AUFS GASPEDAL UND MACH HINNE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! AHHHHH“

Gretchen hielt sich schmerzverzerrt den Bauch. Marc blickte Gretchen besorgt aber auch mit einer Spur Trotz an.

„Ja, aber ich habe Angst. Ich will keinen Unfall bauen und das dir und unserem kleinen Spatz was passiert. Deshalb fahr ich so langsam und ich fahr auch nicht schneller!!Basta.“

Gretchen richtete sich auf sah Marc bedrohlich an.

„WAS HEISST HIER BASTA!!! DU HAST HIER ÜBERHAUPT NICHTS ZU SAGEN!!! DEINE ANGST IST MIR SCHEIßEGAL!!! ICH WILL ENDLICH INS KRANKENHAUS UND SCHMERZMITTEL HABEN!!!!“

Gretchens Augen funkelten Marc böse an und ihre Haare waren wild durcheinander. Marc sah sie leicht eingeschüchtert an.


Wie sie mich anschaut. Sie sieht wie besessen aus, wie ein Zombie und nicht mehr wie mein Hasenzahn. Na gut, da muss ich jetzt durch.

„Aber Hasenzahn….“

Marc tätschelte Gretchens Bein, doch seine Hand wurde sofort von Gretchen weggestoßen.


„ Gretchen, du hast mir monatelang erzählt, dass du eine natürliche Geburt willst, OHNE Schmerzmittel! Du schaffst das schon. So schlimm ist das doch gar nicht. Mach einfach deine Atemübungen und gut ist.“

Gretchen explodierte.

„WAS HEISST DAS IST HIER NICHT SO SCHLIMM??!! DU SPIELST SCHON TOTKRANK WENN DU DIR DEN KLEINEN ZEH STOßT!! VERSUCH DU ERST MAL EIN KIND AUF DIE WELT ZU BRINGEN!!! DANN KANNST DU ERST MITREDEN!!! UND BEVOR DU DAS NICHT KANNST, WILL ICH SCHMERZMITTEL HABEN!!!“

Marc sah Gretchen bestürzt an.


„Gretchen, du hast immer zu mit gesagt, wenn du in den Wehen liegst und nach Schmerzmitteln verlangst, dann soll ich dich daran hindern. Koste was es wolle.“

„WAS ICH GESAGT HABE IST MIR SCHEIßEGAAAAAAL! ICH WILL ALLES, WAS DIE MEDIZIN ZU BIETEN HAT!!!"

Gretchen wurde von einer weiteren Wehe erfasst und machte dabei ihr Atemübungen und schrie dennoch vor lauter Schmerzen. Nachdem die Wehe nach einem Augenblick vorbei war, ließ sich Gretchen geschafft an die Rückenlehne zurücksinken. Sie hatte sich vor lauter Erschöpfung ein bisschen beruhigt und sah Marc wehleidig an.


„Bitte Marc, bitte fahr schneller. Bitte.“

Marc musste an einer roten Ampel anhalten. Er streichelte Gretchens dicken Babybauch und küsste sie kurz auf die Wange bevor er ihr in die Augen schaute.

„Na gut, ich fahre ein bisschen schneller. In Ordnung? Wir schaffen das.“

Die Ampel schaltete wieder auf grün und Marc fuhr vorsichtig los. Gretchen nickte erleichtert.

„Danke Marc.“

Nach ein paar Metern fuhr Marc auch ein bisschen schneller. Aber wirklich nur ein bisschen.
Gretchen bemerkte dies beim Rumgehechel und schielte aufs Tacho. Als sie die Tachoanzeige sah, war ihre neu gewonnene Ruhe schon wieder vorbei. Sie schrie Marc wieder an.

„53 km/h?????????????????????????????????“


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Reela Offline

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24.12.2009 00:29
#139 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

Gretchen sah Marc entgeistert an. Sie explodierte.

„DAS NENNST DU SCHNELL MR.-5-SEKUNDEN-BEREIT-FÜR-SEX???? DU HAST GESAGT, DU WIRST SCHNELLER FAHREN!!!“

Marc entgegnete kleinlaut.

„Es ist doch immerhin 1 km/h mehr als vorher. Das ist doch schon etwas. Findest du nicht?“

Marc hatte die letzten Wörter schon etwas leiser ausgesprochen, weil er gemerkt hatte, wie sehr Gretchen auf 180 war.

„MARC!!! DAS IST NUR EIN KM/H MEHR!!! DU WILLST MICH VERÄPPELN!!!!. GIB ES ZU!!!“


Marc seufzte.

„Gretchen, jetzt reg dich bitte nicht so auf. Denk an unser Kleines. Ich denke an DICH und unserem Kind. Ich will euch sicher ins Krankenhaus bringen und das kann ich nur wenn ich langsamer fahre als sonst.“


Marc musste an einer roten Ampel anhalten und beugte sich zu Gretchen rüber.

„Ich bin schließlich so aufgeregt. Ich werde nämlich bald Papa!!“

Marc grinste Gretchen frech an bevor er sie kurz auf die Stirn küsste. Gretchen sah ihn zornig an, hatte sich aber bisschen beruhigt und war still.


Wie macht Marc das? Er schafft es immer mich zu beruhigen. Ok ein bisschen zu beruhigen. Das tut sooo weh. Ich dachte immer die Frauen stellen sich immer so an wenn sie von einer Geburt gesprochen haben. Ich dachte, die markieren nur. Ich dachte wirklich dass ich es ohne Schmerzmittel schaffe, aber das tut so….

Gretchen konnte nicht weiter denken denn die nächste Wehe erfasste sie.

„SCHEIßEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEE WEHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH!!!!“


Gretchen machte ihre Atemübungen und warf Marc immer wieder bitterböse Blicke zu. Marc blickte sie immer wieder entschuldigend an.

Oh oh. Wenn Blicke töten könnten dann würde ich auf der Stelle tot umfallen. Ich muss aber hart bleiben. Ich will die beiden schließlich sicher ins Krankenhaus bringen. Sie sind die wichtigsten Personen in meinem Leben. Wer hätte je gedacht, dass ich eine Familie gründen werde. Ich glaube ich war immer der erste auf dieser Liste, der das gedacht hat.

Während Marc seinen Gedanken nachging schmiedete Gretchen einen Plan aus.

So kann es nicht weiter gehen. Sonst werde ich unser Kind hier in diesem blöden Schrotthaufen bekommen und DAS will ich wirklich nicht. Marc MUSS schneller fahren. Wenigstens noch ein paar km/h mehr aber wie schaffe ich das?

Gretchen überlegte einen Moment.

Als ich Marc immer zur Arbeit fahren musste, da hat er doch auch immer gefordert, dass ich schneller fahren soll und wie hat er es geschafft dass ich schließlich schneller fahre? Genau richtig.

Und im nächsten Moment brüllte Gretchen mit Leibeskräften einen Namen.

„AAAAAAAAAAAAAALEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEXIIIIIIIIIIISSSSSSSSS!!!!!!!!!!!!!!!“


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Reela Offline

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28.12.2009 14:40
#140 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

Marc war so überrascht von Gretchens Gebrülle und was sie überhaupt für einen Namen brüllte, dass er eine Vollbremsung machte und mitten auf der Straße im dichtesten Trubel Berlins stehen blieb. Er drehte sich zu Gretchen um und sah sie entgeistert an.

„Sag mal, WAS hast du eben gesagt?“

Gretchen blickte ihn wütend an und sagte dann einfach mehrmals hintereinander.


„Alexis, Alexis, Alexis, Alexis, Alexis…..“

Gretchen hörte nicht auf dieses Wort zu sagen und wiederholte es zigmal schnell hintereinander. Dabei steigerte sie die Lautstärke ihrer Stimme und schrie diesen Namen immer lauter. Autos, die wartend hinter den beiden standen, fingen schon an zu hupen. Doch Marc ließ sich nicht irritieren. Er konnte es nicht fassen. Gretchen, sein Gretchen war dabei den Namen ihres Ex-Verlobten zu brüllen während sie mit SEINEM Kind in den Wehen lag.


Ich fass es nicht. Gretchen ist verrückt geworden. Dafür gibt es keine andere Begründung. Wieso sollte sie sonst diesen Namen schreien. Die Hormone sind ihr zu Kopf gestiegen!!

Gretchen hörte nicht auf dieses Wort zu schreien und Marc hatte inzwischen seine Starre überwunden und fing an auf Gretchen einzureden.

„Gretchen, hör auf. Hör endlich auf. Schatz, jetzt sei mal bitte ruhig. Hör auf diesen Namen zu sagen. Wieso sagst du diesen Namen überhaupt. Ich versteh dich nicht. Geht es dir nicht gut? Hast du ein Problem?“

Gretchen hörte auf Alexis zu sagen und schrie Marc an.


„JA MARC!!! MIR GEHT ES NICHT GUT!!! UND JA, ICH HABE EIN PROBLEM!!! ICH HABE WEHEN UND DIE TUN VERDAMMT WEH!!!! UND MEIN VERBLÖDETER VERLOBTER IST ZU BLÖD ZUM AUTOFAHREN IN SEINEM BLÖDEN AUTO!!!!“


Marc schnappte nach Luft. Lange genug hatte er Gretchens Gemecker ertragen. Marc reichte es und fing an im wilden Hupkonzert der anderen Verkehrsteilnehmer zurückzuschreien.

„GRETCHEN, ES IST EINE SACHE, DASS DU SCHWANGER BIST UND SCHMERZEN HAST! DAS VERSTEHE ICH!!! ICH VERSTEHE AUCH DASS DU IM MOMENT SAUER AUF MICH BIST WEIL ICH NICHT DAS TUE WAS DU VERLANGST UND SCHNELLER FAHRE ABER ES IST EINE GANZ ANDERE SACHE DASS DU MEIN AUTO BELEIDIGST!!!!“


Gretchen schnappte hörbar nach Luft.

Dieser blöde Penner. ICH liege in den Wehen und ER ist jetzt eingeschnappt weil ich sein Auto beleidigt habe??? Also der hat Probleme. Das geht ja gar nicht!!!!!!!

Gretchen versuchte Marc zu unterbrechen aber der hatte sich schon so in Rage geredet und platze immer mehr mit Sachen raus.


„ICH HABE DEINE STIMMUNGSCHWANKUNGEN ERTRAGEN!!! ICH HABE DEINE LAUNEN ERTRAGEN!!!! ICH HABE DEINE DURCHGEKNALLTEN SHOPPING-TOUREN ERTRAGEN ALS DU TAUSEND DINGE FÜR UNSER KIND GEKAUFT HAST!!! ICH HABE BÄBERL UND IHRE EINMISCHUNGEN ERTRAGEN!!! ICH HABE DEINE SCHOKOLADENATTACKEN ERTRAGEN!! ICH BIN NACHTS ZUR TANKE GEFAHREN UND HABE DIE VERSCHIEDENSTEN SORTEN SCHOKOLADE FÜR DICH GEKAUFT UND WENN AUF EINMAL NICHT MEHR DIE RICHTIGE DABEI WAR, DANN BIN ICH SOGAR NOCHMAL LOSGEFAHREN UM SIE DIR ZU BESORGEN UND ALL DAS HASENZAHN HABE ICH MIT FREUDE GETAN!!! ICH HABE ES GERNE GETAN WEIL ICH DICH UND UNSER KIND NÄMLICH LIEBE!!!! ABER GENUG IST GENUG!!!! MICH KANNST DU GERNE BELEIDIGEN SOVIEL DU WILLST ABER MEIN AUTO WIRST DU NICHT BELEIDIGEN!!!“

Gretchen starrte Marc fassungslos an. Vor lauter Überraschung von Marcs Schreierei hatte sie sogar kurz die Schmerzen vergessen.


Ich fass es nicht. Marc ist verrückt geworden. Dafür gibt es keine andere Begründung. Wieso sonst sollte er so rumbrüllen?

Marc hatte sich etwas beruhigt und sprach jetzt ein bisschen ruhiger.


„Und Gretchen, HÖR AUF DIESEN NAMEN ZU SAGEN!!! Ich will nicht, dass unser Kind als erstes auf der Welt den Namen deines Ex-Verlobten hört. Und ich werde nicht schneller fahren, nur weil du den Namen die ganze Zeit sagt. Ist das klar?“

Marc sah Gretchen böse an, doch seine Stimmung änderte sich prompt als er in Gretchens Gesicht sah. Er hatte erwartet, dass sie böse, verwirrt oder ihn vielleicht auch traurig ansah, aber diesen Blick hatte er nicht erwartet. Gretchen sah ihn todernst und eiskalt an und sprach nun bedrohlich mit kalter Stimme.


„Marc Meier, ich werde in den nächsten Momenten unser Kind in deinem heißgeliebten Auto auf die Welt bringen!!! Und falls das wirklich geschehen sollte. Falls ich wirklich in DIESER Schrottkarre unser Kind zur Welt bringen sollte und das OHNE Schmerzmittel, dann…“

Gretchen setzte zum Finale an und beugte sich leicht zu Marc.

„…dann nenne ich, falls es eine Mädchen wird, sie Alexa und falls es ein Junge werden sollte, Alex.“


Und im nächsten Moment drückte Marc fest aufs Gaspedal und fuhr mit quietschenden Reifen los.


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Reela Offline

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29.12.2009 15:07
#141 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

Marc fuhr jetzt rasant durch die Sraßen Berlins. Er trieb den Motor an seine Grenzen und er schlidderte nur so durch die Kurven Berlins. Es waren viele Autos unterwegs doch Marc meisterte alle Hindernisse hervorragend. Gretchen schrie vor lauter Schmerzen, doch zwischen den AHHHS und OHHHHs und VERFLUCHT WIE WEH TUT DAS EIGENTLICH?, dankte Gretchen auch Marc von Zeit zu Zeit weil er mit hohen Tempo zum Krankenhaus fuhr.

„Danke, Marc. Danke!“

Gottseidank fährt Marc endlich schneller. Ich bekomme das Kind jeden Moment. Ich spüre es einfach. Mein Muttermund muss bestimmt schon 8 cm offen sein. Hoffentlich sind wir bald da. Ich will wirklich nicht unser Kind hier in dieser Schrottkarre auf die Welt bringen!

Und schon hielt Marc mit einer gekonnten Drehung und Vollbremsung vor dem Elisabethkrankenhaus. Marc rannte zum Eingang der Ambulanz, schnappte sich schnell einen Rollstuhl und rannte so schnell er konnte wieder zu Gretchen zurück. Diese maulte auch gleich wieder rum.


„WO WARST DU DENN SO LANGE???? DU KANNST MICH DOCH NICHT ALLEINE LASSEN!!!! NIEMALS MEHR DARFST DU MICH ALLEINE LASSEN!!!! DU DARFST NICHT EINMAL ZUR TOILETTE GEHEN!!! IST DAS KLAR????“

Marc verdrehte, nicht sichtbar für Gretchen, kurz die Augen, half ihr aber trotzdem behutsam in den Rollstuhl.

„In Ordnung Hasenzahn. Ich mach alles was du willst.“


Während er sie in Richtung Entbindung schob, redete er weiter auf sie ein.

„Du musst anerkennen dass dich ganz schön schnell her gebracht habe oder nicht Hasenzahn?“

Marc beugte sich beim Schieben etwas tiefer zu Gretchen und sagte leicht verunsichert und leise in ihr Ohr.

„Du wirst doch nicht wirklich unser Kind Alex oder Alexa nennen, oder? Ich war doch jetzt schnell genug, oder Gretchen? Oder?“

Gretchen sprach vor lauter Schmerzen mit zusammengebissenen Zähnen.

„Marc, das ist jetzt nicht wirklich dein Problem, oder? Ich habe Schmerzen. Ich will mich jetzt nicht wirklich über Babynamen unterhalten.“

Die beiden kamen in der Entbindung an und Marc rief über den Flur.

„Kann uns jemand mal helfen? Meine Verlobte hat Wehen…!“


Und Gretchen brüllte dazwischen.

„UND DAS BABY KOMMT JEDEN MOMENT!!!! JEDEN MOMEEEEEEEEEEENT!!!!“

Schon stürzte sich ein Arzt aus dem Dienstzimmer.

Mehdi.


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Reela Offline

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30.12.2009 15:37
#142 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

Marc atmete erleichtert aus und rollte Gretchen schnell zu Mehdi.

„Mensch Mehdi, bin ich froh dich zu sehen. Wo ist denn Frau Dr. Klingenberg? Sie ist unsere zuständige Gynäkologin und wollte uns bei unserer Geburt unterstützen. Gretchen sagt es ist jeden Moment soweit und sie braucht dringend Schmerzmittel!“

Gretchen schrie dazwischen.

„GAAAAANZ DRINGEND!!!“


Marc beugte sich zu Medhi und flüsterte leise.

„Die Olle macht mich wahnsinnig. Schaff diese Ärztin ran, Mehdi!“

Gretchen rief sauer dazwischen.

„WAS FLÜßTERT IHR DENN DA?“


Marc drehte sich schnell zu Gretchen um und sagte.

„Nichts, nichts Gretchen. Wir flüßtern nicht.“

Gretchen schaute die beiden böse an.

„Ich hab es doch genau gesehen.“


Marc drehte sich wieder zu Mehdi.


„Ich flehe dich an Mehdi. Hol sie her. Bitte. Bitte.“

Mehdi wechselte den Blick immer zwischen den beiden hin und her und sagte schließlich.


„Ich muss euch da leider enttäuschen. Frau Dr. Klingenberg ist gerade im OP. Ihr beide müsst wohl mit mir vorlieb nehmen.“

Gretchen und Marc schrien beide entsetzt auf.

„WAAAAAAAAAAAAAS?“


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30.12.2009 22:38
#143 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

Marc und Gretchen diskutierten und gestikulierten heftig mit Mehdi auf dem Krankenhausflur. Marc hatte sich schon so in Rage geredet, dass der arme Mehdi gar nicht mehr zu Wort kam.

Nur über meine Leiche betreut Mehdi die Geburt unseres Kindes. Nur über meine Leiche fässt er Gretchen an!! NUR ÜBER MEINE LEICHE!!

„Sorry Mehdi, du bist mein bester Freund, aber du bist auch gleichzeitig Gretchens Ex-Freund und ich will echt nicht, dass du bei diesem für uns besonderen Moment dabei bist.“

Marc tippte schon mit dem Zeigefinger auf Mehdis Brust, so aufgeregt war er.

„Also schaff Frau Dr. Klingenberg her. Dann tauscht die Plätze im OP. Ist mir scheißegal, aber mach was!“

Gretchen hechelte in der Zwischenzeit immer im Rollstuhl, hielt sich vor lauter Schmerzen immer den Babybauch und mischte sich immer wieder in das „einseitige“ Gespräch ein, weil Mehdi überhaupt nicht zu Wort kam.

„Mehdi, MACH HINNE!!!! Das Kind kommt jeden Moment. Ich hab SO ne SCHMERZEEEEEEEEEEEN. Ich halte das bald nicht mehr aus!!!! Hol diese blöde Kuh endlich her!“

Gretchen fing an zu weinen.


„Sie hatte mir doch versprochen, dass sie mich bei der Geburt unterstützt.“

ENDLICH kam Mehdi zu Wort.


„Tut mir leid Leute aber ich muss euch betreuen! Frau Dr. Klingenberg macht gerade eine Not-OP und da hol ich sie unmöglich raus.“

Gretchen weinte weiter.

„Mehdi, mir ist das aber ein bisschen unangenehm dass du die Geburt betreuen würdest.“

Gretchen stammelte weil ihr die nächsten Worte unangenehm waren.

„ Du kennst..ja…schon…alles..an..an mir! Mir ist das irgendwie unangenehm!“

Mehdi sah Gretchen mitleidig an.

„Ich versteh das schon. Mir ist das auch ein bisschen unangenehm aber wir werden das schon schaffen Gretchen.“

Gretchen schluchzte laut auf weil sie so verzweifelt war.

Ich will nicht dass Mehdi mein Arzt ist. Mir ist das so unangenehm. Kann nicht einmal etwas normal laufen in meinem Leben? NEIN!!! Mein zuständiger Gynäkologe muss ausgerechnet mein Ex-Freund sein.

Gretchen dachte weiter.

„Nein Gretchen, du bist eine starke, ok in diesem Moment gebe ich zu, dass ich Schmerzen habe und nicht soooo stark bin, aber emanzipierte Frau. Du darfst deinen Arzt wählen. Formuliere dein Anliegen einfach so überzeugend dass er gar nichts anderes machen kann und mit dieser unzuverlässigen Ärztin tauscht.

„NEIN MEHDI!!! ICH WILL NICHT! ICH WILL NICHT! ICH WILL NICHT DASS DU MEIN ARZT BIST!!!!“

Na super Gretchen, sehr konstruktiv!

Auf einmal merkte Gretchen dass die nächste Wehe kam. Sie packte sich Marcs Hand und drückte sie ganz fest.

„AHHHHHHHH, ES TUT SOOO WEHHHHH!!!!!!! MEHDI, HOL VERDAMMT NOCHMAL DIE ÄRZTIN!!!! ICH BRAUCHE SCHMERZMITTEL!“

Mehdi lächelte Gretchen verschmitzt an und sagte.

„Gretchen, ich habe auch Schmerzmittel!“

Gretchen riß schnurstracks ihren Kopf zu Marc und sah ihn an.


„MARC, MEHDI IST UNSER ARZT!!!!!!“


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Reela Offline

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31.12.2009 12:23
#144 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

„NUR ÜBER MEINE LEICHE!!!!!!!!!!!!!“

Marc schrie diese Worte mit hochrotem Kopf und sah Gretchen entgeistert an.
Diese sah ihn schnippisch an.


„Pech Marc. ICH entscheide. Du warst bei zwar bei der Entstehung dabei aber die Geburt muss ich alleine durchmachen. Also hast du nichts zu melden. ICH bestimme und Mehdi ist unser Arzt. Basta!“

Gretchen fing an mit dem Rollstuhl Richtung Entbindung zu rollen.
Marc sah Gretchen verdattert hinterher. Er wechselte kurz einen Blick mit Mehdi, der ihn mit einem fetten Grinsen ansah, bevor er schnell hinter seinem Gretchen hinterher rannte.


„Gretchen, du sollst doch nicht schieben. Das ist viel zu anstrengend für dich.“

Mehdi sah die beiden mit einem Lächeln hinterher und dachte.

Die passen einfach perfekt zueinander.

Bevor er den beiden schnell hinterher lief.


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09.01.2010 22:21
#145 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

„SCHMERZMITTEL!!! SCHMERZMITTEL!!! SCHMERZMITTEL!!! ICH WILL ENDLICH MEIN SCHMERZMITTEEEEEEEL!!!“

Gretchen war wieder von einer Wehe erfasst worden und schrie, inzwischen in ihrem Entbindungsraum angekommen, das gesamte Stockwerk zusammen. Marc war einfach mit seinen Nerven fertig. Er saß neben Gretchen, hielt ihre Hand, die seine ein weeeeeeenig quetschte, und betupfte immer wieder mit einem nassen Waschlappen ihre Stirn umso ihr ein wenig Linderung zu schaffen.


Ich bin so fertig. Das so eine Geburt und das ganze drum herum so anstregend sein würde, hätte ich nicht gedacht. Gretchen kann schreien. Meine Fresse. Mein Trommelfell platzt bald. Ich hoffe bloß das Schmerzmittel hilft gleich, welches Mehdi ihr gerade spritzt und Gretchen kann endlich pressen. Ich will unseren Wonneproppen endlich in meinen Armen halten und ich will UNBEDINGT wissen was es wird. Außerdem tut meine Hand ein bisschen weh aber das würde ich nieeeeeeeeee zugeben. Nie.

"ES TUT SOOOOOO WEEEEEEEEEEHHHHHHHHHHHHH!"

Außerdem kann ich ihr Gekreische echt nicht mehr ertragen!

Mehdi setzte die Spritze und Marc sah Gretchen gespannt an.

„Und Hasenzahn. Hilft es?“


Bitte! Bitte! Es MUSS helfen.

Nach einem Moment entspannte sich Gretchen und sah Marc erleichtert an.

„Oh Marci, das ist so ein wundervolles Gefühl wenn die Schmerzen nachlassen.“

Marc lächelte Gretchen sichtlich erleichtert an. Gretchen umfasste Marcs Hand und sah ihn zärtlich an.


„Gleich kommen bestimmt die Presswehen und dann kommt unser Kleines. Dann sind wir eine richtige Familie. Gleich ist es soweit. Ich spüre es, Marc.“


Doch Mehdi mischte sich auf einmal ein. Er hatte gerade Gretchens Muttermund untersucht und sah sie mit einem gequälten Gesichtsausdruck an.

„Tut mir leid, Gretchen. Du wirst noch keine Presswehen haben. Dein Muttermund ist erst 3 cm geöffnet. Du bist noch in der Eröffnungsphase. Es wird noch seeeehr lange dauern bis dein Baby geboren wird!“

„WAAAAAAAAAAAS?“


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14.01.2010 00:57
#146 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

Marc und Gretchen sahen Mehdi entgeistert an. Gretchen fand ihre Sprache als erste wieder.

„MEHDI, DAS KANN NICHT SEIN!!! MEIN MUTTERMUND MUSS SOWEIT SEIN!!!! MINDESTENS 10 CM. DU MUSST DICH VERGUCKT HABEN!!!!

Gretchen schnaubte einmal heftig und sagte bitterernst.


„GUCK NOCHMAL NACH!! ICH GLAUB DIR NICHT!!!“


Marc hatte inzwischen seine Schockstarre überwunden und mischte sich nun ebenfalls lauthals in die Diskussion mit ein.

„WILLST DU MICH VERARSCHEN, MEHDI?“
„Das kann doch nicht alles sein!!! 3 cm??? Für das Geschreie? Du musst dich verguckt haben!“

Gretchen blickte Marc wütend an und boxte ihn einmal kurz gegen die Schulter.

„Ich hab überhaupt nicht geschrien!“

„Ja klar, Hasenzahn. Und ich bin der Osterhase. Lass mich mal Mehdi.“


Marc schubste Mehdi zur Seite und begann Gretchen selber zu untersuchen. Mehdi redete auf Marc ein und hatte immer ein belustigtes Lächeln auf den Lippen.

„Marc, es SIND 3 cm. Du kannst mir glauben. Ich bin Gynäkologe. Ich weiß wovon ich spreche.“


Marc grinste Mehdi frech an…

„Tut mir leid, aber ich vertraue einem Frauenversteher nun mal nicht!“

…bevor er Gretchen weiter untersuchte. Nach einem Augenblick stockte Marc auf einmal.

„Und Marc?“

Gretchen wartete gespannt auf Marcs Reaktion.


„Es sind inzwischen bestimmt schon 10 cm, oder nicht? Bei den Schmerzen, die ich habe? Oder Marci, oder? ODER?“

Doch Marc antwortete Gretchen nicht. Er blickte Mehdi an und sagte.

„Du hast dich geirrt Mehdi.“

Gretchen fing an zu johlen und rief.

„HA! ICH WUSSTE ES! MEIN MARC IST HALT DER BESTE ARZT!“

Gretchen ließ sich erleichtert im Stuhl zurückfallen. Doch…

„Tut mir leid Hasenzahn.“

Marc richtete seinen Blick auf Gretchen.

„Es sind erst 2,5 cm.“


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14.01.2010 10:13
#147 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

„WAAAAS?“

Schrien Gretchen und Mehdi gleichzeitig und sahen Marc entgeistert an.

„Wie kann das denn sein?“


Warf Mehdi dazwischen. Er schubste Marc zur Seite und fing an Gretchen noch einmal zu untersuchen. Diese sah Marc wehleidig an. Sie versuchte mit ihm zu sprechen, doch er reagierte nicht auf sie.

„Marc? Marc? Sag doch was. Wieso erst so wenig? Antworte mir verdammt nochmal!“


Doch Marc reagierte nicht. Er sah Mehdi nur geschockt an.

„Mehdi? Guck mich mal an.“

Gretchen rief dazwischen.

„Marc, das sollst du auch tun. Guck DU mich an! ICH HAB HIER DAS SAGEN!!!“

Doch Gretchens Gemecker war erfolglos denn Marc sprach Mehdi geschockt an.

„ Aber...aber Gretchen hat alles zusammen geschrien was man zusammen schreien kann und dann hat sie nur 2,5 cm???“


Marc packte Mehdi verzweifelt an die Schulter.


„Mehdi, wie laut wird Gretchen erst dann schreien wenn sich der Muttermund noch weiter öffnet?“


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14.01.2010 22:13
#148 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

„Tja Marc. Noch vieeeeeeeel lauter.“

Mehdi grinste Marc hämisch an, er klopfte ihm kurz auf die Schulter und bevor er das Zimmer verließ, sagte er noch dazu.

„Gretchen hat ein Schmerzmittel bekommen und jetzt müsst ihr einfach abwarten. Denkt darüber nach was ihr im Geburtsvorbereitungskurs gelernt habt und wenn ihr merkt die Wehen kommen häufiger, dann klingelt ihr. In Ordnung? Ich muss jetzt zu einer anderen Geburt.“


Marc hatte noch einen Finger leicht in die Luft gestreckt um noch was zu fragen, doch Mehdi rauschte ohne abzuwarten aus dem Zimmer und ließ die beiden alleine zurück.


„Aber…aber Mehdi, du kannst mich doch nicht mit Gretchen alleine lassen.“

Marcs Satz verstummte. Er drehte sich zu Gretchen um. Diese sah ihn geschockt an.


„Marc. DU lässt mich doch nicht alleine, oder? Du darfst mich nicht alleine lassen! Niemals! Niemals! Niemals!“

Marc umfasste Gretchens Hand und küsste diese kurz….

„Nein, mein Hasenzahn. Ich lass dich nicht alleine. Das schaffen wir zusammen.“


…und dachte.

HOFFENTLICH!!!


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14.01.2010 22:14
#149 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

3 Stunden später.

„AAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
DAAAAAAAAAAAAS TUUUUUUUUUUUUUUUUT SOOOOOOOOOOOOOOOOOO WEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEHHHHHHHHHHHH!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!“


5 Stunden später.

„SCHEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!“


8 Stunden später.

„MAAAAAAAAAAAAAAAAARRRRRRRRRC HOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOL EEEEEEEEEEEEEEEEESSSSSSSSS RAAAAAAAAAAAAAAAAAUUUUUUUUUUUUUUSSSSSSSSSSSSSSSSSS VEEEEEEEEEEEEEEEEEERDAAAAAAAAAAAAAAAAAAAMMMMMMMMMMMMMMT NOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOCHMAAAAAAAAAAAAAAAALLLLLLLLLLLLLLL!“


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14.01.2010 22:18
#150 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

9 Stunden.

Marc, es tut mir so leid, dass ich so rumschreie! Ich habe einfach nur solche Schmerzen! Ich liebe dich, dass weißt du doch, oder Marc? Ich liebe dich, egal wie sehr ich dich anschreie!!!!“


10 Stunden später.

„MARC ICH HASSE DICH!!! WIE KONNTEST DU MIR DAS NUR ANTUN!!!!! WIESO KANNST DU NICHT SCHWANGER SEIN???? WIESO MUSS ICH UNSER KIND AUSTRAGEN??????????!!!!!!!! DAS IST SO UNFAIR!!!!! ICH HASSE DICH TOTAL!!!!! ICH WILL DICH NICHT MEHR HEIRATEN!!!! ICH BIN SO FROH, DASS ICH GESAGT HATTE, WIR HEIRATEN ERST NACH DER GEBURT, DAMIT ICH VORHER DIE ÜBERFLÜSSIGEN PFUNDE WIEDER ABNEHMEN KANN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! DENN JETZT WILL ICH DICH AUF KEINEN FALL MEHR HEIRATEN!!!! DASS DU MIR DAS SO ANTUN KANNST OBWOHL DU MICH SO ANGEBLICH LIEBST!!!! DAS VERZEIHE ICH DIR NIEMALS DASS DU MIR DAS HIER ANTUST!!!!!!!!!!!!! ICH HASSE DICH!!!!“


10 Stunden und 2 Minuten später.

„Marc, ich liebe dich. Das weißt du. Es tut mir so leid, dass ich dich immer so anschreie und natürlich will ich dich nach der Geburt heiraten. Sei nicht böse Schatz.“

10 Stunden und 30 Minuten später.


„ICH HASSE DICH!!!!!!!!!!!!!!!!!!!“


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