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Dieses Thema hat 156 Antworten
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 Abgeschlossene Fortsetzungen!
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Reela Offline

PJler:


Beiträge: 1.451

26.09.2009 18:50
#51 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

"Sie hat die Kutschfahrt über immer nur geweint. Das arme Ding.“

Der Kutscher dachte mit einem verträumten Blick an Gretchen.

„Ich wollte sie trösten und meinte nur sie sei doch eine schöne Braut und ihr Ehemann in spe sei jetzt bestimmt traurig, dass sie abgehauen ist. Sie wollte dann ein Stück Schokolade von mir, aber ich hatte nichts und da hat sie einen noch größeren Heulkrampf bekommen. Aber was haben sie denn gemacht junger Mann? Das geht doch überhaupt nicht einer jungen Braut an ihrem Hochzeitstag das Herz zu brechen und was ist denn mit ihrem Anzug und ihrem blauen Auge. Wo kommt der Staub her und…“

Marc war schon am Rande der Verzweiflung und unterbrach den Redeschwall des Kutschers.

„Ich bin oder bzw. war nicht der Bräutigam.“

Marc wurde immer lauter.

„ICH BIN DER GRUND, WARUM SIE IHREN BRÄUTIGAM HAT SITZEN LASSEN!!! UND DAS EINZIGE, WAS ICH JETZT WILL, IST SIE IN MEINE ARME ZU SCHLIESSEN UND ZU BERUHIGEN UND IM MOMENT KOMME ICH NICHT WEITER, WEIL SIE MIR NICHT VERRATEN, WO SIE IST!!!!!!!"

Marc war schon völlig außer Atem und schaute den Mann verzweifelt an. Dieser war völlig erstaunt von Marcs Reaktion. Er hatte so eine Kutschfahrt für eine Hochzeit noch nie so erlebt. Das war mal was ganz Neues für ihn. Er hatte schon 100erte Kutschfahrten für Hochzeiten gemacht, aber noch nie hatte er ein so seltsames Pärchen getroffen.
Der Kutscher kratzte sich am Kopf und fasst sich ein Herz und sagte dem armen Marc:

„Also, da hat sie mir nicht gesagt. Also, wo sie hin ist. Verstehen sie was ich meine? Sie ist einfach nur Richtung Innenstadt.“

Marc war schon bei den letzten Worten des Kutschers wieder zu seinem Auto gerannt und stieg ein.

Boah, der war ja echt nervig. Hat ja Stunden gedauert und ich weiß immer noch nicht wo Gretchen ist. Einfach schnell hinterher.

Marc fuhr mit quietschenden Reifen los.









sigi by glühwürmchen, einer echten Künstlerin...Danke nochmal :-)

Reela Offline

PJler:


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27.09.2009 13:32
#52 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

Scheiße. Wo finde ich sie nur? Warte mal, ich muss herausfinden, wie das Taxiunternehmen heißt.

Marc machte eine Vollbremsung, steckte seinen Kopf durch das offene Fenster und schrie dem Kutscher entgegen.

„WIE HIESS DENN DAS TAXIUNTERNEHMEN????“


Der Kutscher überlegte kurz und meinte dann:


„Ja, also wie hieß das denn nochmal gleich. Sie war ja sooo froh, als sie das Taxi gesehen hatte. Hab ich schon erzählt, wie sie gesprungen ist und….“

„DAS TAXIUNTERNEHMEN, ICH WILL NUR WISSEN, WIE DAS TAXIUNTERNEHMEN HEISST, NICHT MEHR!!!!“

Marc war jetzt wirklich mit seiner Geduld am Ende. Der Kutscher war völlig überrascht von Marcs Reaktion und meinte nur:

„Taxi Kruse.“

JA, endlich mal ein vernünftiges Wort aus dem Mund dieses …dieses.. ist ja auch egal.

„DANKE!!!“ und im leiserem Ton „Sie Knalltüte!“

Marc fuhr wieder los und rief gleich bei der Auskunft an, nach einer kurzen Zeit wurde er auch endlich mit der Zentrale des Taxiunternehmens verbunden.

„JA Hallo? Hören sie mich? Können sie bitte mal ihre Fahrer fragen, ob jemand eine Braut gefahren hat? Was? Ja, sie haben richtig gehört. Eine Frau in einem weißen Brautkleid mit blonden Haaren. Einen Moment warten? Ja, kann ich machen………..Ja? Ich bin noch dran. Wohin hat er sie gefahren? WIRKLICH?????? Ok, Danke.

Marc legte verblüfft auf.

Das glaub ich jetzt nicht. Typisch Gretchen.

Marc düste weiter. Er hatte von der Frau aus der Zentrale erfahren, dass Gretchen Tagesgespräch bei den Fahrern sei. Sie habe die ganze Zeit im Taxi geweint. Weil der Fahrer keine Schokolade bei sich gehabt hatte und weil Gretchen dann festgestellt hatte, dass sie kein Geld habe, um den Fahrer bezahlen zu können. Sie habe ihm dann versprochen ihre Schulden später zu begleichen, wenn sie wieder normal und keine durch geknallte Braut wäre. Der Fahrer hatte Mitleid bekommen. Er hatte ihr einen Fünfer geschenkt, damit sie sich Schokolade kaufen könne. Er habe sie dann bei dem Supermarkt in der Nähe ihres Elternhauses abgesetzt. Das war Marcs nächstes Ziel.

ICH HASSE ROTE AMPELN!!! Wieso gibt es so viele in Berlin und wieso kann man keine grüne Welle haben, wenn man eine mal braucht? Na, endlich ich bin da. Hoffentlich ist Gretchen hier. Ich will sie doch nur bei mir haben.

Marc rannte aus seinem Wagen Richtung Haustür und fing an Sturm zu klingeln. Er rief immer wieder Gretchens Namen.

„GRETCHEN!!! GRETCHEN!!! MACH DOCH MAL DIE TÜR AUF!!! ICH BINS, MARC!!!“

Wieso macht sie verdammt nochmal nicht die Tür auf? Ok, sie will, dass ich sie erobere. Dann mach ich das auch.

Marc ging um das ganze Haus, blickte durch jedes Fenster und sah NICHTS!

Vielleicht ist sie oben in ihrem Zimmer. Bestimmt. Ok, Marc. Kletterschuhe raus und zum Balkon hochkraxeln.

Gesagt. Getan. Marc kletterte mit leichter Mühe den Balkon hoch, sah durch Gretchens Fenster und sah ein

Verlassenes Zimmer.


Scheiße, wo ist sie? Das kann doch nicht wahr sein. Ok, dann muss ich mir wohl was anderes einfallen lassen.

Marc fing an die Brüstung herunterzuklettern, als er auf einmal sich mit dem Fuß verhedderte, ausrutschte und den Balkon runterfiel.


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Reela Offline

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27.09.2009 17:19
#53 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

Scheiße!!!!!

War Marcs Gedanke, als er runterfiel und in die Rosenbüsche fiel.

Na, toll. Als ob ich nicht genug heute gestraft wurde. Erst dachte ich, Gretchen will mich nicht, dann bekomme ich von diesem durch geknallten Millionär ein Veilchen, mein schönster Anzug ist voller Dreck und Staub und JETZT LIEGE ICH IN EINEM ROSENBUSCH VOLLER DORNEN!!! Ok, anscheinend soll ich ein bisschen bestraft werden, bevor ich Gretchen in meinen Armen halten kann. Hab ich mich irgendwie verletzt? Ist was gebrochen?

Marc bewegte seine Arme und Beine und stellte fest, dass er sich nicht ernsthaft verletzt hatte. Nur sein Anzug musste wieder leiden. Er war an verschiedenen Dornen hängengeblieben und sein Gesicht war an einigen Stellen zerkratzt. Er kletterte aus dem Dornenbusch und fing an sich ein bisschen wieder herzurichten und dachte dabei über seinen nächsten Schritt nach.

Ok, wo könnte sie bloß sein. Vielleicht vor meiner Wohnung und sie wartet dort auf mich? Ja bestimmt. Los, schnell los Marc.

Marc stürmte wieder Richtung Auto. Dabei rannte er an einer Gruppe älterer Damen vorbei. Diese erschreckten sich total bei Marcs Anblick. Man sieht ja auch nicht alle Tage einen jungen hübschen Mann, mit wahnsinnigem Blick, der total lädiert aussieht und dem Blütenblätter hinterher rauschen. Marc fuhr wie von Sinnen zu seiner Wohnung. Doch als er dort ankam, sah er keine Gretchen. Er suchte die Gegend um seine Wohnung ab.

Vielleicht hat sie sich ja irgendwo versteckt.

Doch nach einiger Zeit musste Marc realisieren, dass Gretchen auch nicht hier war. Er legte seine Stirn auf sein Lenkrad und dachte nach:

Vielleicht….vielleicht ist sie ins Krankenhaus. Ich würde da auch hingehen. Ich meine soviele Freunde hier in Berlin hat sie auch nicht und die meisten sind ja im Schloss gewesen. Ok, dann probier ich es dort einmal.

Marc startete den Motor und fuhr zum Elisabeth-Krankenhaus. Er ging ins Dienstzimmer und fand dort keine Gretchen vor. Er suchte die Stationen ab, leere Patientenzimmer, leere Op’s, Er suchte in der Cafeteria, alles unter den belustigten Blicken der Angestellten. Die hatten natürlich ihren Oberarzt erkannt und tuschelten über ihn. Doch Marc war das vollkommen egal. Er wollte nur zu Gretchen. Nach einiger Zeit wurde ihm klar, dass sie auch nicht hier war. Er ging zu seinem Büro, um sich was anderes anzuziehen und sich seinen nächsten Schritt zu überlegen.

Das kann doch nicht wahr sein. WO VERDAMMT NOCHMAL IST SIE!!!!!!

Marc drückte die Türklinke herunter, trat in sein Büro und sah eine weinende Gretchen auf seinem Sofa sitzen.


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Reela Offline

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28.09.2009 18:56
#54 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

Rückblende. Gretchen in der Kutsche.

Ich habe alles kaputt gemacht.

Gretchen saß in der Kutsche und weinte sich die Augen aus.

Oh GOTT!! Ich habe es wirklich getan. Ich habe einen Traummann vor dem Altar sitzen lassen. Ich werde jetzt immer als die Frau bekannt sein, die einen Millionär für einen emotional verkrüppelten Mann hat sitzen lassen. Die Geschichte wird bestimmt wie ein Lauffeuer umhergehen. Alle Frauen in Berlin und Umgebung werden beim gemütlichen Quatschen über mich reden. Ich werde als die Braut, die sich nicht traut bekannt. Oh mein Gott. ……..Ach Gretchen, der wird dir auch nicht helfen. Ich brauche etwas Besseres. ICH BRAUCHE MEINE SCHOKOLADE!!!!!!!

Gretchen wandte sich an den Kutscher.

„Ehm, Hallo?“

Der Kutscher drehte sich erleichtert zu Gretchen um. Er hatte sich total unwohl in seiner Haut gefühlt. Die ganze Zeit eine heulende und hysterische Braut zu fahren war einfach eine Seltenheit für ihn. Er hatte nicht gewusst, was er tun sollte, um die arme Braut trösten zu können und hatte deshalb nichts gesagt. Er sagte erleichtert zu Gretchen:

„Ja gutes Fräulein. Ist wieder alles in Ordnung? Soll ich umkehren? Sie wollen doch sicherlich wieder zu ihrem Verlobten, nicht wahr? Das macht man ja eigentlich auch nicht, einen armen Mann vor dem Altar sitzen lassen. Also wenn ich in seiner Haut stecken würde, dann…..dann…würde ich…würde ich…Keine Ahnung, was ich machen würde. Ist aber auch egal. Wieso haben sie das denn gemacht? Das versteh ich nicht und….“


Was fällt dem denn ein? Das geht ihn doch überhaupt nichts! Gretchen, bleib nett. Du willst doch Schokolade! Bleib höflich.

Gretchen unterbrach den Kutscher.

„Sagen sie mal, spinnen Sie?“


Super Gretchen. Genau so. Klasse.

Gretchen sprach etwas ruhiger.


„Ehm, tut mir leid. Bin einfach ein bisschen emotional unausgeglichen. Sie verstehen das vielleicht.“

Der Kutscher schaute Gretchen mit einem fragenden Blick an.


„Also wenn ich ehrlich bin, dann versteh ich das nicht. Wieso…“


Doch Gretchen unterbrach den Kutscher wieder. Sie merkte, dass eine neue Welle von Tränen sich mit aller Kraft aus ihren Augen preschen wollte und deshalb brauchte sie etwas, was sie glücklich machen würde: SCHOKOLADE!!!!

„Ja, das ist doch jetzt auch egal. Etwas viel wichtigeres. Haben sie Schokolade?“

„Also, nein hab ich nicht. Tut mir leid….


Der Kutscher konnte gar nicht weitersprechen. Gretchen fing an noch heftiger zu weinen und zu schluchzen.


Nicht mal Schokolade habe ich!!! Ich will nur noch hier weg, zu Marc und ich will Schokolade!!!

Gretchen weinte immer weiter, der Kutscher versuchte nicht mehr mit ihr zu reden. Er hatte inzwischen ein ganz kleines bisschen Angst vor Gretchen.


Die wollte heiraten und ihre einzige Sorge ist jetzt, ob ich Schokolade habe. Frauen.

Doch auf einmal wurde der Kutscher aufgeschreckt. Denn Gretchen hatte ein Taxi gesehen, dass am Straßenrand stand und war von der Kutsche gesprungen.

„Meine Fresse!“ sagte der Kutscher noch leise zu sich, als er Gretchen dabei beobachtete, wie sie von der Kühlerhaube des Taxis herunter kraxelte und sich auf den Rücksitz schmiss.

„LOS FAHREN SIE ENDLICH!!! DAS IST EIN NOTFALL!!!!!!!“

Der Kutscher weiter, als er Gretchens Taxi vorbei fahren sieht:


„Ein Anblick für die Götter. Hätte ich doch meine Videokamera dabei gehabt, dann hätte ich mir ein paar Euro bei „Ups, der Pannenshow verdienen können.“


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Reela Offline

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28.09.2009 19:40
#55 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

Währenddessen im Taxi.

Gottseidank bin ich aus den Fängen dieser Quasselstrippe befreit. Der hätte mich ja zu Tode gelabert…..MMH an wen erinnert der mich bloß.

Gretchens Gedanken wurden von dem Taxifahrer unterbrochen.

„Also, was ist denn nun los. Wo soll ich sie denn absetzen? Und was ist das überhaupt für ein Notfall? Soll ich sie zu ihrer Trauung fahren?“

Gretchen fing an bei den letzten Sätzen des Taxifahrers an wieder zu weinen.

Trauung!!?! Wieso erinnert er mich wieder daran!!

Gretchen fing an zu schluchzen und versuchte mit dem Taxifahrer zu reden. Sie brauchte jemanden zum Aussprechen und der Kutscher war ja völlig unqualifiziert dafür gewesen.

„Ich …ich….schluchz…ich habe meinen Verlobten vor dem Altar stehen lassen, weil ich in Wirklichkeit meinen Oberarzt liebe, der auch zufällig ein Masochist und meine Jugendliebe ist. Ich habe also einen Millionär für ein Arschloch verlassen."

Gretchen fügte mit leiser Stimme dazu:

„Einem lieben Arschloch.“

Der Taxifahrer drehte sich geschockt zu Gretchen um.

„Und das einzige, was ich jetzt will, ist Schokolade. Haben sie zufällig welche?“

Gretchen blickte den Taxifahrer hoffnungsvoll an.

„Ehm Nein, tut mir leid.“

Gretchen fing an noch heftiger zu weinen.

DAS KANN DOCH NICHT WAHR SEIN!!!

Auf einmal fiel ihr ein, dass sie gar kein Geld habe, um den Taxifahrer bezahlen zu können. Außerdem habe sie gar keinen Haustürschlüssel.


Scheiße, ich hab ja gar nichts bei mir! Nur dieses Kleid. Wo soll ich jetzt bloß hin? Was soll ich bloß machen?

Gretchen wandte sich leise an den Taxifahrer.

„Ehm, entschuldigen sie bitte. Ich habe ein klitzekleines Problem. Wie unschwer zu erkennen, ich habe nur ein Brautkleid an. Ich habe leider gar kein Geld bei mir. Ich verspreche ihnen aber, dass ich ihnen das Geld erstatten werde, wenn ich mich beruhigt habe. Geht das in Ordnung? Sie können mir wirklich vertrauen. Ich bin Ärztin, verstehen sie?“

Der Taxifahrer hielt den Wagen an und blickte Gretchen in die Augen. Sie sah furchtbar aus. Das ganze Make-up verschmiert und einen hochroten Kopf. Er bekam Mitleid mit ihr.

„Wissen sie, die Fahrt ist geschenkt. Ich kann doch keiner Braut das Geld aus der Tasche ziehen. Hier haben sie 5 Euro und dort gleich ist ein Supermarkt. Kaufen sie sich dort Schokolade, beruhigen sie sich ein bisschen und dann denken sie darüber nach, was sie als nächtes tun werden.“


Oh mein Gott. Es gibt sie wirklich noch, Kavaliere. Ich dachte, die seien ausgestorben.

„Vielen Dank. Ich werde sie nie vergessen.“


Gretchen nahm sich das Geld und stieg aus.

Ok, Schokolade ich komme.

Gretchen ging in den Supermarkt gleich Richtung Süßwarenabteilung. Sie erntete viele ungläubige Blicke, aber das war ihr egal. Sie hatte diese Blicke schon einmal nach der Trennung mit Peter ertragen müssen und ihr war alles recht, um sich ein bisschen besser fühlen zu können.


Endlich.

Gretchen biss in ihre Zartbitterschokolade.

Und was mache ich als nächstes? Ich will zu Marc, aber in seiner Wohnung ist er bestimmt nicht. Er sucht bestimmt nach mir. Zu meinen Eltern will ich aber auch nicht. Ich habe keine Lust auf blöde Fragen und auf meine hysterische Mutter. Die würde mich glatt dazu überreden wollen zu Alexis zurück zu kehren. Alexis.

Gretchen fing bei diesem Gedanken an wieder zu weinen.

Wie es ihm wohl geht? Ich hoffe doch, dass er die Geschichte überwinden wird. Ich wollte ihm wirklich nicht weh tun.


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Reela Offline

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28.09.2009 20:27
#56 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

Gretchen fing an die Straße herunterzulaufen.

Aber hätten wir geheiratet, dann wäre irgendwann alles in einem Fiasko geendet. Ich hätte ihn bestimmt irgendwann mit Marc betrogen und das hätte ich mir nie verzeihen können. Sicher, Marc und ich wären vielleicht kurz zusammen gekommen, aber ich hätte immer beim Anblick von Marc an meinen Verrat an Alexis denken müssen. Und diesen Verrat hätte ich Marc und mir nie verziehen und irgendwann wäre unsere Beziehung bestimmt auch daran zerbrochen. Ich kenne mich doch.

Gretchen bemerkte, dass sie in der Nähe des Elisabeth-Krankenhauses sei.

Gottseidank. Ein Lichtblick. Danke Gott. Ich werde mich einfach rein schleichen und in Marc Büro warten. Irgendwann wird er sicherlich dort auftauchen. Vielleicht erreich ich ihn auch auf sein Handy.

Gretchen erreichte das Grundstück der Klinik und hetzte über den Rasen. Sie erreichte den Seiteneingang und schlüpfte schnell hinein.

Hoffentlich sehen mich nicht so viele Kollegen. Auf der Straße ist das ja was anderes. Die Leute kenne ich ja nicht. Aber hier im Krankenhaus möchte ich keinen treffen. Das wäre so peinlich jemanden zu treffen und ich schreie ja meistens nach Fettnäpfchen, wenn welche im Krankenhaus zu verteilen sind.

Gretchen schlich über die Flure und versteckte sich hinter Verbandswagen, wenn auf einmal jemand im Flur auftauchte. Sie verhielt sich wie eine Spionin, die sich als durch geknallte Braut verkleidet hatte. Nach unzähligen Duck-Dich-Arien war Gretchen endlich an Marcs Büro angelangt.

Wehe, die ist jetzt verschlossen.

Gretchen drückte dir Türklinke und trat erleichtert ins Büro.

Es gibt einen Gott. Danke. Mensch, ich bin so froh hier zu sein. Hoffentlich kommt Marc bald.

Gretchen setzte sich aufs Sofa. Dort lag ein Kittel von Marc. Sie nahm sich ihn und hielt ihn an ihrer Nase, um Marcs Geruch einatmen zu können.

Marc riecht soooo gut. Ich möchte so sehr, dass er endlich bei mir ist. Wo ist dieser Vollidiot.

Gretchen fing wieder an zu weinen. Ihre Anspannung legte sich in der vertrauten Umgebung und sie ließ einfach alles raus. Auf einmal öffnete sich die Tür.


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Reela Offline

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29.09.2009 20:43
#57 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

Marc fiel ein Stein vom Herzen, als er Gretchen auf seinem Sofa sitzen sah.

Na, endlich hab ich sie gefunden.

Marc stürmte Richtung Sofa und riss Gretchen in seine Arme.


„Hey, was machst du denn für Sachen?“

Er hielt Gretchen fest umschlungen und sein Kopf war an ihren geschmiegt. Er genoss den Duft ihrer Haare. Er schloss für einen Augenblick seine Augen und genoss einfach das Gefühl Gretchen in seinen Armen halten zu können und zu wissen, dass sie endlich zu ihm gehörte.

Ich bin so froh, dass Marc mich endlich gefunden hat. Ich will nur noch bei ihm sein.

Gretchen genoss Marcs Umarmung so sehr, dass sie gleich wieder anfangen musste zu weinen.

Sie ist immer noch traurig. Mein armer Hasenzahn. Aber jetzt bin ich bei ihr. Hat ja lang genug gedauert. Wenn ich daran denke, dass wir uns früher hätten sehen können, dann…..dann…

Marc wurde auf einmal so wütend auf Gretchen. Sie war einfach an ihm vorbeigerannt und nicht zu ihm. Er wollte doch mit ihr zusammen weglaufen und nicht den ganze Tag hinter ihr her rennen und sie in halb Berlin suchen. Er wollte im Moment alles von ihr. Sie küssen, sie streicheln, ihr den Po verhauen, sie bestrafen, sie ausschimpfen, sie lieben. Einfach alles und am liebsten gleichzeitig. Aber erstmal musste er sie fragen, warum sie weggelaufen war und dann wollte er etwas Wichtigeres von ihr hören. Drei Wörter. Die drei Wörter, die so schwer auszusprechen sind.


Er schob Gretchen ein Stück von sich um ihr besser in die Augen schauen zu können. Er musste leicht schmunzeln, als er Gretchen näher betrachtete.

Sie sieht einfach furchtbar aus. Ihre Friseur sieht aus wie ein Vogelnest, ein einziges Chaos. Ihr Gesicht ist knallrot, die Augen total verheult. Ihre Schminke verlaufen. Ich habe aber noch nie ein schöneres Geschöpf als gerade jetzt gesehen.

Marc schaute ihr einfach eine Weile in die Augen und war wie in Trance. Nach einiger Zeit wurde Gretchen unsicher und fragte Marc, was das soll.


„Was schaust du mich die ganze Zeit an? Ich sehe total furchtbar aus.“

Gretchen senkte beschämt ihren Kopf und wollte sich irgendwie vor Marcs Blicken verstecken. Doch dieser lies es nicht zu und senkte auch seinen Gesicht, um auf ihre Augenhöhe zu kommen. Sie reagierte nicht und Marc nahm seinen Finger zu Hilfe, um ihr Gesicht zu sich zu ziehen.

„Du fischt doch nicht etwa wieder nach Komplimenten, oder Hasenzahn?“

Marc beugte sich zu Gretchen und seine Lippen berührten ihre fast.

„Aber heute mach ich mal eine Ausnahme. Du siehst wunderschön aus.“

Und Marc küsste Gretchen.


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Reela Offline

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01.10.2009 22:58
#58 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

Gretchen zog Marc enger zu sich und erwiderte den Kuss voller Leidenschaft. Sie fuhr mit ihren Finger durch sein Haar und war sich vollkommen sicher mit ihrer Entscheidung. Sie wollte Marc. Nur Marc. Wie hatte sie jemals denken können, dass Alexis der Richtige für sie sein konnte, wenn sich das hier so perfekt anfühlt.

Während einer kurzen Atempause sagte Gretchen endlich, die Wörter, auf die Marc seit langem wartete.


„Ich liebe dich, Marc.“


Und küsste ihn daraufhin wieder leidenschaftlich.

Nach einer gefühlten Ewigkeit und 1000 Küssen schob Marc Gretchen leicht von sich und blickte ihr in die Augen. Gretchen hoffte darauf, dass Marc ihr Liebesgeständnis erwiderte. Doch Marc ist nicht grundlos Marc. Er musste wieder an Gretchens Planlosigkeit denken und fragte sie:

„Was hast du ihr eigentlich dabei gedacht, mich so lange warten zu lassen, Hasenzahn? Ich hatte echt gedacht, dass du diesen Alexisarsch heiratest!“

Gretchen bekam große Augen und bekam schlechte Laune. Sie stemmte ihre Hände in die Hüfte und sagte in einem vorwurfsvollen Ton:

„MARC MEIER, ich habe für dich einen Millionär am Traualtar stehen lassen, ich habe mich vor vielen, SEHR VIELEN Leuten zum Gespött gemacht, ich musste einen geschwätzigen Kutscher ertragen, ich bin aus einer fahrenden Kutsche gesprungen und das NUR, WEIL ICH DICH SEIT 15 JAHREN LIEBE!!!!!!Und jetzt besitzt du die Frechheit mich zu fragen, warum ich DICH so lange hab warten lassen???? Das ist ja eine bodenlose Frechheit! Ich…“

„WAS, ICH BIN UNVERSCHÄMT????????“

Marc stellte sich breitbeinig vor Gretchen und fing an zu kontern.

„DU WOLLTEST DOCH DIESEN ARSCH HEIRATEN!!! WER HAT DENN VON UNS BEIDEN SEINEN HEIRATSANTRAG ANGENOMMEN??? DAS WAR JA SICHERLICH NICHT ICH!!! UND ICH MUSSTE AUCH BLÖDE BLICKE ÜBER MICH ERGEHEN LASSEN!!!SIEH DOCH, WIE ICH AUSSEHE!!! UND DIESEN KUTSCHER MUSSTE ICH AUCH ERTRAGEN!!! DU HAST EINE SCHNITZELJAGD MIT MIR DURCH BERLIN VERANSTALTET!!! WEISST DU EIGENTLICH, WAS ICH DURCRCHGEMACHT HABE!!!“

Jetzt reicht es. Der Tag ist sowas von gelaufen. Ich dachte, ich werde im 7. Himmel schweben. Sabine hat es doch in ihren Karten gesehen. Aber nein, Marc Meier muss ja wieder alles ruinieren.

Gretchen raffte ihren Rock und stampfte Richtung Tür. Marc blickte sie überrascht an.


„Sag mal, was hast du denn vor? WILLST DU ETWA GEHEN???!!“

Marc stürmte Richtung Tür und schloss sie ab.

„Du gehst nirgendwohin, meine Liebe.“


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Reela Offline

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02.10.2009 17:54
#59 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

„Natürlich gehe ich. Du hast mir gar nichts zu sagen!!!“

Gretchen versuchte an Marc vorbeizukommen und funkelte ihn böse an.
Diesen bösen Blick erwiderte Marc nur zu gern.

„Wenn du gehst, dann wohl doch nur zu mir, oder nicht?“

Gretchen wurde von Marcs Worten überrascht.

„Du hast doch wirklich nicht gedacht, dass ich dich nach all dem Scheiß einfach verschwinden lasse?“

Er streckte seine Hand aus und streichelte ihr Gesicht.

„Du gehörst doch zu mir Hasenzahn. Oder bist du da etwa anderer Meinung?“

Was hat er denn jetzt? Ich blick bald nicht mehr durch.

Auf einmal packte Marc Gretchen fest am Oberarm, machte die Tür auf und zog Gretchen stürmisch mit sich. Die beiden boten einen amüsanten Anblick, als die beiden den Flur entlang gingen.

Er hat einen total wahnsinnigen Blick. Hilfe, ich werde von einen durchgeknallten Oberarzt entführt.

„Marc, was machst du da? Lass mich gefälligst los! Was hast du denn vor?“

Die wird noch ihr blaues Wunder erleben.

Die beiden waren schon bei Marcs Auto angelangt. Marc schubste Gretchen auf den Rücksitz und fuhr wie ein Besessener los. Gretchen versuchte sich auf dem Rücksitz richtig hinzusetzen und ein bisschen ihr Hochzeitskleid zu sortieren.

Wieso suche ich mir ein Kleid aus, das nur aus Tüll und tausend Lagen besteht? Dieser Scheiß versperrt mir die ganze Sicht!

Gretchen robbte leichte nach vorne, um eine bessere Sicht auf Marc zu bekommen.

HILFE!! Mit so einem verrückten Blick hab ich ihn ja noch nie gesehen.

Marc fuhr rasant in eine Kurve und Gretchen wurde wieder nach hinten geworfen.

„MAARC!!! JETZT FAHR ENDLICH LANGSAMER!!! WAS SOLL DER SCHEIß?? WILLST DU UNS UMBRINGEN???“

Doch Marc gab keine Antwort, gab noch mehr Affenzahn und fuhr über eine dunkelrote Ampel.

„MARC, SAG MAL SPINNST DU??!!?!“

„Ne, wie kommst du denn da drauf?“
und grinste schief in den Rückspiegel.

Nach einer rasanten Kurve und einem perfekten Einparkmanöver schnallte sich Marc schnell los, rannte um das Auto, machte die Autotür auf, sah eine verblüfft drein blickende Gretchen, nahm sie einfach über die Schultern und klatschte ihr einmal schön auf den Po.

„Ich liebe deinen Arsch, weißt du das eigentlich?“

OHHHHHH, er mag meinen Hintern also doch? Wie süß!! Gretchen zurück in die Realität!! Bewahre deine Würde! Das ist aber verdammt schwierig, wenn man wie ein aufgeplustertes Huhn aussieht , bei seinem Traummann über der Schulter hängt und ihm sein dickes Hinterteil entgegenstreckt!!!!

„Aber du bist trotzdem irgendwie zu schwer.“

"HEYYYYY!!! NIMM DAS ZURÜCK!!!"


Marc trug sie die Treppe gerade hoch.

„Du hattest doch nicht heimlich an der Hochzeitstorte genascht, oder Hasenzahn? Aber das wird sich ja gleich ändern, also dein Gewicht!“

Marc grinste und schloss die Tür auf.

Gewicht verlieren??!!!? Oh Gott! Er will

„So Hasenzahn….

mit mir….

„biste bereit?“

Marc trat in sein Schlafzimmer und schmiss Gretchen aufs Bett.

„für eine..…“

SEX HABEN

„Runde…“

HALLELUJA!!!

„Loveboat…

ES GIBT EINEN GOTT!!

„gepaart mit…

7. HIMMEL…

"Speedboat?“

ICH KOMME!!!


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Reela Offline

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02.10.2009 22:19
#60 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

Gretchen lag rücklings auf dem Bett und beobachtete Marc, der SEEHHHHHR langsam sein Hemd aufknöpfte.

Mensch, das geht mir jetzt echt zu wenig Speedboat.

„Duuuuu, Marc. Komm doch mal näher. Ich helf dir.“

Gretchen setzte sich auf ihre Knie und streckte ihre Hände nach Marc aus. Marc lies sich aber nicht beirren und ging einfach ein Stück zurück, streifte sich aber schon das Hemd von den Schultern. Er sah sie mit einem intensiven Blick an, der Gretchens Blut zum Köcheln brachte.

Oh Gott. Wie macht er das bloß? Ich bin ja jetzt schon so scharf, dabei hat er erst ein Kleidungsstück aus!

Gretchen bewunderte Marcs freien Oberkörper. Sie biss sich dabei auf die Lippen und bestaunte Marcs Bauchmuskeln.

Er ist soooooooo scharf. Oh Gott, wenn ich da an meinen Bauchschwabbel denke! Hilfe, jetzt fängt er mit seiner Hose an. Das ist so geil. Das ist der beste Striptease, den ich je hatte. Und wenn er will, dass ich das auch mache? Wie geht nochmal das Lied aus 9 1/2 Wochen? Dadaaadaa… Gretchen konzentrier dich! Er streift die Hose runter. Oh, da freut sich ja jemand mich zu sehen.

Gretchen grinste Marc schelmisch an, der sie aber immer noch ernsthaft anblickte.

Was hat er denn? Wieso starrt er mich nur an?

„Dreh dich auf den Bauch!“

Ne, oder? Der will doch nicht? DAS MACH ICH NICHT!

Gretchen reagierte nicht.

„Hasenzahn. Dreh dich auf den Bauch!“

Gretchen schaute Marc weiter schockiert an.

„Zwing mich nicht dazu dich umzudrehen!“

OH GOTT, Marc ist total versaut. Aber was erwarte ich auch von einem Mann, der schon mit Hunderten Frauen geschlafen hat. Ich weiß, wie ich ihn austricksen werde!!!!

Gretchen drehte sich auf die Seite, winkelte ein Bein an und versuchte dabei Marc verführerisch anzuschauen.

„Ich sagte, dreh dich auf den Bauch!“

Na toll. Er versaut alles. Ich wollte in den 7. Himmel und nicht in den Arschhimmel. Na gut, aber der kann später noch was erleben.

Gretchen drehte sich langsam auf den Bauch und malte sich sonst noch was aus. Sie spürte wie sich Marc aufs Bett setzte und langsam mit seinen Händen über ihre Beine Richtung Po fuhr. Er streichelte ihn ein paar Mal und fing aber dann an die Ösen an Gretchens Hochzeitskleid zu öffnen. Bei jeder Geöffneten gab es einen Kuss auf Gretchens nackte Haut.

Oh, das fühlt sich hiiiiiiiiiiiiiiiiiiimmmmmmmmmlisch an. Wie konnte ich bloß an so eine Schweinerei denken?! Also doch Loveboat statt Speedboat. Marc kann so zärtlich sein. Das hätte ich nie gedacht.

Auf einmal riss Marc Gretchen förmlich an sich, drehte sie auf den Rücken und fing an sie leidenschaftlich zu küssen.


Doch Speedboat? Kann mir nur Recht sein. Mmmmmh, Marc küsst so gut.


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Reela Offline

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03.10.2009 21:28
#61 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

Ich küsse ihn wie wild zurück. Ich muss ihn küssen. Überall. Ich habe mein ganzes Leben darauf gewartet seinen Körper endlich mein eigen nennen zu dürfen und jetzt darf ich es endlich. Er gehört mir, nur mir. Ich setzte mich rittlings auf ihn und beuge mich zu ihm herunter. Meine langen Haare streifen seine Haut und er bekommt eine Gänsehaut. Mein Herz zieht sich zusammen, weil ich bei Marc so eine Reaktion auslöse. Ich lächle ihn verliebt an und Marc erwidert es. Das ist eine ganz neue Erfahrung für mich, dass Marc Meier, der coolste Junge vom Schulhof mich verliebt anschaut und nicht wie früher sein Gesicht verzieht, wenn wir uns in der Schule begegnet sind. Ich schiebe mir die Träger von meinem Hochzeitskleid herunter und bin jetzt oben nackt vor ihm. Sonst habe ich mich beim ersten Mal mit einem Mann unsicher gefühlt, aber bei Marc fühle ich mich einfach geborgen. Er küsst mich an der Brust entlang und ich fahre währenddessen mit meinen Fingern durch seine Haare. Er darf sie niemals abschneiden. Niemals. Er legt mich jetzt sanft auf den Rücken und zieht mir den Rest meines Kleides aus. Gleich wird es passieren. Ich bin überhaupt nicht aufgeregt. Ich weiß, dass es richtig ist. Es fühlt sich einfach richtig an. Marc betrachtet meinen Körper, der jetzt so ungeschützt vor ihm liegt.

„Du bist wunderschön, Hasenzahn. Ich wusste es schon immer!“

Er legt sich auf mich und blickt mir in die Augen und ich weiß, jetzt wird der beste Teil kommen.

„Bist du sicher?“


Als Antwort gebe ich ihm einen leidenschaftlichen Kuss und erfahre danach, wie es ist, wenn man mit der Person, die man über alles liebt, schläft:

Es ist das beste Gefühl auf der Welt und ich möchte, dass es nie, niemals aufhört.


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04.10.2009 14:59
#62 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

DAS WAR DER BESTE SEX MEINES LEBENS!!!!!!!!!!!!

Marc sah zu Gretchen rüber. Die beiden lagen nebeneinander und schnauften um die Wette.

Gut, dass ich das nicht laut gesagt habe. Gretchen würde einen Freudentanz machen, wenn sie das wüsste. Aber das war auch zu geil gewesen. Ich hätte nie gedacht, dass Sex mit Liebe so viel besser ist.

Ich kann nur sagen: OH MEIN GOTT!!! Marc ist der beste Liebhaber der Welt. Ein Sexgott. Sowas hab ich noch nie erlebt. Und was er für Tricks drauf hatte. Unglaublich. Wenn ich nur daran denke, wie er die eine Stelle an meinem Hals geküsst hat. Ich weiß nur eins. Ich will mehr!

Gesagt, getan. Gretchen sprang auf Marcs Bauch und fing an ihn wild zu küssen. Der wurde von ihrem Sprung überrascht und stöhnte vor Überraschung kurz auf.


„Was? Was ist? Bin ich zu schwer? Ich bin zu schwer! Ich wusste es. Du findest mich wieder zu dick, oder? Das ist mal wieder typisch für dich. Wir haben das erste Mal diesen unglaublich weltveränderten Sex und du machst alles wieder zunichte. Ich hasse dich, wenn du so fies bist, weißt du das eigentlich? Ich kann dich dann echt nicht ertragen…..“

„Gretchen!“

„…wenn du so drauf bist. Dann fang ich bestimmt wieder an zu weinen an…“

„Gretchen!!!“


Gretchen fing schon an mit ihren Händen in der Luft zu gestikulieren und brabbelte immer weiter.

„GRETCHEN!!!!!“

„Was?“


Gretchen blickte überrascht nach unten zu Marc.

„Was ist?“

„Wieso bist du wieder so neurotisch, Hasenzahn?“

„Ich und neurotisch?“

Gretchen wollte sich schon wieder aufregen, doch Marc stoppte sie.

„Na klar. Du bist so neurotisch. Ich hab doch nur gestöhnt, weil ich überrascht war und du denkst gleich, dass du bist wieder zu dick bist.“

„Also denkst du nicht, dass ich zu dick bin?“

„Gretchen, das hast du mich schon mal gefragt. Erinnerst du dich?“

„Ja.“

„Siehste und könnten wir jetzt bitte weitermachen?“


Marc fuhr mit seinen Fingern durch Gretchens Haare und lächelte sie an.

„Denn ich möchte das wieder…“


Marc fing an sie zu küssen und Gretchen schlang ihre Arme um ihn.


„…und wieder tun.“

Gretchen musste lächeln und meinte nur noch zu Marc.

„Gut, dass wir uns mal in einem Punkt einig sind.“

Und dann verloren sich die beiden wieder ineinander.


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04.10.2009 17:52
#63 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

Ich liebe ihre Haare. Die machen mich so mega geil an. Ach, ich glaub ich bin echt verliebt. Wenn mich Haare schon anmachen und ich nur noch an das Eine denken kann. Aber das ist ein so geiles Gefühl, wenn sie auf meiner Haut längs streifen. Ich habe vorhin davon eine Gänsehaut bekommen. Krass. Und wie sie mich schon wieder anschaut. Wie eine Raubkatze. Eine wilde, männerverschlingende Raubkatze. Hätt ich das früher gewusst, dass Gretchen so sein kann, dann hätt ich sie schon in der Schulzeit abgeschleppt, aber dann wäre das hier nicht etwas so Besonderes. Oh Gott, jetzt fängt sie schon wieder an meine Brustwarzen zu verwöhnen. Das macht sie so geil. Ok, Schluss jetzt. Sonst verlier ich hier die Kontrolle. Ich muss Gretchen mal wieder verwöhnen und etwas Besonderes für sie machen.

Marc löste sich aus Gretchens Fängen und stand auf. Diese blickte überrascht Marc an.

„Was hast du denn? Schmeißt du mich etwa raus? Hast du schon genug von mir?“


Gretchens Herz zog sich bei diesen Gedanken zusammen und auch Marc war von ihrer Aussage getroffen. Er setzte sich wieder aufs Bett und legte seine Hand auf ihre Wange.


„Gretchen, jetzt hör mir mal zu. Ok? Das fällt mir echt schwer, dass zu sagen. Ich… es…es tut mir leid, wie ich früher so zu dir war und wie ich dich immer behandelt habe, ok? Ich weiß, ich habe dich damit total verunsichert und jetzt bist du halt so wie du bist…“

Gretchen versuchte Marc zu unterbrechen.

„Bitte…bitte lass mich ausreden. Das ist nicht so einfach.“

Marc nahm Gretchens Gesicht in beide Hände und legte seine Stirn an ihre.

„Ich..ich möchte mit die zusammen sein und das klappt nur, wenn wir uns gegenseitig vertrauen. Ich weiß, dass wird harte Arbeit. Ich habe..habe noch nie jemandem in meinem Leben vertraut und ich dachte nie, dass ich mal so was Ernstes und Schönes mit einer Frau erleben werde und ich will das nicht verlieren, ok? Du musst halt mit deinen Neurosen aufhören, ok? Ich weiß, dass es nicht einfach ist und das ist ja auch ein Teil von dir, den ich so mag, aber du könntest damit irgendwann alles kaputtmachen und das will ich nicht. Ich muss auch an mir weiterarbeiten. Das weiß ich. Also was sagst du? Glaubst du, du schaffst das? Wir schaffen das?"


Gretchen war von Marcs Worten berührt. Noch nie hat er so offen mit ihr gesprochen.

„Ich werde versuchen mich zu bessern und ich hoffe, dass du das auch machst. Aber jetzt sei mal ehrlich. Wieso bist du einfach aufgestanden? Es war doch gerade so schön.“


Marc stand wieder auf, nahm Gretchens Hand, zog sie mit sich und meinte schmunzelnd zu ihr.


„Ich wollte es noch schöner machen.“




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04.10.2009 22:52
#64 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

Marc nahm sie mit in die Dusche und machte das Wasser an. Er nahm sie fest in seine Arme und drückte sie für einen Moment an sich.

„Du erinnerst dich doch bestimmt an unsere letzte Begegnung hier in dieser Dusche.“

Gretchen nickte stumm und musste an die peinliche Begegnung denken. Marc hatte sie schließlich in seiner Dusche beim Herumspionieren erwischt.

„Ich wollte die bösen Geister vertreiben.“

Marc fing an sie zu küssen und fuhr mit seinen Händen ihren Rücken entlang.

Ihre Haut fühlt sich so weich an. Ich werde nie genug von ihr bekommen. Ich bin nun mal unersättlich. Bin ja ein Sexgott. Muss Gretchen mal in ner ruhigen Minute fragen, wie sie mich beim ersten Mal fand. Scheiße, jetzt fängt sie schon wieder mit meinen Brustwarzen an. Wie macht sie das bloß? Die macht mich wieder total wild. Na warte.

Marc drehte Gretchen um, presste sie an die Duschwand und fing an ihren Nacken zu liebkosen.

Das ist ihre Schwachstelle. Tja Hasenzahn. Ich weiß auch, wie ich dich wild machen kann.

Ich knete erst ihren Po leicht und fahre dann mit den Fingern bis zu ihren Brüsten und spiele ein bisschen mit ihnen. Gretchens Atem wird schneller. Ich habe sie bald wieder soweit. Ich muss grinsen. Mein wildes Hasenzähnchen. Das ist so erotisch, wie das Wasser an ihrer Haut abperlt. Ok, scheiß drauf. Ich halt es nicht mehr aus.

Marc drehte sie wieder zu sich um, hebte sie leicht hoch und machte mit ihr seine Lieblingsbeschäftigung, die heute eindeutig vor dem operieren liegt.

Später lagen Marc und Gretchen wieder im Bett und versuchten ein wenig zu schlafen. Der Tag und die Nacht waren doch ein bisschen anstrengend gewesen.

„Ist das wirklich so bequem für dich Marc? Ich will dir nicht auf die Pelle rücken, ok?“

Gretchen lag in Marcs Armen und hatte Angst ihn wieder einzuengen, denn die beiden lagen engumschlungen.

„Ne, ist schon in Ordnung Hasenzahn.“

Und zog Gretchen noch enger zu sich.

Ein paar Stunden später wurden die beiden durch ein lautes Hämmern an der Tür geweckt.

„Scheiße, wer ist das denn??!!!“

„Marc, lass doch. Ich will lieber mit dir im Bett bleiben.“

Gretchen zog Marc wieder zu sich ins Bett. Doch der Störenfried gab nicht auf und klopfte immer wieder an die Tür.

„SCHEIßE, jetzt ist aber Schluss!!!!“

Marc schmiss die Decke von sich und stürmte nur in Boxershorts Richtung Tür. Er riss die Tür auf und es gab auf einmal ein



„Patsch!“


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05.10.2009 14:10
#65 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

Marc wurde von einer wütenden Handtasche attackiert.

„Aua, was soll das?“

Marc versuchte der Louis Vuitton Handtasche auszuweichen und schütze seinen Körper mit seinen Händen.

„Ey, jetzt ist aber mal Schluss hier. Was fällt dir denn ein, du ARSCHLOCH!!!“

„MEIER!!!! WAS FÄLLT IHNEN EIN SO MIT MEINER FRAU ZU SPRECHEN!!!!“


Marc verlor alle Farbe aus dem Gesicht. Er stand stocksteif vor dem wütend drein blickenden Prof. Haase und seiner Ehefrau, Bärbel, die auf Marc immer noch mit der Handtasche einschlug.


„Was haben sie mit unserer Tochter gemacht, sie Widerling sie!!!“

„Genau, wo ist unser Kälbchen!“


Marc war sprachlos.


„Ich…äh…ich..“

„Jetzt stottern sie doch hier nicht so rum. Wo ist sie?“

Marc fand seine Sprache wieder.

„Professor, sie hier??? Wie kommen sie auf die Idee, dass sie bei mir ist? Und Frau Haase? Wären sie so freundlich und hören sie auf mich mit ihrer teuren Handtasche zu schlagen? Dafür musste ein armes Kalb sterben und wir wollen doch nicht, dass sie von meiner gestählten Brust ruiniert wird!“

Doch Bärbel hörte nicht auf gegen Marcs nackte Brust zu schlagen.

„Das ist mir doch egal…

PATSCH

…wie es meiner Handtasche geht….

BAFF


…Sie haben alles kaputt gemacht…

BUFF

…Gretchen hatte ihren Traummann gefunden…

KLONG

… und wollte endlich heiraten…

PATSCH

…ich will doch endlich Enkelkinder!!!

Marc reichte es. Er schnappte sich die Handtasche bei Bärbels nächstem Angriffsversuch und hielt sie einfach über ihren Kopf. Sie war ja zu klein, um dran zu kommen.

„Könnten wir uns jetzt bitte mal zivilisiert unterhalten? Kommen sie doch bitte rein.“

Marc nahm die Tasche herunter und reichte sie vorsichtig Bärbel. Diese nahm sie argwöhnisch und blinzelte Marc immer noch böse an. Sie machte aber keine Anstalten Marc nochmal zu hauen. Noch nicht. Marc versuchte Würde auszustrahlen und versuchte kurz in den Flurspiegel zu schauen, um sein Aussehen zu überprüfen. Doch bei dem Anblick, den er bot blieb er stehen.

Hilfe, wie seh ich denn aus? Ein Wunder, dass Gretchen nicht schreiend vor mir weggelaufen ist. Mein Veilchen ist ja grün und blau und was ist DAS!!!!!!!!! Ne, Gretchen? Ein Knutschfleck? Dick und fett an meinen Hals?!!!! Na warte. Das bekommst du zurück.

„Meier, jetzt hören sie doch mal auf ihr Spiegelbild zu bewundern! Wo ist unser Kälbchen und SETZEN SIE SICH ENDLICH!!!“

Marc ließ sich entwaffnend nur in den Boxershorts auf das Sofa nieder.

„Wie..wie kommen sie auf die Idee…“

Ok, Ruhe bewahren, Marc. Der Professor ist dein Chef und du hast seine Tochter entführt. Quasi. Irgendwie. Ok, sie ist an dir vorbei geflüchtet, aber wegen dir. Du musst ihn beruhigen, sonst darfst du in Zukunft nur noch Blinddärme machen.

… „dass ich was damit zu tun habe?“

Doch Franz hatte ihn schon längs durchschaut.

„Wegen dem hier!“

Und hielt Gretchens Tagebuch vor seiner Nase.


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05.10.2009 19:11
#66 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

Gretchen hatte es in ihrem Brautraum liegen gelassen und Bärbel hatte es später beim Aufräumen gefunden.

„Das ist der einzige Ort an dem wir uns unsere Tochter vorstellen konnten, …….neben der Süßwarenabteilung in unserem Supermarkt, aber da waren wir schon und einige Leute konnten sich auch an sie erinnern. Wir haben halt dann ihren Eintrag in Gretchens Tagebuch gelesen und sind dann halt gleich hierher gefahren.“

„IHR HABT WAS??!!?“

Gretchen kam nur mit Marcs Hemd bekleidet ins Wohnzimmer. Sie hatte laute Stimmen gehört und war gleich aufgestanden und hatte die letzten Worte ihrer Mutter gehört.

„Ihr habt wieder in meinem Tagebuch rumgeschnüffelt? Kennt ihr etwa das Wort Privatsphäre nicht?“

„Gretchen, jetzt hör aber mal auf. Diesen Punkt haben wir längs überschritten, als du aus der Kirche raus gerannt bist. Wir machen uns halt Sorgen, um dich. Wie konntest du Alexis vor dem Traualtar stehen lassen? Wegen dem Hier?“

Bärbel nahm Franz das Tagebuch aus der Hand und wedelte damit umher.

„Wegen diesem albernen Eintrag. Er….“

„ER IST NICHT ALBERN!!!“

„KÄLBCHEN, SEI JETZT RUHIG UND SETZ DICH!!!!!!!!“


Gretchen setzte sich neben Marc. Die beiden saßen nun leichtbekleidet auf dem Sofa und fühlten sich, als ob sie eine Standpauke vom Schuldirektor bekommen.


„Wie konntest du das nur tun. Du hattest doch eine Zukunft mit Alexis….“

Bei dem Wort „Alexis“ packte Marc Gretchens Hand.

„…Er wollte dich heiraten und mit dir eine Familie gründen! Er hätte dir nie wehgetan, wie er hier!“


Bärbel sah Marc mit einem skeptischen Blick an.

„Mama, jetzt hör auf ihn so anzugucken und Papa, du ebenfalls. Ich bin 30. Ich weiß, was ich tue.“

„Aber Kälbchen…“


„Nein, Papa. Lass mich ausreden. Ich treffe meine eigenen Entscheidungen und ich habe mich für Marc entschieden. Ich weiß, er hat Fehler, aber die hab ich auch. Hätte ich Alexis geheiratet, dann wäre ich unglücklich geworden. Bestimmt. Und Mama, du wirst bestimmt irgendwann Enkelkinder bekommen.“

Marc drehte überrascht und geschockt seinen Kopf zu Gretchen und meinte nur:

„Bitte??!!“




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06.10.2009 07:50
#67 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

„Siehst du? Da fängt das schon an!“

Bärbel zeigte triumphierend auf Marc. Gretchen wandte ihren Kopf zu Marc.

„Marc, jetzt werd nicht gleich panisch. Ich hab das doch nur erwähnt. Es ist doch noch gar nichts entschieden.“


Marc fasste sich kurz ans Herz und meinte:

„Ok. Da bin ich ja beruhigt.“


Bei seinen Worten zuckte Gretchen kurz zusammen. Bärbel fuhr fort.


„Du zuckst doch sogar kurz zusammen. Er wird dir das was du dir wünscht nie erfüllen.“

„Ok, Kälbchen. Pack deine Sachen. Wir gehen jetzt.“

Franz streckte seine Hand nach Gretchen aus und wartete darauf, dass sie sie nahm. Doch Gretchen rührte sich nicht. Sie blickte zwischen Marc und ihrem Vater hin und her.

„Kälbchen?“

„Hasenzahn?“


Marc streichelte Gretchens Hand und Franz packte jetzt ihre andere Hand. Gretchen war völlig hin und hergerissen.

Ich will bei Marc bleiben, aber wegen seiner Reaktion gerade eben will ich ihn auch im Moment nicht sehen, aber mit meinen Eltern will ich auch nicht mit. Ich bin schließlich kein Kind mehr. Was soll ich nur tun?

Gretchen blickte immer wieder ihre Eltern und Marc an. Sie riss sich schließlich von beiden los und rannte Richtung Badezimmer und schloss sich ein.


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06.10.2009 18:41
#68 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

„Margarethe…Hasenzahn….Gretchen….Kälbchen.“

Marc, Franz und Bärbel standen vor der Badezimmertür und hämmerten immer auf sie ein und versuchten mit Gretchen zu sprechen.

„….Mach doch die Tür bitte endlich auf.“

„Wenn wir zuhause sind, dann mache ich dir erstmal einen schönen Schokoladenpudding, hört sich das nicht gut an?“

„Eine herausragende Assistenzärztin wie du, schließt sich nicht in einem Badezimmer ein.“

„GEHHHHHHHT WEEEEEEG!“

„Gretchen. Hasenzahn. Das ist immer noch mein Badezimmer. Komm jetzt bitte raus. Dann reden wir über alles nochmal.“

„ALLLLLLLLEEEEEE!!!!!“

Nach einiger Zeit begriffen die drei, dass Gretchen nicht heraus kommen würde und gingen ins Wohnzimmer.

„Meier, wenn meine Tochter wieder aus dem Badezimmer rauskommt, dann erwarte ich, dass sie bis zum Abendbrot an unserem Essenstisch sitzt. Ist das klar??!! Ich verlasse mich auf sie!“

„Und wehe, sie tun meiner Margarethe weh. Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.“

Bärbel schnappte sich ihre Waffe, die Handtasche, und ihren Ehemann und rauschte aus der Wohnung.

Marc lies kurz den Kopf hängen und schnaubte kurz frustriert.


„Was für ne Scheiße!“




Marc zog sich ein T-Shirt über und ging wieder Richtung Badezimmer.

Toll Marc. Du hast seit 12 Stunden eine Freundin und schon euren ersten Streit. Das bekommst auch nur du hin.

Marc stand wieder vor der Tür und klopfte leise.

„Gretchen?“

Keine Antwort.

„Hasenzahn?“

„Was ist?“


Gretchen saß an die Tür gelehnt und heulte.

Toll. Wieso muss ich immer heulen. Tja, selber Schuld Gretchen. Wieso suchst du dir auch den beziehungsgestörtesten Mann Berlins.

„Hasenzahn. Es….es tut mir leid, ok? Bitte komm raus. Lass uns über alles nochmal vernünftig reden.“

Marc hat Recht. Ich sollte mich nicht so kindisch anstellen. Ich mach die Tür jetzt auf und dann klären wir alles.

Gretchen stand auf und wollte gerade den Schlüssel umdrehen.

„Ich muss außerdem dringend aufs Klo!“

WASSSSSSS??!!! Dann will er gar nicht richtig mit mir reden. Das war also nur ein Ablenkungsmanöver??????

„Dann pinkel doch in eine Flasche, du Arschloch!!!!!!“


Gretchen setzte sich wieder auf den Boden und fing wieder an zu heulen. Marc wurde sauer.

„Was soll denn der Scheiß Gretchen. Sei doch nicht so vulgär!“

„Jaja, das sagt der Richtige!“

Wenn du nicht sofort aufmachst, dann…dann.“

„Ja, was dann?“

„Dann wirst du ein blaues Wunder erleben!“

Und schlug einmal heftig gegen die Tür.

Das ist doch alles scheiße hier. Ich hol jetzt mein Werkzeug und mach die Tür auf.

Gesagt getan. Marc rannte los, um seinen Werkzeugkasten zu holen, als er auf einmal eine viel bessere Idee hatte.


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07.10.2009 07:36
#69 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

Gretchen saß schon eine Weile auf dem Boden und fing an sich Gedanken darüber zu machen, wieso Marc sich nicht mehr meldete.

Was macht er bloß? Ich schmoll schon. Er soll mal um mich kämpfen. Häh? Was ist das denn für ein Geruch? Nein. Ist das etwa….?

Marc hatte sich nicht verzogen. Er saß vor der Badezimmertür und wedelte den Duft einer frischen Pizza in das Badezimmer.

Also wenn sie jetzt nicht rauskommt. Dann weiß ich auch nicht weiter.

Marc versuchte es wieder.

„Gretchen?.....Hasenzahn? Komm bitte raus. Ich hab uns ne Tiefkühlpizza gemacht. Lass uns die im Bett verdrücken und über alles reden. Komm schon.“

Bitte! Bitte! Bitte!

Auf einmal machte es ein „Klick“ und Gretchen trat aus der Tür raus. Sie blickte Marc immer noch argwöhnisch an, ging aber einfach an ihm vorbei und legte sich wieder ins Bett. Marc musste lächeln.

Tja, ich weiß, wie man Frauen rumbekommt.

Er legte sich mit ins Bett und hielt Gretchen die Pizza hin. Sie nahm sich ein Stück und kuschelte sich an Marc.

Versteh einer die Frauen. In einer Sekunde auf 180 und in der nächsten gleich wieder kuscheln. Na mir solls Recht sein.

Die beiden aßen für ein paar Minuten still, bis Marc sich ein Herz fasste und Gretchen ansprach.


„Du? Wir sind doch erst seit ein paar Stunden zusammen. Ich meine über….“

Marc kam das Wort schlecht über die Lippen.


„….Kinder…können wir doch noch später sprechen.“

„Aber…“

„Gretchen, jetzt lass mich mal ausreden. Ich habe nicht Nein gesagt, ok?“

„Ok.“

Marc hat ja Recht. Ich hab mich mal wieder zu sehr rein gesteigert. Wir sind ja erst seit kurzem zusammen. Da darf ich ihn noch nicht drängen. Noch nicht.

„Ist also alles wieder gut zwischen uns?“

fragte Marc sie.

Gretchen überlegte kurz und meinte:

„Ja, ist alles wieder in Butter. Und weißt du was das Beste in einer Beziehung ist Marc?“

„Ähm, ne?“


Gretchen nahm die Pizza, stellte sie weg, setzte sich rittlings auf Marc und meinte nur:

„Versöhnungssex.“

Und beugte sich runter zu Marc um ihn zu küssen, was Marc nur zu gern erwiderte.


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07.10.2009 22:10
#70 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

Es waren ein paar Stunden seit ihrem „ersten“ Streit vergangen. Marc und Gretchen hatten die Zeit sinnvoll genutzt, um sich „näher“ kennenzulernen. Gretchen war nun an Marc gekuschelt und beide starrten an die Decke.

„Du? Marc?“

„Mmh?“

Was will sie denn jetzt von mir? Ich möchte ein bisschen dösen. Hab mich ja ziemlich angestrengt. Und das nur für sie. Obwohl? Jetzt noch ne Nummer? Geil! Hätte ich nie gedacht, dass Gretchen so unersättlich ist.

Marc fing an Gretchens Hals zu küssen und seine Hand wanderte nach unten.

OHHHH, das ist so schööööön. Ich kann gar nicht mehr klar denken. Was wollte ich? Ach, ja. Konzentrier dich Gretchen!..........aber das ist soo schwer, wenn er….nein, nicht diese Stelle. Himmlisch!!!!!!

Sie ist wie Wachs unter meinen Händen. Geil.

Nach ein paar Minuten Rumgeknutsche meldete sich auf einmal Gretchens Magen mit einem lauten Knurren. Marc hörte auf Gretchen zu küssen, schaute sie belustigt an und musste vor lauter Lachen losprusten.

„HEY!!! Das ist nicht witzig. Ich hab halt Hunger. Das wollte ich dir auch vorhin sagen, bevor du angefangen hast mich wieder zu küssen.“

„Was? Dann wolltest du gar nicht von mir geküsst werden?“

Marc zog eine beleidigte Schnute.

„Doch, natürlich möchte ich IMMER von dir geküsst werden.“

Gretchen zog Marcs Gesicht zu sich und küsste ihn leicht.

„Aber im Moment möchte ich echt gerne was essen. Ich hab schon vor meiner Fiaskohochzeit nichts gegessen und die Pizza haben wir ja auch nicht geschafft.“

Gretchen zeigte auf die kalte Pizza am Fußboden.

Essen?! Da war doch irgendwas?!!!

„SCHEIßEEEEEEEEEEE!“

Marc sprang auf und zog sich schnell eine Boxershorts über.

Los! Los! Gretchen. Zieh dich an. Wie spät ist es? Fuck. schon halb 7.“

Mensch, Marc ist aber süß. Das er sich so darum sorgt, dass ich was zu Beißen bekomme.

„ Wann fängt bei euch Abendbrot an?“

„Hä? Wieso?“

Gretchen saß im Bett, verdeckte sich mit der Decke und schaute Marc fragend an.

„Weil dein alter Herr mir gesagt hat, ich soll dich bis zum Abendbrot nach Hause gebracht haben. Sonst setzt es was. Und ich häng an meinen Job. Das weißt du! Gretchen jetzt zieh dich endlich an.“

„Aber..aber ich will nicht nach Hause! Ich will bei dir bleiben!“

„Doch, musst du! Du musst gehen!“

Marc unterbrach sich anzukleiden und sah eine Gretchen, die kurz vorm Heulen war.

Scheiße, nicht jetzt auch das noch.

Marc setzte sich zu Gretchen und schob eine Haarsträhne hinters Ohr.

„Ich bleib doch auch bei dir. Das ist doch nur ein Abendessen. Jetzt komm.“

Marc hat ja Recht. Ich muss mich meinen Eltern und der Realität stellen.

Gretchen stand auf und wollte ihre Sachen anziehen, bis sie bemerkte, dass sie ja nur ein Hochzeitskleid angehabt hatte.

„Du? Marc. Ich hab ja gar nichts anzuziehen. Ich hab doch nur mein Hochzeitskleid und das will ich nicht anziehen.“

„Stimmt, du hast Recht. Warte, du bekommst was von mir.“


Marc ging zu seinem Kleiderschrank, holte eine alte Jeans plus Sweatshirt raus, gab die Sachen Gretchen und ging ins Badezimmer.


Cool. Ich zieh jetzt Boyfriend-Jeans an. Die sind doch total modern.

Gretchen zog sich die Hose über die Beine und bemerkte, dass sie sie nicht über ihre Hüften bekam.

Scheiße. Ich bin zu fett. Jetzt ist es offiziell. Jede Frau laut Hollywood kann die Jeans ihres Freundes anziehen nur ich nicht, oder wie. Wie peinlich ist das denn. Na gut, Gretchen. Nur Mut.

„Marc? Kannst du mir bitte was anderes geben. Irgendwie passt die Jeans nicht zu meinen…meinen Schuhen und mit dem Sweatshirt sieht das irgendwie auch nicht gut aus.“

Marc kam staunend aus dem Badezimmer heraus.

„Das ist doch egal wie du aussiehst. Das ist doch nur ein Abendessen bei deinen Eltern. Die haben dich doch bestimmt schon mit hässlicheren Sachen an gesehen. Und außerdem. Die Jeans war sau teuer. Das ist ne Markenjeans. Jetzt stell dich nicht so an.“

Und ging wieder ins Badezimmer.

Gut, dann muss ich mir eben was anderes überlegen.

Gretchen fing an in Marcs Schrank rumzuwühlen.

Mein Gott, Marc hat ja mehr Klamotten wie ich! Was ist DAS!!!!!!

Gretchen zog auf einmal einen roten Stringtanga aus der Schublade.

Das muß doch noch Gabis sein. So ne billige Person. Den lass ich verschwinden.

Gretchen ging zum Fenster und schmiss den Tanga raus.

Aus den Augen. Aus dem Sinn. So weiter suchen. Irgendwas muss ich doch hier finden. Ha, ne Jogginghose. Die zieh ich an.

Marc kam derweil aus dem Badezimmer und sah Gretchen verdutzt an.

„Wieso hast du denn jetzt die an und nicht die Jeans? Warst du etwa an meinem Schrank??!!!“

Gretchen, lass dich nicht kleinkriegen.

„Ja, war ich. Ich bin ja schließlich DEINE Freundin. Ich darf das. Oder gibt es etwas, was ich nicht sehen darf in deinem Schrank?“

„Ne, da gibt nichts. Ist doch jetzt egal. Lass uns los. Du musst zu deinen Eltern, sonst bekomm ich Ärger von deinem Vater!“


Marc schob Gretchen zu seinem Auto und fuhr los. Nach einiger Zeit waren sie endlich da und Marc parkte vor dem Haus.

„Na gut, dann geh mal rein. Rufst du mich nachher an, wie es gelaufen ist?“

Gretchens Kopf schnellte zu Marc.

„WAS!!! Du willst nicht mit rein?!“

Aber nicht mit mir Freundchen.

„Du denkst doch nicht, dass ich da alleine reingehe!“

„JA, also irgendwie schon. Ich bin doch gar nicht eingeladen.“

„Natürlich bist du eingeladen. DU bist mein Freund.“

Ach, das hört sich so schön an. Marc Meier ist mein Freund. UND ER MUSS MACHEN, WAS ICH WILL!!!!

„Du hast zu mir gesagt, du bleibst bei mir!“

„Ich meinte in unserer Beziehung! Nicht bei diesem Abendessen!“

„Doch, du kommst mit!“


Gretchen stieg aus und lief voraus. Marc missmutig hinterher.

„Ich bin doch überhaupt nicht passend angezogen!“

„Doch bist du. Ich hab nur ne alte Jogginghose an. Ich seh also viel schlimmer aus.“

„Ja, wieso hast du die denn angezogen. Die Jeans sah doch gut aus und außerdem hätte das echt heiß ausgesehen. War jedenfalls bei Gabi auch immer so gewesen, wenn sie mal Klamotten von mir anhatte.“

Gretchen blieb abrupt stehen und drehte sich bedrohlich zu Marc um.

„Erwähne nie wieder diesen Namen, ist das klar?!!! Es reicht ja nicht aus, dass ich ihre Unterwäsche in deinem Schrank gefunden habe. Nein, du musst mir auch noch sagen, dass sie in deinen Jeans viel besser aussieht als ich, in die ich übrigens auch NICHT REINPASSE!!! Ich hab nun mal weibliche Rundungen und Marc?! Du bist nun mal schlanker als ich, also entschuldige, dass ich nur in deine 10 Jahre alte Jogginghose reinpasse. Weißt du was? Wenn du so weitermachst, dann geh ich zu Alexis zurück. Der hat mich so geliebt, wie ich bin!“

Gretchen drehte sich wieder um, stürmte wutentbrannt Richtung Tür und klingelte. Marc stürmte hinterher.

„Und du erwähnst nie wieder seinen Namen, ist das klar?!“

Gretchen funkelte ihn böse an.

„Ok!“

„Gut. Dann sind wir uns ja einig.“

Die beiden blinzelten sich für einen Moment böse an, bis Marc Gretchen zu sich riss und sie leidenschaftlich küsste. Gretchen erwiderte den Kuss genauso.

„Und weißt du was? Ich finde dich auch in meiner Jogginghose scharf.“

Und küsste Gretchen daraufhin wieder. Auf einmal wurde die Tür aufgerissen und Franz stand an der Tür.



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Reela Offline

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08.10.2009 22:34
#71 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

„Meier! Jetzt lassen sie mal meine Tochter in Frieden. Was sollen denn die Nachbarn denken und was machen sie hier überhaupt?“

Marc löste sich peinlich berührt von Gretchen.

„Tut mir leid, Herr Professor. Wird nicht wieder vor kommen.“

Gretchen sah erst Marc böse an und dann ihren Vater.

„Marc, Sei nicht so kleinkriecherisch. Du bist doch der Mann in unserer Beziehung. Und Papa? Natürlich wird er das wieder tun. Er ist schließlich mein Freund. Und wir sind hier zum Abendessen eingeladen, oder nicht?“

Gretchen zog Marc unter dem misstrauischen Blick ihres Vaters ins Esszimmer. Gretchen zeigte auf einen Stuhl und meinte zu Marc:

„Setz dich!“

Sag mal, spinnt die? Ich bin doch kein Hund! Na, ja. Ich halt lieber vor ihren Eltern meine Klappe. Oh oh. Da kommt die Handtaschenschlägerin.

Marc reichte Bärbel vorsichtig die Hand.


„Guten Abend Frau Haase.“

Bärbel sah Marc mit einem misstrauischen Blick an, sagte aber nichts und ging dann zu Gretchen.

„Margarethe, was macht er denn hier? Du solltest doch alleine hier her kommen. Wir wollten doch was mit dir besprechen.“

„Mama, er ist jetzt mein Freund. Ich habe keine Geheimnisse vor ihm, ok?“

Wers glaubt! Als ob ich z.B. Marc erzählen würde, wieviel ich wiege. Obwohl.... Gewicht minus 10 Kilo vielleicht.

„Lasst uns jetzt essen. Marc und ich haben noch was zu tun.“

„Haben wir?“


Marc sah Gretchen erstaunt an. Gretchen beugte sich zu ihm und meinte grinsend.

„Ja, haben wir.“

Was meint sie denn? Wir haben doch gar nichts abgemacht.

„Bist du dir sicher Margarethe, dass wir das hier besprechen sollen?“

„Ja Mama, bin ich. Also was ist denn nun?“

Bärbel und Franz wechselten einen Blick, bevor Bärbel anfing zu sprechen.

„Tja also. Wir verstehen dich ja irgendwie, dass du mit Dr. Meier zusammen sein willst. Du warst ja schließlich ewig in ihn verliebt, aber Kind. Bedenk doch, was er dir alles angetan hat…“

„Mama, die Diskussion hatten wir doch schon!“

„Ja, ok. Also wir haben mit Alexis geredet..“

„IHR HABT WAS????!!!“

„Jetzt reg dich doch nicht so auf. Wir wollen nur das Beste für dich. Wir haben ihn davon überzeugen können, dass ihr euch beide zu einem Essen trefft.“

„Ich will ihn aber nicht treffen!“


Na Gottseidank. Das wär ja total scheiße, wenn sie diesen Arsch treffen müsste. Obwohl sie sich für mich entschieden hat……

„Sagt das ab!“

Gretchen sah ihre Eltern drohend an.

„Ich entscheide den Zeitpunkt, wenn ich mich mit Alexis treffen werde, nicht ihr!“

“BITTE!?“


Marc sah Gretchen entgeistert an.


„Du wirst ihn auf keinen Fall treffen, ist das klar!? Außerdem hatten wir doch eine Abmachung. Wir erwähnen diesen Namen niemals wieder!“

Gretchen nahm Marcs Hand und versuchte ihn zu beschwichtigen.

„Marc, jetzt lass doch nicht den Macho raushängen. Ich muss ihn irgendwann treffen und mit ihm über alles reden und alles erklären. Ich habe ihn ja schließlich vor dem Traualtar sitzen lassen. Er verdient doch eine Erklärung.“

„Aber dann bin ich dabei! Ich lass dich doch mit dem nicht alleine.“

OHHH, er ist eifersüchtig. Wie süüßßßß.

„Darüber sprechen wir noch, ok Marc?“

Marc brummte nur „Ok.“

Natürlich lass ich sie nicht alleine mit diesen Arsch. Niemals. Da gibt es keine Diskussion.

„Mama, Papa. Ich will mich nicht mit euch streiten. Seit doch bitte glücklich mit meiner Wahl. Ich habe jetzt endlich das, was ich immer wollte.“

Gretchen sah Marc kurz verliebt an und dann wieder ihre Eltern.

„Bitte versteht mich doch!“

Bärbel und Franz wechselten kurz einen Blick und nickten dann den beiden zu. Gretchen fiel ein Stein vom Herzen.

„Danke!“

Und rannte auf beide zu und fing erstmal an zu heulen. Nach ein paar Minuten waren die Gemüter ein bisschen beruhigt und Franz sprach Marc an.

„Na, Meier? Vielleicht auch ein Gläschen Cognac gefällig?“

Das ist doch jetzt ein Test, oder nicht? Ob ich trinke und dann Auto fahre?

„Nein, Danke Herr Professor. Ich muss noch fahren.“

Marc wedelte mit dem Autoschlüssel vor der Nase des Professors.

„Marci. Nimm doch einen Schluck. Sei doch höflich. Wie bleiben einfach die Nacht hier.“

NIE IM LEBEN!!!!

„Äh, bist du dir da sicher? Wollen wir nicht lieber zu mir? Und nenn mich nicht Marci.“

Marc sah Gretchen mit einem künstlichen Lächeln an.

„Lass uns mal hier bleiben. Ich will nicht schon wieder Auto fahren, Olivier.“

„Aber ich fahr doch und nenn mich auch nicht Olivier.“

„Ist doch egal. Immer dieses Hin und Her Geschaukel. Da wird mir immer so schlecht, Marci Olivieri.“

„Da ist kein Geschaukel . Das gibt es nicht bei meinem Auto und ich heiße Marc! MAAARC!“

„Ist doch egal. Ich will hier bleiben und können wir jetzt bitte was essen? Ich hab Hunger, Schatz.“


Gretchen zwinkerte Marc zu, setzte sich an den Tisch, sprach mit Bärbel und fing an zu essen.

Na dem hab ich es gezeigt. Gleich mal die Ordnung einteilen. Da haben meine Selbshilfebücher wohl doch mal geholfen.

Toll Marc. Deine Freundin hat die Hosen an in der Beziehung. Sie gibt dir gräßliche Spitznamen. Hilfe. Na gut, das muss ich ihr noch austreiben. Aber diese Schlacht hat sie gewonnen. Dann bleiben wir halt hier, aber nur mit gaaaaaaaaaannnz viel Alkohol.


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Reela Offline

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10.10.2009 02:33
#72 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

„Isch muss ihn mal sägen Hernn Professorchen, dieser Cognac. Der haut ja überhaupt nicht rein, findest du nicht auch? Ääääää, isch mein sie Herr Professor, finden sieeee nicht auch?“

„Also Meierchen, da geb ich ihnen recht. Der hat doch nichts intus, der Stoff. Ich könnt jetzt noch operieren. Sie nicht auch?“

Die 4 hatten es sich nach einem leckeren Abendessen auf der Couch gemütlich gemacht und die beiden Männer hatten schon ein paar Gläser zu viel intus. Gretchen und ihre Mutter waren eher genervt von dein beiden.

Mensch, ich hatte Marc gesagt, nur ein Schluck. Aber nein, er muss ja gleich übertreiben. Was hab ich mir da nur eingebrockt!

„Lassen sie uns operieren Meier! BÄÄÄÄÄÄÄRRRBEELL?!“

„Franz, schrei doch nicht so. Ich sitz doch neben dir.“


Bärbel hielt sich ans Ohr und schaute Franz böse an.

„Entschuldige Butterböhnchen. Isch brauch ein Huhn zu oparieren. Haben wir nosch eins im Kühlschrank? Kommen sie Meier, wir suschen eins.“

Die beiden Männer torkelten Richtung Küche und die beiden Frauen sahen den beiden entgeistert hinterher.


„Mensch Mama, jetzt tu doch irgendwas. Sonst nehmen sie deine ganze Küche auseinander.“

„Was soll ich den schon großartiges tun?“


Man hörte ein lautes Klatschen, als ob Sachen aus dem Kühlschrank genommen und auf die Küchenzeile geschmissen wurden.

„Das ist doch schließlich auch dein Vater und dein Freund. Ich finde, du musst die beiden stoppen.“

„Na gut.“

Na warte Marc. Du wirst noch was erleben.

Als Gretchen in die Küche kam, sah sie ihren Vater Marc gerade die Anatomie eines Huhnes erklären.

„Und das hieeer ist der Schenkel, der ist zwar nischt so schöön wie bei einer Frau, aber was solls. Hahaha.“


Die beiden Männer lachten sich Schrott.

„Obwohl, wenn isch da an so mansche Bein einer Frau denken muss. Hahaha. Da nehm isch doch lieber das Huhn. Hahaha.“

„MARC!!!! Was soll das?“


Gretchen ging zu Marc und zog an seinen Ärmel.

„Du kannst dich doch nicht so mit meinem Vater betrinken! Und rede nicht so über den Körper einer Frau. Das kann so manche Frau verletzten. Ich weiß das aus persönlicher Erfahrung, ok?“

Marc streckte seine Arme nach Gretchen aus und zog sie zu sich.


„Ach, mein Hasenzähnchen. Duuu weißt doch, ich lieeeebe….“

Juhu, er wird es mir persönlich sagen und nicht nur in meinem Tagebuch!

„…jedes Pfund an dir, auch wenns ganz viele sind. Hahahaha.“


Marc löste sich von Gretchen, lachte mit Franz und machte mit ihm High-five.

Boah, dieser Arsch. Der kann jetzt was erleben.

„MARC MEIER!!!! WIE KANNST DU ES WAGEN, SO MIT MIR ZU REDEN!!!!! DU BIST MEIN FREUND!!! UND PAPA, SCHÄM DICH!!! WIE KANNST DU MEINEN FREUND SO ABFÜLLEN!!!! DER ABEND IST BEENDET!!!!“

Gretchen zog Marc mit sich. Franz blieb verwundert zurück.

„Aber Kälbchen, Isch hab doch den Meierchen noch gar nicht alles beim Hühnchen gezeeeigt. Sei doch nicht so empfindlich.“

Doch Gretchen hatte die letzten Worte gar nicht mehr gehört. Sie zog Marc die Treppe hoch in ihr Zimmer. Marc brabbelte unentwegt und betaschte und klatschte immer auf ihren Po.


„Ich liiiiiebe, lieeebe deinen Po.“

"Klatsch."

„Der bebt immer sou, wenn isch drauf haue. Weißt du das, du? So wie…wie Wasserwellen bewegt er sich.“

"Klatsch."


Boah, bald platz ich.

„Marc. Jetzt lass das! Es ist genug!!!!“

„Ne, is nicht genuuug. Ich will mehrrr. Zieh dich aus, sexy Maus. Hahaha.“


Er hat sexy gesagt. Jaaaa. Nein, Gretchen, Nein. Konzentrier dich. Dein Freund ist sturzbetrunken in deinem Elternhaus.

„Sei jetzt endlich still, Marc.“


Gretchen zog Marc in ihr Zimmer, machte das Licht an und Marc machte einen lauten Schrei vor lauter Überraschung.

„AAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHH!!!! Was ist das???? Ich bin in Barbies Märchenzimmer gelandet. Das ist ja alles rosa hieeeeeer.“

Gretchen wurde sauer.

„Entschuldige mal. Das ist mein Kinderzimmer, ja? Sei nicht so frech!!!“

Marc sah sich das Zimmer genauer an.

„Ist….ist das…ist das ein Pfeeeerdekopf??“

„Marc. Das war damals Mode. Jetzt komm her. Ich mach dich bettfertig.“

Gretchen ging zu Marc und fing an sein Hemd aufzuknöpfen.

„Willst du misch etwa verfüüühren, junge Dame?“


Marc zwinkerte Gretchen zu. Sie seufzte und sah Marc kurz in die Augen bevor sie weitermachte.

„Nein Marc. Ich werde sicherlich nicht mit dir in meinem Elternhaus Sex haben!“

Marc fing an Gretchens Hals zu küssen.

„Komm schooooon. Das ist doch das geilste, wenn man denkt, die Eltern kommen jeden Moment ins Zimmer rein.“

„Ich glaub, ich will gar nicht wissen, wie oft du das erlebt hast.“

„Wär auch besser so.“


Marc grinste und fing wieder an Gretchen zu küssen und zu berühren.

Bitte lieber Gott. Lass mich nicht schwach werden. Marc hat so ne Fahne, aber er küsst sooo gut. Nein. Gretchen. Nein.

Marc fing an Gretchens Hals zu küssen. Ihre Schwachstelle.

Och menno. Nicht diese Stelle. Das...ist...ist...ist so schööön. Ach, Scheiß drauf. Ich muss auch mal ein böses Mädchen sein.

Gretchen fasste Marc ins Haar und küsste ihn stürmisch. Die beiden torkelten Richtung Bett und Gretchen schubste Marc auf dieses. Sie fing an sich verführerisch auszuziehen und summte dabei die Musik von 9 ½ Wochen. Marc beobachtete sie dabei grinsend.


Wie er mich anguckt. Da werd ich ja schon schwach. Ich glaube das gefällt ihm, wie ich das mache. Mmmh, bei gedämmtem Licht ist das bestimmt noch besser.

„Warte mal kurz, Marc.“


Gretchen stürmte zum Lichtschalter, machte ihn aus und hörte einen Augenblick später ein

Schnarchen.




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Reela Offline

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11.10.2009 16:16
#73 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

Das glaub ich jetzt nicht. Der ist doch nicht wirklich eingeschlafen, oder?

Gretchen machte den Lichtschalter wieder an und sah einen schlafenden Marc auf ihrem Bett.

Der ist wirklich eingeschlafen. Ich fass es nicht. Muss ich…muss ich mir jetzt Gedanken darüber machen, ob ich noch erotisch auf ihn wirke? Nach einem Tag? Nein, Gretchen. Denk nicht darüber nach!!!!! Nein. Nein. Nein. Scheiße, ich bin halt ich. Ich MUSS darüber nachdenken. Wie kann der Penner es wagen einzuschlafen. Ich war ja wohl so gut in meinem Hüftschwung. Das war bestimmt nur der Alkohol. Ganz bestimmt. Aber vielleicht sollte ich mir doch mal Gedanken über einen Stripkurs machen. So als Überraschung. Die sind doch so modern im Moment. Aber wenn ich mir das so vorstelle, wie ich diese Stange hochkraxeln soll. Neee, ganz falsche Vorstellung. Und wie soll ich diese Stripstange überhaupt hier einbauen? Ob Mama mir erlauben würde ein Loch in die Decke zu bohren? Lass ich mal lieber. Na gut, nächstes Problem. Was mach ich jetzt mit Marc?

Gretchen sah sich Marc genauer an.

Ich glaub, ich zieh ihn aus und geh dann selber schlafen.

Gretchen zog Marc mit viel Mühe seine Sachen aus. Als Marc nur noch in der Boxershorts im Bett lag, drehte er sich auf den Rücken und Gretchen kam eine Idee.


Rache ist süß, Liebling.

Sie nahm sich einen Edding und fing an auf Marcs Rücken zu schreiben.

So fertig. Da wird er sein blaues Wunder erleben, wenn er sich morgen im Spiegel betrachtet.

Gretchen zog sich aus, legte sich mit Marc ins Bett und dachte noch etwas nach.

Schon verrückt. Eigentlich müsste ich in meinen Flitterwochen mit Alexis sein. Wir würden am Strand liegen und Cocktails schlürfen, aber stattdessen liege ich mit Marc Meier in meinem Kinderbett.

Gretchen drehte sich auf die Seite und fuhr mit ihren Fingern über Marcs Rücken längs.

Ich habe aber das Richtige getan. Ganz sicher.

Und bei diesem letzten Gedanken schlief Gretchen ein.


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Reela Offline

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11.10.2009 17:49
#74 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

Oh Gott, wo…wo.. bin ich? Was ist mit meinen Kopf passiert? Wieso hab ich so starke Kopfschmerzen?

Marc war im Morgengrauen aufgewacht und hielt seinen dicken Schädel.
Das Zimmer war noch dunkel und Marc versuchte sich zu orientieren und zu erinnern. Gretchen schlief friedlich neben ihm.

Ich bin bei….Gretchen….in ihrem Kinderzimmer. Wir haben gestern mit ihren Eltern Abendbrot gegessen und…und Oh Gott…

Marc fasste sich mit den Händen an den Kopf. Er erinnerte sich die Aktion mit Franz und dem Huhn in betrunkenem Zustand.


…Das hab ich nicht wirklich getan, oder? Was…was war noch? Ich hatte Gretchen dazu überredet mit mir zu schlafen und sie war dabei mir einen geilen Striptease zu machen und dann….kann ich mich nicht mehr erinnern.

„Scheiße!!!!!!!!!Ups.“

Marc hielt sich die Hand vorm Mund und achte darauf, ob sie Gretchens Atmung veränderte.

Puh, sie ist nicht aufgewacht. Scheiße, was muss sie nun von mir halten. Bei ihrem Striptease einzuschlafen. Hoffentlich ist sie nicht sauer.

Einen Augenblick später.


Ich muss mal dringend pissen. Wo ist eigentlich das Klo hier nochmal.

Marc stand im Dunkeln auf und tastete sich Richtung Flur.


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Reela Offline

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11.10.2009 18:33
#75 RE: Hochzeit mit Hindernissen- ReelaReela's Story Zitat · Antworten

Ich war doch schon mal hier oben im Flur. Nach dem Kostümfest, das ja keins war. Da hab ich doch erst Gretchen nackt unter der Dusche gesehen und mich danach übergeben. Hat sie eigentlich gedacht, dass ich wegen ihr gekotzt habe? Bestimmt. Ist ja Gretchen. Die denkt doch immer so was. Ich hab aber damals nicht wegen ihr gekotzt. Wenn ich daran denke, wie sie damals nackt aussah oder jetzt aussieht. Einfach nur heiß. So, hier ist eine Tür. Mal vorsichtig reinschauen.

Marc sah nichts und machte das Licht an.

Was ist das hier? Sieht aus wie Bärbels persönliches Zimmer.

Marc ging rein und sah sich alllerlei Krempel an.

Mensch, Bärbel hat ja viele Vasen. Was will sie denn damit alles in diesem kleinen Raum. Ob das zur Deko, oder so ist? Bestimmt. Ob sie was dagegen hätte, wenn ich sie mal kurz als Piss… neeeeee. Beschissene Idee, Marc. Ganz beschissene Idee.

Marc ging aus dem Raum und machte die nächste Tür auf. Er hörte ein rhythmisches Quietschen einer Bettfeder und ein lautes

„Jaaaaaaaaaa. Weiter so Fraaaaa…..“


Marc schloss schnell wieder die Tür. Er stand mit weit aufgerissenen Augen vor der Tür und hielt noch einen Augenblick den Türgriff, bevor er ihn losließ, als ob er sich verbrennen würde.


NEIN MARC!! Du denkst nicht darüber nach, was das eben gerade war. Niemals.

Marc schüttelte sich einmal kurz vor Ekel und ging weiter. Beim nächsten Zimmer hatte er Glück.

Ach, da ist ja das Bad.


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