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Tierschützer sind entsetzt

Tierschützer sind entsetzt
Australien erlaubt die Jagd auf den Weißen Hai


Australien diskutiert über Sinn und Unsinn der geplanten Jagd auf Haie. Nach einigen tödlichen Vorfällen sieht sich die Regierung zum Handeln verpflichtet. Tierschützer haben allerdings erhebliche Zweifel am Erfolg des Vorhabens.



Es wird ernst für die Haie an der Westküste Australiens. Nach sieben tödlichen Angriffen innerhalb von drei Jahren hat die Regierung grünes Licht für die Jagd auf die Raubfische gegeben. Betroffen ist dabei auch der als gefährdet eingestufte Weiße Hai. Eine vorübergehende Ausnahmegenehmigung erlaubt nun auch seine Tötung. Doch auch Tiger- und Bullenhaie, die größer als drei Meter sind, stehen auf der Abschussliste. An acht beliebten Stränden sollen einen Kilometer vor der Küste Köder ausgeworfen werden. Beißen die Fische an und werden gefangen, droht ihnen der Abschuss. Die toten Tiere sollen anschließend wieder ins Wasser geworfen werden.

"Ich weiß, dass viele Australier im Westen, die den Ozean lieben, einen besseren Schutz vor gefährlichen Haien an diesen Stränden wollen", sagte jüngst der Ministerpräsident von Western Australia, Colin Barnett. Barnett meint auch für Taucher, Surfer, Schwimmer und Familien an der Küste zu sprechen - unter diesen sind jedoch viele, die entsetzt sind über das Vorgehen der Behörden.


Studien widerlegen Sinn der Tötungen
Tatsächlich gibt es Zweifel, ob der von den australischen Behörden eingeschlagene Weg wirklich zum Erfolg führt. So gibt es Studien eines US-Programms zu Haitötungen, die vor etlichen Jahren vor Hawaii stattfanden. Diesen Ergebnissen zufolge gab es dort trotz der Keulung von rund 4500 Haien keine Veränderung bei der Zahl der Angriffe auf Menschen. "Weiße Haie und Tigerhaie sind beide überaus mobile Arten. Eine begrenzte Tötung würde daher wahrscheinlich keine nachweisbare Veränderung erbringen hinsichtlich des ohnehin schon geringen Risikos, von ihnen gebissen zu werden", sagte der Meeresbiologe Carl Meyer von der Universität Hawaii jüngst im australischen Fernsehen.


Fleischköder erhöhen Risiko eines Haiangriffs
Tierschützer Petterfy weist noch auf ein weiteres Problem hin. "Es geht nicht darum, dass die Leute nicht wollen, dass Haiangriffe gestoppt werden. Aber diese riesigen Fleischköder vor der Küste können das Risiko eines Angriffs möglicherweise erhöhen." So könnten große Fischschwärme angelockt werden, die wiederum von Haien verfolgt würden. Auch der Schwimmer Damon Kendrick spricht sich gegen die geplante Jagd vor der Küste Western Australias aus. Sein Wort hat insofern Gewicht, weil er einst als 14-Jähriger beim Angriff eines Bullenhais einen Teil seines rechten Beins verlor. Kendrick ist der Ansicht, dass man nicht in die natürliche Ordnung des Meeres eingreifen dürfe. "Ich habe nie dem Hai die Schuld gegeben", erzählt der junge Mann heute. "Damals ist die Population der Bullenhaie geradezu explodiert. Ein Grund war, dass zu jener Zeit aktiv Jagd auf Weiße Haie gemacht wurde. Dadurch, dass der größte Raubfisch quasi aus dem Rennen genommen wurde, entstand ein Vakuum. Dieses hat der Bullenhai dann gefüllt."


Quelle http://www.focus.de/panorama/welt/jagd-a...anpage-panorama

Autor: Alex
Veröffentlichung: 25.01.2014 17:26
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